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  2. Marcel

Beiträge von Marcel

  • Allen & Heath AHM

    • Marcel
    • 26. Juli 2024 um 18:31
    Zitat von wora

    ja, du hattest meinen smiley übersehen :)

    aber widersprichst du dir da nicht ein wenig? einerseits möchtest du möglichst umfangreiche funktionen (was wir als profis ja durchaus wünschen), andererseits lobst du die "verhältnismäßg übersichtliche" bedienstruktur. beides ist aber durchaus schwierig unter einen hut zu bekommen.

    im falle der AHM gibt es aber immerhin die steuermöglichkeit über die CustomControl software, wenn es möglichst einfach werden soll. damit kann man auch "vorstandssichere" bedienoberflächen basteln, die dann z.b. über ein touchpanel bedient werden können. auch meine kollegen vom licht, die sich für die tontechnik nicht so wirklich interessieren, können die tonanlage in der halle damit zielsicher einstellen.

    nach meiner langjährigen erfahrung im konferenzraumbau (für die die AHM ja durchaus gedacht ist) kann ich sagen, dass es gerade dort sehr viele leute gibt, die von audiotechnik eigentlich nur eine sehr oberflächliche ahnung haben. das ist leider wirklich so.

    und genau für die ist eine festgelegte struktur, wie in der AHM bedienoberfläche, und ein nicht überbordender funktionsumfang, ein segen. das war ja auch schon früher bei den iDR4 und iDR8 so.

    Was audiobo meinte war (soweit ich das verstanden habe), dass man der Kiste doch einfach 2 oder 3 verschiedene Usermodi bereitstellen soll. Den "DAU-Mode" für Einsteiger und einfache Geschichten und min. einen "Pro-Mode" (notfalls mit Aufpreis) um in tiefere Funktionen einsteigen zu können. Ich finde die Idee gut. Die Kisten sind heute eigentlich von der Rechenleistung stark genug, dass man da noch viele weitere Funktionen integrieren könnte für die es nur ein Update benötigt. Klar werden dann die Leute die vielleicht nur die Anzahl an Ein- und Ausgängen, aber nicht die Funktionsvielfalt benötigen, erschlagen. Und dafür gibts dann den Standard und Pro Modus.

    Einen "Expertenmodus" gibts ja am PC auch schon ewig für bestimmte Software. Oder selbst am SQ bei den Effekten gibts ja sowas in der Art. Mir gefällt die Idee und viel Aufwand kann das eigentlich auch nicht sein. Und die Kiste geht mehr in Richtung eierlegende....ihr wisst schon. Wobei das jetzt nicht nur für dieses Produkt gilt, sondern generell vielleicht eine Überlegung wert wäre.

  • Pohoda Festival Slowakei

    • Marcel
    • 26. Juli 2024 um 18:18

    Mal eine Frage von einem Unwissenden: Muss man ab einer bestimmten VA-Größe nicht eine eigenständige Lösung bereitstellen die auch funktioniert wenn die PA es nicht mehr tut? Auf einem Festivalgelände z.b. eine Art ELA Anlage mit Megaphonähnlichen Lautsprechern verteilen auf die von einem zentralen (und sicheren?) Ort zugegriffen werden kann? Oder in einem Stadion könnte man die normalerweise vorhandene PA dafür nutzen und für den Gig selbst dann ein unabhängiges System aufbauen.

  • Pohoda Festival Slowakei

    • Marcel
    • 23. Juli 2024 um 18:58
    Zitat von skyper

    Evtl wäre es auch sinnvoll, das Publikum schon vorher in das Sicherheitskonzept einzuweisen, ähnlich wie im Flugzeug. Kann ja auch schon vorher als Hinweis auf der Homepage, PDF in der Bestätigungsmail fürs Ticket, als Podcast oder sonstiger PR-Bestandteil des Marketingkonzeptes integriert sein.

    Im Flugzeug ist es ja auch Standard dass vorgehampelt wird...

    Das sollte man auf jeden Fall tun. Letztens bei Springsteen beim Nijmegen Open Air gab es auch separate Videowände auf denen Werbung lief, aber auch auf die Rettungswege hingewiesen wurde. Und später kam noch eine Regenwarnung hinzu - natürlich mit dem Hinweis, dass man selbstverständlich diese 1x-Ponchos an den Getränkeständen kaufen kann 8o Aber sowas ließe sich relativ simpel auch um ein paar Hinweise erweitern. Dazu am besten noch vor dem Eingang, weil sich da eh immer der Pöbel sammelt und wenn er nichts anderes zu tun hat, tatsächlich auch mal die Hinweise liest. PDF mit beim Onlineticket dazu finde ich auch gut! Es wird wahrscheinlich ein Weilchen dauern die große Masse an Besuchern dafür zu sensibilisieren, aber es wäre mal ein Schritt den man auch noch ohne großen Aufwand durchführen könnte.

  • Pohoda Festival Slowakei

    • Marcel
    • 23. Juli 2024 um 15:37
    Zitat von falcocgn

    Wenn ich Personalverantwortung habe und die übergeordnete Orga nimmt ihre Verantwortung nicht wahr, muss ich ran. Dann stelle ich sofort die Arbeiten meines Teams ein und suche sichere Orte auf.

    Da bin ich zu 100% bei dir.

    Was man aber vielleicht mal überdenken könnte ist das Vorgehen gegen die Person mit Personalverantwortung wenn sie mal eine Fehlentscheidung trifft ggfs. dadruch Kosten verursacht. Mein Urteil wäre ja, lieber 1x zu viel evakuiert als Menschenleben zu riskieren. Leider sehen das die Geschäftsetagen oft ganz anders.

    Ich hatte selbst schon einen ähnlichen Fall wo es um eine Glasfaserverlegung an einer stark befahrenen Strasse ging und wir mit unserem Equipment den einzigen Gehweg dichtmachen mussten. Absperrung & Beschilderung Pustekuchen obwohl es da klare Regelungen für gibt. Die Chefetagen meinten nur "mach doch mal eben". Mein Team hat sich geweigert. Das ist durchgeschlagen bis in die obersten Ebenen, es konnten Termine nicht gehalten werden usw. Klar muss nichts passieren wenn Oma mit ihrer Gehhilfe da auf der Strasse rumstolpert. Es kann aber was passieren. Und letztendlich bin ich / wir dann vor Ort diejenigen die zur Verantwortung gezogen werden. Ein Nachspiel hatte das (diesmal) nicht, trotzdem ist die Aktion bei Vielen sauer aufgestossen. Und sowas macht mich rasend.

  • Pohoda Festival Slowakei

    • Marcel
    • 21. Juli 2024 um 15:28

    Habe letztens zufällig das hier gelesen (englisch):

    The band that doesn't want you to drive to their concerts
    Massive Attack have been campaigning on environmental issues for years – and are now fixing their gaze on the music industry itself with a groundbreaking…
    www.bbc.com

    Daraus der Satz

    "It all adds up to make audience travel the biggest single contributor to live music carbon emissions – around 41% of the total footprint, according to a 2023 study by sustainability non-profit A Greener Future."

    Was E-Autos angeht habe ich auch zufällig letztens noch was gelesen, wonach viele Autohäuser mittlerweile keine gebrauchten E-Autos mehr ankaufen - also älter als Jahreswagen / die typischen Leasingrückläufer 3-5 Jahre. Diese Fahrzeuge können sie wohl nur unter deutlichen Verlusten weiterverkaufen, wenn überhaupt. Klar wurde die ganze E-Auto Sparte relativ rasant aus dem Boden gestampft, aber da ist auch noch jede Menge Verbesserungspotenzial nach oben finde ich.

    Aber vielleicht sollte man die Ökonomie bei VAs besser in einen eigenen Faden auslagern?

    Worüber man sich beim Thema Sturm auf Festivals vielleicht in weiterem Rahmen auch noch Gedanken machen müsste ist der oft vorhandene Campingplatz daneben. Flüchten sich die Menschen dorthin, wird es wahrscheinlich deutlich mehr Verletzungen durch umherfliegende Möbelstücke, Kühlboxen, Sonnenschirme, Zelte usw. geben, wenn da mal der Wind richtig durchbläst. Aber wie regelt man das? Alle die mit dem Auto vor Ort sind dort hinein und für den Rest dann extra Shelter aufbauen?

    Ansonsten danke soweit für die interessante Diskussion. Ich weiß schon warum ich bei meinem bissl Hobbysoundschrauberei grundsätzlich nur den Ton am Boden stapel und mit Fliegen erst gar nicht anfange. Aber es ist allemal sehr interessant zu lesen was "die Großen" so machen ;)

  • Deckelanhänger / Kofferanhänger mit Rampe (+ Erfahrungen zu Debon)

    • Marcel
    • 18. Juli 2024 um 16:26
    Zitat von HenrySalayne

    Die Steigung ist weniger wichtig als die Oberfläche. Klar, eine Rampe ist irgendwann zu steil, aber eine schlechte (insbesondere rutschige) Oberfläche ist selbst bei flacheren Rampen schlimmer als eine steilere Rampe mit ordentlich Grip.

    Das ist was dran! Wenn man vernünftig stehen kann ohne weg zu rutschen relativieren sich ein paar Grad Steigung ganz schnell wieder. Es wär ja auch kein Ding der Unmöglichkeit sich 2m² Antirutschmatte oder Ähnliches zu besorgen und mit einem Höllenkleber fest mit der Rampe zu verbinden.

    Bei der Gelegenheit fällt mir grad noch das Kubana in Siegburg ein. Ich hab da schon mehrfach z.b. die ge-case-ten Leslies einer befreundeten Band alleine deren recht steile Rampe raus in die Tiefgarage geschoben ohne Probleme. Die haben da auch irgendeinen Gummibelag auf dem Brett und das geht super und ist deutlich steiler als z.b. meine Rampe am Hänger.

  • Deckelanhänger / Kofferanhänger mit Rampe (+ Erfahrungen zu Debon)

    • Marcel
    • 17. Juli 2024 um 19:39
    Zitat von Lampenschubser

    So ein Kofferanhänger eignet sich auch wunderbar als Lagererweiterung oder als Zeltersatz.

    Oder FoH Platz im Notfall :)

    Meine Empfehlung würde auch zum Koffer gehen. Diese mittelhohen Anhänger sind irgendwie für mich nichts Halbes und nichts Ganzes. Klar reicht das erstmal. Und wenn mal die Band fragt ob das Schlagzeug noch mit kann? Oder ein paar Lightbars? Truss?? Der Koffer ist erstmal teurer, aber auf lange Sicht finde ich deutlich flexibler einzusetzen. Und auch relativ wertstabil anscheinend wenn ich mir den überschaubaren Gebrauchtmarkt so ansehe. Wenn jetzt nicht die Frau wegen der Höhe das Ding absolut nicht in der Einfahrt stehen haben will, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen. Wer ein Häusle hat wird so einen Hänger immer wieder zu schätzen wissen, egal ob man zum Baumarkt gondelt, am Möbelhaus einen Schrank abholt, Grünzeug wegbringt oder oder... Klar ist die Stehhöhe erstmal zu hoch und nur toter Raum der mitbewegt wird. Aber den Innenraum kann man sich halt auch schon ein wenig einrichten, z.b. quer vor Kopf ein Regal bauen wo unten drunter z.b. die Bässe Platz haben und oben drüber Kisten mit Kleinkram ins Regal können. Oder Schlauchhalter an der Wand um Kabel aufhängen zu können. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig.

    Und zuletzt auch noch Ladungssicherung! Das ist im Koffer deutlich einfacher, du kannst auch ohne Probleme weitere z.b. Airlineschienen nachrüsten, kannst mit Sperrstangen (horizontal & vertikal) arbeiten usw. Auch hier ist der Koffer deutlich im Vorteil finde ich.

    Eine Übersicht zu bekommen ist bei der Flut an Herstellern natürlich schwierig. Ein Hapert muss es wahrscheinlich nicht sein, der günstigere Saris tuts da auch. Ich würde mich da im mittleren Preissegment umsehen und das Passende auswählen. Das Einzige was meiner Erfahrung nach bei den günstigen und mittleren Modellen schneller Probleme bereitet ist die Elektrik. Aber selbst wenn man die nach 10 Jahren einmal komplett erneuern muss ist das kein Beinbruch. Komplette Sets bekommt man da mittlerweile auch schon fast nachgeworfen.

    Ich habe neben meinem Ifor Williams Koffer (8 Jahre) noch einen Anssems Tandemachser Aluhänger mit Planengestell (14 Jahre). Die Stoßdämpfer sind rostig und die Elektrik macht Theater, sonst sieht das Ding fast aus wie neu. Und der hat neben dem Umzug damals vor 14 Jahren auch schon tonnenweise Sand und Baumaterial geschleppt. Sollte für dich also locker ausreichen von der Qualität. Einzig...Elektrik. Ich frage mich manchmal wie so ein Schrott überhaupt zugelassen wird, aber das steht auf nem anderen Blatt. Bei dem Williams Hänger läuft das ganz anders, aber der kostet auch deutlich mehr.

    Edit: Danke trotzdem für die Übersicht inkl. Bildern! Die Mühe macht sich auch nicht jeder :thumbup:

    Edit2: Und wenn die Rampe wirklich mal zu steil sein sollte einfach vorne per Stützrad etwas anheben. Wenn deine Cases und Rollbretter gebremste Rollen haben ist das auch kein Problem.

  • HK Linear 5 System - Klangoptimierung

    • Marcel
    • 17. Juli 2024 um 18:56

    Ich kenne nun die Anlage nicht, aber das Top ist nicht in 0dB Stellung, sondern noch zurückgedreht? Bei 3 Bässen pro Seite? Das sollte doch ausgewogen sein würde ich vermuten. Wie meine Vorredner schon geschrieben haben, würde ich da mal die gesamte Gainstruktur überprüfen vom Zuspieler / DJ-Pult inkl. der Boxen.

    Und abgesehen davon: Wenn es um Musik vom Band geht, ist teils auch die Musik selbst daran Schuld. Je nachdem was ihr da abspielt, manche Songs oder Alben sind heute sowas von überproduziert und auf max. Lautheit und minimalste Dynamik hochgeschraubt, das klingt auf PA (meine Meinung) meistens einfach nur gräslich und schreit dich um wenn man sowas lauter macht - egal wie gut die eingesetzte Box ist.

  • Deckelanhänger / Kofferanhänger mit Rampe (+ Erfahrungen zu Debon)

    • Marcel
    • 15. Juli 2024 um 18:49
    Zitat von Hanseat

    Koch hat seine Produktion nicht weit weg und bietet - was mich überrascht hat - auch diverse andere Marken zum Verkauf an (darunter auch Debon).

    Koch kann ich empfehlen, daher hab ich meinen Ifor Williams auch. Wenn du da bist schau auch mal was die so auf dem Hof stehen haben. Für Ausstellungsstücke geht da meist noch was beim Preis ;) Und ja, die Auswahl bei denen ist ziemlich groß, auch so einige andere Markenhersteller sind da vertreten. Eigentlich für jede Preisklasse was dabei.

    Nein, ich hab mit Koch nix zu tun, hab da nur mal einen Anhänger gekauft.

    Ansonsten generell: Ich persönlich würde bei wertvoller Fracht wie unserer Technik einen Koffer bevorzugen, nach Möglichkeit mit Stehhöhe oder beinahe Stehhöhe (z.b. 1,8m). Ob die Rampe nun fest als Tür angebaut ist oder lose mitfährt da streiten sich die Gelehrten. Von der Technik her (Achse, Auflaufeinrichtung etc.) sollte am besten was von Alko oder Knott verbaut sein - ist es auch meistens. Dabei ist auch auf lange Sicht eine Ersatzteilversorgung kein Problem. Der Rest sind dann eher Details die einem bei dem einen oder anderen Hersteller besser gefallen. Und umso teurer der Anhänger desto besser ist er meist auch verarbeitet, mehr Scharniere, dickere Bodenplatte usw. wird dadurch aber auch schwerer. Für kleinere Sachen finde 1,5t Einachser ganz nett. Man hat immernoch gute Zuladung und kann das Ding auch beladen und abgekuppelt relativ einfach durch die Gegend schieben.

  • PA Transport auf einem Anhänger

    • Marcel
    • 15. Juli 2024 um 18:37

    Für das Bugrad gibts übrigens auch Lösungen mit einem "Sackkarrenreifen", also Luftbereifung und deutlich größer. Alternativ sogar als "Zwillingsreifen". Wenn man öfters Probleme mit unwegsamem Gelände hat vielleicht eine Überlegung wert. Bei vielen Hängern lässt sich das ja auch ohne viel Aufwand tauschen.

    Man könnte natürlich auch so ein Rangierhilfe System für Wohnwagen da anbauen und den Anhänger dann gemütlich auch über den Acker und um die Kurve mit der Fernbedienung lenken ^^

  • PA Transport auf einem Anhänger

    • Marcel
    • 14. Juli 2024 um 03:47
    Zitat von TomyN

    Tandem 'hochkurbeln' geht ganz gut, wenn

    - der Untergrund es mitmacht (und das Stützrad nicht einsinkt)

    - Das Stützrad entsprechend stabil ist (und sich lang genug auskurbeln lässt)

    - Der Kurbelmechanismus gepflegt (d.h. geschmiert) ist.

    - man keine Federung am Hänger hat, dann bringt das Hochkurbeln nämlich gar nichts 8o

    By the way, mein Ifor Williams BV125 Koffer hat eine Rampen / Türen Kombination. Damit wäre Staplerbeladung problemlos möglich, oder halt über die Rampe reinrollen. Soweit ich weiss ist die mit 1t überfahrbar.

    Der Hänger ist zwar sackschwer, aber ultimativ stabil gebaut. Wird auch gerne im Strassenbau, Wasserwerk und so genutzt, oder die Kipphänger von Tiefbauern die da sogar mit dem Bagger rauf fahren. Und man hat Abzweigdosen für die Elektrik, eine Erweiterung / Änderung ist hier super einfach möglich. Dazu die Blattfederung was selbst im Leerzustand schon eine super Straßenlage und absolut kein "Gehoppel" mit sich bringt (Hapert z.b. verbaut die Federung auch an einigen Anhängermodellen). Den abschließbaren Kupplungskopf finde ich auch nicht verkehrt - geht auch angekuppelt zu verschließen. Ich mag die Dinger jedenfalls, sind aber preislich auch eher am oberen Ende angesiedelt und in den letzten paar Jahren sind die Preise durch die Decke gegangen.

    Was man mit welchem Führerschein fahren darf kann man z.b. hier beim Hersteller Unsinn nachlesen: https://www.unsinn.de/anhaenger-blog…darf-ich-fahren

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 14. Juli 2024 um 03:20
    Zitat von paranoize

    Verstehe ich das richtig, dass du alleine aufgebaut hast, dann alles verkabelt, mischt, wieder zur Bühne rennst, umbaust, mischt, wieder zur Bühne rennst, umbaust,...

    Im Grunde ja. Die Headliner Band wollte helfen. Das haben sie auch beim Boxen stapeln, Instrumente aufstellen usw. Aber beim Changeover waren dann eher ratlose Gesichter und völliges Durcheinander.

    Weil ich auch kein Bock hatte wirklich Alles erst spontan zu erfahren und noch 1000 Soundcheckwünschen nach zu gehen haben wir bei dem Gig das Geraffel von allen Bands aufgebaut und rückwärts einen Soundcheck gemacht, sodass die letzte Band mit dem letzten Soundcheck dann gleich durchstarten konnte. Auch das hat alles schon deutlich länger gedauert als eingeplant. Das deren Zeitplan nicht hinkommen kann habe ich schon vorher angeprangert. "gucken wir mal" das übliche halt.

    Klar, ich hätte mich da selbst noch mehr reinknien können und vorab nochmal alle Einzelheiten mit den Bands durchsprechen. Habe ich in dem Fall aber nicht. Gut, mein Problem. Zukünftig wird das jedenfalls anders laufen sollte sowas noch mal aufkommen. Grundsätzlich macht es ja schon Spaß :D

  • Wharfedale Pro Endstufen

    • Marcel
    • 13. Juli 2024 um 20:21
    Zitat von zegi

    Betreffend der Lüfter sagt mein Gefühl, dass die 4065 etwas leiser läuft als die 4100. Ich kann das gerne mal mit einem Schätzeisen messen.

    audiobo hat die 4100 auch schon gehört (die Lüfter). Wenn ich mich richtig erinnere war sein Fazit, dass es nicht gerade Studiotauglich wäre.

    Mein Gefühl sagt mir, dass es relativ ok ist. Jedenfalls nicht die komplette Katastrophe (Fön).

    Die 4100 wäre wohl auch mein Favorit als Universalamp. Kann man auch mal einen Sub dranhängen ohne Probleme.

    "nicht gerade Studiotauglich" dachte ich mir schon. Die Lab Klone sind auch nicht gerade leise muss ich dazu sagen - die alten baugleichen Modelle ohne das "Lüfterupgrade". Heimkinotauglich definitiv nicht, bei R'n'R stört das natürlich Niemanden. Aber man hört die Dinger hinten auf oder neben der Bühne auch rauschen (also die Lüfter) wenn der Pöbel noch nicht das laute Gefasel begonnen hat. Also für ruhige Jazzsachen oder sowas da könnte es schon Probleme geben.

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 13. Juli 2024 um 20:12
    Zitat von hp

    Jedenfalls ärgere ich mich nicht über Sachen , welche ich nicht verbockt habe .

    Da bin ich völlig bei dir. Der Stress den dieses...nennen wir es Chaosfestival....verursacht hat empfand ich auch gar nicht als so schlimm. Vielleicht muss ich das ein wenig genauer umschreiben.

    Was mir auf den Keks ging und was ich im Nachhinein auch so kommuniziert habe ist, dass man mich für die Verzögerung verantwortlich machen wollte bzw. zwischendrin schon immer blöde Kommentare von dem Typen kamen der "für die Musik" am VA-Ort normalerweise zuständig ist. Und der Mischer der das ja sonst immer machen würde bräuchte nur 2 Boxen auf Ständern auf der Bühne und hat ein kleines (analoges!) Mischpult mit dem er von der Bühne mischt....draussen...bei 400 Leuten Rock / Metal....aha. Deswegen gab es schon im Vorhinein von ihm blöde Blicke was das ganze Material denn soll und warum ich auf der Wiese unterm Pavillon ein Mischpult aufbaue was ja so optisch gar nicht in sein Konzept passte. Das war allerdings vorher mit dem Veranstalter so abgeklärt ("bring das große Besteck mit") also ging mir das am Ar... vorbei.

    Der eigentliche Veranstalter war der Headliner über den ich auch alle Infos, Rider usw. bekommen habe. Ich habe mich dann vorher hingesetzt für jede Band ein File im Pult angelegt und passend dazu extra Kanalpläne für die Bühne erstellt und neben die Stageboxen ans Case geklebt, damit ich selbst nicht groß suchen muss. Wenn dann davon die Hälfte aber nicht passt, ich ständig Sachen ändern und / oder anpassen muss, Amateurmusiker Chaos verursachen statt zu helfen oder einfach nur im Weg stehen, aus InEar auf einmal wieder ein Monitor wird, usw.,....ja, dann dauert das halt etwas länger. Die Bands selbst waren nett und haben sich sogar anschließend für den Sound bedankt, nur der Zeitplan war halt völlig durch den Wind...und das lasse ich mir nicht auf die Fahne schreiben.

  • Wharfedale Pro Endstufen

    • Marcel
    • 13. Juli 2024 um 19:30

    zegi: Danke für deinen Bericht.

    Wie sieht es denn mit der Lautstärke der internen Lüfter aus? Wär das auch was für leise Umgebungen? Bauartbedingt sind die 1HE Amps da ja leider eher im Fön-Modus unterwegs.

    Außerdem wäre es schön, wenn du den Name richtig schreiben würdest (Wharfedale), dann findet die Suche das auch besser ;)

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 12. Juli 2024 um 20:50
    Zitat von lisa f.

    Mich nerven die Festis, die denken das 15 Minuten Changeover reichen für 7 köpfige nach 9 köpfige Reggaeband mit komplett unterschiedlier Backline, Monitore etc - inkl Umbau-Act. 🤬

    Und da geht es wenigstens professionell zu. Mit Schaudern denke ich an das Minifestival mit 4 Amateurbands wozu ich mich mal überreden lassen habe. Organisation quasi Null und Alles guckt mich an wenn egal was war. Nur Aufteilen kann man sich leider nicht. Das bisschen Info was es vorab an Bühnenanweisungen gab stimmte auch nur zur Hälfte, dementsprechend waren meine vorbereiteten Patchzettel auch fürs Klo. Wildes Umräumen und Equipment stapeln, ich mal wieder am suchen wer welches Mikro jetzt auf welchen Kanal gesteckt hat und was weiss ich...war die Hölle. Geplant waren auch 15 Min. pro Umbau :D Der "Headliner" hat dann mit 2 Stunden Verspätung angefangen oder so. Den nächsten Gig dieser Art habe ich dann dankend abgelehnt *finger

    Edit karel noon : Das war mir nicht bekannt. Danke für die Info. Werde ich mich bei Zeiten mal einlesen :thumbup:

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 12. Juli 2024 um 20:23

    IDN E-Autos die unbedacht eingesetzt werden. Ich bin ja für die Technik zu haben, aber es gibt einfach noch immer Jobs oder auch Reiseziele wo ein E-Auto keinen Sinn macht. Oder gibts dann zukünftig auf jedem Festival in der Pampa eine ganze Burg aus 20ft Containeraggregaten die die Trucks fürs Technikgeraffel, die Nightliner für die Bands und die Autos der Kunden laden müssen? Oder baut man mobile Windräder und Photovoltaikparks auf? :S

  • PA Transport auf einem Anhänger

    • Marcel
    • 12. Juli 2024 um 14:25
    Zitat von Lampenschubser

    ...Topteile gehören in Cases, ...

    Tun sie das? Also ich hab nur Schutzhüllen und da passiert auch nix :P

    Und wenn unbedingt mal bei den kleineren Tops was hochgestapelt werden muss im Hänger, passen die auch in Euroboxen. Man nennt mich auch den "Hochstapler" :D

    Edit etwas außer der Reihe: Bei etwas größeren gebremsten Anhängern kann ich Modelle mit Blattfederung wie z.b. bei Ifor Williams (so einen habe ich) empfehlen. Das System kommt von Knott. Und egal ob leer oder beladen die Straßenlage von dem Teil ist absolut spitze. Kann ich sehr empfehlen.

  • Neue PA aber welche?

    • Marcel
    • 10. Juli 2024 um 14:23
    Zitat von Lampenschubser

    ok, das habe ich falsch verstanden. Ich habe das so aufgefasst, dass die Presets nicht wirklich brauchbar sind. Ok, dann ist ja alles gut. Hätte mich auch fast etwas gewundert.

    Das "Problem" ist hier wahrscheinlich eher, dass hier weniger der Systemgedanke dahinter steht wie bei den großen Herstellern mit Systemamps wo dann auch zumieten absolut problemlos ist.

    Bei AZ schätzen halt Viele den Klang und das Preis-/Leistungsverhältnis (und das geringe Gewicht), nutzen aber oft eigene Amps und Controller. Und das sich Presets nicht immer 1:1 übertragen lassen ist ja auch bekannt. Daher wahrscheinlich der Kommentar "am besten selbst einmessen".

  • Neue PA aber welche?

    • Marcel
    • 10. Juli 2024 um 00:40
    Zitat von Lampenschubser

    Einen Hersteller bei dem ich das basissetup selber Messen muss.

    Einen Controller samt Presets gibts von AZ, oder man fragt die Presets an was eigentlich auch kein Problem ist.

    Die XP-210 hab ich auch im Auge. Diese Art Box mit 90x45er Horn gibts nicht sooo oft. Meistens ist man da eher bei 60x40. Für mich der oft alleine aufbaut und nur ein Top pro Seite einsetzt wäre das perfekt. Soweit ich gehört habe kann man da aber auch 3 NDW18 pro Top drunter stellen was ich mir durchaus vorstellen könnte. Ich habe ja auch schon 2 NDW18 unter der NL208 eingesetzt. Muss mir die XP-210 bei Zeiten mal anhören....und schonmal sparen :)

    Gewichtsmäßig finde ich das System auch super, die NDW18 sind auch schön alleine zu händeln und zu stapeln. Tiefgang habe ich persönlich noch nicht vermisst, ist aber sicherlich vom Musikstil abhängig (bei mir meist Rock).

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