ich erstelle eine input-liste und lege mir die kanäle so aufs pult wie ich sie haben möchte.
natürlich schaue ich dabei auch, das kein chaos entsteht. also erstmal schön der reihe nach, wenn dann aber zwischendrin kanäle sind (z.b. die 4 stereo/mono beim Venice), dann werden die einfach coremässig ausgelassen - also nach der mastersektion gehts mit 17 weiter... ich lass mir doch vom pult nicht vorschreiben, wie meine kanäle belegt sein müssen. wo kämen wir denn da hin?
man muss der einfachheit halber natürlich logisch bleiben. so lasse ich bei analogen pulten (wenn die kanäle reichen) sogar leerkanäle zwischen den instrumentengruppen (auch im core), um die übersicht zu verbessern. wenn das pult farbige faderkappen hat, lässt sich damit auch ohne leerkanäle eine gute übersicht erreichen.
bei digipulten (vor allem beim M7 mit seiner doofen aufteilung) ist es mir dann völlig egal. hier stecke ich die signale nach plan ohne zwischenräume auf die stagebox (dann sieht man gleich, wenn was fehlt) und patche im file die kanäle an die entsprechende position.
vorplanung ist alles. die bühnencrew braucht unbedingt einen kanalplan und ich mach mir vorher gedanken, wo ich was haben möchte. in festivalsituationen muss man sich halt ein bisschen anpassen, in der regel klappt das aber auch.