das klingt logisch ![]()
Beiträge von wora
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jetzt muss ich mal was in die runde werfen:
da es hier auch öfter mal um die aufbauzeit geht, warum dann nicht digital? -
christian geht von seiner 80er aus, mit der 112er hat man dann schon deutlich mehr möglichkeiten.
die faderbelegung ist in der tat eine ganz persönliche sache, man macht es einfach so wie man möchte. genau wie bei der farbgebung der fader.
die werksvorgaben haben mir auch nicht so gefallen, aber man kann sich das ja anpassen.ich hab mir folgende standardbelegung gemacht:
- linke bank - 1. ebene = inputs je nach band
- linke bank - 2. ebene = inputs je nach band
- linke bank - 3. ebene = inputs je nach band, vorband oder sonstiges
- linke bank - 4. ebene = alle inpus der surface- mittlere bank - 1. ebene = wichtige inputs / gesänge
- mittlere bank - 2. ebene = alle matrix-outs
- mittlere bank - 3. ebene = "pause" (mutes & zuspieler & moderator)
- mittlere bank - 4. ebene = DCAs- rechte bank - 1. ebene = monitor-aux
- rechte bank - 1. ebene = subgruppen & master
- rechte bank - 1. ebene = effekt returns
- rechte bank - 1. ebene = effekt sendsalle meine momentanen bands bekomme ich auf 20 fader, das bedeutet das ich die faderbank links und mitte so gut wie immer "oben" habe und dann sehr schnell zugreifen kann.
rechts wechsle ich oft von ebene 1 (monitor) auf ebene 3 oder 4 (fx).
alle anderen ebenen benötigt man deutlich seltener. -
sicher könnte man das locker mit einem startbefehl machen, iDR4 und iDR8 können das ja auch schon seit jahren.
beim iLive ist es aber so gewählt, das nach einem eventuellen stromausfall alles wie gehabt startet.gegen fehlbedienung ist eh kein kraut gewachsen. wenn ein techniker mist baut, dann bleibt das auch beim iLive mist.
du kannst aber dem vertrieb mal deinen wunsch äussern, ob man das mit der speziellen startszene auf wunsch nicht doch machen könnte.für euren bedarf kann man es vielleicht so machen, das jeder anwender eine kleine beschreibung bekommt wie er vorzugehen hat.
dann kann man auch für jede situation eine eigene szene erstellen, die beim laden immer gleich ist. meiner erfahrung nach freuen sich ungeübte anwender sehr über solche möglichkeiten. sie drücken einen knopf, und schon haben sie das was sie kennen. ein pfarrer benötigt wahrscheinlich nur sehr wenige fader, der rest bleibt dann einfach ohne funktion - und schon kommt er nicht mehr durcheinander.ausserdem würde ich auch verschiedene user einrichten, da kann man die rechte schon sehr einschränken. ich arbeite z.b. live immer als eingeschränkter user (ausser im soundcheck), damit garantiert nix grösseres schief geht.
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diese funktiopn kenne ich bei keinem pult, auch nicht beim iLive
beim Venue gibt es eine nette sache, dort kann man den gain automatisch einstellen lassen (allerdings wird der dann immer gleich auf 0dBFS gesetzt, also null headroom)
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beim M7 kann man zwar die einsatzfrequenz des tiefpasses weiter runter regeln, die flankensteilheit der filter ist aber auch nicht höher (ich glaube 12dB/oct) als beim iLive.
man kann sich aber mit den filtern einigermaßen behelfen, wenns nicht reicht hat man dann ja noch einen grafischen EQ in jedem ausgang, mit dem man noch ein bisschen nachhelfen kann.
dennoch sehe ich das M7 hier im vorteil, wenn man nur bässe beschicken will.zu 1:
ich mute z.b. grundsätzlich nur inputs, wenn vorne nix rein kommt kann auch hinten nix mehr rausgehen.
aber man kann im iLive natürlich auch outputs muten, ganz nach belieben. einfach eine entsprechende mutegruppe erstellen, die kann man dann auf einen der taster neben dem bildschirm legen. dei passende LED verknüpfen, und schon hat man alles gemutet. wenn man beim hochfahren sieht, das die mutzegruppe nicht aktiviert ist, dann drückt man einfach den knopf.
eine automatische recallfunktion nach dem hochfahren gibt es meines wissens nicht, das system startet immer mit der letzten einstellung (was z.b. bei stromausfällen sehr sinnvoll ist).zu 2:
genau sowas ist meines wissens nach für die nächste softwareversion angedacht.zwischenzeitlich kann man so vorgehen:
- gain eines kanals einstellen
- gainsektion mit taste "copy" kopieren
- taste "paste" halten und mit SEL die zu ändernden kanäle nacheinander auswählen.
das geht deutlich schneller (und genauer) als erst jeden kanal anzuwählen und dann den gain zu regeln. -
Zitat von "bemi"
... dann komme ich zu einem Job wo Wolfgang auf Herberts Pult arbeitet, gebe dumme Kommentare ab und futter mich durch :twisted: :twisted: )
tja, den job hast du leider schon verpasst...
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wenn ich mich recht erinnere, gabs mal in der tools4music einen recht positiven test darüber...
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ich hatte meine racks immer so aufgebaut:
- licht
- FX
- Gates
- Komp.
- EQ
- schublade24HE cases gabs bei mir nicht, anschlüsse immer auf der rückseite.
FX unten hab ich zum glück noch nie gesehen.
nur einmal hatte man mir hier in KA vor einer grösseren bühne die FXe drei meter seitlich vom pult aufgebaut, dazu auch noch weiter hinten, fast im rücken... das war ein furchtbarer gig. weil ich meine effekte gerne an den jeweiligen song anpasse (vom tapdelay ganz zu schweigen) war ich nur am rumlaufen und hab damit einige einsätze verpasst.zuspieler hatte ich immer extra, mal mit bei den pult-netzteilen, meistens aber in extra 2HE cases. dann ist man immer flexibel.
ausserdem nutze ich seit jahren einen iPod als pausenzupieler, da schleppe ich doch keine CDs mehr mit...
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hallo hendrik,
ich musste das live wirklich schon mal testen.
es ist in der tat so, das ein 48er file problemlos auf eine 32er zu laden ist.
es fehlen dann eben die kanäle 33-48, da es hierfür keine regler gibt.
so blieb mir also nichts anderes übrig, als mein file im PC abzuändern (denn ich hatte die gesänge bislang immer ab kanal 33...)wenn du öfter auf einer 32er arbeiten musst, empfehle ich dir einfach nur die fader auf der linken pultseite zu benutzen, dann bleibt es immer kompatibel.
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hallo manuel,
erst mal einen gruss aus ettlingen! :wink:
das iLive besitzt (zumindest im moment noch) keine richtigen frequenzweichenfunktionen.
die Lo- und hicuts sind zwar vorhanden, aber diese fallen relativ flach aus und der hicut lässt sich doch nur bis 2kHz herunter regeln. damit ist er eher für geschmackliche aufgaben geeignet, für subwoofertrennungen jedenfalls nicht wirklich.
ich würde deshalb vorschlagen, deinen bisherigen controller noch zu behalten, vielleicht wird dies 8wie ribbon schon erwähnte) von A&H ja noch geändert.bemi:
die bezeichnungen der aktuellen controller sind iDR4 und iDR8.
die zeiten von iDR66 und iDR128 sind zum glück schon länger vorbei
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ahh, sehr schön. dann haben mich meine erfahrungswerte mal wieder nicht im stich gelassen

übrigens: es gibt ausser dem Pro35 noch das ATM350. das sieht genau so aus, hat aber einen geraden frequenzverlauf und klingt damit noch etwas neutraler als das Pro35.bei aller euphorie nach selbstgemachten tests muss man aber auch mal wieder sagen, das das ergebnis für andere ohren auch anders ausfallen kann.
geschmack bleibt eben geschmack.
jeder der sich ein mikro kaufen möchte sollte sich deshalb grundsätzlich vorher mal anhören, ob es wirklich seinem geschmack entspricht.
das muss man immer mal wieder betonen, und das gilt natürlich nicht nur für mikrofone! -
Zitat von "guma"
Die Abbildung Quelle http://www.sengpielaudio.com/Nahbesprechung…halleinfall.pdf ist selbst wiederum ein Zitat aus John Eargle: "The Microphone Book". Dieses Werk liegt mir im Original vor. Auf der selben Seite ( 2. Auflage S. 76 ) findet man darüber das passende Diagramm "Abstand gegen Frequenz". Eine Kopie dieses Diagramms findet sich ebenfalls bei Andreas Ederhof: "das Mikrofonbuch" S. 48 Abb. 3.19 sowie in Tabellenform bei Thomas Görne: "Mikrofone in Theorie und Praxis" ( 8. Auflage S. 41 Tabelle 3.1 ).
Aus diesen Diagrammen ist Folgendes abzulesen:
Der Naheffekt für Druckgradientenempfänger mit Nierencharakteristik beginnt für Entfernungen < 5cm bei 1Khz. Da die Anhebung in einer dB-Skala sich einfach umgekehrt proportional zur Distanz verhält, haben wir beispielsweise für 500 Hz und 5,4 cm +3dB, für 500Hz und 2,7 cm schon +6dB, für 250Hz und 2,7 cm immerhin schon +12dB !!!!!!!!Für Blasinstrumente und die üblichen Klein- oder Kleinstkondensatorkapseln, in denen der Abstand zwischen der Membranfläche und dem "Grill" nur wenige mm beträgt und die Wellenfront für tiefe Frequenzen unmittelbar am Trichtermund des instruments beginnt, sind solche Abstände praxisnah und relevant.
Für eine typische Clipapplikation in dieser geringen wirksamen Entfernung ergibt sich hieraus, dass ein üblicherweise geschalteter Hochpass ( z.B. ein einfacher "Trittschallfilter" ) mit 100Hz Grenzfrequenz und 12 dB Flankensteilheit noch eine ganz erhebliche 'untere-Mitten-Anhebung' übrig lässt, die von den Bläsern als "warm oder dick" empfunden wird und von vielen Mischern daher gerne so genommen wird.
hi guma,vielen dank für deine mühe.
da mir die tabelle leider nichtvorliegt: ab welcher entfernung ist denn der NBE überhaupt nennenswert?
was die sache mit der richtwirkung angeht:
meine liveerfahrungen mit kugeln an blech- oder holzblasinstumenten sind leider fast durchweg negativ, und zwar vor allem in bezug auf monitoring. diese jungs müssen stellenweise einen sher hohen druck in ihrem kopf erzeugen, um die gewünschten töne erzeugen zu können. dies geht ganz offenbar mit einer dämpfung des gehörs einher (dies kann guma als mediziner sicher aus dem stehgreif erklären), so das diese freunde der livemusik öfter mal erstaunliche pegel auf ihren monitoren verlangen.
ich habe mich daher vor vielen jahren dazu entschlossen, von kugeln für bläser konsequent abstand zu nehmen.
der erfolg gibt mir hier recht, denn ich habe seit min. 10 jahren keinerlei probleme mehr mit dem monitoring, wenn ich "meine" mikros einsetzen kann.
eine eventuell fetteren sound durch den nahbesprechungseffekt nehme ich übrigens bewusst in kauf. -
offenbar wurde mein post falsch interpretiert. die von mir genannten mikros haben keine probleme mit rückwärtsdämpfung, da sind sie ebenfalls besser als das SM57. im gegensatz zu diesem klingen aber die unvermeidlichen restanteile der hihat sehr angenehm, so das es nicht nötg ist hier weitere dämpfungsmaßnahmen zu treffen.
von der anbringung her ist das ATM350 als clip übrigens an jeder snare unterzubringen, natürlich ganz ohne stativ
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automatikmischer habe ich in den letzten 15 jahren einige eingesetzt.
richtig schlechte sind mir (zum glück) noch nicht begegnet. auch die shures habe ich schon verbaut, das ist aber schon wieder einige zeit her...
wenn man einen automischer an zwei pultmikrofonen einsetzt, dann kann man sich gegen ein "silbenverschlucken" recht einfach wappnen, in dem man das teil auf "last mic hold" stellt. -
na, das ist doch ne sache für leute, die keine ordentlichen mikros benutzen... :lol:
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Zitat von "thieloliver"
mal ganz abgesehen von der Befestigung - wer soll denn da beschallt werden? Die Schäferhunde in der ersten Reihe?
Das unterste Top strahlt doch höchstens auf Kniehöhe in die erste Reihe... :shock:bei dem bühnenbild wäre es durchaus denkbar, das da auch ein paar kinder zuhören oder auch mal ne bestuhlung für ein theaterstück geplant ist... dafür spräche auch das downfill in der mitte, um das bereits an anderer stelle vieldiskutierte beschallungsloch vor der bühne zu stopfen.
abgesehen von der mieserablen befestigung muss der rest ja nicht unbedingt gleichschlecht sein -
eben, bei der PS10 muss man auch immer aschenbecher unterlegen, wenn man auf kleinen bühnen nicht die knie der musiker beschallen will. aber aschenbecher hat man ja mittlerweile immer übrig, in grösseren mengen

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ich hab ja nicht gesagt, das man 57er an HH gar nicht machen darf.
nur, das ich es nicht mache, weils mir einfach nicht gefällt. :wink: -
Zitat von "schütty"
...die konnten 700W locker wegstecken, obwohl nur 500W drauf stand...
bei dieser aussage wäre wichtig zu kären, welche watt du meinst.
ansonsten kann man ruhig sagen, das das jede 500W box ganz locker mitmacht.