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  2. Marcel

Beiträge von Marcel

  • Wie waren eigentlich damals…. … die Servodrive Bassboxen?

    • Marcel
    • 3. Februar 2024 um 00:56
    Zitat von Fux

    Heutzutage hat sich das Konzept aber denke ich überlebt, und bietet keine einzigartigen Vorteile mehr.

    Danke für die Infos! Sowas dachte ich mir schon.

    Ich rede hier auch gar nicht nur von meinem Raum. Ich beschäftige mich mit Heimkinokrempel parallel zum PA Gedöns nun auch schon seit >20 Jahren und habe in der Zeit auch so Einiges gehört, vom kleinen Hifisystem über eine Installation mit Studiomonitoren über so "Power Hifi" wie Klipsch bis hin zu kompletten PA Anlagen in Heimkinos. Und ich kann nur sagen, wenn man einen Raum mit 30m² oder mehr hat und eine lineare Wiedergabe mit Pegel bis 20Hz oder sogar noch weniger anstrebt so ist das ein nicht zu unterschätzender Aufwand an Material und Leistung die man dafür benötigt, noch ganz abgesehen von der Raumakustik. Wenn man sowas mal hört ist das ein echtes Erlebnis und übertrifft sogar noch die meisten richtigen Kinos.

  • Wie waren eigentlich damals…. … die Servodrive Bassboxen?

    • Marcel
    • 2. Februar 2024 um 19:57
    Zitat von test

    stell dir ein sc4 hin und der hat einen -6db Punkt bei 20hz. das sollte reichen. du wirst den ja nie Vollgas betreiben, damit wird der wahrscheinlich auch noch 18hz oder so hinbekommen.

    da so eine pfeife :)

    ja im wesentlichen nur einen ton macht, braucht es da nicht so extrem viel Luft. die Schiri pfeife wird ja auch nur von einer Lunge angetrieben und man hört sie weit.

    Ähm, ohne das jetzt hier ausufern lassen zu wollen... Aber wenn du wirklich pegelfesten Tiefbass fürs Kino und der damit verbundenen teilweise brachialen Dynamik haben möchtest ist es ein Kinderspiel auch große Subs ordentlich arbeiten zu lassen oder bis zur Kotzgrenze zu bringen. Aus aktuellem Zimmerumbau hängt mein KCS Sub gerade provisorisch an einer LD 4950, bekommt also nur 750W ab. Die Endstufe samt Sub in einem 30m² Zimmer bei gehobenem (nicht Ohr-abfall) Pegel bis zur Kotzgrenze zu fahren ist eine Kleinigkeit. Hab letztes WE nochmal spasseshalber Top Gun Maverick geguckt und war am Amp ganz knapp vorm Clipping. Meiner Meinung nach sind selbst potentere Hifi- / Heimkinosysteme hier völlig unterdimensioniert wenn man laut hören kann. Nicht umsonst bauen sich Leute DBAs in solche Räume mit ganzen Rudeln von 15" oder 18". Aber egal, Coda fällt raus da einfach zu teuer. Das kann ich mir nur in alt und gebraucht leisten. Bin aber aktuell ganz zufrieden davon ab. Aber verbessern kann man sich ja immer und ich finde die Technik halt insgesamt sehr interessant.

    Zur Orgel: Ja jede Pfeife macht nur einen Ton, wenn es aber zur Sache geht und etliche (alle) Register gezogen werden dann sind da auch schonmal 20 Pfeifen und mehr gleichzeitig in Betrieb.

  • Wie waren eigentlich damals…. … die Servodrive Bassboxen?

    • Marcel
    • 2. Februar 2024 um 16:15
    Zitat von test

    kauf dir einfach ein paar Body Shaker aus dem car hifi. viel einfacher als alles andere um tiefe Frequenzen zu erzeugen. für 15hz muß dein raum ja auch schon 20m groß sein im ideal fall auch größer.

    Alles schon getestet, wenn auch nicht zu Hause. Die Shaker unter einem Podest / Couch / Sessel sind nett, aber nicht so mein Ding. Ich hab lieber bewegte Luft. Der Kinosub den ich habe macht in etwa 25Hz ohne Einbrüche, dann ist da auch langsam die Luft raus :D Laut Datenblatt 20Hz bei -10dB. Weiss ja nicht ob ein Servodrive hier noch tiefer kann.

    Ich hab jetzt auch nicht vor mir so ein Servodrive Monster in die Bude zu wuchten - hab den Platz dafür gar nicht mehr, könnte mir das aber für ganz unten rum trotzdem gut vorstellen. Bewegte Luft ist halt doch was Anderes als nur rappelnde Möbel. Letzteres resultiert vielleicht auch aus der bewegten Luft 8o

    Daher würde ich die Orgel gerne auch mal live hören. Wenn der "Blasebalg" dahinter so viel Luft erzeugt, damit das Ding für die Royal Albert Hall laut genug ist muss da schon ne gewaltige Menge Luft bewegt werden. Ich denke sowas kann man nur im passenden Raum live am besten erleben, die beste Mikrofonierung und Anlage wird das nicht reproduzieren können. Wobei die Mikrofonierung auch interessant wäre....aber ich schweife ab. Für Film, Freizeitparks mit Soundeffekten oder auch Orgelmusik könnte so ein Servodrive jedenfalls geeignet sein wenn er denn tiefer kann als der schnöde Doppel 18" Infra oder auch sowas wie mein Kinosub der ja ähnlich ist.

    Jürgen Klingel: Ja da gehen schonmal paar "Lampen" an :D

  • Wie waren eigentlich damals…. … die Servodrive Bassboxen?

    • Marcel
    • 2. Februar 2024 um 14:49

    Moin,

    wie tief kann denn so ein Servodrive Trümmer eigentlich? Stelle mir sowas als Effektbass fürs Kino ganz nett vor. Hab vor Jahren mal in einer Heimkinoinstallation einen kleinen Testlauf mit Hifigeräten erlebt mit 15Hz oder so um den Dreh. Gehört hat man eigentlich gar nichts außer leichten Windgeräuschen, aber irgendwie gabs ein leicht mulmiges Gefühl. Und das war nichtmal sonderlich laut.

    Da hier schon von Orgeln geredet wird. Ich bin mal über das gestolpert:

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    Und hab das mal bei mir im Heimkino angetestet und den Doppel 18" Kinosub von KCS der hier rumoxidiert mit angeworfen. Hosenbeine flattern ist bei etwas Pegel selbst mit diesem Video kein Problem 8o Das hätte ich gerne mal im Original gehört in der Royal Albert Hall. Schon ein sehr beeindruckendes Instrument.

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 17. Januar 2024 um 20:20
    Zitat von floger

    Außer der Post / DHL kriegt das aber niemand auf die Reihe.

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht.

    Hermes hat mich gegen Ende 2023 angeschrieben, dass ich bitte meinen favorisierten Ablageort "an den Mülltonnen" bestätigen möchte, damit die Pakete auch zukünftig dort abgelegt werden können. Ich habe nie jemals überhaupt einen Ablageort angegeben und die Boten von denen machen das anscheinend wie sie gerade Lust und Laune haben, bei den Tonnen hinwerfen, vor die Haustür packen (mit oder ohne klingeln), oder auch schonmal direkte Übergabe.

    DPD hat mal bei mir den Vogel abgeschossen. Ich hatte eine Matratze bestellt die gerollt & eingeschweißt in einem Pappkarton steckte. Der Bote hielt an, riss die Schiebetür auf, warf das Paket bei strömendem Regen in die Einfahrt und fuhr wieder :cursing: Zufällig habe ich das gerade gesehen.

    Der Knaller sind die Fahrer von Amazon. Die stellen das fast immer vor die Tür, klingeln und flüchten direkt wieder. Flüchten ist hier wortwörtlich zu nehmen. Ich war schon 2 Sekunden später an der Tür und habe nur noch den Sprinter mit quietschenden Reifen um die Grundstücksgrenze verschwinden sehen. Keine Ahnung wie die das machen, zwischen Tür und Strasse liegen etwa 15m und ein Gartentor (das sogar wieder zu war) :D

  • Brotkasten

    • Marcel
    • 12. Januar 2024 um 19:17

    Ich hab ja beim Bäcker schonmal angeregt, den Teig einfach großflächig aufs Backblech aus zu walzen wie eine Pizza und die gebackene Platte dann einmal horizontal teilen, dann hab ich quasi nur Kruste, das Weiche innen braucht doch Niemand :D Hab dann doch etwas verdutzte Blicke bekommen :S

  • Endstufe und Frequenzweiche zu Subwoofer gesucht

    • Marcel
    • 12. Januar 2024 um 19:13
    Zitat von parne

    Du hast auch wahrscheinlich recht damit, dass der 12“ Sub für die Tops zu klein ist. Das Ding stelle ich ja auch nicht in ne Turnhalle sondern hoffe, dass der sich gut im Wohnzimmer und in der Garage macht. Der 12er lässt sich auch mit dem 15er von Plansound stacken, vielleicht baue ich irgendwann ja noch nen 15er…

    https://www.selbstbau-lautsprecher.de/gallery_gen/fc…64947ad_fit.png

    Ich sehe den 12er erstmal als Testballon um in den Lautsprecherbau zu finden. Aktuell habe ich nen KRK 10s dazu gestellt, der ist halt viel zu schwach, soll wieder ins Wohnzimmer und mitnehmen möchte ich den auch nicht.

    Ich erhoffe mir durch den Sub, dass ich kein Bass mehr am Mischer reindrehen muss.

    Hatte mal 4 HK Premium Pro 18 ausgeliehen mit Yorkville Endstufen, ist schon ewig her, das war mir zu groß, zu viel und zu schwer. Wenn mal was wirklich großes sein sollte, würde ich mir sowieso was mieten. Es geht eher um die „kannst du nicht mal schnell“ Feiern und um die Garage. Notfalls kommt das Ding halt ins Wohnzimmer. Für mich ist es super schwer einzuschätzen, wie laut am Ende so ein 12“ 1000W B&C Speaker im Vergleich zu z. B. nem 18“ 500W HK Premium Pro ist. Die überall variierenden Schalldruckangaben sind da nicht wirklich hilfreich.

    Meiner Einschätzung nach spielt ein durchschnittlicher 12" Sub in etwa harmonisch mit einem 8"/1" Top zusammen rein vom Output her und bei Pop/Rock, für z.b. Folkore brauchst du meist weniger Bass. Unter ein 12"/1" Top würde ich persönlich min. einen 15" Sub packen oder gleich einen 18" / alternativ Doppel-12" Sub, pro Top wohlgemerkt wenn man Tops und Subs ausreizen will. Fürs Wohnzimmer reicht der eine 12" aus, bei der Garage kommts schon wieder auf Größe und gewünschten Pegel sowie Musikstil an. Unter zwei 12" Subs würde ich das nicht machen (wollen) wenn es etwas schieben soll.

    Mit den 12" Subs bist du halt sehr flexibel, kannst je nach VA dann die passende Stückzahl mitnehmen. Um deine Tops zu fordern wirst du aber schon 4 Stück brauchen, mit Zweien halt dementsprechend die Tops etwas zurück drehen was auch geht und für kleinere Sachen sicher reicht. Zu bedenken wäre noch, dass viele kleine Subs unterm Strich teurer sind als 1 oder 2 Große. Da muss man halt abwägen was man überwiegend damit macht und wie flexibel man sein möchte, was vom Packmaß her am besten mitgeht und wie schwer der einzelne Sub sein darf.

    Über die Wattangaben würde ich mir jetzt nicht den Kopf zerbrechen. Ob das Chassis nun 700 oder 1000W abkann, in der Praxis ist das vom Pegel her minimal. Da spielen ja noch zig andere Faktoren eine Rolle. Wenn wir über ein gewisses Qualitätsmindestmaß sprechen und nicht irgendwelche Brennholzkisten von McGröhl die mit 3000W beworben werden dann mache dir da keine Gedanken. Sowohl mit den RCF wie auch dem B&C Treiber bist du ja schon auf gutem Niveau unterwegs.

    In deiner Situation wäre wirklich am einfachsten einen Aktiven von RCF dazu zu nehmen, einen 2. kannst du immernoch irgendwann nachkaufen wenn der Eine nicht reicht. Ist halt plug & play ohne große Verkabelung, Controller usw. Wenn es passiv werden sollte, die Sinbosen Lab Klone nutze ich selbst, das Zeug funktioniert, egal ob die 10.000 oder 14.000er.

  • Brotkasten

    • Marcel
    • 12. Januar 2024 um 18:33

    Ich finde es ja mittlerweile schwierig genug überhaupt noch vernünftiges Brot zu finden und dabei ist es jetzt egal ob wir über das Aufbackzeug aus dem Supermarkt oder Selbiges aus der lokalen Bäckerei sprechen. Das schmeckt oft nach der gleichen Pampe nur das der Bäcker den doppelten Preis aufruft. Es gibt aber einige Bäckereien da ist das nicht der Fall, da kaufe ich auch gerne auf Vorrat. Das Brot kommt dabei in stabilen Papiertüten und bleibt bei uns auch darin gelagert. Der Rest kommt auf Eis. Die Tüten verwahren wir, zwischendurch kommt ja doch mal die Billigpampe nach Hause und wird dann in die Papiertüten umgepackt. Holzbrotkasten war ganz früher mal...so vor...25-30 Jahren stand mal sowas bei den Eltern.

    Noch eine kleine Sache am Rande: Ich esse wahnsinnig gerne Roggenbrot mit schön knuspriger Kruste drauf. Wie kann man das Brot dazu bewegen die Knusprigkeit möglichst lange zu halten? Plastiktüten sind hier meiner Erfahrung nach ganz schlecht, da wird das schon nach wenigen Stunden pampig. Papier dauert deutlich länger, auch abhängig vom Raumklima. Noch Jemand einen Geheimtipp? Tongefäß habe ich noch nicht ausprobiert...oder doch wieder Holzverschlag?

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 10. Januar 2024 um 00:09

    Zum Thema zugestikulieren fällt mir da auch noch was ein :D

    Das war quasi mein erster *von der Bühne Misch Job*. Kurze Vorgeschichte: Befreundeter Musikschulcheffe und seines Zeichens auch Gitarrist in einer Rock bis Metal Band usw., kann aber auch einigermaßen mischen im Studio, fragt ob ich seinen Musikschulgig beschallen kann. Er macht halt nicht nur Einzelunterricht sondern hat mit anderen Lehreren zusammen auch Bandunterricht. Und diese Bands spielen dann nacheinander in einem Jugendzentrum, Publikum überwiegend die Eltern & Verwandte sowie andere Kinder.

    1. Song, ich erstmal per Kopfhörer Alles einigermaßen zurecht geschraubt, dann paar mal runter gelatscht und gehört, nachjustiert. 2. Song, besagter Musikschulcheffe steht unten zwischen den Leuten und gibt Handzeichen, Gitarre lauter, Bass lauter, Drums lauter, nochmal Gitarre lauter, Gesang etwas, Gitarre....irgendwann beide Daumen nach oben und breites Grinsen. Ich einen Song später nach unten fällt mir schon beim Vorbeilaufen an den Boxen bald ein Ohr ab. Er steht immernoch unten und rockt mit, ich ihm zugeschrien "meinst du nicht das ist etwas laut hier für den Kindergeburtstag?". Er dann doch zugegeben, dass es vielleicht eeetwas....ab dem nächsten Song wars dann um Einiges leiser - und es kamen auch wieder mehr Leute näher an die Bühne. Ne ne ne, da verlässt man sich mal ein Mal auf Andere und der Rocker gibt sofort Alles 8o

  • Komplett auf Glas mischen 2024

    • Marcel
    • 9. Januar 2024 um 23:48

    Moin,

    mal eine Frage an die Glasnutzer: Wie groß ist denn euer Setup nun letztendlich? Ich habe Verständnis dafür, dass ich nur mit einem Tablet in der Hand deutlich platzsparender bin. Wenn ich hier aber wieder von 8 Kanal Hardwarecontroller, zwei 24" Bildschirmen und so lese drängt sich mir eher der Gedanke auf, dass sich die Leute damit quasi ihr eigenes Mischpult zusammendesigned haben, weil ich da mit einer SQ-6 auch nicht mehr Platz einnehme, geschweige denn mit einem Mischer in 19" Breite der (so relativ frei konfigurierbar) auch für viele Dinge reicht wenn man DCAs usw. nutzt. Letztendlich könnte ich mir dann auch ein solches Gerät hinstellen und dahinter einen größeren Touchscreen packen der mir als zusätzliches Display dient oder eben um damit mal "unter die Leute" zu gehen und Feintuning zu betreiben.

    Ich persönlich habe grundsätzlich nichts gegen Glas mischen, möchte das aber in meinem Fall nicht. Und bin auch leicht genervt durch die von Wora schon angesprochene Diskussion mit den Veranstaltern...ja, wir jammern andern Orts darüber. Das Mischen selbst hängt absehen von persönlicher Vorliebe finde ich auch ein wenig mit den Gegebenheiten zusammen. Monitor mit vom FOH, Musiker eher amateur bis semipro = z.b. starke Lautstärkesprünge bei Soundwechsel des Gitarristen, gezielter FX Einsatz oder auch mal einzelne Snareschläge hervorheben und solche Sachen. Und ich habe bisweilen mit Touchscreens egal wo so meine Probleme - das mag auch an den Schwielen liegen (bin halt im richtigen Leben Handwerker), aber auch bei meinem Smartphone, Tablet, SQ-6, Auto oder OTDR Messgerät für Glasfaser habe ich da regelmäßig Probleme und das Ding reagiert erst beim 3. Touch oder so. Und dann auch nicht immer so wie ich möchte. Deswegen: Ich lehne reines Glas ab, mit einem Faserboard + Touchscreen könnte ich mich wohl anfreunden. Aber dann kann ich auch gleich wieder auf ein 19" Gerät gehen finde ich.

  • Yamaha DM3

    • Marcel
    • 6. Januar 2024 um 15:31
    Zitat von Soundstorm

    Die Liefersituation wird sich ändern und dann ist das schnell wieder vergessen.

    Das hätte davon mal abgesehen den Formfaktor und den Preis sowohl vom Pult als auch vom Gesamtpaket versaut für eine in meinen Augen nicht mehr zeitgemässe Schnittstelle.

    Meinst du die Schnittstelle hätte da nich hingepasst wo jetzt die Dantekarte sitzt beim DM3? So viel Größenunterschied kann das doch gar nicht sein. Ich habe das Pult allerdings noch nicht in live gesehen. Mir wäre es sowas aber Wert, da hat audiobo nicht unrecht. Es gibt so eine große Auswahl an Karten und die sind auch ziemlich verbreitet am Markt. Wahrscheinlich haben nicht Wenige auch noch welche davon im Lager rumliegen. Ich hab auch aktuell mehr davon hier als ich benötige. Und gebraucht bekommt man die teils auch schon sehr günstig. Um bei dem kleinen Pult mal eben bis zu 16 weitere Kanäle ein und aus zu spielen, das sollte bei der Größe wirklich langen. Find ich eine sehr gute Idee.

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 6. Januar 2024 um 15:23

    audiobo: Ich mag das Tröpfchen Sarkasmus das in deinem Beitrag mitschwingt ^^ Inhaltlich hast du natürlich Recht. Hier steht wie gesagt aber auch die Band hinter mir. Und auch wenn der Pultplatz eventuell mal in der Ecke ist, ohne Pult oder nur mit Tablet gibts bei mir nicht. Da zucke ich dann halt mit den Schultern und sage "dann lassen wir das eben".

    Christian S.: Das ist bei dir ja was ganz Anderes, wenn einem Kollegen und / oder Mitbewerber versuchen einen "Auftrag" weg zu nehmen. Ich würde da einfach mal das Gespräch mit dem Chef der VA / Künstler suchen. Und wenn die der Meinung sind das würde mit der anderen Truppe besser gehen, dann sollen sie das machen. Danach wird es wahrscheinlich auf 2 Möglichkeiten hinaus laufen. 1. die andere Truppe war so schlecht, dass du bei der nächsten VA wieder mit dabei bist oder 2. es ging ja irgendwie / war auch nicht schlechter als bei dir und du bist das Ding los. Wenn man aber sowieso schon freiwillig und aus Spaß an der Sache da seine Lebenszeit investiert und sich Gedanken macht und das wird nichtmal annähernd Wert geschätzt, dann spar dir die Zeit und geh irgendwo mit der Familie schön essen oder sonstwas. Ich bin keiner der ständig Anerkennung sucht oder Schulterklopfen braucht, aber wenn man bei sowas einfach so übergangen wird dann sollen die sehen wie sie klar kommen.

    Ich mache in meinem bisschen Hobbybeschallungskram auch viel wo ich mir schon manchmal anhören darf "du bist bekloppt". Solange es mir aber Spaß macht ist mir das für die paar Stunden im Jahr egal und ich mache es gerne. Sollte sich allerdings schon im Vorfeld herauskristallisieren, dass das ein totales Chaos wird / einen mega Aufwand bedeutet / zig ungeklärte Variablen gibt, dann halte ich mich da raus, weil das ist es nicht wert sich darüber den Schädel zu zermatern. Sowas kam im letzten Jahr auch noch: Andere Band die ich auch schon Mal betreue ruft an: "Du wir sollen da demnächst einen Gig spielen da ist jetzt der Techniker mit seiner Anlage ausgefallen und ich wollte mal fragen ob du eventuell Lust und Zeit...." Auf meine Frage was denn ansteht: 4 Bands in einem Club (die anderen 3 kannten weder ich noch die Band), Ablauf äh ja....PA so für ähh 150....200, Rider gibts nicht, wer sich wie und wo irgendwelche Instrumente, Drumset, Git-Amp teilt weiss man auch noch nicht...usw. Habe dann dankend abgelehnt und viel Spaß gewünscht.

    Hab oben übrigens nochmal von Pre Delay auf FX Send korrigiert....oh man, war wohl etwas spät heute früh :sleeping:

  • Universal Ton setup

    • Marcel
    • 6. Januar 2024 um 05:49
    Zitat von test

    wenn man ein verhältnis von volumen zu output errechnet, ist es, meine ich, so, das der reflex gewinnt.

    Das kann durchaus sein. Hier ist ja auch noch die Frage ob man von einem richtigen Horn oder diesen ganzen Hybridkonstrukten spricht, wo das Horn gekürzt und gefaltet wird um Packmaß zu sparen. Was ich z.b. an Hand der Audio Zenit Sachen die ich habe sagen kann: Zwei 18" BR sind in etwa so laut wie ein 4x10" Hornbass. Und sooo wahnsinnig viel größer ist das Hornkonstrukt gar nicht. Das Gewicht kommt eher durch die 4 dicken Ferritchassis bei den alten Dingern. Tiefgang fehlt beim Horn alleine natürlich etwas, wobei auch das auf die Musikrichtung ankommt, abgesehen vom persönlichen Geschmack. Speziell der Basssound den man auf großen Konzerten von Schlager bis Pop/ Rock so hört (tief und wenig kick) ist gar nicht so meins.

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 6. Januar 2024 um 05:33
    Zitat von wora

    zumindest habe ich den eindruck, dass man heutzutage wesentlich seltener auf solche leute trifft.

    Ja, das ist mehr so die "alte" Malocher Mentalität. Der gute Mann war auch geschätzt Mitte / Ende 50 vermutlich.

    Wie gesagt, ich habe ein ziemlich dickes Fell und eine sehr lange Zündschnur. Vielleicht hat das mein eigentlicher Job mit >10 Jahren Entstörungsdienst im Kabel-TV Bereich auch mit sich gebracht - da wurde man eigentlich jeden Tag angepöbelt von Kunden. Mittlerweile ist das noch schlimmer geworden. Zum Glück habe ich mich aus dem Bereich auch schon seit einigen Jahren verabschiedet. Aber auch da war bei mir irgendwann Schluss und dann kam der Satz "Ich habe zu Hause Internet & Telefon. Entweder wir unterhalten uns jetzt normal oder ich packe meine Sachen und gehe". Solange man mich nicht direkt persönlich angreift und beschimpft geht das alles noch. Und selbst dann kommt es auf die Art und Weise an. Bin ja davor quasi auf dem Bau groß geworden und mein alter Herr hat bisweilen auch heute noch so eine Mentalität. Viele kommen heute mit so einem Umgangston gar nicht mehr klar - also Baustellenjargon wo man sich schon morgens mit "na du Ar...geige" begrüßt :D

    Wie gesagt es war knapp vor einem Ausbruch. Im nächsten Schritt hätte ich dann wahrscheinlich gar nicht mehr großartig diskutiert sondern hätte ihm gesagt, dass ich auch wieder einpacken und er seinen Livemusikabend damit vergessen kann. Da er schon fast ausgebucht war mit Leuten die erst essen und dann Party machen wollten, wär ich da mal sehr gespannt auf die Reaktion gewesen.

    Die Band sind gute Kollegen, der Gitarrist auch im engeren Freundeskreis. Der Sänger der die Gigs immer so mehr oder weniger managed hat da wohl auch noch zu vermitteln versucht aber ohne Erfolg.

    Außerdem noch ein paar Worte zu dem was wora weiter oben gesagt hat, dass die Band hinter ihrem Technikus steht. Das ist so eine Sache bei den Jungs. Grundsätzlich ja, allerdings ist man innerhalb der Band auch noch geteilter Meinung was den Aufwand angeht...wie das halt so ist. Der Gitarrist und Drummer wollen ohne mich eigentlich gar nicht mehr auftreten, Basser und Gesang sind im Vorfeld immer ein wenig knötterig um den Aufwand den wir da betreiben (besonders der Kollege Gitarrist und ich), sind jedoch im Nachhinein immer sehr angetan vom Sound und dem ganzen Bühnenbild mit Moltonrückwand und so - In einer wiederholten Zeltshow dieses Jahr hat das Molton einen gigantischen Unterschied gemacht und plötzlich hat sich auch keiner mehr über das Beckengeschepper beschwert. Nunja, was soll man dazu sagen, wir sind immernoch in einer Lernphase, nennen wir es mal so 8o Man will der große Rock'n Roll Star sein, aber am besten nur mit ner Gesangsanlage, 3 Mikros und 2 bunten Lampen anrücken. Wir arbeiten dran. Immerhin nutzen mittlerweile 3 von 4 auch InEar und sind damit sehr glücklich. Die Soundfreaks sind halt der Gitarrist und ich, wir stoßen sowas dann meistens an. Es wird...

    Ich habe da übrigens noch so eine Location in einem kleinen Cafe in dem wir jetzt schon 2x gespielt haben. Vorher immer Geknötter vom Wirt, dass ich in seinem kleinen Schuppen so viel Platz belege - allerdings sehr humanes Geknötter. Im Nachhinein ist er immer hin und weg wie gut der Sound war :S Die Anderen kommen immer mit einem Tablet. Ja das mag sein, so arbeite ich aber nicht. Und zum Teil geht das auch gar nicht. Wenn ich beim Delay mir schon den FX Send auf Fader legen muss um passgenau einzelne Worte über Mute und / oder Fader mit Delay zu versehen, sowas möchte ich nicht über Tablet machen, aber das steht noch auf nem anderen Blatt. Unabhängig davon arbeite ich generell nicht gerne damit. In dem Fall steht die Band zumindest hinter mir.

  • Endstufe Empfehlung / Erfahrung für Martin Audio Speaker

    • Marcel
    • 5. Januar 2024 um 19:07

    Man könnte auch 2 Controller nutzen, je Einen für links und rechts. Dann reichen auch 2-6er oder 3-6er die deutlich verbreiteter sind. Ich nutze z.b. den dbx venu 360 ganz gerne, der hat 3-6 bzw. wenn du per AES reingehst 4 Inputs, wobei der 4. Kanal dann nicht alle Features hat - keine Input Filter usw., dafür das komplette Ausgangsprocessing inkl. Weiche.

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 5. Januar 2024 um 18:59

    robert müller: Ja, hätte man machen können. Da der DJ aber ganz ok war und das Palaver zum Teil schon mitbekommen hat, war er gegenüber dem VA auch nicht so freudig gestimmt und hat mich dann einfach um Rat gebeten und ich habe ihm kurz geholfen, was solls. Ich hab ja auch noch ein paar PARs für etwas buntes Licht in den Raumecken verteilt, einfach weil ich Zeit hatte und es sonst wohl keiner gemacht hätte. Ich bin halt so....vielleicht auch manchmal schon zu nett. Zumindest von den Gästen gabs nur positives Feedback, das stimmt einen doch dann wieder um.

  • Universal Ton setup

    • Marcel
    • 5. Januar 2024 um 18:50
    Zitat von test

    ich würde mal ergänzen:

    die Idee mit den basshörnern stammt aus einer zeit, als es pappen gab, die nur so 300w konnten und sehr teuer waren. amps waren damals auch teurer, aufs kw gerechnet als heute. also hat man Hörner gebaut, weil man nur so auf sinnvolle Pegel kam. da wir heute aber pappen haben, die jede menge Leistung vertragen, ist der Reflex das mittel der wahl, da es frei skalierter ist. es funktioniert eine box genauso wie 80 stück. das bedeutet, das man als Vermieterbude nur noch eine Sorte bassbox für alles braucht :)

    man hat natürlich trotzdem 2-3 Sorten ;)

    Man kann aber auch ein heute modernes Chassis mit einem Horn kombinieren, hat so auch seine 2kW die man reinpumpen kann und meistens ein recht brachiales Ergebnis wenn man sowas dann stackt 8o

    Für die etwas größere Gartenparty hab ich auch noch 4 alte Audio Zenit Hornbässe mit je 4 10" bestückt. Das kickt auch ein bissl 8) Noch mehr wäre geil, aber dafür fehlt mir die Lagermöglichkeit...abgesehen von den 65kg pro Box + das Rollbrett. Aber Output hat das Zeug. Oder der EAW LA400, ein Doppel12" im Horn. So im 6er oder 8er Pack rumort das auch ganz gut. Und das ist alles noch altes Geraffel, heutige Hornbässe können da ja noch mehr und sind vor allem leichter.

    Aber ich gebe euch Recht: Vernünftige 18" (oder 15") sind heute oft das Mittel der Wahl und wohl am flexibelsten. Ich mache mit bis zu 4 Stück Single 18"ern ja auch 95% meiner Jobs. Mit Neodym bestückt ist so ein Würfel (29kg in meinem Fall) auch alleine noch recht gut händelbar, für die Gerade sind eh Rollbretter drunter.

    P.S.: Audio Zenit hat bis heute auch immernoch Hornsysteme, wenn es mal etwas günstiger als F1 und Konsorten sein soll.

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 5. Januar 2024 um 18:03

    Christian S:: Das erinnert mich auch an meinen letzten Gig mit meiner Covertruppe. Das ganze ist nur Hobby und Spaß an der Freude, wenn es hier um Verdienst gehen würde dürfte ich mich erst gar nicht ins Auto setzen und losfahren. Trotzdem sind wir für die Hand voll Auftritte im Jahr für Hobby-isten recht professionell unterwegs.

    Zum letzten Gig und IDN: Band war bereits mal vorher vor Ort und hat mit dem Veranstalter gesprochen und Alles klar gemacht. Ich komme dann am Tage X ca. 30 Min. früher dort an, werde auch schon reingelassen und kann in Ruhe schonmal PA und Pult aufbauen bevor die Band mit ihrem Geraffel kommt. Band ist da und packt erstmal aus, dementsprechend steht viel Zeug vor der Bühne. Der Veranstalter kommt (knapp eine Stunde zu spät) rein und keift sofort los, dass das ganze Zeug da weg muss, da müssen ja auch noch Leute hinpassen, er muss auch noch Geld verdienen bla blub und sieht dann mein Pult, ganz hinten an der Wand und halbwegs mittig vor der Bühne. *schäum* "die Schei.... muss da sofort weg, ihr könnt doch hier nicht den ganzen Raum belegen....wenn das Ding schon gebraucht wird dann ab damit in die Ecke...." Ich ihm das versucht zu erklären, dass das Pult in der Ecke auch den 1m² Platz verbraucht den es jetzt dort hinten an der Wand braucht - abgesehen davon, dass es in der Ecke schön dröhnte. So einen Mist hätte er ja noch nie gehört, ich soll ihm nichts erzählen, er macht das schon seit 25 Jahren....blas und tröt. Letzten Endes war seine Aussage, Pult in die Ecke oder gar nicht. Ich habe dann um des lieben Friedens Willen nochmal umgebaut, die Band weiter ihr Zeug auf die Bühne gebaut. Dann kommt der Typ wieder rein, grinst doof und meint "jetzt beruhigen wir (WIR??) uns erstmal wieder alle und trinken ein Bier zusammen". Ja ne is klar, hab ihm dann durch minimalste Kommunikation und Ablehnung seines Friedenstrunkes (trinke eh keinen Alkohol) zu verstehen gegeben, dass er mich in Ruhe meinen Job machen lassen soll damit die Leute zufrieden sind und ansonsten verzichte ich gerne auf weitere Kommunikation. Der Gig selbst war ganz angenehm auch wenn ich wieder des Öfteren mal in die Leute laufen musste. Speis und Trank gabs auch, wenn auch die hoch angepriesenen selbstgebauten Burger nur lauwarm waren.

    Kleinigkeit am Rande: Der tolle Veranstalter hat für den DJ eine eigene PA gemietet die neben der Bühne stand. 2 identische kleine Aktivsysteme mit je einem Sub und je 2 winzigen Topteilen, aufgebaut von dem Typen selbst mit seinen 25 Jahren Erfahrung. Nach unserem Soundcheck kommt der DJ, stöpselt sein Pult usw. an und macht Musik an. Kommt kurz darauf zu mir "irgendwie klingt das komisch" und auf meinem Mikro hab ich nur Feedback". Ja, wenn von den 4 Topteilen 2 auf der linken Seite quasi direkt gerade nebeneinander stehen und auf der rechten Seite, eins von den beiden anderen Topteilen direkt hinter deinem Kopf steht ist das kein Wunder. Letztendlich haben wir einfach links ein Topteil den Speakon gezogen und rechts das 2. Topteil soweit umgestellt und gedreht, dass es nicht direkt ins Mikro bläst :rolleyes:

    Ich hab ja grundsätzlich ne lange Zündschnur, musste mich hier aber schon etwas beherrschen, damit der nette Herr sich wieder beruhigt und der Abend ansonsten schön wird. Sowas brauche ich aber echt auch nicht, weder wenn man das beruflich machen würde, noch wenn man es aus Nettigkeit und Spaß an der Freude macht. War zum Glück das erste Mal in den letzten Jahren, dass es so ein Geknötter gab. Eigentlich schade, mir wären ne Menge liebreizender Sprüche als Antworten eingefallen :evil:

  • Yamaha DM3

    • Marcel
    • 5. Januar 2024 um 17:24
    Zitat von mslr

    Da ich beide Pulte repariere kann ich sagen, dass sie auf ähnlicher Hardware basieren (01V96) und ja, sie machen noch immer ihren Job gut. Da einen Touchscreen und etwas Farbe reinpflanzen….. Die laufen auch mit 96kHz. Mixing Station ginge da nicht - oder? beim DM3 fehlen mir die Inserts.

    Hi,

    Ja die Hardware ist ziemlich ähnlich. Ich habe aber damals vor Urzeiten mal mein DM 1000 und ein 01V96 nebeneinander stehen gehabt um die klanglich zu vergleichen. Das war nichts messtechnisches, einfach nur ein paar Studiomonitore, CD-Player und Mic dran und los. Und da fand ich selbst die Preamps beim DM 1000 klanglich besser.

    Mein gesamtes Setup hier läuft auch auf 96kHz. Ob man's braucht? Keine Ahnung, bei dem alten Knochen heisst 96kHz gegenüber 48kHz aber halbe Latenz. Und meine ganze Kette kann 96kHz inkl. der Controller die per AES gespeist werden. Zum Mischen in Nuendo nutze ich aber auch oft 48kHz, das ist auch kein Problem. Mixing Station gabs glaub ich für das 01V96, für das DM 1000 nicht. Ich habe damals da auch mal mit nem Laptop, Tablet und ich glaube TeamViewer rumgespielt, damit konnte man das DM 1000 auch mit dem Studio Manager per Tablet fernsteuern. War aber definitiv nicht live tauglich, eher eine Spielerei für zu Hause. Wobei ich mir gerade noch Gedanken mache ob ich mir noch so ne DME Kiste hole und dort die externen Faderboards für Wandeinbau dranstöpsel, das wär was für ne rudimentäre Fernsteuerung für die Couch :D

    Das Prinzip der MY Karten mag ich auch sehr. Zeitgemäß ist die Schnittstelle und Begrenzung auf die 16 Kanäle natürlich nicht mehr, aber wie lange gibts das Format bei Yamaha nun, 20....25 Jahre? Das ist schon recht langlebig für die heutige Zeit finde ich. Aber vielleicht wird ja das DM5 (wenn es kommt) was für mich. Dante könnte zumindest für mich immer optional sein, wie jetzt beim DM3. Zu Hause habe ich so viel Geraffel das noch in Betrieb ist, das wäre Wahnsinn da jetzt Alles auf Dante um zu stellen. Und live nutze ich auch nur selbst mein Pult mit Stagebox dran und das wars. Dante brauche ich da auch nicht, es reicht mir auch ein (wie bei A&H) eigenes Format. Das spart mir auch ne Menge Kohle. Aber mein Anwendungsfall (ein bisschen von Allem) stellt wohl eher die Ausnahme dar, von daher mache ich mir da keine allzu großen Hoffnungen, nochmal so eine eierlegende Wollmilchsau wie das DM 1000 in aktuell und bezahlbar (und haltbar) auf dem Markt zu finden.

  • Yamaha DM3

    • Marcel
    • 4. Januar 2024 um 18:43
    Zitat von audiobo

    Ich war jetzt auch kurz am überlegen, ob das DM3s etwas für daheim wäre, so als Abhör- (weil u.a. 48 und 96kHz-fähig) und DAW-Controller. Da aber noch weitere Interfaces mitspielen würden, fehlt hier einfach die ein- oder andere Digitalschnittstelle (Spdif würde mir ja schon reichen) für eine ordentliche Clocksynchronisierung. Deswegen die teure Version kaufen und alles um eine Danteinfrastruktur erweitern ist auch bescheuert.

    Irgendwie ist an der Kiste gefühlt kein Einsatzzweck konsequent zu Ende gedacht. 🙄

    Ich hatte ja ein Stück weit gehofft, dass das DM3 sowas wie ein aktualisiertes DM 1000 werden würde. Das ist aber jetzt eher das DM7-EX (Edit: Compact) geworden womit sich der Preis mal eben verdreifacht hat X/

    Anscheinend wird Yamaha in der Richtung DM 1000 auch nichts mehr bauen...vielleicht kaufe ich mir noch ein Gebrauchtes bei Zeiten dazu, damit ich Ersatz habe. Bis auf ein paar fehlende aktuelle Gimmicks ist der alte Knochen nämlich nach wie vor wunderbar zu nutzen und bei mir zu Hause im Einsatz (seit 16 Jahren ohne Probleme). Gepaart mit 2 MY-Karten (Adat & AES) und einem Fireface UFX, stellt das Pult bei mir zu Hause auch die Schnittstelle für Alles da, egal ob ich jetzt in Stereo was abhören, oder das 6.1 PA (Heim)kinosystem befeuern, oder analoge FXe einbinden möchte usw. Früher hab ich damit auch live gemischt ohne Probleme, moderne Pulte mit besserem Outboard können das aber heute etwas schöner, daher nutze ich dafür mittlerweile ein SQ-6. Aber z.b. die Szenenverwaltung des Yamahas vermisse ich schon sehr stark, und den dichten SPX Hall für Snare. In dem Zuge bitte das DM 1000 nicht mit dem 01V vergleichen, das ist ne andere Welt. Das 1000er hat meiner Meinung nach auch einige sehr brauchbare FXe - und ich hab nichtmal die VCM Version. Wie dem auch sei, für mich ist das DM3 nichts, da würde ich dann lieber ein SQ-5 nutzen wollen...oder QL-1. Aber der Preissprung DM3 zu QL-1 oder DM7 ist schon gewaltig. Ich vermisse da irgendwie was so im Bereich 5-6k€ was ich mir als Hobbymischer auch noch leisten kann und das auch den mittlerweile leider vorhandenen Anspruch befriedigt. Das TF ist daher....äh...nein 8o

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