Zitat von "FF"
Ich weiß nicht, bin da mathematisch absolut nicht fit genug - aber: stimmt das so wirklich? Ich denke nicht...
Doch, eingangs (1.Seite) hatte ich doch schon mal geschrieben wie das zusammenhängt.
Groupdelay ist die Ableitung der Phase nach der Frequenz -> wie stark ändert sich die Phase über die Frequenz, dafür brauch ich nur die Phase (keine Amplitude)
Zitat von "FF"
OK, aus Amplitude und Phase lässt sich das Groupdelay berechnen
...s.o.
Zitat
, und aus einer Impulsantwort lassen sich lassen sich wiederum Amplitude und Phase errechnen.
Genau, mittels Fouriertransformation.
Zitat
NUR - gilt auch die Umkehrung? Zweifel... wer weiss es sicher? So wie es ja auch zu jeder Funktion eine unendliche Menge von Stammfunktionen gibt...
Ja, mittels inverser Fouriertransformation.
Zitat
Zudem kommen beim Zeitverhalten ja noch Faktoren dazu, die in den Formeln direkt erstmal gar nicht erfasst werden, Stichwort Membranstabilität, Material eigene Resonanzen, usw.. Allerdings möchte ich den Thread nicht in diese Richtung umbiegen, denn das ist ja wieder Gehäuseprinzip unabhängig, hilft also nicht bei der DIfferenzierung der unterschiedlichen Systeme.
Schon klar, deshalb sollte man die Betrachtung ja auch nicht im Grenzlastbereich, für Frequenzen << Durchmesser_Chassis (kolbenförmige Bewegung, keine Partialschwingungen...) durchführen.
Zitat
Ansch: wie berechnest du aus AMplitude und Phase die Impulsantwort? Du hast geschrieben, du hättest das gemacht für BR und URPS. Hornresponse gibt ja kein Zeitverhalten aus?
Mathematisches Verfahren: s.o.
Habe mir dafür 'n kleines MATLAB Skript gebastelt (die eigentliche iFFT macht 'ne fertige MATLAB-Funktion, die habe ich verwendet.
Also:
Sim in Hornresp, Export von Freq., Ampl., Phase in ASCII Datei, einlesen in MATLAB, mit anderem Skript Filter basteln, Gesamtübertragungsfunktion bilden, mit nächstem Skript iFFT, Ergebnis graphisch darstellen, fertig.