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  1. PA-Forum
  2. tufkadib

Beiträge von tufkadib

  • Wie kann ich meine Subs vor diesem Amp schützen???

    • tufkadib
    • 23. September 2005 um 17:25

    Wenn ein Limiter die Spitzen hart wegnimmt statt das Signal zurückzunehmen, ist es ein Begrenzer oder auch Clipper. Hat man früher in Funkstationen benutzt zur Begrenzung des Modulationshubes.

    Das Dumme dabei ist, durch die harte Begrenzung steigt der Oberwellengehalt an, die Schaltung benötigt also eine nachfolgende Tiefpaßfilterung, das geht aber nur in Schaltungen, wo es auf die Tonqualität nicht so ankommt.

    Somit wäre ein Limiter für PA-Anlagen, der dergestalt arbeitet, kontraproduktiv, weil gerade der ansteigende Oberwellengehalt die Hochtöner überlastet.

    MfG

    DirkB

  • Daub?

    • tufkadib
    • 12. September 2005 um 17:00

    Sitzt unter dem Kühlkörper noch eine große Leiterplatte drunter?

    MfG

    DirkB

  • Endstufentest am 6.9.2005 in Hannover

    • tufkadib
    • 10. September 2005 um 16:46

    sebastian:

    Wenn ihr was über Endstufen rausfinden wollt, ist es ratsam, sich zuerst die Untersuchungen von Anselm Goertz durchzulesen.
    Ansonsten kann ich ehrlich gesagt den praktischen Nährwert der Aktion nicht ganz erkennen.
    Richtige Unterschiede findet man eher im praktischen Betrieb und auf dem Meßplatz als bei einem Trockenschwimmen mit paar Liedern heraus.


    MfG

    DirkB

  • LD PA 1000

    • tufkadib
    • 10. September 2005 um 16:37

    Wenn der Verstärker im Betrieb auf den Kühlkörpern unterschiedlich warm wird, laß das Gerät mal ganz ohne Signal und ohne Lautsprecher eine Weile eingeschaltet.
    Ist es da auch so, ist der Ruhestrom nicht gleich eingestellt.

    MfG

    DirkB

  • Platz beschallen

    • tufkadib
    • 10. September 2005 um 13:37

    Ich hab das nicht geschrieben; kann also auch nicht deuten, was der Verfasser meinte.
    Die Tonsäulen, die mir bekannt sind, hatten alle so um die 50-100W und sind durchaus für hohe Ansprüche geeignet.

    MfG

    DirkB

  • Platz beschallen

    • tufkadib
    • 9. September 2005 um 16:00
    Zitat von "DasIch"

    (die 100V Lösung ist hoffentlich nicht ernst gemeint. 20 Säulen LS für Musik?)

    100V-Anlagen gibt es nicht nur für Bahnhöfe, Kaufhäuser und Kirchen!

    MfG

    DirkB

  • Was muss ein PA Amp abkönnen?

    • tufkadib
    • 23. August 2005 um 14:49

    Kloma:

    Messen läßt sich schon eine ganze Menge. Ich habe an meinen Verstärkern üblicherweise Folgendes gemessen:

    - Ausgangsleistung (Begrenzungseinsatz) bei verschiedenen Lastwiderständen, evtl. auch bei kapazitiver und induktiver Last und den zugehörigen Klirr
    - Leistungsbandbreite
    - Test auf symmetrischen Begrenzungseinsatz
    - Test mit Rechtecksignal bei verschiedenen Aussteuerungen
    - Betrieb bei Unterspannung und Überspannung (Letzteres nicht übertreiben)
    - Fremdspannungsabstand
    - 24h Dauerbetrieb mit Nennleistung oder im Verlustleistungsmaximum

    Natürlich habe ich das ganze Procedere nicht unbedingt bei jedem einzelnen Verstärker gemacht, sondern z.B. nach Reparaturen oder wenn ich mißtrauisch war.

    MfG

    DirkB

  • Frequenzweiche mit Limiter und Subsonicfilter >35hz

    • tufkadib
    • 19. August 2005 um 15:45

    Hallo,

    Zitat von "N-Dee"

    CDs haben maximal 96dB, Schallplatten bewegen sich so bis knapp unter 80 dB.


    kleine Korrektur:
    Schallplatten haben im Schnitt einen Rauschabstand von ca. 40-50dB.

    MfG

    DirkB

  • Welche Endstufe?

    • tufkadib
    • 16. August 2005 um 16:01
    Zitat von "illuminati235"


    zum sinus und rms:


    rms ist der effektivwert, sinus der spitzenwert der welle.

    wenn sinus 100% sind sind rms etwa 70% davon.

    gruß
    noel

    Und genau das ist der Scheiß, den ich meinte. Wieso läßt sich dieser Unfug nicht ausrotten?
    :evil:
    Ich will gern noch glauben, daß der mit "RMS" betitelte Wert mit einem Rauschen gemessen wird (in der Hoffnung, daß dabei auch ein propagierter Klirr nicht überschritten wird).
    Aber diesen Müll von wegen Sinusleistung aus Spitzenwerten von Schwingungen könnt ihr wirklich langsam stecken lassen.
    Und wenn der "RMS"-Wert so vertrauenswürdig ist, wieso kochen dann die meisten Endstufen bei Sinusbelastung nach 10min?

    Mal weg von euren Hochleistungsverstärkern: Wie wird denn die Leistung eines Heizkissens angegeben? RMS, sinus, PMPO?

    MfG

    DirkB

  • Schadensersatz abgelehnt

    • tufkadib
    • 13. August 2005 um 10:06

    Hallo,

    Zitat

    sondern möglicherweise auch an die Eigenverantwortlichkeit des Konzertbesuchers apelliert

    Ich frage mich, wieso die Besucher nicht beispielsweise rausgehen und den Veranstalter hinterher auf Rückgabe des Eintrittsgeldes verklagen. Dabei vor Gericht ggf. hinten runter zu fallen ist sicher weniger bedrückend als ein ruiniertes Gehör.
    Trotz dieser Meinung bleibe ich aber auch dabei: Extremlautstärken sind Schwachsinn.

    MfG

    DirkB

  • Welche Endstufe?

    • tufkadib
    • 12. August 2005 um 10:35

    Wie gesagt, eine einzelne Angabe ist nicht aussagekräftig. Wenn ich 100W sinus bei k=10% habe, ist das genauso Müll wie 300W "RMS" (das zu schreiben tat mir jetzt wirklich weh), die aber nur 30sec. gehen.

    In den technischen Unterlagen alter Studiotechnik (also Rundfunkzeug, nicht irgendwelches Geraffel mit dem Aufdruck "Studio") war es immer sehr schön und haarklein beschrieben.

    MfG

    DirkB

  • Ela-100V-Technik! Klärt mich mal auf

    • tufkadib
    • 12. August 2005 um 09:24
    Zitat

    Die einzig mir bekannten Nachteile der Technik sind die Übertrager, die bei voller Last gerne mal für Verzerrungen sorgen.

    Das kann passieren, wenn sie zu klein sind. Großer Vorteil, der mir noch einfällt: die Ausgänge sind symmetrisch und erdfrei.

    MfG

    DirkB

  • Welche Endstufe?

    • tufkadib
    • 12. August 2005 um 09:19
    Zitat von "Schrecki7289"

    *Autsch!* Nicht wirklich. Die Sinusleistung ist noch geringer als die RMS, aber nicht aussagekräftig und wird unter ganz anderen Bedingungen als die RMS Leistung gemessen. :idea:
    Verbreitet doch nicht immer so einen Quatsch wenn ihr es nicht genau wisst.

    Guckt mal hier nach, da isses ganz gut beschrieben.

    Da steht Scheiß geschrieben. Glasklar.
    War aber auch schon mehrfach im PA-Forum dran.

    Zitat

    Aber immerhin ist RMS doch aussagekräftiger als Sinus, weil dort eben das gesammte Frequenzspektrum in die Leistungsangabe mit einbezogen wird und nicht nur eine gewisse Frequenz, beim Sinus kann man sich ja einfach die aussuchen, wo das meiste bei rauskommt. Man misst zum Beispiel bei 1kHz, aber wer garantiert mir, dass diese Leistung dann auch noch bei 20Hz eingehalten wird?

    Ist auch nicht richtig. Bei einigermaßen brauchbarem Gerät wird außerdem die Leistungsbandbreite angegeben sowie der dafür propagierte Klirr.

    MfG

    DirkB

  • Wo gibts Aluprofile für Podeste

    • tufkadib
    • 10. August 2005 um 13:08

    Solche Profile gibt es auch von Bosch.

    MfG

    DirkB

  • Ela-100V-Technik! Klärt mich mal auf

    • tufkadib
    • 9. August 2005 um 09:12

    Das geht natürlich auch, wenn man auf die Dinge, die Ela-Verstärker zusätzlich bieten, verzichten kann.

    Eins will ich noch anmerken: Ela-Verstärker haben hier m.E. den Ruf billiger, mäßig brauchbarer Kaufhaus- und Fahrstuhlbeschallungstechnik. Völlig zu Unrecht, wie ich meine.
    Sicher, es gibt eine ganze Reihe Geräte von durchschnittlicher Qualität für eben den beschriebenen Zweck.
    Daneben existieren aber auch Verstärker, die es hinsichtlich Verzerrungen / Verfärbungen und Leistungsabgabe mit Bühnenverstärkern bei höherer Betriebssicherheit aufnehmen können (Manuela schrieb schon was dazu).

    MfG

    DirkB

  • Ela-100V-Technik! Klärt mich mal auf

    • tufkadib
    • 8. August 2005 um 10:07

    Richtig. Deswegen wiegen 100W-Endstufen auch mehr als 1kW-"Profi"-Endstufen. Üblicherweise sind die Verstärker auch nur konvektionsgekühlt.

    MfG

    DirkB

  • Fragen zu BST Liker 3600 / DAP Vision 3500 (CA 18 Kopien)

    • tufkadib
    • 8. August 2005 um 10:03

    TBF:

    Zitat

    selbst wenn reiner (!!!!!!) Sinus wiedergegeben wird mti 3 dB crestfaktor dann ist es gut dass die Endstufe in die knie geht denn ansonsten würdendie Sepaker innerhalb von ca. 20...30 sekunden sterben

    Hm, vor einigen Jahren (20) war die Nennleistung eines Lautsprechers die (Sinus)Leistung, mit der er 100h belastet werden durfte, ohne daß er Schaden nimmt.

    Wenn ich das alles so über Endstufen und Lautsprecher lese, hat sich in den letzten 20 Jahren vermutlich doch nicht soo viel getan. Außer daß M (Mogelfaktor) größer gewählt wurde. Wenn damals jemand was von 400W-Endstufe erzählte und der Blick durchs Gitter 2x KD503 offenbarte, wußte man gleich, woran man war...

    MfG

    DirkB

  • Ela-100V-Technik! Klärt mich mal auf

    • tufkadib
    • 7. August 2005 um 11:05

    gast:

    Zitat

    wie viel Leistung benötige ich um einen Dorffußballplatz mit Sprache zu beschallen

    Wenn Du den mit paar Druckkammertröten bestückst, so 25-50W.

    Wichtig finde ich vor allem (wurde auch schon geschrieben), daß hier die Lautsprecherimpedanzen genau so bemessen sind, daß die Lautsprecher bei Vollaussteuerung des Verstärkers (also 100V auf der Leitung) genau ihre Nennleistung zugeführt bekommen.
    Das bedeutet also, wenn man einen 3W-Lautsprecher an eine 100W-Endstufe anschließt und voll aussteuert, kann der Lautsprecher nie kaputtgehen, da er nur 3W Leistung aufnimmt.

    skyper:

    Zitat

    Daher wurde z.B. in der Nähe von Moskau im Luzhniki-Stadion ein "ELA"-Anlage in 200V-Technik eingebaut

    Wundert mich, daß die da keine fernschaltbaren Endstellen eingesetzt haben.
    Aber prinzipiell geht das auch, entweder man hat in den Verstärkern Übertrager mit 200V-Ausgang drin oder man schaltet zwei Verstärker ausgangsseitig in Reihe.

    MfG

    DirkB

  • PA in Woodstock (1968)

    • tufkadib
    • 4. August 2005 um 12:20
    Zitat

    2. zu dieser zeit gab es keine "großbeschallungssyteme"

    Das sehe ich etwas anders. Schon in den 30er Jahren gab es solche Anlagen. Die damaligen Großkundgebungen wurden auch nicht nur mit einem Blechtrichter vor dem Mund realisiert. Verstärker mit mehreren hundert W Ausgangsleistung existierten auch (Telefunken, Siemens, Körting).

    Zitat

    Ich habe irgendwann in einer Berichterstattung von üppigen 1700 Wättern
    gehört. Aber ob der warheitsgehalt so hoch ist weiß ich nicht. Allerdings scheint mir das relativ realistisch, angesichts damaliger Amplifikation.( Röhre und so)

    Röhre impliziert nicht automatisch geringe Leistung, tatsächlich sind die baulichen Beschränkungen bei röhrenbestückten Leistungsverstärkern eher geringer als bei Halbleitern.
    1,7kW schafft man fast mit zwei Philips EL6470 (und hier kommt wieder mein Standardzusatz: Sinus, nicht Musik oder sonstwas, womit heute so hantiert wird).

    MfG

    DirkB

  • Speisung für alte Kondensator-Mics

    • tufkadib
    • 3. August 2005 um 11:25

    Hallo,

    das sind definitiv dynamische Kugeln, dem MD30 entsprechend.

    Selbst wenn man so alte Kondensatormikrofone hätte, dann könnte man die nie auf 48V umbauen.
    Der Grund ist einfach: die darin befindliche Röhre braucht verschiedene Spannungen. Das relativ weit verbreitete M582 (Rdf.-Typ M92a) benötigt +150V/10mA und +5,8V/200mA als Betriebsspannungen.
    Somit kommt man auch nicht mit zweiadriger geschirmter Leitung aus.

    Manche Exemplare brauchen außerdem noch eine einstellbare Spannung, damit man die Richtcharakteristik der Kapsel umschalten kann.

    MfG

    DirkB

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