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Beiträge von wora

  • Drum-Mikro Vergleichstest

    • wora
    • 5. August 2004 um 00:19

    also mein fazit aus dem vergleichstest war folgendes:

    wir haben viel zu viele mikros genommen und deshalb bei der aufnahme nicht auf feinheiten achten können.
    vor allem haben wir zu viele unnötige mikros genommen, die kein mensch im normalfall für den entsprechenden einsatz nimmt (z.b. schoeps an der snare - mein fehler) oder mikros die es überhaupt nicht mehr gibt.

    wir haben (vor allem rockline war ja immer an vorderster front) echt viel arbeit reingesteckt.

    also immer erstmal 8 mikros dranbasteln - jedes einzelne einpegeln - aufnahme
    dann 8 mikros wegschrauben, 8 andere mikros dranbasteln - jedes einzelne einpegeln - aufnahme...
    (an der bassdrum waren natürlich höchstens mal zwei mikros gleichzeitig dran.)
    das war schon echt viel aufwand.

    dadurch kam es aber auch vor, das mikrofone zum teil nicht an der besten position gelandet sind.
    das war uns zwar im vorraus klar, das es nicht besser gehen wird. es ging ja nur um einen grundsätzlichen vergleich der mikros. aber so hat man vielleicht bei dem einen oder anderen mikro eine bessere performance verschenkt.
    andererseits: wenn man sieht, wie manche leute mikrofonieren... :mrgreen:

    was ich echt ein bisschen komisch finde ist der vergleich der overheads:
    da klingen fast alle mikros gut, das bestätigt aber meine erfahrung im livebereich keineswegs.
    sogar das Pro37 geht noch irgendwie, aber live habe ich damit schon richtige klangliche katastrophen erlebt.

    man sollte die CD also mal laut über eine große, gut auflösende PA abhören, zu hause oder im studio klingt alles viel zu gut.

    trotzdem kann man schon gewisse tendenzen raushören, so ganz umsonst war die arbeit ja auch wieder nicht.

  • endstufen einstellung

    • wora
    • 4. August 2004 um 12:39

    nun ja, ich würde halt die limiter so einstellen, das sie bei voll aufgedrehtem amp die LS schützen. wenn man nun die empfindlichkeit der endstufe verringert, kann den LS nix passieren, denn es limitiert dann einfach ein bisschen zu früh.
    das meinte ich halt auch, als ich von erfahrung sprach. man kann mit etwas erfahrung im soundcheck schon recht gut abschätzen, wie weit die amps auf sein müssen. natürlich lässt man sich noch ein bisschen reserve, aber so bekommt man den kopfhörer laut und verschenkt nicht zu viel klangliche performance...

  • chronik einer show mit kuh

    • wora
    • 4. August 2004 um 12:29
    Zitat von "monithor"

    ...jedenfalls hat sich die sache so wie sie ist bewährt, und ohne kopfhörer wollen einige nicht mehr auf die bühne.

    ...


    ich denke das ist doch mal eine klip und klare aussage, an der es nix mehr zu rütteln gibt.

  • WANGINE

    • wora
    • 4. August 2004 um 01:49

    ok, dann versuch ich´s nochmal mit einfacheren worten:

    die NAD amps waren ihrer zeit vorraus, weil sie gut geklungen haben obwohl sie sehr preisgünstig waren.

    ach ja, und clip-limiter hatten sie auch schon... 8)

    thats it.


    und deswegen hat man sie damals kopiert.

  • endstufen einstellung

    • wora
    • 4. August 2004 um 01:37

    ja, so ginge es auch...

    aber etwas billiger wäre das zurückdrehen der knöpfe am amp :wink:

  • WANGINE

    • wora
    • 3. August 2004 um 10:18

    na, der unterschied von NAD zu anderen produkten war einfach der, das die jungs für viel weniger geld sehr gut klingende amps gebaut haben. das lag natürlich auch daran, das sie in europa entwickelt haben und die teile irgendwo in korea oder so bauen ließen. damit waren sie ihrer zeit einfach weit vorraus.

    auch das design war immer sehr schlicht und fast schon billig.
    aber die inneren werte waren einfach gut.
    heutzutage werden verstärker ja nur noch nach dem aussehen produziert.
    das spielte bei NAD aber eine untergeordnete rolle, der klang war wichtiger. und diese philosophie gibt es heute meines wissens nach nirgends mehr.

    aber auf jeden fall ist der angesprochene amp ein HiFi-produkt, das man für PA nicht einsetzen sollte.

  • endstufen einstellung

    • wora
    • 3. August 2004 um 10:08

    fossi:
    jetzt haben wir uns missverstanden:
    ich meinte, das der pegel auf dem kopfhörer beim abhören des summenmix eben vom ausgangspegel des pultes abhängt.

    wenn man dieses pult als submixer einsetzt und das nachfolgende pult so schlechte möglichkeiten hat, den kommenden pegel in den griff zu bekommen, dann kann man ja dämpfungsglieder dazwischenpacken.
    es gibt da XLR adapter, die den pegel um 10 oder 20dB absenken. oder man macht das mit Di´s mit pegelabsenkung per schalter. eine sehr preisgünstige lösung ist die DIB100 von monacor, wer es richtig edel haben will greift zu BSS oder ADT, wobei auch an dieser stelle aktiv-Di´s unnötig sind..

    ende off topic.

  • Forumstreffen 08.August/ Viersen; NRW

    • wora
    • 3. August 2004 um 01:51

    nach der sehr guten erfahrung mit euch beim drum-mikro-test wäre ich auch gerne gekommen, aber mein girl hat an ebendiesem 8.8. geburtstag!
    und die ziehe ich euch allen vor!
    :mrgreen:

    ihr werdet es verstehen...


    trotzdem viel spaß!

  • chronik einer show mit kuh

    • wora
    • 3. August 2004 um 01:45

    wow oli, in der tat eine - vor allem für deine verhältnisse - kurze antwort!
    :mrgreen:

  • endstufen einstellung

    • wora
    • 3. August 2004 um 01:33
    Zitat von "Pille666"

    ja und was hat jetzt der kopfhörer ausgang mit dem master ausgang zutun! das sind zwei komplett untschiedliche sachen die miteinander nicht wirklich viel zutun haben außer das sie das selbe singnal ausgeben!...

    also ehrlich pille, das hätte ich jetzt nicht von dir erwartet. :shock:
    das angesprochene problem hat durchaus was mit dem kopfhörerausgang zu tun.
    wenn ich die summe abhören will, dann muss ja das headphone laut genug werden.
    wenn ich jetzt eine, gemessen für die jeweilige VA, zu laute anlage dabei habe, dann muss ich ja bei voll aufgedrehter empfindlichkeit der amps möglicherweise einen deutlich geringeren ausgangspegel aus dem pult schicken.
    klar - odda?
    und wenn dieser pegel dann so niederig ist, das der kopfhörer beim abhören des mastersignals nicht laut genug wird - dann hat man ein kleines problem geschaffen. besonders an ein paar yamaha-digi-pulten ist mir dieses phänomen schon öfter mal begegnet. und das hatte beileibe nix mit dahinter befindlichen analogpulten zu tun...
    und so stelle ich lieber die empfindlichkeit der amps zurück als am pult zu viel pegel zu verschenken.

    diese diskussion kam ja schon sehr oft hier auf.
    die meisten techniker machen es tatsächlich so, das sie die amps grundsätzlich voll aufdrehen und somit ab und zu mal ordentlich headroom verschenken.
    ich habe mir deshalb schon mal überlegt, ob man denn die potis nicht auch noch einsparen könnte? ;)

  • WANGINE

    • wora
    • 2. August 2004 um 12:47

    die conrad endstufe ist eine kopie einer der ersten NAD amps und es gibt ihn wirklich schon ewig. wie es bei den anderen genannten herstellern ist, weiss ich nicht. wenn das wiederum kopieen der conrad-stufe sind... na ja.
    oder ist die conrad-stufe eine kopie der wangine?
    was solls...

    auf jeden fall war das früher mal eine tolle HiFi-endstufe, die da kopiert wurde. das original zumindest war damals seiner zeit vorraus.

    mit PA hat das teil aber absolut nix zu tun. die leistungen, die bei conrad angegeben werden, sind wohl eher aus ner märchenstunde. und an 2 ohm stabilität für einen HiFi-amp hat in den 70er jahren auch noch niemand gedacht :wink:

    der angesprochene LS-schutz ist ein clip-limiter, den NAD als erster hersteller eingesetzt hat.

    __________________________
    ein alter NAD fan...

  • Voicebox

    • wora
    • 1. August 2004 um 19:29

    das ist im prinzip recht einfach.
    man benötigt einen schlauch und einen horntreiber, ein mikrofon und natürlich einen verstärker für den treiber.

    der treiber wird (über den amp) mit einem signal versorgt (z.b. gitarre).

    vor dem schallauslass des treibers bringt man nun den schlauch an, so das der sound des treibers durch den schlauch muss.

    das andere ende des schlauches nimmt man dann in den mund und der austretende schall wird vom mund in das mikrofon geleitet.

    somit kann man duch die bewegungen des mundes den klang formen.

  • Mackie SR40/ SR/56

    • wora
    • 30. Juli 2004 um 00:39

    ich kenne im näheren bekanntenkreis ein paar dieser tische.
    die features sind OK für das teil, die potiknöpfe sind ein bisschen popelig, aber für den preis sicher OK.
    was mich etwas stört ist die tatsache, das mehrere dieser pulte schon öfter beim service waren weil fehler aufgetreten sind. z.b. haben wohl die aux-busse ein paar probleme. nach der reparatur kamen die fehler aber nach kurzer zeit wieder. und das wohl mehrmals hintereinander...

  • Abnahme von Streichern

    • wora
    • 29. Juli 2004 um 12:09
    Zitat von "K-Ulrich"


    Ja,aber am Anfang des Threads gings doch eingentlich um Streicher mit 'ner Band,oder ?

    ...uuups... :oops:

  • Abnahme von Streichern

    • wora
    • 29. Juli 2004 um 10:59

    habe neulich erst ein radio-sinfonieorchester betreut.
    die mikros für die streicher haben sie selbst mitgebracht, das waren MKE2. diese waren mittles einer kleinen aus gummi gefertigten klemmvorrichtung am rande der geigen aufgesteckt. die kapseln waren also nicht unter dem steg, sondern einfach am rand des instruments.
    zusätzlich kamen noch drei schoeps colette mikrofonrohre zum einsatz, die kapseln waren in etwa 2m höhe über den streichern positioniert.
    feedbackprobleme hatte wir damit nicht und der klang war absolut traumhaft würde ich sagen...

    und die toningenieurin vom rundfunk war super nett, das sollte man auch mal erwähnen. 8)

  • Abnahme von Streichern

    • wora
    • 24. Juli 2004 um 04:51
    Zitat von "Grasso"

    Ich habe eine fingernagelgroße Elektretkondensatormikrofonkapsel mit Kugelcharakteristik mit Tesafilm an einer Querflöte nahe des Blaskopfes befestigt. Bei Streichern würde ich Piezos unter die Stege schieben.

    Körperschallmikros klingen oft ausgeglichener als nah besprochene Nierenmikrofone. Es kann auch helfen, den akustischen Instrumenten eine eigene Lautsprecheranlage zu geben, eine, die breiter abstrahlt.

    uuups... sehr interessante ansätze!

    bitte mehr davon, das kann das forum gut gebrauchen.

  • Mikrofone und Nässe

    • wora
    • 23. Juli 2004 um 00:10

    nun ja, ich würde in diesem falle erstmal einen kompletten neuen korb aufschrauben :wink:

    die sache mit dem regelmäßigen auswaschen der schaustoff-einsätze auch nicht so stark verschmutzter körbe bringt aber tatsächlich was...

  • Mikrofone und Nässe

    • wora
    • 22. Juli 2004 um 22:45

    bei solchen wasserschäden sind ausfälle, auch nach einiger zeit, nicht auszuschliessen.
    da du die mikros aber offenbar recht schnell getrocknet hast, sind die chancen groß das überhaupt nix passiert.

    @fat-a:
    man kann den dumpen sound darauf zurückführen, das bei solchermaßen "behandelten" mikrofonen der schaumstoff-poppschutz total verkrustet und steinhart geworden ist. da gehen einfach keine höhen mehr durch. wenn man diesen schaumstoff ab und an mal ausspült, wirkt das wahre wunder, dann haben selbst die 58er wieder brillanz... :wink:
    aber irgendwann ist halt alles zu spät und man sollte in ein neues mikro investieren.

  • x

    • wora
    • 22. Juli 2004 um 22:32
    Zitat von "TomyN"

    Ja, mach ich auch in solchen Situationen.

    Das Verfahren, das ich meinte, geht aber so:

    1. Ein Vocalmikro am Pult anstecken, irgendwo hinlegen, und mit einer Decke/Pullover etc. abdecken.
    2. Koppeln lassen. Die Bassfrequenz etwas absenken
    3. Punkt zwei mehrmals wiederholen.
    4. Mikro auf Stativ mit Rückseite zu Bühne/Boxen
    5. Koppeln lassen. Die koppelnde Frequenz (jetzt Mitten) absenken.
    6. Punkt 5 mehrmals wiederholen.
    7. Mikro auf Stativ zur Bühne/Boxen drehen.
    8. Koppel lassen, die koppelnde Frequenz absenken.
    9. Punkt 8 mehrmals wiederholen.
    10. Er hat dann noch die 12k und 16k leicht angehoben, weil 'da das 58er sowieso abfällt'.

    Tomy

    Alles anzeigen

    hi tomy,

    mit einer ähnlichen vorgehensweise (nicht ganz so umfangreich) habe ich auch schon anlagen eingestellt, vor allem wenn ich bei nem kofferjob nix zum messen dabei hatte und der raum/anlage beschissen klang.

    ich habe damit auch schon gute ergebnisse erzielt.
    aber das ist nur meine "not-methode"...

  • Basskisten

    • wora
    • 19. Juli 2004 um 09:23
    Zitat von "cyberlight"

    Siehe:
    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=19685
    Ist das denn so schwer? :roll:

    Für "kleinere" Sachen (meinetwegen bis 500 Leute) gibt es nichts besseres als Bassreflex, das ist halt so...
    Auch aus wirtschaftlichen und transporttechnischen Gründen gibts da sonst nur noch Bandpass.

    nur bis 500 leute??
    also so eng sehe ich das nicht.
    wir haben schon Open Airs mit 10000 leuten ausschliesslich mit BR gemacht und es kamen keinerlei klagen auf. für den tiefen bass kamen 20 unserer 18"er zum einsatz. und die englischen mischer der headliner haben nicht gerade leise gemischt...
    da wir aber selten solch große gigs machen sondern eher die größe bis 1000 leute, macht es wirtschaftlich für meine partnerfirmen keinen sinn, in bandpässe zu investieren. was soll ich denn beispielsweise mit so einem teil bei ner 150 mann VA, wenn mal wieder ein weekend mit nem haufen mini-VAs ist? mit den 20 BR kann man problemlos 10 kleine bis mittlere bühnen parallel fahren.

    für die leute, mit denen ich enger zusammenarbeite, ist flexibilität enorm wichtig.
    da werden auch viele musicals, firmengeschichten und orchester-sachen gemacht, wo man auch wegen der optik keine bandpässe gebrauchen kann. denn wenn diese für größere pegel ausgelegt sind, sind sie ja nicht gerade klein...
    wenn ich jetzt meinetwegen nur rock´n´roll mache, ist das vielleicht auch wieder etwas anderes.

    so sehe ich es nicht unbedingt als pflicht an, bandpässe über 500 leuten einzusetzen.

    es kommt darauf an, welche arten von veranstaltungen gemacht werden.
    und es kommt auch auf den persönlichen geschmack an, es gibt ja leute die auf den bandpasssound stehen.
    bei uns hat sich das bassreflexprinzip durchgesetzt.

    aber den link finde ich saugut!
    vielen dank 8)

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