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Beiträge von MK

  • Bühnenerfahrung mit Gefell UM70

    • MK
    • 8. September 2003 um 15:50

    Abgesehen vom Sound hat der Bassist hierbei auch noch absolute Bewegungsfreiheit.
    Ich habe den Trick von einem leider viel zu früh verstorbenen Toning. aus der Jazz-Szene, als diese noch vermehrt live im Rundfunk vertreten war, übernommen.

  • Bühnenerfahrung mit Gefell UM70

    • MK
    • 8. September 2003 um 15:41

    Um den Schaft wird soviel Schaumstoff gewickelt, dass das Mikro fest aber federnd im großen Loch des Bass-Stegs sitzt. Dabei befindet sich der Mikrofonkopf unter den Saiten. Die Einsprechrichtung je nach gewünschter Anschlagstärke entweder direkt auf die Saiten oder mehr zur Seite gedreht. Als Richtcharakteristik nehme ich meistens die Kugel. Nur bei Jazz, wo die Saiten ruhig "atmen" dürfen, verwende ich die Niere.
    Diese Technik funktioniert allerdings nicht bei allen Bässen (unabhängig von deren Kaufpreis) aber meistens.
    Gruß
    Martin

  • Bühnenerfahrung mit Gefell UM70

    • MK
    • 8. September 2003 um 15:28

    Hallo Toni,
    natürlich setze ich dieses Mikro auch bevorzugt im Studio ein.
    Live kommt es schon mal in Schaumstoff gewickelt in den Steg eines Kontrabasses. Im Studio nehme ich dafür ein KM86, auf der Bühne ist mir das zu schade.
    Gruß
    Martin

  • Bühnenerfahrung mit Gefell UM70

    • MK
    • 8. September 2003 um 15:14

    Hallo Toni,
    es handelt sich dabei um ein hochwertiges Studiomikrofon, welches die beühmte Kapsel "M7" von Neumann sein Eigen nennt. Diese Kapsel kommt auch im noch berühmteren Neumann U87 zum Einsatz.
    Klanglich ähnelt das UM 70 sehr stark dem alten U87 (ohne ai).
    Was den Bühneneinsatz angeht, so würde ich das UM 70 mit Spinne betreiben, da es über kein ausgesprochenes Trittschallfilter (weder mechanisch noch elektrisch) verfügt. Die schaltbare Bassabsenkung dient der Kompensation des Proximity-Effekts. Ausserdem sollte das Mikro nicht dauernd runterfallen, dafür ist es wirklich nicht geschaffen, also handle with care!
    Ansonsten kann ich dem UM 70 nur positives bescheinigen, das Ganze ist letztendlich eh Geschmacksache. Natürlich hat jedes Großmembranmikrofon Klangverfärbungen im Hochtonbereich zu verzeichnen, das ist einfach systembedingt und - gerade bei Vocals - meistens gewollt. Für Overheads bevorzuge ich persönlich eben deswegen Kleinmembranmikros.
    Letztendlich gilt wie so oft auch hierbei: Probieren!!!

    Gruß
    Martin

    PS: Für den Fall des Nichtfunktionierens bietet die Fa. Microtech Gefell einen ausgezeichneten Service (Nein, ich werde nicht von denen gesponsert!)

  • Tonabnehmer für einen Kontrabass

    • MK
    • 4. September 2003 um 13:16

    Hallo Peter,
    das Problem aller Piezo-Pickups, egal ob billig oder teuer, ist, dass sie immer ein bischen "elektrisch" und somit unnatürlich klingen.
    Es kommt nun darauf an, welche Lautstärke Du fahren möchtest und wie weit die LS vom Bass entfernt stehen, kurz, wie groß die Gefahr einer Rückkopplung ist.
    Sollte es damit ein Problem geben, kommst Du nicht um og. Pickups herum und musst ggf. deinen parametrischen EQ kitzeln.
    Ist Feedback jedoch kein Probelm, würde ich den Bass folgendermaßen mikrofonieren:
    Ein Mikrofon mit Nieren- oder Kugelcharakteristik (musst Du ausprobieren, da jeder Bass anders ist) in ein Stück Schaumstoff wickeln und die ganze Mimik in die große Öffnung des Steges klemmen. Dabei sollte sich der Mikrofonkopf unter den Saiten befinden. Wenn Du ein Nierenmikro mit seitlicher Einsprechrichtung hast, kannst Du durch drehen desselben den Anschlag der Saiten (egal ob gezupft oder gestrichen) mehr oder weniger betonen.
    Mit einem Neumann KM 86 und dieser Technik habe ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht, sowohl live als auch im Studio.
    Es gibt allerdings (selten) Bässe, wo diese Technik einfach nicht klingen will, dann sollte das Mikro vor einem der F-Löcher stehen, was natürlich ein Stativ und große Dilziplin des Bassisten erfordert.
    Vor kurzem habe ich auch erfolgreich ein Ansteckmikro der Fa. Microtech Gefell mit Kugelcharakteristik (AM 740), an den Steg geklemmt, eingesetzt.
    Viel Erfolg beim Probieren
    Martin

  • JBL D130 F - Recone-Kit

    • MK
    • 4. September 2003 um 10:31

    Hallo,
    kann mir jemand mitteilen, wo ich ein Recone-Kit für einen JBL D130F u.ä. bekomme?
    Danke
    Martin

  • JBL D130 F - Recone-Kit

    • MK
    • 4. September 2003 um 10:31

    Hallo,
    kann mir jemand mitteilen, wo ich ein Recone-Kit für einen JBL D130F u.ä. bekomme?
    Danke
    Martin

  • 15"

    • MK
    • 4. September 2003 um 10:29

    Hallo Dezibel,
    wofür will er die LS verwenden?
    Ich habe höchstwahrscheinlich demnächst zwei Fane-Speaker übrig.
    Martin

  • 15"

    • MK
    • 4. September 2003 um 10:29

    Hallo Dezibel,
    wofür will er die LS verwenden?
    Ich habe höchstwahrscheinlich demnächst zwei Fane-Speaker übrig.
    Martin

  • thomann mics

    • MK
    • 3. September 2003 um 12:09

    Hallo,
    vielleicht ist der folgende Link ganz interessant als Ergänzung zu diesem Thema:

    http://www.t4m-online.de/archiv/vgl_grossmembranen.doc

    Wen es wirklich interessiert, kann von mir auch die dazugehörigen amtlichen (bei Neumann in Berlin erstellt) Messdiagramme bekommen.

    Gruß
    Martin

  • Suche galvanisch getrennter Audio-Übertrager

    • MK
    • 28. August 2003 um 10:32

    Hallo,
    schicke mir Deine Mail-Adresse, und Du bekommst eine Liste mit Übertragern (Beyerdynamic, nigelnagelneu), die gerade zum Schleuderpreis aus einer Werkstattauflösung verkauft werden.
    martin.kennerknecht@fh-kempten.de

  • Behringer UB 2442

    • MK
    • 21. August 2003 um 15:31

    Hallo Michael,
    das Pult kenne ich nicht, da ich nicht allzu viel on the Road bin, das ist mehr Frank Piepers Zuständigkeitsbereich. Ich führe meistens nur die Messungen bzw Hörtests durch.
    Falls Du an den Messergebnissen interessiert bist, kannst Du sie von mir bekommen, da sie mittlerweile nicht mehr online sind. :cry:
    Gruß
    Martin

  • Behringer UB 2442

    • MK
    • 21. August 2003 um 08:33

    Hallo Micha,
    schau Dir zu diesem Thema den Vergleichstest in der aktuellen tools4music an.

    http://www.t4m-online.de/archiv/vgl_kompaktmixerfx.doc

    Bei Fragen zu den Messergebnissen kannst Du Dich gern an mich wenden.
    Martin

  • aus einem mikroneingang ein line- oder phono eingang machen?

    • MK
    • 12. August 2003 um 13:06

    Hallo,
    um aus einem Mokrofoneingang einen Line-Eingang zu machen, benötigst Du lediglich zwei Widerstände, die seriell in beide Signalleitungen (positive und negative) geschaltet werden. Diese bilden dann zusammen mit der Eingangsimpedanz des Mikrofoneingangs einen Spannungsteiler, der das Line-Signal kleiner und die Eingangsimpedanz deines Mischpulteingangs größer macht.
    Die Werte hängen zum einen von der momentanen Eingangsimpedanz, zum anderen davon ab, wie stark das Signal gedämpft werden soll, bzw. wie hoch die Eingangsimpedanz des Line-Eingangs sein soll.
    Typische Werte:
    Re Mik-Eingang = 1 kOhm
    2 Widerstände R mit je 27 kOhm
    Dann bekommst Du eine Eingangsimpedanz von 55 kOhm (2xR + Re) und eine Signaldämpfung von 55:1, (Ue/(2xR+Re)*Re)was etwa 35 dB entspricht. Der Line-Eingang bleibt weiterhin symmetrisch, kann aber jederzeit asymmetriert betrieben werden, indem man die negative Signalleitung auf Masse legt.

    Diese Werte sind realistisch, aber nicht zwingend, man kann durchaus experimentieren, jedoch sollten die beiden Widerstände immer den selben Wert aufweisen.

    Was den Phono-Eingang betrifft, so schließe ich mich meinem Vorgänger an, dafür benötigst Du einen Entzerrvorverstärker, der nach der RIAA-Kennlinie arbeitet, welchen Du dann am Line-Eingang anschließen kannst.
    Solche Verstärker gibt es z.B. bei Conrad-Elektronik.

    Ich hoffe, dass ich Dir weiterhelfen konnt, ansonsten weiterfragen.
    Martin

  • Testberichte in Tools 4 Music

    • MK
    • 31. Juli 2003 um 09:01

    Hallo JF,
    frag doch mal bei der Redaktion nach, es wird sicherlich eine Lösung geben.
    (http://www.t4m-online.de/index.shtml)

    Gruß
    Martin

  • Shure SM57/58 + Entkopplung

    • MK
    • 29. Juli 2003 um 16:54

    Hallo,
    Ob ein Mikrofon "kopplungsarm" ist oder nicht hängt nicht in erster Linie vom Mikrofontyp ab, sondern von dessen Richtcharakteristik im Zusammenhang mit der Richtung, aus der der "gefährliche" Schall ankommt.
    Eine Nierenmikro hat zum Beispiel die unempfindlichste Stelle bei 180°, also genau hinten, eine Superniere dagegen bei ca. 135°, also schräg hinten.
    Es kommt also darauf an, wo Deine Boxen stehen. Sind sie direkt hinter dem Mikro, ist eine Niere angesagt, stehen sie schräg hinter dem Mikro (Regelfall), wirst Du mit der Superniere mehr Erfolg haben.
    Natürlich sollten die Reflexionen, die der Bühnenboden bzw. die Bühnenwand von sich geben, auch in Betracht gezogen werden.
    Das Märchen, dass Kondensatormikrofone grundsätlich mehr koppeln als dynamische konnte ich bereits zig mal widerlegen.

    Gruß
    MK

  • Feldleerlaufübertragungsfaktor ?!

    • MK
    • 29. Juli 2003 um 16:16

    Hallo,
    der Feldleerlaufübertragungsfaktor ist wie folgt definiert:

    Spannung am unbelasteten Ausgang eines Mikrofons bei einem an der Membrane herrschenden Schalldruck von 1 Pa (94dB) mit f=1kHz.

    Dabei spielt die Entfernung der Schallquelle keine Rolle, denn der Schalldruck 1 Pascal muss direkt an der Membrane stehen.

    Die meisten renomierten Mikrofonhersteller geben allerdings nicht den Feldleerlauf- sondern den Betriebsübertragungsfaktor mit der zugehörigen Mindestabschlussimpedanz an. Dieser Wert ist aufgrund des ohmschen Gesetzes natürlich um ein ganzes Stück niedriger, entspricht aber dem praktischen Einsatz. Wer kann schon ein Mikrofon im Leerlauf betreiben?
    Da es keine Vorschrift gibt, welcher Wert angegeben werden muss, ist der Reiz freilich groß, im Datenblatt den "schöneren" Wert anzubieten. Und weil die wenigsten Anwender den Unterschied kennen, ist die Tendenz zu dieser Vorgehensweise hin steigend. :x
    Ganz ähnlich verhält es sich übrigens auch mit der Angebe des maximalen Schalldrucks.
    Normalerweise wird dieser bei 0,5% THD (Klirrfaktor) angegeben, immer öfter findet man aber den Index "bei 1% THD", womit sich schnell mal 6 dB "rausschinden" lassen.

    Die Verkaufspsychologie macht auch vor uns nicht halt.

    Ich hoffe, dass meine Ausführungen ausreichend waren, wenn nicht:
    weiterfragen!

    MK

  • Testberichte in Tools 4 Music

    • MK
    • 29. Juli 2003 um 15:41

    Hallo,
    da dies mein erster Beitrag hier ist, möchte ich mich zunächst vorstellen:

    Mein Name ist Martin Kennerknecht, ich bin neben meinem Hauptberuf (Labormeister an der FH-Kempten in den Bereichen Elektrische Messtechnik & Akustik) und meinem Nebenberuf (http://www.mk-musikproduktion.de) FREIER Fachautor bei der Zeitschrift tools4music (t4m-online.de) und aufgrund meines ausgeprägten Mikrofon-Ticks folglich deren "amtlicher" Mikrofontester.
    Desweiteren führe ich den grössten Teil der Messungen an akustischen und elektroakustischen Komponenten durch, welche bei tools getestet werden, da ich mittlerweile über einen relativ umfangreichen (und ständig wachsenden) Messpark verfüge.
    Um auf diverse Spekulationen, was die Beeinflussung der tools-Tests durch Werbekunden betrifft, einzugehen: Unsere Testberichte werden normalerweise unzensiert abgedruckt ohne Rücksicht auf Verluste. Im Gegenteil: So manche Firma hat aufgrund eines nicht gewonnenen Tests umgehend sein Werbebudget gekürzt. :evil:
    Da die Testergebnisse aber idR. sehr objektiv und physikalisch sowie messtechnisch belegbar sind, ist daran halt nicht zu rütteln.
    Ich kann nur hoffen, dass sich an der derzeitigen tools-Philosophie nichts ändert, denn sonst könnte ich weitere Tests nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

    In diesem Sinne:
    Auf fröhliches und objektives Diskutieren!

    MK

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