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  1. PA-Forum
  2. PJ

Beiträge von PJ

  • Was spricht eigentlich gegen 21" im Subwoofer?

    • PJ
    • 2. Januar 2004 um 18:14

    Das einzige was gegen ein 21" Konstrukt spricht, ist der eingeschränkte Verwendungsbereich.

    Sprung- und Impulsantwort sind durch veränderte Konstruktion am Antrieb (und jetzt kommt das Wichtige!) ->FÜR DEN JEWEILIGEN EINSATZBEREICH<- adequat!!

    Im Infraschallbereich kann man, wie Ihr es so schön nennt "Biegewellenwandler"- Eigenschaften vernachlässigen.
    Auch ein erhöhter Klirr spielt unter 50Hz keine große Rolle mehr.

    Standard 12" PA- Chassis versagen meist bereits im Bereich unter 40Hz,
    da deren Wirkungsgradmittel bei Idealbedingungen erst ab 50Hz erreicht wird. Man kann die 12"er zwar EQen und quälen, bis zum Exzess, damit die den Frequenzgang bis 35Hz abdecken, jedoch sinkt der maximal erreichbare Schalldruck und auch Hub und Klirr steigen bis ins unermessliche.

    Das sind mit die einfachste Grundregeln im Bereich Audio:
    Im Bass ist Membranfläche und Hub gekoppelt mit Starkem Antrieb durch nichts zu ersetzten als durch mehr Membranfläche und Hub!
    Denn es muss ja mit sinkender Frequenzzahl erheblich mehr Luft verschoben werden.

    Gruß
    PJ

  • 4004 goes MUC

    • PJ
    • 27. Dezember 2003 um 04:31

    Hmm... war auch grad mal in diesem 4004 drinne.

    Alpha...EV... alles irgendwie gemischt...
    Bin auch mit einem Pfeifen im Ohr aus der Disco rausgegangen.
    Kein sehr ausgewogener Sound. Oftmals werden die Anlagen der verschiedenen Areas übersteuert, da zu wenig Holz dasteht (grade im angesprochenen Techno-Floor). Da haben der Hochtöner nur noch gezerrt, Bass war verhältnismässig kaum noch vorhanden.

    Meine Maxime lautet, lieber mehr Material und dafür alles im grünen Bereich, als immer dieser grenzwertige Klirr-Pressound, der leider allzu oft
    bei verschiedensten VAs zu hören ist.
    EQ´s und Gains am besten verplomben, denn auch der beste Kompressor gibt irgendwann bei Überhöhtem bzw. verzerrten Input ein Schrottsignal ab.

    Also, Ausstatter des 4004! - Das muss besser werden!
    Ansonsten eine interessante Location :)

    Gruß

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 6. Oktober 2003 um 11:39

    Hallo Soundklinik!

    zu 1:Wir reden hier von unterschiedlichen Dingen...
    Ich rede von Laufzeitunterschieden, Du vom Zeit,-Impuls und Schwingverhalten eines elektrodynamischen Wandlers.

    Daß diese konstruktionsbedingt sind und ich die nicht ändern kann ist mir klar.

    zu 2:Ich sagte "annähernd" und ich bin mir dessen Bewußt, was sich in der Entwicklung der Lautsprechertechnik getan hat (man sehe sich nur die grausamen, aber früher oft installierten Mid- High Fächerhörner an).

    zu 3:Habe ich wieder den falschen Begriff gewählt (nicht Zeitverhalten des Wandlers). Es müßte Gruppenlaufzeit des Systems heißen.

    Wenn ein LS- System elektrisch komplett fehlkonstruiert ist, dann reisst man da auch mit Digitaltechnik nichts mehr raus. Richtig.

    Ich habe Newton nur angeführt, da doch für uns hier zumindestens die Akkustischen Gesätzmäßigkeiten- und Schwierigkeiten alle die gleichen sind.

    Grüße an Dich, Sound-Klinik!
    Und natürlich an alle Anderen!
    Habt nen schönen Tag

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 6. Oktober 2003 um 11:39

    Hallo Soundklinik!

    zu 1:Wir reden hier von unterschiedlichen Dingen...
    Ich rede von Laufzeitunterschieden, Du vom Zeit,-Impuls und Schwingverhalten eines elektrodynamischen Wandlers.

    Daß diese konstruktionsbedingt sind und ich die nicht ändern kann ist mir klar.

    zu 2:Ich sagte "annähernd" und ich bin mir dessen Bewußt, was sich in der Entwicklung der Lautsprechertechnik getan hat (man sehe sich nur die grausamen, aber früher oft installierten Mid- High Fächerhörner an).

    zu 3:Habe ich wieder den falschen Begriff gewählt (nicht Zeitverhalten des Wandlers). Es müßte Gruppenlaufzeit des Systems heißen.

    Wenn ein LS- System elektrisch komplett fehlkonstruiert ist, dann reisst man da auch mit Digitaltechnik nichts mehr raus. Richtig.

    Ich habe Newton nur angeführt, da doch für uns hier zumindestens die Akkustischen Gesätzmäßigkeiten- und Schwierigkeiten alle die gleichen sind.

    Grüße an Dich, Sound-Klinik!
    Und natürlich an alle Anderen!
    Habt nen schönen Tag

    PJ

  • HK AUDIO

    • PJ
    • 6. Oktober 2003 um 00:36

    al borland
    hab mehrere leicht modifiziert nachgebaut, Pläne kommen per PM.

    Beste Grüße

    PJ

  • HK AUDIO

    • PJ
    • 6. Oktober 2003 um 00:36

    al borland
    hab mehrere leicht modifiziert nachgebaut, Pläne kommen per PM.

    Beste Grüße

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 6. Oktober 2003 um 00:33

    @soundklinik:
    zu 1:das Zeitverhalten wird inzwischen durch digitale Komponenten bestimmt. (Ich benutze jetzt immer den Standard Fachausdruck) Präzisieren Sie , wie Sie Laufzeitunterscheide sonst ausgleichen wollen?

    Im PA- Sektor bin ich noch NIE auf komplette Fehlkonstruktionen gestossen (die Entwickler sind ja nicht vom Mond).
    Sie waren nur immer für unterschiedliche Einsatzzweige brauchbar.

    ICH bin genau der der sagt, dass sich mit "annähernd" allen Systemen richtig arbeiten lässt, wenn man weiß, was man tut.

    zu 2:mit einem Controller KANN man auf den Hotspot sowohl schwächen im Zeitverhalten wegbügeln, als auch Interferenzeinbrüche im Amplitudengang... (bin ich der Einzige der auf der Erde lebt, und die Newtonschen Gesetze "annähernd" (nicht quantenphysik) Wirkung haben?)

    2.B. Genau das sage ich ja (d´áccord)

    2.C. Was ist der Mindeststandard, der an Übertragungseingenschaften gefordert ist? Genau da scheiden sich doch die Geister...
    Präzisieren Sie....
    (Ich weiß sehr genau, daß genau DAS der Knackpunkt ist, aber welche DIN bzw. Norm regelt dies, mal abgesehen von HIFI (die Norm ist ja lächerlich) & CO.- präzisieren Sie!


    trockenbassfetischist:
    wenn wir schon dabei sind. Bitte präzisieren Sie, und vor allem, setzen Sie Schwerpunkte, die aufweisen, daß Ihre These der Wahrheit entspricht!

    "Viel Spass mit losem Statistischem Zusammenhang zwischen Eingangs und Ausgangssignal "

    "Genau diese Art der Schüler / Hobbkistenschlepper Boxen ist es die so grauenhaft klingt dass selbst ein Übersteuerter Gehttoblaster noch mehr musik macht
    der Gednakliche Ansatz war ja gut nur die Ausführung verdingt nur die Note 6- bitte in Phsyik mal aufpassen"

    Wenn Du ein 4er Transforce Stack mit einem übersteuertem Ghettoblaster im Bassbereich gleichsetzt, erübrigt sich diese Diskussion.
    Mensch Leuts.... denkt doch mal nach...

    Wenn ich meinen Gedanken Physikalisch präzisieren soll, dann verlange ich für meine Abhandlung GELD!

    Wenn selbst die Grundlagen nicht verständlich sind, warum bin ich dann in diesem Forum? Ich dachte zu Anfang, dass das hier ein professionelles PA- Forum ist?

    Dies dachte ich zumindest bis jetzt,wo ich einige höchst brauchbare und interessante Artikel von TheRogue, Kracky, Jens Droessler und Konsorten gelesen habe, die sich WIRKLICH mit der Materie auseinandersetzen (dickes Lob).

    Aber gebt Euch bitte nicht der Lächerlichkeit preis und behauptet, dass wir nicht wissen, was zu unserem täglich Brot gehört. Ich möchte nicht gezwungen sein, hier etwas von Adam und Eva auszuführen um meine Gedanken an den Mann zu bringen.

    Falls das der Falll sein sollte, dann sollte man in diesem Forum einen Bereich "Professionals only" einrichten.

    Wies gesagt, geschilderte TATSACHEN bezüglich Dröhnen sind Grundwissen...

    Wenn ich dafür die Physik an den Galgen nehmen muß ist sowiso ALLES zu spät.

    Stellt erst mal ein 4er Stack Transforce zusammen und BEWEIST mir, dass es schlecht klingt (den Gegenbeweis trete ich ja jederzeit gerne an).

    In München, in der Ingolstädter 12, 3ter Stock steht das Ding! Setzt mir was mit entsprechener Abmessung entgegen und wir sehen...
    (Dies gilt vor ALLEM für den trockenbassfetischist, da er ja als Wohnort MUC eingetragen hat).
    Selbe Waffen, selbe Mittel. Ich mit meinem prolo 4er Transforce auf exakt 2KW und Ihr mit irgendwas Anderem auf der selben Endstufe (ist ne alte Peavey PV 2000).

    Selbst in der Standardkonfiguration, wird es bei Euch viele unschlüssige Gesichter geben.

    Warum diskutieren? Hören!

    Grüße an alle! Ist nicht bös gemeint,

    Gruß

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 6. Oktober 2003 um 00:33

    @soundklinik:
    zu 1:das Zeitverhalten wird inzwischen durch digitale Komponenten bestimmt. (Ich benutze jetzt immer den Standard Fachausdruck) Präzisieren Sie , wie Sie Laufzeitunterscheide sonst ausgleichen wollen?

    Im PA- Sektor bin ich noch NIE auf komplette Fehlkonstruktionen gestossen (die Entwickler sind ja nicht vom Mond).
    Sie waren nur immer für unterschiedliche Einsatzzweige brauchbar.

    ICH bin genau der der sagt, dass sich mit "annähernd" allen Systemen richtig arbeiten lässt, wenn man weiß, was man tut.

    zu 2:mit einem Controller KANN man auf den Hotspot sowohl schwächen im Zeitverhalten wegbügeln, als auch Interferenzeinbrüche im Amplitudengang... (bin ich der Einzige der auf der Erde lebt, und die Newtonschen Gesetze "annähernd" (nicht quantenphysik) Wirkung haben?)

    2.B. Genau das sage ich ja (d´áccord)

    2.C. Was ist der Mindeststandard, der an Übertragungseingenschaften gefordert ist? Genau da scheiden sich doch die Geister...
    Präzisieren Sie....
    (Ich weiß sehr genau, daß genau DAS der Knackpunkt ist, aber welche DIN bzw. Norm regelt dies, mal abgesehen von HIFI (die Norm ist ja lächerlich) & CO.- präzisieren Sie!


    trockenbassfetischist:
    wenn wir schon dabei sind. Bitte präzisieren Sie, und vor allem, setzen Sie Schwerpunkte, die aufweisen, daß Ihre These der Wahrheit entspricht!

    "Viel Spass mit losem Statistischem Zusammenhang zwischen Eingangs und Ausgangssignal "

    "Genau diese Art der Schüler / Hobbkistenschlepper Boxen ist es die so grauenhaft klingt dass selbst ein Übersteuerter Gehttoblaster noch mehr musik macht
    der Gednakliche Ansatz war ja gut nur die Ausführung verdingt nur die Note 6- bitte in Phsyik mal aufpassen"

    Wenn Du ein 4er Transforce Stack mit einem übersteuertem Ghettoblaster im Bassbereich gleichsetzt, erübrigt sich diese Diskussion.
    Mensch Leuts.... denkt doch mal nach...

    Wenn ich meinen Gedanken Physikalisch präzisieren soll, dann verlange ich für meine Abhandlung GELD!

    Wenn selbst die Grundlagen nicht verständlich sind, warum bin ich dann in diesem Forum? Ich dachte zu Anfang, dass das hier ein professionelles PA- Forum ist?

    Dies dachte ich zumindest bis jetzt,wo ich einige höchst brauchbare und interessante Artikel von TheRogue, Kracky, Jens Droessler und Konsorten gelesen habe, die sich WIRKLICH mit der Materie auseinandersetzen (dickes Lob).

    Aber gebt Euch bitte nicht der Lächerlichkeit preis und behauptet, dass wir nicht wissen, was zu unserem täglich Brot gehört. Ich möchte nicht gezwungen sein, hier etwas von Adam und Eva auszuführen um meine Gedanken an den Mann zu bringen.

    Falls das der Falll sein sollte, dann sollte man in diesem Forum einen Bereich "Professionals only" einrichten.

    Wies gesagt, geschilderte TATSACHEN bezüglich Dröhnen sind Grundwissen...

    Wenn ich dafür die Physik an den Galgen nehmen muß ist sowiso ALLES zu spät.

    Stellt erst mal ein 4er Stack Transforce zusammen und BEWEIST mir, dass es schlecht klingt (den Gegenbeweis trete ich ja jederzeit gerne an).

    In München, in der Ingolstädter 12, 3ter Stock steht das Ding! Setzt mir was mit entsprechener Abmessung entgegen und wir sehen...
    (Dies gilt vor ALLEM für den trockenbassfetischist, da er ja als Wohnort MUC eingetragen hat).
    Selbe Waffen, selbe Mittel. Ich mit meinem prolo 4er Transforce auf exakt 2KW und Ihr mit irgendwas Anderem auf der selben Endstufe (ist ne alte Peavey PV 2000).

    Selbst in der Standardkonfiguration, wird es bei Euch viele unschlüssige Gesichter geben.

    Warum diskutieren? Hören!

    Grüße an alle! Ist nicht bös gemeint,

    Gruß

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 5. Oktober 2003 um 00:55

    Hallo nochmal... Ihr mißversteht mich ja komplett... ;)

    Ich würde mich hüten! bei einem großen Live- Gig die Transforce zu verbauen! Die würden mir ja die Haut abziehen!
    Doch die Vorurteile sind (bei mir waren) groß.

    Ich rede nicht von Kontrolle, Impulsantwort und Ausschwingverhalten (diese Faktoren sind übrigens bei den großen PA- Pappen aufgrund der Partialschwingungen, Interferenzen in einem Stack, keiner scharf getrennten Directivity des Woofers keinen Deut besser). Noch übler wird es mit Delaylines etc. Rearfills, Sidefills etc.
    Dann die katastrophalen Raumeinflüsse in den meisten Hallen!

    Wir diskutieren hier vom Krümel, wo es doch ums ganze Brot geht.

    Es geht hier um Frequenzgangs- bzw. Amplitudentreue und da krieg ich halt mal mit nem 4er Stack Transforce mit +-3 dB 38Hz-90Hz gebacken.
    (im Freifeld versteht sich).

    Was versteht Ihr denn unter Dröhnen? Dröhnen ist für mich eine enorme
    Überhöhung der Amplitude relativ vom Referenzschallpegel bei einer gewissen Hz Zahl.
    Das ist das was Ihr einen Ein-Ton- Bass nennt.
    Eine gravierende Überhöhung (muß nicht mal breitbandig sein) bei z.B. 70Hz.
    Da man dann beim Einmessen natürlich auch nach der Subjektiv empfundenen Lautstärke geht, empfindet man den Bassound als Laut, obwohl sich dann einfach nur dieser 70Hz Peak in den Vordergrund spielt.
    Wenn dann Bassläufe gespielt werden, ist drüber und drunter ein Pegeleinbruch. Deswegen hört man immer nur diesen einen Ton.

    Ich kann Euch JEDEN PA- Woofer mit einem billigst EQ zum dröhnen bringen und zu einem Ein- Ton- Bass machen.
    Auch die Raumresonanzen können einen Woofer zum Dröhnen bringen.
    Falsche Positionierung im Raum, kann Woofer zum Dröhnen bringen.
    Es lässt sich sogar überhaupt nicht verhindern, dass es in Hallen an gewissen Stellen dröhnt.
    Falsches Stacking kann Woofer zum Dröhnen bringen.

    Dafür gibt es heute Analog- und Dgitalcontroller und graphische EQ´s die genau diese Amplitudenschwächen bzw. die Laufzeitfehler minimieren.
    -Minimieren aber keinesfalls ausschalten. Und das auch nur bei der zu beschallenden Fläche.

    Das ist doch das Grundwissen und das Grundhandwerkszeug, ohne dass ich erst garnicht anfangen sollte Veranstaltungen zu fahren!

    Und ja- der Transforcestack ist laut und ja- er ist nicht ultrapräzise (das ist in meinen Augen aber kein einziger PA- Tieftöner der bis in den Subbassbereich spielt). Rein Psychoakkustisch wird einem die Präzision vom Kick-, reichend in den unteren Bereich des Mid- Basses vermittelt. Deswegen ja auch mein Hinweis auf die Begrenzung bei spätestens 90Hz.

    SRAM
    -Hab die Tonsils (gerade die Mitteltöner) natürlich in Rudeln verbaut, sonst gibts zu wenig Schalldruck und die zu verarbeitende Eingangsleistung wär in Relation zum Tief- und Hochton übermäßig groß.

    -Wenn man sich die heutigen Horntops ansieht gehen die sogar kennschaldrucktechnisch über die 105dB Grenze.

    -Wenn der Bandpass dröhnt, hat man das Gehäuse falsch konstruiert,
    oder ein ungeeignetes Chassis verwendet. Prinzipbedingt muß er nicht dröhnen. Wird halt gern aber so konstruiert, damit er ahnungslosen Käufern eine gewisse Lautstärke vorspiegelt.
    Meiner Meinung nach wird genügend Dämpfung durch die verhältnismäßig harte Aufhängung des Chassis und der ,aufgrund des relativ kleinen Rückvolumens, hohen Federwirkung erziehlt.

    -Hehe... angefangen hab ich vor zwölf Jahren mit so einem selber zusammengschusterten Hifi- Pa- Hybrid für einen Faschingswagen. Da hats mir aber dann irgendwann die Mitteltöner zerschossen.
    Ist lustig, weil ich jetzt durch diesen Blödsinn mit dem Transforce irgendwie wieder da gelandet bin (sozusagen ein Ultra- Hybrid:PA, HIFI und Car- HIFI :) ). Aber wer nicht offen ist für neues,
    der wird irgendwann aufgefressen.

    Der für mich bis jetzt "ehrenvollste" Tag in meinem PA- Leben war beim Rolling Stones Licks the World- Konzert in München, wo ich mich supernett mit dem Chef Soundengineer Harry Witz über die verwendete EV Anlage unterhalten habe. Er hat mir den kompletten Aufbau der Anlage erklärt und mich auch mal zum FOH geschickt. Das war schon Technik vom Feinsten, eine reine Materialschlacht! Und die haben wirklich qualitativ HÖCHSTEN Sound im Circus Krone zum Besten gegeben, obwohl ich einige Leute kenne, die über das X- Array schimpfen.

    Ich sag halt immer- der eine kanns, egal mit welchem Material und der andere kanns halt einfach nicht, weil er die Prinzipien nicht verstanden hat.

    Grüße an alle! Schlaft gut (muss jetzt ins Bett, da morgen früh raus).

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 5. Oktober 2003 um 00:55

    Hallo nochmal... Ihr mißversteht mich ja komplett... ;)

    Ich würde mich hüten! bei einem großen Live- Gig die Transforce zu verbauen! Die würden mir ja die Haut abziehen!
    Doch die Vorurteile sind (bei mir waren) groß.

    Ich rede nicht von Kontrolle, Impulsantwort und Ausschwingverhalten (diese Faktoren sind übrigens bei den großen PA- Pappen aufgrund der Partialschwingungen, Interferenzen in einem Stack, keiner scharf getrennten Directivity des Woofers keinen Deut besser). Noch übler wird es mit Delaylines etc. Rearfills, Sidefills etc.
    Dann die katastrophalen Raumeinflüsse in den meisten Hallen!

    Wir diskutieren hier vom Krümel, wo es doch ums ganze Brot geht.

    Es geht hier um Frequenzgangs- bzw. Amplitudentreue und da krieg ich halt mal mit nem 4er Stack Transforce mit +-3 dB 38Hz-90Hz gebacken.
    (im Freifeld versteht sich).

    Was versteht Ihr denn unter Dröhnen? Dröhnen ist für mich eine enorme
    Überhöhung der Amplitude relativ vom Referenzschallpegel bei einer gewissen Hz Zahl.
    Das ist das was Ihr einen Ein-Ton- Bass nennt.
    Eine gravierende Überhöhung (muß nicht mal breitbandig sein) bei z.B. 70Hz.
    Da man dann beim Einmessen natürlich auch nach der Subjektiv empfundenen Lautstärke geht, empfindet man den Bassound als Laut, obwohl sich dann einfach nur dieser 70Hz Peak in den Vordergrund spielt.
    Wenn dann Bassläufe gespielt werden, ist drüber und drunter ein Pegeleinbruch. Deswegen hört man immer nur diesen einen Ton.

    Ich kann Euch JEDEN PA- Woofer mit einem billigst EQ zum dröhnen bringen und zu einem Ein- Ton- Bass machen.
    Auch die Raumresonanzen können einen Woofer zum Dröhnen bringen.
    Falsche Positionierung im Raum, kann Woofer zum Dröhnen bringen.
    Es lässt sich sogar überhaupt nicht verhindern, dass es in Hallen an gewissen Stellen dröhnt.
    Falsches Stacking kann Woofer zum Dröhnen bringen.

    Dafür gibt es heute Analog- und Dgitalcontroller und graphische EQ´s die genau diese Amplitudenschwächen bzw. die Laufzeitfehler minimieren.
    -Minimieren aber keinesfalls ausschalten. Und das auch nur bei der zu beschallenden Fläche.

    Das ist doch das Grundwissen und das Grundhandwerkszeug, ohne dass ich erst garnicht anfangen sollte Veranstaltungen zu fahren!

    Und ja- der Transforcestack ist laut und ja- er ist nicht ultrapräzise (das ist in meinen Augen aber kein einziger PA- Tieftöner der bis in den Subbassbereich spielt). Rein Psychoakkustisch wird einem die Präzision vom Kick-, reichend in den unteren Bereich des Mid- Basses vermittelt. Deswegen ja auch mein Hinweis auf die Begrenzung bei spätestens 90Hz.

    SRAM
    -Hab die Tonsils (gerade die Mitteltöner) natürlich in Rudeln verbaut, sonst gibts zu wenig Schalldruck und die zu verarbeitende Eingangsleistung wär in Relation zum Tief- und Hochton übermäßig groß.

    -Wenn man sich die heutigen Horntops ansieht gehen die sogar kennschaldrucktechnisch über die 105dB Grenze.

    -Wenn der Bandpass dröhnt, hat man das Gehäuse falsch konstruiert,
    oder ein ungeeignetes Chassis verwendet. Prinzipbedingt muß er nicht dröhnen. Wird halt gern aber so konstruiert, damit er ahnungslosen Käufern eine gewisse Lautstärke vorspiegelt.
    Meiner Meinung nach wird genügend Dämpfung durch die verhältnismäßig harte Aufhängung des Chassis und der ,aufgrund des relativ kleinen Rückvolumens, hohen Federwirkung erziehlt.

    -Hehe... angefangen hab ich vor zwölf Jahren mit so einem selber zusammengschusterten Hifi- Pa- Hybrid für einen Faschingswagen. Da hats mir aber dann irgendwann die Mitteltöner zerschossen.
    Ist lustig, weil ich jetzt durch diesen Blödsinn mit dem Transforce irgendwie wieder da gelandet bin (sozusagen ein Ultra- Hybrid:PA, HIFI und Car- HIFI :) ). Aber wer nicht offen ist für neues,
    der wird irgendwann aufgefressen.

    Der für mich bis jetzt "ehrenvollste" Tag in meinem PA- Leben war beim Rolling Stones Licks the World- Konzert in München, wo ich mich supernett mit dem Chef Soundengineer Harry Witz über die verwendete EV Anlage unterhalten habe. Er hat mir den kompletten Aufbau der Anlage erklärt und mich auch mal zum FOH geschickt. Das war schon Technik vom Feinsten, eine reine Materialschlacht! Und die haben wirklich qualitativ HÖCHSTEN Sound im Circus Krone zum Besten gegeben, obwohl ich einige Leute kenne, die über das X- Array schimpfen.

    Ich sag halt immer- der eine kanns, egal mit welchem Material und der andere kanns halt einfach nicht, weil er die Prinzipien nicht verstanden hat.

    Grüße an alle! Schlaft gut (muss jetzt ins Bett, da morgen früh raus).

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 4. Oktober 2003 um 18:12

    Hallo SRAM

    Wieso "fürchtest" Du das auch? Das ist doch einzig und alleine was zählt!
    Daß es den Leuten gefällt! Das ist mein Job, genau das zu bewerkstelligen.
    Damit verdient man Geld... Wenn es auch noch so schlecht klingt in meinen "Ohren" und die Gäste findens toll, dann lass ich mir zur not meine Gehörgänge vorübegehend mit Beton ausgiessen, wenn das Geld stimmt.

    Ich stelle nur die Technik, die gefällt, der rest MUß! mir egal sein, sonst kommt man ja ins Irrenhaus (wenn man mal dabei ist, wie die eigene PA mit Gabber, Speedcore und was denen nicht noch alles an Namen einfällt malträtiert wird und bei diesen Events bei zu geringer Materialauffuhr die 2"er reihenweise gegrillt werden).
    Aber darauf muß ich vorbereitet sein, weil ich weiß, was da auf mich zukommt.

    Und wenn eine Veranstaltung läuft, dann kann der DJ meinetwegen aufdrehen, bis er grün und blau wird. Ich habe dafür zu sorgen, dass er technisch an die mit dem Organisator SCHRIFTLICH vereinbarte Grenze stösst (in dem Vertrag steht natürlich, daß der Organisator den Maximalpegel vorher mit den Behörden verhandelt hat), ohne dass mein Material draufgeht.

    Wenn ich astreine Musik hören will, dann tu ich das weder, wie viele Leute in ihren Autos, noch an irgendeiner PA- Anlage.
    Ich setze mich zuhause gemütlich in meinen Sessel und drehe langsam die mit "Guru" Kimber PBJ verkabelten und mit feinsten Parasound- Komponenten befeuerten, für meine Hörposition perfekt digital entzerrten Canton Digital 1 an. Licht aus, Ruhe ins Gemüt und Vorhang auf. Das ist für mich Musik HÖREN.
    Der Rest ist Musik erleben bzw. fühlen.

    Beste Grüße

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 4. Oktober 2003 um 18:12

    Hallo SRAM

    Wieso "fürchtest" Du das auch? Das ist doch einzig und alleine was zählt!
    Daß es den Leuten gefällt! Das ist mein Job, genau das zu bewerkstelligen.
    Damit verdient man Geld... Wenn es auch noch so schlecht klingt in meinen "Ohren" und die Gäste findens toll, dann lass ich mir zur not meine Gehörgänge vorübegehend mit Beton ausgiessen, wenn das Geld stimmt.

    Ich stelle nur die Technik, die gefällt, der rest MUß! mir egal sein, sonst kommt man ja ins Irrenhaus (wenn man mal dabei ist, wie die eigene PA mit Gabber, Speedcore und was denen nicht noch alles an Namen einfällt malträtiert wird und bei diesen Events bei zu geringer Materialauffuhr die 2"er reihenweise gegrillt werden).
    Aber darauf muß ich vorbereitet sein, weil ich weiß, was da auf mich zukommt.

    Und wenn eine Veranstaltung läuft, dann kann der DJ meinetwegen aufdrehen, bis er grün und blau wird. Ich habe dafür zu sorgen, dass er technisch an die mit dem Organisator SCHRIFTLICH vereinbarte Grenze stösst (in dem Vertrag steht natürlich, daß der Organisator den Maximalpegel vorher mit den Behörden verhandelt hat), ohne dass mein Material draufgeht.

    Wenn ich astreine Musik hören will, dann tu ich das weder, wie viele Leute in ihren Autos, noch an irgendeiner PA- Anlage.
    Ich setze mich zuhause gemütlich in meinen Sessel und drehe langsam die mit "Guru" Kimber PBJ verkabelten und mit feinsten Parasound- Komponenten befeuerten, für meine Hörposition perfekt digital entzerrten Canton Digital 1 an. Licht aus, Ruhe ins Gemüt und Vorhang auf. Das ist für mich Musik HÖREN.
    Der Rest ist Musik erleben bzw. fühlen.

    Beste Grüße

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 4. Oktober 2003 um 15:57

    Hallo tthorsten,

    hab Dir dich schon geschrieben, dass ich mir nächste Woche mal ne Digicam leihe um Photos zu machen.
    Muss Dich aber vorwarnen! Die Tops haben kein hochwertiges Finish,
    da es ein Spaßprojekt ist!
    Sollte sich jedoch weiterhin die Nachfrage in konstant hohen Bereichen bewegen, wäre ich dumm, wenn ich den "Spaß" nicht noch ein wenig weitertreibe.

    Wo bitte ist ein Link zu den HD 15?

    Danke und Gruß!

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 4. Oktober 2003 um 15:57

    Hallo tthorsten,

    hab Dir dich schon geschrieben, dass ich mir nächste Woche mal ne Digicam leihe um Photos zu machen.
    Muss Dich aber vorwarnen! Die Tops haben kein hochwertiges Finish,
    da es ein Spaßprojekt ist!
    Sollte sich jedoch weiterhin die Nachfrage in konstant hohen Bereichen bewegen, wäre ich dumm, wenn ich den "Spaß" nicht noch ein wenig weitertreibe.

    Wo bitte ist ein Link zu den HD 15?

    Danke und Gruß!

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 4. Oktober 2003 um 14:49

    Hallo nochmal!

    Mit 2x 8ter Stack geht schon einiges! Ist auf jeglichsten Fall für kleine Partys tauglich (auch Gabber).
    Als Top kannst Du jegliches Fullrange Top nehmen. Je nach Geschmack Turbosounds, HK´s, EV´s etc. Ist
    in meinen Augen IMMER eine Frage des musikalischen Geschmacks.
    Was der eine im Hochton "zu spitz" bezeichnet, bezeichnet ein anderer als
    "klar, direkt und frisch".

    Das ist erstens auf die leicht veränderten Höreigenschaften zurückzuführen (abhängig von Alter, Hörschädigungen und anderen Faktoren). Und zweitens auf die Hörgewohnheit des einzelnen (z.B. Trockenbassfetischist, oder Tiefbassfanatiker).

    Ich habe mit meinem Projekt versucht ein System zu erstellen, wo alle mit zufrieden sind. Und das ist das Erstaunliche- es scheint mir gelungen zu sein. Egal welcher Musikbereich auf den VA´s gespielt wird, es kommt immer Lob. Vielleicht spricht mein System so eine Art mainstream- Gehör an... ich weiss es nicht.

    Du musst nur aufpassen, dass die Übernahme in den Trennfrequenzen funktioniert (da kommt man ums Messen nicht herum).

    Ich persönlich habe ein Top dafür entwickelt, welches Mischkomponenten aus PA und hochbelastbarer und Wirkungsgradstarker HIFI- Technik besteht. So habe ich zum Beispiel noch nicht ein einziges für mich wirklich überzeugendes PA- Hochtonhorn gefunden. Die DE´s von d&b kommen zwar nah ran. Sind aber konstruktionsbeding einem mittelmässigem HIFI- Hochtöner unterlegen.

    Im Hochtonbereich kommen Tonsil GTC 9/80 zum Einsatz.
    Im Mitteltonbereich Tonsil GTC 12/60.
    Im Tieftonbereich wars irgendein Eminence 12".

    Also alles Conrad BILLIG- Komponenten, welche mich aber alle in ihren akkustischen Eigenschaften zufrieden stimmten.

    Die Kunst der ganzen Sache liegt nun darin, diese chaotische Chassisauswahl zusammen zum Klingen zu bringen!
    Da man da mit purem Mess- and Test alt wird, hab diesbezüglich einfach alle Teile eingepackt, mehrere Anordnungen und Frequenzweichenoptionen (ja es sind passiv- Tops) getestet und diese dann zuhause neben meine Canton Digital 1 gestellt, welche somit den Referenzklang für mich lieferte.

    Den Referenzklang konnte ich natürlich nicht erreichen, aber näherungsweise angleichen, so daß ich jetzt vier Tops hab, die unter RMS- Belastung 126dB/Stk. liefern.

    Nun zum preislichen:
    So ne Tranforce 1200 kostet 150€,-/Stk. VK
    Die Tonsils 15€,-/Stk.
    Die Eminence damals 120,-€/Stk.
    Arbeitszeit lass ich hier mal weg, weil ich alles in meiner Freizeit zusammengeschustert hab und das immer Häppchenweise nebenbei.

    Pro 4er Stack Bass kommen 600,-€ zusammen.
    Davon braucht man mindestens 2 = 1200€

    Dann noch zwei Tops mit oben erwähnten Komponenten drauf:
    ca. 300€
    Davon sollte man auch zwei haben = 600€

    Ergibt zusammen für einseitige Beschallung 1800,-€
    Für mich bei dem Klang ein sehr vernünftiger Wert, den ich innerhalb weniger Monate durch Verleih wieder drin hatte.

    Also:Keine Wunderwaffe etc. nur ein weiteres Selbstbauprojekt, welches überraschenderweise, trotz seiner mehr als exotisch zu bezeichnenden Kombination, auf sehr grossen Anklang trifft.

    Grüße an alle!

    PJ

    trockenbassfetischist: wenn Du in München wohnst können wir uns ja mal treffen. Dann bring ich mal vier von den Transforce mit und wir stellen sie neben nen 18"er oder wie von Dir vorgeschlagen eine 2x 15" BR.
    Sollten aber faiererhalber ähnliche Abmessungen und haben, weil die in meinen Augen bei PA einen der wichtigsten Faktoren darstellen (Output bei Abstrahlender Fläche). Auch die Trennfrequenz sollte nicht über 90Hz gehen.

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 4. Oktober 2003 um 14:49

    Hallo nochmal!

    Mit 2x 8ter Stack geht schon einiges! Ist auf jeglichsten Fall für kleine Partys tauglich (auch Gabber).
    Als Top kannst Du jegliches Fullrange Top nehmen. Je nach Geschmack Turbosounds, HK´s, EV´s etc. Ist
    in meinen Augen IMMER eine Frage des musikalischen Geschmacks.
    Was der eine im Hochton "zu spitz" bezeichnet, bezeichnet ein anderer als
    "klar, direkt und frisch".

    Das ist erstens auf die leicht veränderten Höreigenschaften zurückzuführen (abhängig von Alter, Hörschädigungen und anderen Faktoren). Und zweitens auf die Hörgewohnheit des einzelnen (z.B. Trockenbassfetischist, oder Tiefbassfanatiker).

    Ich habe mit meinem Projekt versucht ein System zu erstellen, wo alle mit zufrieden sind. Und das ist das Erstaunliche- es scheint mir gelungen zu sein. Egal welcher Musikbereich auf den VA´s gespielt wird, es kommt immer Lob. Vielleicht spricht mein System so eine Art mainstream- Gehör an... ich weiss es nicht.

    Du musst nur aufpassen, dass die Übernahme in den Trennfrequenzen funktioniert (da kommt man ums Messen nicht herum).

    Ich persönlich habe ein Top dafür entwickelt, welches Mischkomponenten aus PA und hochbelastbarer und Wirkungsgradstarker HIFI- Technik besteht. So habe ich zum Beispiel noch nicht ein einziges für mich wirklich überzeugendes PA- Hochtonhorn gefunden. Die DE´s von d&b kommen zwar nah ran. Sind aber konstruktionsbeding einem mittelmässigem HIFI- Hochtöner unterlegen.

    Im Hochtonbereich kommen Tonsil GTC 9/80 zum Einsatz.
    Im Mitteltonbereich Tonsil GTC 12/60.
    Im Tieftonbereich wars irgendein Eminence 12".

    Also alles Conrad BILLIG- Komponenten, welche mich aber alle in ihren akkustischen Eigenschaften zufrieden stimmten.

    Die Kunst der ganzen Sache liegt nun darin, diese chaotische Chassisauswahl zusammen zum Klingen zu bringen!
    Da man da mit purem Mess- and Test alt wird, hab diesbezüglich einfach alle Teile eingepackt, mehrere Anordnungen und Frequenzweichenoptionen (ja es sind passiv- Tops) getestet und diese dann zuhause neben meine Canton Digital 1 gestellt, welche somit den Referenzklang für mich lieferte.

    Den Referenzklang konnte ich natürlich nicht erreichen, aber näherungsweise angleichen, so daß ich jetzt vier Tops hab, die unter RMS- Belastung 126dB/Stk. liefern.

    Nun zum preislichen:
    So ne Tranforce 1200 kostet 150€,-/Stk. VK
    Die Tonsils 15€,-/Stk.
    Die Eminence damals 120,-€/Stk.
    Arbeitszeit lass ich hier mal weg, weil ich alles in meiner Freizeit zusammengeschustert hab und das immer Häppchenweise nebenbei.

    Pro 4er Stack Bass kommen 600,-€ zusammen.
    Davon braucht man mindestens 2 = 1200€

    Dann noch zwei Tops mit oben erwähnten Komponenten drauf:
    ca. 300€
    Davon sollte man auch zwei haben = 600€

    Ergibt zusammen für einseitige Beschallung 1800,-€
    Für mich bei dem Klang ein sehr vernünftiger Wert, den ich innerhalb weniger Monate durch Verleih wieder drin hatte.

    Also:Keine Wunderwaffe etc. nur ein weiteres Selbstbauprojekt, welches überraschenderweise, trotz seiner mehr als exotisch zu bezeichnenden Kombination, auf sehr grossen Anklang trifft.

    Grüße an alle!

    PJ

    trockenbassfetischist: wenn Du in München wohnst können wir uns ja mal treffen. Dann bring ich mal vier von den Transforce mit und wir stellen sie neben nen 18"er oder wie von Dir vorgeschlagen eine 2x 15" BR.
    Sollten aber faiererhalber ähnliche Abmessungen und haben, weil die in meinen Augen bei PA einen der wichtigsten Faktoren darstellen (Output bei Abstrahlender Fläche). Auch die Trennfrequenz sollte nicht über 90Hz gehen.

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 4. Oktober 2003 um 02:08

    Hallo Ihr alle!

    Jetzt muss ich mich hier auch mal zu Wort melden, als Verursacher dieses ganzen "Chaos" :) Wollte nicht die inzwischen anscheinend überall üblichen Glaubenskriege unterstützen.

    Das ganze Transforce- Thema hat als Spaß angefangen. Hab vor einiger Zeit einen geschenkt bekommen und ihn nie benutzt.
    Hab dann, zugegebenermassen in heiterer Runde die großartige Idee gehabt, diesen Woofer mit einer alten PV2000 in die ewigen Jagdrgründe zu schicken. Also gebrückt an den Verstärker angeschlossen Limiter aus, Subsonic- Filter aus und los gings. Der einzelne Woofer hat einen derartigen Lärm produziert, daß wir erstens alle geschockt waren,ich froh war, dass keiner meiner Nachbarn die Polizei geholt hat und ich dem Woofer, nachdem seine Spule bei ca 1,2KW zu stinken angefangen hat, das Leben geschenkt habe.
    Das hat mir zugegebenermassen Respekt eingeflösst, dass dieser Winzling so eine Leistung abkann und diese auch in Schall umwandelt. Tiefgang und Präzision waren eher mässig.
    Deswegen hab ich mir aus purer lust an der Freud ein par zusätzlich bestellt und hab das Basteln angefangen, bis das System für mich gepasst hat.

    Ich habe bei den Transforce nichts anderes gemacht, als die Plexiglasrückwand durch Multiplexholz zu ersetzen und den geradlinig nach unten verlaufenden Hornfortsatz in einen Exponentialhornfortsatz umgewandelt, um die hornbedingte Frequenzgangs- Welligkeit unter Kontrolle zu bekommen.

    Ein vierer- Stack hat im Freifeld gemessen einen Wirkungsgrad von 101dB/1Watt/50Hz. Die untere Grenzfrequenz dieses Stacks befindet sich bei 38Hz (lässt sich natürlich durch ein größeres Stack noch nach unten verschieben).

    Wichtig auch die Größe des Stacks 70cmx70cmx60cm was in etwa der eines standard 18"ers entspricht.

    Belastbar ist jeder Woofer lt. Herstellerangabe mit 300Watt sin.- ergibt sich eine Dauerbelastungsmöglichkeit dieses Systems auf 1200Watt, welche aufgrund des oben erwähnten Tests wohl sehrst konservativ angegeben ist.

    Rechnerisch ergibt sich daraus ein Schalldruck von 131dB bei 1024Watt und 50Hz.

    Die Zeitschrift Auto- Hifi hat in der Ausgabe 3/99 bei einem Einzelwoofer
    125dB/50Hz als Maximalpegel ermittelt. 129dB/70Hz.

    Abtrennen sollte man das System bei spätestens 90Hz (ist also wirklich nur als Subbass- Fill zu sehen).

    An sich ist das System nichts aufregendes oder revolutionäres.
    Nicht ridertauglich und in der Verkaufsversion auch nicht roadtauglich.
    Für mich war es das aber, weil ich nicht gedacht hätte, aus diesen
    Billigprodukten was mehr als brauchbares basteln zu können.
    Sonst hört man ja immer im vergleich dazu exorbitant teure Systeme wie Nexo, Meyer, HK und wie sie nicht alle heissen.

    Fazit: Der Sound des Systems gefällt der Allgemeinheit... setze es inzwischen gern in kleineren VAs ein und ich werde oft darauf angesprochen, was das für ein System ist. Da sind die Gesichter natürlich lang, wenn dann irgendwelche Magnat- Woofer zum vorschein kommen.

    Viele Grüße an alle!
    Habt noch ne gute Nacht..

    PJ

  • Magnat Transforce Bandpass horn der HD 15 killer ???

    • PJ
    • 4. Oktober 2003 um 02:08

    Hallo Ihr alle!

    Jetzt muss ich mich hier auch mal zu Wort melden, als Verursacher dieses ganzen "Chaos" :) Wollte nicht die inzwischen anscheinend überall üblichen Glaubenskriege unterstützen.

    Das ganze Transforce- Thema hat als Spaß angefangen. Hab vor einiger Zeit einen geschenkt bekommen und ihn nie benutzt.
    Hab dann, zugegebenermassen in heiterer Runde die großartige Idee gehabt, diesen Woofer mit einer alten PV2000 in die ewigen Jagdrgründe zu schicken. Also gebrückt an den Verstärker angeschlossen Limiter aus, Subsonic- Filter aus und los gings. Der einzelne Woofer hat einen derartigen Lärm produziert, daß wir erstens alle geschockt waren,ich froh war, dass keiner meiner Nachbarn die Polizei geholt hat und ich dem Woofer, nachdem seine Spule bei ca 1,2KW zu stinken angefangen hat, das Leben geschenkt habe.
    Das hat mir zugegebenermassen Respekt eingeflösst, dass dieser Winzling so eine Leistung abkann und diese auch in Schall umwandelt. Tiefgang und Präzision waren eher mässig.
    Deswegen hab ich mir aus purer lust an der Freud ein par zusätzlich bestellt und hab das Basteln angefangen, bis das System für mich gepasst hat.

    Ich habe bei den Transforce nichts anderes gemacht, als die Plexiglasrückwand durch Multiplexholz zu ersetzen und den geradlinig nach unten verlaufenden Hornfortsatz in einen Exponentialhornfortsatz umgewandelt, um die hornbedingte Frequenzgangs- Welligkeit unter Kontrolle zu bekommen.

    Ein vierer- Stack hat im Freifeld gemessen einen Wirkungsgrad von 101dB/1Watt/50Hz. Die untere Grenzfrequenz dieses Stacks befindet sich bei 38Hz (lässt sich natürlich durch ein größeres Stack noch nach unten verschieben).

    Wichtig auch die Größe des Stacks 70cmx70cmx60cm was in etwa der eines standard 18"ers entspricht.

    Belastbar ist jeder Woofer lt. Herstellerangabe mit 300Watt sin.- ergibt sich eine Dauerbelastungsmöglichkeit dieses Systems auf 1200Watt, welche aufgrund des oben erwähnten Tests wohl sehrst konservativ angegeben ist.

    Rechnerisch ergibt sich daraus ein Schalldruck von 131dB bei 1024Watt und 50Hz.

    Die Zeitschrift Auto- Hifi hat in der Ausgabe 3/99 bei einem Einzelwoofer
    125dB/50Hz als Maximalpegel ermittelt. 129dB/70Hz.

    Abtrennen sollte man das System bei spätestens 90Hz (ist also wirklich nur als Subbass- Fill zu sehen).

    An sich ist das System nichts aufregendes oder revolutionäres.
    Nicht ridertauglich und in der Verkaufsversion auch nicht roadtauglich.
    Für mich war es das aber, weil ich nicht gedacht hätte, aus diesen
    Billigprodukten was mehr als brauchbares basteln zu können.
    Sonst hört man ja immer im vergleich dazu exorbitant teure Systeme wie Nexo, Meyer, HK und wie sie nicht alle heissen.

    Fazit: Der Sound des Systems gefällt der Allgemeinheit... setze es inzwischen gern in kleineren VAs ein und ich werde oft darauf angesprochen, was das für ein System ist. Da sind die Gesichter natürlich lang, wenn dann irgendwelche Magnat- Woofer zum vorschein kommen.

    Viele Grüße an alle!
    Habt noch ne gute Nacht..

    PJ

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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