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  4. Mischpulte & Signalquellen

Warum sind DJ-Mixer so teuer?

  • Eliminator
  • 6. Februar 2009 um 21:20
  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 6. Februar 2009 um 21:20
    • #1

    Hallo,

    ich wollte mir für kleine Sachen, wo ich außer vielleicht einem Mikro und dem Laptop nur einen CD-Player brauche, einen DJ-Mixer kaufen, damit ich nicht das ganze Rack mit dem Mischpult und den Dynamics mitschleppen muß.

    Allerdings wurde mir angesichts der Preise, die die renommierten Hersteller dafür verlangen, schlecht. Warum kostet so ein Ding mehr als ein "richtiges" Mischpult?

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 7. Februar 2009 um 07:16
    • #2

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du mit 'richtigem Pult' nen Livepult meinst. Bei beiden bleibt die Regel, dass Qualität eben bezahlt werden muss. Aber wenn du nicht viel ausgeben willst...es gibt auch Pulte für 50 Euro, nur darfst du da klanglich und qualitativ nicht viel Erwarten.

    Bei einem Auto zahlst du für einen Mercedes der S Klasse doch auch mehr als für einen Kia, Fiat etc.

  • slaytalix
    Verifiziert
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    1
    • 7. Februar 2009 um 09:44
    • #3

    Welche DJ Mixer meinst Du ? Ein Allen & Heath V 6 hat Röhren, wird in England gebaut & kostet eben 7000 €. Von Rabatten f. Händler einmal abgesehen. Zudem hochwertige Penny & Gilles Fader.

    Chinateile werden natürlich günstiger gefertigt. Aber willst Du für 0.60 € pro Stunde arbeiten ?

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 7. Februar 2009 um 17:20
    • #4

    Wenn mir ein 50 Euro Mixer reichen würde, hätte ich mir längst einen bestellt. Aber es ist in meinen Augen Schwachsinn, eine Signalkette aus ansonsten hochwertigen Geräten durch einen Billigmixer zu versaubeuteln.

    Es ist eine Grundsatzfrage: Ein "normales" Mischpult der gleichen Preisklasse hat 5x mehr Bedienelemente und sicherlich auch mehr "Innenleben". Ist ein DJ-Pult robuster oder ist es ein Trendartikel?

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Peerless
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    4.334
    • 8. Februar 2009 um 09:43
    • #5

    DJ Pulte sind Trendartikel ;) Vergleich wär jetzt z.b. ein DJM600 und ein GL2400, das DJM kostet 777 Euro das Gl in günstigster Version 1699 Euro.... Das Pioneer gat 4 Stereo Kanäle, das GL auch, aber dazu noch 14 Mono Kanäle und 4 Gruppen, 16 Mic Pres Phantomspeisung, Insertbuchsen usw.... Man könnte natürlich jetzt annehmen, dass das DJm hochwertige Phono Preamps hat die sau teuer wären, aber da glaub ich bei Pioneer nicht wirklich dran.... Fakt ist, der DJ will bestimmtes Werkzeug und da wird halt bezahlt, was die Hersteller Firmen fordern....

    http://www.ae-rental.de

  • Rico Nowara
    Beiträge
    129
    • 8. Februar 2009 um 12:23
    • #6

    Tatsache ist aber auch, dass gerade die Ch-Fader weitaus mehr belastet werden. Es wird ja immer gern dran rumgerissen, schnell und ruckartig hoch oder runter gezogen, wild an den EQs gedreht usw... insofern müssen die Bauteile schon robuster gebaut sein.

    Die wenigsten DJ Pulte haben die Soundqualität die die Studio / Livepulte bieten. Pioneer kommt da m.M nach immer noch nicht dran. Ich hab 2 Urei Pulte, die stehen den Pios finde ich in nichts nach, klingen dafür um einiges besser, und das für weniger als die Hälfte des Preises. Und wer steht / stand dahinter? Soundcraft ;)

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 9. Februar 2009 um 11:49
    • #7

    Also ich halte mich da raus. Wenn hier DJ-Pulte mit Live-Pulten gleich gesetzt werden bin ich wohl seit fast 20 Jahren zu doof :grin:

    Eliminator: Was nützt dir denn bitte ein gutes Mischpult wenn du mit Laptop und MP3s auflegst? Da fängt der Fehler in der Signalkette ja schon an. Wenn die MP3 Geschichten klanglich identisch wären würde ich nicht soviele CDs schleppen müssen, aber das dauert wohl noch ein wenig.

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 9. Februar 2009 um 16:29
    • #8

    Ich lege hauptsächlich mit CDs auf, der Laptop ist nur für gewisse Notfälle. Wird auch so bleiben, das Geklicke liegt mir nicht. Aber nichts destotrotz muß der auch mit ans Pult.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • nils kristiansen
    Beiträge
    1.641
    • 9. Februar 2009 um 23:12
    • #9
    Zitat von "Eliminator"

    Wird auch so bleiben, das Geklicke liegt mir nicht. Aber nichts destotrotz muß der auch mit ans Pult.

    Anderes Thema, ich weiß...

    Statt "Klicken" nutzt du auch einen Midi-Controller (z.b. Vestax VCI-100) oder wenn du das Vinyl-Feeling brauchst Timecode...

    Gruß,
    Nils

    Account selten genutzt -> Party PA

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 10. Februar 2009 um 00:01
    • #10

    Ich vermisse beim Laptop vor Allem das "CD raussuchen und einlegen"-Feeling. Es kommt schon mal vor, daß mir nicht von selbst einfällt, was ich als nächstes spielen will, und daher den Blick suchend über meine Koffer schweifen lasse, bis mir die passende CD förmlich ins Auge sticht.

    Daher sehe ich keinen Grund, meine CDs in mühevoller Kleinarbeit komplett auf MP3 zu konvertieren.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • mike j.
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    2.924
    • 4. März 2009 um 13:56
    • #11

    DJ Mixer und Live Mixer ist doch das gleiche, nur der DJ Mixer ist kleiner - Live sinds beide oder gibt es Playback DJ's oder sowas?

    Ich glaube eher es sind die Funktionen, die Ein- und Ausgänge, ... zu letzt die Qualität.

    Gibts einen DJ Mixer mit XLR Eingängen? Wahrscheinlich nicht, da jeder DJ mit was anderem als Cinch ("Rot Weiss") überfordert ist. Im Livebereich macht XLR (somit Symmetrisch) sehr viel Sinn, vorallem die Signalleitungen sind wahrscheinlich länger als 1 Meter.

    Die meisten DJ Mixer haben nun auch XLR Ausgänge - wieso? Um den hier Armen Tontechs entgegenzukommen. Unser Mastermixer hat übrigens auch XLR Inputs - Danke an Pioneer ;)

    Die Eingangssection von einem Livemixer ist ein wenig vielfältiger als die von einem DJ Mixer. DJ Mixer haben 3 Parametrische EQ's, die Fix sind, einmal Gain und Balance - alle Kanäle sind als Stereokanäle ausgelegt. Gruppen gibts nahezu nicht.
    Beim Livemixer hingegen: mindestens 1x veränderbare Parametrische Mitten, ein paar Regler für die Gruppen, Aux Send,.... sind auch dabei. Die Kanäle sind meist Mono und Balance heißt hier dann Pan.

    Crossfader hat das Livemischpult auch nicht, weil den da keiner braucht.

    Wenn man die beiden Mixerarten einmal einsatztechnisch getrennt hat bleibt noch der Preis. Wieso muss ein DJ Mixer 1000 Euro und mehr kosten - weils die DJs bezahlen. Es gibt Trendgeräte wie Pioneer DJMx, die einfach standard sind. Und die werden gekauft, recht egal was die kosten.

    Fürs Forum ein kleiner Input zur Kaufentscheidung:
    Wenn die Wahl zwischen DJM500 oder 600 bzw DJM800 ansteht: 500erter oder 600erter nehmen! Das 800erter hat eine recht miese Verarbeitungsqualität. Hatten wir schon im Service, ist katastrophal.

    Bei Livemixern stehen Leute dahinter, die wissen was sie brauchen, wissen was sie kaufen ,... Somit wird hier auch nur das verlangt, was der Mixer auch kostet. Dies ist zwar weit mehr als bei DJ Mixern, hat aber auch seine Gründe...

    Zurück zum DJ Mixer und dem Preis:
    Alles was nicht China Billig ist, hat gleich seinen Preis, weils auch besser ist. Von der Verarbeitungsqualität und den verwendeten Bauteilen.
    Die Chinabilligsparte arbeitet auf einem anderen Prinzip.

    - Hier gibts einmal die Selbstentwickler, die Produkte herstellen, die in Europa gelabelt auf den Markt kommen.
    Beispiele hierzu: T.Amp TA Serie (Baugleich alte DAP Palladium und Boost PX Serie), Österreich: Technisches von Hofer [GPX], Eduscho [TCM] ähnelt alles Silva Schneider - wieso: weils alles nur gelabelt ist.

    - Chinesische Nachbaufirmen, die je nach Recht International liefern oder die Ware im Land bleibt (Zielgruppe nur noch 2Miliarden). Hier werden Namhafte Sachen komplett nachgebaut. Es gibt in China eine Firma (Name nenne ich hier nicht), bei welcher man jede Martin Audio Box mit alternativer Treiberbestückung (meist P.Audio) kaufen kann. Aber auch anderes wie die Martin Systemamps oder Lab Gruppen Nachbauten findet man in desssen Showroom (Hab Bilder geschossen, werden hier aber nicht veröffentlicht). Klingen tut halt alles Chinesisch, da die Treiber nicht an die Box angepasst sind, sondern einfach was reingebaut wurde, was physikalisch passt. Das wird in China überall verbaut. Beispiel 2: Bus Zonda (Bus des Jahres) vs. Starliner (glaub ich wars).

    Das sind dann meist die Sachen, die auf eBay verkauft werden. Diese werden auch meistens so angepreisen, dass sie mit XY zusammen entwickelt sind oder sowas - stimmt im weitesten Sinne auch ;-).

  • max rein
    Beiträge
    38
    • 4. März 2009 um 16:43
    • #12
    Zitat

    Gibts einen DJ Mixer mit XLR Eingängen? Wahrscheinlich nicht, da jeder DJ mit was anderem als Cinch ("Rot Weiss") überfordert ist. Im Livebereich macht XLR (somit Symmetrisch) sehr viel Sinn, vorallem die Signalleitungen sind wahrscheinlich länger als 1 Meter.

    Die meisten DJ Mixer haben nun auch XLR Ausgänge - wieso? Um den hier Armen Tontechs entgegenzukommen. Unser Mastermixer hat übrigens auch XLR Inputs - Danke an Pioneer ;)

    Die Eingangssection von einem Livemixer ist ein wenig vielfältiger als die von einem DJ Mixer. DJ Mixer haben 3 Parametrische EQ's, die Fix sind, einmal Gain und Balance - alle Kanäle sind als Stereokanäle ausgelegt. Gruppen gibts nahezu nicht.
    Beim Livemixer hingegen: mindestens 1x veränderbare Parametrische Mitten, ein paar Regler für die Gruppen, Aux Send,.... sind auch dabei. Die Kanäle sind meist Mono und Balance heißt hier dann Pan.

    Crossfader hat das Livemischpult auch nicht, weil den da keiner braucht.

    Wenn man die beiden Mixerarten einmal einsatztechnisch getrennt hat bleibt noch der Preis. Wieso muss ein DJ Mixer 1000 Euro und mehr kosten - weils die DJs bezahlen. Es gibt Trendgeräte wie Pioneer DJMx, die einfach standard sind. Und die werden gekauft, recht egal was die kosten.

    Fürs Forum ein kleiner Input zur Kaufentscheidung:
    Wenn die Wahl zwischen DJM500 oder 600 bzw DJM800 ansteht: 500erter oder 600erter nehmen! Das 800erter hat eine recht miese Verarbeitungsqualität. Hatten wir schon im Service, ist katastrophal.

    Bei Livemixern stehen Leute dahinter, die wissen was sie brauchen, wissen was sie kaufen ,... Somit wird hier auch nur das verlangt, was der Mixer auch kostet. Dies ist zwar weit mehr als bei DJ Mixern, hat aber auch seine Gründe...

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    heist das jetzt, das wenn ich ein DJ bin, dass ich bissl blöd bin oder was???? :evil:

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 4. März 2009 um 19:02
    • #13

    Nur der betroffene Hund bellt.

    Ich würde mal nach einem Urei Ausschau halten. Werde wohl auch dahin wechseln. Mit dem Denon DN-X 1500 bin ich sehr zufrieden, nutze aber die ganzen Spielereien und Effekte wenig. Die Verarbeitung gefällt, die Kritik die ich hier schon oft las, kann ich nicht bestätigen. Klanglich ists dem DJM600 überlegen, das war auch mein Haupt-Kaufgrund. Für die DJM800 Anwärter rate ich dringend Probehören & die Messungen im Schwesterforum zu begutachten.

  • mike j.
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    2.924
    • 7. März 2009 um 21:36
    • #14
    Zitat

    heist das jetzt, das wenn ich ein DJ bin, dass ich bissl blöd bin oder was???? :evil:

    das hast du jetzt gesagt ;-).

    Aber man kann Sinnvoll kaufen oder einfach nur das, das angesagt ist ;-). Zweiteres ist Dumm.

  • max rein
    Beiträge
    38
    • 8. März 2009 um 19:08
    • #15

    klar, ich kauf mir nen live-mixer zum d&b auflegen^^

    ne, klar sinds trendartikel, weil jeder 16-jährige nach den teilen schreit. der dj hat halt seinen mixer als werkzeug und der livemensch sein livepult.

  • FF
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    1.868
    • 9. März 2009 um 11:44
    • #16
    Zitat von "Mike J."

    ... DJ Mixer haben 3 Parametrische EQ's, die Fix sind, ...


    Ah ja! :grin:

    Gruß FF

  • Jonnytrance
    Gast
    • 9. März 2009 um 21:23
    • #17

    :grin: :grin: :grin:
    Dir entgeht einfach nix :lol:

  • FF
    Reaktionen
    105
    Beiträge
    1.868
    • 10. März 2009 um 14:11
    • #18

    Dunkel war’s der Mond schien helle,
    schneebedeckt die grüne Flur,
    als ein Wagen blitzeschnelle
    langsam um die Ecke fuhr.

    Drinnen saßen stehend Leute,
    schweigend im Gespräch vertieft,
    als ein totgeschossner Hase
    auf der Sandbank Schlittschuh lief.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 12. März 2009 um 13:38
    • #19

    Darf ich mal den Sinn dieses Threads erfahren? Ich habe es wohl nicht kapiert.

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 12. März 2009 um 20:08
    • #20

    Teuer, was immer man darunter versteht, macht diese "eierlegendenwollmilchsau" DJ-Mischer neben der meist besseren Fader-Hardware doch hauptsächlich das ganze Effekt und Filterzeugs. Ich wette mal das der Großteil der Party-DJs, und diejenigen die sich so nennen, weniger als die Hälfte der Effekte-Filter und anderer Features überhaupt kennen, geschweige denn richtig anwenden können. Es zählt eben oft mehr das "nice to have" als "need for job".

    Klar soll man auf gute Verarbeitung achten, aber sich immer vor Augen halten, ob ich das alles auch brauche was so ein Ding intus hat.

    Servus! Peter.

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