Ein paar "Tipps" meinerseits: (das meiste wurde ja schon gesagt)
Auf örtliche Gegenbenheiten hat man zwar wenig Einfluss (kleine/große Tanzfläche, DJ im Eck) aber eines kann man oft gut zusammen mit dem Gastgeber beeinflussen: "redegesellige"-Leute (besonders die ältere Generation) sollten möglichst weit weg von den Lautsprechern sitzen! Irgendwie scheint es ein Fluch zu sein, dass bei fast jeder Party die Omas, Opas und Quasselstrippen sich direkt vor die Boxen setzen und sich dann beschwehren, weil es Ihnen zu laut ist... :x Also: Sprecht vorher mit dem Gastgeber, und wenn er er beeinflussen kann (geht fast immer), soll er nahe der Tanzfläche und damit der PA, die "jüngeren" Gäste hinsetzen oder zumindest diejenigen von denen er glaubt das von denen "Stimmung" zu erwarten ist.
Noch ein "Muss" für einen guten Party-DJ (meiner Meinung nach), egal ob mit oder ohne Tanzen: Gute Moderation! Aber dabei bitte das richtige Maß finden: Anfangs die Gäste animieren, gerne auch direkt ansprechen, Späße machen (bitte, bitte keine Witze runterleiern!!)... nur wenn die Party "läuft", sollte man sich dann entsprechend zurück halten. Ein "quasselnder DJ" mitten in der Rockrunde killt jedes HangBangerfeeling... :grin:
Thema Licht:
Je nach Alter der Gäste: Licht möglichst nur auf die Tanzfläche richten. Besonders ältere Herrschaften stören sich an "blendendem und zappeligen" Lichteffekten. Bei Feten fürs junge Puplikum kann man sich dagegen gerne im ganzen Raum austoben.
Bitte keine Musikrichtung "totspielen"!
Ich habe so als Faustregel: normal 3, maximal 5 Songs je Genre, dann wechsle ich...
Dabei versuche ich den Wechsel "sanft" hinzubekommen ... Die Gäste sollen nicht geschockt werden, sondern fast unbemerkt vom zb. dt. Schlager über 80erDisco, Reggae zum Rock "geleitet" werden. Sinn dahinter: Damit vermeidet man ein fluchtartiges Verlassen der Tanzfläche und schafft es oft, das die Oma und Opa gestartet bei Trafi Deutscher sogar noch in der Reggaerunde ihren Foxtrott dahin schlurfen... naja nicht immer aber oft. ![]()
Wobei zu sagen ist: Krasse Wechsel können ein sehr gutes Effektmittel sein, die Gäste richtig anzuheizen, allerdings muss das dann ein richtiger kracher sein bei dem die Tanzfläche regelrecht gestürmt wird... Welcher Song kommt dabei auf die Gäste und aktuelle Stimmung an. Nur: Bitte die "Schocktherapie" nicht zu oft einsetzen, kann sehr schnell ins Gegenteil umspringen!