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  2. Marcel

Beiträge von Marcel

  • Crafter vs. Sprinter

    • Marcel
    • 2. Juli 2013 um 23:26
    Zitat von "madmax"


    Lies mal, was ich weiter oben über die Defekte an nur einem Auto gschrieben geschrieben habe. (Vergessen habe ich noch die Probleme mit der heftig rasselnden Steuerkette, je kälter der Kaltstart.)
    Der erste Motor hielt 120000km. Grund oder detailierten Defekt nannte man mir keinen, da gradenochso Garantie. Auf alle Fälle Lagerschaden; hämmerndes Geräusch und Späne im Oel.
    Habe aber bei einer freien Werkstatt Kurbellwelle von 316er Montagefirmasprinter; also Autobahnvollgasauto, und 100000km auf der Uhr gesehen. Da war die Härteschicht völlig aufgerieben und man konnte den nackten Graphitguss sehen.
    Aber schon alleine; wie mickrig das Wellchen für so eine schweres Fahrzeug ist. Mit Hänger 'darf' man immerhin so 7 Tonnen bewegen...
    Ich habe jedenfalls das Oelwechselintervall drastisch verkürzt und hoffe, das bringt was. Kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen; das es gut sein soll, fast 50000km mit der rußschwarzen Brühe zu fahren.

    Nunja, ich vergleiche mich nicht mit irgendwelchen Montagehengsten oder insbesondere Kurierfahrern. Bei mir wird die Kiste gewichtsmäßig nicht voll belastet und ich fahre eher wie ein Rentner. Heißt früh hochschalten, Autobahn Tempomat auf 100km/h und rollen lassen. Schonmal 120 beim Überholen, gelegentlich auch hinter ner LKW-Kolonne herschwimmen. Wartungen etc. werden natürlich immer gemacht, gerne auch mal etwas vor dem eigentlichen Intervall. Ich stehe auch nicht auf dieses Bitumengemisch was mal Öl war :wink:

    Was meinen T5 angeht fahr ich die Kiste mit rund 500kg Dauer-Zuladung und rund 75% Autobahn mit ca. 8 - 8,5l im Schnitt. Im Winter wenn viel Standheizung ballert gehts dann auch mal auf 9-10l hoch. Bei fast nur Autobahn komme ich auch auf 7 - 7,5l, A31 mit Rückenwind auch schonmal mit 6,3l, wobei das eine absolute Ausnahme war. Es geht alles und die Maschine surrt noch wie vor 200tkm und ohne Murren - ist der 2,5l / 130PS Diesel. Einmal mit 180 über die Bahn säuft der Kahn auch 14l, geht alles ohne Probleme. Großer Motor wird eigentlich nur genutzt, damit er entspannter laufen kann und ich gelegentlich mal bisken Leistung fordern kann. Also an Autobahnauffahrten wenn man im Spiegel schon den LKW kommen sieht, Pinn in Boden und rauf, oder halt "mal eben" ne Kolonne überholen mit 120/130 sollte jetzt von 100 hochbeschleunigt auch nicht ewig dauern. Schnell fahre ich nur ganz selten. Nunja, bin halt mein eigener Cheffe und einerseits ist mir mein Geld zu Schade für Unmengen Diesel, die Karre hält (hoffentlich?!) länger und ich finde das auch viel entspannter so ma eben 500km zu fahren als dieses olle Geheize und Gehetze. Aber wenn ich sehe wie die Kisten an mir vorbeischiessen (auch mit Hänger mit 130) ist das kein Wunder das die Autos deutlich früher fratze sind. Aber das wird sich ja zeigen.

    @slytalix: Wie soll der VW weniger rosten als der Daimler? Die Dinger kommen vom gleichen Band?!? Oder nebeln die im Mercedeswerk auf die VW-Karosse noch ne extra Schicht Grundierung?

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 29. Juni 2013 um 01:24
    Zitat von "djobi"


    Baumärkte, die mit dem simplen Wunsch eine komplette Palette Holz mit dem Stapler in einen Anhänger zu stellen überfordert sind.

    Entweder Holzfachmarkt die eigentlich auch ähnliche Preise bieten oder Hornbach. Die haben Stapler, Hochregalstapler, Langholzstapler, (Doppelstock)Ameisen und Hubwagen und hatten bislang auch immer das Personal um die Geräte zu bedienen. Ansonsten den Unfähigen runterziehen und selbst verladen was meistens besser und sicherer funktionieren würde :D Obs Hornbach in Essen gibt weiss ich, am ganz alten Schalker Stadion wäre der nächste Markt den ich kenne - sieht man ja von der A42.

    Was Baumärkte angeht brauch ich kein "Fachpersonal" das erst die halbe Belegschaft zusammentrommeln und befragen muss um mir ein schnödes 2m/8mm Moniereisen anschließend als Rippentorstahl zu verkaufen - weil das die Kasse nicht anders kennt und das Personal mit dem Begriff Moniereisen mal so gar nichts anfangen kann. Meine Herrn daran merkt man mal wieder, dass die Leute Verkäufer lernen und von dem Zeug was sie da verhökern nicht den geringsten Schimmer haben. So ein paar auf der Baustelle gängige Begriffe sollte man doch schonmal gehört haben :roll: War übrigens ein Toom...

  • Crafter vs. Sprinter

    • Marcel
    • 27. Juni 2013 um 21:08

    Mit dem Gewicht hab ich zum Glück keine Probleme, mit Ladungssicherung auch nicht da alles fest verankert im Regal steht. Ich habe jedenfalls bewusst auch die 3,5to Version so belassen (ohne techn. Veränderung), obwohl es ein 3,2to wird. Man weiss ja nie, beim Überladen würd er dann nicht sooo schnell in die Knie gehen und wenn ich mal dauerhaft mehr Nutzlast bräuchte kann man den Kasten immernoch wieder "auflasten" bzw. umschreiben lassen ohne was am Fahrzeug machen zu müssen.

    Zitat von "madmax"


    ....wobei lustigerweise ein MAN jetzt auch ein VW ist. :shock:
    Und damit auch Scania; Fernfahrer's Lieblings-LKW...


    Sprech meinen alten Herrn blos nicht auf dieses "Ding" von VW an...uuaaaahhh :D Aber recht haste wohl. Ein reiner TGX ist ihm und mir aber lieber. Scania ist auch was Feines. Bin ja mal gespannt was VW jetzt generell vorhat. Der Vertrag mit Daimler läuft ja noch bis 2016 und danach wollen sie einen komplett selbst entwickelten Transporter in der Klasse des Crafter auf den Markt bringen - man munkelt vielleicht sogar mit MAN zusammen, wobei sich irgendein hohes Tier von VW da bislang eher negativ zu geäußert hat. Angeblich wollen die von der Kiste dann 100.000Stück im Jahr verhökern oder sowas, was man auch müsste damit sich die Entwicklung lohnt. Der Crafter hat im letzten Jahr wohl das erste Mal fast an die 50.000 gekratzt, die VW eigentlich von Anfang an erreichen wollte. Ich weiss ja nicht. Wenn die aber so weitermachen und sich auch beim Service nichts tut seh ich da schwarz. Ich wär auch gern bei VW geblieben, aber letztendlich geht es ja nicht nur um Optik oder den Namen, man muss ja bei gewerblicher Nutzung auch an ein paar andere Dinge denken.

    Zitat


    ...wobei die beiden Motoren im Sprinter in nahezu jedem PKW bishin zur S-Klasse verbaut bzw. identisch sind.


    Richtig, im Sprinter dafür quasi in einer Magerquarkversion stark gedrosselt. Laut Mercedes ist der OM651 noch nichtmal an seiner Leistungsgrenze, auch nicht in der S-Klasse. Bin ja mal gespannt ob das Motörchen durch die Drosselung und dadurch Schonung?? auch lange hält. Ich hatte mal so in Richtung 500tkm gerechnet bevor ich den Karren einstampfen wollte. Ich bin mal gespannt. Früher war sowas normal, heute kann man wohl froh sein die 300tkm noch heile und ohne AT-Motor zu erreichen. Traurig trauig, aber wir sollen ja kaufen und die Kisten sollen auch nicht mehr lange halten...

    Zitat


    Es gibt ja auch neuerdings z.B. den kleinen Stadtlieferwagen, den es bis auf den (riesigen häßlichen) Stern vorne drauf identisch von Renault gibt. Sogar die Motoren sind komplett Franzosen.


    Hehe, ja der Mercedes Kangoo :D Und wie auch der Kangoo selbst hat das Dingen beim Crashtest relativ miserabel abgeschnitten. Ob sich Mercedes damit einen Gefallen getan hat fragte ich mich auch schon. Aber die müssens ja wissen. Ob es sich gelohnt hat wird man ja bald wissen wenn man mal ein paar Verkaufszahlen auf längere Sicht hat. Wobei Mercedes hier so gut wie keine Entwicklungskosten investieren musste. Keene Ahnung, ich mag den Kübel eh nicht. In der Klasse geht für mich nix über Caddy, den fahr ich auch privat bzw. damals schon in mehreren Firmen. Darüber kommt T5, den Vito kann sich Mercedes auch sonstwo hinstecken. Nur bei den ganz großen Kisten ist es jetzt doch der Stern geworden. Schaun mer mal...

    Grüße
    Marcel

  • Crafter vs. Sprinter

    • Marcel
    • 26. Juni 2013 um 22:59

    Nichts zu danken, ich habe mich ja selbst vorher so einige Monate damit beschäftigt bevor ich unterschrieben habe. Mein Freundlicher vertreibt übrigens VW und Daimler (PKWs und alle Nutzfahrzeuge) unter einem Dach, man hat mir aber gerade in Richtung Service auch zum Mercedes geraten. Wobei die Jungs da vor Ort ich glaub alleine 7 Bühnen nur für Nutzfahrzeuge VW haben und etliche Techniker auch mit Crafterausbildung. Nunja, aber ich bin halt nicht immer bei denen in der Gegend unterwegs und da ist der Stern wieder deutlich im Vorteil. Auch bekommt man bei Mercedes in der Regel einen gleichwertigen oder zumindest ähnlichen Ersatzwagen gestellt und nicht wie bei VW mit der Mobilitätsgarantie (für den Fahrer!!) den erstbesten Lupo hingestellt. Wohin dann wohl mit den 6 Basshörnern? :D

    Was ich auch generell bei der Lieferbarkeit und den Preisen von Ersatzteilen so herausbekommen habe soll Mercedes da gerade gegenüber Iveco, Fiat und Konsorten deutlich schneller und auch deutlich günstiger sein.

    Wenn die Entscheidung also zwischen Mercedes oder VW fallen sollte finde ich persönlich, dass es hier recht einfach ist, zumal die Autos relativ gleich viel kosten - zum Zeitpunkt meines Kaufs war der Mercedes ja sogar nochmal deutlich billiger.

    Und um nur nochmal eins klarzustellen: Ich will Iveco und Co. hier nicht schlechtreden! Die Dinger tun auch ihren Dienst und das mitunter anscheinend sogar länger und problemloser als so mancher Sprinter. Für mich und meinen Einsatzbereich empfinde ich aber den Sprinter als beste Lösung - oder muss man heute von Kompromiss reden?

    Grüße
    Marcel

  • Crafter vs. Sprinter

    • Marcel
    • 26. Juni 2013 um 21:33
    Zitat von "hell&dunkel"


    Weniger Zuladung. :D

    Das aber auch mehr Stabilität was den Rahmen, Federung etc. angeht. Wer natürlich auf das letzte Kilo Nutzlast achten muss für den ist das eher weniger gut.

    Persönlich stand ich auch gerade vor der Entscheidung, wobei mein Einsatzbereich etwas anders ist. Selbständiger Handwerker im Entstörungs- und auch mal Notdienst überall da wo man grad gebraucht wird. Heisst also ich lebe unter der Woche im Auto, hab da drin mein Bett, meinen Schreibtisch, meine Werkbank und ein umfangreiches Regalsystem mit allem Krempel den ich brauche. Nutzlast benötige ich nicht sooo viel, rund 600-700kg reichen da völlig. Ich habe mir einen 3,5to Sprinter (316er) mit Ablastung (ohne techn. Veränderung) auf 3,2to gegönnt. Da ich nunmal auch viel fahren muss und die Kiste so ein halbes Wohnmobil ist kommt für mich eigentlich nur Sprinter/Crafter in Frage. Sicherheitstechnisch sind die Dinger ganz oben mit dabei, vom Fahrkomfort her finde ich persönlich auch. Der Crafter unterscheidet sich vom Sprinter wirklich nur beim Motor und einigen Steuergeräten sowie der Optik von Schnauze und Heck. Gebaut werden die Kombis und Kastenwagen beider Hersteller bei Daimler in Düsseldorf, die Chassis und DoKas kommen aus Ludwigsfeld oder so...irgendwo bei Berlin. VW hat meine ich mal die Bleche geliefert, ansonsten sind die Autos wirklich komplett identisch. Man kann also auch eine Tür vom Sprinter in den Crafter einbauen oder umgekehrt bzw. findet man auch beim Crafter auf vielen Teilen den Stern wieder. Viele Werkstätten von VW durften sich um das Auto komplett auslesen zu können auch extra die tolle Daimler Stardiagnose in die Werkstatt stellen.

    Warum also Sprinter? Aktuell fahre ich einen VW T5. Das Ding läuft super und zuverlässig, abgesehen von einigen Standardkrankheiten wie den Antriebswellen vorne. Ich benötige aber nunmal mehr Platz, daher der Umstieg. Nun ist es bei VW ja so, dass die in erster Linie ein PKW Hersteller sind. Sprich, man geht mit einem Golf, Passat, Caddy,... in eine x-beliebige VW-Werkstatt und hat (normalerweise) keine Probleme. Beim T5 geht das schon los, weil der nicht so oft drinsteht und nicht jede Werkstatt den oft unter den Fingern hat. Beim Crafter nun ist es so, dass die Werkstatt extra den/die Mitarbeiter auf einen Lehrgang schicken muss, damit er überhaupt daran schrauben kann und darf. Nun sind die Kisten nochmals deutlich weniger verbreitet als die restlichen VW-Fahrzeuge. Ergo, es gibt nur wenige Werkstätten die sich auch wirklich mit der Karre auskennen und auch mal komplexere Sachen bewerkstelligen können und nicht nur Ölwechsel. Hier habe ich beim T5 schonmal ein Dekabel erlebt, wo ich mir selbst die Ersatzteile besorgen musste und das möchte ich nicht noch einmal oder gar schlimmer erleben. Mercedes ist in Sachen Service nunmal ganz weit vorne und betreibt seit Ewigkeiten auch die Nutzfahrzeugsparte. Mein Vater saß sein Leben lang auf dem Bock und speziell bei Daimler gab es beim Service nie Probleme (obwohl er eigentlich MAN-Fan ist). Da ich meine Kiste durchaus einige Jahre fahren will und der nicht immer neu ist denke ich auch an später. Und Mercedes Nutzfahrzeugwerkstätten wo man einen Sprinter unterbringen kann gibt es reichlich UND die machen oftmals auch noch nicht um 16Uhr zu UND haben sogar oft Samstags offen! Der Sprinter ist ja nunmal weit führend mit den Verkaufszahlen und an jeder Ecke zu sehen. Wenn Ihr liegen bleiben solltet könnte man mit einem Ersatzwagen "eben" alles umladen und weiter gehts. Bei mir geht das allerdings nicht mal eben das Auto umzupacken, daher muss die Kiste rollen und im Fehlerfall schnell Hilfe am Mann sein. Dazu kommt noch, dass VW aus einem noch kleineren Motor noch mehr Drehmoment kitzelt als es bei Mercedes der Fall ist. Mir gefällt schon das Down-sizing nicht, also muss man es hier nicht auch noch übertreiben.

    Abgesehen davon, falls sich Jemand für den Wiederverkauf interessieren sollte da liegt der Mercedes komischerweise auch einiges vor dem Crafter. Die Autos sind ja fast identisch, aber der VW hat einen deutlich höheren Wertverlust.

    Das nur mal meine Sicht. Bei Daimler gibt es auch genug Ecken wo was im Argen liegt, aber das muss man heute scheinbar (und traurigerweise) bei allen Herstellern so akzeptieren. Natürlich mag es auch genug Leute geben die mit Service oder generell dem Auto Probleme haben/hatten. Für mich war die Wahl jedenfalls am Ende relativ klar - zumal jetzt gerade noch der Modellwechsel anstand und man die "alten Modelle" grad für sehr unmoralische Preise hinterhergeschmissen bekommen hat. In 2 Wochen kann ich die Kiste wahrscheinlich abholen. Mal sehen wie es in 5 Jahren aussieht :wink:

    Grüße
    Marcel

    Edit: Was das Fahrwerk ansich angeht kann man alle Optionen die der Sprinter bietet auch beim Crafter bekommen. Wobei das glaube ich nicht nur fürs Fahrwerk gilt, sondern so ziemlich für alles. Notfalls einen fähigen!! Verkäufter beim Freundlichen auftreiben, der kann auch Sachen hinzufügen die eigentlich nicht gehen oder vorgesehen sind. Einzig in Verbindung mit AHKs muss man manchmal etwas tricksen, notfalls die AHK nur vorbereiten lassen und nach Auslieferung anbauen. z.B. in Verbindung mit den langen Übersetzungen gibts hier gewisse Zwangscodierungen die sich wohl nicht umgehen lassen. Achso, es gibt auch noch eine nicht öffentliche Liste mit Zubehör (z.B. für Aufbauhersteller) die man sich beim Freundlichen auch angucken kann...wenn noch Jemand D+ unterm Fahrersitz benötigt oder sonstwas. Einfach fragen!

  • Aktuelles Lichtdesign vs. "Altes Rock n Roll Licht"

    • Marcel
    • 17. November 2012 um 19:18

    Moin,
    Da muss ich doch glatt auch nochmal meinen Senf mit einbringen...

    Vorab, ich bin nur "Endkunde" auf Konzerten, hab ansonsten hobbymäßig auch nur mit Ton zu tun, interessiere mich aber grundsätzlich auch etwas für Licht - hab aber fast Null Ahnung davon. Und jetzt Achtung: Eigene Meinung!

    Wenn ich ein Konzert besuche steht für mich seit jeher absolut die Musik und der/die Künstler/in im Vordergrund. Alles Andere sollte maximal unterstützen, aber nicht vom Hauptgeschehen ablenken. Ich muss gestehen ich meide mittlerweile diverse Großproduktionen, weil mir da einfach viel zu viel Gehampel drum herum ist. Ich will kein Musical oder Theater sehen, Celine Dion hat sowas in Las Vegas sehr schön durchgezogen. Wenn ich im Konzert bin will ich keine riesen Videowand welcher Art auch immer mit irgendwelchen Einspielungen, ich will keine 20 Mann Tanztruppe, jedes Lied neue Klamotten an, usw. ich will den Kerl mit der Strat vorne haben oder das Mädel mit ihrem Klavier...was auch immer. Solche Sachen wie Kylie Minogue oder Pink finde ich super zu Hause mit Beamer im Heimkino. Hätte ich so viel Geld ausgegeben um das live zu erleben hätte ich mich geärgert. Ein Springsteen hat nur bisserl buntes Licht und Schluss. Und da kocht auch 3,5Std. der Pöbel vor der Bühne :D Einige positive Beispiele sind für mich z.b. Blackmore's Night mit etwas Bühnendeko, etwas buntem Licht und ab und an ganz dezenten Effekten vom Beamer auf den schwarzen Backdrop. Oder aber Katzenjammer. Da gibt's nur buntes Licht, aber effektiv eingesetzt. Oder Chris Rea... Aber dieses ganze Gezappel und Gehampel was anscheinend von der breiten Masse gefordert wird und "in" ist mag ich persönlich gar nicht. Möglicherweise bin ich da eine Ausnahme aber das ist meine Sichtweise. Man kann auch mit Unmengen an Wackellampen dezente und sehr geile Effekte erzeugen ala Phil Collins Live and Loose in Paris. Hier unterstützt das Licht, es ist ein super eingebrachter Bestandteil der Show, aber dominiert diese nicht (finde ich).

    Das hier schon angesprochene Gefühl für die richtige Stimmung fehlt anscheinend Einigen aus der Branche - oder sie werden in diese Schiene hineingezwungen. Letztendlich setzt man ja nur Wünsche um. Ich finde es jedenfalls schade.

    Was ich auch noch klarstellen möchte: Ich will hier auf keinen Fall den Leuten an den Kragen. Rein technisch gesehen finde ich solche Produktionen genial, egal ob U2 mit ihrer Megabühne oder Kylie oder oder, ist aber nicht mein Stil.
    Die Edit wollte noch anmerken, dass ich auch nichts gegen LED, Wackellampen oder sonstwelchen modernen Schickschnack habe - er muss nur angemessen eingesetzt werden.

    Grüße
    Marcel

    P.S./OT: Ich habe selten so einen geilen Live-Sound wie bei Katzenjammer gehört und die Combo rockt absolut. Falls hier wer deren Ton'ler Harald kennt soll er ihm mal ein Busserl geben - wobei das wahrscheinlich schon die Mädels übernehmen :wink:

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • Marcel
    • 21. April 2012 um 17:50
    Zitat von "rockline"

    Es gibt genügend Firmen die Beleuchtung und Elektroinstallation in Gastronomieobjekten, Kulturstätten, oder sonstigen (für uns Veranstaltungsfritzen) interessanten Gebäuden machen.
    Die legal aufgestellten (Meister)Betriebe haben eine Zulassung, und der Markt braucht keine privat motivierten Elektriker die sich auch noch in diesem Sektor verdingen möchten.
    Diese Reihenfolge hat sich seit Jahrzehnten bewährt:
    a) Ausbildung machen
    b) Meister werden
    c) Eintrag in die Handwerksrolle
    d) Selbstständig Elektroarbeiten ausführen
    Wo ist das Problem? Das haben zigtausende geschafft und haben keinen Grund sich zu beklagen.

    Alles anzeigen

    Das würde ich durchaus so unterschreiben. Wie gesagt, ich habe generell nichts gegen die Meisterschule. Bildung und Titel finde ich ebenfalls gut und wie ich schon sagte, vor diesen Leute ziehe ich auch den Hut. Also Erfahrung in der alltäglichen Arbeit (wie ein Geselle) und dazu noch den ganzen zusätzlichen Meisterkrams am Hals.

    Natürlich kommt aber auch noch ein ABER und das betrifft jetzt das was ich zum Brötchen verdienen mache. Wie gesagt, ich arbeite eigentlich nur noch im HF / Kabel-TV Bereich. Angeblich ist man hier als Elektriker gerne gesehen. Persönlich muss ich als Elektriker gestehen, lernt man dazu in der Ausbildung fast gar nichts, weder in Theorie noch Praxis (einige Ausnahme-Elektro-Firmen mag es da geben). Naja, mittlerweile hab ich den Kram drauf, werde demnächst auch mal eine Dibkom-Zertifizierung für die ein oder andere Netzebene machen usw.

    So, ich hab jetzt erst knapp 6 Jahre Berufserfahrung in dem Bereich vorzuweisen, es gibt ja durchaus etliche Kollegen die schon viel länger dabei sind. Ich hab demnächst auch einen tollen Zettel (aka Zertifizierung) der nochmal besagt, dass ich den Kram kann und damit kann ich zumindest in der BRD bei allen Kabelnetzbetreibern auftrumpfen und als geschulte Fachkraft arbeiten. Jetzt das ABER: Unsere Arbeit zählt angeblich in den Elektrosektor und wenn ich mich dort selbstständig machen würde müsste ich Elektromeister sein, damit ich einen ollen F-Stecker montieren darf. Lernt man als Elektromeister irgendwas Tiefgreifendes aus der BK/HF-Technik? Nicht annähernd. Ich soll mich jetzt also hinsetzen, viel lernen, viel Geld ausgeben, viel Zeit vertun die ich nichtmal habe und habe dann wiederum ein tolles Stück Papier in der Hand mit dem ich mich dann selbstständig machen kann. Was bringt mir das ganze fachlich für meinen Beruf? Rein gar nichts. Und bis 2006 ging das in diesem Elektronebengewerbe eben auch noch so und ohne Meister (zumindest laut dem guten Mann in der Handwerkskammer). An 230V hätte ich dann auch nicht rangedurft, aber das macht ja nichts/benötige ich eh nicht. Und DAS ist es in erster Linie wo ich einen Hals bekommen könnte. Selbst wenn ich irgendwelche Zertifikate, Berufserfahrung etc. habe muss ich meinen Meister machen um ein Gewerbe zu gründen in meinem Beruf. Wenn ich damit fachlich weiterkommen würde in meinem Bereich schön und gut, würde ich mich wahrscheinlich sogar hinsetzen und den Schein oder was auch immer machen. Daher auch mein Anliegen weiter vorne, dass man hier mehr spezifizieren müsste und nicht alles einfach über den "Elektro-Kamm" :D schert.

    Ich hätte damals doch "Radiot" lernen sollen, aber man hat mir ja an allen Ecken und Enden davon abgeraten. Aber angeblich hab ich ja den richtigen grundlegenden Beruf für meine (namenlose) Tätigkeit gewählt. Es sind nämlich in meiner Branche leider fast ausschließlich die Elektrofirmen mit ihren Meistern die einem das Kabelnetz versauen und Störungen produzieren. Ein Radiot hätte hier schonmal grundlegend sehr viel mehr Ahnung wie man einen Antennenverstärker einmisst z.B. Aber man pocht ja auf Elektromeister.

    Und was den Meister allgemein angeht: Wie gesagt, ich habe leider auch die Erfahrung gemacht, dass der Titel allein noch gar nichts aussagt - weder über fachliche Kompetenz, noch über alles Andere. Ich will das jetzt hier nicht vertiefen, letztendlich drehen wir uns sowieso im Kreis und schwarze Schafe gibt es überall.

    Grüße,
    Marcel

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • Marcel
    • 18. April 2012 um 22:03

    Moin zusammen,
    So leid es mir auch tut, aber ich muss Marcoboy da größtenteils Recht geben. Ich spreche jetzt nicht für die Allgemeinheit, was jetzt kommt sind nur meine Erfahrungen: Ich bin selbst gelernter Elektroinstallateur (Gesellenbrief). In der Firma wo ich gelernt habe, und in etlichen anderen Betrieben sieht es genauso aus, hat man spätestens im 3., meistens schon im 2. Leerjahr auch alleine gearbeitet - quasi wie ein Geselle. Kontrolliert wurde man (wenn überhaupt) auch nur durch den Gesellen...bis auf wenige Ausnahmen. Selbst die Abnahmen hinterher werden normalerweise vom Gesellen gemacht, der Meister setzt nur seinen Willi da drunter und gut ist. Ich kenne einige Meister die selbst mitarbeiten. Vor denen ziehe ich den Hut und die haben auch Berufserfahrung etc. Ich kenne allerdings noch mehr Meister die sich im Grunde nicht mehr mit der alltäglichen Arbeit auseinandersetzen und oft leider fern ab jeglicher Realität sind. Dabei ist es jetzt egal ob wir über zeitliche Planung, NH-Sicherungen mit isolierter Kombi- und Wasserpumpenzange ziehen (Cheffe persönlich gemacht) oder sonstige techn. Dinge reden die die Praxis betreffen.

    Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass ich zuerst einen Gesellen an meine Heizung/Elektro...was auch immer Anlage lassen würde als den Meister bzw. Chef. Das ist traurig, aber ich habe die Erfahrung oft genug gemacht bzw. gesehen. Ausnahmen sind oben genannte Meister die selbst noch voll mitarbeiten.

    Persönlich möchte ich mich daher auch nicht hinsetzen und jemals meinen Meister machen. Da mache ich lieber nebenbei einen BWL-Kurs (da kenne ich auch einige Meister die das nachträglich noch gemacht haben) und kenne mich dann auch mit dem geschäftlichen Teil aus. Und ich muss gestehen, ich finde es auch lächerlich, dass ich so einen "Wisch" benötige um eine Steckdose/Lampe anzuschließen (wie gesagt, bin Geselle).

    Mittlerweile arbeite ich im BK-Sektor für den hiesigen Kabelnetzbetreiber in NRW, habe also nur noch mit Antennenkabeln (Koax) zu tun. Ich habe mich hier auch mal ein wenig kundig gemacht (bei der Handwerkskammer) wegen ggfs. selbstständig machen usw. Im Jahre 2006 wurden diesbezüglich da einige Dinge geändert. Bis 2006 konnte man sich quasi in diesem Kleinspannungsbereich als Elektronebengewerbe so selbstständig machen und den ganzen Krempel verlegen, anschliessen usw. Nach 2006 benötigt man nun dafür einen Meisterbrief! Ausnahmen gibts noch....ich glaube das waren min. 6 Jahre in einer leitenden Tätigkeit in dem Beruf oder sowas, dann wird das anerkannt und man darf auch "Anschlussarbeiten" verrichten. Ansonsten dürfte ich nur Kabel ziehen, aber keine F-Stecker draufmachen :roll: Schön nur, dass es zig Unternehmen gibt (vor 2006 gegründet) die teils >50 Mitarbeiter haben und es gibt da nicht einen Meister. Persönlich könnte ich da platzen bei sowas. Alles was Schutzkleinspannung übersteigt ok, da sehe ich ja noch einen Sinn im Meisterbrief, obwohl ich auch hier Gesellen mit etlichen Jahren Berufserfahrung nach einer Prüfung so gestatten würde einen Betrieb zu gründen. Vor Jahren hat das auch mal ein Dachdecker versucht und ist mit seiner Klage gescheitert.

    Noch ein anderes kleines Beispiel aus der Praxis: Ich kenne einen selbstständigen Küchenbauer der seit ca. 30Jahren in dem Geschäft ist (Tischlergeselle). Er darf Küchen aufbauen und mehr nicht. Sobald er eine Leiste sägen muss, bräuchte er (eigentlich) einen Meisterbrief. Aufbauen ja, anpassen nein. Und wir reden hier gar nicht von so Sachen wie Herd anschliessen, sondern von popeligen Holzleisten. Meiner Meinung nach müsste sich hier mal dringend was tun, aber dann können die Kammern und wie die ganzen Vereine heissen ja auch wieder weniger kassieren.

    Bitte versteht mich nicht falsch: Ich bin nicht grundsätzlich gegen den Meistertitel und die ganzen Institutionen, aber sehr wohl gegen die Handhabung einiger Dinge die einem das Leben imho nur unnötig schwer machen. Zumal uns die Kollegen im Ausland hier wirklich oft auslachen...leider teils zu Recht.

    Edit:
    Außerdem: Elektriker und HF-Technik passen imho sowieso nicht zusammen wie ich auch nur zu gut aus eigener Erfahrung kenne. Bis auf ein paar Spezies die sich das halt draufgeschafft haben bekomme ich das kalte Grausen wenn ich die Worte "Antennenanlage" und "Elektriker" in einem Satz höre....auch so eine Sache die man imho mal ändern müsste. Als Elektriker lernt man irgendwie Alles, aber nichts richtig, bis auf das, was man auch praktisch im Betrieb macht. Man sollte hier imho nicht mehr zusammenfassen sondern mehr spezialisieren. Aber das gilt auch für viele andere Berufe, siehe z.b. Mechatroniker oder wie die Autoschrauber heute heissen. Früher war ja Elektro und Schlosser mal getrennt...

    Sorry für OT, aber das musste ich jetzt mal loswerden...

    Apropos Installationskiste:
    Die Kiste ansich besteht bei mir mittlerweile auch aus nem kleinen Flightcase. Sämtliche Plastekoffer (Baumarkt wie Hepko) oder Taschen die ich so tagtäglich in den letzten Jahren mit mir rumgeschleppt habe waren nach ca. 1 bis max. 2 Jahren durch und sind natürlich meistens im denkbar besten Moment zerplatzt oder gerissen, z.b. beim Überqueren einer Strasse :D Aktuell habe ich ein kleines zweckentfremdetes Farbfoliencase vom großen T. Praktischerweise sind da ja auch so Einschübe für die Folien drinne wo man sein Zettelzeug sauber lagern kann. Das Ganze noch etwas gepimpt mit Gummifüssen, Schaumstoffpolster rein und Tragegurt dran schleife ich die Kiste seit jetzt über einem Jahr mit mir rum (da ist auch berufsbedingt neben Werkzeug ein Modem, Netbook, Digicam mit drin). Ich kann mich beim Kd. draufsetzen mit Laptop aufm Schoss, draufstellen wenn mal die letzten 40cm fehlen und außer ein paar Macken ist noch alles wie am ersten Tag. Eine meiner besten Investitionen ever. Was den Inhalt angeht finde ich bisweilen eine Taschenlampe mit Kurbel und Kondensator ganz nett, weil einem sowieso immer im falschen Moment die Batterien ausgehen und die Neuen grundsätzlich im Auto liegen...

  • Sehr spezieller Amp gesucht -> Problemstellung für Experten

    • Marcel
    • 25. Februar 2012 um 02:19
    Zitat von "KiKi"

    wenns was kosten darf und leise sein soll/muss, such nach ner gebrauchten Crown K1 oder K2

    Das wäre jetzt auch mein Tipp gewesen. Ich glaub K2 hab ich sogar letztens noch nen Schwung im Bietebrett vom PA-Forum gesichtet.

    Yamaha P7000 soll laut Hörensagen die Lüfter im Normalbetrieb gar nicht anhaben, sondern erst stufenweise dazuschalten wenn sie benötigt werden. T-Amps usw. könnte man auch mit einem hochwertigen Papstlüfter "tunen" falls das Original zu laut ist. Das haben auch schon diverse User so gemacht - nicht nur hier, auch in Heimkinoforen.

    Zu deiner QSC / T-Amp Geschichte mit den alten Shakern: Du hast da auch was von 2Ohm geschrieben, aber dafür sind die Amps auch nicht gedacht. Welche Impedanz haben denn die neuen Shaker? Wieder so ein 2Ohm Konstrukt?

    Andere Lösung wäre noch ein schallgedämmter 19" Schrank aus dem Studio/PC-Bereich, aber die Dinger kosten....oder aber eine Art Hushbox wie man sie für Beamer kennt für den Amp bauen, oder Lüfter-Mod, oder oder....

  • Heimkino mit PA-Endstufen/Lautsprecher?

    • Marcel
    • 17. Februar 2012 um 01:06
    Zitat von "Sabbelbacke"


    Im PA-Bereich kennt man den Effekt des Loslösens des Klanges von der Box recht wenig...

    Och doch, das geht eigentlich da auch trotz Horn etc. Allerdings sollte man dann auch nicht außerhalb des vom Horn abgedeckten Bereiches sitzen. So schön im Stereodreieck hatte ich da schon manches Mal selbst gestaunt wie räumlich das auf einmal klingt (passendes Material vorausgesetzt) und mehr als einmal auch schon nachgeguckt ob ich nicht die hinteren Rearlautsprecher irgendwie mit anhatte. Und das mit meinen popeligen 15"/1" von Mackie die mal nicht wirklich "audiophil" sind.

    Was das Horn angeht finde ich das sogar auch zu Hause eher von Vorteil, weil man halt nicht ganz so breit in den Raum "reinrotzt". Deswegen ist mir auch Klipsch recht symphatisch. Die meisten User haben halt doch keinen separaten Kinoraum, sondern irgendeine Art Wohnzimmer wo der ganze Krempel mit reinmuss. Das diese Räume oftmals alles andere als akustisch optimal sind, darüber brauchen wir uns nicht unterhalten. Boxen müssen press in die Ecke, auf einer Seite steht ein Schrank, auf der anderen Seite ist die Balkontür etc. Bei solchen Szenarien kann erstmal rein technisch betrachtet eine gerichtete Abstrahlung (Horn) meiner Meinung nach durchaus auch Vorteile bringen - irgendwelche klanglichen Aspekte jetzt mal aussen vor gelassen.

    Über einen Infra als i-Tüpfelchen untenrum habe ich auch schon nachgedacht, aber das wird wenn überhaupt als Letztes realisiert. Zumal der aktuell neben den 4 Audio Zenit Hörnchen keinen Platz mehr hat. Das wird für den in einigen Jahren geplanten Anbau des Musikzimmers/Heimkinos/Studios reserviert :grin:

    Grüße,
    Marcel

  • Heimkino mit PA-Endstufen/Lautsprecher?

    • Marcel
    • 21. Januar 2012 um 16:44

    Moin,

    Zitat von "Kerstin Straub"


    Mich würde interessieren welche PA Anlage bis 6000.- EUR....


    Ich schrieb deutlich teurer und hochwertiger. 6000€ würde ich mal über den Daumen pro Box (Topteil) ansetzen. Man mag mich für durchaus bekloppt erklären, aber wenn ich hochwertig schreibe meine ich das auch. Und da liegen wir für ein Stereosystem mit 2 Topteilen, einem Rudel Bässe, ordentlichem Markenamping und Controlling locker in den 20k€, mein Favorit ist da nach wie vor Funktion One - zumindest für alles oberhalb des Bassbereiches. Und damit wirst du sowas Ähnliches wie eine riesige Studioabhöre bekommen...apropos sowas wie Genelec 1034 kann ich mir auch gut vorstellen - das lässt sich halt nur nicht so einfach in den Bulli werfen wenn es doch mal für den eigentlichen Beschallungszweck genutzt werden soll. Aber ja, so ist mein Denken und das ist auch mein Wunschtraum den ich mir in den noch vielen kommenden Jahren erfüllen möchte - zumindest etwas in dieser Richtung. Ansonsten hat halt auch jeder andere Vorstellungen von "seinem" Sound oder wie du geschrieben hast "rundem Sound". Wie gesagt, wenn ich neutral hören möchte nehm ich mir den Beyerdynamik Studiokopfhörer, meine momentanen Behringer Truth2031 Kisten oder alternativ 2 Mackie HR824 Monitore. Ansonsten für Spassfaktor ist das PA-Geraffel.

    Mein Vater nutzt z.b. noch 2 alte Canton Standboxen von mir. Letzte Woche stand er aber mal wieder im Raum auf die John Fogerty DVD grienend. Scheibe rein, Leinwand runter, PA angeschmissen und ab dafür. Und nein, wir hatten danach kein Fiepen im Ohr aber beide ein breites Grinsen im Gesicht das durch die Cantons definitiv nicht so breit ausfällt. Das mag jetzt genau das Testosteron-Gesabbel sein an das du dachtest aber so empfinde ich es nunmal. Ich habe und werde nicht so viel Geld ausgeben um eine Schwanzverlängerung zu haben, sondern schlicht und einfach, weil ich es (sorry) geil finde und es für mich genau das ist was ich mir vorgestellt habe. Für mich ist es mein größtes Hobby, meine Brötchen verdiene ich anderweitig. Selbstverständlich bin ich noch lange nicht fertig und auch (PA-mäßig) noch lange nicht auf dem Niveau wie ich es gern hätte, aber nunja das nötige "Kleingeld" muss ja erst verdient werden.
    Unabhängig davon und ohne angeben zu wollen gab es bisher auch nur wenige die bei einer kleinen Testsession oder einem DVD-Abend nicht angetan bis schwer überrascht waren. Mein Cheffe z.b. hat verdammt hochwertiges Hifizeug von T+A, B+W und weiss der Henker was (Stereo). Natürlich kann ich dem Zeug mit meiner! PA klanglich nicht annähernd das Wasser reichen, aber als es dann lauter wurde und er als alter Metal-Fan bei einer Helene Fischer Blu-ray durch den Sound Gänsehaut bekam sagt das eigentlich alles. Die ersten 15Min. von Soldat James Ryan (das war sein Vorschlag!) besiegelten es dann, oder um es mit seinen Worten zu sagen "Boah Hammer is das geil!" Und dabei klingt es noch nichtmal so toll wie ich es selbst gern hätte...

    Naja, genug der Beweihräucherungen, ich bin jedenfalls immer für alles offen und gehe halt so einen Mittelweg aus Hifi, Pa und Studiozeug. Grundsätzlich bin ich persönlich aber der Überzeugung, dass man mit sehr hochwertigem PA-Zeug auch ohne Weiteres eine neutrale und wiedergabetreue Abhöre haben kann die auf Wunsch und mit ein paar EQ-Eingriffen aber eben auch den Spassfaktor mit Vollgas kann.

    Grüße, nichts für ungut und schönes WE noch,
    Marcel
    ...der sich grad nebenbei den Katzenjammer Rockpalast Livemitschnitt um die Ohren feuern lässt und in tollen Erinnerungen an 2 selbstbesuchte Konzerte schwelgt :grin:

    P.S. @ Marian: Wenns Kleingeld reicht schau doch mal nach gebrauchten Crown K1 oder K2, oder alternativ einer Studioendstufe ala Alesis RA 500, Samson Servo 600 oder so. Für zu Hause reicht das locker - betreibe das selbst so und außer dem Beamer der leise summt hört man hier garnix.

  • Heimkino mit PA-Endstufen/Lautsprecher?

    • Marcel
    • 19. Januar 2012 um 23:52
    Zitat von "sebastian"

    Man kann aber die "Qualitätsstufe nicht austricksen" indem man statt Hifi Pa Zeug oder umgekehrt nimmt.

    Ja, die liebe Qualitätsstufe an der sich alles entscheidet. Man kann mit PA-Zeug imho gleiche Ergebnisse erzielen wie mit Hifi. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass das im PA-Bereich deutlich teurer wird. Nicht umsonst stellen sich mittlerweile auch schon genug High End Hififreaks Funktion One ins Wohnzimmer.

    Wobei ich gestehen muss speziell im Heimkino möchte ich PA-Komponenten einfach nicht mehr missen. Wer keine Nachbarn hat und lauter (nicht gehörschädigend, aber laut) hören kann da versagt einfach jede Hifianlage. Aktuelle Filme die ich letztens mal im Player hatte wie Thor, Hanna, Fluch der Karibik 4, Transformers etc. haben mittlerweile eine solch brachiale Dynamik, das zerfetzt jede Hifibox wenn man da richtig laut hört - oder zumindest klingt es da schon sehr unschön (Klirr). Die PA spielt da noch vollkommen entspannt. Solche Mischlösungen wie Klipsch oder JBL Synthesis lasse ich jetzt mal aussen vor, die können auch schon mehr (Wirkungsgrad) als eine normale Hifibox.

    Ich habe aktuell so eine Mischung aus Behringer Studiomonitoren, aktiven Mackie PA-Boxen und einem Rudel Audio Zenit Hörnchen im Einsatz. Ja ich weiss, von klanglicher Hochwertigkeit kann hier noch keine Rede sein, aber kommt Zeit kommt Geld :wink: Was ich hier nur immer wieder merke: Momentan am meisten begrenzender Faktor speziell bei Film ist der Center (Studiomonitor) der bei den neueren Filmen regelmäßig an seine Grenzen kommt.

    Naja, aus mittlerweile jahrelangen Erfahrungen weiss ich wohl, dass man mit dieser PA-im-Wohnzimmer-Schiene sowohl bei den meisten Hifileuten wie auch den eigentlich Nutzern/Technikern von dem Zeug aneckt und gerne belächelt wird.

    Ich persönlich möchte den Schritt zu Hifi nicht mehr zurückgehen. Und ich hatte so halbwegs vernünftiges Zeug mit dem größten Yamaha Surroundvollverstärker und nem Canton Ergo Boxensatz bla blub, aber es fehlte immer was, besonders das "Live" Feeling bei Livemusik und der letzte Kick beim Film. Ich bin mittlerweile auch davon weg im normalen Musik- und Filmbetrieb eine super toll lineare Anlage zu haben die mir den Ton genauso um die Ohren haut wie es der Mischer auch will. Wenn ich das möchte höre ich halt nur über die Studiomonitore oder setze mir den dementsprechenden Kopfhörer auf - was auch hin und wieder passiert. Meistens wenn ich aber Musik höre und Filme gucke ist mir mehr nach "Spassfaktor" und dann gibts halt ala Rock'n Roll in der Arena auch mal etwas mehr Bumms untenrum oder so. Linear mit PA ist möglich, mit meinem Geraffel aber noch nicht. Das wäre noch mein Traum, sodass man dann nur noch eine Anlage hat und nur das "linear" oder "Ka-Wumm" Preset laden muss :wink:

    Abgesehen davon ist es auch geil sich mal eben die akustische Klampfe zu schnappen einen Hall irgendwo in den virtuellen Surroundraum zu stellen und loszuklimpern....wobei auch daran muss ich noch schwer arbeiten :grin: Aber auch hier ohne Kompressor etc. mal richtig in die Saiten latschen und der Limiter der Studiomonitore signalisiert einem schon wieder, dass es langsam reicht. Ich liebe halt Dynamik.

    Aber wie auch immer: Jedem das Seine. Nur das man mit einem Schwung DAP oder Vergleichbarem kein so sauberes Ergebnis erzielt wie mit gleichteurem Hifizeug sollte Jedem klar sein.

    Bis die Nächte,
    Marcel

  • Treppen beleuchtung ;-)

    • Marcel
    • 19. Januar 2012 um 23:19

    Respekt, gefällt mir sehr gut!

    Ich denke ja noch an sowas Ähnliches im Heimkinoraum, allerdings so als Umrandungsbeleuchtung eines Podestes bzw. dezente Ausleuchtung von CD/DVD/Bluray-Regalen.

    In einem Heimkinoforum hat sich mal Jemand sowas mal selbstgebaut aus Unmengen LEDs und mit weisser Wand leuchtet dann der ganze Raum in der entsprechenden Farbe. Sah auch nett aus. Edit: Ha, da isser doch der alte LED-Freak http://www.gunnar-gröbel.de/html/multimedia/led/led_raumlicht.html :grin:

  • Multiroom 3 Räume, 1 Receiver

    • Marcel
    • 19. Januar 2012 um 23:12

    Puh, da ist aber ne Menge zu versorgen. Auf Anhieb würden mir da jetzt nur die richtig großen Surroundboliden einfallen die haben teilweise 3 oder 4 Zonen, wobei man meist für Zone 3 und aufwärts dann nur nen Pre-Out hat, also aktive Boxen oder noch ne Endstufe benötigt. Und ob die Steuerung über einen Pegelregler im jeweiligen Zimmer so ohne Weiteres funktioniert ist fraglich. Die Dinger haben zwar Triggereingänge für alles Mögliche, aber ob man darüber auch die Lautstärke einer Zone regeln kann? Bin aus dem Bereich zu lange raus.

    Als Pro-Lösung fiele mir da in erster Linie BSS Soundweb ein, das kann sowas spielend und es gibt auch die schönen Wandcontroller. Xilica hat sowas mittlerweile in abgespecktem Format aber auch.

    Ansonsten gibts halt noch ELA mit Multiroomlösungen, wobei ich mich da nicht so auskenne.

    Oder ganz klassisch das Ausgangssignal von seinem Radio/CD/Verstärker Pre-Out was auch immer ordentlich splitten und in jeden Raum legen. Innerhalb des Raumes kann man dann wie man möchte vorgehen. Ob da jetzt ne ganze weitere Hifianlage dranhängt oder nur Aktivboxen mit Pegelregelung ist einem selbst überlassen. Sowas gibts mittlerweile auch drahtlos z.b. von Sonos.

    Als letzte Variante fällt mir z.b. noch Crestron oder AMX ein. Ich hab mich mit dem Zeug nie wirklich beschäftigt (meist nur in Heimkinoforen davon gelesen), aber das ist soweit ich das verstanden habe ähnlich EIB, also ein Bus-System zur Steuerung von Beleuchtung und allem Möglichen Zeug in diesem Falle auch mit Audiointegration. Da wird man aber auch jede Menge Geld los...

    Die ganz modernen Lösungen mit WLAN und Streaminggeräten etc. sind bislang an mir vorübergezogen. Hab ich null Ahnung von. Ich brauch nen XLR in der Hand und keine Antenne :grin:

  • Surround mit "Loudness" und symm.Out oder dig. Outs gesucht

    • Marcel
    • 19. Januar 2012 um 22:55

    Moin,
    Was die "Loudness" angeht. Du hast nicht zufällig nen Omnidrive rumfliegen? Die haben doch diesen dynamischen EQ mit Whiseworksfiltern dingsbums. Also ein einstellbarer, vom Pegel abhängiger EQ. Damit sollte sich sowas doch simulieren lassen.

    Man könnte alternativ auch direkt auf Soundweb (die kleinen Kisten davon sind gar nicht mal sooo teuer) schwenken und das gesamte Bassmanagement etc. darüber machen, dann bräuchtest du statt einem Receiver eigentlich nur noch einen Dekoder bzw. was für die Lautstärke - wenn man das nicht auch über Soundweb, Dekoder oder Player machen möchte.

    Ansonsten könntest du noch hier mal durchgucken:
    http://www.meridian-audio.com
    http://www.violetaudio.com Hmm, diese neue ADP71 sieht gar nicht mal uninteressant aus...
    http://www.qscaudio.com/products/network/dcp300/ :grin:
    http://www.rotel.com

    Wird aber alles nicht ganz billig sein, wobei ich Violet nicht als sooo teuer in Erinnerung habe. Ich weiss nur nicht wie es bei den Geräten mit deiner Loudness aussieht. Oder halt auf Lexicon gehen, wobei man sich da doch vielleicht eher ein schickes neues Auto oder ne ganze PA gönnen könnte....aber nett sind die Sachen schon und bei denen ist grundsätzlich erstmal nichts unmöglich, passendes Kleingeld vorausgesetzt.

    Grüße,
    Marcel

  • Surround Decoder

    • Marcel
    • 14. Juni 2011 um 21:50

    Moin,
    Du könntest auch einen alten Hifidekoder nutzen - je nachdem was du an Einstellungsmöglichkeiten brauchst. Wenn es nur um eine reine Dekodierung geht gabs da zu Anfangszeiten und Dolby AC3 und DTS sehr hochwertige Dekoder die mal richtig Asche gekostet haben. Für DTS z.b. den Millenium 2.4.6, für Dolby gabs was Interessantes von Yamaha. Ansonsten auch Technics, Rotel usw. Für reine Dekodierung verdammt hochwertiges Zeug, den Millenium hab ich selbst mal gebraucht geschossen für 30 Ocken (Neupreis irgendwas im 4-stelligen - DM latürnich).

    Es gibt ansonsten nur noch sowas wie die Teufel Dekoderstation, reine Hifireceiver die man zweckentfremdet und die dann allen möglichen Schnickschnack können, oder die absolute Luxusvariante: Die Originaldekoder, womit man dann z.b. bei Dolby (524 heisst der glaub ich?!?) die Metadaten auswerten kann und somit auch die Komprimierung fast komplett rückgängig machen kann bzw. erhält man dann die orig. Kinodynamik :grin:

    Ich persöhnlich benötige eigentlich auch nur eine reine Dekodierung und habe momentan meistens einfach einen hochwertigen Bluray Allesfresser von Oppo mit integrierten Dekodern in Betrieb. Die Lautstärkeregelung, 5.1 Bassmanagement, Pegelanpassungen und Raum für unendliche Spielereien übernimmt ein popeliges DM1000 - quasi die Fernbedienung wenn auch etwas unhandlich :wink:

    Grüße,
    Marcel

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 29. Januar 2011 um 12:42

    Ah, willkommen im Club. Mein Avira Antivir Free hat den Virus in der abgeschossenen Masterbootsektion auch erst gefunden, als ich den PC auf ner anderen Festplatte neu aufgesetzt und die alte Platte gescannt habe - wohlbemerkt wieder mit Avira mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin. Hinterhältiger Virus halt *grmbl* Hab die Aktion auch gerade frisch hinter mir, obwohl die Installation grad mal ein Jahr alt war :(

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 29. Januar 2011 um 02:43
    Zitat von "klauston"


    Richtig, und ich hab genau so viel Blödsinn gemacht und bereue nichts davon :D:D:D

    Hmm, das und die Story oben erinnert mich stark an die Erzählungen meines Vaters (seit über 40Jahren aufm Bock) und seine ersten Jahre auf Achse. Mit Hanomag, Henschel, später "Tausendfüßler" und Konsorten über den Brenner. Mit kochendem Motor hoch und glühenden Bremsen wieder runter. Zweikreisbremse war da noch nicht. Luft weg = ab durch die Mitte und häufiges Nutzen der Bremse hieß Luft weg - also im 1. Gang jaulend bergab und so wenig bremsen wie nötig. Nachts bei -20°C aufm Parkplatz mit Gasheizstrahler in der Kabine geschlafen, morgens den Strahler unter den Tank gelegt und in Deckung verharrt bis der Diesel aufgetaut war. Geladen wurde was reinging, Tachoscheiben waren eher Kaffeetassenuntersetzer, auf kurzen Gefällen durchbrach man auch schonmal die Schallmauer... :D Naja, ist auch um die 40 Jahre her, aber mehr passiert ist damals eigentlich auch nicht.

    Thema VW: Mein T5 (ohne Facelift) rennt wohl ganz gut. Und wenn man ihn nicht über 130km/h treibt ist er auch mit 10l/100km zufrieden (2,5l 130PS TDI). Wie siehts denn bei euch so mit der vorderen rechten Antriebswelle aus *duckundwech*?

    @Topic: IDN neue Richtlinien auf der Arbeit die ab dem nächsten Tag gültig sein sollen, aber neues Messgerät, Werkzeug und Material erfordern :evil:

    Und IDN nen gebrochenen Klappspaten, wenn man mal wieder ausparken muss (als der viele Schnee lag). Seitdem hab ich den großen Gartenspaten mit an Board dann klappts auch mit dem Buddeln. Gab auch einige geschockte Blicke :shock: wenn da auf einmal ein Typ im Bekleidungsstil kanadischer Holzfäller mit Spaten und nem Eimer Granulat leicht fluchend aus der Schiebetür springt :D

  • Surround/5.1/6.1/etc. Konzert

    • Marcel
    • 21. Januar 2011 um 23:50

    Moin,
    Wenn ein surroundfähiges Digitalpult zur Verfügung steht, wo ist dann das Problem? Ich hab zwar "nur" ein DM1000, aber hier lassen sich die Signale ganz bequem entweder hart in eine Ecke legen, oder man zieht das Signal einfach mehr in die Mitte, nach rechts oder nach hinten oder wie auch immer und schon kommen auch Signalanteile aus den anderen Boxen. Persönlich würde ich dann vielleicht sogar den Center mit auf die Front rechts/links routen, weil dann beim Pultsetup 5.1 und komplett mittiger Signalposition der Ton aus allen 4 Ecken kommt und nicht nur Vorne Mitte und Hinten rechts/links. Mit dem DM1000 und dem kleinen Joystick kann man Signale so auch in Echtzeit fließend kreisen lassen/überblenden oder was immer man möchte. Es können sich auch 2 Signale verfolgen....dem Spieltrieb sind da kaum Grenzen gesetzt. Steuerung geht auch via Studio Manager mit der Maus, wenn einem Display und Joystick mal zu klein sein sollten. Der riesige Vorteil ist halt imho, dass man kein hartes Panning mehr hat und sich das bei Auxen oder Subgruppen unendliche Gekurbel wenn man Signale verschieben will erspart. Ich finde so kann man Signale sehr gut "in den Raum stellen" und nicht nur in eine Ecke. Von konventionellem 5.1-Denken würde ich auch abraten. Man kann natürlich auch die eigentlichen Signale etwas mehr Richtung Front verteilen und die Effekte mehr so in den hinteren Raum stellen. Als hintere Box rechts/links würde ich auch eher ein Rudel von kleinen Kisten einsetzen und da dann das gleiche Signal draufschicken ohne jegliche Delays - das bringt eigentlich schon genug Diffusschall durch die Laufzeiten und wird glaube ich im Kino auch so umgesetzt.
    Das nur mal so eingeworfen, live habe ich das noch nie ausprobiert nur zu Hause mit diversen CDs, DVDs, Blu-rays, eigenen bescheidenen Gitarrenkünsten und Live-Material einer befreundeten Band schon vieeeel rumgespielt :D Bei der Live-Umsetzung müssen die anderen Jungs hier ran.

    Grüße,
    Marcel

    P.S.: Sehr gutes Beispiel für hartes Panning ist das Lied "Seven Bridges Road" auf der Eagles - Hell freezes over DVD/DTS-CD. Damit kann man auch gut üben um die Einzelstimmen mehr in die Mitte zu verschieben...

  • Ein ganzer Raum als Lautsprecher-gehäuse

    • Marcel
    • 21. April 2010 um 20:57

    Oder auch mittlerweile recht bekannt das Fussbodenhörnchen:

    http://www.royaldevice.com/custom.htm

    Einfach mal runterscrollen. Neben einigen Bildchen stehen da auch paar messtechnische Sachen drin. Schon irgendwie irre sowas, aber mir gefällts :grin:

    Was ansonsten schon recht viele Heimkinofreaks nutzen sind sogenannte In-Wall Konstrukte wo man die Bässe in die Wand integriert. Dort werden teils auch Kammern betoniert und nur noch die Frontwand ist Holz oder sowas. Auch im Boden hat das schonmal Jemand in etwas kleiner nachgebaut.

    Ich bin auch irgendwann mal über eine Seite mit Subwoofern gestolpert die ein Betongehäuse hatten...aber keine Ahnung was für ein Verein das war.

    Nur einen ganzen Raum als "Gehäuse" nutzen das hab ich bisher noch nicht gesehen. Aber wer weiss ob das nicht doch schonmal Einer versucht hat.

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