Zitat von "soundfreak77"Wäre klasse wenn mir da jemand weiter helfen könnte, gibt es für sowas vielleicht ein spezielles forum??
Ja, das Tontechniker-Forum.
MfG
DirkB
Zitat von "soundfreak77"Wäre klasse wenn mir da jemand weiter helfen könnte, gibt es für sowas vielleicht ein spezielles forum??
Ja, das Tontechniker-Forum.
MfG
DirkB
Hallo,
wenn das Ganze einigermaßen professionell werden soll, benötigst Du akustisch optimierte Räumlichkeiten, Mischpult, Mikrofone samt Stativen, gute Abhörlautsprecher, PC mit Aufnahme- / Schnittsoftware. Dazu noch so Kleinigkeiten wie Kabel und Steckverbinder, Signalisierungs- und Gegensprechmöglichkeiten, Gerätegestelle, paar Tische und Stühle.
Und wenn Du das alles zusammenhast und das erste Mal ein paar aufgenommene Stücke schneidest, wirst Du schnell feststellen, warum Studioarbeit mehr kostet als eine Busfahrkarte. :grin:
Bands ohne Geld gibt es wie Sand am Meer. Wie soll die Investition sich tragen?
Davon abgesehen haben die Leute, die einen PC mit Soundkarte und CD-Brenner sowie zwei Billigmikrofone besitzen und sich "Tonstudio" nennen, den realen Tonstudios schon genug die Preise versaut.
MfG
DirkB
Soweit richtig, ich würde allerdings nicht nur eine einzige Endstufe verwenden.
MfG
DirkB
Könntest auch einen Phonic Reverbmaster nehmen.
MfG
DirkB
Zum Beispiel. Oder ältere Mischpulte aus der Studiotechnik.
Ich meine damit allerdings nicht irgendwelchen mit "Studio" gekennzeichneten Schraddel aus der Bucht, sondern Sachen, die den Qualitätsvorgaben der Studiotechnik Rundfunk (Ex-DDR) bzw. der ö/r Sender (BRD) genügen.
Bekommt man manchmal billig. Wenn man auch nicht alle Möglichkeiten nutzt (kaum ein Beschaller wird seine Mikros per Kanalregler rotsetzen wollen), qualitätsmäßig gibt es an den Geräten nichts zu meckern.
MfG
DirkB
Zitat von "Mike J."Aus dem heraus kommen mir die verrücktesten Ideen und eine davon ist dieses Low Budget Kondensator dings. Die Idee wurde von einem Mantelstromfilter für die TV Antenne (Kabel TV macht da recht Probleme) in den NF bereich einfach übertragen und funkrioniert auch so weit.
Du mußt aber auch berücksichtigen, daß das Brummen, welches durch das Mantelstromfilter eliminiert wird, sich zumeist breitbandig auf den NF-Bereich erstreckt (das hört man selbst aus den Hochtönern), während das Nutzsignal HF ist.
Diesen Abstand zwischen Stör- und Nutzfrequenz hast Du bei einer Brummschleife in einer reinen NF-Anlage nicht.
Die einzig sinnvolle Lösung zur Unterbrechung der Brummschleife ist der Einsatz eines Trennübertragers. Bei etwas besseren Mischpulten sitzt sowas an jedem Ein- und Ausgang.
MfG
DirkB[/b]
Hallo,
vielleicht ist es in dem Zusammenhang auch ganz interessant (und erheiternd), den Thread Rider-Auslegungsfragen zu lesen.
MfG
DirkB
[quote="florian splettstößer" mein sennheiser 845s klingt an 15er nach Müll Mitten weg und dank des krassen Frequenzabfalls ab 15000Hz sind die dann auch weg.[/quote]
Wenn die Box bis 15kHz linear ist, ist doch alles gut (für Sprache macht es nicht mal groß was aus, wenn die Anlage nur bis 8 oder 10kHz geht). Ich verstehe Dein Problem nicht.
MfG
DirkB
Zitat von "KiKi"kondenssatoren haben die eigenschaft, dass der widerstand abhängig der frequenz ist ... soweit noch nicht übermäßig tragisch.
Soweit richtig.
Zitatallerdings belastest du deinen ausgangstreiber (mischpult/mikro) gerade bei den leistungsschwachen hohen frequenzen unnötig. heißt, bei nem mikro schließt du die höhen quasi kurz und sorgst damit für ne höhenarme widergabe.
Nein, denn der Eingangswiderstand der Senke liegt zu den kapazitiven Blindwiderständen noch in Reihe. Probleme gibt es eher bei den tiefen Tönen.
MfG
DirkB
Glaubst Du nicht, wenn man derartig unkompliziert Brummschleifen eliminieren könnte; würden sich die Hersteller guter Mischpulte / Verstärker / DI-Boxen die teuren Übertrager sparen?
MfG
DirkB
Hallo,
als Ostbewohner meine unmaßgebliche Meinung dazu: Aluleitungen in den Wohnungen waren großer Krampf.
1. Abfusseln (damals zumeist mit Kabelmesser): Reingeharkt, Span mit abgezogen => Querschnittsverringerung oder es bricht an der Kerbe beim Biegen
2. Anklemmen: Abisolierte Enden fetten und festtüdeln (Wagoklemmen gab es damals nicht), nach paar Tagen nochmal nachziehen, weil Alu unter Druck fließt. Die Klemmstelle lockert sich also mit der Zeit => warm und hell in der Dose :wink:
3. Elchem. Spannungsreihe: verträgt sich nicht mit Kupfer, wenn Feuchtigkeit dazukommt. Forschungsprojekt: in die Alutür vom teuren Audiwagen paar Kupferstücke reinwerfen :wink: ![]()
Für richtig fette Kabel sind die Probleme geringer, weil ja dort Kabelschuhe / Hülsen aufgepreßt werden. Von der Verarbeitung her fand ich dicke Alu-Erdkabel angenehmer als Kupferkabel.
manuela: Viel Spaß für wenig Geld: Massekabel! ![]()
MfG
DirkB
Zitat von "Gerrit Stiehler"Hey Leute,
ich schreibe zurzeit an meiner Facharbeit, für meinen Studienabschluss im Mai ...
1. Reichlich kurz, Mai ist bald.
2. Je nachdem, wie Du das Thema abhandelst (für ein Studium sollte es schon einen gewissen Grad an Wissenschaftlichkeit aufweisen), werden das so 60-100 Seiten werden. Und das bis Mai? :shock:
MfG
DirkB
Trivial oder nicht, ich kann sagen, was bei uns hier in der Gegend üblicherweise für Rallyestrecken verwendet wird:
wuchtige selbstgebaute Stative (feuerverzinkt), auf denen je 2-4 Druckis sitzen. Für Durchsagen bestens und Musik geht auch, wenn man gewisse Abstriche in Linearität und Baßfundament hinnehmen kann.
MfG
DirkB
Hallo,
Zitat von "rockline"Noch was zu den Netzteilen: die eingebauten Trafos haben rund 2 - 3kVA. Größere gibt es in der Form nicht!
Das ein derartiger Trafo nicht imstande wäre (und sei die Schaltung noch so schlau) mehrere Sekunden lang Ströme bis zum Abwinken zu bringen liegt doch in der Natur der Dinge begründet!
es gibt schon Ringkerntrafos bis 10kVA: Dmr.350mm, Höhe 150mm, Gewicht ca. 72kg. :shock:
Auf der Studio-R-Seite abgebildet wird der Trafo wohl um die 1500VA haben.
MfG
DirkB
Zitat von "Mechwerkandi"Fernmeldekabel...
Hast Du noch die Auf-/Abwickelvorrichtung dazu? :wink:
Hatte ich mal, eine zusammenklappbare Trage-/Wickelvorrichtung. Ist aber vor etwa 5 Jahren auf den Schrott gewandert, weil sie nicht so besonders stabil war.
MfG
DirkB
... wobei ich als Lautsprecherleitung das
bevorzugen würde. Läßt sich wesentlich besser spannen und ist auch robuster.
MfG
DirkB
Zitat von "mringhoff"
Nun möchte ich aber als Dienstleister eine gewisse Qualität bieten und eine 400m-Strecke nicht unbedingt mit ausrangierten Tröten beschallen wollen.
Wenn das der Skiclub oder der Sportverein für sich selbt macht, dann gut, aber irgendwo hat man als Fachfirma einen gewissen Ruf zu erhalten...
Mag sein, für ein Rennen wären mir allerdings irgendwelche Electrovoice oder Ähnliches zu schade. Aber es gibt Druckis, die recht ordentlich klingen. Für Technoparty zwar immer noch nicht zu gebrauchen, aber Musikwiedergabe ist schon drin.
Zitat von "DirkB"Wenn die Verstärker nichts ähnlich sehen, was Leute mit krimineller Energie brauchen könnten (und man sie vielleicht in Gebäuden verstecken kann), ist es sicher wenig problematisch...
da wären wir wieder mal beim Thema Sicherheit. Irgendwie sind wir hier im Münchner Bereich wohl diesbezüglich ein einem Wattebausch. Solche Themen spielen hier nicht so sehr die Rolle.[/quote]
Naja, München, die Stadt der Wohlverdiener... ![]()
Einem Bekannten haben ein paar kriminelle Vertreter der "Lauter-Breiter-Tiefer-Härter-NixunterderHaube-Fraktion" selbst aus den alten DDR-Tonsäulen 50W-Lautsprecher ausgebaut, um im Auto ordentlich "Boom-Xss" zu haben...
Zitat von "DirkB"
Üblicherweise geht es ohne Delay.
Sagen wir mal so: üblicherweise wird das oft so gemacht (z.B. Skiveranstaltungen)....
Und anscheinend haben sich die Teilnehmer solcher Veranstaltungen daran gewöhnt, daß halt einfach der ganze Hang hallt und Durchsagen unverständlich werden, weil sie sich überschlagen.
[/quote]
Naja, es darf eben kein Doppelhören auftreten. Das ist dann auch wieder eine Frage des Geländes. Evtl. läßt sich auch die Strecke zentral beplärren.
Kurz und gut: es läßt sich der Aufwand für den angedachten Zweck in Grenzen halten. Man kann es allerdings auch übertreiben. ![]()
MfG
DirkB
Zitat von "mringhoff"
Es kommt sicherlich auf den Anwendungszweck und die Durchführbarkeit vor Ort an. Aber als Feld-Wald-und-Wiesenverleiher hat man eher mal ein Schwung gewöhnlicher Lautsprecher rumstehen als eine 100V-Anlage.
Das ist wohl wahr. Wenn solche Veranstaltungen sich häufen, lohnt es sich, auf Bahnhöfen u.ä. nach Demontagematerial zu fragen. Solche Tröten bekommt man manchmal gratis oder für eine Gabe in die Kaffeekasse... Die Dinger klaut auch niemand.
ZitatUnd jetzt sind 400m auch nicht die Megastrecken. Und Material steht ja mit den Lautsprechern ja sowieso schon auf dem Hang. Da kann man ja auch noch ein paar Endstufen dazu stellen.
Wie gesagt, es kommt drauf an. Wenn die Verstärker nichts ähnlich sehen, was Leute mit krimineller Energie brauchen könnten (und man sie vielleicht in Gebäuden verstecken kann), ist es sicher wenig problematisch
ZitatMit einer 100V-Anlage wirst Du aber sicherlich keine Delays einbauen, sondern einfach ein Schwung Lautsprecher aneinanderreihen...
Üblicherweise geht es ohne Delay.
MfG
DirkB
Hallo,
Zitat von "mringhoff"Grundsätzlich hast Du bei größeren Spannungen (Lautsprecher) auch höhere Verluste. Auch kann es bei zu geringen Querschnitten und langen Leitungen zu Qualitätseinbußen im Klang kommen.
da hast Du was verwechselt. Bei höheren Spannungen werden bei gleicher Leistung die Verluste kleiner, da der Strom geringer sein kann (deswegen nimmt man doch 100V-Anlagen für lange Leitungswege).
Ich bin nach wie vor kein Freund davon, Verstärker über das Gelände zu verstreuen. Man braucht Strom und Signal, außerdem sind die Anforderungen an die Verpackung recht hoch (ich war öfters Gast bei Motocrossveranstaltungen, wo man die Fahrer nach der ersten Runde vor lauter Schlamm und Matsch dank Dauerregen nicht mehr unterscheiden konnte).
MfG
DirkB
Zitat von "rockline"Eine Feststellung der Dauerlast (500ms sind witzig, oder 33ms Bursts noch lächerlicher) und somit thermische Aufdeckung ist kinderleicht nebenbei zu testen.
... und dann kriegste auch so nen Knacks und bunkerst irgendwelche Eisenwürfel, die ihre Sinusleistung über 24h abgeben können? :oops: :wink:
MfG
DirkB