hier mal die von mir ermittelten messkurven, damit man das etwas besser nachvollziehen kann.
messmikro: DPA 4091
mikrofonpositon: in ohrhöhe mittig vor dem wedge
einmal mit ARTA, einmal mit Systune (sorry Tomy, mit Satlive hab ich nicht gemessen, ich hatte den Dongle nicht dabei)
Beiträge von wora
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solche mikros würde ich zwingend mit schalter ausrüsten... alternativ wäre das eine wunderbare anwendung für ein optogate an diesen mikros!
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ja, letzteres könnte man als ausrede vielleicht gelten lassen

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Zitat von "markus f."
Bei jedem "ernsten" Festival gibt es dafür (mindestens) einen FOH-Betreuer. Als Teilnehmer habt ihr sicher Zugang zu dessen Kontaktdaten; demnach ist er wirklich der richtige Ansprechpartner. Bzw. wenn du ein Showfile mitbringen möchtest ist es - meiner Meinung nach - auch deine Bringschuld das vorab abzuklären/durchzusprechen.
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Zitat von "hansi"
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und die RMS Limiter auf 1800W eingestellt waren, hat zumindest bei der ITech 8000 ein C16 Automat ausgelöst.Letzteres spricht nicht gerade für die Endstufe...
ich sehe das anders.
wenn man vier subs wirklich mit je 1800W antreiben möchte, dann sind die 16A aus dem stromnetz logischerweise schnell am ende. in meinen augen spricht das eher für den amp als dagegen, wenn er versucht sich die erforderliche leistung aus dem stromnetz zu besorgen.
wenn man das abschalten unter diesen bedingungen nicht riskieren möchte, muss man entweder stärkere anschlusswerte herstellen (mit allen konsequenzen) oder man limitiert die leistung so, das der amp an einer 16A absicherung zuverlässig laufen kann. -
bei der fehlerbeschreibung würde ich mal die flachbandkabel überprüfen.
das war ein immerwährender schwachpunkt bei soundcraft (und auch bei anderen) -
ok, das mit den zusätzlichen rückmeldungs-mikrofonen ist doch mal ne gute idee.
vorraussetzung ist natürlich, das man dann auch den kopfhörer auf hat, um die durchsagen zu hören. das wäre in diesem fall aber durchaus machbar gewesen, ich musste ja sowieso einen kopfhörermix machen... -
IDN:
im rider steht eindeutig, das bei FOH-entfernungen deutlich über 15m ein monitormix eingeplant werden soll.
und was ist beim aufbauen passiert?
die dame der Agentur kam und sagte: "oh, das ding (gemeint war mein pult) können wir hier aber nicht hinstellen"...
wir haben dann "zusammen" einen passenden platz gesucht... und der war dann 30m von der bühne weg, am anderen ende der halle! :shock:
wenn ich die band nicht schon seit knapp 20jahren mischen würde, hätte ich das abgelehnt. so sagte ich mir dann nur: irgendwie wirds schon klappen, ist ja kein offizielles konzert sondern eine firmenveranstaltung. da müssen die gäste eben auch ein paar kompromisse machen.sodann gab es an diesem abend aber auch mehrere durchsagen der musiker über die anlage, wer gerade welches instrument auf seinem wedge lauter haben möchte... sowas finde ich ziemlich unprofessionell.
es ließ sich aber leider nicht vermeiden, weil eine direkte kommunikation mit blicken und kleinen zeichen durch die große entfernung schlicht unmöglich war.ich mag solche jobs einfach nicht, bei denen sachunkundige personen bestimmen wie gearbeitet wird. :twisted:
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Zitat von "verstärkerberserker"
Vielleicht warst Du schon zu weit weg gestanden :lol:
danke, ich habs verbessert...
ich war beim gig übrigens wirklich weit weg gestanden, mein FOH konnte laut agentur nur 30m von der bühne entfernt aufgestellt werden... aber das ist ein anderes thema!die Meyer MJF210 ist übrigens ein reiner bodenmonitor, keine mufu-box.
und das preset im NX amp für die PS15-R2 ist extra für monitorbetrieb gemacht.zur abstimmung des Meyer-wedges sagte man mir gestern, das das wohl "firmenphilosophie" sei...
da habe ich mich spontan an einen job erinnert, wo ich in einer neu mit Meyersound ausgestatteten halle einen ehemaligen bundeskanzler verstärken musste. dort war das eingestellte setup auch ziemlich unbrauchbar für eine gute sprachverständlichkeit, obwohl dazu extra ein messingenieur aus amerika eingeflogen wurde... es scheint sich also wirklich um eine art philosophie zu handeln.
aber keine bange: ich habe auch schon wirklich erstklassig eingestellte Meyer-anlagen erlebt!
und die PA gestern abend war auch in ordnung, ein bisschen raum-EQ, danach hat´s gut gespielt.wie gesagt:
ich habe diese beobachtung mit sehr basslastigen werkspresets von monitoren nun zum zweiten male gemacht und rätsele, warum da wohl so vorgegangen wird. -
aber wer hat denn nun erfahrungen mit der angefragten Powersoft X4?
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seltsam, seltsam...
heute hatte ich einen gig in stuttgart, bei dem ich mit den neuen Meyersound MJF 210 in berührung gekommen bin.
diese boxen sind ja selfpowered, das heisst man sollte den wedge einfach aufbauen, anschliessen - und los gehts.
ja, denkste.
ich habe sie auf der bühne gemessen und war ehrlich gesagt ein bisschen erstaunt. die abstimmung dieser lautsprecher war ausgesprochen tiefenlastig, noch dazu mit einem einbruch im oberen mittenbereich.erst nach kräftigen EQ eingriffen konnte ich den Monitoren eine gute performance abverlangen. dann gingen sie aber wirklich gut.
und neulich habe ich ja schon unsere Nexo PS15-R2 gemessen und bin auf eine ähnliche, kräftige anhebung im bass und den unteren mitten gestoßen.
da ich diese herstellerabstimmungen nicht verstehe habe ich fragen:
wer kann denn mit so einer klangabstimmung im monitor auf anhieb arbeiten?
was mache ich falsch?
übersehe ich irgendwas?
gehen die hersteller davon aus, das die techniker sowieso einen EQ vorschalten und die überbetonten bereiche wegdrehen? aber warum braucht man dann systemamps bzw. selfpowered speaker. -
Zitat
Hi,
Bei dem PA-MON Preset sind 2 Kanäle als Pa und 2 als Monitore konfiguriert. Das führt bei 4 wedge-kanälen sicher zu Durcheinander.....
hierzu möchte ich noch etwas berichtigen, weil ich es neulich doch noch gefunden habe:
laut handbuch ist das preset "PS15R2 PA MON" eindeutig für 4x PS15 im monitorbetrieb gemacht. es ist also nicht so das zwei kanäle für PA und zwei für MON gedacht sind.den amp updaten ist anscheinend nicht so einfach wie man sich das heutzutage wünschen würde. unsere amps werden dann wohl demnächst an eine firma gesendet, welche die neue firmware aufspielt. die haben selber ein ganzes rudel dieser amps.
ich werde mich dann wieder melden, ob die neuen presets dann auch wirklich besser geworden sind. -
auch wenn wir die Powersoft-amps offenbar beide nicht so schätzen: er hatte explizit nach der Powersoft endstufe gefragt.
ich finde es nicht gut, das dann gleich in der ersten antwort ein konkurrenzprodukt angeboten wird.
wenn du uns etwas interessantes dazu erzählen kannst... wir sind ganz ohr (ähem... auge) -
so, meinen beitrag oben habe ich auf gumas wunsch ein bisschen gekürzt.
den rest möchte ich aber so stehen lassen, denn das trifft meiner ansicht nach die ausgangsfrage durchaus.die IRP Knowles automatikmischer kenne ich ja auch noch aus den frühen 90ern und habe 20 jahre lang so einige davon in konferenzräumen verbaut. das sind wirklich tolle tools, vor allem wenn im laufenden betrieb kein techniker vor ort ist... live habe ich sie immer noch nicht eingesetzt, kann mir aus meiner erfahtrung heraus aber schon gut vorstellen, das sie bei passender gelegenheit die arbeit erleichtern können. die idee, sowas mal auf einem percussionsset einzusetzen, finde ich übrigens durchaus interesannt. aber das ist ein anderes thema.
beachtenswert finde ich übrigens, dass die aufzählung "4-band parametrik EQ" bei fast allen schreibern auf der must-have liste steht. das scheint also keineswegs überall selbstverständlich zu sein, oder verstehe ich das falsch?
EDIT:
ach so, ich habe jetzt erst die neue überschrift gesehen... ich lass das trotzdem stehen.
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ok, hier mein senf dazu.
tools, auf die ich bei einem livemix nicht verzichten kann:
- mechanische fader (in digitalpulten motorfader) !!tools, auf die ich nicht mehr verzichten möchte:
- die MIX tasten von A&H
- die speicherbarkeit von bandshows incl. den vorbereitungsmöglichkeiten am PC
- 4band parametrischer EQ mit frei wählbaren frequenzbereichen
- einstellbare hochpass- und tiefpassfilter
- gute kompressoren pro kanal (aber ohne dass sie auf die prefade-auxe gehen!)
- kompressoren mit sidechain-funktion, auch in den bussen(!)
- genügend EQs pro subgruppe und mixkanal (4band parametrik mit locut plus grafik-EQ, oder reine parametrik-EQs mit >6 bändern plus locut).
- übersichtsfenster auf die pegel (auch der dynamics) aller ein- oder ausgänge
- gate pro kana
- gute und brauchbare effekte
- den Opto-Kompressor in meiner dLive
tools, die ich sehr gerne nutze, aber auf die ich durchaus auch mal verzichten kann:
- dynamik-EQ
- automatikmischer (hab ich bisher nur für konferenzen eingesetzt)
- transientdesignertools, die ich bisher überhaupt nicht benötige:
- multiband-kompressoren
- externe rechner mit pluginstools, die ich definitiv überhaupt nicht benötige:
- "mischpulte" per WLAN drahtlosverbindung zum mischen von shows!!!
- "mischpulte" ohne fader!!!
- mikrofonsimulationen (können niemals wie das original funktionieren, da die richtcharakteristik der kapsel nicht simuliert werden kann)tools, bei denen ich noch nicht weiss ob sie mich weiterbringen:
- preamp-simulationen (das muss ich erst noch austesten)EDIT:
beitrag etwas gekürzt -
Zitat von "david kammerer"
...
Was für eine Klausel meinst du da?
Darauf wird es wohl hinauslaufen....
ich bin kein rechtsverdreher, das mit der klausel müsstest du dir natürlich vom anwalt anfertigen lassen. ich dachte da spontan an sowas wie:" das material darf nicht günstiger weitervermietet werden als..." oder sowas in der richtung.
aber ich denke auch, dass wohl eher die zweite lösung die passende ist. -
ich habe den Director auch ausprobiert - und finde ebenfalls keine übersichtliche und einfache regelmöglichkeit für PAN.
das geht hier tatsächlich nur über das routing-menü.
ich hab das gleich mal weitergegeben. -
also,
nachdem mich tatsächlich mal der Mac nicht im stich gelassen hat, hab ich das teil heute gepackt und bin in mein lager gefahren, um die 1.21 aufs pult aufzuspielen.
dabei hab ich auch das macbook an die konsole angeschlossen und mit der software gekoppelt. das funktionierte auf anhieb, wunderbar.
jetzt muss ich nur noch eine möglicheit finden, wie ich mein Macbook mit dem iPad fernsteuern kann, dann hätte ich wieder eine bequeme fernbedienung für den soundcheck. oder ich kaufe mir ein laptop mit touchscreen... lösungen gibt es da sicherlich genug.die emulation der röhrenschaltungen in den preamps ist interessant.
zunächst hab ich davon erstmal nichts gemerkt und war etwas enttäuscht, dann hab ich geblickt dass ich den preamp einfach nicht genug ausgesteuert hatte.
das hab ich dann aber kapiert und ein bisschen gas gegeben. und siehe da: wie versprochen kann man das eingangssignal tatsächlich von "subtil" bis "totale verzerrung" einstellen.
wenn man diese emulation zurückhaltend nutzt, kann man tatsächlich schon eine gewisse kompression des signals vernehmen. das signal wird irgendwie fetter, kompakter. gefällt mir gut.
aber ich glaube ich muss jetzt erstmal lernen damit umzugehen, ich komme ja nicht aus dem studio und hatte bisher noch keine röhrenpreamps
die neue mutegruppen-logik hat mich dagegen ein bisschen enttäuscht. ich hatte gehofft, das man damit kanäle, die trotzdem plötzlich gebraucht werden, einfach wieder anschalten kann, wie z.b. bei Digico. das geht jedoch leider nicht, die Mutegruppen sind quasi zusätzliche DCA gruppen, aber ohne fader. ich würde mir wünschen, das man dies in zukunft noch ändert.
andererseits bin ich nun schon einige jahre mit der DCA-logik klargekommen, so das dies wohl kein beinbruch wäre, sollte es so bleiben... aber wünschen kann man sich's ja mal.schön finde ich auch die möglichkeit, die LED-anzeigeketten mit peak hold auszustatten. dieses feature hat mir wirklich lange gefehlt.
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Zitat von "audiobo"
...
Wenn das nicht hilft nimmste halt ne DI-Box, genau wie "früher"eben. analog funktioniert immer

nebenbemerkung: "wenn man es nicht übersteuert"

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Zitat von "audiobo"
Hoffentlich habt ihr genug davon, wir hatten die mal im Januar - als Pärchen ok, einzeln eher giftig...
oh, danke für den hinweis. die bühne ist mit 8x5m nicht besonders groß, auch handelt es sich um keine rockband, sondern eher Top40 mucke ohne erhöhte lautstärkeansprüche. die kommen sonst durchaus mit ihren eigenen 10" HK boxen klar...
PA ist Meyer Mina. ich bin gespannt.nun aber zurück zum thema

wenn die wedges eher giftig sind, müsste sich das "anwärmen" der gesangskanäle mittels der neuen möglichkeit der röhrenkompression im preamp ja erst recht bewähren