ich habe seit ein paar jahren keine automatik-mixer mehr verbaut.
bis dato hatte ich immer IRP bevorzugt und recht gute ergebnisse erzielt.
wie sieht es denn in diesem markt aus, was gibt es da mittlerweile?
taugt dieses shure SCM810 was?
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Neues Benutzerkonto erstellenich habe seit ein paar jahren keine automatik-mixer mehr verbaut.
bis dato hatte ich immer IRP bevorzugt und recht gute ergebnisse erzielt.
wie sieht es denn in diesem markt aus, was gibt es da mittlerweile?
taugt dieses shure SCM810 was?
schaltnetzteil endstufe.
vielleicht noch "digitalnetzteil-amp" für die leute, die an digitalendstufen glauben wollen.
das "gute smaart live" gehört aber sicher nicht zu den "handlichen Geräten für schnelle Messaufgaben"... und danach wurde ja gefragt.
denn sich der brumm durch bewegen der gitarre ändert,
deutet es darauf hin das ein elektromagnetisches feld vorhanden war.
vor allem single-coil tonabnehmer reagieren da sehr empfindlich.
woher dies aber kommt, kann man nicht so einfach sagen.
das hätte man vor ort prüfen müssen, vor allem der aufbau der anlage
könnte da ein problem darstellen.
hier gibt es doch einige fehlermöglichkeiten.
das ein konzert wegen brumm ausgefallen ist, habe ich jedenfalls noch nie gehört.
ich benutze seit jahren aktive alphaton-Di´s und bin sehr zufrieden damit.
man sollte jedoch keine line-signale (z.b. vom keyboard) einspeisen, damit kann man die Di überfahren.
aber dafür sind aktive Di´s ja auch nicht gemacht...
Zitat von "SuperSpeedy"...Für meinen nächsten Job nehme ich lieber zwei MPX 1 anstatt des Yamaha...
hat das MPX1 auch distortion-programme?
damit kann man im SPX nette sachen machen.
man kann auch schöne telefon-sounds basteln, wenn es benötigt wird.
aber das braucht man natürlich nicht bei jeder band...
willkommen im club ![]()
na - zum glück !!! :shock:
man wird wohl nicht behaupten können, das es NIE probleme gibt ![]()
wir sind alles menschen und haben auch die dazugehörigen fehler.
was du da beschrieben hast, hört sich nach folgendem an:
1. die nette dame der agentur verschickt den rider, den sie vorliegen hat. das es einen neuen gibt weiss sie nicht, denn niemand hat sie informiert.
2. die soundleute sind ersatzmänner die von den künstlern gebucht wurden, weil sie lieber mit ersatzleuten arbeiten als mit völlig unbekannten menschen denen sie nicht vertrauen.
so kommt schnell mal das eine zum anderen. in der hektik geht dann auch mal die gute laune etwas verloren und manche menschen werden dann ein bisschen unverschämt.
aber das sollte man unter "ausnahmen bestätigen die regel" einordnen.
über eine ideale, günstige livekonsole wurde hier im forum sogar mal ein viele seiten langer thread geführt.
das ist aber schon länger her...
dort wurden sehr interessante sachen angedacht, leider ging das an den herstellern wohl vobei :wink:
den ausdruck "mittelklasse" sollten wir mal langsam definieren.
unter mittelklasse verstehe ich künstler und bands, die durchaus professionelle qualitäten haben, aber in funk+fernsehen (noch) nicht bekannt sind. das geht dann von den "local-hero" bands und künstlern bis zu sagen wir mal z.b. in insiderkreisen sehr bekannten musikern.
davon gibt es auch schon eine ganze menge.
ich sehe es auch so, wenn der tech bestimmte soundvorstellungen der band umzusetzen versucht, dann benötigt er eben im siderack die entsprechenden gerätschaften. da hat sich der verleiher (auch schon in der "mittelklasse") den wünschen der band anzupassen.
man kann ja auch nicht vom gitarristen verlangen, das er auf nem ganz anderen verstärker spielt. man könnte hier ja auch sagen; "amp ist amp".
wenn man auch nur ein einziges stück im repartoire hat, für das man einen bestimmten, ausgetüftelten snareeffekt benötigt, dann ist das die künstlerische freiheit und die gehört mit zur musik und fertig.
warum wird hierüber überhaupt diskutiert?
das kann ich nicht verstehen.
die band sollte schon darauf achten, das sie keine völlig übertriebenen forderungen stellt, denn sonst bekommt sie wegen der entstehenden kosten möglicherweise keine auftritte mehr weil es den veranstaltern zu teuer wird.
das ist dann die abteilung "selber schuld".
es ist also nicht die aufgabe des dienstleisters, die entscheidung über das material zu fällen, sondern das liegt völlig in der hand der künstler!
auch schon in der "mittelklasse".
wenn eine band meint, unbedingt 120dB(A) am pult haben zu müssen, dann ist es die entscheidung des veranstalters ob er diesen wünschen entgegenkommt, keinesfalls aber die des dienstleisters!!!
ich besitze so ein phonic-teil und bin nicht so recht zufrieden.
es ist ein batteriefresser und im RTA-modus muss man immer ganau schauen und hinscrollen, wo die feedback-frequenz ist. der peak wird nicht direkt angezeigt, das fehlt mir wirklich.
AL1 und die audio toolbox können das, damit geht die feedbacksuche superfix.
vorher hatte ich eine terrasonde toolbox, die hätte ich besser nicht hergegeben.
aber die geringe größe des PAA war entscheidend.
wenn ich mal geld übrig habe, lege ich mir mit sicherheit einen AL1 zu.
das teil ist einfach durchdachter als der umständlich zu bedienende PAA2.
jo klar, diese jungs stellen aber leider die ausnahme dar.
sonst würde man hier nicht immer wieder auf die selben klagen stoßen.
gute dienstleister gibt es in unserer branche natürlich auch, und die haben auch immer ihre jobs und normalerweise kommen solche leute irgendwann auch an die richtig guten sachen dran.
verleiher mit diesem hang zum "mich interessiert nicht was der will" werden eher selten in der oberliga anzutreffen sein.
in sofern kann ich die denkweise von inselgert nachvollziehen.
im laufe der zeit trennt sich die spreu vom weizen.
das ärgerliche ist eben, das man es in der mittelklasse eben auch meist mit mittelklassigen dienstleistern zu tun hat, die sich ihrer mittelklassigkeit aber keineswegs bewusst sind und mit stolzgeschwellter brust denken: "mann, sind wir aber gut". :wink:
ein echtes phänomen...
DM1000 und 01V96 sind ja eigentlich studio-pulte.
entsprechend kompliziert ist auch ihre bedienung, ohne übung geht man mit den teilen einfach baden.
ein digitales live-pult in dieser klasse fehlt wirklich... das wäre sicher ein renner.
Zitat von "mischpultschorsch"...Im letzten Falle hab ich es auch schon erlebt, daß der beauftragte Verleiher je ein Stack F1/B1 für 2500 Leute Zelt-Coverrock für "ausreichend" hielt...
für diese fälle gibt es doch die möglichkeit, einen minimum pegel für die publikumsfläche anzugeben.
natürlich sind angaben wie: "min. 120dB am FOH" nicht wirklich ernst zu nehmen, das steht meiner meinung nach gegen jede vernunft.
in meinem rider steht z.b. "Das System muss 100dB(A) Durchschnittspegel im Publikumsbereich verzerrungsfrei wiedergeben können".
wer damit nicht klar kommt, sollte einfach anrufen. aber das tut ja auch fast keiner.
aber pegel ist ja in den seltensten fällen das problem, "laut" können ja viele...
oha, das geht ja richtig zur sache hier.
so einen mega-beschissenen vor-ort service, wie ihn inselgert beschrieben hat, gibt es zum glück nicht sehr oft.
was es aber wirklich sehr oft gibt ist, das beim vorab-anruf gesagt wird "alles kein problem" - und man dann beim gig feststellt, das nicht mal die einfachsten sachen beachtet wurden (z.b. kein 990er für die speicherkarte da).
man bekommt manchmal das gefühl, das viele "dienstleister" die rider gar nicht mehr lesen sondern nur noch die kanäle und die monitorwege zählen und fertig... der rest ist dann dein problem, schau halt wie du damit klarkommst.
seit geraumer zeit denke ich darüber nach, eine liste mit solchen vorkommnissen zu erstellen.
einfach mit datum/ort/dienstleister/problem
aber nach solchen gigs hat man meist einfach keine lust mehr, auch nur einen gedanken darüber zu verschwenden.
hauptsache nix wie weg..
mir geht dieses verhalten echt auf die nerven.
für was macht man sich denn die mühe und schreibt die rider????
( guma: ich weiss, das wir in diesen dingen durchaus auf einer linie liegen
)
eine sehr clevere lösung ist mir aus einer discothek bekannt:
die haben das DJ-pult umbauen lassen, der gain-regler für die eingangsempfindlichkeit wurde so begrenzt, das er keine endlose verstärkung mehr zulässt. auch die EQ-bänder wurden entschärft.
somit genügen hinter dem pult die normalen limiter der controller, denn das DJ-pult kann durch fehlbedienung nicht mehr so ohne weiteres in die totale verzerrung getrieben werden.
sowas sollte allerdings eine fachwerkstatt machen...
die vorredner kann ich da nur bestätigen.
die aussatattung der series two ist für so ein pult wirklich klasse, es klingt aber auch ein bisschen zu hart.
das venice ist auch kein traumpult, aber in dieser klasse klanglich weit vorne.
bin mal auf die erste begegnung mit GB8 gespannt, wenn es besser klingt als die series two könnte es mein favorit in der klasse werden...
Zitat von "Hausmeister"...Aber Spaß beiseite ein richtiger Techniker arbeitet mit dem Equipment das da ist und holt das beste raus.
Egal was dortsteht. Ist einfach meine Meinung
...
danke.
wegen solcher meinungen müssen wir uns stellenweise mit ziemlich üblem material rumschlagen.
mir ist es ziemlich egal, wenn mal wieder einer sagt: "wow, so hat unser equipment noch nie geklungen" - solange ich genau weiss, das ich mit besserem zeug noch viel mehr hätte rausholen können, finde ich sowas einfach nicht gut...
ist einfach meine meinung ![]()
ich habe erfahrungen mit soundweb-classic, biamp audia, polycom vortex und clear one (ex-gentner) XAP- und PSR-serie.
meine lieblinge sind dabei das soundweb und die clear one geräte.
die audia hat eine recht hohe latenzzeit und die software ist noch nicht so 100%ig durchdacht.
die bedienoberfläche der vortex finde ich nicht so richtig prall, man muss recht oft zwischen den einzelnen fenstern rumswitchen.
wenn du genauer schilderst was du denn genau damit anstellen willst, könnte dir sicherlich am ehesten geholfen werden.