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Beiträge von wora

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • wora
    • 21. März 2008 um 23:20

    ist aber auch schon 24 jahre her... danach lernte ich dann funkelektroniker.
    aber ein bisschen grundwissen ist natürlich hängen geblieben ;)

  • Papa was macht der da?

    • wora
    • 21. März 2008 um 22:16

    na ja, musiker haben dafür auch öfter mal kein verständnis.
    da könnte ich einige sachen erzählen.

    nur mal kurz eine geschichte:
    musiker ruft mich letztes jahr an, er "möchte 2008 ein jubiläumskonzert machen. das soll toll werden."
    ich machte ein reelles angebot mit licht und ton für ca. 3000,-
    neulich ruft er mich wieder an:
    "sag mal, ich hatte da ein angebot einer firma über 1000,-, könntest du das auch zu diesem preis machen? mehr budget steht nicht zu verfügung."
    ich frage: "wieso ist das denn so zusammengestrichen? ich dachte es soll gut werden?"
    er: "ich habe das angebot von 1000,- an den veranstalter weitergegeben und der hat es so akzeptiert."
    ich: "und warum macht das nicht die firma, die das zu diesem kurs angeboten hat?"
    er: "die sind abgesprungen..."
    was zum henker soll man da noch sagen?? :shock:
    ... und nein, ich mache das NICHT zu diesem kurs!

    nächste story:
    man kommt zeitgleich mit den musikern zum kofferjob.
    ich gehe erstmal zum FOH und schaue mir an, was man im rider mal wieder vergessen hat.
    sänger geht auf die bühne und ruft: "kannst du mal schnell die monitore anwerfen, wir wollen vor dem soundcheck noch schnell zwei songs proben..." :?


    oder neulich:
    miese hausanlage, die insertkabel sind mal wieder brüchig, im zweiten song kracht es gehörig in der PA.
    ich ziehe die ersten inserts raus, dann ist ruhe.
    10 min. später krachts wieder, ich suche erneut...
    kommt ne frau von hinten zu mir und ruft: "warum lassen sie denn nicht endlich die finger davon?"
    :twisted:

    oder:
    band brüllt laut von der bühne, akustik des saales ist zum davonlaufen.
    man betreibt mal wieder schadensbegrenzung...
    kommt eine ältere dame: "das ist ja vieeel zu laut!"
    ich sage: "entschuldigung, aber die saalakustik ist schlecht und die musiker spielen sehr laut auf der bühne"
    dame: "aber SIE haben doch die schieberegler, wollen sie mich verarschen??"
    (hierfür gibts kein smilie)


    ... usw ...

  • RTA in Digi-Konsolen

    • wora
    • 21. März 2008 um 21:39

    ich hab mir im letzten jahr mal das UMX angeschaut, die sache mit dem RTA im hintergrund hat mich echt begeistert. das ist überhaupt keine schlechte idee!
    wer´s nicht mag, kann es ja sicher auch abschalten.
    ich verstehe nicht, das ein "tonmann der was auf sich hält" so ein tool nicht trotzdem gebrauchen könnte... so habe ich z.b. immer meinen Acoustilizer am mann und möchte ihn nicht mehr missen.


    ( tomy:
    da ich fast nur noch kofferjobs mache, ist mir das aufbauen eines laptops meist zu zeitaufwendig. so kommt SatLive bei mir im moment recht selten zum einsatz. aber das ändert sich auch wieder.)

  • Prolight & Sound 2008 - Messebericht

    • wora
    • 21. März 2008 um 21:30
    Zitat von "bandit"

    Würde mich trotzdem mal interessieren, wieso in diesem Forum jeder Messe-Bericht irgendwann in Richtung TW Audio abdriftet ...


    gute frage...
    gutes marketing?
    :wink:

  • Roland RSS V-Mixing System M-400

    • wora
    • 21. März 2008 um 17:55

    ich bin ja auch kein freund des LS9, das habe ich hier schon oft genug kund getan. es ist in meinen augen lediglich ne notlösung für mini-budget jobs.

    aber halten wir doch noch einmal fest, was die bisher beobachteten mängel beim M400 sind:

    - Stereoquellen lassen sich nicht auf einen Fader legen
    - EQ nicht 4-band vollparametrisch, Lo-Cut lässt sich als anderer Filter konfigurieren (tolerierbar, die Konkurrenz bietet es aber)
    - 4x Grafik-EQs vorhanden, wenn man mehr möchte verliert man entsprechend interne Effekte
    - Snapshotbedienung umständlich (3 Bedienschritte)
    - keine ADAT Schnittstelle
    - (!) kein Delay in den Outputs
    - (!) kein Lo-Cut in den Outputs
    - (!) kein Taster fürs Tap-Delay
    - (!) keine Subgruppen
    - (!) Gate/Compr. nur für die ersten 24 Kanäle
    - keine variable Belegung der Fader (z.B. 20 Kanäle + 4 DCAs o.ä)
    - kein AES/EBU über das Core möglich


    erst wenn man diese kritikpunkte beseitigt hat, ist man wirklich konkurrenzfähig.
    dann aber wohl verstärkt!
    ich drücke Roland die daumen, aber lange warten dürfen sie nicht mehr, LS9 ist schon jetzt DER standard in dieser klasse...

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • wora
    • 21. März 2008 um 17:14
    Zitat

    ...Warum also nicht hergehen und auf einer Großbaustelle Nachfragen, ob es mit dem ausleihen von Trittschalldämmung (Styropor) oder Rockwool/Steinwolle oder Glaswolle ein Möglichkeit gäbe das Problem zu lösen? Diese Pakete (Größe ca. 100x50x50cm) aus auf dem Balkom vor den Fenstern Stapeln und gut iss?

    man muss es also nochmal wiederholen:
    um energiereiche, tieffrequente schallenergie zu absorbieren, hilft nur GEWICHT.
    leicher dämmstoff (ob styropor, glas- oder steinwolle) hilft nicht!
    diese leichten materialien haben einen hohen "Schalltransmissionsgrad" bei tiefen frequenzen.

    nun ja, als gelernter stahlbetonbauer sollte ich vielleicht mal kurz folgendes beschreiben.
    trittschalldämmung:
    dabei liegt eine SCHWERE estrich-platte auf dem styropor, unter dem styropor ist dann die betondecke.
    das styropor verhindert lediglich das die bodenplatten direkt in kontakt kommen (kein körperschall). die dämmschicht federt die bewegungsenergie der estrichplatte ab.
    deshalb nennt man diese bauweise auch = "schwimmender estrich"

    um schallenergie nicht durch senkrecht stehende glaswände gehen zu lassen, nützt diese funktionsweise also leider überhaupt nichts.

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • wora
    • 21. März 2008 um 14:25

    da wollte ich grad was dazu schreiben.
    in meinem ersten beruf hab ich auf dem bau gearbeitet (daher übrigens der tipp mit der schalung).
    wenn man eine schwere wand, ob aus sandsäcken oder sonstwas, auf eine decke stellen möchte, sollte man unbedingt vorher einen Statiker kontaktieren! das kann sonst böse ins auge gehen...

    die idee mit den phasenauslöschungen mittels eines basses ausserhalb der wand kann man knicken, da sich die phasenlage abhängig vom winkel und schalllaufzeit erheblich ändern kann. das könnte in der tat eine "verschlimmbesserung" ergeben, die wahrscheinlichkeit des scheiterns ist sogar groß.

    ob man innerhalb des raumes mit gerichteter bassabstrahlung arbeiten könnte, ist aber in der tat ein interessantes thema.
    ich schätze, darin könnte die einzig reelle chance bastehen, den basspegel nach ausssen etwas zu bedämpfen. natürlich kann man aber den schall, den der raum zurückwirft, auch nicht bekämpfen, aber zumindest der direktschall wäre gemildert.
    andererseits müsste man mal ausprobieren ob nicht sogar ein höherer effekt erzielt werden kann, wenn man die bässe an das andere ende der mensa stellt.

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • wora
    • 21. März 2008 um 11:30
    Zitat von "deep-house"

    nun mal langsam,
    ...
    Einzig die Glasflächen können die maßgebliche Luftschallübertragung nach außen zulassen...

    aber genau um diese fenster ging es doch von anfang an...?

    Zitat von "djgolle"

    ...
    Meiner Meinung nach ist es absolut illusorisch eine solche Location "dicht" zu bekommen. Zumindest nicht mit einem zeitlichen und finanziellen zu realisierbaren Aufwand...

    da schliesse ich mich - leider - an.

  • Prolight & Sound 2008 - Messebericht

    • wora
    • 21. März 2008 um 11:17
    Zitat von "Jens Droessler"

    ...@ wora: Was gabs für Amping und Controlling?...


    ich hatte keine zeit, nachzusehen. er sagte aber, das es der von TW empfohlene amp war, also Hoellstern.
    controller: weiss ich nicht.

    wie gesagt:
    um mir meine meinung zu bilden, muss ich noch mal drüber mischen.
    der raum war recht schallhart, so das man hier sicher kein allgemeingültiges urteil abgeben kann, vor allem was den bass angeht...

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • wora
    • 20. März 2008 um 21:38

    natürlich müssen alle wände einbezogen werden, durch die der schall nach aussen getragen werden könnte.

    Zitat von "TheN"

    ...Vielleicht könnte man zwei Holzwände nehmen und den Zwischenraum mit Sand füllen? Ist nur die Frage, wie man den Sand da rein bekommt...
    Bringt Schaumstoff überhaupt etwas, oder ist der prinzipiell zu leicht?...

    schaumstoff wird von energiereichen basswellen so gut wie ignoriert :D

    in der tat scheint die einzig sinnvolle möglichkeit aus den holzwänden zu bestehen, zwischen die sand gefüllt wird.
    aber vorsicht: da kommt unten ganz schön gewicht zusammen. und dieses gewicht will dir deine schalung auseinanderdrücken. ein bekanntes problem im betonbau!
    das lässt sich konstruktiv zwar alles bewerkstelligen, aber der aaaufwand... :shock: :? :(

  • Schalldämmung von Innen nach Außen (wegen der Nachbarn)

    • wora
    • 20. März 2008 um 19:13
    Zitat von "TheN"

    ...Nun bin ich auf der Suche nach einer Lösung, dieses Szenario zu vermeiden und eine breitbandige Dämpfung bis in den Tieftonbereich zu erreichen...

    ich muss dich leider enttäuschen.
    gegen tieffrequenten schall gibt es nur 2 wirksame methoden:

    1. luftleerer raum ( :wink: )
    2. wände mit möglichst hohem eigengewicht. also je dicker, desto besser.

    irgendwo hatte ich auch mal ne tabelle dazu... finde sie aber nicht mehr... liest denn der Volker Holtmeyer nicht mit? der hat doch sicher was passendes ;)

    glas und holzwände sind für die dämmung von tieffrequentem schall leider nicht besonders effektiv. sorry.
    vielleicht solltest du also einfach über weniger bässe nachdenken.

  • ANC7 Kopfhörer mit aktiver Aussengeräuschunterdrückung

    • wora
    • 20. März 2008 um 18:44

    nein.
    ich arbeite fast ausschliesslich mit profimusikern, denen kann man ab- und an auch mal was glauben ;)

  • Installation einer Grenzfläche

    • wora
    • 20. März 2008 um 18:42

    das anbringen von grenzflächen am deckel ist an sich schon gut. denn hier gibt es definitiv immer einen druckbauch bei allen frequenzen, den die grenzfläche perfekt nutzt.
    aber, wie schon beschrieben, birgt das ankleben auch ein paar risiken.

    die positionierung einer GF in der harfe (wie von guma beschrieben) ist eine sehr gute alternative. gerade wenn man nur ein einzelnes mikrofon hat, denn im bogen ergibt sich ein recht ausgeglichener gesamtsound.
    EQ evtl. im bereich um 1-2kHz leicht wegziehen, wenn es nicht weich genug klingt.

  • ANC7 Kopfhörer mit aktiver Aussengeräuschunterdrückung

    • wora
    • 20. März 2008 um 17:57

    :D

  • Prolight & Sound 2008 - Messebericht

    • wora
    • 20. März 2008 um 17:54

    ich möchte dem Jens trotzdem noch mal kurz ein bisschen zur seite stehen.

    also ich kann die lobeshymnen zu TW so auch nicht ganz nachvollziehen.
    erst letztes wochenende habe ich selbst auf einem TW system mit 2xT24 und 4xB30 gemischt.
    die grundeinstellung war für mich nicht brauchbar.
    mit teils kräftigem EQ in bass und in den höhen kam ich dann aber zu einem praxistauglichen system.
    da die raumakustik recht unschön war, mag ich jetzt keine endgültige wertung über die bässe abgeben. da muss ich mal den nächsten job damit abwarten, der erste eindruck war aber ... nein, ich lass es besser. der raum war echt schlimm.
    das top war aber obenrum recht aggressiv.
    na ja, vielleicht war auch die controllereinstellung des kollegen ein bisschen suboptimal...
    bin mal gespannt, wie der nächste job wird.

    aber eins möchte ich gleich dazusagen:
    man kann damit arbeiten. :wink:

  • FOH- bzw. Stage-Bilder

    • wora
    • 20. März 2008 um 16:53
    Zitat von "Wurst Werner"

    wora: Nimm mal den MS IE, mit Mozilla funzt das bei mir auch nicht...

    NIEMALS!!!!
    :D

  • ANC7 Kopfhörer mit aktiver Aussengeräuschunterdrückung

    • wora
    • 20. März 2008 um 13:02

    dazu kann ich noch was berichten:
    ich habe das teil in den letzten wochen JEDEM musiker aufs ohr gesetzt.
    und alle waren sehr verblüfft über die funktion, alle bis auf einen!

    dieser eine, ein gitarrist, empfand das was er hörte als unangenehm.
    es funktioniert also scheinbar nicht bei 100% der leute...

  • FOH- bzw. Stage-Bilder

    • wora
    • 20. März 2008 um 12:52

    komisch, wenn ich den link anklicke bekomme ich nur eine leere seite...

  • ANC7 Kopfhörer mit aktiver Aussengeräuschunterdrückung

    • wora
    • 20. März 2008 um 12:29

    InEar hörer rein und rauszuziehen wäre mir jetzt zu kompliziert.
    ich bin es gewohnt, den hörer schnell auf- und abzuziehen. in manchen situationen höre ich auch nur über ein ohr - wie ein DJ ;)
    aber das ist natürlich reine gewohnheitssache.

    Zitat von "JS-Collect"

    ...Ändert die Elektronik denn auch was am eigentlichen Klangbild? Irgendwie kam mir der Sound viel voluminöser vor, nachdem man die Elektronik aktiviert hat.
    War dieser Effekt wirklich nur durch die Noisereduction oder wird auch am Klang ansich etwas geändert, durch EQ-Änderungen oder ähnliches?...

    wie ich weiter oben schon mal geschrieben hatte, ändert ist der klangeindruck zwischen aktiv und passiv. da ist offenbar auch ein bisschen EQ im spiel.
    mit aktivierter elektronik ist das klangbild sehr ausgeglichen und straff. es zischelt und nölt nix und die mitten sind sehr sauber, das gefällt mir wirklich gut.
    im passiven betrieb gehen die mitten deutlich zurück, aber nicht so das man ihn nicht mehr nehmen könnte. es ist nur anders und nicht ganz so sauber.
    das du den eindruck hattest, das er aktiv voluminöser wird liegt daran, das die tiefen signale dann wesentlich sauberer dargestellt werden - denn der störschall von aussen fällt ja fast komplett weg.

    ich habe auf der messe auch nochmal reingehört.
    im unterschied zu meinem hörer war der pegelunterschied zwischen aktiv und passiv deutlich geringer. ich weiss jetzt nicht woran das liegen könnte. aber den pegelanstieg bei aktiver elektronik kann ich gut gebrauchen, wenn ich mal wieder an einem 01V stehen muss...

    letztes wochenende betreute ich eine sehr laute band.
    da musste ich den hörer so laut machen, das er verzerrte. bin mir jetzt nicht sicher, ob vielleicht die batterie am ende war. ich hab dann rein passiv abgehört, der kopfhörerverstärker in einem Venice bekommt ihn problemlos laut genug. und wenn man so laut abhören muss, fällt übrigens auch die mittensenke nicht mehr auf.

    das es von so vielen herstellern mittlerweile solche hörer gibt, ist mir ehrich gesagt entgangen.
    ich empfinde diese technik jedenfalls als eine "kleine revolution" in unserem gewerbe, die bisher wohl kaum jemand mitbekommen hat.
    deshalb habe ich diesen thread gesetzt.

  • Prolight & Sound 2008 - Messebericht

    • wora
    • 20. März 2008 um 11:48

    ...dann hat er dich vielleicht übersehen?
    ich hab ihn an diesem tag jedefalls 3 mal getroffen. :)

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