@ utz:
siehe pn...
Beiträge von wora
-
-
durch deine fragestellung kommt bei mir der verdacht auf, das du wohl öfter mit unterdimensioniertem material arbeiten musst.
das ist schade.man sollte seine limiter nicht in den sound einkalkulieren, sondern sie als das betrachten was sie sind: schadensbegrenzer!
ein solcher limiter schützt die angeschlossenen lautsprecher im extremfall vor dem abrauchen, dem sound sind sie sicherlich NICHT zuträglich!
mein ernstgemeinter tipp für dich:
besorg dir mehr lautsprecher und amps. :wink: -
man darf die preisklasse des M7 nicht vergessen!
das ist in der grundausstattung ein 48x16 pult mit vielen compressoren, vielen gates, EQs und delays in den ausspielwegen - und 4 effektgeräten.
das gibt es dann für etwa 20.000€, meiner meinung nach schon erstaunlich.ich bin sehr auf die qualität der kiste gespannt...
aber eins möchte ich doch nochmal anmerken:
vor allem auf festivals sind die analogen konsolen immer noch überlegen, da intuitiver bedienbar. -
es ist ja schon wichtig, zunächst mal genaueres über den einsatzbereich des gewünschten pultes zu erfahren.
bei kleineren gigs sollten die 16 outputs des M7CL völlig ausreichen.
fehlende analoge inserts würden mich hier nicht stören, denn es gibt ja in jedem channel 2 nutzbare dynamics. falls man dann doch noch externe gerätschaften einschleifen muss kommt das doch höchstens in ein paar wenigen kanälen vor. falls das aber ein kritikpunkt sein sollte muss man halt was teureres nehmen.
fehlende poti-anzeigen sind da schon eher ein manko.
ich kenne das ding auch nur von bildern, wie damit zu arbeiten ist wird sich zeigen.wer mehr benötigt kann sich das PM5D zulegen.
oder die (meiner meinung nach wegweisenden) InnovaSon pulte.
auch das digidesign venue ist eine digitalkiste, die man "vor ort" recht schnell bedienen lernt.
mit digico habe ich überhaupt keine erfahrung.
mit aurus auch nicht.was ich ebenfalls live überhaupt nicht mag sind die "DM" pulte von yamaha.
-
alles in allem jedenfalls mal wieder eine sehr interessante diskussion...
-
also ich hatte in einer festinstallation mit livemusik auch auf akkus gewechselt. es gab wöchentlich 2 shows, die investition hatte sich nach etwa einem halben jahr amortisiert.
das haben wir dann etwa 2 jahre noch durchgezogen bevor der laden seinen livebertieb einstellte. probleme mit den akkus waren in dieser zeit keine zu beobachten.es gibt also nicht nur aus umweltgesichtspunkten durchaus vorteile für akkus.
wenn eine sendestrecke jedoch nur ein paar mal im jahr eingesetzt wird lohnt sich ein umstieg auf akku möglicherweise nicht. -
jungs, ihr habt ne echte macke...
und dafür liebe ich euch !!!

-
Zitat von "gezz-abba"
ganz einfach: das d-two hat einfach zu viele möglichkeiten, die ich nie und nimmer nutzen würde. ...
sag niemals NIE ! :wink: -
Zitat von "mediennutte"
...Was jetzt noch fehlt ist ein art systemstandart, mit dem ich meine lieblingseinstellungen von Pult zu pult übertragen kann, und zwar herstellerübergreifend...
das ist ein sehr schöner traum, der IMHO leider nie in erfüllung gehen wird

-
falls es interessiert:
auch das Roland SDE 330 hat die tap-funktion.
das geht aber nur über fusstaster... damit aber wiederum sehr bedienerfreundlich: man kann z.b. durch das bloße draufstellen des fusses auf den taster die delaylänge von 1/4 auf 1/8 umstellen... muss man sich vorher natürlich programmieren.wieso ist das D-Two von TC denn uninteressant?
-
hallo stephan,
leider wusste ich bisher auch nicht was eine "class H" schaltung sein soll.
hab ein bisschen gegoogelt und habe die erklärung gefunden, das es sich hierbei um eine endstufenschaltung handelt, bei der die betiebsspannung den signalerfordernissen nachgeführt oder stufenweise geschaltet wird.
somit ergeben sich bei kleineren signalen erheblich geringere verluste.
dies bringt natürlich enorme vorteile bei self-powered systemen wie denen von meyer, denn die kühlung der transistoren kann wesentlich kleiner und somit leichter ausfallen.
das grundschaltungsprinzip wird hierbei aber sicherlich der AB betrieb sein...AB betrieb bedeutet, das die transistoren für die positive und die negative halbwelle immer mit einem kleinen ruhestrom versorgt werden, so das sie sich im übernahmebereich gutmütiger verhalten. das klingt wesentlich besser als reiner B betrieb und lässt sich auch einfacher einstellen.
-
das aufladen von alkaline-batterieen kann man vergessen. ich hatte auch mal so ein ladegerät das dies versprach.
aber die so aufgeladenen batterieen haben nie lange funktioniert, in der regel sind sie urplötzlich abgekackt...
vergiss das besser.ansonsten habe ich mit akkus gute erfahrungen gemacht, ich wechsle sie einfach öfter als batterieen und hab keinen stress.
einen satz für den soundcheck, den anderen für den gig.
bei wirklich wichtigen jobs (z.b. mit liveübertragungen) würde ich aber trotzdem auf batterieen setzen.ich möchte noch anmerken, das ich funkstrecken wenn irgend möglich gerne vermeide. safety first...
-
Zitat von "test"
es wäre eine überlegung wert auf die sinnvolle genauigkeit zu achten. wenn hier jemand von digitaler endstufe redet meint er immer eine pwm verstärker. insofern wäre das als begriffsgefinition tragbar. da hier die meisten nicht mal im ansatz den unterschied zwischen a und class b betrieb erklären können (und es sicher auch nicht wissen wollen) nennen sie den amp halt digital.
ich würde da schon differenzieren mit wem ich spreche.class A:
arbeitspunkt liegt etwa in der mitte zwischen vollaussteuerung und vollsperrung der transistoren.
ergebnis: sehr hohe verlustleistung, aber keine nulldurchgangsprobleme.
hohe leistungen nicht machbar, dafür aber sehr gute signaltreue.class B:
arbeitsprinzip normaler komplementär-endstufen. es gibt pnp-transistoren für die positive halbwelle und npn-transistoren für die negative halbwelle. größere leistungen möglich - sehr genauer abgleich im nulldurchgang unbedingt erforderlich.das bezieht sich auf normale analogamps, mit PWM hat das nicht viel zu tun. ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich dich missverstanden habe.

-
die letzten beiden posts entsprechen ziemlich genau meiner meinung.
ein rechtecksignal ist nicht unbedingt gleich auch ein digitalsignal.
digitalsignale sind ja definiert, mit PWM hat das aber wahrlich nicht viel zu tun.ich würde den begriff "digitalamp" als professioneller techniker also einfach nicht gebrauchen. ich glaube mit kleinkariertheit hat das nix zu tun. von einem fachmann erwartet man doch, das er korrekt ist?
oder sehe ich das "zu deutsch"? -
Zitat von "kater"
und das von dir schon mal genannte war dann Ritterbusch?
gut beobachtet
-
Zitat von "Mike J."
...Da steht:
Membranverdoppelung oder Entfernungshalbierung = +6dB
umgekehrt - 6dB...
das mit der membranverdoppelung funktioniert nur, wenn die frequenz niedrig genug für eine kopplung der beiden pappen ist. für basslautsprecher ist das also eher der fall als für mittel-hochtonsyteme.
ansonsten findet nur eine erhöhung des schalldruckes um +3dB statt. -
natürlich gibt es eine menge an PAs, über die man überhaupt nicht gerne musik hört.
entweder weil sie schrecklich quäken, weil sie ein sehr unpräzises impulsverhalten haben oder weil sie starke klirranteile produzieren.
doch diese gehören leider vor allem in VAs mit knappem budget leider zum standard.aber es gibt schon auch einige PA systeme, die klanglich problemlos mit guten HiFi komponenten mithalten können.
in der regel sind die aber leider auch etwas teurer.und mal ehrlich: der großteil des publikums hört nur im direkten vergleich einen unterschied zwischen einem guten und einem weniger guten system. und auf welche VA gibt es denn so einen direktvergleich?
ein richtig schlechtes system hört natürlich auch der laie, aber die meisten leute äussern ihren unmut darüber nicht einmal. warum sollte der veranstalter dann was ändern?
ganz allgemein kontraproduktiv für einen perfekten sound ist:
- schlechte akustik = lange nachhallzeiten + starke erstreflektionen der räumlichkeit.
- durchschnittliche oder schlechte musiker
- durchschnittliche oder schlechte techniker
- zu kurze setup-zeiten zum einstellen der anlage
- zu geringes budget für eine optimale PA
- zu laute bühne
- zu laute PA
- vorgaben vom designer / bühnenbildner
- vorgaben vom veranstalteres muss also nicht immer am lautsprechersystem liegen :wink:
-
Zitat von "mischpultschorsch"
Die Homepage ist wohl noch in Arbeit. Wora könnte als Karlsruher in der Tat mit PairForce-Holz schon in Berührung gekommen sein. Ob er allerdings explizit über diesen Hersteller referiert hat, weiß ich nicht. Meines Wissens sprach er mehrmals von "Ritterbusch"-Systemen...
in der tat, pairforce sagt mir auch noch nix.
offenbar gibt es doch mehr kleine hersteller als man denkt, die gut klingende lautsprecher bauen können...
ein gut funktionierendes "VerticalArray" ist meines erachtens vor allem für kleine verleiher interessant, da die einzelsysteme doch sehr flexibel genutzt werden können. -
ich möchte nochmal auf die definition „digitalamp“ eingehen.
es gibt die normalen verstärker, die ihre transistoren so aussteuern, das am ausgang ein analoges ausgangssignal für den lautsprecher zur verfügung steht. ist jetzt ein bisschen blöd ausgedrückt, aber ihr versteht was ich meine.
und es gibt die sogenannten Switch-Mode verstärker, das bedeutet die schalten ihre transistoren entweder voll durch oder aus. es gibt also nur zwei betriebszustände: AN oder AUS.
der vorteil hierbei ist, das wesentlich weniger verlustwärme entstehen kann.
dazu gehören natürlich die PWM amps (PulsWeitenModulation).
ziel ist aber auch hier eine analoge form des ausgangssignals, denn ein lautsprecher kann ja nix mit digitalsignalen anfangen.
man stelle sich mal vor wie das klingt, wenn der verstärker zum lautsprecher ein signal mit 101001110101001001101101 sendet...
es wird also versucht, über die pulsweite des geschalteten amps eine analoge wellenform zu erzeugen. das eingangssignal für die PWM stufe ist also analog, nicht digital.
darf man dazu also digitalamp sagen?ich glaube, das ist ein modebegriff, der eigentlich nicht 100%ig zutrifft.
-
Zitat von "dotvision"
eine frage, die ich mir immer wieder stelle, ist, warum ich als konzertbesucher eigentlich darunter leiden muss, dass der tontechniker in seinem vorleben als schlagzeuger, gitarrist oder so sich das gehör schon komplett rausgebombt hat. da sprechen immer alle von ihrem analyzer, um den frequenzgang zu linearisieren, für ihr gehör wären aber ganz andere kurvenformen am besten...
ein analyser ist lediglich ein hilfsinstrument, falsch eingesetzt kann es den sound verderben. ich dachte das gehört eigentlich schon zum allgemeinwissen :wink:
ist denn jeder, der ein instrument spielen kann deshalb gleich ein guter musiker?
und analog dazu verhält es sich mit dem bedienen von mischpulten... du verstehst was ich meine?
wenn es dir auf veranstaltungen zu laut ist, dann ist es doch dein recht mal zum mischer zu gehen und zu fragen, ob es nicht leiser geht. aber wenn keiner was sagt, werden die jungs keine veranlassung sehen darüber nachzudenken...