Weiß jemand welche raumakustischen Parameter alle errechnet werden?
Auf der Homepage steht immer nur: "For example: T10, T20 usw"
Wie ist es mit Bass-Ratio, Schwerpunktzeit Ts, Strength G, Lateral Fraction LF?
Gruß
Ralf
Beiträge von Flywheel
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Hallo,
wir benutzen das von "Brüll und Klirr" (sehr schön, ich kannte bisher nur "Grün und Schwer")
vertriebene Programm DIRAC. Ist aber sehr teuer. € 2650.Die Demo mit Handbuch kann man unter bksv downloaden.
Falls nähere Infos über Stärken und Schwächen gewünscht, bitte kurze Nachricht.
Neben dem STI gibt es noch andere Sprachverständlichkeitsparameter, die ggf. auch herangezogen werden können (z. B. D50, Ts).
Gruß Ralf
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Hi,
die Master-Ausgänge sind über getrennte Potis am Mischpult regelbar.Die Ausgänge des Mischpultes sind für den Master 1 wahlweise XLR oder Chinch und für den Master 2 Chinch. Ich verwende letzteren.
Einen Impedanzumschalter hat die DI-Box (Behringer DI-20) nicht.
Gruß Flywheel
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Hallo,
ich habe noch ein Lichtsteuerpult DLC 4830 von Auerswald. Bis vor kurzem habe ich es über einen Record Ausgang der Anlage angeschlossen und die Musikerkennung funktionierte (leidlich).
Bei meinem neuen DJ-Mischpult gibt es jetzt keinen Record-Ausgang mehr, sondern nur noch zwei von einander getrennt regelbare Stereo-Ausgänge zu den Endstufen. Einen davon kann ich nutzen, nur kommt das DLC nicht damit klar. Bei allen erdenklichen Einstellungen am Mischpult und am DLC leuchtet die LED am 4830 entweder gar nicht oder permanent.Habe schon mit Auerswald gesprochen. Die konnten mir aber auch nicht helfen (außer den Schaltplan des DLC zuzuschicken). Der Mensch am Ende der Leitung sagte nur, das wäre nicht so einfach zu lösen.
Könnte vielleicht ein Impedanz-Problem vorliegen? Ich habe sogar schon einmal eine DI-Box zwischengeschaltet, hat aber auch nix gebracht.
Hat jemand eine Idee?
Gruß Flywheel
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Hallo,
soweit ich weiß, braucht man dafür doch eine besondere Schallquelle (mouth simulator). Wird in der Norm die Quelle genauer beschrieben?
Was steht überhaupt alles da drin?Gruß Flywheel
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Ich möchte kurz anmerken, dass die Programme "nur" die geometrischen Schallausbreitung betrachten. Beugungseffekte werden nicht berücksichtigt. Die Ergebnisse sind daher in jedem Fall sehr kritisch zu beurteilen.
Gruß Flywheel -
Gibt es eigentlich Bauvorschläge für Tops die nicht BR-Konstruktionen sind? Ich suche eine Verbindung zwischen 2 BB15 und einem 1" Horn (Trennfrequenzen ca. 125 Hz und 1250 Hz)
Hat jemand eine kostengünstige Idee?
Gruß Flywheel -
Gibt es eigentlich Bauvorschläge für Tops die nicht BR-Konstruktionen sind? Ich suche eine Verbindung zwischen 2 BB15 und einem 1" Horn (Trennfrequenzen ca. 125 Hz und 1250 Hz)
Hat jemand eine kostengünstige Idee?
Gruß Flywheel -
Hallo Sound-Klinik,
wie definiert ihr denn "nicht mehr vernünftig messen"? Dass das Mikrofon falsche Ergebnisse liefert?
Das mit den Eigenschwingungen des Raumes und auch Resonanzen von Bauteilen ist mir alles klar. Auch , dass ich dadurch an jedem Punkt im Raum ganz andere Frequenzverläufe habe.
Dennoch kann man ja z. B. durch Vereschieben der Boxen einiges erreichen. Aber dafür muss man dann wohl an verschiedenen Punkten messen und hoffen, dass man aus den Verläufen mögliche Erkenntnisse ziehen kann.
Gruß Flywheel -
Schönen Dank.
Das werde ich mal in Ruhe studieren
Gruß Flywheel -
Hallo,
gibt es denn irgendwo Literatur über das richtige Einmessen von (kleinen) Anlagen?
Gut, mit FFT Programmen kann man den Direktschall messen. Aber auch nicht bis 30 Hz. Da klappt das dann ja mit der Fensterung nicht mehr. Wie mißt man denn bei den ganz tiefen Frequenzen zumindest vernünftig? Im MLSSA gibt es ja wohl eine Bewertungsfunktion, die hoch- und tieffrequente Reflektionen unterschiedlich wichtet um eine Messung der Raumeigenschaften zu ermöglichen.
Wie geht Ihr vor.
Gruß Flywheel
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Hallo Sound-Klinik
MBC € 332 – ECM-40 € 89

Ist es nicht besser die Mikros nicht nebeneinander, sondern nacheinander an derselben Position aufzustellen? Von wegen Reflexionen...
Dass man für Lautsprechermessungen (in Räumen) freifeldentzerrte Mikros nimmt ist verständlich. Aber sollte man denn für Nachhallmessungen unbedingt diffusfeldentzerrte nehmen? Das ist doch eh‘ einen reine Differenzmessung.
Vielleicht sprechen wir auch von unterschiedlichen Dingen. Für mich bedeutet freifeldentzerrt, dass Pegel unabhängig von der Richtung, also egal ob von einer Punktquelle oder im diffusen Schallfeld „gleich“ gemessen werden. Bei Diffusfeld-entzerrten Mikros gibt es dagegen im diffusen Schallfeld einen Pegelabfall zu den hohen Frequenzen. Im Freifeld dagegen entspricht der Frequenzgang dem eines Freifeldentzerrten Mikros.
Und was hat das mit „und jedes Kugelmikro hat nun mal auf Achse etwas mehr Empfindlichkeit ...“ zu tun?
Ich will sowas immer ganz genau wissen.

Willst Du denn Deinen Mikro-Messstand in einem „schalltoten Raum“ aufbauen?
Gruß Flywheel
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Hallo Sound Klinik,
ich habe mir vor kurzem ein ECM-40 zugelegt, bei dem ja auch ein Frequenzschrieb beiliegt, der aber wohl nur für die Baureihe und nicht für DAS SPEZIELLE MIC gilt.Mir stehen auch diverse Klasse 1-Microphone und Messgeräte zur Verfügung und ich will auch mal einen Vergleich machen.
Wie müsste so ein Messstand aussehen? Reicht es, eine Box mit genügend weitem Abstand von reflektierenden Wänden (also am besten im Freien) aufzustellen und dann in einem gewissen Abstand die Pegel aufzunehmen? Die Klasse 1 Mics haben ja immer das Problem mit der Freifeld/Diffusfeld-Korrektur.
Und wie könnte man die Empfindlichkeit mit aufnehmen, insbesondere bei den vielen Einstellungen an einer Soundkarte am PC? Leider passt das ECM-40 nicht auf die Kalibratoren.Es wäre schön, wenn man eine Art Messanleitung festlegen könnte.
Gruß Flywheel
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Hi,
eine wirksame Körperschallentkopplung wird bei Maschinen (z. B. Kältemaschinen) dadurch erreicht, dass man die Anlage erst einmal auf eine schwere Betonplatte auflagert (verschraubt) und diese Betonplatte dann auf einen Dämmtoff z. B. auch Sylomer, es gibt auch andere, auflagert.Durch die Betonplatte wird die Masse des Erregers erhöht, wodurch die Schwingung gemindert wird. Der Dämmstoff muss so berechnet werden, dass die Resonanzfrequenz des Systems um mindestens Faktor 1,4, besser 3 unter der niedrigsten Anregungsfrequenz liegt. Das wird schon ganz schön schwierig bei 20 Hz.
Dann sollte das ganze auf einer möglichst schweren Gegenmasse aufgestellt werden. Im Keller bietet sich der Fußboden, der meist die Gebäudesohle darstellt, an. Hängt man die Boxen an die Decke ist die Gegenmasse meist deutlich kleiner. Und wenn da drüber direkt die Wohnung eines Fremden liegt, würde ich die Boxen dort nicht anhängen.
Falls Du es trotzdem machen willst: Von der Fa. G+H Montage gibt es Stahlfederelemente mit Haken und zusätzlichem Dämmstoffeinlagen (Stahlfedern haben nämlich bei höheren Frequenzen Eigenresonanzen, die sich negativ auswirken können). Die nennen sich „Decken und Rohrabhänger“ und gibt es für verschienden Belastungen.
Eins ist sollte aber klar sein. Man kann keine Disco-Pegel fahren, ohne dass es zu Übertragungen in einem Gebäude kommt. Ich kenne ein Bauvorhaben, da wurde eine Disco im 2. UG in einem größeren Wohnhaus gebaut. Die gesamte Disco wurde als vollständig enkoppelter Betonkörper elastisch in dem Gebäude aufgelagert und trotzdem waren im 3. OG noch Geräusche mess- und hörbar!
Bei der Aufstellung von Boxen in Wohnräumen, z. B. auf entkoppeltem Laminat, hat man schon ein einigermaßen kompliziertes System. Die Dämmschicht unter dem Laminat ergibt ein Resonanzsystem, der schwimmende Estrich ein weiteres und dann noch die Auflagerung der Boxen...
Gruß Flywheel
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Hi,
eine wirksame Körperschallentkopplung wird bei Maschinen (z. B. Kältemaschinen) dadurch erreicht, dass man die Anlage erst einmal auf eine schwere Betonplatte auflagert (verschraubt) und diese Betonplatte dann auf einen Dämmtoff z. B. auch Sylomer, es gibt auch andere, auflagert.Durch die Betonplatte wird die Masse des Erregers erhöht, wodurch die Schwingung gemindert wird. Der Dämmstoff muss so berechnet werden, dass die Resonanzfrequenz des Systems um mindestens Faktor 1,4, besser 3 unter der niedrigsten Anregungsfrequenz liegt. Das wird schon ganz schön schwierig bei 20 Hz.
Dann sollte das ganze auf einer möglichst schweren Gegenmasse aufgestellt werden. Im Keller bietet sich der Fußboden, der meist die Gebäudesohle darstellt, an. Hängt man die Boxen an die Decke ist die Gegenmasse meist deutlich kleiner. Und wenn da drüber direkt die Wohnung eines Fremden liegt, würde ich die Boxen dort nicht anhängen.
Falls Du es trotzdem machen willst: Von der Fa. G+H Montage gibt es Stahlfederelemente mit Haken und zusätzlichem Dämmstoffeinlagen (Stahlfedern haben nämlich bei höheren Frequenzen Eigenresonanzen, die sich negativ auswirken können). Die nennen sich „Decken und Rohrabhänger“ und gibt es für verschienden Belastungen.
Eins ist sollte aber klar sein. Man kann keine Disco-Pegel fahren, ohne dass es zu Übertragungen in einem Gebäude kommt. Ich kenne ein Bauvorhaben, da wurde eine Disco im 2. UG in einem größeren Wohnhaus gebaut. Die gesamte Disco wurde als vollständig enkoppelter Betonkörper elastisch in dem Gebäude aufgelagert und trotzdem waren im 3. OG noch Geräusche mess- und hörbar!
Bei der Aufstellung von Boxen in Wohnräumen, z. B. auf entkoppeltem Laminat, hat man schon ein einigermaßen kompliziertes System. Die Dämmschicht unter dem Laminat ergibt ein Resonanzsystem, der schwimmende Estrich ein weiteres und dann noch die Auflagerung der Boxen...
Gruß Flywheel
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Größten Respekt vor der Arbeit.
Vielen Dank.
Flywheel -
Hallo SRAM,
so, jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen die Daten rauszusuchen:Halsfläche: 105 cm² (10,25 x 10,25 cm)
Mundfläche: 1625 cm² (40,3 x 40,3 cm)
Länge: 30 cm
Hornhals und Mund sind quadratisch
Horverlauf exponentialDas Chassis ist direkt gegen den Hornmund geschraubt (keine Vorkammer)
Das Rückseitige Volumen beträgt etwa 2 l
Eingesetzt ist ein B&C 8 PE 21
Sens. 98 dB
fr 87 Hz
Rdc 5,6 Ohm
Qes 0,2
Qms 3,8
Qts 0,19
Vas 13 l
Sd 220 cm²
xmax 1 mm
MMs 18 g
Bl 16,6
Le 0,5Also ich würde gerne mal mit einem Phase Plug experimentieren (könnte auch Messungen durchführen)
Habe nur keine Ahnung was man zu beachten hat.
Gruß Flywheel
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Hallo SRAM,
so, jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen die Daten rauszusuchen:Halsfläche: 105 cm² (10,25 x 10,25 cm)
Mundfläche: 1625 cm² (40,3 x 40,3 cm)
Länge: 30 cm
Hornhals und Mund sind quadratisch
Horverlauf exponentialDas Chassis ist direkt gegen den Hornmund geschraubt (keine Vorkammer)
Das Rückseitige Volumen beträgt etwa 2 l
Eingesetzt ist ein B&C 8 PE 21
Sens. 98 dB
fr 87 Hz
Rdc 5,6 Ohm
Qes 0,2
Qms 3,8
Qts 0,19
Vas 13 l
Sd 220 cm²
xmax 1 mm
MMs 18 g
Bl 16,6
Le 0,5Also ich würde gerne mal mit einem Phase Plug experimentieren (könnte auch Messungen durchführen)
Habe nur keine Ahnung was man zu beachten hat.
Gruß Flywheel
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Hallo,
ich habe auch zwei selbstgebaute Mittelton-Hörner mit 8" Chassis. Bislang allerdings noch ohne Phase-Plug. Kann mir jemand sagen, ob - und wenn ja, wie - man einen Phase-Plug selber bauen kann. Wie sieht der dann aus? Wo wird er genau montiert?
Gruß Flywheel