im frequenzhub steckt die dynamikinformation...
Beiträge von wora
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tonzwerg:
ich hatte mit dem M7 schon ein paar gigs mit fast-vollbelegung, da waren gerade noch 4-5 kanäle frei.
ich konnte da ebenfalls keinerlei probleme gegenüber wenigen einzelkanälen bemerken.
allerdings bin ich jemand, der die gains bei den yamahas sehr zahm einsetzt, ich achte sehr auf headroom. ich habe schon kollegen gesehen, die gainen die pulte immer bis kurz vor dem clip. möglicherweise ergeben sich mit socherlei hart ausgesteuerten signalen hörbare einschränkungen. aber wenn man um die 0dB bleibt (bzw. etwa -18dB bei Yammi), dann geht das schon recht gut. -
ja, aber da funktioniert es natürlich bei allen pulten, sonst wäre das ja schon negativ aufgefallen
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die idee, auch mal 32 kanäle in einen bus zu senden um zu sehen, wie sich dieser verhält, finde ich gut und machbar. es koomt zwar sicher selten vor das man sowas macht (ausser im masterbus), aber ausschliessen kann man es ja nicht.
das sollte man also einfach mal in die testliste aufnehmen, dann kann man das schon mal gemütlich zu hause vorbereiten... oder wir schauen, wie schnell sowas vor ort am jeweiligen pult zu programmieren ist.
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wenn man diese funktionalität wirklich in einem vielleicht 30MHz breiten band unterbringen könnte, dann wäre das natürlich traumhaft.
dafür müsste man doch irgendwo noch ne lücke finden.
perfekt wäre ja, wenn man dem amt viellicht den bereich von 790-810MHz abgewinnen könnte?
dann könnte man wenigstens einen teil der altanlagen örtlich noch nutzen (so lange kein digitalfunk genutzt wird)aber ganz ehrlich:
daran glaube ich nicht so recht.
und auch an eine herstellerübrgreifende schnittstelle glaube ich nicht... -
nun ja, da es im moment immer noch keinen ersatzbereich für die wegfallenden frequenzen gibt, kann man da viel mutmaßen. ich dachte ja eher an alternativen zur funktechnik. aber das dann wird wohl nix werden...
das die höheren frequenzbereiche eher kritischer sind, ist klar. man denke nur mal an die wellenlängen, die so kurz werden das irgendwann sogar das mikro selber zum nennenswerten strahlungswiderstand wird. geschweige denn ein davor stehender mensch.
es müssten also eher langwelligere bereiche sein, aber die sind ja alle vergeben. -
der knackpunkt bei digitaler datenübertragung per funk ist die hohe erforderliche bandbreite.
und wenn alle bereiche bereits belegt sind, bleibt dafür wohl nix übrig. das ist das problem.
die idee ist ansonsten wirklich gut!nächste frage von mir:
wie sieht es mit induktionsschleifen aus?
es funktioniert natürlich viel einfacher in die umgekehrte richtung, also das die schleife der sender ist.
aber so eine schleife könnte ja auch als antenne dienen, man müsste nur die sender stark genug machen... na ja, ob das wohl funktioniert? -
die diskussionen drehen sich in letzter zeit ein bisschen im kreis.
es zeichnet sich seit monaten ab, das wir die frequenzbereiche bald nicht mehr sinnvoll oder zuverlässig nutzen können. das ist ne richtig unschöne angelegenheit für unsere investitionen, aber geld ist macht und davon haben andere gewerke einfach viel mehr als wir!
hmmm, also doch den falschen job gewählt...?aber hier soll jetzt schluss mit dem geheule sein!
wir müssen ja auch mal nach vorne schauen!wie sieht es denn mit alternativen aus?
z.b. infrarot?
licht hätte den vorteil, das es ganz einfach lokal zu begrenzen wäre und möglicherweise eine grosse datenbandbreite zur verfügung steht. natürlich wird man probleme mit optischen aussetzern verhindern müssen, das kann man vielleicht mit einem dutzend infrarotaugen hinbekommen, die rund um die bühne verteilt werden.
und die lichtleistung der LED-Emitter dürfte auch bald kein problem mehr darstellen.oder doch wieder funkwellen, in ganz anderen frequenzbereichen?
könnte man einen betriebssicheren funk über WLAN hinbekommen? (meine hoffnung ist gering)oder ganz andere ideen??
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tja, je weniger sitze eine fraktion hat, desto einfacher ist es für sie, opposition zu ergreifen...
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es wäre wohl etwas verfrüht, über grosse erfahrungen zu berichten.
die bisherigen pulte, mit denen ich gearbeitet hatte, wurden alle über die 80m Cat5-leitung betrieben, die der hersteller anbietet. es handelt sich um ein sehr robustes kabel, das einen wirklich guten eindruck macht.
was mir daran nicht gefiel war die tatsache, das es an der kabeltrommel ein freies ende gibt, das man an der trommel erstmal umständlich verknoten muss, um die trommel gut aufwickeln zu können.
ich hab mir deshalb eine kabeltrommel zugelegt, die einfach eine ethercon-buchse hat. das letzte stück von der trommel zum pult wird dann einfach über ein patchkabel verbunden.
mein kabel habe ich bei sommercable gekauft. es ist ein Cat6-typ, der ebenfalls einen stabilen eindruck macht.aber wie gesagt, langzeiterfahrungen gibt es natürlich noch keine.
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ich habe heute mal ein bisschen gemessen.
vor allem die latenzwerte haben mich interessiert.
interessanterweise liegt die T hier etwas besser als die grosse mit Ethersound.
vom Input zum output habe ich 1,31ms gemessen, A&H gibt 1,4ms an. die werksangabe ist also recht konservativ.
und dann hab ich noch die monitor-auxe gemessen und staunte nicht schlecht: nur 1,18ms! das ist wirklich ein sehr guter wert.wie bereits erwähnt habe ich auch versucht die internen busse mit vielen gleichzeitigen signalen zu quälen. doch es gelang mir nicht, die busse zu überlasten. ich gehe deshalb davon aus, das hier auch mit fliesskomma gerechnet wird.
noch was für die praktiker:
man sollte beim gain nicht wie bei den alten soundcraftpulten möglichst viel gelb und rot fahren.
0dB hat man am letzten grünen strich kurz vor der ersten gelben markierung. gelb ist hier also der headroom, was ja auch logisch erscheint.
es macht zwar nix wenn man kräftig ins gelbe fährt, aber man verschenkt dann seine sicherheitsreserve. in sofern ist das also mit den yammis gut vergleichbar. -
zum Saarland kann ich auch noch was beifügen:
mein mädel kommt ebenfalls da her, aus saarbrücken.
und auch sie kommt mit heinz becker nicht so ganz klar... der arme heinz, aber im eigenen land gilt der prophet halt nix!
und Bell ist ne gute idee.
ich würde noch ML Audio ins rennen werfen. -
das argument der bedienungspersonal spielt zwar für die gesamte kombination eine grosse rolle, aber die einzelteile für sich sind jeweils die werkzeuge, mit denen dieses personal arbeitet.
und je besser die einzelteile sind, desto einfacher ist es ein gutes gesamtergebnis zu erreichen.ich kann mich gut an meine 2 jahre mit meinem 01V erinnern, in denen ich immer nur am schrauben war und nie richtig zufrieden, obwohl viele zuhörer gesagt haben, das es " heut wieder toll geklungen" hat...
man kann natürlich nicht behaupten, das man mit den am markt befindlichen livemixern niemals einen guten sound hinbekommen würde. das wäre quatsch.
aber das werkzeug entscheidet wesentlich mit, wie schnell und wie gelungen dies erreicht werden kann. -
es ging bei der ursprünglichen idee des vergleiches ja genau um dieses thema.
also nicht welche messwerte hat das pult tatsächlich, sondern wie klingt es im vergleich zu den anderen.
nebenbei kann man dann auch die bedienung direkt vergleichen, aber das ist ein anderes thema...das wir hiuer verschiedene pultklassen miteinander vergleichen ist durchaus gewünscht, wie ich denke. man sollte dann natürlich bei seiner persönlichen bewertung darauf achten, das man hier nix durcheinanderwürfelt. das ein M7 nicht so gut klingen muss wie ein PM5, sollte eigentlich jedem logisch denkenden kollegen klar sein.
aber das gehört genau betrachtet eher in den anderen thread, der sich mit dem test beschäftigt. -
tja, offenbar ist es doch recht schwierig für die mischende fraktion, dieser alles entscheidenden frage aus dem wege zu gehen

der direkte vergleich wird uns hoffentlich weiter bringen.und auch hier sollte man mal wieder darauf hinweisen, das man auch mit einem M7 einen für den gast zufriedenstellenden sound machen kann!
wenn spezielle klangliche eigenschaften z.b. durch effekte gewünscht werden, dann kann man auch hier externes equipment anschliessen.was aber definitv nicht zutrifft ist die aussage, das alle digitalen gleich klängen.
und warum das so ist, dazu haben wir hier auch tatsächlich ein paar gute hinweise bekommen.
wer klangliche unterschiede wegdiskutieren möchte, muss sich sehr anstrengen wirkliche beweise für seine theorie zu erbringen und den mischern, die die unterschiede wahrnehmen zu erklären, das ihre ohren nicht so gut funktionieren wie sie meinen.PS
was ist ein "EZ"? -
ich habe zu diesem thema nachgefragt:
es ist definitiv nicht auszuschliessen, das auch in digitalen signalleitungen potentialausgleichsströme fliessen, die zu brumm führen und das digitalsignal stören.
also macht man das ganz einfach wie immer, das pult bekommt die selbe phase wir das bühnenrack. -
das hört sich doch durchaus sinnvoll an... mit so einem lo-mid modul hat man auch gleich den vorteil, das man mit den HT-hörnern schön hoch kommt.
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Zitat von "TomyN"
... Im Worstcase kriegst du mit jeder Verdopplung +6dB, der Worstcase ist dann, wenn du an allen Kanälen das exakt gleiche Signal anliegen hast, und die Phase überall gleich durchläuft (d.h. Eq in allen Kanälen gleich + kein Delay bzw. das gleiche Delay). Also in der Praxis relativ unrelevant...
danke. genau das habe ich bei meinem neuen pult getestet, im digitalen leben ist es ja recht einfach, ein signal mal schnell auf 40 kanäle zu legen...
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Zitat von "TomyN"
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Ist für das Topic auch egal, ich denke, dass auch 240dB reichen sollten.
aiuf jeden fall reicht das aus.
wie war das nochmal: je 3dB mehr pro verdopplung der signale?
wie viele signale bräuchte man also, um die 240dB auszuschöpfen?
ich fand die sache mit dem übersteuern der busse sehr interessant, so das ich das gleich mal an meiner iLive ausprobiert habe. zu diesem zwaeck hab ich einfach mal schnell signale von 40 kanälen in einen bus geschickt und geschaut, ober bus zerrt...
das signal blieb aber sauber, ich musste nur den ausgang ordentlich zurückdrehen. -
Zitat von "sheepsound"
Dann simuliere mal für einen Lautsprecher ein BR und CB Gehäuse, sagen wir beide auf 0,707 nach Lehrbuch abgestimmt, und schaue welches wohl kleiner ausfällt.
Ich habe übrigens nicht von max. Tiefgang bei kleinster Gehäusebauart gesprochen sondern !
Da hast du dann recht...
siehste, genau das meinte ich mit missverständnis.