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Beiträge von wora

  • MEINUNG UEBER LA CLIA

    • wora
    • 18. Februar 2007 um 18:23
    Zitat von "Schrecki7289"

    Die Kohärenz wird aber grade durch die vielen Hochtöner untereinander erzielt...


    die vertikale richtwirkung durch interferenz, schon klar.
    aber je höher die frequenz, desto schwieriger wird es, die passenden bedingungen dafür zu erfüllen. jedenfalls nach meinem theoretischen wissen.
    die treiberabstände sind da entscheidend. das ist beim clia durch die sehr geringen abstände offenbar gut gelöst, aber man darf von sowas auch keine pegelwunder erwarten. gegen eine große box haben die HiFi wandler pegelmässig null chance.
    aber dafür wurde sie ja auch nicht gebaut, ich wollte nur mal darauf hinweisen das man mit länge allein auch nicht alles machen kann...

  • MEINUNG UEBER LA CLIA

    • wora
    • 18. Februar 2007 um 15:56

    natürlich ist länge ein sehr entscheidender faktor wenn es um die funktion eines LA geht.
    wie wir aber auch alle wissen, funktioniert die kopplung der treiber im hochtonbereich nicht mehr.
    das bedeutet das für "weit schiessen" auch entsprechend potente hochtontriber eingesetzt werden müssen.

    es ist also recht unwahrscheinlich, das man mit so einer winzbox mit HiFi hochtönern (auch wenns richtig viele sind) einfach durch die schiere LA länge mit deutlich kräftigeren systemen gleichziehen kann.
    zumindest nicht, wenn man möglichst weit beschallen möchte...

  • Routingplan für Digitalpulte (01v96 etc.)

    • wora
    • 18. Februar 2007 um 15:39

    ANLG vielleicht?

  • EAW KF650z+LA400 auf OpenAir

    • wora
    • 18. Februar 2007 um 15:33
    Zitat von "linearray"

    Da stand ein Block von 12 Stück. Wir waren direkt daneben mit 6 Stück unserer doppel 18" Reflexkisten die vom Volumen her massiv kleiner waren.


    Gruss, Andi

    servus Andi,

    ich wollte dazu nur mal anmerken, das es in diesem thread nur um die LA400 ging.

    zum LA test:
    in karlsruhe kam ich zu spät, ich hatte tagsüber eine veranstaltung zu betreuen. deshalb weiss ich nicht was da stand.
    ich meinte den ersten LA-test in Bengen, dort konnte keine anlage pegelmäßig mit der EAW mithalten... was aber auch kein wunder war, da sie größenmässig deutlich ausser konkurrenz spielte.
    beim damaligen LA vergleichstest haben mir aber aus klanglicher sicht gesehen die 10"er bässe von KS am besten gefallen. die waren staubtrocken und trotzdem tief, sowas präzises hatte ich bislang nicht oder nur extrem selten gehört.

  • EAW KF650z+LA400 auf OpenAir

    • wora
    • 18. Februar 2007 um 14:35

    Off topic:

    Zitat von "Frank Uhlig"

    ...Controller Settings! Das ist auch genau der Grund für meine Kritik an offenen Controller-Settings: Jeder der meint er sollte mal, tut´s dann auch, und schon habe ich teils erbärmlich schlechte Ergebnisse mit einem System, was korrekt eingestellt richtig gute Ergebnisse liefern würde. In fachlich talentierten Händen mögen offene Settings vielleicht noch Sinn machen, aber ich bin mehr & mehr des l-acoustics Gedanken Freund: Der Entwickler soll es einstellen, dann möglichst mit Kunstharz vollgiessen/verplomben, punkt...

    meine rede.
    IMHO ist das ein großer vorteil von z.b. d&b, das eben nicht jeder dran rumstellen kann und damit die vom hersteller oft mühsam erarbeiteten ergebnisse über den haufen schmeisst. bei d&b stellt man die box hin, schliesst sie an und sie klingt dann so, wie es der hersteller festgelegt hat. nicht mehr - aber auch nicht weniger!

    da hab ich mal ne nette geschichte von einem unabhängigen ingenieur (er kommt von einem mikrofonhersteller und hat mit LS nicht so viel zu tun) gehört:
    bei einer produktvorstellung eines neuen linearrays (vertec) gingen damals wohl fast alle geladenen techniker zuerst mal an den controller und offenbarten ihre verbesserungswünsche am setting.
    der gag daran: bis dahin war noch nicht ein einziger ton über die anlage gelaufen...

    ich habe auch, als die digitalcontroller aufkamen, an den teilen viel rumgespielt, das gebe ich zu. mittlerweile habe ich aber auch ein paar controllersettings zusammen mit einem hersteller erstellt und habe dabei sehr viel gelernt.
    vor allem eines: nicht alles, was beim system A aus erfahrung gut funktioniert muss auch beim system B zu guten ergebnissen führen ;)

    ende off topic

  • EAW KF650z+LA400 auf OpenAir

    • wora
    • 18. Februar 2007 um 03:59
    Zitat von "Ton_Opa"

    ...
    Nach meiner Erfahrung steht auf den meisten "Small Venues" nicht der Platz für 2 Kubikmeter Bassboxen zur Verfügung, die diese 2 Vierer-Cluster benötigen...


    nun, das wollte ich damit keineswegs in abrede stellen.

    man fragt sich da, was ein amerikanischer hersteller denn unter "small venues" versteht
    mit europäischen größenverhältnissen hat es wahrscheinlich nix zu tun :D

    beim LA vergleichstest standen diese bässe jedenfalls auch, ich weiss nicht mehr, 6 oder 8 stück. es war open air und das hat dort schon ganz nett geschoben.
    also ganz schlecht sind die teile jetzt nicht, aber für kleinere VAs scheinen mir bassreflexe der beste kompromiss zu sein. da braucht man eigentlich keine hörner...

  • FOH- bzw. Stage-Bilder

    • wora
    • 17. Februar 2007 um 14:02

    kunststoff ist leichter, was sich vor allem beim transport bemerkbar macht. da man in usa immer viele kilometer fahren muss, ist das also ein grosses argument.
    kunststoff geht nicht kaputt wenn er nass wird.
    kunststoff kann, bei entsprecheder konstruktion, viel besser stosshämmend wirken als holz. wichtig fürs tägliche roadie-geschäft!
    ausserdem kann man die cases gleich passend an die zu transportierenen gegenstände anpassen, das ding kommt also schon fast fertig aus der maschine. das spart herstellungskosten.
    allerdings machen plastikgehäuse erst ab einer gewissen stückzahl sinn, ab dann sind sie aber wesentlich günstiger.

  • EAW KF650z+LA400 auf OpenAir

    • wora
    • 17. Februar 2007 um 13:55

    nun ja, zu einem hornbass gehört ja auch die entsprechende horn-mundfläche.
    das müsstest du aus den alten tagen mit den W-bins eigentlich noch wissen? :wink:

  • vergleich zu gae direktor!?

    • wora
    • 17. Februar 2007 um 13:50
    Zitat von "ThomasL"

    ...Allerdings, wer Director haben will, muss auch Director bezahlen...


    eben.
    es kann ja sein, das es ein system gibt, das etwas günstiger ist bei ähnlichen klang- und leistungseigenschaften.

    aber "preislich weit drunter" wird das nicht gehen, höchstens du baust dir selbst was.

    da die hersteller ja alle nur mit wasser kochen und gute gehäuse sowie gute treiber, plus entwicklungskosten und die arbeitszeit bei der fertigung eben auch ihr geld kosten, wird es nicht wesentlich günstiger werden können.

    die einzige lösung aus diesem dilemma ist also der gebrauchtkauf...

  • HF-Messungen

    • wora
    • 16. Februar 2007 um 10:35

    als funkelektroniker kann ich klaus´ meinung voll unterstützen.

    interessant für dich ist eh nur der bereich in dem gefunkt wird. und diesen bereich kann man mit den genannten systemen und nem laptop mit passender software sehr schön grafisch darstellen.
    das sollte dein problem lösen.

    und das schöne daran: diese lösungen kosten weit weniger als beispielsweise ein Rhode&Schwarz HF Analyser...

  • EAW KF650z+LA400 auf OpenAir

    • wora
    • 16. Februar 2007 um 00:11

    [off topic]

    Zitat von "Ton_Opa"

    ...direkt abstrahlende Bässe machen immer den saubereren Bass ...


    ... das empfinden meine öhrchen aber auch so ...
    [/off topic]

  • PA-Relationen

    • wora
    • 16. Februar 2007 um 00:05
    Zitat von "jarvys"

    ...es sieht so aus: die Halle besteht größtenteils aus glatten Oberflächen, was eigentlich eine Beschallung für Pop/Rockkonzerte schwierig macht, besser aber für unverstärkte Klassikkonzerte geeignet ist (Nachhallzeit ca. 4,7 sek)
    ...
    Die Halle ist 44,8 Meter lang (x-achse), 23,1 Meter breit (y-achse), 12 Meter hoch, rund 1.100 m². Glatter Estrichboden, akustisch reflektierende Holzvertäfelung an den Längsseiteneiten im Zick-Zack (ca. 15° zur x-achse), die Breitseiten auch ZickZack aber in 45° zur Achse als Absorber ausgeführt. Durchschnittliche Nachhallzeit ohne genaue Frequenzangabe bei 4,7 sek....

    sehr interessant.
    da habt ihr also schon mal ein ordentliches grundproblem.

    an einer materialaufstellung möchte ich mich jetzt nicht beteiligen.
    ich möchte aber erwähnen das es hier sinn machen würde, an der akustik zu arbeiten und diese variabel zu gestalten.
    d.h. im falle des einsatzes der elektroakustischen beschallungsanlage z.b. viele, viele vorhänge...
    sonst wird das ergebniss nicht zufriedenstellend werden. egal mit welchem speakersystem.

    im "klassikfall" werden die vorhänge dann weggezogen oder sonstwas, das ist vielleicht eine nette konstruktive herausforderung. für eine festinstallation ist das aber ein durchaus sinnvoller eingriff.

  • Zusammenarbeit zwischen Band- und Technikern vor Ort.

    • wora
    • 15. Februar 2007 um 19:36
    Zitat von "klauston"

    ...
    Wenn Fremdtechs Scheiße mischen, muß dem Veranstalter halt immer klar sein, das es eben die Bandtechs waren.
    ...

    an hand der zwei beispiele von mringhoff und mir kann man leicht erkennen, das veranstalter nicht unbedingt ein gespür dafür haben müssen, wer nun für nen miesen sound verantwortlich ist...
    und das gilt auch, wenn sie schon einige jahre im geschäft sind :?

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • wora
    • 14. Februar 2007 um 22:28

    ich antworte mal auf den link mit der "pandoras box"

    Zitat


    ...In my guitar experiment, it seems that the delay isn't noticeable at all up to about 10 ms (again). It becomes slightly noticeable between 10 ms to 15 ms almost like it's not really an echo - just "something's there," but I could still play in time. The delay started to get difficult to contend with somewhere around 15 ms to 20 ms, and above 20 ms I really struggled with timing...

    diese beobachtung ist nicht so weit von meiner einschätzung entfernt. :wink:

  • Helmpflicht - auch für Techniker

    • wora
    • 14. Februar 2007 um 21:50
    Zitat von "Marcel Koch"

    ...was glaube ich den Stahlhelm fast ausschließt (wobei der wahrscheinlich gegen Trusspins fast sicherer ist...


    ähm... nur fast sicherer?
    :D

  • Zusammenarbeit zwischen Band- und Technikern vor Ort.

    • wora
    • 14. Februar 2007 um 21:45
    Zitat von "mringhoff"

    ...
    Ein paar Monate später holte mich aber dieses Festival wieder ein, als ich nur zufällig mitbekam, daß ein Veranstalter mit einem Musiker über dieses Festival sprach. "Die Firma (also wir) nehmen wir nicht mehr, das hat alles so grottenschlecht geklungen und deren Techniker waren unfähig..."...


    ja, so eine erfahrung habe ich vor über 15 jahren auch mal gemacht.
    ich betreute das FH-fest in karlsruhe mit einer wirklich sehr guten anlage.
    beim ersten mal ging alles glatt, die kunden waren sehr zufrieden und lobten unsere arbeit und den sound in den höchsten tönen.
    ein jahr später bekamen wir wieder die selbe VA.
    da waren dann bei JEDER band nur unfähige bandmischer am start.
    der sound war wirklich grauenhaft und der saal wurde leerer und leerer... guma ist mein zeuge, der kam damals auf nen sprung vorbei.
    ich traute mich damals einfach nicht, den mischern auf die finger zu klopfen. ich dachte mir: "na ja, den mann hat sich die band gewünscht, die werden schon wissen was sie wollen".
    im jahr darauf erfuhren wir auf nachfrage, das "die veranstaltung von einer anderen firma betreut wird"...

    also ich kann schon verstehen, das man in so einer situation einfach eingreifen muss. schliesslich geht es ja um den erfolg der gesamten veranstaltung. es ist nur die frage, wie man mit den unerfahrenen technikern umgeht.
    freundlichkeit ist natürlich oberstes gebot!
    wenn man merkt, das man einen unerfahrenen mann vor der nase hat, kann man diesem vorschlagen, den soundcheck für ihn zu erledigen. das wird in der regel auch gerne angenommen.

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • wora
    • 14. Februar 2007 um 21:18

    so, ich probier das mal mit den links...

    0ms
    5ms
    10ms
    15ms
    20ms
    30ms
    40ms

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • wora
    • 14. Februar 2007 um 18:26
    Zitat von "Arsch mit Ohren °(

    Hallo,

    könnte sachdienlich sein:

    Opening Pandora's Box?
    Latency And Digital Audio


    Gruß,
    AmO

  • Zusammenarbeit zwischen Band- und Technikern vor Ort.

    • wora
    • 14. Februar 2007 um 18:13
    Zitat von "treibsand"

    Auf Club-Ebene bin ich da schon einige Male reingefallen.
    ... bleibt der Support der Haustechnik manchmal doch etwas dürftig ... wenn es vom Veranstalter hies: "da ist die Anlage, Micros und Kabel findet ihr dort..."...


    ja, das kennt man leider auch.
    dummerweise gibt es aber auch hier wieder große unterschiede.
    am schlimmsten sind dann die clubs, wo die techniker der vorhergehenden veranstaltungen dann auch in irgendeiner weise nicht nett behandelt wurden und sich dann beim abbau in den "nach-mir-die-sintflut"-modus geschaltet haben.
    also was ich da schon erlebt habe: kaputte oder/und völlig versiffte kabel, fehlende oder unvollständige mikrofonkoffer, mikrostative die es nicht wert sind als solche bezeichnet zu werden, völlig verstöpselte anlagen und niemand weiss welches signal wo ankommt... das sind die jobs die man nicht haben muss...
    wenn da ein neuling als bandtech dabei ist, kanns nur in die hose gehen. und dann heist es: die band war scheisse!

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • wora
    • 14. Februar 2007 um 12:23

    vielen dank bertram.

    wie ich schon vermutet hatte, stört das delay beim trommeln am meisten.
    auch hier hört man ab 10ms (also der dritte abschnitt) schon deutlich zwei signale, bei 20ms wäre ein tightes zusammenspiel nicht mehr machbar.

    recht easy kann man es bei der gitarre nehmen, hier wird nur das klangbild räumlicher. aber ab 20ms wird es dann auch schwierig.
    bei der stimme scheinen dagegen 20ms noch völlig problemlos zu sein.

    ich habe meine soundtests mono gemacht, denn das ist auch die situation die meistens vorkommt. ausserdem hab ich nur mit kurzen bursts gearbeitet, damit man das reine signal sauber heraushören kann.
    werde das spätestens heut abend auch mal online stellen, ich muss jetzt was arbeiten...

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