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Beiträge von Hörnli

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 24. Juli 2009 um 03:54

    Moin,

    Zitat von "Inity"

    Hörnli: Sorry habs vergessen zu erwähnen, ich nehme deine gemessenen Daten des 9600 !!

    Zitat von "bernd häusler"

    http://img129.imageshack.us/img129/7389/18nlw96002.jpg

    Zitat von "Inity"

    Die Hornresp Simulation ist ziemlich identisch mit der AJhorn simu, so falsch kann es also nicht sein was ich da fabriziert hab oder?!


    Nun... der Hub weicht auch nach Umrechnung von RMS auf Peak erheblich ab, das macht mich nervös. Der tatsächlich auftretende Hub entscheidet über die Betreibbarkeit einer Konstruktion, und über die zu projektierende Betriebsspannung, sprich Verstärkerleistung und Limitereinstellung. Das ermittelte SPL ist eher nachrangig, weil die Wahrnehmung der über die Konstruktion wiedergegebenen Musik weitgehend von bisher nicht simulierbaren Effekten, wie Impulsantwort und Artefakten, bestimmt wird.


    Zitat von "Sabbelbacke"

    Selbstverständlich nicht. Re wird angegeben. Statt Le zur Näherung des Impedanzverlaufes über die Frequenz nimmt AjHorn die beiden Impedanzwerte bei 1 und 10kHz. Beide Informationen wären leicht selber ablesbar gewesen, hätte man sich den Screenshot angeschaut......


    Das Alter, die Altersweitsichtigkeit... ...ich habe draufgeschaut, und Rdc fiel durchs Suchraster "Re" ...oder so... sorry wegen der unnötigen Wallung


    Zitat von "Sabbelbacke"

    Hornresp errechnet BL quer aus den per Doppelklick eingegebenen Werten... Gibst Du BL direkt ein, überschreibst Du die interne Konsistenz der Parameter zueinander. Das hinterlegte Modell geht davon aus, dass sich BL errechnet, nicht andersrum (also genau wie bei AjHorn auch).


    Jein? Ich habe in epischer Breite davor gewarnt, die Ermittlung des BL einem Messprogramm aus der Impedanzkurve zu überlassen. Die Ungenauigkeiten sind in der Praxis derart hoch, daß so nichteinmal simple Lautsprecherkonstruktionen gelingen können. Einzig das in sich geschlossene MLSSA-System liefert genaue Daten, die offenen Hobbysysteme in der Hand von Laien nie. Kaum Einer weiß um die Fallstricke, die sich aus geringsten Meßfehlern bei der Aufnahme der Impedanzkurve ergeben, oder kann diese Meßfehler überhaupt beheben. Dazu sind die Meßboxen selbst viel zu ungenau. Selbst eine verbreitete Selbstbau- Gazette scheitert fortgesetzt daran, korrekte, wiederholbare Parameter zu messen. Darum habe ich mich entschieden das BL direkt zu messen, mit Gewicht und Strom, was mit Computern, Meßkarten, aus der Impedanzkurve, nunmal nicht geht.

    Hornresp arbeitet nun intern sinnvollerweise direkt mit genau diesem BL, und simuliert sehr genau, wenn man direkt das unmittelbar gemessene BL eingibt, und auch den genau gemessenen Re. Wer nun bei der Eingabe des BL die Möglichkeit von Hornresp nutzt, per Doppelklick dieses BL aus ohnehin zweifelhaften Parametern berechnen zu lassen, erhält in jedem Fall ein falsches BL ins Eingabefenster, und in der Folge eine völlig unbrauchbare Simulation.

    Jetzt kürze ich ein wenig ab. Egal wie man den "Arbeitsparametersatz" von Hornresp eingibt, am Ende MUß der richtige BL im Fenster stehen. Dieser BL kann natürlich ausschließlich dann richtig sein, wenn Dieses direkt, unmittelbar mit Gewicht und Strom gemessen wurde. Schließlich käme auch niemand auf die Idee, einen anderen Re als den gemessenen einzugeben. Die Konsistenz durch eine vom gemessenen BL abweichende Eingabe herzustellen führt nachweisbar zur völlig falschen Hubsimulation. Die Eingabe anderer Parameter ist also genau dann "richtig", wenn Hornresp bei Eingabe des BL per Doppelklick und Abfrage, selbst genau das gemessene BL einträgt. Das gilt analog dazu auch für AJ-Horn, das angezeigte BL muß stimmen.
    Auch die Mmd ist hochempfindlich, deswegen messe ich auch die Mms am Chassis mit der direkten Methode, und achte pingelig darauf, daß die von Hornresp errechnete Mmd plausibel ist.

    Von allen von Hornresp verwendeten "Arbeitsparametern" führt eine abweichende Cms zu den geringsten Fehlern, weil die Luftfedern üblicher Konstrukte "härter" als die übliche Einspannungsfeder sind. ...So als Hinweis, wo man meiner Ansicht nach am "unauffälligsten" die Konsistenz "herstellen" kann. Wobei die gute Frage ist, warum Hornresp einen anderen Parametersatz als konsistent ermittelt, wie TSP-Check. Macht aber nix, man muß nur wissen welche Parameter eines Chassis unempfindlich sind.

    Daß das hinterlegte Modell in Hornresp davon ausgeht, daß sich das BL errechnet ist also nicht wirklich richtig. Lediglich die Doppelklickeingabe verleitet zu diesem Trugschluß.


    Ich bin gespannt, ob es Herrn David McBean gelingt die Impulsantwort korrekt zu implementieren. Ich hoffe er traut sich mittels Simulationsalgorithmus in Hornresp den regelmäßig unzulässig abgeleiteten Impulsantworten zu widersprechen.

    Gruß

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 23. Juli 2009 um 06:30

    Ähm,

    AJ-Horn kommt ohne BL und sogar ohne Re aus? Errät es dann den Re? Wie das denn? Aus dem Verlauf von Z jedenfalls lässt sich doch nichts sinnvolles ermitteln, denn die Induktivität der Schwingspule ist bei Chassis schon ohne "Kupferringe" komplex, wegen unvermeidlich frequenzabhängigen Wirbelströmen im Eisen, und frequenzabhängiger Feldkopplung ("Verluste") zu Kurzschlußringen? Das ist doch alles andere als eine perfekte Spule mit Blech- oder Ferritkern, wo man aus dem frequenzabhängigen Z gerade eben so noch den Re ermitteln kann?

    Anyway, der frequenzabhängige Z findet sich im Datenblatt ablesbar im Impedanzverlauf. AJ wird daraus zumindest was Sinnvolleres zurückrechnen, als aus der fälschlich eingegebenen Nennimpedanz.

    Wofür messe ich eigentlich Daten und veröffentliche sie hier im Forum? Ich habe sicher nichts dagegen, wenn jemand die selbst am eigens erworbenen Chassis misst. Aber Simulationen mit Herstellerdaten finde ich unglaublich öde!
    Daß die subjektiven Auswirkungen des Impulsverhaltens unbekannt scheinen ist mir noch plausibel, weil die in Simulation und Messung unzulässig abgeleitete Impulsantwort keine wissenschaftlich haltbare Beurteilung des Impulsverhaltens erlaubt. Schön ableiten ist wie schönsaufen, egal - Party...

    Übrigens schafft es Hornresp überprüft und zutreffend den tatsächlichen realen Hub zu vorherzusagen, daraus schließe ich, daß meine gemessenen Eingabedaten perfekt umgesetzt werden. Natürlich fragt Hornresp nach BL und Re... . Daß Hornresp im oberen Frequenzbereich ungenau wird ist bekannt, eben weil man die Wirkung von Kurzschlußringen oder AIC nicht eingeben kann, aber hier gehts um ganz unten, das kanns gut.

    Gruß

  • Frage zu Hornresp (Delta 10A im expohorn)

    • Hörnli
    • 20. Juli 2009 um 00:56

    Moin,

    Zitat von "TobiV"

    vergiss es :wink: 4550 mindestens ab 1,4k...

    ... wie alle 1"er, aber der 4550 macht immerhin vier Oktaven, nicht nur 3, wie die Metalldeckel. Doch mit horngeladenen Mitten kommt kein 1" mit, jedenfalls nicht mit marktüblichen 1" Hörnern. Dazu braucht man große engabstrahlende Hörner, die es ab 1,4" gibt.

    Ich habs schon mindestens 3 mal anderswo geschrieben. Wenn man mit 3 Wegen Musik wiedergeben will MUß man strikt nach Oktaven Trennen. Wenigstens 9 Oktaven hat Musik, also muß jeder der 3 Wege 3 Oktaven können. Wenn ein Weg keine 3 Oktaven kann wirds nix. Schon die einzelnen Wege für je 3 Oktaven sind schwierig.

    Muß man also die Bässe bei 150Hz abtrennen, dann geht der Mitteltonweg eben nur bis 1200Hz, wenn er das überhaupt kann. Doch ab 1200Hz gibt es keinen HT der bis oben gut klingt, garkeinen. Also?: 4Wege oder einen Bass, der höher läuft.

    Eine übersehene, wenn auch unübersehbare Möglichkeit ist die Bandbreite eines Mitteltonhorns zu erhöhen. Unübersehbar, weil Hörner für hohe Bandbreite zwingend groß genug sein müssen. Zu kleine Hörner machen eben das Chassis nur in einem kleinen Band lauter.

    Die einzig denkbare Lösung für Mitteltonhörner in 3-Wege PAs ist eine kleine Membrane in riesigem Horn. Schau Dir die Proportionen eines Hochtonhorns mit Treiber an, sowas müsstest Du in Groß bauen.

    Gruß

  • welcher EV ist das ? , Reparabel ?

    • Hörnli
    • 19. Juli 2009 um 23:35

    Moin,

    Zitat von "sven heinze"

    ich habe gesehen das das teil oft in w bins steckt ?!

    In Hörnern macht er mehr Bass und hat einen guten Wirkungsgrad, ist allerdings kaum belastbarer. Bei 200 Watt spätestens ist Schluß. In einer hoch abgestimmten BR, wie einer 15-3, macht er für heutige Bedürfnisse überhaupt keinen Bass, und verträgt mangels (Hvc-Hg)/2 auch kein Bass-EQing! Beim Abspielen von heutiger Konservenmusik ist ein an das BR-Tuning angepasster Lowcut Bedingung!

    Gruß

  • welcher EV ist das ? , Reparabel ?

    • Hörnli
    • 19. Juli 2009 um 23:23

    Moin,

    Zitat von "sven heinze"

    was ich mich noch gefragt habe is wie sowas passieren kann , das die membran da reißt , eigentlich müsste die spule doch vorher verbrennen oder nich ?

    nö, wieso, wenn die Einspannung ausgeleiert ist, und/oder brutale Signale draufgegeben wurden, und wie immer DC-Displacement auftrat schlägt die Spule schonmal an, das Ergebniss sind Materialüberlastungen genau da wo die Pappe gebrochen ist.

    Das Chassis hat eine besonders leichte Membrane und macht mit sehr wenig Leistung sehr laute Mitten, viel Bass allerdings nicht, und genau am Versuch Bässe rauszubekommen (EQ) wird er auch gestorben sein.

    Gruß

  • welcher EV ist das ? , Reparabel ?

    • Hörnli
    • 19. Juli 2009 um 23:16

    Moin,

    das kommt etwas darauf an wie er denn eingesetzt wird, und warum er überhaupt kaputt ging. Das könntest Du noch näher beschreiben.

    Gutes Reconing kostet gutes Geld, und nur dann hat der 15L wieder die Eigenschaften, die ihn so speziell machen. Für manche Zwecke gibt es allerdings heute günstigere und stabilere Chassis.

    Gruß

  • Eure Meinung/Einstellung der PA-Anlage vom Mixer bis zur Amp

    • Hörnli
    • 18. Juli 2009 um 02:19
    Zitat von "Timo Jung"

    Warum ist vom Empfinden her hinter den PS-Bässen subjektiv mehr Druck (Wichtig: Es ist kein dröhnen!!!!) als vor den Dingern

    kurze Antwort? Der Fehler ist, daß hinter den Bässen Platz zum Stehen ist ist ;) Je nach Wandabstand löschen sich Frequenzen aus, und die Deckenhöhe... Raumgeometrie... . Da hilft nur die Bässe durch den Raum zu rutschen, bis da wo Du willst der richtige Bass ist.
    Die Beschreibung klingt jedenfalls nicht danach, daß Du sie falsch gebaut hast. Dreh sie einfach an der selben Stelle um :grin:

    Gruß

  • Hochtöner geschossen - oder doch nicht?

    • Hörnli
    • 17. Juli 2009 um 10:32

    Moin,

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Das hätte an dieser Stelle eine Temperatur von min. 183° bedeutet.
    Ich bin der Meinung, da wären längst ganz andere Probleme aufgetreten... :wink:


    Bei Hochtontreibern wird ja unmittelbar an der Schwingspule gelötet, und die halten heute mehr als 183 Grad aus. Zudem sind die Lötstellen am heißesten Teil der Schwingspule, an den Enden. Hätte ich nicht schon 2 Treiber verschiedener Hersteller so dauerhaft repariert, dann hätte ich mir die Buchstaben gespart ;-). Natürlich hat man ein Problem, wenn man die Treiber dermaßen heißfährt...

    Gruß

  • Hochtöner geschossen - oder doch nicht?

    • Hörnli
    • 17. Juli 2009 um 08:01

    Moin,

    das macht den Eindruck einer abgeschmolzenen Lötstelle, an der Lötstelle Zuleitungsdraht/Spulenwicklung. DAS ist die Thermosicherung ;-). Das Lot wird flüssig, und von der Schwingung weggeschleudert. Mit ein bisschen Uhrmachergeduld lässt sich das wieder anlöten.

    Gruß

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 16. Juli 2009 um 22:12

    Moin,

    ok, bissl beruhigt bin ich jetzt schon. Daß ich offenbar der einzige im Forum bin, der den DC-Kollaps schon live gesehen hat, und zudem einer der Wenigen die beim DC-Displacement zugeschaut haben, daran habe ich mich gewöhnt. Dennoch gehen alle Chassis genau daran kaputt, auch diejenigen mit verbrannter Spule litten vorher unter DC-Displacement, Chassis deren Membran zerreißt ebenso. Der Kollaps führt zu den Kräften, nach denen Du fragst, das sieht aus als würde das Chassis mit 20kW traktiert, obwohl die Endstufe nur 0,5kW kann und nichtmal clippt. Genauso habe ich das gesehen, mit fabrikfrischen EVX180A. Was immer noch, auch mit heutigen Chassis, passiert ist, daß die Einspannung mit der Zeit einseitig ausleiert, das programmiert die letztendliche Zerstörung vor. Vom mit den Betriebsstunden zunehmenden Klirr rede ich erst garnicht. Eighteensound hat das technisch Machbare im 18NLW9600 verwirklicht, wir sind viele Chassis-Generationen nach den EVX, der nichtmal (Hvc-Hg)/2 zuverlässig konnte. Jetzt ist es an Uns, ob wir daraus eine extreme Betriebsdauer bei wenig Klirr machen, oder wie in der Vergangenheit immer nur viel lauter.

    Gruß

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 16. Juli 2009 um 01:16
    Zitat von "Sabbelbacke"

    In der jeweiligen xmax Darstellung ist das aber schon berücksichtigt.

    Damit meinst Du die Darstellung des maximalen SPL bei vorgegebener Hubgrenze?

    @ Inity: ich schreibe seit Jahren, warum und wieso (Hvc-Hg)/2 die maximale Betriebsgrenze eines Chassis ist. Eighteensound gibt (Hvc-Hg)/2+Hg/4 an, und sie haben es tatsächlich geschafft, daß das auch nutzbar ist. Jetzt kommst Du und willst 18mm, in einer Konstruktion, welche die DC-Sicherheit definitiv nicht erhöht? Gibt es irgendwas auf der Welt was wenigstens die Vernunft erhöht? Wenn ich von 14mm ohne Klirr beim V18-1000 lese, und von Subharmonics Synthesizer, darf ich mir Sorgen machen?

    Zudem träumst Du von 30 Hz -3dB, zeigst aber die Simulation einer Konstruktion, die nichteinmal ohne Lowcut diese Vorgabe annähernd erreicht?

    jetzt muß ich doch mal simulieren, was ich tun würde um innerhalb der Vorgaben 30 Hz zu machen, Moment...

    Gruß

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 15. Juli 2009 um 22:31

    Moin,

    jepp, das meinte ich

    Zitat von "Inity"

    das kann doch gar nicht stimmen oder ? Dann mach ich mir eher termisch sorgen dass nicht genügend Kühlung da ist !

    ob das mit AJ-Horn richtig simuliert ist kann ich nicht beurteilen, ich kenne schon das Programm nicht. Vielleicht könnte ja ein Kollege das mit Dir durchgehen. Ich meine mich zu erinnern, daß AJ-Horn nicht die Spitzenauslenkung, sondern sie RMS-Auslenkung zeigt, dann wäre die Sitzenauslenkung das 1,4-Fache der Werte im Diagramm - und das Chassis gut beschäftigt. Wie war das nochmal?

    Thermisch kommt es immer darauf an welche mittlere Leistung das wiedergegebene Tonmaterial erzeugt. Eine Schwingspule braucht ja einen Moment bis sie heiß ist. Wenn du nun einen Vollgas-Dauersinus draufgibst wird das nach wenigen Sekunden wie bei jedem Lautsprecher eng. Doch der 18NLW9600 hat ja nicht nur viel Hub, sondern auch eine große Schwingspule mit viel Oberfläche. Insofern ist die Leistungsangabe genauso zu lesen, wie bei anderen Chassis auch. Für Dauersinus oder spezielle "Experimentalmusik" gelten die natürlich nicht.

    Gruß

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 15. Juli 2009 um 21:31

    Moin,

    Zitat von "Inity"

    Hörnli, Membranauslenkung ist auf dem Bild drauf, oder Steh ich grad auf dem Schlauch ? Scheint dass die Resonanzfrequenz bei 36hz liegt, die Auslenkung dort ist erstaunlich hoch gegenüber anderen simulierten Chassis ist mir aufgefallen

    Ich sehe nur geringe Hübe, das sind keine 1800 Watt, oder?

    Gruß

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 15. Juli 2009 um 20:32

    Moin,

    Zitat von "Peerless"

    also der 9600 kann um die 3,5kw mechanisch ab bis er kotzt...

    Ich rechne jeden Tag damit, daß jemand sich durch solche Aussagen verleiten lässt, und dann das Forum mit Tränen überschwemmt.

    Zitat von "Peerless"

    war aber bislang auch nur crestreiches material.

    ...was Hubüberschreitungen und mechanische Überlastung nicht verhindert

    @ Inity: und wo bitte ist jetzt der Hub/Frequenz-Verlauf bei 1800Watt?

    Gruß

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 15. Juli 2009 um 19:21

    Moin,

    Zitat von "Inity"

    Hallo !

    leider bin ich jetzt verwirrt und weiss nicht mehr was ich jetzt eigentlich rechnen soll ...

    Meine Messdaten sind: Die obere Polplatte ist 10,1mm stark.
    Der Spalt insgesamt ist 40mm tief
    Die Schwingspule ist 20,5mm hoch

    aber OK, darum gehts warscheinlich gar nicht so sehr jetzt,


    Naja, das Chassis ist der eine wichtige Teil eines Lautsprechers. Also

    Aus der Stärke/Dicke der oberen Polplatte ergibt sich zumeist die Spalthöhe (Hg), wenn am Spalt nichts weggefräst wurde. Deswegen das Drahthäkchen, um direkt im Spalt die Unterkante zu ertasten. Dabei kann man auch ertasten, ob der Polkern hinterdreht, oder gerade ist. Hg (height of gap) ist also der Bereich, wo beidseitiges Eisen ein Magnetfeld im Spalt aufbaut.

    Die Hvg (height of voicecoil) ist einfach der Bereich mit Kupferwicklung, am zerlegten Chassis leicht zu messen.

    Jetzt die Rechnungen. Du hast gemessen:

    Hg 10,1mm
    Hvc 20,5mm

    Daraus ergibt sich nach: X-max =(Hvc-Hg)/2

    (20,5mm - 10,1mm) / 2 = 5,2mm

    Oder nach Eighteensound X-max =(Hvc-Hg)/2+Hg/4 = ?

    Wie das bei 14mm Auslenkung noch erträglich klirren soll ist mir ein Rätsel, denn 14mm ausgelenkt ist gerade eben noch 1mm der Spule im Magnetfeld.

    Wo ist also der Fehler?


    Gruß

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 15. Juli 2009 um 01:15

    Moin,

    Zitat von "Inity"

    Hi,

    habe jetzt noch mal ganz genau berechnet

    Habe die Membran schon entfernt, und damit Einblick ins innere

    habe den xdamage mit langem Streichholz gemessen, bin in den Luftspalt und es waren 400mm, also 200mm + und - Richtung.

    Habe 18sounds Methode mit: (Hvc-Hg)/2+Hg/4 benutzt, komme bei einer Schwingspulenhöhe von mit Schieblehre gemessenen 205mm auf einen rechnerischen xmax von 10,5mm, genau wie angegeben.


    äh, 205mm sind zwanzig Zentimeter und fünf Millimeter?

    Zitat von "Inity"

    So, das ist jetzt der V-18, er schafft meines Erachtens ein maximum an 14mm ohne hörbar zu verzerren, in meinem Konstrukt erreicht er die bei gesagten 52hz bei 1200 Watt input. Könnte mir vorstellen bei entsprechender hubminimierender Entzerrung 1400 Watt Leistung ohne Schaden auf die Spule zu geben.

    Wenn jetzt der 9600 es schafft sagen wir 18mm ohne hörbare Verzerrungen zu meistern ist es ja schon eine Überlegung. Bräuchte dann weniger Bässe, aber mehr Leistung.

    Der Xdamage ist ja mit 70mm angegeben !! Das ist ja der Hammer wenn das stimmt. Da sollten doch angestrebte 18mm kein Problem darstellen


    laaaangsam, erstmal brauche ich die realen Werte vom V18-1000, bevor ich irgendwas in Deinem Sinne abschätzen kann.

    Der X-Dammage: (von der Mitte der Spalt-Polplatte zur Bodenplatte) minus (von der Mitte der Spulenwicklung bis zur Spulenträgerkante)
    Eine Kontrollmessung von der Mitte der Schwingspule zur Spiderklebung schadet nicht, auch da kann es krachen.

    Also mußt Du Messen: Mit dem Streichholz von der Oberkante des Spaltes bis zur Bodenplatte. Dann mußt Du die Polplattenhöhe messen, mit einen Drahthäkchen (Kupfer!!) die nicht sichtbare Unterkante der Spaltpolplatte ertasten. Zusammen mit der Spulenwickelhöhe kannst Du dann auch X-max nach 18S/RCF errechnen, oder auch Faital (Hvc-Hg)/2+Hg/3. U.a. B&C gibt Hg und Hvc an, so einfach könnte die Welt sein.

    Zitat von "Inity"

    Kann es nicht einschätzen ob der Effekt hier wirklich spürbar eintritt, ich möchte mehr Druck und Tiefgang. Ein 3er Stack von den neuen Bässen sollte schon so laut sein wie ein 4er Stack der V-18 Bässe, und tiefer gehen. Deswegen frage ich hier die Profis !!

    Würde das Horn nämlich dann auf ein 3er Stack ausgelegt entwickeln !!

    Was ich noch nicht erwähnt habe... es handelt sich nur um sehr tieffrequentes, reines inframaterial. Es wird zusätzlich zum Signal ein Subharmonicsynthesizer dazugeschaltet, der jedem Stück dann noch tiefrequente Anteile dazugeneriert.
    Ich kann also die 33hz cutoff immer voll ausnutzen, und denke dass die 3-4hz die die neuen Bässe tiefer spielen schon was ausmachen an Schub.

    Was denkt ihr über das Konstrukt an sich, bin ich da "oben dabei" was den Output angeht, oder gibt es effizienteres? Die Kisten werden schon gross, 2,35m Hornlänge und 120x100x57 Maße


    30Hz, Horn, 120x100x57, 3er Stack, das geht nicht zusammen. Deine Simulation zeigt eine BR mit Tockbooster.

    Zitat von "Inity"

    Lese immer wieder Datenblätter mit 2x 18" BR mit Output von 138db halbraum, aber alleine und nicht gestackt ! Wie kann das denn gehen ?


    wo ist das Problem? Mein CB18 kann 161dB Peak, oder auch 110,08dB Peak, ganz wie der Kunde die Angabe wünscht. ;)

    Zitat von "Inity"

    Hörnli: Sorry habs vergessen zu erwähnen, ich nehme deine gemessenen Daten des 9600 !!


    Dann brauchen wir nur noch hübsch die realen Werte des V18-1000, dann können wir gut vergleichen.


    Gruß

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 14. Juli 2009 um 07:37

    Moin,

    Zitat von "Inity"

    höchste Auslenkung war bei 52hz mit 14mm

    OK, du hast Dir Mühe gemacht nachzuforschen, Respekt! Jetzt noch eine Frage, den X-Damage, hast Du den elektrisch erreicht, oder mit dem Fuß im Konus runtergetreten? Kennst Du nun auch die wahre Spalt und Spulenhöhe?

    Mit Deinen Forschungen gibst Du Dir eine wesentliche Antwort selbst: um mehr Schalldruck aus Deiner Konstruktion zu zaubern bräuchtest Du Chassis, die mehr als 14mm können, ganz unabhängig von der Leistung.

    Gruß

  • Rentiert sich das ? Simulation 9600NWL

    • Hörnli
    • 13. Juli 2009 um 23:04

    Moin,

    die reale Powercompression im nutzbaren Leistungsbereich bei Basschassis wird regelmäßig überschätzt, dort begrenzt ja der eher der Hub, ich sehe das Problem bei hochbelasteten Mitteltönern. Wer sich akustische Sorgen um 2,2dB macht, sollte schleunigst drüber nachdenken, ob das eigentliche Problem nicht etwa doch die nahe Zerstörung ist, denn bei 2,2 dB sind die Spulenanteile außerhalb des Luftspaltes schon gefährlich heiß (um 300°C). Auch wenn die Kühlung beim 18NLW9600 sehr ausgefuxt ist, beide haben eine sehr große Schwingspule, und liegen in der Spulentemperatur zumindest nicht um Größenordnungen auseinander.
    Sinnvoll wäre es bei der Simulation auch die zur Leistungsumsetzung jeweils nötigen Auslenkungen zu betrachten, in mechanischer Kompression, im Klartext: Klirr, sehe ich bei Bässen das grundsätzlich größere Problem. Der Void (welcher eigentlich?) ist sicher kein Spielzeug, aber was man in den TSP sieht sagt wenig über die Auslegung der Aufhängung. Dort tun sich gerade am oberen Leistungsende, und beim DC-Verhalten große Unterschiede auf. Die Einspannung beim 18NLW9600 kenne ich, die ist in jeder Hinsicht gelungen, was nichts über den Void sagt, den ich nicht im Labor hatte.

    Deine Konstruktion hat um 40-60Hz die geringste Hubreduktion, und zusätzlich eine "Wanne" im Frequenzgang. das ist jetzt keine Klangkritik anhand einer Simulation, ich möchte lediglich anmerken, daß in der Praxis bei 50Hz weit mehr Leistung in der Musik ist, als bei 35 Hz, jedenfalls bei der absoluten Mehrzahl der Titel. Dort sollte man, Chassis hin oder her, nachschauen ob der X-max ausreicht. Einfach 800 Watt mehr drauftun ist doch ein sehr vereinfachter Ansatz. Ah, nochwas, hast Du den Void gemessen, oder nimmst Du gar meine Meßergebnisse vom 18NLW9600 und beim Void das Hersteller-Prospektblatt?

    Gruß

  • was eignet sich besser

    • Hörnli
    • 12. Juli 2009 um 22:42

    Moin,

    ein perfekter Zuschnitt ist natürlich allein durch die Verleimung dicht. Da es den perfekten Zuschnitt selten gibt benutze ich D3- Leim, oft als Laminatleim verkauft, der schrumpft beim Austrocknen fast nicht. Und ich nehme immer soviel davon, damit ich sicher sein kann, daß er auf beiden Seiten austritt. Ich will einfach sehen, daß die Naht mit Leim gefüllt ist. Sitzt alles am Platz, und ist gut gepresst (sehr wichtig... ...Nägel, Schrauben, Zwingen), verstreiche ich den rausgequollenen Leim mit dem Finger innen und außen. Dann sehe ich ja, ob irgendwo doch ein Spalt ist, den der Leim nicht füllen, und somit nicht dichten kann. Wenn der Leim tatsächlich einen Spalt nicht füllt ist das natürlich totaler Pfusch, aber ehrlich... ...etwas Schleifstaub vom Boden verdickt den Leim soweit, daß jeder Spalt damit zu füllen ist. Zusätzliche Dichtmassen sind überflüssig. Natürlich sollte jedes Lautsprechergehäuse völlig dicht sein, auch an Wartungsdeckeln, Griffen, Flanschbuchse, und was manchmal sehr schwierig ist - auch am Chassiskorb. Das kleinste Löchlein zischt, was sich mit einem Sinustest schnell zeigt,

    Gruß

  • Frage zu Flankensteilheiten / Filtercharakteristiken

    • Hörnli
    • 9. Juli 2009 um 10:39

    Moin,

    Zitat von "svenr"

    Muss mich korrigieren - ich meine David Gunness (EAW), und nicht Peter Gunn - ich hab wohl als Kind zuviel ferngesehen.

    @Hoernli - hast du einen Blick auf Czerwinski's Paper werfen koennen?

    Der Unterschied besteht in folgendem: die Abweichung von planarer zu sphaerischer Welle beeinflusst lediglich die Entfernung zwischen der Quelle und dem Ort an dem die Schockfront entsteht. Im Falle einer planaren Welle bleibt die Schallintensitaet konstant, Energieverluste sind lediglich durch viskose und dissipative Vorgaenge bedingt - demnach kann im Falle der planaren Welle die Schockfront definierter akustischer Leistung an der Quelle auch in groesserer Entfernung noch entstehen.

    Aber das spielt auch keine wirkliche Rolle. Straff im OffTopic hier....


    Nein, das Paper ist gut versteckt.

    Nochmal zu der Entstehungsentfernung. Olszewski berechnet diese für verschiedene Schalldrücke einer planaren Quelle, aber dennoch entsteht die Aufsteilung in einer strengenommen sphärischen Welle, die er aber zulässig als planar vereinfacht, weil der Radius groß genug ist. Um die Gültigkeit seiner Arbeit (Grafiken) zu erhalten muß man also zwingend in einer Entfernung vor dem Horn messen, in dem die Näherung zu "planar" schon gilt, also nicht unmittelbar am Mund des Horns. Bei den angegebenen Entfernungen "verpasst" man nichts, wenn man bei 4 Metern mit der Betrachtung beginnt. Man könnte aber feststellen, daß der hohe Klirr eben nicht entsteht, jedenfalls nicht so nah. Bist Du wirklich sicher, daß Dir bei der Messung nichts unterlaufen ist? Waren die Amplitudenfrequenzgänge identisch, direkt am Mund und auf 30 Meter?

    Gruß

Anstehende Termine

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