ich erwarte von ihm, das er mikrofonkabel nicht zu den trusspins packt, sondern in das entsprechende kabelcase und vielleicht sogar noch in das passende fach.
aber ich werde nie erwarten, das er beim abbau alles genau so packt wie ich es mir vorstelle.
vielleicht arbeiten die leute deshalb gerne für mich...? ![]()
Beiträge von wora
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ist ja lustig, genau so ein MC 802 war mein allererstes eigenes pult!

ich habe ganz gute erinnerungen daran, klanglich war es gar nicht mal so mies. mit guten mikrofonen konnte man wirklich gute ergebnisse erreichen. die ausstattung war aber ganz schön dünn...schau mal hier nach, da gibt es sogar noch das handbuch für das pult als download!
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die Midas-lösung ist natürlich traumhaft, aber logischerweise steigt damit auch der preis erheblich.
ich finde lösungen wie bei Innovason, wo ein master pult sich um die gains kümmert und das andere einen digitalen trim hat, der die aussteuerung bei gainänderungen anpasst, eine praxisgerechte lösung des problems.
ich habe mich übrigens neulich mal mit einem kollegen drüber unterhalten das es sinnvoller wäre, wenn nicht das Monitorpult, sondern die FOH konsole der gain-master wäre.
denn im konzert ist es oft so, das der monitormann gerade in irgendeinen kanal vertieft ist wenn irgendwo übersteuerungen auftreten und nur der FOH eine gute gesamtübersicht über die inputpegel behält. nebenbei bemerkt ist es vorne auch etwas stressfreier, die gesamtübersicht zu bewahren.
ich finde diese idee sehr praxisgerecht. -
Zitat von "Jim"
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Ich hab noch keinen Söldner erlebt, der beim Abbau alle Strippen dahin packt, wo er sie her hat, trotz Farben, Zahlen......Welcher Draht wohingeht ist wurst, da bei mir nur mit kurzen Strippen und Unterverteilungen (auch SöldnerGlück genannt) gearbeitet wird. (NF-technisch)
söldner... das ist auch gut...schmunzelgenau weil ich auch mit unterverteilungen arbeite, genügen mir in aller regel kabel bis max 10m. ausser bei LS-leitungen.
natürlich erwartet niemand, das ein "söldner" die kabel genau dahin packt, wo er sie hergenommen hat. und genau aus diesem grunde markiert man sie farblich, damit man sie am nächsten tag auch wieder schnell findet oder beim sortieren im lager weniger arbeit hat

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hermste:
ja, ich weiss das es diese digitalen vorverstärker für meine Schoepse gibt.
die performance meiner (analogen) MK4 mit CMC6 speiseteil reicht mir aber völlig aus. ich hab ja noch nicht mal das CMC6xt...
und die meisten beschallungsanlagen bringen sowieso nicht das rüber, was das mikro auflösen kann. in sofern kann ich auf "digitale" mikrofone durchaus erstmal noch verzichten
ich wollte bloss mal etwas in die zukunft schauen...simonstpauli:
keine bange, für den livebreich werden wir davon wohl noch ne weile verschont bleiben. "digitales mikrofon" ist übrigens genau so reisserisch wie "digitalverstärker", ganz am anfang bzw. ganz am ende ist es ja immer analog.
vielleicht gibt es ja in zukunft auch mal menschliche mutanten, die auch was mit digitalen tönen anfangen können, aber viel hoffnung hab ich da ehrlich gesagt nicht
ich möchte meine frage zum thema wiederholen:
welche digitalen übertragungsstandards, die von allen genutzt werden können, gibt es denn bis jetzt?
sind das echt nur die drei, die ich aufgezählt hatte? -
nun ja, jetzt übertreib mal nicht, du wirst ja noch gebraucht!

die nächste evolutionsstufe werden sog. digitalmikros sein. das ist ein logischer schritt. aber bis es soweit ist, das es für alle anwendungsfälle solche mikrofone zu erschwinglichen preisen und in genügend hoher qualität gibt, gehen sicher noch viele jahre ins land (ausreichende qualität ist dabei übrigens sicherlich das kleinste problem).also ich würde mir da jetzt erstmal keine sorgen machen, jetzt muss sich ja erstmal die evolutionsstufe mit den digicores etablieren.
ich muss hier übrigens schon wieder mal für das iLive schwärmen: da es ein voll modulares system ist, lassen sich dann sicher entsprechende eingangskarten für digitalmikrofone nachrüsten

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die anhebungen haben sich bei mir ohnehin meist nur im bereich der ersten zwei teilstriche befunden.
aber an deiner idee ist was dran, denn tiefe frequenzen steigen nun mal in ihrer amplitude etwas langsamer an als hohe, was in der tat zu diesem klanglichen ungleichgewicht führen könnte. -
nun ja, die frage ist eben auch: muss man unbedingt zu allem kompatibel sein?
wenn man ein komplett spielbereites system hat, muss man ja nicht unbedingt noch mehr anschliessen können.ich meine natürlich auch, praktisch wäre es schon, wenn man überall die gleiche schnittstelle hätte, wie bei analog eben (mehr oder weniger).
aber realistisch betrachtet wird das leider nicht funktionieren, zumindest die nächsten jahre noch nicht, bis sich vielleicht irgendwann doch mal eine gemeinsame schnittstelle etablieren kann. die ist aber nicht in sicht.welche schnittstellen sind denn am weitesten verbreitet?
CobraNet
MADI
Ethersound
... ? -
der knackpunkt, warum so viele hersteller auf eigene systeme setzen, ist ganz einfach benannt:
lizenzgebühren!ein hersteller, der z.b. Ethersound anbietet, muss für JEDEN verkauften anschlusspunkt mehrere hundert Euro gebühren bezahlen.
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Zitat
...Ganz viele Sänger entscheiden sich bei mir im AB Vergleich ohne mein Zutun für dieses Teil und mir gefällt das auch sehr gut...
genau aus dem selben grund musste man sich jahrelang mit dem M300 von beyer rumschlagen. die sänger(innen) testeten es im laden gegen das SM58 und entschieden sich für das M300... auf dem gig musste man es dann aber oft gegen das SM austauschen, weil sich die feedbacks nur so in den griff bekommen liessen...
jaja, das muss nicht heissen das das auch beim AKG passiert, ist mir nur spontan eingefallen.
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Zitat von "klauston"
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Eben, nicht immer gleich losbollern.
Das war nämlich schon vor allen Anderen da.
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losbollern...
auch nicht schlecht.
aber alle Yam nach dem PM1D setzten ausschliesslich auf analoge cores. nur durch nachrüsten (und dann ungenutzt lassen der pultinternen wandler) kann man digitale komplettsysteme realisieren.
das sollte man dabei beachten. es ist also kein "rumgebollere"
offensichtlich war das für diese zeit trotzdem ein gutes konzept, da die verleiher noch massenweise analoge cores hatten und nur die analogen pulte getauscht werden mussten. aber mittlerweile sind wir ein paar jahre weiter und "digital" hat sich doch ziemlich weiterverbreitet. und es wird noch weiter gehen, in zukunft haben dann auch immer mehr endstufen digitale inputs.
irgendwann wird es dann auch mit den "digitalen" mikros richtig losgehen... und ganz viele kollegen werden dann wieder behaupten, das man mit den analogen ja gar nicht arbeiten kann usw... (upps, war das jetzt wieder zu prophetisch?
)anyway...
die digitaltechnik steht relativ zur analogen immer noch am anfang, aber die nächste runde ist eingeleitet. und in dieser runde ist das mischpult nicht mehr eine eigene, austauschbare einheit, sondern integraler bestandteil des systems.der gedanke, das die signalverarbeitung am sinnvollsten ganz vorne A/D und erst ganz zum schluss wieder D/A gewandelt wird ist konsequent und sicherlich der richtige.
Zitat von "klauston"...
Der Unterschied ist nämlich auch, das Yamaha eigentlich alle fremden Protokolle unterstützt, was bei kaum einem Anderem Hersteller funktioniert....
Yamaha hat auch ein paar jahre entwicklungsvorsprung...so, wie war die ausgangsfrage nochmal??

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Zitat von "Jim"
Woras System find ich am besten.
Ich selbst brauch das nicht, erkenne Leitungen an Umfang und Gewicht.
danke für die blumen
das erkennen von 5m oder 10m leitungen geht ja noch, aber zwischen 3m und 5m wird es dann schwierig, vor allem wenn sie von den helfern nicht gleichmässig groß gewickelt wurden. und wenn sie in einer kiste liegen, helfen farbliche markierungen wirklich weiter.
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Zitat von "tonzwerg"
...das neue midas pro6 hat da auch ein schönes gimmick - die check-taste am pult läßt neben der entsprechenden xlr-buchse im stage-rack eine led leuchten...
das iLive kann das auch, und es gibt auch eine kopfhörerbuchse am stagerack, wo man den markierten kanal sogar gleich noch abhören kann...
natürlich haben mittlerweile noch mehr mischpulte diesen systemgedanken. und das ist auch gut so, denn es ist konsequent, die ganze übertragungsstrecke digital zu machen.
das erste Yamaha livepult PM1D war übrigens auch schon so aufgebaut. -
und wieso muss ein reines mono-signal unbedingt stereo werden??
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das iLive-system von A&H

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Zitat von "Mechwerkandi"
Wir leben leider wohl in einer Gesellschaft, die in der Komplikation des Ablaufs eine Weiterentwicklung sieht...
:wink:für einen gut ausgebildeten tontechniker ist diese sichtweise natürlich völlig richtig.
aber ich denke auch an die vielen user, die z.b. eben nicht wissen, wie und warum man einen LoCut als lautsprecherschutz setzt. es ist immer wieder erstaunlich, wie viele davon in wirklichkeit keinen plan haben. und genau für diese leute ist der einsatz von controllergestütztem equipment hauptsächlich sehr sinnvoll.
es gibt da z.b. eine schwäbische lautsprecherschmiede, die genau mit diesem konzept zu einem grossen hersteller wurde... -
Mechwerkandi
ich verstehe deinen unmut gegenüber der heute weit verbreiteten unsitte, produkte erst beim kunden zu ende zu konstruieren.
das haben wir den computerfuzzies zu verdanken, microsoft macht das uns ja schon jahrzehnte lang so vor... und die sind immer noch nicht fertig!!! das produkt wird eher wieder schlechter...:shock:
man sollte die controller nicht generell verteufeln.
man kann mit ihnen durchaus auch sinnvolle sachen anstellen, z.b. den wirkungsgrad und die betriebssicherheit verbessern.
und es gibt auch heute noch entwickler, die wissen wie man den frequenzgang einer box auch ohne controller verbessern kann. -
ich hab das bei meinen kabeln so gemacht, das ich einfaches farbiges klebeband mit fortlaufenden nummern (an beiden seiten) beschriftet habe und dann einen durchsichtigen schrumfschlauch drübergezogen habe.
das hält nun schon ein paar jahre und ist optisch nicht so aufdringlich.der vorteil der laufenden nummern ist die fehlersuche: da jedes kabel eine eigene nummer hat, lässt sich auch an der voll gesteckten stagebox schnell erkennen, wo der steckfehler ist.
meine farben habe ich nach der ampel gewählt, das versteht jeder helfer beim ersten hinhören.
es gibt bei mir nur 3 standard-längen, 3m, 5m und 10m.
wenn die ampel rot ist, muss man am LÄNGSTEN warten. folgerichtig ist rot also LANG und bedeutet 10m.
der rest ist reine logik, und sobald man mal drüber nachdenken muss merkt man sich´s besser (solange es nicht zu kompliziert ist)
nach jahren ist dann die kabellänge 15m hinzu gekommen, die ist dann einfach ohne farbmarkierung.
aber hatten wir das thema nicht schon vor jahren mal hier?
einen relativ neuen hab ich hier gefundenaha, und hier hab ich noch einen aus dem jahr 2002 gefunden

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ich behaupte, das dies kein generelles problem des pultes ist, sondern ein defekt.
dieses pult ist schon so viele jahre auch beim rundfunk im einsatz, glaub mir, die hätten das mit so einem problem mit sicherheit niemals eingesetzt! -
Zitat von "Mister.Lange"
Mit dem AT 5400 hatte ich schon Probleme was die Pegelfestigkeit betrifft. Da wir allerdings nur eines haben, weis ich nicht zu sagen ob es ein generelles Problem ist.
dann schick es mal ein, ich hatte die auch schon bei wirklich lauten sängern ohne probleme. ausserdem gibt es da sogar noch einen -10dB schalter...Max:
in der mikrofontechnik gab es in den letzten jahren nicht so die riesensprünge wie z.b. in der mischpulttechnologie.
du kannst also ruhig davon ausgehen, das auch ein wenige jahre altes Neumann auf dem neuesten stand der technik ist.
und ausserdem, wenn ich mal ein paar jährchen lebenserfahrung in den ring werfen darf: nicht alles was neu ist, ist auch wirklich besser als das alte.