letztendlich ist das ja alles auch mal wieder die berühmte "geschmackssache"
ich stehe z.b. schon immer auf lexicon und kann auch gut damit arbeiten.
die yamahas gefallen mir von den halleffekten nicht, das alte Rev5 war aber wirklich OK... nur zu groß.
insgesamt klingt mir die yamaha-produktpalette zu metallisch...
für drumeffekte nutze ich dennoch das SPX990, hauptsächlich wegen der speicherkarte. ich hab halt so lange an den parametern rumgepfuscht, bis ich es erträglich fand. früher stand ich auf das korg DRV-2000... ich hab es auch noch irgendwo rumliegen.
t.c. hat auch ein paar nette teile am markt, aber die hab ich nicht selbst und deshalb hab ich auch keine größere übung damit.
und das ist ja auch ein entscheidendes detail... was man selber hat bevorzugt man auch weil man es viel besser bedienen kann.
apropos bedienung:
das mit abstand am weitesten verbreitete effektgerät, das PCM-70, ist diesbezüglich ein phänomen:
mehr als 50% der verleiher, die es im rack haben, wissen nicht wie man es bedient!!!
interessant finde ich, das sich gefühlsmäßig das delay des TC 2290 viel besser vom musiksignal absetzt als das TC D-Two. würde mich auch mal interessieren, wieso denn eigentlich?
natürlich hat man in schlechten akustischen umgebungen probleme, effekte zu fahren. aber was die fähigkeit angeht, wie verschiedene anlagen hallräume reproduzieren, so bin ich der absoluten überzeugung das es nicht allein an den hallen liegt sondern wirklich am auflösungsvermögen der speaker!
das ist meine persönliche erfahrung. ich nutze oft die lautsprechersysteme eines freundes, da hört man sogar in relativ schlechten umgebungen noch feinheiten raus.
dagegen gibt es lautsprecher am markt, da ist der unterschied zwischen Rev500 und PCM91 definitiv nicht zu hören...auch open air nicht!