Beiträge von wora
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@klauston:
meine erfahrung machte ich in einem club, in dem jede woche 3 feste profibands spielten (Mo=Deutschrock, Mi=Top40, FR=Blackmusic).
die mikrofonierung war dabei auch immer gleich... nur die songs und die gastmusiker wechselten.
ich habe aber auch schon in anderen situationen bemerkt, das das eine oder andere pult deutlich angenehmer arbeitete bzw. freier klang. da hatte ich aber keinen A/B vergleich, somit kann man das natürlich recht einfach anzweifeln.
ich möchte es nochmal betonen: alle voraussetzungen waren gleich, es wechselte ausschliesslich das pult... und der sound über die SL´s wurde deutlich zweidimensionaler.cheesy:
die bendienerfreundlichkeit möchte ich hier nicht ansprechen, diese frage zielt ausschliesslich auf das klangverhalten und deren ursachen.sascha-kohl:
das können wir gerne machen. vielleicht können wir den ein- oder anderen zweifler mit einbeziehen (bloss kein mega-forentreffen
), damit wir eine sachliche ebene bekommen.
als lautsprecher sollte ein möglichst natürlich abbildendes system zum einsatz kommen. habt ihr vielleicht irgendwo noch ne 1220 rumliegen? diesem lautsprecher traue ich sehr.
die nächsten wochen bin ich allerdings in einer grösseren festinstallation gebunden, wie wäre es im september? -
Zitat von "Sven Stromann"
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aber möchte erstmal wissen wie viel ich mit den boxen alleine beschlllen kann DANKE °...
klare antwort auf eine präzise gestellte frage:
1 - 500.
:wink: -
Zitat von "Sascha-Kohl"
Schade, dass der Fred jetzt gerade so absäuft...
nun ja, hat er das nicht von anfang an getan?
Zitat von "Sascha-Kohl"
Wo sind denn hier die klugen Köpfe ???
Wer kann mir denn mal erklären was in einem Wandler genau passiert ?
Und warum die Wandler ansich nicht anders klingen können als andere, sondern sich das Ganze in der Elektronik vor bzw. hinter dem Wandler abspielt ?!Wieso fehlt denn die Plastizität in den Mixen von Yamaha ?
Sind das nur die Wandler ?ich gehe davon aus, das diese fragen hier nicht geklärt werden können. die signaltheoretiker sind eindeutig in der minderheit.
es muss endlich mal ein vergleichstest her, sonst werden wir hier ewig um den heissen brei rumpalavern...
ich will wirklich wissen, ob ich tomaten auf den ohren habe.
und ich will wissen, wer recht hat. auch wenn ich dabei baden gehe... -
leider muss ich da zustimmen.
ich hab ja auch schon "beratungsgespräche" in grösseren verkaufsgeschäften mitgehört, bei denen mir sofort klar war, das ich mich von den jungs lieber nicht beraten lassen möchte
aber es gibt auch - wie so oft im leben - ausnahmen!
dummerweise kann man aus der ferne nicht sagen, wie kompetent dieser verkäufer war, und so gilt hier mal wieder: "ohhh...obacht!!"
die aussage bringt hier also leider niemanden wirklich weiter... -
Zitat von "mediennutte"
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und: es werden immer mehr stelle ich fest die sich gestallterisch betätigen
vielleicht liegt es am sinkenden bildungsstandard?
wer lernt heute noch lesen und schreiben, wo es doch diese herrlichen ballerspiele gibt
(bitte nicht allzu ernst nehmen!)
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das signal, das aus dem amp kommt, ist auch analog.
der einzige unterschied in der vorgehensweise ist, das man hier lange analoge kabelwege vermeidet und somit auch den aufwand bei den ausgangsstufen verringern kann. im PP wurde vor vielen jahren dazu mal ein test gemacht, bei dem an langen kabeln die trafosymetrische vorgehensweise tatsächlich etwas besser abschnitt als die servosymetrische. es scheint also sehr wohl ein problem mit langen analogen leitungen zu existieren, nur hatte man bislang eben nicht die cahnce, das zu ändern.
zu dieser beobachtung hatte ich hier im forum übrigens schon mal ne anfrage geschrieben, aber mir wurde da von vielen seiten versichert, das da keine unterschiede zu erwarten wären. ich finde es jetzt bloss nicht mehr...
nun ja, somit fühle ich mich in meiner meinung eher bestätigt, das digitale signale von der stagebox bis zum amp möglichst nicht gewandelt werden sollten. -
Zitat von "Krzysztof Schwierz"
...- weil ich mir dachte - bei Bose haben die doch auch so kleine Speakers und da kommt schon etwas raus...
jetzt bringst du uns aber zum schmunzeln :wink:
ich möchte mal sehen, wie du so eine L1 in ein 1HE gehäuse bekommst...
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diese antwort beruhigt mich wieder ein bisschen, ich dachte schon ich hatte tagträume... :roll:
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Zitat von "Sound-Klinik"
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Die Wirklichkeit geht nicht immer mit Herstellerangaben konform. :wink:Zitat von "yamaha4711"...
Man kann sich die Werte schon "zurecht messen"...
zwei aussagen zum thema, die den kern recht gut treffen.
es gibt keine garantie, das die beworbenen werte verschiedener hersteller auch wirklich vergleichbar sind... und das trifft leider nicht nur auf billghersteller zu. -
die besten ergebnisse wird man hier mit sicherheit durch den einsatz von delaylines bekommen.
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externe dynamics benutze ich bei digitalpulten grundsätzlich nicht... bisher jedenfalls
der hauptgrund: ich möchte zusätzliche latenzen vermeiden.auch externe EQs finde ich persönlich unnötig.
anders sieht es mit effekten aus.
es gibt manchmal effekte, die von den pultinternen maschinen der pulte nicht erzeugt werden können. sei es in sachen qualität oder der möglichen parameter.
so benutze ich zur zeit an einem iLive ein externes TC Fireworx, weil es in der software noch keinen octaver gibt. und wenn ich ne black-music-band mischen würde, dann könnte ich nicht auf ein SPX990 verzichten.
ich meine, je nach situation kann es durchaus erforderlich sein, externe effekte zu nutzen, nicht nur wegen der möglichen qualität. -
übrigens hatte ich diesen thread nicht gestartet um herauszufinden OB es klangliche unterschiede zwischen mischpulten gibt, sondern WARUM es sie gibt.
ich bitte also weiterhin um sachdienliche hinweise :wink:
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Stimmt. die sache mit den faderkappen mache ich bei analogpulten auch sehr gerne. und ich hab auch bisher noch keinen pultbetreuer getroffen, der das nicht kennt. es ist einfach = effektiv!
in letzter zeit hab ich mir das aber ein bisschen abgewönt, weil ich fast nur noch an digi-pulten stehe. und wenn man dann die ebene umschaltet, sind die bunten faderkappen mit sicherheit an der falschen position

eine ausnahme macht hier das iLive digitalpult: man vergibt hier an jedem fader eine farbe nach wunsch.
es ist erstaunlich, wie effektiv farben für das schnelle auffinden von kanälen funktionieren! -
sicher muss man auch darüber nachdenken. deshalb folgende antworten:
zu 1.
deshalb brauchen wir ja auch blindvergleiche, um wirkliche unterschiede felsenfast belegen zu können.
ein direkter vergleich war da aber nicht nötig, es war ein deutlicher unterschied, auf den mich auch leute aus dem publikum angesprochen haben.zu 2.
die position des kopfes vor der PA spielte für das empfinden keine grosse rolle.zu 3.
hierzu kann ich sagen, das ich mich auf das andere pult eigentlich gefreut hatte. denn die unorthodoxe anordnung des EQs beim 8-bus hatte mich ein bisschen gestört. ausserdem hatte ich mit dem SC mehr kanäle für effekt-returns, was mir mehr möglichkeiten bei der bearbeitung gab.
so kann ich sagen, das ich da keineswegs negativ vorgeladen war.allerdings habe ich mal über das thema impedanz nachgedacht. die ausgangsimpedanz beim 8-bus ist 120Ohm, leider konnte ich die vom Spirit8 nicht herausfinden.
ich gehe aber auch davon aus, das dies den unterschied nicht abschliessend erklärt, da sicher auch das SC eine genügend geringe ausgangsimpedanz bereitstellte. -
wenn du normalerweise nur 2 kanäle aufnimmst, wäre das 800er in der tat ein bisschen overdosed

soweit mir bekannt, ist das fireface eine soundkarte von hoher qualität. somit wäre vielleicht auch gar kein externer preamp nötig.ist der forumsname übrigens nur ein synonym, oder gar echt?

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da waren schon ein paar interessante ansätze dabei.
gerade die transienten (also die anstiegsflanken) sind meiner ansicht nach eine wichtige und meist unbeachtete grösse.
es wäre mal interessant, hierzu ein paar messungen zu machen. leider fehlt mir hierzu das notwendige equipment (oszi mit genügend hoher grenzfrequenz)entgegen christophers meinung, das die phänomene hauptsächlich bei den lautsprechern zu suchen sind, habe ich aber eine ander erfahrung und eine ergänzende info hierzu:
ich habe selbst schon erlebt, wie an einer bestehenden clubanlage (sehr guter qualität) einzig und allein durch den austausch des mischpultes ein hörbar indirekterer sound entstand. "matschig" wäre herbei übers ziel hinaus geschossen, denn das neue pult klang auch sauber und ohne grössere kritik.
somit kann ich aus eigener erfahrung berichten, das mischpulte tatsächlich einen grossen einfluss auf die performance haben können. -
das man solche unterschiede auf nem billigen lautsprecher weit weniger hört als auf einem sehr hochwertigen, erscheint logisch.
sorry, das hatte ich vergessen zu erwähnen. -
christopher:
diesmal ohne häme und besserwisserei.
danke, das war mal ein beitrag mit dem man durchaus leben kann. so lässt sich vortrefflich diskutieren.ich will nicht leugnen, das sich in unserer branche so einige märchen hartnäckig halten. zum glück sind wir von "stromflussrichtungen" in wechselstromkabeln aber weit erntfernt!
auch ist es eine tatsache, das es kollegen gibt die das blaue vom himmel versprechen... und trotzdem nur mit wasser kochen.
doch es nützt niemandem, ein gehörtes phänomen nicht zu hinterfragen um seine wurzeln herauszufinden. aus diesem grunde habe ich zum thema "räumliche tiefe" einen neuen thread gestartet und hoffe auf rege und zweckdienliche beteiligung.somit sollte sich dieser thread wieder um sein ursprüngliches thema drehen können: Soundcraft 800er für 900EUR!
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wenn ich jetzt nur wüsste, was du damit meinst... sitze ich dann im publikum und habe einen joystick zum mischen?
was das thema richtfunk angeht:
per funkwellen wird man da sicherlich probleme mit den ämtern bekommen, da man eine enorme bandbreite belegt. diese wird zwar sehr gebündelt abgestrahlt, aber ich könnte mir vorstellen, das die zulassungsbehörden das nicht gross unterstützen werden.es gibt aber eine interessante alternative:
optischer richtfunk per laser! (von Whirlwind, Klauston hatte da nen link).natürlich sollte man mit solch eng gebündelten richtverbindungen immer darauf achten, das man redundant arbeitet. also min. zwei solcher systeme, die nicht gleichzeitig unterbrochen werden können.
aber wenn ich ganz ehrlich bin: ich hätte doch arge bauchschmerzen, das doch zwei kids zufällig gleichzeitig ihre luftballone in die richtfunkstrahlen halten...