habt ihr auch ausprobiert, den center-sub mal abzuschalten?
war das bassloch dann immer noch da?
das kann eigentlich nicht sein, vor allem open air!
also ich tippe gnadenlos auf ein phasenproblem...
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Neues Benutzerkonto erstellenhabt ihr auch ausprobiert, den center-sub mal abzuschalten?
war das bassloch dann immer noch da?
das kann eigentlich nicht sein, vor allem open air!
also ich tippe gnadenlos auf ein phasenproblem...
Zitat von "HP"...Manchmal habe ich auch das Gefühl das zuviel Technik eher schadet als nutzt...
sehr gut beobachtet !!! ![]()
das andere große problem:
die zeit!
heutzutage muss ja der aufbau und die inbetriebnahme von beschallungsanlagen immer schneller erfolgen um die räumlichkeiten zeitlich optimal zu nutzen.
dies hat zur folge, das man sich kein perfektes setup erstellen kann weil schlicht die zeit fehlt. so werden die anlagen halt oft hingestellt, verkabelt und los gehts. dann wird am FOH schnell mal am EQ rumgekurbelt (ohne das ergebnis an mehreren stellen im raum zu überprüfen) und das wars dann. auch bei großen events läuft das mittlerweile oft so ab.
es fehlt eben schlicht und einfach oft die zeit.
ein guter sound sollte nicht zu laut und nicht zu leise sein (maßstab ist das publikum, keine zerschossenen mischerohren!).
er sollte nicht nerven und alle instrumente sollten möglichst hörbar sein. der baß sollte konturiert rüberkommen (kein BOOOM).
das publikum sollte sich einfach wohlfühlen.
das verstehe ich unter einem guten sound...
wenn du das gefühl hast, das dich die verleiher (die du bisher kennst) über den tisch ziehen wollen, dann solltest du vielleicht doch mal ne andere firma ausprobieren :wink:
wenn du veranstalter bist, dann müsstest du irgendwann einmal feststellen, welcher verleiher für deine ansprüche der passendste ist.
der passendste muss aber nicht unbedingt auch der sein, der zu allem "ja" sagt.
im laufe der zeit bekommt man schon mit, auf welche leute man sich verlassen kann. und die werden dann wieder gebucht.
jedenfalls gehören Di-boxen auf die bühne möglichst nahe ans jeweilige instrument, die gründe hierfür wurden ja genannt.
und der verleiher, der dir das erzählt hat, bekommt schon mal einen pluspunkt ![]()
das thema "schlagzeugmikrofonierung" ist ja eine richtige "never ending story". ![]()
Zitat von "HP"...
Bei einem Konzert mit mehreren Bands (wir stellten die PA) ,
trat nach Beginn des Soundchecks einer (Gast)band jemand an mich heran und fragte ob er mischen darf,da er regelmäßig mit der Band arbeitet .
Ich hab ihn (erst ungern) ans Pult gelassen , aber er hat einen guten Job gemacht...
von seiten der künstler gibt es immer wieder klagen über unfähige tonmänner.
um diesem problem aus dem weg zu gehen, bringen die meisten bands eben einen eigenen mischer mit.
das es auch bei diesen leuten welche gibt, die es nicht draufhaben, ist leider auch normal... :?
es handelt sich aber um den wunsch der künstler, in sofern muss das einfach akzeptiert werden.
Zitat von "Apostoli"sorry leute...
ABER ein bandtechniker wird nicht abgelöst.... der macht seinen job und im schlimmsten fall geht man ihm zu hand. wenn es scheiße klingt, dann klingt es halt scheiße. Euer ruf als Beschallungsfirma wird nicht darunter leiden.habt ihr euch mal überlegt wie es die band verwirrt, wenn plötzlich der eigene mischer vom pult verdrängt wird?
Ganz merkwürdige ansichten sind hier im forum unterwegs... tztztz
also ich habe z.b. 4mal in folge eine VA gemacht.
beim 4.mal kamen nur unfähige bandtechniker und es klang scheisse.
im nächsten jahr wurde ich nicht mehr angefragt, das machte von vornherein ne ganz andere firma.
hinter vorgehaltener hand habe ich dann erzählt bekommen, das der sound eben nicht so toll war als ich die anlage stellte.
also erzähl mir bitte nicht, das das nicht auf den ruf des verleihers zurückfällt. viele kunden können nicht auseinanderhalten, was die wirkliche ursache war.
also zumindest eine band am abend sollte amtlich abgemischt sein, damit man quasi einen beweis für die funktionstüchtigkeit der anlage erbringen kann.
natürlich ist das kein freibrief für das davonjagen von bandmischern.
ein bisschen fingerspitzengefühl gehört schon noch dazu, wie man mit solchen leuten kommuniziert.
ich bin mal auf eine VA gekommen, es war gerade eine setpause.
ein paar der musiker kamen auf mich zu und sagten: "kannst du nicht mal ans mischpult gehen, der typ hat´s überhaupt nicht drauf. endloser soundcheck und wir hören uns auf der bühne immer noch nicht".
dann bin ich ans FOH-Häuschen gelaufen, hab kurz gefragt ob ich helfen kann.
antwort:" es gibt kein problem, alles OK"
ich habe es dann vorgezogen nichts zu machen, denn das wäre meiner meinung nach echt blöd rübergekommen.
die musiker haben das verstanden, die band hat mit diesem mischer nie wieder gearbeitet und bis heute bin ich deren fester mann...
ich finde, zunächst sollte man erstmal freundlich seine hilfe anbieten, wenn man sieht das was schiefläuft.
wenn diese hilfe abgelehnt wird, lässt man es eben.
wenn der ruf der eigenen firma auf dem spiel steht, muss man aber eingreifen dürfen. über die art und weise des eigreifens entscheidet dann die situation, da gibt es keine standardregel.
aber "davonjagen" sollte man wirklich niemanden...
oha, da hab ich mich doch tatsächlich selber reingelegt.
das ist mal wieder der beweis dafür, das man ruhig mal die fresse halten sollte, wenn man keine ahnung hat... ![]()
zum audient kann ich jetzt nix sagen, ich kenne es nicht.
also gleich mal ein bisschen off topic:
gerald1
ich gehöre zu den menschen, die lieber ein analoges pult haben wollen, wenngleich es nicht unbedingt ein XL4 sein muss.
das hat für mich folgenden grund:
die analoge oberfläche ist mir vertraut und ich kann schnell darauf arbeiten.
gerade als bandmischer hat man oft keine zeit, sich in neue pultsysteme einzuarbeiten. man kommt an den FOH, stellt sich kurz vor, sagt wo man die kompressoren haben möchte und legt gleich los. so muss das funktionieren...
bin ich deshalb schon eine "Toni-Ausnahme"???
wenn das atztec eine der analogen logik angelehnte bedienoberfläche hat, dann komme ich damit sicher klar. ansonsten würde ich es unter "Tour-Tisch" einordnen.
Zitat von "DasIch"...Ich hatte allerdings auch schon mal den Fall, dass die Anlage so seltsam aufgebaut war, das sich alle paar Meter was anderes ergab.
Tja dann misch ich im Zweifelsfall für mich. Alles andere hat ja eh keinen Sinn und ich hab dann wenigstens meinen Spass gehabt.In diesem Sinne: Es lebe der Kammfilter
volle zustimmung!
Zitat von "Holger"...Ich bin aber auch nicht mit unserem Layher FOH zufrieden, die LKW Plane ist dermaßen schwer, das die akustik schon sehr darunter leidet.
die bessere alternative für ne layher-konstruktion ist ein festes dach und ansonsten rundherum offen. im regenfall dann die seiten mit agroflor zumachen und alles ist OK.
LKW-plane ist da wahrlich nicht so toll geeignet...
ein sehr schöner vers!
das gibt doch glatt ne eins in PA-Dichtkunst ! :wink:
meist wird der übertrager mit so ner art heisskleber eingegossen.
das scheint kein problem darzustellen.
aus diesem grund sollten übertrager auch besser in einen Mu-Metall mantel eingegossen sein, das hilft enorm!
bei günstigen übertragern fehlt sowas natürlich...
aber wir entfernen uns ja schon wieder vom thema.
ich hab mir im laufe der jahre die meisten helferlein auf excel-basis selber erstellt.
zum messen benutze ich tomy´s "SatLive" http://www.take-sat.de/ und einen kleinen PAA2 analyser (den ich aber nicht wirklich mag).
hier http://www.doctorproaudio.com/doctor/calculadores_en.htm kann man ein paar rechenaufgaben lösen.
hier http://www.ifbcon.de/software/freeware/d.php findest du einen einfachen RTA als freeware.
das was ihr da beschreibt ist genau der grund, warum so viele bands ihren eigenen mischer mitbringen.
allerdings kommt es durchaus auch vor, das der mitgebrachte mann die schlechtere wahl darstellt - die ausnahme bestätigt die regel ![]()
hallo d&b,
du musst dir die boxen von d&b kaufen, die brummen nicht...
:wink:
nee, scherz beiseite.
ein brumm kann verschiedenste ursachen haben.
fschleif hat da schon das richtige gesagt, aber brummprobleme können ganz schön tückisch sein.
falls du den brumm nicht finden kannst ist es wohl am besten, wenn du mal einen geübten techniker an die anlage lässt. zur brummsuche sollte man auf jeden fall systematisch vorgehen, das macht man am besten am aufgebauten system.
viel glück bei der suche...
Zitat von "Volker Holtmeyer"...Ein gewöhnliches Horn-Top hat in der Vertikalen starke Defizite. In der Regel sind die Off-Axis-Frequenzgänge sehr unterschiedlich. Naturgemäß wird der Frequenzgang (ganz abgesehen von punktuellen Welligkeiten) zu größeren Winkeln immer tiefenlastiger. Was bedeutet, dass der Sound nahe der PA zu viel LF hat und hinten ist's zu viel HF. ...
Dieses ist beim "Klein-Array" (...) ganz anders. ...
meiner beobachtung nach kommen auch bei kleineren beschallungsaufgaben immer öfter line-array boxen zum einsatz.
dann aber in sehr geringer zahl, oft wird nicht mal eine zeilenlänge von 2m erreicht.
der effekt ist der, das der tiefmittenbereich nicht besonders weit trägt aber die hochtonhörner dafür um so weiter schiessen.
das ergebnis ist weiter hinten ein dünner, sehr aggressiver sound.
achte mal drauf...
also ich würde mal behaupten, das gerade bei solchen beschallungsaufgaben weiter hinten deutlich mehr tiefmitten durch hornsysteme ankommen.
meine erfahrung ist hier konträr zu deiner aussage. das sollten wir mal klären. :wink:
ich würde empfehlen, die werkseinstellungen zu übernehmen und stattdessen einen externen EQ vorzuschalten. damit kannst du dann deinen lieblingssound einstellen.
die werks-presets gibt es nicht nur so zum spaß, der entwickler hat sich da schon was dabei gedacht. mit falsch eingestellten parametern kann man schnell seine chassis demolieren.
dito...
der kniff mit der Di box ist ja der, aus einer unsymmetrischen leitung eine symmetrische zu machen.
in diesem jahr kommt nach informationen aus einschlägigen fachzeitschriften in bregenz eine beschallungsanlage zum einsatz, die nach dem prinzip der wellenfeldsynthese arbeitet.