"Eckfrequenz nicht tiefer als 10% des Tuningsfrequenzes "
Ja tiefer als 10% der Tuningfrequenz sollte sie nicht sein..lol... du hast aber wohl gemeint: "nicht tiefer als 10% unter der Tuningfrequenz"
"Eckfrequenz nicht tiefer als 10% des Tuningsfrequenzes "
Ja tiefer als 10% der Tuningfrequenz sollte sie nicht sein..lol... du hast aber wohl gemeint: "nicht tiefer als 10% unter der Tuningfrequenz"
Ich habe ne 48Hz getunete Box, booste etwas darunter bei 45 für mehr Tiefgang und Lowcut bei 33Hz /24dB (+boost bei 91Hz für mehr Punch)
Für vollen Pegel nicht unter Resofrequenz boosten und knapp darunter steil lowcutten. Wenn pegelmässig (Hub-mässig) Reserven vorhanden sind, dann ist ein tieferer und nicht so steiler Lowcut evtl. besser... (meine Meinung). Bzw. kann man sich auch 2 Setups machen: Eines für maximalen Tiefgang, ein anderes für vollen Pegel.
" LechnerTom
warum so garstig?
wir sind ein freies Land; oder steht etwa auf den Produkten LAP.GRUPPE drauf"
Bin ja gar nicht garstig - ich nehme nur an (weiß es aber nicht 100%ig), daß die Chinesen die LAB-patentierte "Class TD"- Schaltung kopieren. Das wäre nach meinem Ermessen illegal. Oder ist das Patent bereits ausgelaufen? Wer weiß da mehr dazu?
" Wer mit solche Kopien in Deutschland handelt oder unseren Namen LAB.GRUPPEN mit diesen Produkten verwendet, der bekommt einen netten Brief von unserer Rechtsabteilung."
Verständlich. Ich frage mich nur, ob die Fa. LAB auch gegen die chinesischen Kopier-Firmen gedenkt, rechtlich vorzugehen - oder ist denen nicht beizukommen, weil das chinesische "Rechts"-system sie schützt?
"Es gibt noch eine Firma Sanway die baugleiche Endstufen baut. Kennt die hier wer?"
Die Sanways sind der letzte Schrei im US-Power-Heimkinosegment:
Ja klar, an den Grenzbereichen des Übertragungsbereiches (also 20Hz und 20kHz) beginnt er, die Phase zu schieben. Dazwischen ist die Phase über weite Strecken ziemlich genau Null.
OK, eine "Ausnahme" wäre der "Allpass", aber sogar der schiebt die Phase nicht breitbandig gleich sondern nur im Übergangsbereich von 0 ... -180°.
Es ist aber nicht wirklich anzunehmen, daß ein Hersteller einen solchen - noch dazu mit einer Übergangsfrequenz im Bassbereich - in einen Amp einbaut ![]()
"die Amps verschieben die Phase unterschiedlich. In manchen Datenblättern ist die Phasenverschiebung auch in den technischen Daten angegeben.
Bei Powersoft stand es in den älteren Datenblättern der K-Serie drin, 270°. Manche Amps verschieben um 15° oder 42°, ist immer unterschiedlich und nicht von einem DSP abhängig.
Auch Endstufen ohne DSP verschieben die Phase. "
Lol ...wer kann mir IRGENDEINE Schaltung / Übertragungsfunktion nennen, die sich rein analog (also ohne DSP) bauen lässt, welche die Phase breitbandig (also im Durchlassbereich) um 270°, 15° oder 42° schiebt. Richtig, das gibt es nicht. Die Phase wird immer nur im Sperr- oder Übergangsbereich eines Filters geschoben und ist im Durchlassbereich immer ~0 oder ~180° (bei Verpolung).
"Mir kam auch gerade in den Sinn: Ist die E100 nicht Class D? Dann wird die Phasendifferenz dank Ausgangsfilter nicht ganz zu verachten sein..."
Selbiges gilt auch für das Class-D-Ausgangsfilter, das erst im Übergangsbereich / Sperrbereich >20kHz die Phase ernsthaft schiebt und im Bassbereich ziemlich genau 0° aufweist.
Da keiner der beiden Amps einen DSP hat, gehe ich von vernachlässigbaren Laufzeiten aus und es sollte deshalb keine Phasenprobleme geben. Auch daß beide bei 20Hz nur 0.2 bzw. 0.3dB Abfall aufweisen, deutet auf sehr niedrige untere Grenzfrequenzen und damit praktisch im Nutzbereich null Phasenverschiebung hin.
Die einzige Möglichkeit einer Phasenproblematik die ich hier sehe, wäre eine Verpolung.
545 für den K2 sinds soeben geworden.
Wette verloren - ich hab sie soeben auf 447 raufgeboten
Ne K2 in serviciertem Zustand.
http://www.ebay.at/itm/400420981569?ssPageName=STRK:MEBIDX:IT&_trksid=p3984.m1426.l2649
Steht bei 445, könnten wir jetzt wetten, wie weit die noch hochgeht...
"Mir tut sich die Frage auf, ob in Anbetracht der irrsinnigen Kurven-Formen, die Suche nach dem guten Leistungsfaktor überhaupt Sinn macht. Es ist mir auch ein Rätsel wie das Meßgerät diesen ermittelt."
Über die allgemeine Formel: Power Factor = Wirkleistung / Scheinleistung (Berechnung durch Integration - die Formel gilt auch für nichtsinusförmige Strom und Spannungsformen):
Momentanleistung als Zeitfunktion P(t) ist das Produkt aus u(t) mal i(t) zu jedem Zeitpunkt (P(t) kann zeitweise auch null oder negativ sein). Wirkenergie (in Joule) ist genau dieses Produkt über eine Periode aufintegriert. Wirkenergie durch die Periodendauer dividiert = Wirkleistung P als Kenngröße (gilt nur, wenn das Signal näherungsweise periodisch ist, sonst undefiniert).
Scheinleistung S ist das Produkt aus Effektivstrom Ieff und Effektivspannung Ueff, also das Produkt der quadratischen Mitttelwerte beider Größen.
Power Factor = P / S < =1
Angenommen, das Netz gibt nur 16A her, dann kann die Scheinleistung bei 230V nicht größer als 3680VA sein. P ist im praktischen Fall immer kleiner als S.
Powersoft wirbt bei der "K"-Serie mit PFC - bei der M30 bin ich mir nicht sicher ob eine drin ist.
Rockline deine Messungen sehen glaubwürdig aus.
Es sind auch alle Theoreme erfüllt:
Blindleistung^2 + Wirkleistung^2 = Scheinleistung^2
Power Factor = Wirkleistung / Scheinleistung
Scheinleistung = Urms x Irms
Das und deine Ausgangsleistungsmessungen im Internet unterscheiden dich positiv von vielen anderen Musikern und "PA-Profis", die nicht mal wissen, wie man eine RMS-Leistung errechnet, geschweige denn misst.
Nächster Schritt:
Nimm genau dieses Setup und hänge eine starke Höllstern, Powersoft, die RAM W12044 oder eine IT4x3500HD dran - du solltest einen (fast) sinusförmigen Netzstrom und hohen Power Factor sehen.
"Nun, LechnerTom und rockline, ich denke ihr habt beide noch nicht alles gesehen, was es in dem Bereich gibt und möglich ist (Ich beanspruche auch nicht für mich, da alles gesehen zu haben!)."
Yep, niemand kann alles gesehen haben - aber ich weiß, wie eine PFC funktioniert.
Jan: Die sauberste Herangehensweise wäre:
Ein Oszi mit (degausster und genullter) Stromzange über Phase oder Nulleiter in der Endstufenzuleitung, das Oszi in den Roll-Modus, Musik start bis Automat fällt. Dann STOP drücken. Im Speicher sollte nun die gesamte Stromaufnahme sein. Und die schauen wir uns im Zoom-Fenster an.
Evtl. könnte man noch die Netzspannung mitmessen, was aber nur geht a) mit 2 geerdeten Tastköpfen (einer auf L, einer auf N) über die Differenzbildung oder b) mit einem Tastkopf, wenn Oszi am Trenntrafo / Batterie hängt.
"Ich werde die Tage mal die Schaltpläne der aktuelleren Amps einsehen. Mal schauen was die so bauen."
Gute Idee - sag mir nur wo man die Schaltpläne herbekommt - die will ich nämlich auch!
"Das liegt an der C – Charakteristik hier" ist in dem Moment subjektiv leider denkbar wenig überzeugend."
lool
Kann ja durchaus sein, daß die XTI4000 keine PFC hat (is eben noch unteres Preissegment).
Aber die RAM-Audio hier, um die es hier in diesem Thread geht, hat 'ne PFC - zumindest behaupten sie es auf ihrer Internet-Seite. Und da denke ich mal an die Boost-PFC, weil so viel andere PFCs gibt es nicht, die sich durchgesetzt haben (kenne aber den RAM-Schaltplan nicht).
Ein anderes Beispiel ist die IT-4x3500HD - da gibts 'n Video bei Crown auf der Website wo der Techniker stolz präsentiert, daß sie von 90VAC bis 250VAC am Eingang funktioniert. Ohne daß ich den Schaltplan habe, sage ich mal, auch das sieht sehr nach Boost-PFC aus.