Du willst ein Konstrukt, dass heftigste Pegel bis runter auf 20 Hz bringt aber dennoch 6,6 Oktaven hochspielt? Mit nur _einem_ Weg? :shock:
Greets,
N-Dee
Du willst ein Konstrukt, dass heftigste Pegel bis runter auf 20 Hz bringt aber dennoch 6,6 Oktaven hochspielt? Mit nur _einem_ Weg? :shock:
Greets,
N-Dee
Exakt. Ein Rechteck-Signal hat ausserdem einen höheren RMS-Wert bzw. einen geringeren Crest-Faktor als ein reines Sinus-Signal. (Sinus: -3dB, echtes Recheck 0dB relativ zum Peak).
Greets,
N-Dee
Schaumstoff dämmt - und da die einzige Wärmeabfuhrmöglichkeiten aus der Rückkammer nunmal Membran und Rückkammerwandflächen sind, verschlechterst du die Wärmeabfuhr zusätzlich (und nochdazu unnötig).
Ich versteh das Problem mit dem Knick noch immer nicht - üblicherweise baut man sowas aus zwei Brettern (ich zumindest).
Greets,
N-Dee
Dann solltest du vielleicht nicht ganz soviel aufs Chassis 'draufbraten' (und vor allem nicht lange), oder hast du von denen auch noch soviel rumliegen? :wink:
Aja, was hat es mit dem 'Stichsägenfummelei' auf sich? Warum soll dieser Knick denn so problematisch sein?
Greets,
N-Dee
Ähm, welche Anzahl an Messwerten im FFT-Fenster hast du eingestellt? Standardmäßig ist da 256, was dein 'Problem' erklären könnte, da die untere Grenzfrequenz 172,27 Hz ist. Also im Menü unter Messen - MLS/Impuls-Messung in der Combobox 'Anzahl Messwerte im FFT-Fenster' einen hohen Wert auswählen (zB 16384).
Greets,
N-Dee
Kann ich nur bestätigen - ist sowohl am Controller als auch in der Remotesoftware (zum Glück auch da!) in dBFS. An sich ja kein Problem, wenn mans weiss :).
Limiter-Threshold wäre in der Tat praktisch, interessanter wäre aber ein funktionierender Dynamic EQ (einer, der unterhalb des Threshold NICHT MEHR arbeitet!!!). Dann könnte man den auch gleich als Kompressor missbrauchen.
Greets,
N-Dee
Letztes Jahr hat Ecto_Erwin das recht gut organisiert. Selbstbau war zwar auch vertreten, wurde aber eher am Rande kurz durchgehört. Auch war nicht allzuviel Material von den Bastlern angeschleppt worden, wir hatten zB nur unsere LB-Tops mit.
Eigentlich war ja angedacht, auch dieses Jahr ein Treffen zu organisieren - leider hat sich bis auf hier im Pary-PA-Forum noch nichts in die Richtung getan.
Eigentlich wollten wir zum nächsten Treffen unser Basshornstack mitschleppen, in nächster Zeit wirds aber sowohl wegen Transport als auch wegen defekter Chassis nix damit
. Salzburg wäre mir aber eigentlich so oder so zu weit, nur um mal ein paar Selbstbauten (und das ein- oder andere kommerzielle System) durchzuhören. Location sollte aber schon auch akustisch tragbar sein und die Strapazen verkraften können - beim letzten Treffen hat beim Ohm-TRS-System der Putz zu bröckeln begonnen :grin: .
Aja, komme auch aus dem Bezirk Neunkirchen :wink: .
Greets,
N-Dee
Gut, ich starte nochmal einen Versuch, etwas Licht hier hineinzubringen bzw mal eine gewisse Basis zu schaffen, auf die sich alle Beziehen können (könnte ja auch sein, dass man einfach nur aneinander vorbeidiskutiert).
Der Controller macht primär mal eine Analog-zu-Digital-Wandlung, bearbeitet das Signal gegebenenfalls und wandelt das Signal dann wieder zurück. Bei der Wandlung wird das Signal 'gesampled', es wird also in regelmäßigen Abständen die aktuelle Signalamplitude gemessen. Standard dafür sind mittlerweile 48000 oder 96000 mal pro Sekunde. Jedes Sample durchwandert dann gegebenenfalls diverse Filter und wird am Ende wieder in eine Analoges Signal gewandelt. Gibts keine Filter dazwischen, wird das Signal quasi nicht verändert und nur um die Wandlungs- und Durchlaufzeit verzögert (einige Mikrosekunden).
Soweit sollte alles klar sein.
Nun zum Thema Phase. Ein kleines Beispiel: kommt ein Signal rein, dass 1 kHz und 100 Hz enthält, wird das gesamte Signal um die Latenzzeit verzögert. Beträgt die Latenz nun zum Beispiel 1 ms, so sieht man im Phasengang, dass das 1 kHz-Signal um 360° Phasenverschiebung erfahren hat (1 Schwingung), während das 100 Hz-Signal nur um 36° verschoben wurde (10tel-Schwingung). Das Signal ist aber noch immer das selbe, die Wellenform wurden nicht geändert sondern nur zeitlich versetzt. Man spricht hier auch von 'Linearphasig'. Die Gruppenlaufzeit beträgt konstant 1 ms.
So, und nun wenden wir zwischen AD- und DA-Wandlung noch einen Filter (IIR) an. Dieser 'verbiegt' leider diesen linearen Phasengang, speziell um die Trennfrequenz. Und damit ist auch die Gruppenlaufzeit nicht mehr gleich - was ja auch schon Thema war, denn eine Latenzmessung berücksichtigt diesen 'verbogenen' Phasengang nicht. Je nachdem, wie die Messung durchgeführt wird, wird auch was anderes rauskommen. Das könnte auch der Grund sein, weshalb hier die Meinungen so auseinandergehen. Volker hat aber an sich alles wichtige aufgezeigt, nur ist es wohl teilweise überlesen worden
.
Greets,
N-Dee
Naja, so schlimm isses nun auch nicht. dBFS steht ja für "dB Full Scale", also ein digital voll ausgesteuertes Signal. Mehr geht halt nicht, da es sonst entweder einen Überlauf oder Clipping gibt.
Dass 0dBFS nicht 0dBu sind, hat nur den Grund, dass eigentlich immer etwas Headroom gebraucht wird. Ungeschickt am DCX ist eigentlich nur, dass an den Anzeigen nur die interne Aussteuerung angezeigt wird - hätte man wohl besser in dBu machen sollen, um Verwirrungen zu vermeiden. Techniker halt...
Wegen dem Limiterpegel: niedrigster Wert ist doch -24 dBFS - also -2dBu. Ist natürlich etwas ärgerlich, wenn der am etwas überdimensioniert und voll auf ist, aber sonst kann man damit leben. Einziger Grund, weshalb es nicht ganz so dumm ist: bei -24dBFS beträgt das SNR nurmehr um die 90 dB. Vielleicht wollte man verhindern, dass es durch 'Fehlbedienung' heisst, dass er übermäßig rauscht :wink:
Greets,
N-Dee
Schon mal den Phasengang angesehen? *brrr*
Diese Art von Filtern nimmt eine gewisse Welligkeit zugunsten der Flankensteilheit in Kauf. Durch entsprechend hohe Ordnung wird das dann halt bewerkstelligt. Logischerweise leidet der Phasengang enorm darunter.
Aja, es heisst wenn dann Tschebyscheff oder Tchebycheff (Chebyshev wär auch noch möglich).
Siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Pafnuty_Chebyshev
Greets,
N-Dee
Ähm, was meinst du mit
Zitat von "sound&phon"nur für nicht-analoge Anwendungen
Gehe ich richtig in der Annahme, dass am DCX auch beim Eingang -15dB angezeigt werden? In dem Fall sollte man sich nicht wundern, wenn dann unter Umtänden auch am Ausgang -15dBFS ausgegeben werden.
Greets,
N-Dee
Wenn der Ultradrive an der Anzeige -15dB anzeigt, schmeisst der +7dBu raus - je nach Eingangsempfindlichkeit der Endstufe wird die dann wohl clippen...
Welche Gain-Werte sind am Ultradrive eingestellt?
Greets,
N-Dee
Zitat von "slash"Aber das ganze kann ja auch nix anderes sein wie ne Mischung aus
Kompressor und Bass-Booster, sprich EQ.
Zitat von "N-Dee"Es werden tieffrequente Signale aus dem Eingangssignal errechnet und hinzugemischt (Subharmonic Synthesizer ist die genaue Bezeichnung für diese Geräteart und ist eine gute Funktionsbeschreibung).
War das so unverständlich?
Wenn du´s mir nicht glauben willst, lies selber nach:
ULTRABASS PRO EX1200
2-Kanal Subharmonic Synthesizer
Zitat von "www.behringer.de"Der ULTRABASS PRO generiert Subharmonische, welche eine oder zwei Oktaven unterhalb der tiefsten im Signal enthaltenen Frequenz liegen.
Greets,
N-Dee
Vom Ultrabass sollte man keine Kickbass erwarten - es tut nämlich eher das Gegenteil. Es werden tieffrequente Signale aus dem Eingangssignal errechnet und hinzugemischt (Subharmonic Synthesizer ist die genaue Bezeichnung für diese Geräteart und ist eine gute Funktionsbeschreibung). Insgesamt wird der Sound also etwas auch etwas breiiger, was durchaus auch an der PA liegen kann, da man ja ordentlich unter 40, 50 Hz reinschiebt, was die wenigsten ohne weiteres vertragen (Hub!). Hab mir mal ein paar Kandidaten angehört, der Behringer klang dabei aber nicht sonderlich berauschend ( :grin: ). Wenn dezent für Bassdrums eingesetzt, könnt man sowas durchaus verwenden, für Konserve halte ich es eher für störend (oder eigentlich generell im Summensignal).
Aber hörs dir doch mal selber an. Im Musikshop deiner Wahl gibts sicher ein Vorführgerät :wink: .
Greets,
N-Dee
Zitat von "Lorien"Wie willst Du einen 46 cm Durchmesser-Lautsprecher durch 45x45 bekommen oder hab ich das was falsch verstanden?
Der Herr Pythagoras würde sagen:
(45²+45²)^1/2 = 63,64 cm
Könnte sich prinzipiell also ausgehen
(sonstige Hindernisse rund um die Öffnung mal aussen vor gelassen).
Greets,
N-Dee
Zitat von "ukw"Ist der Frequenzgang unter diesem Abstrahlwinkel nicht linear, so ist auch mindestens 50 % vom gehörten Schall nicht linear.
Wobei nicht davon ausgegangen werden kann, dass Schall linear reflektiert wird, oder? :wink:
Greets,
N-Dee
Hm, ob sich das wirklich rechnet? Da muss der Magnet schon ordentlich nahe an die Alu-Platte(n)... Ohne ausreichende Zirkulation heizt sich nur der Magnet auf und die Spule bzw. der Kleber geben auf, obwohl die Rückkamer erst vielleicht 40-50°C hat. Vor allem eine kurzzeitige Erwärmung der Spule bleibt problematisch, da die Luft einfach kein guter Wärmeleiter ist. An sich ist es ja so: die Spule heizt sich auf und erwärmt die Luft im Luftspalt. Diese zirkuliert teilweise durch die Polkernbohrung, beim Horn aber wohl eher nur minimal. Gleichzeitig heizt sich über die warme Luft auch der Magnet auf, welcher über eine größere Fläche Wärme an die Rückkammer abgeben kann. Durch die fehlende Zirkulation verteilt sich die erwärmte Luft aber nicht gleichmäßig und hemmt so eine optimale Wärmeabgabe des Magneten. Ansatz 1 wäre also: Lufttemperatur in der Rückkammer senken. Vorteil: einfach, da über Gehäusewand möglich. Problem: eventuell nur minimale Wirkung, speziell bei zu hohem Abstand zwischen Polkernbohrung/Magnet und Wände.
Ansatz 2: Magnet kühlen. Vorteil: mehr Wärmeleistung kann abgeführt werden, direktere Kühlung als über Rückkammerkühlung. Nachteil: wie die Wärme nach aussen führen? Wasserkühlung? Kompressor?
Ansatz 3: Frischluft an die Polkernbohrung führen. Vorteil: recht effektiv, direktere Kühlung der Spule, auch des Magneten. Ausserdem recht einfache Nachrüstung möglich. Nachteil: aktiv, ev. Strömungsgeräusche, Undichtigkeit der Rückkammer.
Hab ich was wichtiges übersehen/vergessen/falsch bemessen? Ich freu mich jedenfalls über weitere Vorschläge, die Idee mit dem Alu-Verbundstoff ist schonmal nicht schlecht.
Zum Thema Überbelastung: ich würd schon gern >300 W pro Horn draufbraten können, ohne Angst ums Überleben der Chassis haben zu müssen. Und ja, das ist (leider) empirisch getestet
. Wenn das mit relativ wenig Aufwand zu bewerkstelligen ist, ist mir das lieber als 50% mehr bauen und vor allem schleppen zu müssen (oder nach eine VA 80% der Chassis zu reconen, weil man die Belastbarkeit falsch eingeschätzt hat...).
Greets,
N-Dee
Ich kenn das Problem, aber eine Patentlösung gibts leider nicht. Wenn man die Geräuschkulisse in Kauf nimmt, bleibt eigentlich ohnehin nur die Zwangsbelüftung, zB aktiv in die Polkernbohrung einblasen und die Rückkammer über einen weiteren Schlauch entlüften. Voraussetzung: nicht zuviel einblasen, möglichst geringer Querschnitt/kurze Leitungslänge für die Entlüftung, damits nicht im Nutzbereich resoniert (wenn überhaupt). Das Ganze könnte die Lebensdauer der Chassis verlängern bzw. die Belastbarkeit erhöhen. In meinem Anwendungsfall sollte ein eventuelles Lüftungsgeräusch nicht weiter auffallen.
Ausgefeiltere Methoden mit Wasser- oder Kompressorkühlung halte ich für weniger zielführend. Allein der Materialaufwand rechnet sich nicht, dann noch höheres Gewicht, mehr Aufwand beim Transport (Wasser/Kühlflüssigkeit ablassen? eventuell ist das Konstrukt einfach nicht kippbar etc.), externe Kühlaggregate/Umwälzpumpe usw.
Passivkühlung: Magnetfläche durch Kühlkörper vergrößern - nachdem der wohl sinnvollerweise aus Metall sein sollte: hat der dann nicht Einfluss auf das Magnetfeld? Aufgrund des Hitzestaus in der Rückkammer sollte man die Wärme dann ausserdem direkt nach aussen führen - aber welche leistbare Heatpipe transportiert mehrere 100 W Abwärme? Und der Magnet ist bei solchen Hörnern üblicherweise nicht in direkter Nähe zu einer Aussenwand (zumindest nicht bei meinen).
Fragen über Fragen... aber vielleicht hab ich ja irgenwas übersehen oder liege einfach falsch - für sachdienliche Hinweise bin ich jedenfalls sehr dankbar!
Greets,
N-Dee
Kleine Korrektur:
Zitat von "Kai Pirinja"(1 kg = 1 l = 1 dm²)
Muss natürlich 1 dm³ (Kubikdezimeter) heissen. Wenn mans nicht gaaaanz genau wissen will, reicht die Annahme 1 Liter Wasser = 1 Kilogramm vollkommen aus.
Greets,
N-Dee
Onboard-Sound ist zu 95% katastrophal. Egal, was der Hersteller so verspricht, auch 192kHz und 32 bit bringen nix, wenn Wandler und Analogkomponenten mies sind. Hinzu kommt, dass im PC-Gehäuse ohnehin schon kaum Rauschabstände >95dB möglich sind. Eine zeitgemäße Soundblaster-Karte ist schon mal besser als das Onboard-Geraffel. Wirklich gut wirds erst mit externen Karten, wäre aber bei deinem restlichen Equipment und deinem Anwendungszweck wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen.
Endstufe und Controller sollten keine Probleme bereiten.
Greets,
N-Dee