na die hat keine railumschaltung, is BCA topologie da braucht man keine railumschaltung. ich tippe eher auf einen tot (hochohmig) gewordenen stromshunt, der bei kleinen amplituden das gerät laufen lässt, bei höheren amplituden zuviel spannungsabfall produziert und der elektronik einen "überstrom/kurzschluss" vorgaukelt.
Beiträge von LechnerTom
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Bin soeben bei 125Euro ausgestiegen - mal schauen wie weit der rauf geht:
http://www.ebay.at/itm/130836189506?ssPageName=STRK:MEBIDX:IT&_trksid=p3984.m1426.l2649
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"IMHO ging das um Marktwert, was wiederum voraussetzt, das es überhaupt jemand kauft..."
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Was wiederum heißt, daß sich prinzipiell ALLES an irgendjemand zu irgendeinem Preis verkaufen lässt, solange es sich nicht um kostenpflichtig zu entsorgenden Sondermüll (Negativwert) handelt. Zu welchem Preis - das ist die Frage. Für 700 kriege ich (fast) ne neuwertige XTI2002 mit mehr Leistung, MIT DSP und MIT Hersteller-Garantie - nur um das in Relation zu setzen. Zugegeben, die XTI2002 hat nen Lüfter und etwas schlechteren Wirkungsgrad... just my 2 cents....
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Ich sehe die historische Bedeutung als erste lüfterlose Class-I (BCA)-Stufe. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, daß jemand soviel für eine steinalte 2x300W-an8- Ohm-Kiste mit 50Hz-Ringkern-Trafo-Netzteil hergibt.
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Was is so eine K1 heute wert, wenn sie noch funktioniert?
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Habe ein bisschen zu dem Thema rumgegooglelt: Der "Guru" bei denen ist Rog Mogale. Seiner Meinung nach findet man Kickbass bei genau 91 Hz und eine Anlage im "dance club" sollte einen unter 200Hz ansteigenden Frequenzgang mit Betonung des Unter-100Hz-Bereiches sowie einen Einbruch bei 2 - 4 kHz haben.
http://www.voidaudio.com/support/item/d…5bceb7c75a.html
Wenn man diese Musikrichtung immer genau so EQen muss, erhebt sich die Frage, warum nicht der Künstler / Tonmeister diesen Frequenzgang bereits in der Form auf CD / Mp3 brennt, so daß das PA-System "nur" noch flat sein muss.
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Naja so wie ich es verstanden habe, lässt er den Raum "mitspielen". d. h. er spielt nicht in eine leere Halbkugel sondern der langgestreckte Raum bildet eine Art "Horn" (Room Gain)...
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Leute ich habe 2 Fragen an euch:
1. Was im Prinzip unterscheidet eine Club-PA von einer "echten" PA? Oder warum ist das System nur für einen Club gut?
2. Wenn die Triple-21er von 29 - 95Hz spielen, die "Air Arrays" von 90Hz - 25kHz - wozu braucht man dann noch die "Hyperfold"-Kickbässe? -
"Man kann 11000W Dauerleistung anschließen. Bei Musik mit 6dB Crest reicht das schon für Spitzenleistungen von 44000W. Und so wenig Crest hat Musik nicht."
Genauer gesagt 11000 VA Scheinleistung - und das auch nur wenn alle 3 Phasen genau mit 16A rms belastet werden. Je nach Power Factor und Symmetriefaktor ist die max. dem 3-Ph-Netz zu entnehmende Wirkleistung jedenfalls kleiner als 11kW. Dazu kommt, daß das die EINGANGSleistung in die Stufen ist. Deren über lange Zeit gemittelte elektr. AUSGANGSleistung ist wiederum deutlich kleiner (je nach deren Wirkungsgrad), kann aber natürlich für kurze Bursts sehr wohl ein Vielfaches davon sein.
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"welche Faktoren einer Endstufe sind (elektrotechnisch) entscheidend für eine optimale Signalübertragung im Low, Mid, und High Frequenzspektrum ??"
Für alle Frequenzbereiche wichtig: Burstleistung als Funktion der Zeit. d. h. möglichst hohe Bursts für möglichst lange Zeit, weil natürlich die max. unverzerrt mögliche Leistung immer mit der Länge des Bursts sinkt. Kann man nur durch Messung ermitteln. Generell sollte möglichst viel Energie im Zwischenkreis gespeichert sein. W = (C *U^2) / 2. C kann niemals zu groß sein.
Wichtig im Bassbereich: Dämpfungsfaktor / Output Impedance
Wichtig im Mittenbereich: THD / IM
Wichtig im Hochtonbereich: Slew rate, THD / IM + noise, Frequenzgang (der sollte sauber und möglichst unabhängig von der Lastimpedanz sein) -
"Im Bassweg benötige ich eine höhere Leistung als im Mitten- und im Hochtonweg und somit eine wesentlich höhere Ausgangsspannung der Endstufe. Somit benötige ich beim Bass eine wesentlich höhere Slew Rate um die selbe Impulstreue wie im Mitten- und Hochtonweg zu erhalten, die Leistungsfähigkeit des Netzteiles natürlich vorausgesetzt. ???"
-> Im Bassweg braucht man praktisch gar keine Slew-Rate. Selbst bei 5kW an 8 Ohm mit 120Hz genügen 0.22V / us für ein völlig unverzerrtes Signal. Bei niedrigeren Frequenzen noch weniger.
Tip: Einfach die Sinusfunktion ableiten und den Wert der Ableitung für t=0 (höchste Steigung) berechnen. -
Welchen Wirkungsgrad 1W / 1m kann man in so einem Setup ungefähr erwarten bei 7Hz, 15 Hz, 30 Hz, 60 Hz ...?
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http://www.lambda-labs.com/de/wallofbass.…nces/wallofbass
Was denkt ihr? Können 32 Stk. 15"er in CB bei 7Hz 140 dB erzeugen?
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"Eben. Es kann trotzdem nichts schaden, einen Schutz dafür zu haben, aber eben nicht, wenn es im Ernstfall die Performance reduziert. Wie gesagt, ich habdawas, das funktioniert sogar, es muss nur noch in einen Controller handelsüblichen Formats gegossen werden."
Hast du ein Blockdiagramm / Signalflussdiagramm von deiner Idee?
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Der Limiter gehört meiner Ansicht nach nach dem Hochpass.
Kann der DSP-Eingang realistisch 10V (1000V im Signalweg gibt es nicht) UND sind diese 10V NUR durch einen 10Hz Sinus VOLL ausgesteuert (=extrem unwahrscheinlicher Fehlerfall), so sind am Limitereingang (und an seinem Ausgang 40mV), die auf 2.4V verstärkt werden - trotz des unrealistischen Signals noch immer keine Katastrophe.
In einem eher realistischen Fehlerszenario überlagern sich zu 1V Nutzsignal noch 1V bei 10Hz, was am Chassis genau 240mV (also quasi nichts) entspricht. Besser diese paar mV statt Pumpen. -
Banke bernd für deine ausführungen, ich werde mir das ganze durch den kopf gehen lassen, wenn ich zeit dafür habe, wochentags leider nicht...
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"Ich würde auch eher mal symmetrische Filter testen, und auch steilflankiger, z.B. Linkwitz Riley 24dB. Beide Boxen werden in dem Bereich wohl noch recht linear sein. Warum hast du denn überhaupt einmal 12dB, einmal 18dB genommen?"
Klingt vernüftig, hat aber was mit dem vorhandenen Material zu tun. Die XTI6002 kann das, z. B. LR 24dB. Der Digitech DSP hat aber nur den BW 2ter Ordnung im Programm (neben vielen anderen sog. "effect modules" die man beliebig in den Signalweg schalten und bei Bedarf auch beliebig verschachteln kann, was dann "Algorythm creation" heisst. Da ich nicht noch ein Teil kaufen möchte, und der alte 2 IN - 4 OUT 1993er-DSP nach dem Tausch sämtlicher ausgetrockneter PSU-Elkos eigentlich wieder recht gut funktioniert, habe ich ihn verwendet, um den Stereo-Hochpass und das Delay sowie die Phasenumkehr eines Kanals für den sog. "balanced supply mode" damit zu realisieren (wo dann eine Box natürlich invertiert angeschlossen wird, siehe Powersoft Digimod).
Theoretisch könnte ich 2 BW-HP 2ter Ordnung mit gleicher Grenzfrequenz hintereinanderschalten und so ein LR-Filter 24dB nachbauen - so weit bin ich in das Forschungsgebiet "Übernahmefrequenzoptimierung" aber noch nicht vorgedrungen - arbeite erst wenige Tage daran, und jetzt funktioniert es schon sehr gut.... -
"Leider falsch, jedenfalls wenn Du einen (Bass-)Lautsprecher anschließt. Zum gefährlichen Unfug gerät diese Aussage wenn dieser Basslautsprecher in der Hubüberschreitung betrieben wird. Kommt nur ein bisschen DC-Displacement dazu kollabiert das Chassis - mechanisch - verursacht durch die clippende Endstufe.
Keine clippende Endstufe produziert in dieser Betriebsweise sauber abgeschnittene Spitzen, nichteinmal am ohmschen Lastwiderstand, das ist Theorie, und diese Theorie macht absurde Leistungsangaben in Endstufendatenblättern möglich. "-> Wenn ich die Ausgänge meiner Stufen am ohmschen Lastwiderstand mit dem Oszilloskop anschaue, sehe ich sehr schön, wie die Sinusspitzen
beim clipping abgeschnitten werden. Man sieht auch, wie die Reglerschaltung die verlorene Spannungszeitfläche dadurch wettmachen will, daß sie die Ausgangsstufe länger als nötig im Clipping hängen lässt, wenn du das mit "nicht sauber abgeschnittene Spitzen" meinst."Chassis, insbesondere Basschassis, sind keine ohmschen Widerstände, und auch die Impedanz verliert jegliche Gültigkeit, wenn der Hub überschritten wird."
OK akzeptiert."Du redest immer nur über thermische Leistung, DAS hat Deine Beymas, die Originalen, nicht zerstört. Auch wenn die Schwingspule das letzte Glied in der elektrischen Kette ist - Die befindet sich in einem Magnetfeld und wird so zum Motor. Daran hängt eine gefederte Masse, die wiederum den Motor zusammenhält. Diesen Motor zerlegst Du, trennst Läufer von Stator, indem Du in ahnungsloser Betriebsweise die Schwingspule weit aus dem linearen Bereich treibst.
Du hantierst mit Leistungen, schon mit den Beymas, denen ein Chassis mechanisch nicht folgen kann, um auch entsprechend Schall zu produzieren. Dein Glück ist nun, daß Eighteensound moderne progressive und recht stabile Zentrierspinnen einbaut, die offenbar eine Zeit lang Deinen brutalen Versuchen standhalten."Na so brutal war ich zu denen noch nicht. Hab sie noch nicht mal voll laufen lassen, bzw. ich nähere mich langsam vorsichtig von unten der Grenze dessen, was sie vertragen - wobei es schwierig ist, nicht versehentlich drüber zu kommen.
"Du misst mit RMS-Voltmeter (Welches?) dynamische Signale, aua..." Na mit einem Dreheisen-Analog-Gerät, mit was sonst? Ein digitales würde nur wild herumspringen, der Zeiger vom analogen findet aber einen halbwegs stabilen Wert, um den er herumpendelt. Wie würdest du messen?
Damit was Produktives daraus wird ...gib mir bitte mal die Eckdaten Deiner Basslautsprecher
Chassis: 18NLW9400
Innenvolumen ohne Port je Chassis: 155l
Tuningfrequenz: ? (und wie Du Diese ermittelt hast) 48Hz (mit BassCAD durch Eingabe der Daten)"Ich simuliere das gerne, und sage Dir dann welche Spitzenspannung das Oszilloskop anzeigen darf. Und weil auch Du Keines hast erkläre ich Dir auch den Workaround zur Messung und Einstellung mit Voltmeter."
Danke für das Angebot - ich habe aber nie gesagt daß ich kein Oszi habe. Bzw. das hängt nicht standardmässig in meinem Setup, weil ich es mir extra vom Labor ausborgen muss - zum Einstellen und Herumbasteln habe ich sehr wohl eines.
Grüße,
Bernd
PS
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"Ach dieser Filter 1.Ordnung bei 300Hz wirkt phasenmässig kaum auf 120Hz."
Wirkt kaum, richtig, aber hat auch einen kleinen Phasenverschub zur Folge.