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Beiträge von wora

  • Gängige Digital-Multicoresysteme

    • wora
    • 1. November 2008 um 21:03

    ich bin in letzter zeit öfter mit einem digi-pult mit digi-core unterwegs. es ist ein komplettes system, man muss da nix basteln, es funktioniert einfach so wie mans kauft.

    dabei steht die signalverarbeitung komplett mit den XLR-anschlüssen als stagerack auf der bühne, lediglich ein paar zusätzliche ein- und ausgänge am FOH-pult werden über das muco übertragen.
    das verbindungsprotokoll zum FOH-bedienteil ist ethernet, der hersteller bringt demnächst aber auch andere (optocore, madi und eigenes protokoll)

    die kabelverbindung besteht aus zwei kleinen kabeltrommeln mit CAT5 kabeln und einer kabeltrommel für strom (braucht man ja sowieso), der rest ist im pult bzw. im stagerack untergebracht (einsteckkarten).

    ich finde das system sehr gelungen.
    wenngleich ich auch über eine optische lösung zur verbindung nachdenke, weil ich dann nur noch ein einziges, dünnes kabel ziehen muss. meine alternative hierzu ist aber auch ein kabel von Sommer, das 2x ethernet, strom und einmal analog beeinhaltet...

  • Sennheiser Antennesplitter ASP2 mit AKG WMS450 Empfängern...

    • wora
    • 1. November 2008 um 20:28

    ich hab für den ASP2 sogar 14dB dämpfung in meiner liste stehen. wenn man nur kurze abstände zum sender hat, sollte das aber nicht weiter tragisch sein. der einsatz aktiver signalbooster ist aber ratsam, im zweifelsfall lieber gleich auf nen aktiven antennensplitter umsatteln. von Sennheiser gibt es ja auch den ASP3000.

    bietet AKG denn keine passenden splitter an?

  • Sennheiser e965, Shure KSM9, Neumann KMS 105

    • wora
    • 1. November 2008 um 19:24

    wenn du vor allem auf schön abgebildete tiefen stehst, bist du erst recht mit dem 5400 gut beraten. es ist ein grossmembran-kondensator, über den membrandurchmesser kann ich jetzt aber nix sagen.

    die sache mit Sennheiser ist halt die, das dieser hersteller bisher nicht soo die prickelnden gesangsmikros im sortiment hatte. da gab es sogar ein paar, die ausgesprochen unschöne eigenarten hatten. vielleicht liegt es ja daran, das hier nicht so viele drauf anspringen. das e935 finde ich aber durchaus gelungen, das möchte ich gleich mal dazusagen!

  • Sennheiser e965, Shure KSM9, Neumann KMS 105

    • wora
    • 1. November 2008 um 19:04

    /ich fang den ball/ ;)

    es kann ja sein, das viele mit dem shure zurecht kommen. ich hatte es erst einmal auf einer bühne und es war mir obenrum viel zu aggressiv. meinen geschmack trifft es jedenfalls nicht, schade für mich als alten shure gesangsmikro-fan.

    wie bemi bereits angesprochen hatte gibt es übrigens eine durchaus attraktive alternative.
    die nennt sich AE5400, kommt von Audio-Technica, steht dem Neumann klanglich kaum nach und bedämpft auch etwas mehr das bühnengeschehen. die klangunterschiede sind sehr klein, aber der preisunterschied ist enorm.

    natürlich sollte man deutsche oder europäische produkte bevorzugen, wenn der preisunterschied allerdings so groß ist, darf man diesen tipp aus meinen augen schon abgeben...

  • Butterworth vs. Linkwitz-Riley

    • wora
    • 1. November 2008 um 18:49

    da musst du mich missverstanden haben.
    beim lesen meiner antwort kann man leicht feststellen, das ich Mechwerkandi´s text mit keinem wort angezweifelt hatte...
    und was die verwendung von filtern angeht, haben wir offenbar auch die gleiche meinung. also alles entspannt...

  • Multifunktions Linearrays

    • wora
    • 1. November 2008 um 18:45

    ok, wenn es davon auch günstigere boxen ohne die umschaltbarkeit gibt ist eine anschaffung so eines systems eher sinnvoll.

    andererseits kann man mit den normalen speakern immer noch nearfill oder outfill oder sidefill oder delay machen.

    es muss sich also jeder selbst entscheiden, ob er sowas braucht.
    immerhin gibt es aber die möglichkeit sowas zu kaufen, das ist ja schon mal was.

  • Multifunktions Linearrays

    • wora
    • 1. November 2008 um 15:08

    ... wobei auch hier das abstahlverhalten frequenzabhängig ist :D
    das ist die physik, unter der grundsätzlich alle speaker zu leiden haben

  • Transient Designer

    • wora
    • 1. November 2008 um 15:06

    ich benutzte auch seit etwa 2001 einen TD.
    tolles gerät, wirklich.
    allerdings kann es ein gate nicht voll ersetzen, da wie bereits erwähnt alle signale bearbeitet werden, egal welchen pegel sie haben. man kann z.b. ein tom also im sustain kürzer oder länger machen, aber nicht einen eventuellen dröhn weggaten.

    die beobachtung mit dem holzigen und tiefbasslosen bassdrumsound habe ich auch gemacht, weshalb ich das gerät nach ner weile nur noch für toms eingesetzt habe.
    mittlerweile verschimmelt es im regal, weil ich fast nur noch digitale pulte einsetze. ich komme auch ohne klar.

  • Multifunktions Linearrays

    • wora
    • 1. November 2008 um 14:32

    ich bin der meinung, das sich solche flexiblen systeme für die meisten kleinverleiher nicht lohnen.
    das bringt nur was für jemanden, der ständig zwischen mehreren kleinstbeschallungen mit je 2 boxen und grösseren konzerten wechselt - und dann auch mehrere bedienmannschaften hat.
    diese systeme kosten einfach, weil sie pro box zwei unterschiedliche hochtoneinheiten brauchen, mehr geld. und da linearrays von ihrer länge leben, muss man sich halt auch entsprechend viele boxen kaufen.

    wirtschaftlich sinnvoller sind kleine arraysysteme von ca. 1x8" bis 2x10" (je nach anwendungsfall), die sich von etwa zwei bis vielen boxen sauber skalieren lassen. damit kann man eine sehr hohe prozentzahl aller veranstaltungsfälle abdecken.
    und zusätzlich dann noch ein paar normale lautsprecher mit grossem abstrahlwinkel.
    anz nebenbei kann man dann auch mal mehrere veranstaltungen gleichzeitig beliefern.

    das ist meine meinung hierzu...

  • Butterworth vs. Linkwitz-Riley

    • wora
    • 1. November 2008 um 14:10

    @Mechwerkandy:
    bei allem respekt für deine antwort.
    aber jetzt gibts endlich mal wieder einen interessanten thread, und du willst ihn nicht haben ;)
    aber ich verstehe dich schon... 8)

    Zitat von "Jonnytrance"

    ...wird von einer Frequenzweiche gefordert dass die Summe der Ausgangsspannungen gleich der Eingangsspannung ist. Diese Weichen nennt man Konstantspannungsweichen...


    im gesamten bereich der verstärkertechnik arbeiten wir eigentlich nur mit spannungsverstärkungen, die von der quelle zu liefernden stromstärken passen sich dann (im idealfall ;) ) der impedanz der senke an.

  • Google will die Funkfrequenzen, Aus für Funkmic und In Ear ?

    • wora
    • 31. Oktober 2008 um 00:38
    Zitat von "Leitwolfi"

    Ich poste euch mal ein Statement von unserem zuständigen Bundestagsabgeordneten, den ich angemailt hatte:...


    nun ja, hört sich zunächst mal danach an, als ob da jemand tatsächlich ein bisschen recherchiert hätte.
    das dumme ist nur, das die antwort von einem politiker kommt... und deren umgang mit versprechungen und der einhaltung dieser sind ja hinlänglich bekannt :?

    trotzdem danke für deine initiative!!!

  • Günstige Overheads

    • wora
    • 31. Oktober 2008 um 00:28
    Zitat von "mringhoff"

    ...
    Also etwas Respekt für beide Seiten und eine kleine Portion Gelassenheit bei nicht glücklich gewählten Kommentaren, dann kehrt der Forumsfriede wieder ein...

    ein sehr netter schlusssatz, vielen dank!

    und nun betätige ich die taste "Bei Antworten zu diesem Thema nicht mehr benachrichtigen"... :lol:

  • Google will die Funkfrequenzen, Aus für Funkmic und In Ear ?

    • wora
    • 30. Oktober 2008 um 03:04

    ob sich amerikanische präsidentschaftsbewerber in kabeln verheddern, ist mir auf deutsch gesagt scheissegal.
    :D

    der rest deiner antwort hat aber durchaus was :wink:
    irgendwie müssen wir mal die aufmerksamkeit erwecken, um auf unser problem aufmerksam zu machen.
    denn wenn immer alles problemlos funktioniert, nimmt das ein unbeteiligter überhaupt nicht wahr...

  • Monitor Grafik EQ (mit der Maßgabe der "Anfängerbedienu

    • wora
    • 30. Oktober 2008 um 02:59

    die anforderung, bei Robben Ford den monitor laut zu bekommen, ist durchschnittlich hoch. die jungs liefern wirklich brauchbare signale...
    und ja, die gitarre ist laut, aber das muss so sein ;)

    mir ging es nicht um riderfähigkeit. um was es mir bei meiner aussage ging ist die tatsache, das dieses Behringer-gerät für den zweck nicht die erste wahl sein kann - und das hat eben seine gründe.

    hier sollte man doch besser den grafischen EQ dieses herstellers empfehlen, vor allem für eine anwendung mit anfängern.
    und so ganz nebenbei taucht dann auch eine eventuelle latenzproblematik einfach überhaupt nicht auf.

  • Butterworth vs. Linkwitz-Riley

    • wora
    • 30. Oktober 2008 um 02:42

    ich schliesse mich der meinung an, das die auswahl von filtergüte und typ direkt von der anwendung abhängt.
    das lautsprechersystem gibt ein paar eckdaten vor (die zu messen sehr sinnvoll erscheint), der rest ergibt sich aus der gewünschten performance, somit auch ein bisschen abhängig vom geschmack des entwicklers.

  • 200 Personen Mass-Choir

    • wora
    • 30. Oktober 2008 um 02:07

    oha, also dann 200 mikrofone?
    welches mischpult setzt man denn da ein?
    :D

  • Monitor Grafik EQ (mit der Maßgabe der "Anfängerbedienu

    • wora
    • 30. Oktober 2008 um 02:01

    ich schliesse mich meinen vorrednern an.
    natürlich muss man bei guter vorbereitung seltenst mal was nachkorrigieren, aber wenn... die bedienung dieses teils ist für monitoranwendungen einfach zu umständlich.

    nee, dieser behringer wird mit sicherheit von der mehrzahl der techniker für diesen zweck aus guten gründen abgelehnt.

  • Vocalmikro dringend gesucht

    • wora
    • 29. Oktober 2008 um 19:24

    ich verstehe schon, das mediennutte den sound des 5400 als fett bezeichnet. das ist er auch.
    aber dafür überträgt dieses mikro auch den tiefen bereich gleichzeitig sehr transparent, so das es da nie nervig wird. und wenn man den locut aktiviert, wird es untenrum deutlich schlanker.
    also ist mal wieder "einfach ausprobieren" angesagt.

  • Google will die Funkfrequenzen, Aus für Funkmic und In Ear ?

    • wora
    • 29. Oktober 2008 um 18:00

    natürlich haben sämtliche mobilfunkanbieter interesse an den frequenzen, ist ja logisch.


    und was die "zukunft des monitorings" angeht, so gibt es da doch einige künstler, die lieber wieder lautsprecher verwenden... also ich beurteile das etwas zurückhaltender. aber schade wär´s schon wenn man das nicht mehr nutzen könnte, das ist klar.

  • Google will die Funkfrequenzen, Aus für Funkmic und In Ear ?

    • wora
    • 29. Oktober 2008 um 00:04

    nach allem was man so liest, müssen wir davon ausgehen das ab 2015 die freien funkfrequenzen wegfallen.
    es ist fast schon deprimierend, aber man erkennt mal wieder: geld regiert die welt!

    vom gefühl her würde ich sagen, das unsere branche in zukunft entweder ganz andere möglichkeiten der funktechnik entwickelt (siehe breitband-funk von audio-technica), oder irgendwann ihre funkfrequenzen bei den mobiltelefon-unternehmen mieten muss. quasi so ne art flatrate-tarif für eine funkstrecke...

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