Ich bin in Digitalpulten nicht weiter bewandert, daher eine Frage: Gab es nicht eine zeitlang Pulte mit komplett analoger Signalverarbeitung, aber Speichermöglichkeit für sämtliche Einstellungen?
MfG
DirkB
Ich bin in Digitalpulten nicht weiter bewandert, daher eine Frage: Gab es nicht eine zeitlang Pulte mit komplett analoger Signalverarbeitung, aber Speichermöglichkeit für sämtliche Einstellungen?
MfG
DirkB
Zitat von "simonstpauli"
Was die USV-Thematik betrifft: m.E. ist das durchaus Sache der Pulthersteller, eine Lösung zu finden, damit die Pulte nicht bei kurzen Spitzen oder Brownouts gleich neu booten müssen. Was für ein Blödsinn (sorry) ist es denn, eine 230V AC-Quelle mit einer Batterie konstant halten zu wollen (mit Auswirkungen auf die Wellenform etc.), wenn hinter dem Netzteil im Pult sowieso DC anliegt, welche man viel einfacher puffern kann.
Nun, dieses Problem wurde selbst bei durchschnittlichen analogen (Rundfunk-)Pulten über eine Batteriestromversorgung gelöst (Batterie wird vom Netzteil mit geladen und beim Unterschreiten einer gewissen Spannung zugeschaltet).
Weshalb das in Digitalpulten nicht passiert (ein Deckelchen und zwei vliesgebundene Akkus sollten den Preis nicht merklich anheben):
weil wie heute üblich ein Weg nur zu 60% gegangen wird statt bis zum Schluß, bekannt auch als "good enough"-Strategie (Mit einem solchen Pult wäre man zu Erichs Zeiten, hätte es bei einer Rede gezickt, einfach in den Knast gewandert).
Außerdem, weshalb sollte man bei einem Digitalpult, was nicht abschmiert und dessen Software ordentlich ausentwickelt ist (und vielleicht auch redundant läuft), den Nachfolger kaufen?
Ist genauso ein kurzes Denken wie bei PCs (man könnte auch Boards mit Steckplätzen für 5 CPUs gestalten statt im Jahrestakt neue Prozessoren zu erfinden).
Wie schon gesagt, ich habe lieber ein altes Rundfunkpult samt Zeichnungssatz als eine Kirmesbude mit nicht nachvollziehbarem Innenleben.
Aber das ist vermutlich auch eine Frage der beruflichen Herkunft. Ich habe es nicht gern, wenn meine Kenntnisse über ein Gerät an der Frontplatte aufhören. Nur Nutzer- das reicht mir nicht.
MfG
DirkB
Zitat von "oTon"Lustig nur, das im Funk mit die ersten waren die massiv auf Digitalpulte gesetzt hat
Das mag sein und wenn die Geräte die Hürde IRT-Pflichtenheft genommen haben, will ich auch gern glauben, daß es zuverlässig funktioniert. Nur liegen diese Hürden eben recht hoch...
Zitatim SWR gibt es bis auf ein paar uralte Übertragungswagen mit alten Studer 10-Kanal Mischern keine Analogtische mehr ...
Sowas ist aber auch nett. ![]()
MfG
DirkB
Zitat von "klauston"Pule Analoger Technik, die dem IRT entsprechen, sind im Regelfall aber eher Teuer.
Das ist wohl wahr. Nur ich würde ehrlich gesagt lieber zu einem ausgesonderten, aber überholten Rundfunkpult greifen als zu irgendwas mit einem "amtlichen" britischen oder amerikanischen Namen drauf.
Selbst wenn es etwas schwerer und unhandlicher sein sollte: was der Hersteller in den Daten angibt, stimmt auch.
Zitat von "klauston"Das schräge daran war, es war eine gute Online USV im System, aber beim Fallen des FI müßen trotzdem kurz Stromschwankungen gewesen sein, die Probleme beim updaten verursacht haben.
...
Aber ich habe gesehen, das auch gute USV nicht unbedingt ein Wundermittel sind.
Das ist schlecht, sollte eigentlich nicht passieren. Für Online-USV ist das Verhalten auch untypisch.
MfG
DirkB
Zitat von "ThomasL"Ich arbeite ja inzwischen auch wesentlich lieber mit Digital als mit Analog, gerade wenns in Bereiche geht, wo eben nicht nur das Signal selbst, sondern die Ruhe zwischen den Signalen gefragt ist. Bei unseren Digitalen brummt nix, fiept nix, die Ausgänge sind stumm, einzig das leise Rauschen der PA ist zu vernehmen.
Tja. Das ist aber kein Novum der Digitaltechnik. Auch für die gilt die auf den Eingang bezogene physikalische Rauschgrenze von ca. -122dB.
Mischpulte, die den Pflichtenheften des IRT genügen, liegen da sehr nahe dran und sind auch im Hinblick auf Brummen oder HF-Einstreuungen unkritisch.
Ruhe in der Anlage war schon 1960 kein Fremdwort.
Zitat von "ThomasL"Bei analogen Plätzen macht die Summe der Geräte das ganze zwar redundanter ... nur fallen hier kleine Fehler in der anfälligen Verkabelung, dem anfälligen Pult, den anfälligen Effekten wesentlich mehr auf. Wie ein Kollege neulich schon mal so schön sagte..."Naja, ist halt analog, da musste halt manchmal auch dreimal rein und raus mit der Klinke bevor der Insert wieder tut..." Musst ich bei Digital noch nie.
Das Problem der mangelhaften Kontaktgabe wird auch über die Digitalkisten noch hereinbrechen, wenn sie in die Jahre kommen. Und Klinkenstecker (ich beziehe mich jetzt auf die 6,3mm Rundklinken und nicht auf die 5poligen Trennklinken des Rundfunks mit selbstreinigenden Kontakten) sind nun in jedem Anwendungsfall eine vorprogrammierte Störstelle.
MfG
DirkB
Hallo,
Zitat von "klauston"Naja, ich wär da sehr vorsichtig.
Es gibt genug Analogpultre, die über Software arbeiten.
merkt man nicht gleich.
Und das sind nicht nur die Midas oder Yamaha Flagschiffe.Ich hab schon genug Fehler gesehen, die durch diese Softwareunterstützung passiert sind.
Wie nicht mehr öffnende Mutes, sich selbstständig machende VCA Zuweisungen usw.Es gibt Pulte, die für Abstürze bekannt sind, aber im Regelfall sind diese Pulte supersicher.
und genau da ist das Problem wieder: sich verselbständigendes Rechnerzeugs. Digitaltechnik ist aufgrund ihrer Arbeitsweise prädestiniert für sporadisch auftretende Fehler, die nicht reproduzierbar sein müssen.
Gerade hier wäre Redundanz wünschenswert und auch machbar.
Ich suche weiterhin lieber in einem Analoggerät nach kalten Lötstellen und dreckigen Schaltern.
MfG
DirkB
Zitat von "Manuel Henrich"das thema gabs hier ja schon öfter ;)...
also meine eltern richten sich gerade einen partyraum ein. von der form her ist er rechteckig, knapp 24m².
jetzt zur eigentlichen frage: wie beschalle ich diesen raum möglichst kostengünstig und vor allem platzsparend?
Mit einer gebrauchten Hifianlage. Für so einen kleinen Raum reicht eigentlich auch ein alter röhrenbestückter Mittelsuper, der sich 4-6W abquält.
MfG
DirkB
Zitat von "Sebastian Rietig"
... 72h Dauersicherheitsschuhtragen und keine Ersatzsocken dabeizuhaben, ich wollte meine Socken grad in die Ecke stellen, da sind sie abgebrochen
Ab in die Kaffeemaschine damit... :wink:
Zitat von "Sebastian Rietig"
... Armbänder, die einem Freigetränke bieten, die die Security dazu bringen, einen hinter die Bühne zu lassen (als Techniker wohl notwendig).
Wo der Haken ist? die Scheiss-Dinger waren ROSA!
Und? Viele Anträge bekommen? :wink: ![]()
Was ich nicht brauchen kann: wenn auf einem kleinen Wohngebietsfest jemand sagt "ich steck mal meine Musik an" (hätte ich nicht mal was dagegen gehabt, da sowieso nur reine Hintergrundberieselung) und da seinen 39€-MP3-Player mit +30dB Baßanhebung und verzerrten MP3s nudeln lassen will... wozu mach ich dann extra eine Spielliste mit über 400 Titeln? :?
Damit es nicht aus dem Zusammenhang gerissen im "More of"-Thread steht: Nette Helfer, prima Leute, lecker Essen und Getränke, keine Leute mit Würfelhusten an der Technik.
MfG
DirkB
Hallo,
Zitat von "klauston"I
Igor Linowsky hat geschrieben:Bitte erklären
ich bin zwar nicht der Igor und arbeite auch nicht mit Digitalpulten (nur mal von weitem betrachtet), aber ich versuche es trotzdem.
Zunächst sollte man feststellen, wieviele Rechner ein Digitalpult hat. Zunächst sicher einen für die Anzeige und einen Bedienrechner.
Fällt einer der beiden aus, ist es im wesentlichen schon vorbei. Zu diesen beiden Fehlern gibt es nichts Vergleichbares bei Analogpulten.
Reparierbarkeit: ist bei Analogmixern nicht wirklich kompliziert, selbst Aussetzfehler lassen sich finden und beheben. Wie äußern sich z.B. sporadische Speicherfehler? Oder Fehler in der Software? Nach heutigem Erkenntnisstand ist es nicht möglich, 100% fehlerfreie Software zu erzeugen.
Robustheit: Ich las hier schon öfters von Abstürzen / Einfrieren der wunderneuen Digitaltechnik. Das ist mir von keinem Analoggerät bekannt.
MfG
DirkB
Hallo,
miß einfach mal den Ruhestrom bei den einzelnen Transistoren nach (Spannung über jedem Emitterwiderstand).
Es kann durchaus sein, daß von irgendeinem Transistor der Meßabgriff für den Ruhestrom genommen wird, aber die restlichen Transistoren erheblich streuen. Da muß man dann ein gesundes Mittel finden oder Transistoren ausmessen.
MfG
DirkB
Ich verstehe ehrlich gesagt die ganze Problematik nicht:
Was ist so schwer, für die Zeit, in der die Leute essen, die Bässe an den paar wenigen Eingangskanälen anzuheben?
Ich meine, wir reden hier doch nicht von einem Mixer mit 48 Kanälen, oder? Notfalls kann man die Einstellungen der zwei Kanäle ja vor dem Verstellen mit dem Handy abfotografieren. :grin:
Wenn man meint, ein ganz spezielles (nicht erhältliches) Gerät zu brauchen, hat man entweder ein ganz spezielles Problem oder man macht etwas verkehrt.
MfG
DirkB
Im Heimbereich ist nichts genormt, weder Ein-noch Ausgangswiderstände; nicht einmal die Abmessungen des Cinchsteckers.
Es wird einfach eine Frage des verwendeten Übertragers sein. Wie ich hier schon öfters sehr richtig schrieb, kosten gute Übertrager ab ca. 100€ / Stück aufwärts.
MfG
DirkB
Zitat von "Tim Sachs"Es gibt kein Sennheiser M8
Hast Du diese Weisheit ganz allein und per Google herausgefunden? Falls ja: Recherchetätigkeit mangelhaft!
Draufdrücken.
:roll:
Zitat von "Tim Sachs"Die Tascam teile sind mit über 200€ zu teuer..
Tja, wer Benz fahren will, kann nicht Polo zahlen.
Du mußt Dich also langsam entscheiden, was es sein soll: mäßig ausgestatteter Billigschraddel oder was Gutes mit entsprechenden Möglichkeiten.
Zitat von "Tim Sachs"Ja, ich brauch doch aber eine Aktivweiche, um Subs und Sats zu trennen, oder? Die subs haben nämlich keine Frequenzweiche drin, und die Tops möchte ich von den Tiefen entlasten.
Mir ging es zunächst erst einmal um ein brauchbares Mischpult.
MfG
DirkB
Hallo,
ZitatGeht vielleicht auch ein mischpult für 50€, und eine Aktivweiche für 50€ für meine Anwendungen?
So teuer?
Zitatsuche ein Mischpult, 4 Line in eingänge,
auf jedem line in Kanal ein mindestens 3 band EQ, und gain regler.
Ein VU Meter für jeden kanal währe nicht schlecht.
Ein VU-Meter pro Kanal hatten die alten TEAC / Tascam-Pulte. Auch schön: ein Sennheiser M8.
Übrigens, wenn man zum Essen Hintergrundmusik durchlaufen läßt, lassen sich Höhen und Bässe ganz bequem mit der :idea: Summenklangregelung :idea: anheben. Ein extra Monobaßpoti ist IMHO sinnlos. Außerdem wird Stereo generell überschätzt.
MfG
DirkB
Obwohl ich mich nur kurz mit Selbständigkeit beschäftigte, stimme ich hell&dunkel und klauston zu.
Weshalb sollte man sich freiwillig mit notleidenden Geschäften abgeben? Lieber wenige lukrative Sachen durchführen; als Masse, die aber nichts einbringt. Oder, um es mit den Worten eines Bekannten zu sagen: Ein Kunde, an dem wir nichts verdienen können, ist kein Kunde.
MfG
DirkB
Um ehrlich zu sein, ehe ich mir möglicherweise einen Mietnomaden aufhalse, der
- nur die ersten zwei Mieten zahlt
- dann zwei Jahre ohne zu zahlen wohnt
- plötzlich verschwunden ist
- mehrere 24m³-Container voll Müll und Dreck hinterläßt
würde ich noch ganz andere Erkundigungen einholen.
MfG
DirkB
Wenn man wirklich was erreichen will, muß man gegen die vorgehen, die sich von dem Spritpreis den Löwenanteil nehmen und das sind nicht die ach so pöhsen Mineralölkonzerne.
Die Franzosen sind da aus anderem Holz geschnitzt...
MfG
DirkB
Damit das niemand in den falschen Hals bekommt: ich habe nicht gefragt, weil ich irgendwas anstacheln wollte.
Mich wunderte es nur einfach.
MfG
DirkB
Beschallungsanlagen in Mehrzweckhallen stellen i.d.R. einen Fall "besser als gar nichts" dar.
Ich hätte es sogar noch einfacher gemacht: Vorne 12" über einen Mischverstärker und eine reine Endstufe, gefüttert über ein Verzögerungsgerät, für nochmal 12" oder 10"...8".
Stereo kann man sich sparen, darauf achtet dort sowieso keiner. Erstens redet der Bürgermeister nur mono und wenn Hochklassigeres passieren soll, wird auch eine hochklassigere Anlage aufgefahren.
MfG
DirkB
Das Problem ist nur deswegen ein Problem, weil Einige von euch nicht mal über rudimentäre Meßtechnik verfügen und ein Notebook für die universelle Meßlösung halten...
Evtl. wären Threads "NF-Meßtechnik" und "Grundlagen der Verstärkertechnik" vonnöten...
MfG
DirkB