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  2. N-Dee

Beiträge von N-Dee

  • Subwoofer-Grundlagen: SPLmax bei Tuningfrequenz?

    • N-Dee
    • 30. Dezember 2007 um 12:58

    Warum die elektrische Belastbarkeit eigentlich aussen vor gelassen? Sie ist eigentlich der begrenzende Faktor in deiner Fage.
    Die Schwingspule wird sozusagen zur Heizsspule. Ob die starke Bedämpfung bei der Tuningfrequenz negative Auswirkungen auf die Lebensdauer der Membran hat, dürfte stark vom jeweiligen Chassis abhängen. Meisst wird dir aber vorher die Schwingspule durchbrennen (schätze ich mal). Da die meissten Chassis ja immernoch einen Voicecoil-Overhang haben, ist hohe elektrische Belastung bei starker Bedämpfung hier problematisch. Je langhubiger, desto ungesünder. Da die elektrische Belastbarkeit von Chassis mit einem bestimmten Messverfahren ermittelt wird, kannst du dich für deine 'Spezial-Anwendung' nicht wirklich darauf verlassen.

    Greets,
    Andy

  • Bose

    • N-Dee
    • 30. Dezember 2007 um 12:48
    Zitat von "intellexual.net"

    Here is a pretty credible one sourced from the August 1999 issue of Sound and Vision magazine...

    Zitat von "intellexual.net"

    Data gathered by S&V from an anechoic frequency sweep test of the Acoustimass-15 unit.

    Zitat von "intellexual.net"

    ...If and when you look at this document, you will soon realize that absolutely no where are there any specifications for the system's actual performance; Merely product size, dimensions, and shipping weight. There is mention of the AM-15 being quote: "Compatible with all surround receivers 10 - 200 watts per channel/rated 4 to 8 ohms".


    Welcher Systemcontroller? So wie ich das hier rauslese wurde das System so gemessen, wie es angeboten wird. Andererseits haben sie die Cubes und den Sub extra gemessen. Ohne den Artikel im Sound und Vision magazine ist das also eher Rätselraten...

    Greets,
    Andy

  • Subwoofer-Grundlagen: SPLmax bei Tuningfrequenz?

    • N-Dee
    • 30. Dezember 2007 um 01:55

    Sobald du den Hub minimierst, solltest du dir Gedanken über die elektrische Belastbarkeit machen. Nicht nur die des Chassis nackt sondern auch im Gesamtkonstrukt und über die Zeit. Je nach Belüftung und Zirkulation kann das auch ins Gewicht fallen (ok, zugegeben: mir fehlen hier die empirischen Werte).
    Wenn wir schon bei Simulation sind: welche Impedanz hat denn dein Konstrukt laut Simulation bei der Tuningfrequenz? Annäherungsweise kann man auch für Impedanzen das Ohm'sche Gesetz heranziehen: U = R * I sowie P = U * I -> P = U^2 / R.

    Greets,
    Andy

  • King vs. Leach oder Wo bitte resonieren Sie?

    • N-Dee
    • 26. Dezember 2007 um 03:46

    Ja, so hätte ich das auch verstanden. Man bringt mit einer progressiven Einspannung eine weitere Nichtlinearität ins Spiel, die sich natürlich ebenfalls als Abweichung vom Soll niederschlägt (=Klirr). Wie man die nun klanglich bewertet, bleibt mal offen. Wichtig ist zunächst, dass der Nulllagenversatz etwas begrenzt wird.
    Für die Praxis heisst das wohl, dass man mit üblichen Werkzeugen nicht viel tun kann (sprich: wenn das Konstrukt gegeben ist, kann man auch mit Controllersettings nicht viel machen). Höchstens sehr restriktiv begrenzen (Lowcut entsprechend setzen, Peaklimiter früh greifen lassen usw., immer abhängig vom Konstrukt) oder sich auf sein Gehör verlassen und manuell eingreifen. Da das aber ganz von der Charakteristik vom Musikmaterial abhängt, gibt einem das kaum Sicherheit. Und immer maßlos zuviel Material aufzufahren ist auch unwirtschaftlich...

    Greets,
    Andy

  • King vs. Leach oder Wo bitte resonieren Sie?

    • N-Dee
    • 25. Dezember 2007 um 15:00

    Die Bezeichnung "DC-Displacement" ist sehr irreführend, weil sie nichts mit einem elektronischen DC-Offset zu tun hat. Es ist eher eine mechanische Analogie dazu. Es beschreibt eine Nulllagenverschiebung aufgrund von Antriebsnichtlinearitäten.
    Nach meinem Verständnis kann man sich das folgendermaßen vereinfacht vorstellen: Die Schwingspule befindet sich im Luftspalt, in dem bis zu einem gewissen Grad eine lineare Antriebskraft zwischen Magnet und Spule aufgebaut wird. Mit zunehmender Auslenkung nimmt diese aber nichtlinear ab, und das nichtmal auf beiden Seiten gleich. Bei anhaltender Schwingung resultiert diese Nichtlinearität dazu, dass sich die Nulllage in eine Richtung verschiebt. Einzige Gegenmaßnahme ist die mechanische Einspannung, die bevorzugt progressiv wirken sollte, d.h. mit zunehmender Auslenkung überproportional stärker, um dem Versatz entgegenzuhalten. Dieser Nullagenversatz tritt aber frequenzabhängig auf (abhängig von der schwingenden (Luft-)Masse) und verstärkt sich bei anhaltender Schwingung. Bei kurzen Transienten sorgt die mechanische Einspannung wieder für eine rasche 'Nulllagenfindung'. Das Problem besteht also weniger bei kurzen Bassdrumschlägen, die kaum anhaltende Schwingungen großer Amplitude produzieren als vielmehr bei crestfaktorarmem Musikmaterial.

    Meinem Verständnis nach sorgen die in letzter Zeit in Mode gekommenen Kurzschlussringe vor allem dafür, dass der Antrieb in Richtung Polplatte vergleichbar stark nachlässt wie in die andere Richtung, sodass dem 'DC-Displacement' etwas vorgebeugt wird.

    Aber eigentlich steht das doch alles in besagten Klippel-Papern, wenn ich mich recht erinner.

    Man möge mich gegebenenfalls berichtigen falls ich (irgendwo) falsch liege, habe das/die Klippel-Paper nur überflogen.

    Greets,
    Andy

  • Tool zur Limiterberechnung f. den DCX2496!

    • N-Dee
    • 6. Dezember 2007 um 13:59

    Wenn als Quelle 'Sum' gewählt ist, würde das den erhöhten Pegel ebenfalls erklären... (Sum ist A+B).

    Greets,
    Andy

  • Erfahrungen mit TWAUDIO M8 und B15 / B30?

    • N-Dee
    • 27. November 2007 um 12:22

    Kracky: Ist doch alles eine Frage des Anspruchs und der Anwendung. Wenn M@x mit 4 DAP-Tops und 2 1018ern als Alleinunterhalter/Tanzmucker Zeltveranstaltungen mit bis zu 1500 anwesenden Gästen machen kann, ist das natürlich nicht mit einer Rockveranstaltung zu vergleichen. Weder von der Anzahl der zu beschallenden Gäste (beim Zeltfest sind viele froh, wenn sie sich noch halbwegs gemütlich unterhalten können) noch vom Anspruch der Musik an die Beschallungsanlage. Ich denke nicht, dass M@x es als Kriterium sieht, dass die Hosenbeine flattern...
    M@x sagt doch nur, dass für seine Anwendung die DAPs ausreichen, die TW-Kombi aber weitaus besser ist. Davon kann man aber noch lange nicht auf andere Anwendungen schließen. Ich hoffe doch, jeder hier kann aus M@x' Beschreibung ableiten, inwiefern sie für den eigenen Anspruch relevant ist...

    Greets,
    Andy

  • Gunnes Focussing und KV2 Delay

    • N-Dee
    • 26. November 2007 um 16:29

    Den Angaben von EAW entsprechend ist es genau das, was Sven beschrieben hat. An sich ja nix besonderes, genaugenommen DIE sinnvolle Anwendung von FIR-Filtern bei Live-Beschallungsanlagen.
    FIR-Filter haben gewisse Vorzüge, die man gerne Nutzen möchte. Leider haben sie auch Einschränkungen - und genau deshalb muss man sich genau überlegen, für welchen Zweck man sie einsetzen möchte.
    FIR-Filter haben den unschlagbaren Vorteil, dass sie linearphasig sein können, man kann sogar Frequenz- und Phasengang korrigieren. Ebenso bekannt ist der Nachteil, dass die eine konstante Latenz verursachen. Diese ist abhängig von der Filterlänge. Soweit ist das ja allgemein bekannt.
    Dass die Filterlänge mit der unteren Grenzfrequenz zusammenhängt, sollte ebenfalls einleuchten. Bei 400Hz beträgt die Filterlänge demnach (wenn ich mich jetzt nicht irre) 1/400stel Sekunde, also 2,5 ms. In Metern wären das bei 340m/s also 0,85m. Das sollte wohl noch im akzeptablen Bereich liegen. Je nach Architektur der Hardware, die den Filter anwendet, kommt eventuell noch etwas Delay hinzu.
    Was das Gunnes Aiming nun laut EAW macht (vereinfacht):
    Die Impulsantwort wird gemessen und ein FIR-Filter berechnet, der die Abweichung vom Ideal ausgleicht. Man idealisiert also Hochtontreiber+Horn, teilweise auch mit Mitteltonweg.

    In der Praxis funktioniert das leider nur so lange, wie das idealisierte Modell des Systems mit der Realität übereinstimmt. Das Modell geht von einem LTI-System (Linear Time Invariant) aus, also von einem linearen, zeitinvarianten (=unveränderlich über die Zeit) System. Lautsprechersysteme sind aber gerade bei zunehmender Last alles andere als linear oder zeitinvariant. Parameter ändern sich durch Temperaturänderung, Klirr steigt mit Hub, Membranresonanzen steigen ungleichmäßig an usw... Genau hier funktioniert der Ausgleich per FIR eben nichtmehr - man müsste die Einflussfaktoren isolieren, entsprechende FIR-Filter vorhalten und durch messen der Einflussfaktoren im Betrieb den passenden Filtersatz anwenden. Sowas ist wohl sehr aufwändig und wahrscheinlich nur bedingt lösbar.

    Was nun der Clou am Gunness Focussing ist: es wird nicht einfach alles auf in einem bestimmten Leistungsbereich optimiert, sondern soweit wie möglich nur lineare und zeitinvariante Abweichungen korrigiert. Diese müssen aber auch erst mal gemessen und aus den Messdaten isoliert werden. Der Vorteil: Nichtlinearitäten bleiben (theoretisch) unberührt, werden also auch nicht verschlimmbessert.

    Greets,
    Andy

  • Mobilfunk die neue Konkurenz für Funkmikros?

    • N-Dee
    • 21. November 2007 um 21:30

    Nochmal den Artikel in der FutureZone betreffend (http://futurezone.orf.at/hardcore/stories/237109/:(

    Zitat


    "Bei Großereignissen wie den Bregenzer Festspielen kommen rund 80 Mikros zeitgleich zum Einsatz" sagt Peter Tiefenthaler, Frequenzexperte des österreichischen Herstellers AKG Acoustics, "damit wird es für uns äußerst eng."

    Für Musicals, Operetten und ähnliches, wo die Akteure derart mobil sind, gibts aber wohl nicht viele Alternativen...

    Greets,
    N-Dee

  • Bassreflex oder Hornsubwoofer für geschlossene Räume

    • N-Dee
    • 20. November 2007 um 13:24

    Wenn der Raum recht kahl ist, wird dir die Raumakustik jede Bemühung von 'Druck' zunichte machen. Gerade bei so kleinen Räumen. Vor allem im Bassbereich sehr schwer in den Griff zu bekommen, da hier der Einsatz üblicher einfacher akustischer Maßnahmen (Polstermöbel, Vorhänge) nur wenig Verbesserung bringen. Plattenverbau (zB Rigipswände) bringt da schon mehr.

    Als Beispiel: in einem relativ nackten Kellergewölbe (ca 6x5m, in der Mitte ca 3,2m hoch) gehen 1-2 18" Subs komplett unter. Jeden halben Meter anderer Klang im Bass, weder Kick noch Tiefbass wirklich vorhanden. In den Ecken dröhnts und draussen scheppert alles. Je mehr Subs, desto besser die Verteilung (mal unabhängig davon, dass man mit mehr Subs auch lauter kann). Aber wirklich besser wurde es erst, nachdem eine Wand mit Platten verbaut wurde.

    Das Problem bei kleinen Räumen ist, dass die Wandreflexionen aufgrund des geringen Abstandes nur wenig an Pegel verlieren -> starke Interferenzen, Mehrfachreflexionen. Mit steigender Lautstärke nimmt das sogar noch subjektiv zu.

    Greets,
    N-Dee

  • BOSE Klangwunder

    • N-Dee
    • 20. November 2007 um 13:09

    Ein Radio mit Transmission-Line? Lustige Idee :D
    500 Euro kostet das Teil? 400Euro überm Wert, weil Bose draufsteht?

    Greets,
    N-Dee

  • Konzept Lautsprecherschutz bei Technoveranstaltungen

    • N-Dee
    • 18. November 2007 um 22:07

    Hörner mit geschlossener Rückkammer haben sowieso einen gewissen Nachteil bezüglich Langlebigkeit, da sich hier die erhitzte Luft teilweise in engen Volumina aufheizt. Gerade bei elektronischer Musik mit teilweise extrem niedrigem Crestfaktor wirds dann schon bei vermeintlich sicherer Limitereinstellung kritisch. Vor Allem im Frequenzbereich, in dem das Horn ein Hubminima hat, ist Vorsicht geboten! Hier versagt die selbstbelüftung und die Schwingspule wird zum Heizdraht!
    Wie schon öfters beschrieben, hatte ich das Vergnügen durch diesen Worst-Case mal 2/3 eines Monosubstacks zu verlieren. Nach 2 Minuten bei ~300W waren 4 von 6 Chassis durch. Musiksignal war durchgehender Sinus bei ca 60 Hz, wo die Subs blöderweise ein Hubminimum haben... Man sollte die Chemical Brothers verbieten :evil: .
    Die Spulen waren übrigens auch asymmetrisch abgebrannt. Eine mit Kurzschluss, die anderen durch bzw. komplett stecken geblieben/abgewickelt am unteren Ende. Die Rückkammer war gut warm und der Magnet der Chassis ein paar Minuten nach dem Abbrennen noch seeehr warm.
    Fazit: Sinus-Leistung ist nicht gleich RMS, und vor allem nicht Musikleistung. Bei Musikmaterial mit einem Crestfaktor von unter 6 dB reicht es nicht, den Spitzenpegel auf die RMS-Belastbarkeit des Chassis einzustellen. 3 dB weniger wären wohl ratsam. Vor allem, wenn man nicht ausschliessen kann, dass der DJ boshafterweise genau das Musikmaterial liefert, das die Subs am wenigsten auf Dauer verkraften.

    Greets,
    N-Dee

  • I want more of...

    • N-Dee
    • 6. November 2007 um 15:49

    Nein, waren VR8 soweit ich das von der Alcons-Seite her sehe. Sidefill + Vocalmonitor + Drumfill. Alles mit den Alcons-Amps, keine Subs. Lautstärke mehr als ausreichend für den Anwendungsfall, wobei die PA nicht übermäßige Pegel fahren musste (ausser später bei Drummatic, die haben die armen Hornsubs ganz schön gefordert). Klanglich auf der Bühne ungewöhnlich fein und unaufdringlich, obwohl die Halle nicht gerade das Akustikwunder war.
    Kurz drauf mal die PS12 im Freien gemessen und noch die Alcons-Monitore im Gehör gehabt - klang irgendwie wie kaputt :shock: . Egal welche Lautstärke.
    Bekommt man die Ribbon-Transducer eigentlich auch so zu kaufen?

    Greets,
    N-Dee

  • I want more of...

    • N-Dee
    • 6. November 2007 um 00:23

    PA für eine kleine Hallenveranstaltung (12x30m, ca 400 PAX) gestellt - 2 Bands + DJs nachher. Licht und Bühne von Spezialisten. Licht war absolut Low-Budge (LED-Balken statt Kannen, kaum Bewegtlicht), trotzdem sehr stimmungsvoll.
    FOH auch Low-Budget (01V96 +Erweiterung, aber SPL EQ, Transendesigner usw.), dafür Bühne extrem fein mit Alcons-Audio fürs Monitoring(!!!). Beängstigend, wie fein die auflösen, und trotzdem guten Pegel machen. Bühnensound wie im Studio...
    Kein Stress beim Aufbau, kein Stress mit Strom, alles sehr kollegial und großzügig zeitlich geplant. Viel fachgesimpelt und auch Zeit für Experimente gehabt. Die VA selbst war sehr entspannt, keine technischen Pannen und alle zufrieden.
    Wenn doch nur alle Jobs so wären...

    Greets,
    N-Dee

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • N-Dee
    • 4. November 2007 um 23:08

    Im OpenOffice ist es ein wenig umständlich herauszufinden, geht aber.
    Getestet mit folgenden (leider alten) Versionen:
    Arta 1.0.0 PR
    OpenOffice 2.0.3

    Anleitung:
    OpenOffice Calc starten.
    Im Menü 'File' - 'Open...'
    Die Arta ASCII-Export-Datei suchen und auswählen.
    Dateityp 'Text CSV (*.csv,*.txt)' auswählen und auf 'Öffnen' klicken.

    Jetzt kommt der Clou:
    Die beiden Spalten, die unten in der Vorschau zu sehen sind, anklicken und drüber in der Combobox von 'Standard' auf 'US English' umstellen (für beide Spalten).

    Jetzt sollte es passen.

    Greets,
    N-Dee

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • N-Dee
    • 24. Oktober 2007 um 18:07
    Zitat

    D.h. es ist möglich jede Signalform mithilfe von Sinusschwingungen nachzubilden.
    Der Umkehrschluss - jede Signalform zerfällt in Sinusschwingungen - ist nicht zulässig und sachlich nicht richtig.


    Aufgrund eines unvollständigen/fehlerhaft übersetzten Zitates sollte man keine falschen Schlüsse ziehen. Wer in Signaltheorie aufgepasst hat, weiss, dass die Approximation mit steigender Anzahl der Oberwellen immer besser wird. Geht die Anzahl gegen Unendlich, wird auch der Approximationsfehler unendlich klein. Der Umkehrschluss ist also zulässig, nur braucht man eben schlimmstenfalls unendlich viele Sinus-Schwingungen.
    Eine perfekte Recheckschwingung wird übrigens kaum jemand jemals sehen, denn diese hätte eine unendliche Flankensteilheit und perfekte 90°-Ecken. Dies würde aber auch die Präsenz von unendlich vielen Oberschwingungen (= unendlich hohen Frequenzen) erfordern. Irgendwo IST nunmal eine Obergrenze, für unser Gehör eben bei so ~20 kHz, für viele elektronische Geräte in der Übertragungskette halt etwas höher (30 oder 50 kHz zB). Insofern kann man ein Rechecksignal mit endlich vielen Spektralkomponenten darstellen, da der Übertragungsbereich physisch begrenzt ist.
    Sogar das Lautsprecherkabel hat einen Tiefpasscharakter, wenn auch weit ausserhalb des relevanten Bereichs.

    Greets,
    N-Dee

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • N-Dee
    • 23. Oktober 2007 um 17:09

    Ein Chassis ist IMMER ein Tiefpass - ausser vielleicht du nimmst das ideale Chassis als masselos an. Wie man aus der Signaltheorie wissen sollte, hängen obere Grenzfrequenz und die Flankensteilheit des Signalpegels zusammen -> 'perfekt' ist Ansichtssache.
    Worum es aber eigentlich ging: der Unterschied zwischen Rechecksignal am Eingang der Endstufe und Rechteck durch Clipping am Ausgang der Stufe sollte keinen Unterschied machen. Dabei gehe ich natürlich davon aus, dass beide Signalformen gleich aussehen.

    Greets,
    Andy

  • t.amp d3400 / d2800 digitalendstufen

    • N-Dee
    • 22. Oktober 2007 um 13:33

    Warum nicht so messen, wie es 'alle' tun?
    http://www.labgruppen.com/media/Testing_Procedure_v1.pdf
    Ebenfalls interessant:
    http://www.studior.com.br/english/eia.htm

    Zitat

    da haben wir wieder den Salat. "früher" wurde offensichtich nur mit sinusfömigem Signal gemessen.

    Das könnte aber unter Umständen nicht so praxisgerecht sein, wegen des Crestfaktors, gerade im Bassbereich.


    Warum gerade im Bassbereich? Bei Konserve hab ich doch gerade hier unter Umständen auchmal nur 5dB Crestfaktor.
    Zur Verdeutlichung: Sinus hat einen Crestfaktor von 3dB. Wenn die Endstufe nur 300W Dauersinus schafft, 'verhungern' einem ja die Bässe (wenn man zB ein- oder 2 Doppel18er dranhängt).

    Greets,
    N-Dee

  • Suche seriöse Firma die PA-Boxen auf Wunsch baut.

    • N-Dee
    • 16. Oktober 2007 um 17:25
    Zitat von "livepromo"

    ...mit irgend einem China Amping "Digisythetic".

    :roll:

    Warum hab ich das Gefühl, dass in obigem Zitat schon die Antwort drinsteckt?

    Greets,
    N-Dee

  • BB15 Hörner, Bestückun??

    • N-Dee
    • 16. Oktober 2007 um 17:05

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=20396&highlight=&sid=387fb14ce088eb3e95fa285a76439619

    Bestückung die in die Preisvorgabe passt und ganz gut tun dürfte: Oberton 15B450.

    Weil du gesagt hat 4er-Stack:
    Schätzomativ kommen die aber erst ab 6er- oder 8er-Stack richtig tief runter, unabhängig von der Bestückung.

    Greets,
    N-Dee

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