stimmt absolut! ![]()
was vor allem auffällt: die meisten erklären das material zur religion, das sie im eigenen lager stehen haben.
das kennen wir ja zur genüge.
Um schreiben oder kommentieren zu können, benötigst du ein Benutzerkonto.
Du hast schon ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.
Jetzt anmeldenHier kannst du ein neues Benutzerkonto erstellen.
Neues Benutzerkonto erstellenstimmt absolut! ![]()
was vor allem auffällt: die meisten erklären das material zur religion, das sie im eigenen lager stehen haben.
das kennen wir ja zur genüge.
ich hoffe ja auch, das sich im marktsegment des 01V in näherer zukunft was tut.
im moment überlässt man yamaha diesen markt ja eigentlich komplett...
so, jetzt hast du den salat. :shock:
es gibt die die absolut zufriedenen user - und auf der anderen seite diejenigen, denen das 01V einfach noch nicht gut genug ist.
das heisst es gibt auf deine frage genau zwei antworten:
ja UND nein
das ist natürlich ein denkbar schlechtes ergebnis auf deine frage.
du musst dir nun also die für dich wichtigen parameter und anwendungsformen heraussuchen und selbst eine pro und contra liste erstellen.
von uns kann dir jetzt wohl keiner mehr wirklich weiterhelfen...
oh, mittlerweile hat guma auch was dazu geschrieben.
sorry, das wir hier ein bisschen abgedriftet sind... ![]()
Zitat von "thieloliver"...
Ihr kamt an beiden Tagen 5min vor eurem Auftritt.
das stimmt aber auch nicht so ganz. es gab vorher ja keine möglichkeit auf die bühne zu kommen...
aber das klären wir am besten mal telefonisch untereinander...
in landau stand übrigens wirklich eine series two, das venice war ein jahr vorher da...
Zitat von "thieloliver"
Ich glaube nicht, dass wir uns hier über die Audiowerte der beiden Pulte streiten müssen..
why not?
das ist in meinen ohren ein entscheidender faktor, schliesslich muss ich ja musik transportieren und nicht nur datenpakete.
Zitat von "thieloliver"
Das ganze demonstriert aber schön was ich mit meinem vorherigen Post schon gesagt hab. Man muss auf diesen Pulten anders arbeiten. Kaltstart würd ich mich damit auch nur mit meiner Hauptkapelle trauen.Was gibt es schöneres als einen abgespeicherten Soundcheck?...
da habe ich eine nette geschichte vom letzten freitag dazu:
pult war M7CL (das mag ich übrigens im moment am liebsten), während des soundchecks gab es schon das problem weil das pult plötzlich seine eingänge nicht mehr an der vorher programmierten stelle hatte.
und als die show dann losging und sehr schnell von der vorband OHNE PAUSE auf unsere band umgeschaltet wurde, stimmten plötzlich einige gains meiner szene überhaupt nicht mehr!!! das war eine sehr interessante angelegenheit.
ich hoffe jedenfalls das im publikum keine ohren in mitleidenschaft gezogen wurden, denn es ging tatsächlich ein richtiger aufschrei durch die 3500 leute als der sänger ins mikro sprach und der gain satte 15dB empfindlicher war als im soundcheck!
wir dachten natürlich erstmal alle an einen fehler des pultes.
mittlerweile habe ich mir die settings zu hause angesehen und festgestellt, das mein FOH betreuer ein paar sachen verstellt hatte - z.b. war das input-routing auf "recall-save" gestellt, was auch erklärt das da ein paar kanäle nicht zu meiner szene passten...
es ist also mal wieder alles relativ, mit den digitalpulten kann man sich bei unvorsichtiger vorgehensweise ordentliche böcke schiessen.
bei sachgemäßem umgang ist für solche jobs ein gespeicherter soundcheck eine tolle sache, früher musste für sowas halt ein zweites pult aufgestellt werden.
aber dies hatte auch den vorteil, das es einfacher zu überschauen war, was vor allem unter stressigen livebedingungen ein unschätzbarer vorteil ist.
das soll jetzt nicht bedeuten, das ich digitalpulte kathegorisch ablehne.
nur in der ursprünglich in diesem thread gestellten frage, ob er sein durchaus gutes analoges equipment gegen ein 01V tauschen soll, bin ich absolut der meinung das dies eher ein rückschritt wäre.
das die firma peavey ab und an sehr innovationsfreudig ist, zeigte schon die vorstellung der mediamatrix anfang der 90er jahre.
heute gibt es solche DSP-matrixen von fast allen firmen... die nennen sich dann soundweb, symnet, audiaflex und, und, und...
BSS war noch nie ganz vorne an der innovations-front.
aber sie bauten schon immer recht schnell nach erkennung eines trends sehr brauchbare, leicht zu bedienende und zuverlässige geräte. das darf man ja durchaus als pluspunkt werten.
zum innenleben bei BSS
baut burr-brown seine AD/DA-wandler denn mittlerweile auch in china?
ich dachte immer die kommen aus den USA.
wenn es denn stimmen sollte, das die BSS controller komplett in china gefertigt werden, dann stimme ich deiner meinung über die viel zu hohen preise uneingeschränkt zu.
Zitat von "Philipp Blender"...Ausserdem bin ich auf der Suche nach guten einpegel Sounds die mal zeigen was die PA kann. Dabei sollte es sich nicht um diese monotonen Bass-Sounds sondern um vielleicht ein komplettes lied ohne großartigen Gesang handeln...
ohne gesang... hmmm.
also ich bin der meinung, das eine anlage nur mit gut aufgenommenen gesangsstücken zeigen kann was sie wirklich drauf hat.
bumm bumm können auch die billigen dinger, aber eine gute mittenauflösung ohne nervige klangeigenarten ist doch viel wichtiger wenn man nachher auch was verstehen soll und vielleicht sogar über mehrere stunden spaß haben will.
den tipp mit den scheiben von jennifer warnes finde ich deshalb sehr gut.
Zitat von "4Art"
Wenn Du meinst? Sorry - aber ich finde den BSS-Kram (und hier vor allem die Controller) TOTAL überteuert! Es gibt für mich keinen, aber wirklich überhaupt gar keinen Grund, dieses Gerät auf dem momentanen Preisniveau zu belassen.
es gibt einen grund.
sogar einen triftigen:
wenn eine firma ihr zeug zum selbstkostenpreis verkauft, dann verdient sie kein geld und kann in zukunft keine neuen und besseren produkte entwickeln. und gerade in den zeiten der hardwarekopieen aus china oder korea ist es wichtig das knowhow im westen zu lassen.
oder etwa nicht?
oha olli,
du outest dich also als digitalpultverteidiger.
"digitalfanatiker" trifft es da ganz gut... ![]()
da du jetzt erstmal richtig mit technischen daten aufgetrumpft hast, muss ich auch was loswerden.
ich habe noch gut einen job im letzten sommer im gedächtnis, wo du irgendwie 10 bands an einem tag (incl. monitormix vom FOH) mit deinem DM1000 abgefertigt hast.
eine erstaunliche leistung, wirklich.
ich musste dabei meine band auch über das pult mischen, mit dem ich mich immerhin schon ein bisschen auskannte da ich schon ein paar gigs damit gemacht hatte.
mein fazit dieser aktion:
ich möchte sowas eigentlich nicht nochmal machen.
der sound aller bands war... na ja sagen wir mal durchschnittlich... und das war durchaus nicht nur meine meinung.
am nächsten tag hatte ich dann in einer anderen stadt über die selbe anlage (war auch dein HK Array) und nem venice am frontplatz einen um welten besseren sound.
du hast dort den monitormix mit deinem DM1000 gemacht, du erinnerst dich sicher noch daran...
also an den speakern lag es wirklich nicht und das blechdach vom ersten tag war auch nicht der entscheidende faktor.
wie gesagt, ich habe mir mittlerweile selber ein digi-pult gekauft, mit dem ich die kleinen clubgigs mache. es ist für den zweck eine effektive sache, aber verlieben werde ich mich wohl nie in die dinger...
ich will musik mischen und mich nicht ständig vorrangig um die technik kümmern.
die technik soll mich in meiner arbeit unterstützen, nicht selber die arbeit sein...
und mit technischen daten allein kann man noch keinen sound machen, das weisst du doch auch.
klanglich kann ein 01V96 einem venice nicht das wasser reichen, auch die oben aufgezählten anderen komponenten liegen klanglich über dem niveau des 01V.
und ganz ehrlich: wer braucht denn in jedem kanal ein gate und einen kompressor? das ist doch spielerei.
sorry für die harten worte olli, normalerweise halte ich mich ja ein bisschen zurück. ich kann dich trotzdem ganz gut leiden, wir kennen uns ja schon ein paar jahre.
aber wir sehen unsere arbeit offenbar aus völlig verschiedenen blickwinkeln... ich kann deine sehr einseitige einstellung jedenfalls nicht nachvollziehen.
hähä, was in diesem zusammenhang auch zu ganz witzigen soundphänomenen führen kann sind verpolte lautsprecher-patchkabel zum durchschleifen der boxen :twisted:
ich habe mir für club-gigs vor geraumer zeit auch ein 01V 96-V2 zugelegt.
deshalb bilde ich mir jetzt ein, das ich hier mitreden kann ![]()
der einzige vorteil dieses pultes ist die speicherbarkeit für immer wiederkehrende beschallungssituationen (z.b. wöchentliche oder monatliche gigs mit immer der selben band in der selben location).
alles andere kann dein equipment auf jeden fall besser.
mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen. ![]()
für keyboard verwende ich gerne die Palmer PAN04.
preiswert und gut.
man muss nur darauf aufpassen, das der keyboarder die schalterchen nicht aus versehen drückt...
zu den buchsen hast du ne pn...
ridertauglichkeit ist immer auch ein bisschen relativ.
es könnte natürlich sein, das der eine oder andere mischer dann doch lieber ein midas hätte. das kommt halt ein bisschen auf die liga an, in der dieser herr spielt...
das K3 ist aber ein gut klingendes pult, wer damit keinen gescheiten sound hinbekommt ist selber schuld.
höchstens in detailfragen wie z.b. den tandempotis im EQ oder den subgruppen "nur" bis 0dB könnte es meiner meinung nach meinungsverschiedenheiten geben.
die umgekehrte Aux-Logik ist sicher kein ablehnungsgrund, ich habe bei mir halt den Aux8 als ersten monitorweg und den Aux1 als letzten FX-weg gehabt.
PS:
ich habe übrigens noch das service-manual mit den ganzen schaltplänen für das pult. bei interesse bitte mailen.
tja, wirklich schade.
irgendwie ist dieses seminar völlig an mir vorbeigegangen, obwohl es quasi fast vor der haustür stattfand.
vielleicht hätte ich da auch noch was lernen können... das kann ja nie schaden ![]()
ich hatte selber auch ein K3, das ich in etwas heruntergekommenem zustand günstig erworben hatte und dann komplett überarbeitet habe.
viele insert-buchsen und ein paar fader wurden getauscht, ein paar potiachsen gradegebogen (keine ahnung wie die leute die verbiegen können) und vor allem alles gesäubert. danach lief die kiste wieder einwandfrei.
hab es letztes jahr aber verkauft weil es mir zu klein wurde (24er).
klanglich hat es mich nie enttäuscht, EQ und input-amp sind recht gut. ich trauere dem teil wirklich ein bisschen nach... ![]()
der lo-cut schaltet übrigens bei 100Hz.
gewöhnungsbedürftig sind wie schon erwähnt die umgedrehten Auxe - und die subgruppenregler, die nur bis max. 0dB gehen.
info:
man sollte auf das baujahr achten, im ersten halben produktionsjahr (1997?) wurden pertinax-platinen verbaut, die eine hohe ausfallquote hatten. also schau rein, wenn die platinen grün statt braun sind hast du schonmal viel gewonnen ![]()
ich empfehle auch seit jahren das AT 857.
da haben auch schon einige leute drauf gehört (u.a. nutzt deshalb auch die KMK karlsruhe diese typen) und die sind ausnahmslos zufrieden.
es gibt jetzt eine neue version, nennt sich U 857... die sind jetzt mit einem verbesserten schwanenhals ausgestattet, bei dem das mikro auch in dem winkel bleibt den man eingestellt hat. beim alten hat das nicht immer funktioniert ![]()
hatte erst letzte woche wieder mal einen vergleichstest Beyer/Sennheiser/AT, bei dem die kapsel des AT mit der besten sprachverständlichkeit abgeschnitten hat.
es gibt übrigens auch kapseln mit 3 verschiedenen richtcharakteristiken dafür...
aus rein klanglicher sicht gibt es besseres, aber hier geht es ja vor allem um die funktion.
zu den ES917 kann ich nix sagen, seitdem ich die 857 kenne habe ich von AT keine anderen mehr ausprobiert.
Zitat von "4Art"... Irgendwie staune ich, wie WENIG Innovation im Bereich der FX passiert. Beinahe so schlimm wie Lichtpulte, die auch ein Tontechniker bedienen kann...
und genau hier liegt ja der hund begraben!
wenn der techniker auf JEDEM konzert ein neues hallgerät lernen muss, dann ist das ja nicht besonders sinnvoll.
und die genannten gerätschaften lassen so viel spielraum für eigene effektkreationen, das man nur für wirklich sehr spezielle effekte eigene gerätschaften benötigt.
aus diesem grunde unterstütze ich ja auch die geräte mit speicherkarten, denn damit ist man als fremdtech immer auf der sicheren seite - auch wenn nur wenige diese option zu nutzen wissen.
zu diesem thema wurde hier wahrlich schon viel geschrieben.
aber es kommt alle paar monate wieder auf den tisch, weil es für einen verleiher ja wirklich nicht ganz unwichtig ist.
dabei kommen immer wieder die selben geräte raus, meist sind es diese (ungefähr in der reihenfolge der nennungen):
1. D-Two (unangefochten immer dabei!)
2. M-One
3. SPX-990
4. MPX-550
5. SPX-900
6. Rev-500
für höherwerige Hall-anwendungen kommen dann noch
PCM-90/91, PCM-70 sowie die M-5000, M-3000 und M-2000 ins spiel.
nur um die sache hier ein bisschen abzukürzen... :wink:
nun ja, ich dachte das eher als allgemeingültige anmerkung, ich bin jetzt vom speziellen thema vielleicht zu weit weggegangen.
aber wenn es solche meßohren zu kaufen gibt könnte es ja auch sein, das diese in zukunft möglicherweise öfter anzutreffen sind.
und auf einen solchen fall vorbereitet zu sein kann ja nicht schaden...
dann bräuchte man also eine vernünftige begründung um solche meßohren für musikveranstaltungen in frage zu stellen.
da du dich in rechtsfragen immer gut auskennst, wäre deine hilfe hier sicherlich nicht unerwünscht.
könnte man gegenüber solch einer halle z.b. anregen, das man eine richtige messung während seiner VA durchführt und dafür das ohr aus bleibt?
du weisst das ich das jetzt nicht so meine, das man in zukunft auch weiterhin megapagel fahren darf, aber ein gewisses maß an spaß darf doch nicht verloren gehen