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  2. tufkadib

Beiträge von tufkadib

  • Benutzt ihr lieber passive oder aktive Lautsprecher

    • tufkadib
    • 10. Mai 2006 um 18:00

    Hallo,

    ich pflichte Sound-Klinik bei.

    Auf der Bühne als Monitor mag es gehen, aber sonst... Mir wäre ein verreckter Verstärker auch zu riskant. Sitzt der in der Box, dann ist Schicht im Schacht. Ist er außerhalb, kann ich den Lautsprecher problemlos auf eine Reserveendstufe draufklinken.

    Bei großen Leitungslängen hat Aktivtechnik auch wenig Sinn. 2x Kabel muß nicht sein. Wenn man viele Boxen verteilen muß, spielt der doppelte Verkabelungsaufwand schon eine Rolle. Da ist 100V-Technik wesentlich zweckmäßiger.

    Eine Stelle, an der Aktivboxen ihre Vorzüge haben, ist als Abhörlautsprecher im Studio. Frequenzweichen und Endstufen passen optimal zu den Lautsprechern. Hier wird allerdings auch nicht so mit ihnen umgegangen wie auf der Bühne.

    MfG

    DirkB

  • Wie wahr, wie wahr...

    • tufkadib
    • 10. Mai 2006 um 17:45

    ... und vielleicht noch 5 Personen, die sich darüber austauschen, woran man "amtliche" Glühbirnen erkennt und die sich maßlos über den vorsichtigen Einwand eines weiteren Teilnehmers aufregen, daß Billigglühbirnen genau so hell leuchten.

    ... eine Ich-AG, die billigst in China produzierte Glühbirnen mit Sockelmaß 29,4 gegen Vorkasse anbietet.

    ... 3 weitere Personen, die versichern, in China gefertigte 178V/29W-Glühbirnen problemlos bis 400V einzusetzen.

    MfG

    DirkB

  • Mischpultnetzteil Katastrophenschaltung

    • tufkadib
    • 10. Mai 2006 um 17:36

    Hallo Manuela,

    das klingt doch gut. Dann wäre doch die Anlage soweit N-abfetz-sicher. :D

    MfG

    DirkB

  • Mischpultnetzteil Katastrophenschaltung

    • tufkadib
    • 10. Mai 2006 um 13:00

    Natürlich kannst Du auch sekundär eine Sternschaltung nehmen, mit 133V Strangspannung. Das geht natürlich auch, ist sicher noch besser.
    Ich denke, so eine Kiste mitzuschleppen hat Sinn, wenn man sehr teure Effektgeräte u.Ä. hat.

    Die alten Dreiecknetze waren in dem Moment Mist, wenn man viel auf Montage war. Baustelle umgesetzt und als Erstes alle Maschinen umklemmen dürfen.

    edit:
    noch was vergessen: wenn bei einem sekundär im Dreieck geschalteten Trafo eine Wicklung durchbrennt, ändert sich für die Geräte nichts. Nur die Stromverkettung fällt weg, so daß die anderen beiden Wicklungen den Strom komplett übernehmen müssen.
    Die Spannungszeiger müssen ein gleichseitiges Dreieck bilden, sonst könnte man die dritte Wicklung gar nicht mit ranschalten (Summe aller Augenblickswerte der Spannungen ist immer Null).
    Bei Dreieck sind immer ein Wicklungsanfang an das Ende der nächsten Wicklung geschlossen. Bei Stern sind alle Anfänge am N.
    Aber wie schon erwähnt, Stern mit 3x 133/230V ginge auch.

    MfG

    DirkB

  • Mischpultnetzteil Katastrophenschaltung

    • tufkadib
    • 10. Mai 2006 um 10:13
    Zitat von "audienceblinder"

    Das sind alles nur Vermutungen...

    IT Netz

    wenn eine Phase als PE genommen wird,

    Wo sind denn hier Vermutungen?
    Im IT-Netz kommt KEIN PE und auch kein N mit. Der PE muß vor Ort erst geschaffen werden. Davon ab schrub ich mehrfach: Der PE kommt vom speisenden Netz. Weil: wir wollen ja kein IT-Netz haben (zumeist wird ja kein Operationssaal auf der Bühne betrieben), sondern einfach statt 400V nur 3x230V in DREIECK.

    Zitat

    man betrachte jetzt PE zu den Aussenleitern, dann ergibt das für eine Halbwelle (400V) und für eine Halbwelle (230V). oder bezogen auf die Bezugsphase 0V.


    Schlicht und ergreifend nein. L1-PEN: 220V; L2-PEN: 220V; L1-L2: 220V
    Abgeschafft wurde das allein aus dem Grund, daß man auf 220/380V umstellte, um stärkere Verbraucher anschließen zu können.

    Zitat

    () ist nur zum Veranschaulichen, es ist auf jeden fall ein nicht zu definierender Mischmasch.


    Wieso? Ist eine technisch saubere Lösung.
    Genau mit der sich bietenden Möglichkeit, die Verbraucher im Dreieck zu schalten (siehe das Bild in meinem vorherigen Beitrag, so stelle ich mir den Trafo vor), kann man der Zerstörung der Geräte durch N-Abriß vorbeugen.
    Daß ich die Sekundärwicklung auch im Dreieck geschaltet habe, liegt daran, daß ich keine Effektgeräte habe, die 400V brauchen. Damit ist auch einem N-Abriß NACH dem Trafo vorgebeugt.

    So, und wenn man nun noch die Endstufen mit einphasigem Eingang umschaltbar für Leiterspannung macht, ist die Tonanlage sicher. So, und wenn ein Außenleiter ausfällt, dann gehen zwei von drei Endstufen eben aus. Besser eine Abschaltung durch Unterspannung als Rauchzeichen durch Überspannung, weil der N fehlt...

    Wenn man dann noch sieht, daß ein Dreiphasentrafo mit einer Sekundärleistung von 6,3kVA lächerliche 45kg wiegt, fragt man sich schon, weshalb Viele so ein Risiko eingehen.

    MfG

    DirkB

  • Mischpultnetzteil Katastrophenschaltung

    • tufkadib
    • 10. Mai 2006 um 08:48

    Hallo,

    Zitat

    IT Netz kann theoretisch nicht funktionieren, welche Phase nimmst Du denn als N (und als PE)? Ich würde ,wenn schon, den trafo sekundär in Sternschaltung betreiben und einen PE basteln, wie auch immer das aussehen wird?!


    Ein IT-Netz bringt weder einen N noch einen PE mit. Ich weiß auch nicht, wozu man unbedingt einen N brauchen sollte.
    Daher korrigierte ich meine Aussage dahingehend, sowohl primär- als auch sekundärseitig Dreieckschaltung vorzusehen.
    Ich schrieb auch schon, daß ich den PE des speisenden Netzes verwenden würde.
    Meine Überlegungen gingen erstmal nur dahin, das Kleinleistungsgerümpel (Mischpult, Effektgeräte usw.) vor einem Neutralleiterabriß zu schützen.
    So also:

    Endstufen mit Dreiphaseneingang habe ich keine, von daher weiß ich nicht, wie deren Netzteil beschaffen ist.
    Aber auch bei Endstufen mit Einphaseneingang wäre eine Umschaltung der möglichen Eingangsspannung von 230V auf 400V sinnvoll, so daß man den Tanz um den Neutralleiter vergessen kann, weil sämtliche Endstufen zwischen den Außenleitern hängen.

    Bis Ende der 80er gab es noch solche Netzformen, bei denen 3x220V (NICHT 3x 220/380V!) vorhanden waren und ein Außenleiter betriebsmäßig geerdet war.

    MfG

    DirkB

  • Mischpultnetzteil Katastrophenschaltung

    • tufkadib
    • 9. Mai 2006 um 17:14
    Zitat von "audienceblinder"

    Und mit dem Trafo hängt man primärseitig ja schon an 400V, schlimmer kann es in den meisten Fällen nicht werden.


    Viel wichtiger: Du brauchst den N nicht.

    Zitat

    Im Dreieck sekundärseitig dann IT Netz? aber wie soll man dann die Schukos verkabeln, jegliche Entstörsache gegen PE wäre nicht mehr aktiv etc..

    Naja, man müßte den PE weiterführen, der von der Einspeisung kommt. Diese Diskussion wäre jetzt schon fast verschiebenswert ins Strom-Brett :) .

    MfG

    DirkB

  • Ich suche ein Lied...hilfe...(Oldie)

    • tufkadib
    • 9. Mai 2006 um 16:41
    Zitat von "DJheini"

    Das hatte ich auch schon im Kopf, ich kam aber nicht auf den Titel. :oops:

    Man wird halt alt. :cry:

    An solche Titel kann man sich erst ab einem gewissen ... äh... Reifegrad (klingt besser als "Alter") erinnern. Womit die alten Säcke im Thread wohl eindeutig gekennzeichnet wären :wink:

    MfG

    DirkB

  • Mischpultnetzteil Katastrophenschaltung

    • tufkadib
    • 9. Mai 2006 um 15:38

    Hallo,

    Dy: einfache Dreiphasennetztrafos mit primärer Dreieckschaltung (400V) und sekundärer Sternschaltung (230V). Da käme dann ein eigener Neutralleiter raus.
    An sich kann man die Sekundärseite aber auch im Dreieck schalten.

    Da man mehrere Verbraucher dran hat, ist es keine Schutztrennung, sondern eher ein kleines IT-Netz.
    Einen PE für Schutzklasse 1-Geräte bräuchte man dann schon noch. Ob man den ohne weiteres vom speisenden Netz nehmen kann, dazu müßten sich mal die Sicherheitsprofis äußern. Ich habe hier leider nicht die nötigen Vorschriften greifbar.

    MfG

    DirkB

  • Ich suche ein Lied...hilfe...(Oldie)

    • tufkadib
    • 9. Mai 2006 um 14:19

    Könnte "Yes tonight, Josephine" sein.

    MfG

    DirkB

  • Mischpultnetzteil Katastrophenschaltung

    • tufkadib
    • 9. Mai 2006 um 13:57

    Hallo Manuela,

    Zitat von "Manuela"

    Da die Preise dafür eh völlig am Boden sind ist eine USV zum Füttern der Konsolennetzteile sowas wie die Endlösung.


    auch USV gehen bei einem Neutralleiterabriß hoch wie ein bengalisches Feuerwerk. Für das Kleinleistungsgerümpel würde ich wirklich einen Dy-Trafo vorschalten. Dann evtl. eine USV.

    MfG

    DirkB

  • Goya-Club zu

    • tufkadib
    • 8. Mai 2006 um 16:46

    Kommt drauf an. Vielfach ist es auch mangelndes Interesse.

    Vor ca. 10-12 Jahren war bei uns in der Gegend mal ein Vortrag über Akustik, Elektroakustik und Anforderungen an Räume zur Musikaufführung, vorrangig gedacht für Architekten (die ihre Hände immer in Unschuld waschen, wenn irgendein Veranstaltungssaal wie ein Badezimmer geplant ist und auch so klingt).
    Jetzt ratet mal, Wieviele dann dort waren. Richtig: kein Einziger.

    Ein Gebäude heutzutage kann gar nicht genug Glasflächen und irgendwelche reflektierenden Flächen aus nacktem Beton haben, dazu noch irgendeine zu nichts passende Stahltreppe. Auf diese Art und Weise hat man bei uns zwei Marktplätze optisch ruiniert, aber das ist eine andere Geschichte...

    Akustik und Notbeleuchtung sind tw. eine Art 5. Rad am Wagen. Daß man darüber auch nachdenken muß, fällt so Manchem scheinbar erst 3 Tage vor der Eröffnung ein.


    MfG

    DirkB

  • Wie beschallt man 2000 Leute in einem Dom???

    • tufkadib
    • 8. Mai 2006 um 16:35

    Hallo,

    wenn es etwas einfacher werden soll: den Gedanken an Stereo verwerfen. Das ist in der Kirche sowieso kaum zu hören.

    MfG

    DirkB

  • Mischpultnetzteil Katastrophenschaltung

    • tufkadib
    • 8. Mai 2006 um 08:42

    Hallo,

    um das Kleinleistungsgerümpel vor dem plötzlichen Stromtod durch N-Abriß zu bewahren, könnte man einen Dreiphasentrafo mit Dy-Schaltung mitnehmen. Der ist auf Dauer bestimmt billiger als hin und wieder paar Effektgeräte oder -netzteile zu tauschen.

    So ein Ding früher ohnehin notwendig, wenn man mit dem Funkzug in einem Dorf aufschlug, das 3x220V mit geerdetem Außenleiter hatte...


    MfG

    DirkB

  • Uhlenbrock

    • tufkadib
    • 2. Mai 2006 um 21:16

    Die Verstärker sehen zwar antiquiert aus, aber offensichtlich wird dort Leistung noch ohne Fisimatenten, sondern mit viel Elektronik, Kupfer und Eisen gemacht. Sieht vertrauenerweckend aus.

    MfG

    DirkB

  • Uhlenbrock

    • tufkadib
    • 1. Mai 2006 um 16:38

    Das mag schon sein, nur sind professionelle Beschaller und Reitschuldreher grundverschiedene Klientel.
    KORT kenne ich nicht, aber Uhlenbrock wäre für rauhe Anwendungen im Freien bestimmt gut geeignet.

    MfG

    DirkB

  • Was machen mit bekloppten DJ's ?

    • tufkadib
    • 1. Mai 2006 um 11:03

    Anderer Ansatz:

    Mixer vor das DJ-Gerümpel. Dreht er auf, entsprechende Quelle ein Stück zurückregeln.

    MfG

    DirkB

  • Wie finde ich das Original Netzteil für Performer 32

    • tufkadib
    • 1. Mai 2006 um 10:54

    Hallo,

    die einfachste Lösung: Spannungen herausfinden (lassen), die es abgeben muß und dann so ein Netzteil von einem Elektronikbastler anfertigen lassen.

    MfG

    DirkB

  • Uhlenbrock

    • tufkadib
    • 1. Mai 2006 um 10:52

    Also mir gefällt deren Zeug zumindest rein optisch, es sieht recht robust aus. Sowas würde vermutlich auch niemand von einem Weihnachtsmarkt klauen. Das Problem ist der Preis, die Sachen sind wirklich nicht billig.
    Eine Frage wäre, ob man billiger kommt, wenn man sich dort die leeren Gehäuse holt und dann was anderes reinbaut.

    MfG

    DirkB

  • Girls Day 2006 + 2007

    • tufkadib
    • 29. April 2006 um 10:34

    Hallo,

    zwei Dinge stören mich am "Girls Day":

    1. Mußte man hier wieder auf englische Begriffe zurückgreifen? Sprachpanscher allerorten; wenn man mal die wirkliche Bedeutung verschiedener Begriffe (Kid, Backshop, ...) sucht, wird es höchste Zeit für eine Art Reinheitsgebot der Sprache.

    2. Mädchen für typische Männerberufe interessieren ist schön und gut.
    Aber um der Gleichberechtigung genüge zu tun (die vermutlich von den Verantwortlichen doch eher als Einbahnstraße aufgefaßt wird): wann ist denn dieses Jahr der Tag, an dem Jungen sich typische Frauenberufe anschauen können?

    MfG

    DirkB

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