Zitat von "Zärle"...aber da sie recht teuer sind ist es eigentlich schade solche teueren dinger immer zu kaufen und dann nur selten zu benutzen!
schon mal an AUSLEIHEN gedacht?
da kann man durchaus auch gute geräte bekommen... ![]()
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Neues Benutzerkonto erstellen Zitat von "Zärle"...aber da sie recht teuer sind ist es eigentlich schade solche teueren dinger immer zu kaufen und dann nur selten zu benutzen!
schon mal an AUSLEIHEN gedacht?
da kann man durchaus auch gute geräte bekommen... ![]()
Zitat von "donut"... Tütensuppe ersetzt Meisterkoch ...
treffender kann man diese werbeaussage wohl kaum umschreiben ![]()
wenn man sich aber anschaut, wie viel tütensuppen verkauft werden obwohl es meisterköche gibt, dann muss man wohl attestieren das werbung halt doch funktioniert ![]()
guido:
der delayt sich damit selbst, ist doch klar.
aber das zumindest funktioniert sogar, denn die systeme sind ja nicht wie eine herkömmliche PA gedacht, sondern sie sollen auf der bühne stehen - ohne zusätzliche PA.
da es sich bei WLAN nicht um eng gebündelten richtfunk handelt würde ich mal behaupten das es zufall ist, das die aussetzer genau auf der schnittkante zwischen laptop und WLAN antenne passieren. die abgestrahlte energie der antennen verteilt sich ja in alle richtungen.
hat er denn einen diversity empfänger für seinen bass-funk?
aber die speakerdelays sind schon sehr wichtig, vor allem wenn ein teil unverstärkt von der bühne kommt.
sonst passt die musik im hinteren kirchenteil zeitlich nicht mehr zusammen.
normale Line-Übertrager Boxen haben ein übertragungsverhältnis von 1:1. einen pegelabfall wirst du da also nicht erwarten können.
und normale Di boxen haben keinen XLR input, da man hier ja normalerweise nur unsymmetrische signale reinschickt.
wenn du bisher keine brummprobleme beobachtet hast würde ich auch normale -10dB oder -20dB XLR-adapter empfehlen.
EDIT: hach, tonzwergs ISOLDE hatte ich ganz vergessen...
kleine info hierzu:
bei schoeps werden keine elektronischen filter benutzt, sowohl frequenzgang als auch richtwirkung werden komplett über die mechanik beeinflusst. herr wuttke sagte mir dazu mal, das es dadurch ein besseres off-axis frequenzverhalten der mikros gibt und zusätzlich die mikrofoneigenschaften kaum altern, weil sich keine elektronischen parameter verändern.
nachteil ist natürlich der sehr hohe fertigungsaufwand, was sich natürlich im preis niederschlägt. andererseits behalten die mikros über längere zeit ihr klangeigenschaften, was den wiederverkaufswert enorm steigert. das gehört jetzt aber nicht zum thema ![]()
ich würde auch sagen, das es in diesem fall sinnvoller ist die trennfrequenzen zu belassen wie sie sind (220Hz) und über einen master EQ dann die entsprechenden dröhnfrequenzen zu ziehen. falls der regelbereich nicht ausreicht kann man ja zur not noch im controller nachhelfen, dann aber auch für alle 15"er gleich.
ich hatte vorletztes jahr mal eine anlage von XMax vor der nase.
es war ein kleines hafenfest in Bergkamen und ich hatte eine oldieband zu betreuen.
die anlage bestand pro seite aus 2 (oder 4?) bässen und 2 tops in einem PA-wing.
die topteile waren self-powered, wie das bei den bässen war weiss ich nicht mehr.
bestückung der tops müsste ich jetzt schätzen, aber min 12" im kurzen horn müsste es gewesen sein.
die tops lagen nebeneinander auf den bässen, etwa mit 30° auseinandergewinkelt.
die tops hatten heftige interferenzen untereinander, also an jedem platz einen anderen sound.
ausserdem fiel auf der einen seite ein top durch heftiges krachen auf, so das ich es schliesslich vom beschaller abschalten liess und wir links nur mit einem top fuhren.
man sollte ja nie von einem einzelnen konzert auf eine anlage schliessen, aber diese nicht ganz positive erfahrung steckt mir immer noch in den knochen. na ja, wer weiss, vielleicht hatte der verleiher ja auch nicht ganz phasenreine kabel in verwendung, denn einen besonders professionellen eindruck hinterliess auch das restliche equipment nicht.
dies ist also keine generelle verurteilung des herstellers!!
dazu müsste man einfach mehr erfahrungen haben.
Zitat von "Seven"01V96 - DDX3216 - Venice - GL 2400
Und für die Digitaltische dann noch mal ADA 8000
der ADA ist in meinem 01V-rack eingebaut ...
Klaus:
ich sitz dann aber lieber am analog-tisch und kann dann mein bier in kleinen schlucken geniessen, während am digital-tisch ja nur der zustand "glas voll - oder glas leer" herrschen kann ![]()
ich denke man sollte den test nicht gleich so aufblasen.
es geht ja um ein spezielles thema und nicht um einen test von grösseren pulten. das 01V ist für kleine VAs gedacht und da gibts von der konkurrenz im moment nix vergleichbares.
Zitat von "MarkusZ"Ich habe inzwischen bei Schoeps nachgefragt. ...
na also, das hatte ich doch ganz am anfang empfohlen ![]()
Zitat von "glässing"Alles anzeigen...
Um diesen Thred abzuschliesen, währe es von Nöten, alle Mann zu einem Vergleich einzuladen.
Intressant währe dann wirklich einmal ein Vergleich zwischen 01V96, LS9, Midas Venice und einer kleinen Mackiconsole, da die ja preislich eigendlich näher liegt.
...
Gerne bin ich bereit bei Interesse vorzubereiten und durchzuführen.
Wir könnten dann gleich einen Art Stammtisch eröffnen und uns vielleicht 2 mal im Jahr treffen, um solche Diskussionen durch zu führen.
Ein weiterer Pluspunkt währe das gegenseitige kennen und respektieren zu lernen.
Bitte um Meinungen von eurer Seite aus.Gruß Thomas Glässing
Dipl. Tonmeister
das ist doch mal eine vernünftige idee zu diesem thema.
wie man an diesem thread erkennen kann gibt es doch viele verschiedenen meinungen hierzu, die sich schriftlich nicht unter einen hut bringen lassen.
mir geht es hierbei nicht darum ob analog oder digital besser ist, beides hat seine berechtigung für den jeweils angepeilten einsatzzweck.
nein, wenn wir die angesprochenen, unsauberen bis mulmigen tiefmitten des 01V ergründen wollen brauchen wir ein anderes pult zum vergleich. ich weiss auch das ein 01V viel billiger ist als ein venice und deshalb natürlich auch schlechter klingen kann. aber wenn man klangliche probleme herausfinden möchte sollte man schon einen guten vergleichspartner als referenz heranziehen.
ich würde für einen vergleichstest mein 01V96 jedenfalls gerne zur verfügung stellen.
und z.b. backnang wäre jetzt auch nicht sooo weit weg, ins ruhrgebiet würde ich deswegen aber sicher nicht fahren...
Zitat von "Guido Hupfer"... Natürlich eine X-eight!! Beste Analoge Maschine wo gibt ...
na na na, nur weil du das teil gerne vermietest solltest du aber doch nicht so übertreiben und die kirche im dorf lassen.
Zitat von "Pulenk"... und Unterschiede im Klang bei Mischpulten sind nicht so gravierend...
diese aussage kann ich nicht ganz nachvollziehen.
da gibt es klanglich wirklich enorme unterschiede.
wenn du z.b. mal auf nem Amek oder ner XL3 gearbeitet hast wirst du das sicher nachvollziehen können...
natürlich sind die nicht ganz in der angesprochenen klasse, aber hier hebt sich das venice auch schon wohltuend vom einheits-billigsound ab. dafür kostet´s halt auch ein bisschen mehr.
Zitat von "Beni"Ein grosser Vorteil beim LS9 ist das Toch-Screen. d.h. man ist gerade im Live-Einsatz sehr schnell...
der große nachteil dieses pultes scheint zu sein, das es, wie DanielL breits anmerkte, eben keinen touchscreen hat...
Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"Alles anzeigen...
Die Welle mit der Wellenlänge A kommt von vorne zum Mikrofon,
zieht dann daran vorbei und trifft irgendwann auf die hinteren Eingänge.
Sagen wir mal das erste Maximum der Welle sei gerade am hinteren
Eingang. Nun hat man an den vorderen Eingängen des Mikros das
Maximum der zweiten Welle. Gleichzeitig die gleiche Amplitude (nur
halt von unterschiedlichen Wellen) und damit keinen Druckunterschied.
Dürfte theoretisch nichts an der Membran herumrütteln.
...
vergiss doch mal die wellenlänge, es kommt auf die zeit an.
selbst bei einer langen welle gibt es an zwei voneinander entfernten punkten immer druckunterschiede, es sei denn es ist ein rechtecksignal. da rechtecksignale in der luft eher selten vorkommen funktioniert auch das mit der (zeitlichen) auslöschung von ganz kleinen druckunterschieden doch ganz gut.
der sound des venice steht dem 01V96 in nichts nach, keine angst.
da muss sich mit sicherheit das 01V sorgen machen ![]()
also ich habe einen 9 jahre alten AT kopfhörer, der leider nicht mehr produziert wird (Pro6). die neueren modelle kommen klanglich leider nicht mehr an ihn heran.
der sound ist sehr klar und rund, ich habe nicht den eindruck das sich im lauf der jahre irgendwas zum nachteil veändert hätte.
das einzige was nach etwa 1000jobs mittlerweile ärger macht sind die kabel am kopfbügel, die ich doch schon mehrfach überarbeiten musste. das spiral-anschlusskabel ist auch noch einwandfrei.
ich hoffe sehr, das er mir noch ein paar jahre erhalten bleibt...
ich bin auch der meinung, das man moderne 10" tops nicht mehr unterschätzen sollte. so habe in den letzten 4 monaten sehr gute erfahrungen mit einem neuen Ritterbusch-typ gemacht. 200 leute adäquat zu beschallen ist mit sowas kein problem, pro seite 2x 15"er dazu und schon schiebt es auch noch nett.
gerade für leute die ihre boxen alleine aufbauen müssen sind 15kg gewicht ein großes argument. da macht das aufstellen sogar spass ![]()
wenn der alleinunterhalter allerdings so große gigs macht das diese typen nicht mehr ausreichen könnte er sicher auch über einen helfer nachdenken. dann wird das argument "gewicht" etwas abgemildert.
also das display ist zu klein, dagegen lässt sich natürlich kaum was machen.
frage:
es sind ja offenbar vor allem die rack-geräte die schlecht bzw. zu langsam bedienbar sind.
an die EQs muss man nicht so oft dran, aber natürlich an die effekte.
wenn man nun alternativ externe FX benutzt müsste es doch eigentlich OK sein, oder?
ich frage deshalb, weil sich diese pulte aller wahrscheinlichkeit nach wieder sehr gut verkaufen werden und man über diese pulte schätzungsweise vor allem in clubs sicher mal stolpern wird. und dann muss man nach lösungsmöglichkeiten suchen.
andererseits wäre ich sicher nicht böse, wenn das LS9 nicht so oft verkauft wird...