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Beiträge von wora

  • Qualitätsstandards im Beschallungsgewerk

    • wora
    • 25. Oktober 2004 um 21:52
    Zitat von "Inselgert"

    ...Der allerwichtigste Punkt sollte jedoch die gesunde Selbsteinschaetzung sein. Nicht einfach jeden Job nehmen und sich nicht zu fein sein mal auf jemanden zu verweisen der es besser kann...

    und genau an diesem punkt hapert es ziemlich oft!!!

    genau deswegen bekommt man ja z.b. die abenteuerlichsten installationen (vor allem in discos :shock: ) zu sehen, weil ja jeder denkt "oooch, die paar lautsprecher. ich hab daheim auch ne stereoanlage, das kann ich auch"
    (den spruch hab ich tatsächlich mal von nem elektriker gehört...)


    was fehlt ist ein bisschen lobbyarbeit der professionellen beschaller (also die von dem job leben müssen).
    in anderen branchen wird das ja auch praktiziert.

    wenn zumindest für wichtigere veranstaltungen und installationen eine verpflichtung bestünde "richtige" fachleute heranzuziehen, dann wäre damit sicher schon viel gerettet.
    da wird es ja trotzdem wettbewerb geben, aber eben unter fachleuten - und nicht zwischen profibeschallern und elektrikern...

    frag mich aber jetzt nicht, wie man das hinbekommen soll ;)

  • LA im Proberaum... :D

    • wora
    • 25. Oktober 2004 um 21:14
    Zitat von "tonzwerg"

    Naja, eng abstrahlend - bei 1 oder 2 Elementen... das sollte dann doch eher breit abstrahlend sein.

    das hochtonhorn eines linearray-elementes strahlt in der vertikalen ebene wirklich ziemlich eng ab... :wink:

  • LA im Proberaum... :D

    • wora
    • 25. Oktober 2004 um 21:14
    Zitat von "tonzwerg"

    Naja, eng abstrahlend - bei 1 oder 2 Elementen... das sollte dann doch eher breit abstrahlend sein.

    das hochtonhorn eines linearray-elementes strahlt in der vertikalen ebene wirklich ziemlich eng ab... :wink:

  • Geht Lavalier live überhaupt stressfrei (für den Mischer)?

    • wora
    • 25. Oktober 2004 um 21:07
    Zitat von "Schurik"


    allerdings habe ich das noch nie mit einem digitalen gerät gemacht, nur mit dem stabilizer von surrey , keine ahnung wie das da technisch funktioniert.

    ein analoger pitchshifter funktioniert so:
    das audiosignal wird im gerät auf eine HF (hochfrequenz) moduliert, so wie man es bei einem sender auch macht.
    hierbei kommt eine einfache amplitudenmodulation zum einsatz.
    danach wird die entstandene HF wieder demoduliert.
    dabei ist die trägerfrequenz der demodulatorstufe leicht "daneben", was zu einer tonhöhenänderung des demodulierten audiosignals führt.

    da hierbei nicht wirklich mit ner sender-empfängerstrecke (funkstrecke)gearbeitet wird sondern das nur geräteintern geschieht, hat man dabei auch nicht die von der AM bekannten störprobleme, dafür aber einen mit sehr einfachen und günstigen bauteilen aufgebauten pich-shifter....

  • Geht Lavalier live überhaupt stressfrei (für den Mischer)?

    • wora
    • 25. Oktober 2004 um 20:58
    Zitat von "DavidH"

    ...ich kenne Lavaliers abgesehen vom Fernshen bisher nur aus Musicals, und da gehen die definitiv bei (relativ) hohem Störgeräusch Pegel seehr laut. Ich denke der Unterschied liegt darin, dass die Lavaliers dort am mittleren Haaransatz (Stirn) eingeschminkt werden?!

    Oder wurde das bei den beschriebenen VAs etwa auch schon versucht? worin liegt dann der Unterschied?

    ich habe am anfang dieses threads mal auf die physik hingewiesen.
    hiermit kann man schon einigermaßen erkennen, warum ein viel näher an der schallquelle befestigtes mikro viel lauter zu bekommen ist als wenn´s auf der brust hängt.
    aber einem "normalen" redner das mikro in den haaransatz oder auf die backe zu kleben... ob die das mitmachen? ;)

  • Topteil Suche

    • wora
    • 25. Oktober 2004 um 20:50

    @bigsound:

    ich glaube MI15 gelesen zu haben. war für meine ohren jedenfalls grausig was da rauskam... ohne heftige rumbiegerei am EQ ging da mal garnix. so stelle ich mir keinen profesionellen speaker vor, der muss einfach von allein schon gut spielen.
    nun, vielleicht ist das modell AD15 ja viel besser als das was ich angetroffen habe.

    die größere AD-PA hab ich mir nicht gemerkt, weil sie einfach keinen spaß gemacht hat. ;)
    das fliegesystem der tops war dem der d&b C4 auf den ersten blick recht ähnlich.
    den firmennamen hab ich mir nicht gemerkt, bin ja nicht nachtragend.
    aber es scheint trotzdem eine professionelle firma zu sein, die jungs waren jedenfalls sehr nett und ihre arbeit war ansonsten wirklich absolut in ordnung.

    und die kleine box hieß AD8, die fiel während eines gigs ständig aus (mehrere boxen). meine musiker waren nach dem gig ziemlich sauer...


    aber jetzt sind wir schon wieder off topic.

  • Topteil Suche

    • wora
    • 24. Oktober 2004 um 22:12

    ich kenne guma´s lautsprecher.
    sie erfüllen fast alle genannten kriterien mit bravour, allein der fehlende markenname verhindert wohl die empfehlung für deine anwendung.
    schade...

    PS 15 ist zwar eine recht verbreitete und auch keine schlechte box, doch das konzept ist mittlerweile in die jahre gekommen. man kann sie nicht ohne controller einsetzen, was den preis natürlich enorm nach oben treibt.

    von AD hatte ich in diesem jahr mehrere bühnen mit deren speakersystemen. die gestellten monitore waren in einem falle (ne 15"er box) ziemlich brummelig und verwaschen, im anderen falle gab´s hochgelobte 8" monitore, die jedoch währen des gigs ständig ausfielen. in kiel hatte ich dann mal eine dicke AD-PA vor der nase, die kammfiltereffekte waren allerdings zum davonlaufen, auf jedem meter ein komplett anderer sound... das ist zwar sicher schlimm für manche leute die auf diesen hersteller stehen, aber ich kann leider aus eigener erfahrung nix positives darüber berichten. sorry.

    die Martin Audio W3 kenne ich, klanglich gehört sie aber nicht zur geforderten oberklasse.

    Meyer UPA ist ne feine sache, aber preislich ziemlich heftig...

    die anderen systeme kenne ich jetzt nicht so direkt, bei JBL muss ich aber sagen das sie zwar sehr tolle chassis bauen, die fertigen boxen von denen aber (nicht nur) für mein ohr eher durchschnittlich sind...

    so, ich bitte um verriss ;)

  • Hallgerät mit gutem Preis/Leistungsverhältnis

    • wora
    • 24. Oktober 2004 um 21:55
    Zitat von "Fat A"

    ...lieber als die Yamaha und Lexicon-Antiquitäten.

    na, jetzt übertreibst du aber ein bisschen... :wink:

  • Grenzflächenmikro für Rednerpult

    • wora
    • 24. Oktober 2004 um 13:20

    Oliver:
    ...nicht zu vergessen, es ging um ein rednerpult in einer SCHULE :idea:
    da kann man also getrost davon ausgehen, das kein geld für ein solches mikro aufgebracht werden kann.

    vielleicht könnte man aber damit argumentieren, so nach dem motto: grenzfläche klappt nicht, wenn dann ein KEM970 oder ein schwanenhalsmikro. ich bin mir sicher, das dann ein schwanenhalsmikro plötzlich sehr interessant wird... :wink:

  • Antares Autotune & Co.

    • wora
    • 22. Oktober 2004 um 02:12

    na ja, bei den heutigen TV-ansprüchen an das aussehen von sängern und sängerinnen könnte ich mir schon vorstellen, das solche 19" geräte billiger sind als aufwendige schönheitsoperationen...
    wer gut aussieht muss ja nicht unbedingt auch gut singen können :D

  • mehrere Lavaliers, Interfernzlösung

    • wora
    • 22. Oktober 2004 um 01:52

    ich weiss jetzt nicht genau was du meinst.
    aber mit echo-cancelling hat das sicher nix zu tun.
    echo-canceling wird dort eingesetzt, wo der ton von der gegenstelle wieder zurückgesendet wird, also z.b. videokonferenzen.
    beim fernsehton gibt es keine solche schleife, deshalb gibts da auch kein echo-caneling.

  • Apple iPod

    • wora
    • 21. Oktober 2004 um 23:54
    Zitat von "ThomasA"

    ...Was ich allerdings auf keinen Fall machen wuerde ist, den IPod unbewacht am FOH lassen, wenn ich Essen gehe. Da gefaellt mir die Variante mit billig CD-AllesSpieler und MP3 CDs doch besser.
    ...


    och jooo...
    man findet für dieses kleine teil ja immer ein plätzchen wo man es nicht gleich sieht...
    und wenn es einer wegnimmt, dann hört in diesem falle die musik sofort auf zu spielen... das ist ja auch erstmal ein schreck, der zu einer reaktion führen könnte die von umstehenden personen bemerkt wird. dann hat man wenigstens gleich eine täterbeschreibung.

  • Apple iPod

    • wora
    • 21. Oktober 2004 um 13:16

    ich möchte mal die ursprüngliche frage aufgreifen.

    es ging um den Apple iPOD.

    ich habe seit kurzem so ein teil und bin sehr begeistert.

    bisher hatte ich zum gig immer ein täschchen mit verschiedenen CD´s dabei.
    da war man natürlich immer etwas eingeschränkt in der musikauswahl.
    dann hab ich mir vor jahren einen MD zugelegt, weil der transport der kleinen MD´s wesentlich praktischer ist und man einfach eine größere auswahl dabei haben konnte.
    doch nun ist endlich schluss mit "scheisse, was leg ich denn bei dem publikum für ne pausenmusik ein?"
    ich hab einfach mehrere tausend songs auf dem kleinen iPOD dabei und sollte somit immer das passende parat haben.

    die bedienung ist logisch und einfach, aber um alle funktionen nutzen zu können muss man natürlich einige arbeit im vorfeld in die playlisten investieren. dann kann man bequem nach wiedergabelisten, musikstil, interpret, album, komponisten und sonstwas seine mucke auswählen und abspielen.

    und der größte vorteil:
    es bleibt keine CD mehr hängen während man gerade beim essen ist!!!!!!!!!!! :wink:

  • Geht Lavalier live überhaupt stressfrei (für den Mischer)?

    • wora
    • 21. Oktober 2004 um 12:39

    also wenn du dich ein bisschen in die theorie einliest, dann wirst du feststellen müssen das ein lavaliermikrofon so ziemlich die schlechteste variante einer abnahme eines sprechers (im selben raum mit den lautsprechern) ist.

    der grund:
    für schallquellen wie einen sprecher gilt das physikalische gesetz, das der schallpegel pro entfernungsverdopplung um 6dB abnimmt.

    wenn also ein kopfbügelmikrofon so etwa 3-4cm von der schallquelle (mund) entfernt ist, dann sind es beim lavaliermikro schon 20-30cm...
    da das nutzsignal mit dem headset also viel lauter ist, kommt es natürlich erst viel später zu einer rückkopplung.
    das bedeutet, das man das headset mit dem selben redner und der selben lautsprecheranlage theoretisch ca. 15-20dB lauter bekommt.

    lavaliermikrofone haben ihre berechtigung im fernsehen, dafür wurden sie ursprünglich auch erfunden.
    da die wiedergabe ja nicht im selben raum erfolgt sondern bei dir zu hause, sind dann so viele wände und auch einige kilometer zwischen deinem fernseher und dem mikrofon, so das es hier niemals zur rückkopplung kommen kann.
    unter diesen vorraussetzungen kann man auch mit einem lavaliermikrofon einen hervorragenden sound haben.

    es gibt aber situationen, wo man leider nicht mit normalen mikros arbeiten kann (z.b. der redner "will das nicht").
    dann muss man eben sehr sorgfältig darauf achten, das die lautsprecher möglichst geschickt aufgestellt werden und mit einem EQ muss man dann die feedbacks heftig bekämpfen.
    das hört sich je nach raum zum teil scheusslich an, es geht aber nicht anders.

  • **laut**

    • wora
    • 21. Oktober 2004 um 04:08
    Zitat von "Jimmy"

    ...
    also in frankreich gilt 100 db(A) als grenze, das wird eingehalten.
    ...

    in france gibt es die beschränkung auf 105dBA (LEQ)

  • SAE Institut

    • wora
    • 21. Oktober 2004 um 03:34
    Zitat von "C4"

    @ wora

    na dann schieß mal los!

    Welche Firmen hast du auf Lager?

    ich meinte es so, das ein hoher prozentsatz der beschallungsunternehmen duchaus mal etwas nachhilfe in sachen logistik gebrauchen könnte... :wink:

  • SAE Institut

    • wora
    • 21. Oktober 2004 um 03:34
    Zitat von "C4"

    @ wora

    na dann schieß mal los!

    Welche Firmen hast du auf Lager?

    ich meinte es so, das ein hoher prozentsatz der beschallungsunternehmen duchaus mal etwas nachhilfe in sachen logistik gebrauchen könnte... :wink:

  • Plexiglasumbau für Drumset

    • wora
    • 20. Oktober 2004 um 13:18

    ich habe einige jahre in einem club hier in karlsruhe eine selbstgebaute plexiglaswand eingesetzt, weil das drumset in der ecke stand und einfach zu viel energie in den raum schickte.
    durch den einsatz der scheibe hatten wir ein wesentlich besseres ergebiss.

    allerdings hatten wir wirklich ein paar wenige drummer, die damit nicht spielen wollten. dann gabs halt entweder nur wenig drumsound über die PA oder man musste die PA sehr laut fürs publikum fahren.

    soundmässig ergeben sich durch so eine wand nicht nur für den drummer klangliche nachteile, auch die drum-mikros nehmen den veränderten (und härteren) sound mit auf.
    man muss also die vor und nachteile gegeneinander abwägen, in kleinen räumlichkeiten können solche wände aber schon deutliche verbesserungen des gesamtsounds bringen...

  • SAE Institut

    • wora
    • 20. Oktober 2004 um 13:03

    ach so, eines wollte ich noch anmerken:

    zum mischen gehört unbedingt ein gutes musikalisches gefühl und ein gehör dafür, wie es klingen sollte.
    das kann man aber meiner meinung nach nicht lernen, höchstens durch übung noch verbessern.
    wenn man also "kein ohr dafür" hat, dann wird man auch nach dem besuch der besten schule keine angenehmen ergebnisse erzielen - oder zumindest nur selten.

    der rest ist grundwissen und erfahrung.

    thats it.

  • SAE Institut

    • wora
    • 20. Oktober 2004 um 13:03

    ach so, eines wollte ich noch anmerken:

    zum mischen gehört unbedingt ein gutes musikalisches gefühl und ein gehör dafür, wie es klingen sollte.
    das kann man aber meiner meinung nach nicht lernen, höchstens durch übung noch verbessern.
    wenn man also "kein ohr dafür" hat, dann wird man auch nach dem besuch der besten schule keine angenehmen ergebnisse erzielen - oder zumindest nur selten.

    der rest ist grundwissen und erfahrung.

    thats it.

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