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Beiträge von Hörnli

  • Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

    • Hörnli
    • 12. November 2009 um 21:00

    Moin Sram,

    Nehmen wir einmal an Herrn Hausdorfs behauptete Klirrmessung wurde an der weiter oben beschriebenen BR durchgeführt, und der Vergleich zur CB durch verschließen der BR- Ports. Das Tuning der BR- Box soll bei 45Hz liegen, aus seinen Messungen kann man abschätzen, daß das hinkommt. Diese BR- Box hat ein Hubminimum bei 45Hz, unterhalb 33 Hz übersteigt der Hub den der CB, oberhalb von 60Hz ist er gleich. Bei 30Hz in der Tabelle kann also keine Klirrminderung durch reduzierten Hub auftreten, genausowenig bei 70Hz. Schaut man in den Frequenzgang sieht man bei 30 Hz keinen Schalldruckgewinn der BR.

    - Wie soll sich, Deiner Ansicht nach, bei 30Hz der klirrarme Schalldruck erhöhen?

    Schaut man bei 70Hz in die Frequenzgangmessung zeigt sich ein Schalldruckgewinn der BR von 3 dB.

    - Woher soll bei 70Hz, Deiner Ansicht nach, der um 8dB höhere klirrarme Schalldruck kommen?

    Viele Grüße, Bernd


    Edits Hausdorf, sorry

  • Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

    • Hörnli
    • 12. November 2009 um 09:42

    Moin,

    Zitat von "Mechwerkandi"


    Noch einer, der alte Hefte hortet.
    Kriegsgeneration, wirft halt nichts weg. :grin:

    Interessant auch die Einlassungen des Autors zum Thema "geringfügige Undichtigkeiten" und "Fehlabstimmung".


    Wenn man mal davon absieht, daß die Klirrtabelle nachweisbar frei erfunden ist, "geringfügige Undichtigkeiten" laut zischen (isser taub?), und sich sowohl der technische als auch der wissenschaftliche Stand weitere 24 Jahre vom "Krieg" fortentwickelt hat... ...ein guter Artikel. :grin:

    Viele Grüße, Bernd

  • Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

    • Hörnli
    • 12. November 2009 um 02:50
    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Stimmt, bei so vielen Litern macht das ja schon was aus (wenn ich mich recht entsinne 20%, wären dann bei 200l schon 240l) ...


    Woher weißt du das :?:

    Grüße- Hagen


    eingespielt oder nicht ändert auch an der Mms nichts

  • Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

    • Hörnli
    • 9. November 2009 um 17:10

    Moin Hagen

    Zitat von "Hagen Jaeger"

    also für eine Einbauresonanz von 50 Hz bräuchte ich um die 320l Nettovolumen :lol: ... Das ist ein bisschen viel ;) .


    Ja, das wäre unter dem Transportaspekt viel, nur, ich komme bei der Simulation mit den Herstellerdaten in Hornresp23 auf 200 Liter - für eine Resonanz bei 50,x Hz. Nehme ich jetzt Deine BRs mit 230 Litern, verschließe die Ports, zähle das Luftvolumen in den Ports zum CB-Volumen dazu, liegt die Resonanz wohl unter 50 Hz.
    Irgendeine Simu ist hier falsch?
    BL und QTS in den Herstellerangaben sind nicht konsistent gegeneinander. Um auf die Basisgröße BL von 34N/A zu kommen muß ich einen QTS von 0,29 einsetzen. Zudem ist das BL Erfahrungsgemäß zu hoch angegeben. Ich habe zunächst die Herstellerdaten in Hornresp eingegeben, da Komme ich auf 50 Hz bei 200 Litern. BL und QTS spielen bei der Resonanzfrequenz keine Rolle.
    Eine unabhängige Quelle misst mit dem MLSSA-System folgende T&S-Parameter:

    Fs 35,71 Hz
    Re 5,64 Ohms(dc)
    Qms 10,07
    Qes 0,34
    Qts 0,33
    Vas (Sd) 312,23 liters
    Mms 280 grams
    BL 32,27 Tesla-M (N/A)
    Sd 1772 cm²

    Daß die Messen können haben sie mir bei anderen Chassis gezeigt, die ich hierhatte und selbst gemessen habe...

    damit komme ich natürlich auch auf 320 Liter für 50 Hz - du hattest diese Daten?

    Anyway auch die 57 Hz Reso bei 200 Litern mit diesen Quelldaten würde mich nicht abhalten. Wobei fairerweise das Bruttovolumen nicht kleiner sein bräuchte als bei Deinen BRs.


    Zum Hörvergleich brauchst Du Zeit, schnelle "Shootouts" führen schnell zu falschen Entscheidungen. Um Shootouts zu gewinnen würde ich alles in ESW-ähnliche Bummsen einbauen ;) und Musik spielen, die den einen Ton des Resonators und alle sonstigen Resos voll trifft. Das Problem guter Lautsprecher sind genau diese Vergleiche, von "Musikhören" kann man bei Shootouts nicht sprechen, bei Veranstaltungen aber schon, vor allem wenn man selbst mischt oder auflegt.


    Viele Grüße, Bernd

  • Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

    • Hörnli
    • 8. November 2009 um 22:01

    Moin Hagen , ich zitiere mich mal selbst


    Zitat von "bernd häusler"

    Moin,

    da ich per PN gefragt wurde...

    Ein geschlossener Bass ist eine geschlossene Box, wofür allgemein das Kürzel "CB" eingesetzt wird. Also eine Kiste mit einer einzigen Öffnung darin, in die das Chassis eingebaut wird. Ganz im Gegensatz zu allen anderen Konstruktionsmöglichkeiten funktioniert eine CB immer, und ist ohne besondere Kenntnisse in einfachsten Setups betriebssicher. Der 18NLW9600 ist kein "spezielles" CB- Chassis, denn seine außergewöhnliche Hubfähigkeit ist in allen Konstruktionen nützlich. Darüber hinaus ist der 18NLW9600 eines der selteneren hochmodernen Chassis, die auf sicheren Betrieb in Helmholtzgehäusen (Bassreflex/BR, BP6...) hin konstruiert sind.

    Man hat also große Freiheiten bei der Konstruktion, ganz im Gegensatz zu vielen immer noch käuflichen Chassis. Denn die absolute Mehrzahl der angebotenen Chassis ist in Anbetracht der heutigen Musik-Produktionstechniken überhaupt nicht mehr betriebssicher in Helmholtzgehäusen nutzbar, auch dann nicht, wenn man alles richtig macht, was schon bei BR gehobene Kenntnisse und aufwändigere Technik erfordert. CB ist in jeder Hinsicht einfach und gut.

    Bleibt also die Frage übrig: "Und wie baue ich nun eine CB?"

    Die erste Frage bei PA-Lautsprechern ist der Transport. Dazu misst man die Breite der Wohnzimmertür, oder den Laderaum des Transportfahrzeugs, fragt seine Frau, oder das Personal. Vorteil von CB ist hier, daß das Verhältniss der Außenmaße l*b*h nur von den Maßen der Seite abhängt, in die das Loch für den Chassiseinbau gesägt wird. Irgendwo muß das Chassis hinpassen. Hinten ist ein Chassiskorb und der Magnet, der sollte besser innerhalb der Kiste sein, und nicht mit Versteifungen kollidieren. Jetzt muß man eigentlich nur noch vermeiden versehentlich einen URPS zu bauen, auch wenn ein URPS prima funktioniert. Die Erklärung "warum denn?" ist zu schwierig, und CB funktioniert gut genug.

    Das Volumen eines Quaders ergibt sich aus den Soll-Maßen nach: V=l*b*h also berechnet man es einfach. Das richtige Volumen liegt irgendwo zwischen dem "URPS-Volumen" und dem "Protestvolumen" von Frau oder Personal. Sehr gut klingen wirds immer. Will man die CB allerdings einfach so ohne weiteres technisches Gedöhns, also nur mittels Endstufe direkt am CD-Player betreiben, dann sollte man sich weitergehende Gedanken machen. Dazu liefern Thiele&Small zwei Formeln. Mit der Einen berechnet sich, wenn man die tatsächlichen T&S- Daten des Chassis einsetzt, aus dem Volumen die Resonanzfrequenz. Aus der Zweiten berechnet sich die Einbaugüte. Aus dem Zusammenhang von Einbaugüte und Resonanzfrequenz ergibt sich der Frequenzgang.

    Das größte Problem mit dem Frequenzgang ist, daß der Mensch mit seinen Sinnesorganen kein Meßgerät ist, und zudem schlicht nicht in der Lage technische Daten mit Erlebnissen in sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Das hält den Menschen aber nicht davon ab unbegriffene Technologien einzusetzen, er ist vernunftbegabt und greift auf Erfahrungswerte zurück. Ein Lautsprecher ist keine Atombombe, ethische Probleme mit Experimenten nicht offensichtlich.

    Es ist also erlaubt Erfahrungen zu sammeln, oder auf Erfahrungen Anderer zurückzugreifen. Also schaut man in die Literatur oder probiert es aus.

    Meine Tipps für die optimalen Werte eines geschlossenen Basslautsprechers sind:

    Einbaugüte 0,707

    Resonanzfrequenz 50Hz

    Hat man den Taschenrechner richtig bedient erkennt man, daß meine Optimalwerte mit dem 18NLW9600 nicht möglich sind. Je nach Volumen ist die Resonanz "zu hoch", oder die Einbaugüte "zu gering". Mit der Wahl von 50Hz umgehe ich jede Diskussion zum "Under-Resonance-Principle-Bass". Zudem klingen 50Hz Einbauresonanz mit allen Musiken der Welt gut. Das Problem mit der Güte begrenzt sich sehr weitgehend auf die Verwechslungsgefahr des Wortes mit dem Wort "Qualität". Also habe ich der Wunsch-Resonanzfrequenz oberste Priorität eingeräumt. V=b*l*h=(60cm)³=216Liter. Außenvolumen, innen Luft, Holz, ...Magnet... . Die Endstufe für PA-Betrieb sollte ohne Clipping 110 Volt RMS bringen können, und der Bediener diese Grenze einhalten. Wenn die Signalkette nicht genügend Lowcutfilter (meistens zu viele) enthält, UND die Quelle Frequenzen unter 20 Hz liefern kann empfehle ich einen Lowcutfilter >>nach dem Limiter!<<. Ein Lowcutfilter vor einem Limiter ist immer gänzlich nutzlos! Solange man nicht Schallplatten spielt oder experimentelle Signale erzeugt ist beim CB18 ein Lowcutfilter verzichtbar.

    Man kann den 18NLW9600 natürlich auch in eine Bassreflexbox bauen. Das hat den Vorteil, daß man experimentell einfach die Reflexöffnung verschließen kann. Denn mit sehr großer Wahrscheinlichkeit hat die gebaute Kiste wie zufällig das "richtige" 50Hz- Volumen für CB, Frau, Personal...


    Gruß

    Alles anzeigen

    Daß da vom 18NLW9600 die Rede ist soll Dich nicht davon abhalten einen RCF LF21N451 in CB zu bauen. Dann höre ausgiebig Musik, im Vergleich... ...sollten Dir Deine Musiken mit CB nicht besser gefallen, dann bleibe bei BR, jeder Versuch mit anderen Konstrukten führt nirgendwohin.

    irgendwas um 200 (230 ;) ) Liter Innenvolumen passt schon, vielleicht brauchst Du wirklich keine neue Box und verschließt Doch die Eckports. Tipp: im Autozubehör, oder beim Autoglasdienst gibts "wiederabtupfbare" Scheibendichtmasse. Das ist wie Edelkaugummi, lässt sich von fast jeder Oberfläche mit sich selbst restlos abtupfen, und ist wiederverwendbar. Normalerweise wird das in Autoscheiben- Gummidichtungen als zusätzliche Abdichtung eingespritzt. Was vorquillt wird mit einem Klumpen davon weggetupft. Damit kannst Du die Holzbrettchen mühelos dichtbekommen, und die gehen auch wieder ab. Dicht sollte das schon sein, sonst zischt es lästig. Ein Gehäuse dieser Größe braucht schon Versteifungen, etwas mehr Arbeit als einfach nur 6 Bretter zusammenzuleimen ist das schon... .

    Viele Grüße, Bernd

  • Treiber für 15" Horn gesucht.

    • Hörnli
    • 3. November 2009 um 01:28
    Zitat von &quot;Seibel&quot;

    Reicht es wenn ich einfach beim T-rack auf Mono umstelle?

    Im Bietebrett werden grade 6Stück Beyma 15K200 Treiber verkauft, wären die was für mich?

    ja, T-Rack auf Mono-Bass ist genauso OK wie mit Y-Adapter oder parallel-mono mit beiden Kanälen angeschlossen. Mischung ist die Selbe ;)

    Ich würde gebrauchte Basschassis nur dann kaufen, wenn ich die Nullage persönlich überprüft habe. Auch wenn sie noch laufen bedeutet das ja nicht, daß sie noch klingen. Mit auch nur leicht verschobener Nullage klirrts schon erheblich.

    Viele Grüße, Bernd

  • Fertiges Horn aber passendes Chassie fehlt...Hilfe!

    • Hörnli
    • 31. Oktober 2009 um 04:24

    Moin,

    Zitat von &quot;Christian Bauer&quot;

    wollt eigentlich was kleines, Bassstarkes und wollte da mal rumhören.


    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=74555

    Viele Grüße, Bernd

  • Treiber für 15" Horn gesucht.

    • Hörnli
    • 31. Oktober 2009 um 04:00

    Moin,

    Zitat von &quot;berot&quot;

    bässe an die hintere bühnenkante als monocluster.
    nicht schlecht - vor allem, weil das meistens der platz fürs schlagzeug ist.
    die bassdrum braucht man dann auch garnicht mehr abzunehmen - würde sofort koppeln.


    Was ich auf große Bühnen zuweilen an Bassdrum auf den Drumfill mische reicht im kleinen Club auch ohne PA ;) . Ich sehe auch nicht das geringste Problem einen CB18 unter den Kofferverstärker des Bassisten zu stellen und den anderen unter das in Clubs sonst untaugliche Halfstack. Oder habe ich darüber gesprochen einen PA-Sub als Drumhocker zu nutzen?

    Zitat von &quot;berot&quot;

    das ist nicht neu und seit jahrzehnten praktizieren bands und diskos diese aufstellung.


    Bands machen das ausschließlich, weil sie sonst die Tops nicht hoch genug bekommen, und Diskos nur wenn der ahnungslose örtliche Elektrofachbetrieb die Installation macht. Die Regel ist: es funktioniert nicht.
    Ich denke, daß ein klar konturierter Bassbereich auf der Bühne weit weniger stört, als der dröhnige Wellensalat von gewöhnlichen Stereostacks. Gerade in der hinteren Mitte dazwischen, beim Schlagzeug, ist es in der Regel so schlimm, daß der Schlagzeuger weder wahrnehmen kann was der Bassist spielt, noch seine eigene Bassdrum. Man kann das Problem natürlich auch mit Nieren-Bässen lösen - oder auschließlich auf 300qm OA-Bühnen spielen.

    Zitat von &quot;berot&quot;

    wo es irgend möglich ist, fahre ich auch lieber monocluster oder zahnlücke - aber VOR der bühne.


    Die Position vor der Bühne, über die ganze Breite löst das Problem der Auslöschung mit der Rückwandreflexion nicht, zudem kommt dann die Deckenreflexion als Isoliertes Problem dazu. Vielleicht klappt es, das ist wie immer "Zufall".

    Eine weitere Möglichkeit zum "zufällig" brauchbaren Ergebniss ist die Bässe zwar stereo aufzustellen, aber asymmetrisch zu betreiben, oder auch nur einseitig Bässe zu stellen.

    Zitat von &quot;berot&quot;

    aber nochmal zum eigentlichen fred:

    was mir eben noch einfiel - die bässe stehen ja meistens am boden.

    Seibel: stell mal deine bässe nicht auf den boden, sondern auf tische, so daß der hornmund in brusthöhe kommt.
    in kleinen räumen hat das schon mal gegen druckmüdigkeit geholfen.


    Der Vorschlag kann bei destruktiver Deckenreflexion helfen.

    Zitat von &quot;berot&quot;

    achso - welcher planet?

    Erde, wenns recht ist ;)

    @ Seibel:
    Die Tops zu fliegen befreit schonmal von der Notwendigkeit die Bässe unter die Tops stapeln zu müssen, das ist schonmal ein sehr wesentlicher Schritt zum Ziel. Mono ist ganz einfach, entweder kannst Du mit der Weiche selbst einen mono-summierten Bassweg ausgeben, oder Du summierst die beiden Ausgänge mit einem Y-Adapter, um das Signal dann wieder auf die Ampeingänge zu splitten. Passe bitte mit überfetten Amps auf, gegen destruktive Interferenzen kommt man mit Gewalt nicht an, hat aber schnell seine Chassis "zermüllt". Falls keine Deiner Varianten funktioniert könntest Du noch versuchen so viele Bässe wie hinpassen rechts direkt an der Wand hochzustapeln, und links im "Bareck" den Rest. Also z.B. 5 rechts, einen links. Das meine ich mit assymmetrisch. Auch eine Aufstellung in den hinteren Ecken, evtl. auch dort assymmetrisch, halte ich immer noch nicht für abwegig. Der T-Rack DSP hat nur 7ms Delay, das reicht für eine Laufzeitdifferenz von 2,4 metern, der kleinste Einstellschritt ist 17 cm, damit kann man also auschließlich PA-Stapel im Bassbereich trennen. RS232 geht nur mit kurzem Kabel. Ja, auch ich hätte gerne einen bezahlbaren direkt netzwerkfähigen Controller ;-).
    Wie auch immer, passe auf, daß Du nichts kaputtfährst, viel Spaß und

    Viele Grüße, Bernd


    PS

    Zitat von &quot;berot&quot;

    daß br nur krach machen solle - naja, wers glaubt :lol:

    komisch nur, daß im "krach" verabscheuenden hifisektor, fast ausschließlich br-konstrukte zu finden sind.

    Was die Unterschicht in für wirkliche Bässe viel zu kleinen Zimmern bei einem Hundertstel der Nennleistung nutzt ist jedenfalls mir völlig egal. Immerhin benutzen die keine Hybride :grin:

  • Wohin mit meinem 18W1300?

    • Hörnli
    • 30. Oktober 2009 um 02:18

    Moin,

    Zitat von &quot;unknown_artist&quot;

    Die Pisa-Preisfrage an dich Bernd, wo ist denn jetzt die Tuningfrequenz?

    Keine Ahnung :grin: , um die Tuningfrequenz einer popligen Resonatorfurze zu finden habe ich noch nie eine Impedanzmessung gemacht. Ein Auge und 0-99Hz CD ;)

    Viele Grüße, Bernd

  • Treiber für 15" Horn gesucht.

    • Hörnli
    • 30. Oktober 2009 um 01:47

    Moin.

    weil hier gerade wieder Hörner und BRs gegeneinander diskutiert werden... . Es ist nicht neu, daß Bässe ganz allgemein je nach Raum und Aufstellung mal besser, mal schlechter funktionieren. Der vermeintliche, weil subjektive Vorteil von BRs in Räumen beruht auf den schlechten Eigenschaften des BR-Prinzips. Neben der wiederzugebenden Musik erzeugen BRs jede Menge Noise, der zum Lautheitseindruck beiträgt. Dieser Krach löscht sich auch bei ungünstiger Aufstellung nicht aus. Selbst wenn die eigentlich wiederzugebenden Töne durch Auslöschungen verschwinden, der Krach bleibt. Nun kann man sich entscheiden zwischen guten Bässen, zu denen ich neben CB auch die "Schnecke" zähle, und diese möglichst optimal aufzustellen; oder nach dem Motto "wurstegal" Krach mit BRs in gedankenloser Aufstellung zu machen.

    Meine Ansichten nützen natürlich nichts ohne Vorschläge zur nützlichen Aufstellung von guten Bässen in kritischen Räumen. Also: Wenn es garnicht "drückt" ist häufig die Auslöschung durch die rückwärtige Reflexion von der Bühnenrückwand verantwortlich. Stellt man zum Beispiel die Bässe rechts und links an die vorderen Bühnenecken, und ist die Bühne 4 Meter tief bis zur Rückwand, dann wird jeder 40 Hz- Ton ausgelöscht, und auch bei 50 Hz kommt nahezu nichts. Bei BR bleibt da der Krach übrig, wers mag... . Sinnvollerweise stellt man in solchen "Läden" die Bässe hinten an die Bühnenrückwand, das praktiziere ich gerade in einem Saal, der ca. 1500 Leute fasst, die Bässe stehen als Monocluster hinter der Szenenfläche an der Bühnenrückwand, und die Tops hängen mitten über der Bühne, deutlich hinter der Bühnenkante. Bissl Delayanpassung, fertig. Jede andere Position lieferte verwaschenen Bassmatsch außer...

    Auch die Position vor der Bühne mittig und mono funktionierte passabel, doch der Bestuhlungsplan...

    Bässe "klassisch" links und rechts funktioniert eigentlich nie, nirgendwo...

    Aber bitte, stellt nie BRs hinter die Szenenfläche, der Krachanteil macht den Aufenthalt auf der Bühne unerträglich, mit sauber gefahrenen CBs geht das jedoch prima. Vermutlich auch mit "Schnecken"-Hörnern, ist doch wurstegal ob da ein Dimmerpack, oder ein Case im weg ist, solange der Hornmund nicht verstopft ist. In kleinen Clubs ist natürlich mitten hinter der Bühne kein Platz, aber es gibt ja noch die Ecken, auch auf der Skizze. In Eckaufstellung braucht man vielleicht auch garnichtsoviele Hörner ;) . Meine CB18 wären klein genug um sie als Untersatz für die Gitarren, und/oder Bassamps zu nutzen. Das probiere ich bei Gelegenheit in meinem "alten" Club.
    Denn das Problem kenne ich nicht nur von dort wirklich gut, mit Hörnern (ELIs) Basslöcher, mit BRs genauso, aber "ersatzweise" viieeel Krach (igitt) - und mit den CBs war ich leider noch nicht dort... für die reicht dann endlich auch der Platz hinten...

    Viele Grüße, Bernd

  • Wohin mit meinem 18W1300?

    • Hörnli
    • 29. Oktober 2009 um 14:37

    Moin,

    Zitat von &quot;Jonnytrance&quot;

    Ich rede doch nicht schlecht über Krackys Subs :wink: Wo liest du was negatives?
    Bevor ich meine Subs mit 18W1300 gebaut hab, hab ich mit Kracky Kontakt aufgenommen. Und ich glaube der hat 55Hz als Antwort gegeben.


    Geschwätz! Kannst Du Impedanzschriebe lesen? Ließt Du überhaupt? Das Thema ist oben verlinkt, ein klick, und schon im ersten Post - von Kracky höchstselbst:


    Zitat von &quot;Kracky&quot;

    Ich weiß, es gibt einige Zweifler, die behauptet haben, dieser Bass funktioniert so nicht, oder hört sich nicht gut an. Sound-Klinik hat mir mehrmals gut zugeredet, gesagt paßt schon, mach mal und er hatte recht. Nicht nur das der Bass im Allgemeinen funktioniert, nein er ist dazu für meinen Geschmack auch noch recht gut gelungen, ein wahrer Kompromiss zwischen 18er tief und sauberer, trockener und Präziser Bassbeschallung. Genau das, was ich mir vorgestellt habe, minimal trockener könnte er noch sein, aber das macht ihn für euch ehr noch interessanter. Vergesst alle Kappa Konstruktionen, die können da sowohl Preis als auch Leistungsmäßig nicht mit.

    Messungen:


    Und nun das wichtigste, es passt hier nur ein einziger 18er, der auf dem Markt ist rein, damit es wirklich so funktioniert. Laßt euch nicht belaber oder von Vorurteilen beeinflussen. Hier gehört ein 18 Sound W1300 rein, und nur der passt hier wie die Faust aufs Auge.

    Übrigens, ich denke ich werde garnicht erst eine Messung des Basses vornehmen, es interessiert micht nicht, das Ohr zählt und das sagt ja!

    An dieser Stelle einen gruß an TBF, nein leider hast du nicht immer recht, manchmal muß es eben ein 18 Sound sein.

    P.S.: Der Bass schreit förmlich nach Leistung, wir fahren zwei zusammen Mono gebrückt an einer Endstufe die so 2400W/4Ohm bringt und glaubt mir, weniger darf es auch nicht sein. Ich wünsche viel Spaß und hoffe geholfen zu haben.

    Danke auch an den Verkäufer der mir damals diese Alten Gehäuse verkauft hat.

    Alles anzeigen

    Viele Grüße, Bernd

  • Wohin mit meinem 18W1300?

    • Hörnli
    • 28. Oktober 2009 um 12:43

    Moin,

    Zitat von &quot;Jonnytrance&quot;

    P.S. Kracky seine Subs sind auf 55Hz getunt in 120L Gehäuse wenn ich mich noch recht erinnere (umgebastelte Bell Bässe). Link dazu gabs schon.

    55Hz, soso, wo steht das geschrieben? Bitte seid doch etwas zurückhaltender, bevor Ihr das Gehäuse eines Forenmitgliedes "kaputt-textet".

    Viele Grüße, Bernd

  • Treiber für 15" Horn gesucht.

    • Hörnli
    • 28. Oktober 2009 um 12:36

    Moin,

    hier haben wir diesen Horntyp auch diskutiert:
    http://www.2sound.de/musiker-forum/kiss-basshorn-t12228.html

    Gleich im ersten Post ist eine Skizze von mir. Das Grüne ist meine Versteifungsidee. Diese Versteifung teilt den Hornweg durchgehend auf halber Höhe. Es könnte sein, daß sich damit das "Loch" im Frequenzgang, welches durch die Schallwegdifferenz in der Hornbreite (das ca. 50cm Maß) nach oben verschiebt.

    Mit einem DSP ist es sicher leichter möglich den 2ten Resonanzpeak der einseitig offenen Röhre etwas zu filtern, dann sollte auch eine Trennung höher als 100Hz gelingen. Die Flankensteilheit der Trennung reicht nicht immer aus um Peaks außerhalb des gewollten Nutzbandes hinreichend abzusenken.

    Der Frequenzgang außerhalb des gewollten Nutzbandes ist vermutlich auch verantwortlich für die unterschiedlich wirkenden Stackvarianten. Auf der 2ten Seite des obigen Links wird eine weitere interessante Stackvariante, die V-Anordnung, vorgestellt. Diese verlängert das Horn, womit es etwas tiefer geht.

    Viele Grüße, Bernd

  • Ersatzchassie für HK Audio Gehäuse

    • Hörnli
    • 28. Oktober 2009 um 01:22

    Moin,

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=70115&highlight=&sid=546161727757904792a4003b7092e729

    http://www.bcspeakers.com/product.php?c=0000000001&archive=1

    Ich habe keine Ahnung ob dein Gehäuse anders ist...

    Viele Grüße, Bernd

  • Ersatzchassie für HK Audio Gehäuse

    • Hörnli
    • 27. Oktober 2009 um 21:14

    Moin,

    dann hamse eben auch mal was anderes reingeschraubt, das ändert am 18PS76 nichts.

    Viele Grüße, Bernd

  • Wohin mit meinem 18W1300?

    • Hörnli
    • 27. Oktober 2009 um 21:10

    Moin,

    irgendein 0815 15" Industriesub spielt mit Sicherheit nicht so gut wie der jetzt vielleicht nicht ganz optimal eingesetzte 18W1300. Auch die Endstufe sollte reichen, den x-max hast Du wohl schon erreicht. Was heißt da überhaupt optimal, eine BR ist und bleibt eine BR und somit Geschmacksache. Besorge Dir einen Sinusgenerator für PC, oder gib mir Deine E-Mail, dann schicke ich Dir meine 0-99Hz zum brennen. Dann schaust Du erstmal wo denn überhaupt getuned ist, bei 60Hz sicher nicht! Selbst dann würdest Du es gerade noch schaffen größere Löcher reinzuraspeln und zwei Abflußrohre reinzukleben. Mann, stell Dich nicht so an!

    Zitat von &quot;Ralle14&quot;

    Der Orginal Omni Bass hat eine Abstimmung bei irgendwas um 55-60Hz, also voll daneben.

    ist das auszuhalten? Was soll das, wenn Du die Tuningfrequenz nicht gemessen hast, dann schweig! Die Tuningfrequenz lässt sich mit einfachsten Mitteln bis aufs Komma messen. Sinustöne und Auge!

    Viele Grüße, Bernd

  • Ersatzchassie für HK Audio Gehäuse

    • Hörnli
    • 26. Oktober 2009 um 23:14

    Moin,

    Das DC-sterben geht weiter :grin:

    laut meiner Goooogle Recherche ist/"war" ein B&C 18RXB drinnen, hier finden sich "irgendwelche Daten":
    http://www.lsv-achenbach.de/listen/bundc.htm
    oder gleich hier:
    http://www.bcspeakers.com/PDF/PRD/18RXB.pdf
    Reconing soll bezahlbar sein...
    18PS76 würde ich reinschrauben, der hat die modernere Zentrierspinne...
    Moderner klingen würde er vielleicht mit einem 18NW100...
    u.a. Eighteensound hat auch Chassis...
    Besser als die absolut sicher schon vor dem Ausfall völlig ausgenudelten, dezentrierten (Nullage) Chassis werden fast alle sein.

    Viele Grüße, Bernd

  • Treiber für 15" Horn gesucht.

    • Hörnli
    • 26. Oktober 2009 um 22:55

    Moin,

    das kommt ein bisschen aufs Horn an...

    Viele Grüße, Bernd

  • Zeichen für kaputtes Chassis

    • Hörnli
    • 26. Oktober 2009 um 22:51

    Moin,

    Zitat von &quot;FF&quot;

    Limit der Mechnischen Auslenkung (11,5mm s.u.)

    Bitte versuche niemals dieses mechanische Limit zu erreichen ;)

    Viele Grüße, Bernd

  • Wohin mit meinem 18W1300?

    • Hörnli
    • 26. Oktober 2009 um 22:47

    Moin,

    laangsam, da kollidieren Erwartungshaltungen mit der Wirklichkeit. Daß die Originalbestückung tiefer wirkt liegt wohl am ehesten daran, daß die eher wenig Schall im oberen Bassbereich absondert. Der obere Bassbereich zählt jedoch zu den Stärken des 18W1300, da geht der mindestens gleichlaute tiefe Bassbereich wohl unter. Zudem führt der starke Antrieb des 18S dazu, daß er schon mit vergleichsweise wenig Endstufenleistung an die Hubgrenze kommt.

    Ich bezweifle, daß Du innerhalb Deines Budgets überhaupt mit nur einem "gewöhnlichen" 18"er zufrieden sein wirst. Man kann den einen 18er sicher in noch viele andere Gehäuse stecken, wirklich essentiell lauter wirds allerdings erst in einem riesigen Horn (so in Zimmergröße ;) )

    Was also tun, um aus einem einzigen 18"er mehr rauszuholen? Mehr geht nur mit mehr (Hvc-Hg)/2, also einem anderen 18"er Chassis mit wesentlich mehr Hubfähigkeit. So ein Chassis kostet, also keine Auflistung.


    Aber einen Tipp hätte ich, doch dazu müsstest Du ein kleines bisschen in die Beschallungstechnik einsteigen. Du müsstest herausfinden auf welche Frequenz das BR-Gehäuse abgestimmt ist, dazu brauchst Du Sinustöne, z.B. aus Deinem PC. Eine Bassreflexbox verträgt auf der Tuningfrequenz >>und nur dort<< etwas Nachhilfe mit einem Equalizer, dort ist der Bumms der Dir fehlt. Ich bin sicher, daß Dir Dein Bass mit Nachhilfe besser gefällt, und auch insgesamt lauter als mit der Originalbestückung spielt.

    Übrigens, was ein Chassis an Hub macht kann man recht genau mit hellem Licht sehen. Der Vergleich mit einem danebengehalten Lineal hilft beim schätzen. Eighteensound gibt die gerade eben noch nutzbare Auslenkung mit 8,5mm an, das sind dann 17mm zwischen innen und außen. Eine Klangänderung tritt dabei schon zutage, ist eben "gerade so" noch nutzbar. Vielleicht siehst Du auch unsymmetrische Schwingungen...

    Viele Grüße, Bernd

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