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  2. Marcel

Beiträge von Marcel

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 19. Juli 2018 um 19:38
    Zitat von chris216

    Für "Standard-Hochzeiten" mit <150 Leuten und wenig Live-Band gibts nix praktischeres als nen Tablet-Mixer. QU-SB auf die Bühne geworfen, WLAN Router aus dem Case ziehen und oben drauf stellen, fertig. Kein Core, kein Pultplatz, kein Stress.

    Vernünftig aufgebaut & durchdacht spielt das einfach so. Mir ist meins noch nie während einer Veranstaltung ausgestiegen, absolut zuverlässig. Aber man muss halt einmal in ein sauberes System investieren. Fixer Router, richtig konfiguriert, gute Kabel, wie immer...

    Wenns wilder wird, zB mit "echtem Konzert" mit mehr als drei, vier Musikern, bevorzuge auch ich natürlich weiter echte Fader und Knöppe. :)

    Ich habe halt den Vorteil, dass ich das nur als Hobby betreibe und tun und lassen kann was ich will. Ich "arbeite" mit einer Band zusammen die mein Geschraube anscheinend mag und auch meine dafür genutzte Technik akzeptiert. Also kommt ein Pult zum Einsatz und basta. Auf Tabletlösungen habe ich persönlich 0 Bock und lehne das ganz einfach ab. Und sollte ich mal was außerhalb meiner Bandaktivität machen dann bestehe ich eben auch auf (m)ein Pult. Wenn der Gegenseite das nicht passt lassen wir es eben. Und ich rede hier von Livemusik, keine Tagungen oder sonst was. Außerdem behaupte ich nach wie vor, dass ein DM1000 jetzt nun nicht wirklich viel Platz schluckt.

    Zitat von wora

    also in unserem falle hatte die band ihr eigenes Qu16 auf der bühne - und haben dann auf mein zeichen hin intrumente oder gesänge in der lautstärke angepasst.

    das hat wunderbar funktioniert - ganz ohne WLAN ;)

    effektorgien gab es da natürlich keine. :)

    Effekte setzte ich sehr gerne ein und daher bestehe ich auch wann immer es irgendwie geht auf einen geeigneten Mischplatz. Beim Mischen von der Seite / mit Kopfhörer habe ich warum auch immer auch oft meine liebe Mühe das Lautstärkeverhältnis von Effekten und trockenem Signal ordentlich anzupassen. Und für Delay / Slapback etc. die zwischendurch mal angepasst werden wollen muss ich einfach vernünftig hören können sonst wird das nix. Mein Verhalten mag da für einige Kollegen und insbesondere Veranstalter etc. etwas militant wirken, dass interessiert mich jedoch recht wenig. Ich erkläre gerne warum das sinnvoll ist einen FoH mitten im Volk stehen zu haben, lasse mich aber nicht auf endlose Diskussionen ein. Das ist meine Sicht der Dinge, die ich mir über die Jahre angeeignet habe. Wer gerne über Tablets mischen mag kann das gerne tun, ich lehne es konsequent ab ;)

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 15. Juli 2018 um 05:07

    Sodele, mein Hochzeitsgig wär dann auch durch. Im Vorfeld gab's dann noch Kontakt zum DJ. Nach kurzer Beratung haben wir uns geeinigt, dass ich als PA ebenfalls seine QSC K12 nutzen kann + 2 meiner kleinen 8"/1" Kisten fürs Monitoring selbst mitbringe. Soweit alles super, DJ zeigt mir beim Aufbau am Vortag wo ich seine Anlage ausschalten kann wenn wir fertig sind. Beim wieder Einschalten (durch ihn) PLÖP .... eine QSC tot. Ist ja immerhin schon gut 2 Monate alt die KisteX/

    DJ hat dann am nächsten Tag noch 2 billige Plaste-12/2er eines großen Musikalienhändlers angeschleppt mit ner günstigen Dap Endstufe. Von den Passivboxen war ebenfalls Eine defekt, also eine aktive QSC und den passiven Kübel am Amp genutzt. Nach leichter EQ Anpassung war ich sogar echt erstaunt wie gleichmäßig das klang trotz eines nicht unerheblichen Preisunterschieds.

    Mein "FoH" hab ich samt Multicoreanbindung und Strom um die Ecke gerollt um ihn dann später kurzerhand in den Pöbel zu rollen. Info, nachdem endlich die Anlage lief, 7 Min. vor Einlass Leute....äh, da gibt's noch ne Präsentation, Tanzdarbietung während ihr spielt....bla...gut, mal wieder am Rande mischen da kein Platz, immerhin steh ich gut 2m VOR der rechten Box und nicht dahinter. Noch 5 Min. für nen superschnellen Soundcheck und achja, nimm das doch bitte auch auf (darauf war ich allerdings schon vorbereitet und die Zusatzmikros standen ja auch schon). Nuja, ging dann auch noch irgendwie, zumindest gabs über den ganzen Abend seeehr ausreichend Futter und Getränke, nachts noch Currywurst und die "Candy-Bar" war auch fast in Griffnähe 8o

    Was ein Chaos, aber hat ja letztendlich doch funktioniert und die Leutchen waren zufrieden.

    Womit ich persönlich nur nicht schwanger gehen kann sind die heute anscheinend üblichen Gepflogenheiten die man wohl bei einer Hochzeit erfüllen muss. Das fängt beim völlig unpraktischen Brautkleid an. Die Braut hat sich an dem Abend wunderbar als Wischmopp betätigt und alles eingesammelt was mit ihrem Kleid in Berührung kam...was dann Abends eine lustige Mischung aus Geäst, Deko und Dreck war^^

    Auch diese Zwangsbespaßungen und Spiele etc sind so gar nicht mein Ding. Ganz ehrlich? Mir wär ein gemütlicher Grillabend mit guten Freunden 1000x lieber, aber das darf ja Jeder für sich selbst entscheiden.

  • Hurricane 2018

    • Marcel
    • 30. Juni 2018 um 21:45

    Moin,

    Ich grätsche da auch nochmal kurz mit rein da auch ich eher zu der Kick-Fraktion gehöre wenn man so will.

    Meine Beobachtung zu dem Thema:

    Vorweg: Es geht mir hier nicht um völlig überzogene Kickbässe die mich nach Luft schnappen lassen, sondern um den Sound selbst - egal ob laut oder gehobene Zimmerlautstärke.

    Ich habe mittlerweile speziell bei Großveranstaltungen echt ein Problem mit dem Sound, insbesondere mit den braunen Kübeln die man ja mittlerweile an allen Ecken und Enden findet. Dabei ist es egal ob das nun Udo Lindenberg in der Arena auf Schalke war (mit K1), die Corrs in der Kölnarena (ich glaub K2) oder Stefanie Heinzmann vor 1000 Mann im Zelt mit Arcs. Jedes Mal SB28 drunter und jedes Mal könnte ich kotzen was den Bass-Sound angeht. Für mich als kleiner Hobbymischer ist L-Acoustics nunmal nicht meine Preisklasse, ich hatte so ein System noch nie selbst unter den Fingern - in so einer Größenordnung sowieso nicht. Daher kann ich nicht beurteilen, ob das System bzw. der Bass a) absolut nur tiefes, undefiniertes Brumm Brumm und keinen Kick kann, oder b) es auch am Mischer selbst liegt der anscheinend den heutigen Hörgewohnheiten entsprechend mischen möchte. Oder sogar eine Kombination daraus.

    Ich bin ja nun viel (als Zuhörer) auf Konzerten unterwegs, z.b. jedes Jahr immer die komplette Blackmore's Night Tour durch Deutschland und evtl. angrenzendes Ausland. Früher immer mit kleinem EAW Line Array und den LA400 Hörnern drunter. Im 6er Pack / Seite tief, trocken, detailiert, genau mein Ding. Letztes Jahr umgestiegen auf braune Schachteln -> Mittel-/ Hochton Hifi wie immer bei den Kisten, Subs = Kotz = undefiniertes, tiefes Gebrumm, Kick fehlanzeige. Einzig die schon aufgebaute d&b Anlage letztes Jahr im Brunnenhof / Residenz in München mit Single 18ern in Zahnlücke klang mit Abstand am besten von allen Konzerten inkl. oder gerade der Basswiedergabe. Mischer ist immer der gleiche (Barry) und der weiss eigentlich auch was er tut. Trotzdem vermisse ich den trockenen (Kick-) Bass bei den L-Acoustics Anlagen und das finde ich echt schade. Vielleicht kann es der Bass selbst sogar und es liegt am Systemsetup?

    Ein Meyer 700er Sub oder von Adams diese neueren Doppel 19" Subs können auch tief, aber können - nachdem was ich gehört habe - eben auch kicken. Der Meyer z.b. damals bei den Corrs oder in jüngerer Vergangenheit bei John Fogerty und Adams bei Katzenjammer.


    Ich habe damals so um 2000 rum auch mal ein Konzert von Udo Jürgens in der Westfalenhalle 1 in Dortmund erleben dürfen mit ich meine 16! Elementen pro Seite und nur 4 SB218 in Zahnlücke unter der Bühnenvorderkante. Gemischt wurde damals noch auf 2 kaskadierten Yamaha DM2000. Nach Aussage des damaligen Tontechnikers fuhr er die gesamte Show nur über die Line Arrays und hat die Subs nur an einigen Stellen als Effekt mit dazugenommen. Das klang natürlich etwas anders und neutraler als gewohnt, war aber bedeutend aufgeräumter. Es fehlte halt die gerne vorhandene Bass-Schüppe unten rum. Was vermisst habe ich trotzdem nicht...waren ja auch genug 15" im V-Dosc vorhanden.

    Nunja, in meinem Heimkino steht ja die Audio Zenit Anlage mit den 4x10" Hornbässen. Die klingt eben auch leise super trocken und aufgeräumt und nicht nach irgendwelchem undefinierbarem Tieftongebrummel. Neuerdings habe ich auch noch 2 schnöde, normale 18" BR-Kisten (Audio Zenit PW18). Die klingen ein Tröpfchen unschöner für meine Ohren, allerdings um Welten nicht so schlimm wie ich das bei zig Konzerten immer erleben darf und einigermaßen "kicken" können die auch - also klanglich in erster Linie.

    Da würde mich nun halt mal von den Usern hier interessieren wie sie das sehen: Liegt es im Fall von L-Acoustics am SB28 / SB218, oder eher an den Mischern heute? Grundsätzlich hatte ich das Thema ja irgendwo anders hier auch schon mal angesprochen, dass mich der moderne Einheitssound heute auf Konzerten überhaupt nicht mehr anspricht. Es ist ja schön, wenn es der Techniker schafft es live wie eine CD klingen zu lassen. Mir persönlich versaut sowas aber das ganze Konzert, weil da einfach nicht die Emotion der Musik / Künstler / Show rüberkommt als wenn zwischendurch mal richtig Dynamik, laute Effekte oder sonstwas gefahren wird. Aber das nur am Rande. Hab mir grad Karten für Loreena McKennitt bestellt, das wird mit Sicherheit auch ein feines Erlebnis 8)


  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 30. Juni 2018 um 15:44
    Zitat von wora

    wir haben am samstag auch 60 leute zur hochzeit.

    da spielt eine drei-mann band mit Cajon und so... das genügt völlig, denn die jungs können spielen und singen und haben großen humor - darauf kommt es letztlich an ;)

    So sieht's bei mir nun auch aus. Das Cajon wurde mittlerweile mit einem Kissen gefüllt und die allgemeine Bandlautsttärke ist nun auf sehr angenehmem Niveau. Wahrscheinlich nehm ich aber doch zwei 8"/1" Monitore, das passt noch so eben vom Platz. PA werden eben zwei weitere 8"/1" Kisten, vielleicht organisier ich mir auch noch nen kleinen 12" Sub dazu. Angeblich kommt der DJ erst später dran und ich soll vorher noch einige Wunschsongs von CD abdudeln....das klingt mit Sub nicht ganz so dünn und ich hätte dann mal Einen für ganz kleines Besteck.

    Zitat von madmax

    Und wenn alles nich hilft >>> Finger weg.

    Auch wenn "Kumpel und so".

    Wenn du Pech hast; endet der Spaß im Streit & Ende Kumpanei, weil man das eventuelle Mißlingen schnell dir in die Schuhe schiebt...

    P.S.:

    Ich meide jegliche Sachen mit Verwandten & Bekannten, welche irgendwelche "Gefallen" darstellen.

    Und das nicht aus monitären Gründen....

    Alles anzeigen

    Das sehe ich grundsätzlich ähnlich, allerdings ist es nicht mein Bekannter8o Ich mache das was geht und nach mir die Sintflut. Über 10 Jahre Entstörungsdienst im Kabel-TV Bereich härten da anscheinend auch ab. Wenn mehr nicht geht müssen halt Alle mit dem Kompromiss leben und wir versuchen das Beste draus zu machen.

    Zitat von treibsand

    Das Problem ist wohl eher mit Psychologie, als mit Technik zu lösen.

    Hehe das kann wohl sein. Die Band hat halt über die letzten Jahre ausschließlich im eigenen Proberaum / Studio an ihren Songs gefeilt, für Auftritte fehlte halt die Zeit. Nur im Studio nutzen wir ein altes Tascam 4800 das netterweise 12 Auxe hat und die Jungs haben halt jeder nen Stereomix auf Kopfhörer / InEar und sind dadurch verwöhnt. Muss halt auch die "Diva" mit leben diesmal^^

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 28. Juni 2018 um 21:37

    Na toll, ein erster richtiger Gig seit Ewigkeiten und ich kann mich auch schon im Vorfeld hier melden (bin für den Ton zuständig). Meine Jungs / Band sind zu dritt ausnahmsweise grad unplugged für eine Hochzeit geplant...natürlich ein Gefallen für einen Bekannten. Im Vorfeld war mal die Rede von fetter Party, darf ruhig etwas rocken, DJ kommt auch noch usw. Gespielt werden diverse "Gitarren" von der Ukulele bis zur 12-Saiter, 3x Gesang, 3x Mic für das kleine Gitarrenzeugs, ein Kemper, E-Piano, Cajon, Djembe...was weiss ich...unser Drummer hat sich mittlerweile mit seinem unplugged-set auch bald rundum zugebaut. Ich hätte da ich Headroom liebe und eigentlich auch nix wirklich Kleineres habe zwei 18" und 12"/1" Tops oben rauf gepackt. Zu viel, aber wie sagte schon Herbert Knebel: Nich kleckern, kotzen! Ach so, es war so von gut 150 Mann die Rede, Viele davon aus dem Metal-Umfeld.

    Der Bekannte und Bräutigam hat jetzt nun auf mein ständiges Nachbohren einige Details rausgerückt. In den Raum passen wohl 60-80 Leute, für die Band war der Platz "vor der Garderobe" geplant....mit Wohlwollen 3x1m :D Da passt nicht mal die Band mit ihrem Geraffel hin. Und ich habe keinen FoH mit Tablet und so Schnickschnack....will ich auch nicht. Bei mir ist das Hobby, unentgeltlich und weil's mir Spass macht. Und dafür nutze ich nach wie vor gerne mein altes Yamaha DM1000 was ja nun auch nicht soooo groß ist - normalerweise. Und mit dem Fireface darunter kann ich den Gig auch gleich hochwertig mitschneiden. Aber jetzt....morgen probieren wir mal in unserm Proberaum / Studio ne Sparversion mit 2 popeligen 8"/1" Kisten als PA und noch einer! Box als Monitor für alle 3 Musiker aus. Der Sänger heult jetzt schon über das mangelhafte Monitoring....8o

    Was der geplante DJ noch mitbringen wird....oder kann weiss ich immer noch nicht. Für ihn ist jedenfalls ca. 1m2 quasi im Buffet um die Ecke reserviert ^^ Noch sind's 2 Wochen hin...ich bin mal gespannt was das wird.

  • o2R96 V1 unerwartete Probleme beim Firmware- Upgrade

    • Marcel
    • 12. Juni 2018 um 23:07

    Moin,

    Nochmal kurz von Vorne: Du hast ein 02R96 mit V1 Software. Soweit ich mich dunkel erinnern kann, kann man ein Software Update auf V2 nicht so einfach selbst durchführen wenn du das vorhast. Auf die Schnelle habe ich dazu nur das hier gefunden: http://www.yamahaproaudio.com/global/en/down…ware_loader.jsp

    Dort steht direkt am Anfang:

    Important Notice

    If you would like to use Version 2 firmware, you will need to contact your Yamaha Commercial Audio Dealer to purchase the Version 2 firmware upgrade kit before installing any Version 2 updates on this site.

    Ich weiss nicht mehr was das Upgrade Kit war, jedenfalls durfte man dafür damals was zahlen meine ich.

    Du versuchst gerade vermutlich die letzte Firmwareversion (für die V2?) zu installieren? Wenn überhaupt dürfte nur eine spätere V1 Softwareversion funktionieren falls man die dort noch irgendwo findet. Upgrade auf V2 ist umständlicher, genauso Upgrade von V2 auf VCM. Würde ich bei meinem DM1000 gerne machen, da so ein Upgrade aber so einige Freischaltungen von z.b. Effekten beinhaltet kostet das was...ich hab mich da vor Jahren mal erkundigt, hab den Preis aber wieder vergessen. Jedenfalls war's mir das nicht wert für ein bisserl Spielerei.

    Gruß,

    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 7. Juni 2018 um 21:39
    Zitat von KurtSchuster


    1. Wie schlägt sich das "Digital"-Amp im Vergleich zum dicken Eisenklotz ?

    2. Wie hast du den dicken Klotz zu Rockline versandt ?

    Hi,

    Zu 1: Hab ja noch keinen Direktvergleich. Wenn ich jedenfalls das Gehörte bei mir im Spielzimmer vergleiche würde ich sagen, die leichte Kiste klingt minimal anders. Nicht besser oder schlechter, nur anders. Was mir wahrscheinlich auch nur auffällt, weil ich die Anlage und deren Klang in dem Raum so gut kenne. Keine Ahnung, vielleicht irgendwo minimal anderer Phasenverlauf oder sowas. Bei manchen Songs würde ich meinen ist ein Hauch mehr Tiefbass da, dafür bei anderen Songs ein Tropfen weniger. Oder die Yorkville klingt im Bass etwas "weicher" und nicht ganz so trocken....beim nächsten Testsong aber wieder umgekehrt. Ist aber eher Flöhe husten hören, der Lab Clone tut genauso gut wie das alte Eisenschwein. Wobei hier 2x 2kW / 4Ohm gegen 2x 4,4kW / 4Ohm stehen. Nunja, die Yorkville hat halt noch reichlich Reserven für den einen oder anderen Peak möchte ich meinen, was bei den modernen "Digitalamps" wohl nicht so ausgeprägt ist.

    Keine Ahnung, hab mich nie wirklich tief mit dem Aufbau von dem Krams befasst (leider), ich kann jedenfalls sagen, dass beide Amps an den 4 Basshörnern im Grunde ein gleich gutes Ergebnis abliefern soweit ich das bislang beurteilen kann.

    zu 2: Gar nicht. Case ins Auto geworfen, vor Ort dann natürlich eben den Amp rausgeschraubt, kurz auf ein kleines Pläuschchen in die heiligen Hallen der Messtechnik eingetaucht und wenn der Knochen wieder läuft hole ich ihn eben wieder ab. Auf irgendwelche Versandunternehmen habe ich ehrlich gesagt kein Bock.

    Ich muss da immer an einen alten Witz denken:

    Wie spaltet man ein Atom? Man gibt es einem Roadie. Oder alternativ einem Versandunternehmen X(

    Was deinen Akustik-Gig angeht sowas hab ich in ca. 5 Wochen wohl auch vor mir...bräuchte dafür eigentlich noch 2 eeeetwas kleinere Subs :saint: mal sehen....

    Meine Jungs (Band) mit denen ich da zusammenwastel brechen mal aus ihrer üblichen Prog Metal / Rock Schiene aus und machen zu dritt bisken Stimmung auf ner Hochzeit ganz akustisch. Also Cajon, Djembe, Becken, 6 & 12-saiter Westerngitarren, 2 Ukulelen, ne Guitarlele, Piano, Nasenflöte und Kazoo natürlich :D Achja, und bis zu 3x Gesang. Wird nicht 100% ernst der Gig bis auf ein oder zwei Wunschsongs, der Rest ist mehr als Spaß gedacht. Also es wird dabei auch mal ne aktuelle Popnummer zum Reggae oder Rockabilly oder so.

    Schaun wir mal, wird bestimmt lustig. Ich hinterm Pult, Topteile werden meine 2 Coda K12M, Bass notfalls 2 von den AZ Hörnern...schöner (und optisch deutlich unauffälliger 8o) wären ja 2 schnöde 18er für sowas und um noch ne kleinere Anlage zu haben. Vielleicht laufen die mir ja noch kurzfristig zu, weiss noch nicht. Monitore werden wohl 3 meiner Surroundboxen, die db Tech Arena 8 - reicht für den kleinen Rahmen. Pult natürlich mein altgedientes DM1000 + eine kleine Auswahl erlesener analoger Hardware im Haubencase das mir dann auch gleichzeitig als rollender Tisch / Untersatz fürs Pult dient. Wahrscheinlich fahren wir sowieso mit viel zu viel Geraffel auf, aber wenns halt vorhanden ist...:saint: Man könnte da natürlich auch ganz groß was live in Surround aufziehen, aber....ne lassen wir das lieber 8)

    Bis denne,

    Marcel

  • neuen rig bauen

    • Marcel
    • 1. Juni 2018 um 04:22

    Moin,

    Drum, Bass, Techno klingt schonmal eher nach DJ / Musik vom Band und nicht Livekapelle. Was genau wollt ihr denn beschallen? Ein Wohnzimmer, einen Garten, ein Jugendzentrum,....? Soll das Ganze eher multifunktional werden, also auch mal im kleinen Rahmen funktionieren oder sind nur größere Einsätze damit geplant?


    Für Selbstbau haben wir übrigens auch einen eigenen Bereich hier, da gibts auch schon ne Menge zu stöbern. Ich denke grundsätzlich als Universalanlage würde man z.b. mit Topteilen mit 12"/1" oder 12"/1,5" Bestückung und 18" Subs als BR (BassReflex) nicht viel verkehrt machen. Im kleineren Rahmen läuft das gut mit einem Bass und einem Top pro Seite, wenn das Top potent genug ist, kann man für größere Auftritte auch einen 2. Bass pro Seite dazustellen.

    Wenn es größer werden soll z.b. Topteile mit Doppel12" nehmen, da gibts auch ne Forenbox die du im Selbstbaubereich findest. Oder von Soundklinik das Modell. Vielleicht auch mal beim Jobsti (Jobst Audio) stöbern, da gibts Einiges zur Auswahl an Bausätzen von klein und günstig bis teuer und groß.

    Das nur für den Anfang, es werden auf jeden Fall mehr Infos benötigt was ihr vorhabt mit dem Zeug, auch Infos über Endstufen / Controller wären interessant und ob diese mit im Budget enthalten sein müssen.

    Den Rest können andere User hier besser übernehmen, hab von Selbstbau nicht wirklich viel Ahnung ;)

    Gruß,

    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 1. Juni 2018 um 04:00

    Moin,

    Tops noch tiefer trennen geht nicht, das funzt nicht bzw. geht den horngeladenen 8ern dann die Puste aus. Die Subs könnte ich theoretisch noch deutlich höher trennen. Das dröhnt dann allerdings in dem Bereich wie Hulle, weil sich die Pegel von Top und Sub addieren. Beim AZ-System ist das schon so ausgemessen worden mit der unsymmetrischen Trennung um am Ende einen linearen Frequenzgang zu erhalten und das passt auch rein vom hören her.

    Trennung ist mit Linkwitz 24dB bei 160Hz für die Tops und 129Hz für die Subs. Bei den Tops außerdem noch nen recht breiten Filter +2dB bei 240Hz, beim Sub hingegen bei ich glaub 112Hz nochmal sehr schmalbandig paar dB abgesenkt und bei 52Hz wieder ne Schüppe drauf. Lowcut dann bei 38Hz oder so. Hab nicht alle Einzelheiten im Kopf. Zusätzlich noch Delay auf die Tops und bei den Subs die Phase drehen. So in der Art, Genaueres müsste ich im Controller nachgucken.

    Was den Kickbass angeht, der ist bei den Hörnchen immernoch heftig, trotz der unsymmetrischen Trennung und dem absenkenden Filter bei 112Hz. Aber selbst Lowmids z.b. bei Tomläufen vermisse ich nicht - schiebt gut.

    Hab heute mal wieder bisken rumgescheppert da ich grad nen Lab Clone für die Subs zu Hause habe und mein dicker Yorkville Eisenklotz grad beim Rockline aufm Tisch liegt zur Reparatur. Jedenfalls hab ich beim Testhören auch ne schwedische Folklorenummer angehabt (in laut) und stutzte auf einmal über das Lowmid-Brett der Damenstimme die förmlich im Körper summte. Schön, dass man gelegentlich immer mal wieder selbst überrascht wird ^^ Aber ja, rein vom lesen der Daten her denkt man das ergibt ein kerniges Loch, aber der Übergang Bass->Top funzt echt super. Nur beim Fliegen der Tops gibts dann glaube ich ein Loch...es sei denn man fliegt 2 oder mehr Tops dann passts angeblich wieder - so zumindest die Aussagen die ich mal gelesen habe. Bei mir gibts ja eh immer nur Groundstack und das klingt dann wie aus einem Guss ;)

    Grüße,

    Marcel

  • yanny oder laurel?

    • Marcel
    • 19. Mai 2018 um 22:32

    Interessanterweise habe ich zuerst diesen Beitrag hier gefunden. Und über die ollen Tablet Lautsprecher hörte ich ganz klar Yanny. Einige Minuten später dann im TV wieder die Geschichte und diesmal hörte ich deutlich Laurel (über die billige Soundbar). Wenn ich die Worte nicht vorher gelesen hätte wären vielleicht auch noch andere Wortkonstrukte dabei heraus gekommen.

    Und Sprachverständlichkeit ist doch völlig überbewertet. Wenn man den Gesang überhaupt hört reicht das doch :P

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 15. April 2018 um 04:45
    Zitat von KurtSchuster

    Ahoi,

    Hatte ich ganz vergessen das die DM-1000 keine Line-Ins hat.

    Moin,

    Serienmäßig zumindest nur 4 Stück (die belegt sind) + 16 Mic Pres, 12 Omni Outs und allen möglichen anderen Schnickschnack. Für Line-Ins war da kein Platz mehr - ist ja nur 19". Oder ich stopf mir ne Karte rein mit analogen Line-Ins. Möchte ich aber eigentlich nicht, da die 2 Schächte mit Adat und AES Karten zugeballert sind.

    Zum FF und Abwärme: Hab mittlerweile eh nen 120er Lüfter im Rack der da leise mit drüberfächelt, dann wird es nur handwarm ;)

    Zum Thomann Infrahorn: Ja, der Preis ist der Hammer. Die Gehäusetiefe wär nicht toll, aber würde noch gehen. Meine Hörnchen sind ja auch schon knappe 80cm tief. Natürlich fühlen sich die Hörner im Rudel mal wieder am wohlsten. Das Infrahorn will man wahrscheinlich nur nicht bewegen müssen. Wobei....ein Doppel-18" ist normalerweise noch schwerer.

    EAW LA-400 habe ich jahrelang bei Blackmore's Night als 4er, meist 6er und selten 8er Block pro Seite gehört nebst EAW LA...Bezeichnung grad vergessen. Aber für den einen 12" im LA-400 schiebt das beim 6er Block schon gewaltig und geht auch ganz gut tief. Gebraucht gibts die wohl ja, allerdings bin ich bei EAW immer vorsichtig, besonders bei dem älteren Zeug. Da ist gerne mal alles Mögliche oder Unmögliche an Treibern drin bzw. getauscht worden. Und die Originalen gibts wohl nicht mehr dafür oder so. Nuja, macht auch kein Sinn jetzt neben meinen 4x10er Hörnern noch 1x12er Hörner zu stapeln. Dann eher die Inframonster. Wobei...so 4 von den Thomann Infradingern, meine 4 dann für den Kickbereich da drüber und die AZ Horntopteile oben drauf könnte ich mir schon als ein nettes Setting vorstellen 8)

    Zum Thema Kinosubs: Findest du in den üblichen Gebrauchtportalen, musst nur wissen wonach du suchst. KCS ist z.b. ein eher günstiger Hersteller im Vergleich zu JBL, Meyer, QSC,...

    Ne Meyer Installation habe ich auch 1x im Kino erleben dürfen...verdammt, das war damals seit langem mal wieder, dass der Sound im Kino besser war als zu Hause. Aber mittlerweile habe ich ja auch wieder aufgestockt über das letzte Jahr. Bis auf den Tiefgang kann ich also wieder mithalten :D

    Der Meyer 700er Sub ist natürlich aktiv. Ich denke damit kann man auch ohne den Galileo und mit nem normalen Controller schon sehr brauchbare Ergebnisse erzielen. Der Preis ist trotzdem immernoch utopisch für mich.

    Selbstbau machen lassen käme für mich nicht in Frage. Entweder ich bastel da komplett selbst dran rum oder ich kaufe fertig. Bei Selbstbau würde ich vielleiiiiicht hier oder bei Beisammen im Forum mal nachfragen wegen der Simulation vom Gehäuse. Hab mich da vor laaanger Zeit schonmal mit beschäftigt und fand das jetzt nicht sooo das Unding nen BR zusammen zu simulieren - auch wenn ich das Meiste wieder vergessen habe. Alternativ könnte man auch nen URPS bauen. Also viele kleine stabile Pappen in geschlossene Gehäuse, passende Entzerrung am Controller und schon hat man auch lineare 20Hz.

    Nuja, und der Rest wär ein Stapel OSB und die Stich- bzw. Kreissäge, hinterher schwarze Farbe oder so drauf und fertig. Wär wie gesagt nur für zu Hause und wird nicht bewegt. Metallgitter gibts auch fertig, notfalls mit der Flex zuschneiden, Sprühkleber, Schaumstoff druff und ab dafür. Wär auch der Bastel- und Spieltrieb befriedigt 8o

    zegi: Den alten Schinken vom Wurst Werner hatte ich schon wieder ganz vergessen, danke fürs Auffrischen ^^

    Ansonsten optisch nett, ja. Mich stören große unästhetische schwarze Schränke aber ansonsten nicht. Hab bei mir vor einiger Zeit mal neuen Frontschaum aufgezogen, sieht jetzt wieder so richtig edel aus.

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 11. März 2018 um 03:09

    Moin,

    Zitat von KurtSchuster

    Verstehe ich gerade nicht warum du das machst. Analog aufs FF und dann per ADAT ins Pult ?

    Wäre es nicht sinniger gleich ins Pult zu spielen ?

    Macht eigentlich keinen großen Unterschied. Allerdings wage ich dem FF die noch besseren Preamps / AD-Wandler zu unterstellen. Zumal ich ja die 8 Line-Ins nutze, am Pult wären das zweckentfremdete Mic Pre-Amps die ich jetzt für andere Spielereien frei habe. Das DM 1000 hat schon (finde ich) ziemlich hochwertige Pre-Amps, ich meine jedoch jetzt mit dem FF als AD Wandler ist der Sound noch etwas aufgeräumter und direkter. Wie immer nur so der Höreindruck, der natürlich auch täuschen kann. Klingt jedenfalls super, und ich hab nun auch mal ne Schnittstelle zwischen Pult, PC und Bluray Player die hochwertig ist und ein paar mehr Kanäle bietet.

    Latenz merke ich keinen Unterschied ob ich direkt ins Pult gehe oder nun übers FF und per Adat digital weiter. Das DM 1000 hat im 96k Modus sowieso eine unverschämt geringe Latenz von 0,8ms. Selbst bei 48k noch 1,6ms. Die QL oder CL Pulte haben 2,5ms mal so als Vergleich.

    Hatte ich glaube ich schonmal erwähnt, aber in meiner Kette reicht das mit der Latenz soeben noch, sonst müsste ich das Bild irgendwie verzögern :D

    Zitat von KurtSchuster

    Was überhaupt Kickbass ist, wer weiß das schon noch ?

    Hmm, mit 4 Hörnern jeweils mit vier 10" bestückt hab ich vielleicht schonmal was davon gehört....8)

    Zitat von KurtSchuster

    Also ich würde mir, falls der Platz da ist, ein bis 2 gebrauchte High End Doppel 18er zu den AZ BassHörnern stellen.

    Den Platz hab ich dann leider auch nicht mehr, oder ich muss die Leinwand vor die Boxen hängen und dahinter dann stapeln.

    Wobei ich für zu Hause zum Spielen und für Tiefgang dann keine PA 18" nehmen würde, die zwar zum Teil schon recht tief können, aber letztendlich doch immernoch (verständlicherweise) auf Pegel ausgelegt sind. Was ich mir persönlich vorstellen könnte ist entweder sowas wie diese Infrahörner vom Thomann mit der 12" Bestückung - wäre man auch konsequent beim Horn geblieben...lol. Oder aber irgendein gebrauchter Doppel-18" Kinosub der zwar nicht so laut kann, aber mit ein wenig Entzerrung auch lineare 20Hz macht. Nunja, und der einzige Doppel-18" der mir bislang so auf Anhieb gefallen hat war der Meyer 700er. Oder von Adamson diese Doppel-19" Subs sind auch nett. Nur sowas kann ich mir selbst gebraucht nicht leisten. Selbstbau wär da noch ne Alternative, braucht ja nur stabil und dicht sein die Kiste, die wird ja nicht bewegt. Ordentliche Pappe rein und ab dafür...

    Durch meine wandnahe (und fast Eck-) Aufstellung der AZ Hörner nebst passender Entzerrung gehen die Kisten auch schon etwas tiefer als man sie hochkant gestapelt im PA-Einsatz betreiben würde. Ich denke so auf 45Hz komme ich auch ohne Probleme, die 40Hz kommen vielleicht noch so gerade mit durch, aber dann gehts ganz steil bergab. Für normale Musik reicht das auch locker und bei Film wackelt auch schon die ganze Bude. Aber wenn du mal richtig Bass erlebt hast den du nur noch fühlen kannst ist das beim Film noch das I-Tüpfelchen. Ist aber auf gaaanz lange Sicht, ich bin wie gesagt mit meinem Sound aktuell schon sehr zufrieden.

    Die Stereomitte und räumliche Effekte kenne ich auch. Passiert mir gelegentlich, dass ich mal eben schnell die Mutebuttons für Center und Surrounds drücke um zu prüfen ob die auch wirklich aus sind. Wobei ich auch ganz gerne mal bei Stereo Musik das Signal ein wenig "in den Raum rücke" was über die Surround Panning Funktion im Mixer wirklich verblüffend gut funktioniert. Wenn du dann noch nen ganz dezenten Hall mit dazugibst der überwiegend auf die Rears gepannt ist denkst du wirklich, dass du in Raum XY stehst - abhängig vom Hall. Gerade bei so Folksachen funktioniert das super, egal ob live oder Studio CD. Oder mit der Akustikgitarre wenn man selbst klampft - achso, die Pre-Amps im FF sind da übrigens auch sehr geil!

    Ansonsten weiss ich ja nicht wie du deine Boxen aufgestellt hast, aber zu Hause habe ich für mein Hörempfinden festgestellt, dass es mehr "aus einem Guss" wirkt wenn die Tops direkt auf den Bässen stehen. Bei meinen AZ Horntops ist das natürlich extrem, da es dort unter 160Hz dann ganz gut bergab geht. Daher sollte man die auch nur im Rudel (min. 2) fliegen, sonst hast du ein Bassloch - wobei man die ja normalerweise als Stack mit Subs drunter betreibt, dann ists wieder gut. Aber selbst bei den Coda K12 klingt das noch ein Stückel besser, wenn die Kisten direkt aufeinander stehen. Ist natürlich klagen auf hohem Niveau, aber zu Hause kann man solche Spielereien ja machen 8o

    Bis die Nächte,

    Marcel

  • Musikanten Auto gesucht - wie z.B. Citan, Caddy, Combo, Kangoo usw.

    • Marcel
    • 28. Februar 2018 um 16:15
    Zitat von krzysztof schwierz

    Nun sehe ich aber eventuell doch noch eine weitere Alternative - und somit die eigentlich Frage -> kann jemand den Caddy (nicht maxi) mit einen Touran vergleichen? Was mich besonders interessieren würde, ist zum welchen ich mehr Boxen einpacken könnte ;) sowohl mit zugeklappten wie auch nicht zugeklappten Sitzen?

    Hehe, auch da kann ich noch was beisteuern. Allerdings nur im Vergleich alter Caddy (ca. 9 Jahre) gegenüber ca. 4 Jahre altem Touran. Aktuell beides (noch) bei den Eltern vorhanden und habe ich auch beides schon gefahren...meinen alten Caddy ja sowieso.

    Kurz zum Touran: Du sitzt tiefer als im Caddy, die Sitze sind imho auch für die Tonne und wer sich diesen Unfug mit dem Verkleidungsverhau mittig unterm Dach erfunden hat, dem sollte man Selbigen um die Ohren hauen. Im Caddy hast du wenigstens ein geräumiges Ablagefach über der Sonnenblende. Im Touran nur irgendeine komische Konstruktion wo du 2 Packungen Taschentücher unterkriegst und die schon mich mit meinen 1,82m oben neben dem Kopf nervt.

    Caddy und Touran waren ja damals mal bis zur A-Säule baugleich in der ersten Generation. Da war der Touran im Grunde ein Caddy mit mehr Verkleidungen innen wie außen. Mittlerweile merkt man das finde ich noch deutlicher, dass der Touran eher Personenkutsche ist mit noch mehr Verkleidung, Stoff und lackierten Bauteilen.

    Vom Platz her kann ich so auf Anhieb nicht sagen wie groß da der Unterschied der Ladefläche ist. Was du jedenfalls deutlich merkst ist der Höhenunterschied. Wenn du öfters was transportieren willst / musst würde ich eher den Caddy nehmen. Abgesehen davon, dass der Touran natürlich auch teurer ist.

    PS.: Wegen Stehhöhe erinnere ich mich gerade an diverse Campingausflüge mit den Eltern im T4 Multivan. Da hatten wir hinten das große Glasschiebedach was dann immer geöffnet wurde zum bequemen aufrecht stehen ^^

    Edit als Ergänzung: Vorsicht wenn du die Maße vergleichst. Über die Jahre und die verschiedenen Baureihen könnten die durchaus variieren!

  • Musikanten Auto gesucht - wie z.B. Citan, Caddy, Combo, Kangoo usw.

    • Marcel
    • 25. Februar 2018 um 00:25
    Zitat von madmax

    Da die Motoren "gedrosselt" sind (Im PKW leistet dieser über 200PS) sind diese bei ordentlicher Behandlung

    > sachtes Warmfahren

    > den Motor nach einer Autobahn-Vollgasorgie nicht sofort abstellen

    > rechtzeiger Wechsel/Reinigung Partikelfilter (schon bevor die Kontrolleuchte kommt, wird der/die Lader durch den wachsenden Staudruck über Gebühr belastet)

    > regelmäßiger Service

    > (...)

    in der letzten Evolutionsstufe schon recht haltbar.

    Alles anzeigen

    Nunja, Leasingauto, alle Inspektionen immer regelmäßig bei Daimler, Stoßdämpfer vorne hab ich auch schon durch. Das Auto wird nur von mir bewegt und das zwar mit Dauerbeladung (um die 3,2t GGW) aber durchaus sehr behutsam und viel Langstrecke - immerhin Jahresdurchschnitt von 8,3l Diesel ;) Der Motorschaden bzw. Defekt 1. Zylinder trat komischerweise auch 500km nach einer Inspektion mit Ölwechsel auf. Wenn da mal nicht was mit ins Öl geraten ist. Keine Ahnung, Thema ist eh durch und ich will auch Keinem was Falsches unterstellen, Daimler zeigte sich ja sehr kulant beim neuen Aggregat und ich hatte ruck zuck mein Wägelchen wieder.

    Zum Thema Warmfahren meinte ein mir bekannter gelernter "Ex-Opelaner" und KFZ Mensch, dass man sich das bei den heutigen Motoren schenken kann. Ich halte mich trotzdem dran.

    Und um zum Thema noch was beitragen zu können bevor die Mods mich schlagen:

    Zum Thema Kangoo fällt mir auch noch was ein, wenn auch nicht aus eigener Erfahrung. Parallel zu den ganzen Caddys damals in der Firma gabs auch einige Kangoos (ca. 10 Jahre her). Unter gleicher Dauerbeladung wie die Caddys hat die Federung hier schon deutlich eher die Grätsche gemacht. Generell gab es mit den Dingern mehr Theater. Später sind dann in der Firma auch so rund 10-15 neue Berlingos dazugestossen. Auf Dauer gesehen waren die Caddys trotzdem haltbarer, wenn auch deutlich teurer in der Anschaffung bis dann die neue Caddy Generation mit den kleinen 1,6er Maschinen kam. Ein alter Transit Connect (also Caddy Größe) fährt auch noch und hat die ganze Kangoo / Berlingo Flotte überlebt.

    Das Ganze gilt übrigens für Servicefahrzeuge im Elektrobereich die immer beladen sind und auch gerne mal getreten werden und das 5-6 Tage die Woche mit 1-2 Tankfüllungen die Woche.


    Der Caddy war da bislang nunmal die standhafteste Kiste - ich mag das Auto bis heute, wobei ich die "alten" optisch schöner finde und die, wie gesagt, bequemere Sitze haben (zumindest für mich).

    Gruß,

    Marcel

    P.S.: Hab grad von meinem Freundlichen unaufgefordert ein Angebot für nen neuen Sprinter (noch das aktuelle Modell, nicht die neue Kiste die es ab Sommer gibt) bekommen. Das Teil hat doch tatsächlich Euro 6B, die neue Umweltnorm / blaue Plakette fordert aber wohl Euro 6D, dementsprechend würde mir der Umstieg diesbezüglich schonmal gar nichts bringen...abgesehen vom Aufpreis. Ne, erstmal abwarten was sich da in nächster Zeit tut.

  • Musikanten Auto gesucht - wie z.B. Citan, Caddy, Combo, Kangoo usw.

    • Marcel
    • 22. Februar 2018 um 21:39
    Zitat von Loloverde

    Allgemein kann man festhalten, daß das Downsizing der Motoren bei Transportern nicht zur Langlebigkeit beiträgt.

    Das ist richtig und deckt sich zumindest mit meinen Erfahrungen.

    Wobei ich vielleicht noch hätte ergänzen sollen, dass es mittlerweile wohl auch nur noch bedingt sinnvoll ist sich noch einen Caddy aus der ersten Generation zu kaufen. Bin ja eh mal gespannt ob man uns demnächst aus den Städten verbannt bzw. ob man sich "mal eben" wieder ne neue Karre mit Euro 6d kaufen darf:rolleyes:

  • the box CL 110/118MKII Basis Bundle im Wohnzimmer?

    • Marcel
    • 22. Februar 2018 um 21:31

    Moin,

    Ein kurzer genereller Einschub von mir: Wenn es bei dir möglich ist auch mal lauter zu hören (lauter bedeutet NICHT Ohr-abfall-Modus) und du Spass an dynamischer Musik und / oder Filmen hast geht meiner Meinung nach nichts über PA - auch im Wohnzimmer. Das wird zwar von Tonleuten fast durch die Bank müde belächelt, von den Hifi Jüngern übrigens ebenso, aber der Spass ist es absolut wert. Ich hab auch parallel ordentliche Canton Standboxen und ein paar billige Studiomonitore zu Hause dran, richtig Spass kommt bei mir aber erst immer bei der PA auf.

    Wobei auch hier natürlich gilt: Umso mehr Geld du ausgibst desto besser klingt es.

    Die Thomann Anlage kenne ich nicht, Material in der Preisklasse würde ich mir jedenfalls nicht mehr hinstellen wollen. Unterste brauchbare Schiene wär für mich das The Box Pro Achat Material. Ansonsten nach gebrauchtem Zeug umsehen. Mir geht's da übrigens eigentlich genauso wie dir. Ich hab auch das PA Geraffel im Heimkino / Wohnzimmer was dann gelegentlich mal rausgewuchtet wird. Bei mir geht auch ganz klar Sound vor Gewicht. Wenn du z.b. mal über ein paar noch funktionsfähige Coda Audio K12 stolpern solltest, greif zu. Schwer, aber klingen gut.

    Persönlich würde ich externe Endstufen einsetzen, zu Hause reichen vielleicht auch Studio Amps ala Alesis RA Serie, die haben keinen Lüfter. Und für ernsthafte Anwendung hast du halt nen Case mit dicken Endstufen. Wobei ich bei mir das Rauschen auf 4m Entfernung auch nur leise höre und sobald was läuft höre ich's nicht mehr. Die Kombination aus Lüftern im Nova Controller, Yorkville Endstufen, Beamer, ggfs PC, Bluray Player und das Rauschen aus den Lautsprechern ergibt eh ein harmonisches leises Murmeln aus allen Ecken :D Aber sobald Musik an ist störts mich nicht mehr.

    Das nur meine Meinung dazu, viel Spass beim schleppen und immer ein breites Grinsen wenn man mal lauter macht;)

  • Musikanten Auto gesucht - wie z.B. Citan, Caddy, Combo, Kangoo usw.

    • Marcel
    • 22. Februar 2018 um 20:47

    Moin,

    Ich habe selbst jahrelang 3 verschiedene Caddys als Firmenwagen gefahren, hatte selbst auch mal einen den meine Eltern dann übernommen haben und der heute noch fährt. Übrigens alle kurzer Radstand.

    Meine Beobachtung zu den Autos: Die alten Maschinen waren super. Die Firmenwagen waren zwei 1,9er Saugdiesel und der 1,9er TDI mit 105 PS. Alle locker über 200tkm gelaufen, der TDI war nah an den 300tkm dran. Probleme außer Verschleiss? Keine! Mein privater Caddy hat den 2l 140PS TDI, wird bald 9 Jahre. Das Ding rennt und zieht wie Hulle auch mit Hänger. In letzter Zeit steht er leider öfters und die salzhaltige Luft / Regen oben an der See nagen gerade etwas am Auto, sodass doch mal ein paar kleinere Entrostungen notwendig sind. Ansonsten fährt das Ding.

    Dann kann ich noch was zur Nachfolgegeneration sagen den ein guter Arbeitskollege hatte. Erstmal sind die Sitze für breitere Menschen der Horror...finde ich super unbequem, im alten Modell super. Der nächste Reinfall sind bei Dauerbeladung (Servicefahrzeug) die 1,6er TDI Motoren mit denen eine befreundete Firma nur Theater hatte. Die sind daher mittlerweile auf Nissan NV200 umgestiegen. Fahrkomfort wohl schlechter, gerade auf langen Strecken, aber bislang laufen die wohl.

    Ich selbst hatte nach dem Caddy nen T5 mit langem Radstand als 3,2t Version mit der 2,5l / 130 PS Maschine. Lief auch super, abgesehen vom Dauerthema vordere Antriebswellen die allerspätestens bei 100tkm durch sind...

    Aktuell hab ich seit 4,5 Jahren nen 316er Sprinter. Nach etwas über 200tkm und knapp über 3,5 Jahren war auch mal eben der Motor fratze, gab immerhin (auch nach Garantie) mit 75% Beteiligung von Daimler nen Neuen. Nunja, zum Caddy kann ich ansonsten aber nur Gutes berichten, zumindest zu den alten Modellen. Bei den Neueren kann ich das so leider nicht mehr bestätigen. Die neuste Generation wieder mit 2l Maschinen kenne ich nicht, finde aber den Preis so langsam auch etwas wahnsinnig....wobei das beim T6 noch deutlich schlimmer ist.

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 8. Februar 2018 um 22:09

    Moin,

    Zitat von KurtSchuster

    Mein Fazit ist das sich die 80€ für ne Retail Version von PowerDVD 17 Ultra definitiv lohnen. Allerdings nur wenn der Rest der Infrastruktur stimmt, man etwas Ahnung vonne IT hat und sich mit 2D begnügt.

    Dann sieht man das, das Bild ( Bildoptimierung via PoweDVD, drum auch die Latenz ) knackiger ist. Zwischenbildberechnung, Schwarzoptimierung usw..

    Wobei auch die Zwischenbildberechnung von PC/SW und TV kollidieren kann. Aber das ist ein anderes Thema.

    Puh, ehrlich gesagt habe ich bis heute überhaupt keine Lust mich mit dem ganzen PC Kram rumzuschlagen. Genauso wenig wie z.b. mit modernen Multicores über Cat-Leitung wo dann wieder Kabelhersteller XY nicht mit Hersteller so und so funktioniert usw. Da schmeiss ich lieber meine analoge Peitsche aus...oder ne halb so große Peitsche mit AES/EBU Signalen oder so.

    Ein Fireface 800 habe ich mittlerweile auch, nutze es aktuell aber nur als AD-Wandler für den Bluray Player - also der 7.1 Ausgang des Players auf die 8 Line Eingänge am FF. Nuja und den Feuerdraht hab ich halt von meinem alten Focusrite Interface abgestöpselt und auch ans FF gehängt damit das bischen Stereo Hintergrundgedudel funzt. Vielleicht bastel ich demnächst auch mal wieder bischen was mit Cubase rum und mische in 5.1...mal sehen.

    Zitat von KurtSchuster

    Neulich las ich das der Orig. Sound von Kinofilmen immer in 5.1 gemastert sei. 7.1 wäre sozusagen nur dran gestrickt. Mit Aufwand. Weswegen es auch nur im Originalton 7.1 gebe.

    Na gut, ich höre ja eh immer O-Ton, auf jeden Fall wenn er englisch ist. Sollte es die Option im Kino auch geben, dann auch dort. Früher war das im UCI öfters der Fall, mittlerweile hat das wohl auch nachgelassen?! Keine Ahnung, bin eh so gut wie gar nicht mehr im Kino. Das Einzige was mir momentan soundmäßig jetzt noch fehlen würde ist bei Filmen ein Tropfen mehr Tiefbass was die Audio Zenit Hörner natürlich nur sehr bedingt können. Ansonsten bin ich mit dem Gesamtsound sehr zufrieden, seitdem die Coda noch als Center dazugekommen ist sowieso. Hab da letztes WE mal neuen Frontschaum draufgebügelt :D Sieht jetzt wieder richtig schick aus.

    Tjo, ansonsten nix wirklich Neues. Hier und da ist nochn Case dazugekommen, weil ich dieses Jahr den Kram wohl einige Male rausrollen darf...mal gucken. Und für das FF werde ich mir wohl ne Blende ins Rack setzen wo ich die 8 Klinke INs und OUTs dann auf XLR wandel, damit man das Muco direkt anstöpseln kann oder das FF als zusätzlichen AD-DA Wandler für analoges Outboardgeraffel nutzen kann. Also aktuell eher viel "Kleinkram" und Detaillösungen die noch anstehen, wobei auch diese Kleinigkeiten in vernünftig immer ganz gut ins Kleingeld gehen...auch wenn man größere Mengen einsackt und selbst lötet. Bei mir kommt dann (wenn ich schon sowas mache) auch nur Neutrik und Sommer zum Einsatz. Mal schaun was das so wird in den nächsten Monaten.

    Gruß,

    Marcel

  • I want more of...

    • Marcel
    • 23. Januar 2018 um 21:15
    Zitat von wora

    musik muss nicht schlecht klingen, wenn sie viel dynamik hat.

    eher im gegenteil! 8o

    Hö? Genau das meinte ich doch mit meinem Post. Oder habe ich mich unverständlich ausgedrückt? War ja schon spät...

    Ich liiiieeebe Dynamik. Bin gerade erst über ein Hans Zimmer Konzert mit Live-Versionen von seinen diversen Soundtracks gestolpert. Hier macht auch mal wieder die Kompression / Abmischung das Erlebnis auf den diversen Medien zunichte...leider. Die Livesituation soll ähnlich gewesen sein.

    Zitat von floger

    Meiner Meinung nach liegen aber Welten zwischen einer geil gemischten Liveband und einer zu Tode komprimierten Studio-CD.

    Dem möchte ich mich absolut anschließen!

    Ich ertappe mich ja schon ständig dabei wenn ich mit meiner Truppe im Studio hocke, dass ich oft zu viel Dynamik im Mix fahre wenn ich mal eben den Stereomix mitschneiden soll oder so ;)

  • I want more of...

    • Marcel
    • 23. Januar 2018 um 00:25
    Zitat von billbo


    Kopfschüttelnder Kommentar eines Zuschauers anschließend beim Rausgehen in meine Richtung: "Alter! Was war das denn für'n Scheiß? Klang ja wie auf CD. Das hätt' ich mir auch sparen können; das hat doch überhaupt nichts mehr mit Rock'n Roll zu tun!?"

    Damit mache ich mich nun vielleicht unbeliebt, aber genau das ist der Grund warum ich keine Lust mehr auf viele aktuelle "große" Produktionen habe. Der "gemeine Pöbel" mag das zwar gerne so hören, ich allerdings nicht. Livesound verbinde ich persönlich mit Dynamik, Spielfreude, Emotionen, einem gewissen "dreckigen" Sound - was natürlich auch Musikabhängig ist. Wer aber z.b. Katzenjammer auf einer der letzten Touren mal live hören konnte weiss was ich meine. Solche Mischungen funktionieren nur live, sowas kann man zu Hause nicht nachstellen - selbst mit PA im Wohnzimmer nicht. Dazu braucht es den großen Raum, viiieeel PA und Headroom und einen - im positiven Sinn - leicht durchgeknallten Mischer der zwischendrin einfach mal Tom samt SPX Effekt voll aufreisst, dass dir am Foh noch die Klamotten wackeln. Nur als Beispiel. Blackmores Night oder die Kastelruther Spatzen klingen live eben auch live und nicht nach CD.

    Respekt an die Mischfraktion und alle Beteiligten für die Umsetzung, für mich ist das leider eher langweilig und kann mich überhaupt nicht begeistern und mitreissen.

    Zum Thema:

    IWMO hilfsbereite Mitarbeiter von großen Companys die auch kleinen Privatbeschallern wie mir gerne mal hilfsbereit zur Seite stehen und darüber hinaus noch einen Caseturm umschichten, weil ich natürlich genau DAS Case da hinten haben möchte 8o

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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