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  2. kabelwalter

Beiträge von kabelwalter

  • Platzierung Empfänger von Funkstrecke

    • kabelwalter
    • 14. April 2004 um 00:36
    Zitat von "Mister.Lange"

    Die Antennen beeinflussen sich gegenseitig.

    Und WIE oder WAS beinflußt die Antennen da genau? Eigentlich macht es doch keinen Unterschied ob der Tuner seine HF von einer zentralen, gesplitteten Antenne oder einer eigenen Teleskopantenne bekommt !

  • Suche Programm für UHF Frequenztabbellen berechnung!!WICHTIG

    • kabelwalter
    • 13. April 2004 um 23:48
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Eine sehr schöne Seite zum Thema:
    http://kabelwalter.de/ewFAQ/

    Vielen Dank für die Blumen :)

    Zum Thema des Threads:
    Die Hersteller haben solche Programme. Jedoch nur zum internen Gebrauch zur Frequenzplanung.

    Wie andere bereits völlig richtig geschrieben haben sind 2 Faktoren immer unterschiedlich: die Trennschärfe der Empfänger und der daraus resultierende Mindestabstand der Nutzfrequenzen und der Abstand zu Störfrequenzen (IM-Abstand). Die 400 kHz sind richtig für z.B. Sennheiser EW Anlagen. Mit wertigeren Empfängern (3000/5000) läßt sich dieser Wert unterschreiten.

    Die Nicht-Vergleichbarkeit der Frequenzlisten hängt auch mit den unterschiedlichen Philosopien der Hersteller bei der Frequenzberechnung zusammen. Der eine Hersteller berechnet nur auf eine 2-Sender Modulationsfestigkeit und nimmt dafür höhere IM-Abstände, Sennheiser zB rechnet standardmäßig auf eine 3-Sender Modulationsfestigkeit und nimmt dafür den IM-Abstand zurück.
    Eben unterschiedliche Philosopien bei der Frequenzberechnung. Eine Sicherheit bieten wohl beide Methoden.

    Heiko,
    hier ein paar Beispiele:
    Immer Vorausgesetzt man hält sich NICHT an die RegTP Nutzergruppenfrequenzen und berechnet aus allen technisch zur Verfügung stehenden Frequenzen (25 kHz Raster) die Möglichkeiten, ergibt sich bei
    - 400 kHz Abstand der Nutzfrequenzen
    - 100 kHz Abstand der Störfrequenzen (IM-Abstand)
    - 3-Sender Modulationsfestigkeit dritten Grades 2TX IM(3) und 3TX IM(3)
    (also eine typ. Sennheiser ew-Serie1 Anlage):

    798-806 MHz (8 MHz Schaltbandbreite, nur 1 TV-Kanal): ca. 10 Ch
    790-814 MHz (24 MHz Schaltbandbreite, üblicher Bereich der RegTP): ca. 15 Ch
    790-822 MHz (32 MHz Schaltbandbreite, zB ew Serie 1): 17 Ch (siehe auch kabelwalter.de/ewFAQ/ewFrequ-rev3.pdf)
    786-822 MHz (36 MHz Schaltbandbreite, zB ew G2, jedoch ew Serie 1 konform): auf die Schnelle auch nicht mehr als 17 Ch
    790-830 MHz (40 Mhz Schaltbandbreite, siehe Deine Frage): auf die Schnelle auch nicht mehr als 17 Ch

    Du siehst ein größerer Frequenzbereicht heißt irgendwann nicht mehr automatisch: mehr Frequenzen. Bei reinen ew G2 Setups kommt man deshalb auf 20 Frequenzen, weil durch das Pilotton Squelshverfahren die IM-Abstände ruhigen Gewissens verkleinert wurden.

    Für die ganz großen (zB Musical) Anlagen werden mehrere Anlagen mit "in sich" IM freien Frequenzsetups frequenzmäßg gegeneinander isoliert aufgebaut. Entweder durch einen natürlichen Abstand (zB 2x 16 Ch 3000/5000er in 798-814 MHz und 846-862 MHz) oder durch (mehrere) richtig(!) selektive Antennebooster und -weichen. Diese isolieren die einzelnen TV-Kanäle gegeneinander. So "sieht" dann eine 8-10 Ch 3000/5000er Empfängereinheit nur noch den eigenen 8 MHz Bereich.
    Das ist keine Theorie sondern Praxis: 64 Ch Drahtlosanlage in 7 TV-Kanälen. Hier in Stuttgart :)

    Die Schwierigkeit ist in der Tat in der Praxis, daß eben nur die wenigsten Drahtlosanlagen innerhalb der Schaltbandbreite in der Frequenz frei eingestellt werden können und so die meist zusammengewürfelten Anlagen unterschiedlicher Serien oder Hersteller nur bedingt IM fest betrieben werden. Wünschenswert wäre tatsächlich ein Tool mit dem jedermann eine Frequenzberechnung aus den jeweils individuell sehr unterschiedlichen (Fest)Frequenzen machen kann. Die Hersteller können bei den selbst verantworteten Frequenzplaungen (zB SEHR große TV-Events) solche Faktoren zum Teil bereits berücksichtigen.

    Wer für größere Jobs Unterstützng braucht wendet sich erstmal am besten an den Hersteller bzw. Vertrieb seiner Drahtlosanlage. Im Rahmen meiner Freizeit könnt ihr auch mich fragen.

  • Platzierung Empfänger von Funkstrecke

    • kabelwalter
    • 13. April 2004 um 22:25
    Zitat von "yamaha4711"

    ...Daraus folgt direkt, dass der Empfänger selbst rein theoretisch keine anderen Empfänger stören dürfte, da er ja nur die Signale empfängt. Logisch!...

    Zum Thema Antennensplitter: ... Mehr machen diese Splitter aber auch nicht...

    Wenn es darum geht warum bei 3 und mehr Empfängern ein Antennensplitter eingesetzt werden muß finde ich das auch eine sehr interessante Frage die ich offen nochmal stellen will. Die Paxis zeigt klar, daß zB ein 12 Ch Drahtlosempfängerrack mit 24 Teleskopantennen auch bei einem vernüftigen Aufbau (5-10 m von den Sendern weg; Antennen mit Sichtkontakt zur Bühne; Antennen gut ausgerichtet und sich nicht berührend) und solider Frequenzplaung Aussetzer produziert. Die selbe Anlage mit Antennensplitter dann aber sehr gut lief.

    Den einzisten Strohhalm den ich habe sind die HF-Hüllkurven um die Teleskopantennen. Das allein kann es aber nicht sein.

    Deshalb: WARUM benötigt man bei Mehrkanal Drahtlosanlagen Antennensplitter?

  • Squelsch

    • kabelwalter
    • 13. April 2004 um 22:08
    Zitat von "Tobias Zw."

    ... dient dazu, den Ausgang eines Funkempfängers stummzuschalten, wenn die Trägerwelle des Senders zu schwach wird. Das ganze funktioniert so ähnlich wie ein Noisegate:

    Absolut Richtig !
    Auch zu Vergleichen mit der Mute Funktion vom UKW-Tuner, wenn eine Frequenz ohne Sender eingestellt ist und das Rauschen weggemutet wird. Sobald man einen Sender findet wird der Tunerausgang wieder aufgemacht.

    Wird der Wert zu hoch eingestellt nimmt auch die Reichweite ab :!:
    Muß nur selten erhöht werden, zB wenn bei Multikanalanlagen durch Booster, Richtantennen und Nähe zu den Sendern starke Nachbarfrequenzen stören könnten.

  • Sennheiser e 935

    • kabelwalter
    • 13. April 2004 um 21:53

    Zugegeben: ich bin voreingenommen :)

    Bei meinem Einsatz stand das e 935 irgendwann eher zufällig bei der Sängerin. Beim Soundcheck war ich mehr mit der Dynamik der Band beschäftigt. Die Sängerin war in kürzester Zeit, eher nebenher, eingestellt.

    Da diese hervorragend ausgebildete Leadstimme einen ungewöhnlich großen Dynamikumfang hat, und meine Klangvorstellung eher "Radiomix" fürs Festzeltpublikum war, wurde die Stimme (trotz 4:1 Kompressor im Kanal und 2:1 in der Subgruppe) manchmal etwas zu laut. Beim Konzert konnte ich die Leadstimme angenehm in den Mix zurücknehmen. Das schöne war: Die Stimme blieb auch bei ruhigen Passagen klar als Leadstimme erkennbar.

    Für mich hatte bei dem Job das e 935 das "gewisse etwas" an Durchsetzungskraft im Mix. Ich empfand das Mikro als angenehm einfach zu benutzen, sowohl von der Feedbackfestigkeit her als auch vom Klang. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich an diesem Abend bei diesem Livejob.

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