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Beiträge von wora

  • Musikalisches Live Mischen

    • wora
    • 12. Dezember 2014 um 01:15
    Zitat von "florina"

    ...
    Kann man als Live Tontechniker die Emotionalität der Musik/Band Mixtechnisch verstärken, was der Band ohne Professionelle Live-Verstärkung nicht möglich wäre?


    dazu sage ich eindeutig ja.
    wenn die technik aus irgend welchen gründen unprofessionell bedient wird, kann das sehr wohl auf das spielgefühl der musiker rückwirken! über solche vorkommnisse berichten mir musiker immer wieder.
    ausnahmen bestätigen natürlich diese regel! :lol:

    es gibt natürlich auch einschränkungen. man muss auch selbst "einen guten tag haben", damit die unterstützung bestmöglich klappen kann. billbo hatte das z.b. schon angesprochen.
    bei profis ist der unterschied zwischen gut und weniger gut in aller regel aber nicht so krass wie bei manchen amateurmischern, weil sie einfach über entsprechende routine und erfahrungswerte verfügen. andererseits kann routine manchmal auch hinderlich sein, gerade was kreative ideen angeht... jedes schwert hat eben zwei seiten.


    Zitat von "florina"

    ...
    Und das ganze nochmals aber auf das Live Feeling bezogen.
    Kann man das Live Feeling für das Publikum Mixtechnisch noch mehr unterstützen/verstärken?
    Wenn ja wie?


    gefühl lässt sich nicht beschreiben. entweder man "fühlt es" - oder eben nicht.


    Zitat von "florina"

    ...
    Ich hätte da gerne mehr Meinung von euch, was für euch Kreatives mischen ist?
    Wie Mischt man Kreative?
    Kann man auch Musikalisch sein. Oder ist Kreativ und Musikalisch für euch das selbe?
    Darf der Tontechniker in seiner Rolle auch mehr zum Vorschein kommen?
    ...
    Nun was ist wenn ihr plötzlich während dem Konzert eine Stelle bemerkt bei der ihr z.B. denkt das es Musikalisch/Kompositorisch guten passen würde, wenn jetzt die SN mit viel Hall Präsenter sein soll. Oder Overdrive auf der Stimme oder was weiss ich....
    Mit dieser Geste greift man ja auch ein bisschen in die Komposition, den Song ein.

    Alles anzeigen


    diese fragen kann man meiner meinung nach nicht pauschal beantworten.
    es geht zwar, dass jemand sehr musikalisch ist, aber nicht sonderlich kreativ. das gibt es auch bei musikern nicht allzu selten :lol:
    kreativität ohne musikalisch zu sein ist für mich für einen mischer dagegen schwer vorstellbar.

    also kreatives mischen bedeutet für mich, dass ich sehr aktiv in klangprozesse eingreife. dazu gehören neben den mixverhältnissen sebstverständlich auch hallfahnen und /oder distortion-effekte, um dieses beispiel mal herauszugreifen.
    aber vorsicht! das muss mit den künstlern unbedingt abgesprochen sein, sonst kann es meckereien geben!!
    ich habe da z.b. mal mit einem künstler zusammengearbeitet, der es zwei jahre lang total gut fand, wie ich mit dem mix arbeite und wie ich effekte passend zu den songs einpflege. er hat sogar für eine CD produktion einen meiner live-effekte übernommen, was mir natürlich sehr gut gefallen hat. aber irgendwann war für ihn plötzlich alles mist was ich machte, das hat sich dann so gesteigert bis wir unsere zusammenarbeit beendeten. künstler können sehr launisch sein 8)
    es ist also sehr von den künstlern abhängig, ob sie den tontechniker "machen lassen", bzw. ob sie ihm überhaupt eine auch nur einigermassen wichtige rolle zugestehen wollen.

    deine fragen bezüglich "wie mischt man kreativ, was macht man da genau?" kann man leider ebenfalls nicht pauschal beantworten. musik ist immer gefühlssache.

  • Musikalisches Live Mischen

    • wora
    • 10. Dezember 2014 um 14:54

    hallo Flo, das ist eine durchaus interessante fragestellung.
    ich möchte dir hier auch ein paar antworten geben, die meine persönliche meinung darstellen.

    Zitat von "florina"

    ...Was macht eurer Meinung nach einen guten Mix aus? Soll es wie eine Studio Produktion klingt? Oder gibt es da andere Aspekte für euch?


    ob der mix wie eine studioproduktion klingen soll?
    na ja, ich denke das die allermeisten livemixe davon weit entfernt sind. manchmal zum glück, manchmal "leider nicht"... :lol:
    gerade live wird ja doch sehr oft mit mächtigem bassanteil gemischt, um damit feelings zu erzeugen, die man zu hause beim CD hören nicht umsetzen kann. das unterstützt natürlich den "event-charakter".
    noch dazu ist man live nicht so gezwungen, die ganze dynamik einzustampfen, wie das mittlerweile leider bei den meisten CD produktionen gemacht wird. gegenüber einer gemasterten CD kann man vielen livemixen sicher attestieren, dass sie einfach mehr "leben".
    in sofern würde ich diesen teil der frage eher mit "nein" beantworten.
    grundsätzlich ist das aber auch eine frage des musikstils und der erwarungshaltung des künstlers.

    zu einem guten mix gehört für mich, wenn die stimmen und instrumente gut herauskommen und es laut genug, aber nicht ZU laut ist. viele mischer glauben, das eine maximale lautstärke ein qualitätskriterium ist. das sehe ich nicht so. und das sieht auch der überwiegende teil des publikums nicht so ;)
    zu einem guten mix gehört für mich auch, das man den mix interessant gestaltet. das also nicht jeder song immer stumpf gleich klingt, sondern man die für den jeweiligen song tragenden instrumente herausarbeitet, das z.b. die bassdrum nicht immer den gleichen sound hat und auch machmal gezielt effekte einbindet, die auch mal richtig herausragen dürfen.
    das ist aber natürlich nicht mit jeder band und mit jeder musikauswahl machbar! 8)

    mit unserem job bilden wir die schnittstelle zwischen künstler und publikum.
    das ist eine nicht zu unterschätzende aufgabe, denn wir müssen versuchen, es den musikern UND so vielen leuten wie möglich recht zu machen. und dann kommt ja auch noch der veranstalter mit seinen nicht unberechtigten wünschen nach möglichst geringen kosten... :wink:
    sprich: irgendwie sitzen wir doch immer in der scheisse :lol:
    also: augen auf bei der berufswahl! für zart besaitete gemüter ist dieser job denkbar ungeeignet :D

    ich möchte hierbei absichtlich nicht auf schlecht gemachte livemixe eingehen.
    wir alle wissen das es sowas tatsächlich gibt, aber das gehört nicht zum thema.

    Zitat von "florina"

    ...Wo fängt die Kontrolle über den Sound/Mix an und wo hört sie auf?
    Und wie geht ihr damit um?


    die kontrolle fängt natürlich mit der auswahl der passenden mikrofone an. aber es ist nicht immer möglich, völlig frei entscheiden zu können.
    auch im mischpult gibt es eine menge parameter, die eine kontrolle über den mix erlauben.
    und dann gibt es noch die effekte und die auswahl der lautsprecher ;)
    die kontrollmöglichkeiten sind also gar nicht zu unterschätzen, aber wie gesagt hat man nicht immer die möglichkeit aus dem vollen zu schöpfen. manchmal muss man eben nehmen was gerade da ist.

    wichtig ist dabei nur, dass man nicht gegen die künstler arbeitet, sondern mit und für sie. genau dafür sind wir ja da.

    die kontrolle über den mix hört spätestens dann auf, wenn die kombination aus raumakustik & beschallungsanlage & bühnenlautstärke in einem ungünstigen verhältnis zueinander stehen.
    ein beispiel dazu: gerade in kleineren hallen oder clubs ist das thema "schadensbegrenzung" oft viel wichtiger als die "kreativarbeit" ;)
    dann komme ich noch auf das thema "lautstärkebegrenzungen": so sinnvoll diese sache auch oft sein mag, wenn man eine rockband mit 85dB mischen soll, kommt das definitiv einem kompletten kontrollverlust gleich. das ist mir tatsächlich schon passiert, danach gab es erheblich mecker bei mir, obwohl ich überhaupt nichts dafür konnte! aber das ist ein thema für sich...


    Zitat von "florina"

    ...Wie wichtig findet ihr es, dass man als Live-Tontechniker einen Musikalischen Background hat? Gehörbildung, Musik Theorie, Genre Kenntnis.


    ganz einfach: von vielen musikern wird man nicht richtig ernst genommen, wenn man in sachen musiktheorie nicht wenigstens ein bisschen ahnung hat. da sollte man sich also ein bisschen reinarbeiten, dann klappt die kommunikation zu den künstlern gleich viel besser!
    believe me! :lol:

    die kenntnis der klanglichen vorstellungen bezüglich des gerade gespielten musikgenres ist extrem wichtig!
    als gegenbeispiel nenne ich hier immer wieder gerne mal den fernsehton: es ist manchmal wirklich erschütternd, wenn klassisch ausgebildete toningenieure mal eine rockband mischen. was dabei manchmal raus kommt, lässt einen erschauern :lol: :lol:


    Zitat von "florina"

    ...Kann mal als Tontechnik mit der Band/Musikern musikalisch mit Agieren/mitspielen?


    grundsätzlich ja.

    aber das kommt auch sehr auf die band an.
    erstens muss das arrangement erstmal so sein, dass man überhaupt eine chance hat sich kreativ einzubringen. das ist nicht immer der fall. ;)

    zweitens gibt es erhebliche unterscheide, wie die künstler den job ihres tontechnikers definieren. manche sehen dich als "bandmitglied", da hat man natürlich mehr freiheiten.
    andere sehen dich als blossen "dienstleister, der keine eigenen ideen haben sollte".
    ich habe bei den von mir betreuten bands beide spektren im angebot. da muss man sich dann eben anpassen.

  • micW i436

    • wora
    • 5. Dezember 2014 um 01:18

    ich meinte das natürlich so:
    unabhängig davon ob man es gut oder nicht so gut findet ist so ein iPhone ja ein ziemlich teures smartphone.
    wenn man für diesen zweck mal weniger geld ausgibt und ein günstigeres modell kauft, dann kann da durchaus geld für eine messoftware übrig bleiben, mit der man auch phasen messen kann. :wink:
    - und die man nicht alle zwei jahre erneuern muss, weil der akku kaputt geht 8)

  • micW i436

    • wora
    • 4. Dezember 2014 um 18:25
    Zitat von "BenjaminKratz"

    ... da ich lediglich ein IPhone User bin (wäre mir deutlich zu teuer) ...


    wenn du iPhone-user bist, scheint dir ja nix zu teuer zu sein

    #duckundweg#
    :D:D

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 4. Dezember 2014 um 01:29

    vielleicht würden hinweisschilder helfen, auf denen steht dass die 230V strippen wesentlich besser schmecken sollen, wenn man ein bisschen in die tiefe nagt... natürlich auf marderisch und mäusisch geschrieben, damit sie das auch verstehen :wink:

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 4. Dezember 2014 um 00:30

    zum thema marder darf ich auch etwas beitragen, und zwar eine problemlösung.

    ich habe vor zwei jahren einen neuen Transit gekauft. nach einer woche war plötzlich morgens beim starten die warnlampe für das ABS angegangen.
    also ab zur werkstatt.
    ergebnis: marderbiss
    kosten wehgen selbstbeteiligung: irgendwas um 200,-
    nach einer woche morgens wieder die warnlampe. ich schaue in den motorraum: der doofe marder hat schon wieder das ABS kabel durchgebissen!
    da mir dieses spiel auf dauer zu teuer geworden wäre, habe ich gehandelt.
    da ich auch früher schon des öfteren marderschäden an verscheidenen autos hatte und alle bisherigen "abwehrmethoden" nichts halfen, hab ich mich dann mal ein paar stunden im internet erkundigt.

    fazit: ich habe mir eine "marder-vertreib-anlage" eingebaut, die auf metallplättchen setzt, welche nach abstellen des motors unter spannung stehen. sobald der marder damit in berührung kommt, bekommt er eine gescheuert. und das merkt er sich, da geht er nie mehr hin! im prinzip also die weidenzaun-methode.
    und das funktioniert, ich habe seit zwei jahren keine marderbisse mehr gehabt!

    die ganzen dinger mit pieptönen oder "geruchsbomben" funktionieren nicht zuverlässig, das ist meine erfahrung dazu.

  • _

    • wora
    • 3. Dezember 2014 um 23:58

    falls dies zuteffen sollte, und dafür gibt es ja leider schon eindeutige hinweise, dann wäre das in der tat echt unerhört!

    mir ging es hier ein bisschen auf den zeiger, dass man ihm die infos regelrecht aus der nase ziehen muss - und dann kommen sie trotzdem nur schluckweise rübergeschwappt. also wenn man eine frage stellt und an der auflösung wirklich interessiert ist, dann ist es doch quatsch sich so quer zu stellen?

    wir sollten die beiträge von Lullus deshalb echt mal beobachten.

  • ORTF für Leude ohne Geodreieck:-)

    • wora
    • 3. Dezember 2014 um 00:43

    aha, da wird einfach direkt ein reduziergewinde reingeschraubt und dieses dann auf´s stativ.
    wie ist denn dein eindruck von der mechanischen stabilität dieses "ausdruckes"?

  • Basic Drum Miking

    • wora
    • 2. Dezember 2014 um 17:29
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Das, was sie da zeigen, wenn das Mikro zu nahe am Becken ist, ist aber kein Phasing sondern schlicht der Dopplereffekt.

    völlig korrekt.

    das kann man übrigens auch als soundeffekt einsetzen, ich denke da gerade an ein paar songs von peter gabriel :wink:

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 2. Dezember 2014 um 12:48
    Zitat von "Marian Humann"

    ...dass jemand das CEE16 Kabel, an dem gut Last hing (15x500W PARs), direkt hinter der Laterne durchtrennt hat.

    durchgebissen?? :shock: :shock:

  • micW i436

    • wora
    • 2. Dezember 2014 um 12:45
    Zitat von "TomyN"

    und man sollte über die Trennfrequenz mal nachdenken...

    was hat das mit dem iPhone zu tun? :D

  • micW i436

    • wora
    • 2. Dezember 2014 um 01:47

    hallo BenjaminKratz, an den ersten beiträgen in diesem thread kann man schon gut ablesen wie es sich damit verhält. die beiträge sind zwar schon etwas älter, aber daran hat sich nichts wesentliches verändert.
    wer subwoofer/top übergänge richtig gut einmessen will, braucht dafür einfach ein anderes werkzeug als ein iPhone, siehe beitrag von tomy.

  • ORTF für Leude ohne Geodreieck:-)

    • wora
    • 1. Dezember 2014 um 10:27

    sieht aus wie aus dem 3D drucker ;)

  • 3 kanal IEM - Gibt es das? Macht das Sinn?

    • wora
    • 1. Dezember 2014 um 00:54

    der pilotton könnte theoretisch auch gepulst werden, um steuerinformationen zu übertragen. 8)

  • Frequenzmanagement

    • wora
    • 1. Dezember 2014 um 00:46
    Zitat von "audiobo"

    ...Als Scanner benutzt er noch ein Handgerät von Rodhe und Schwarz mit Richtantenne um Störfunker aufzuspüren.

    sehr interessanter ansatz! :lol:

  • _

    • wora
    • 1. Dezember 2014 um 00:32
    Zitat von "wora"

    ...

    ...meintest du das denn wirklich ernst?:

    antwort:

    Zitat von "Lullus"

    Sollte ich da was falsches zitiert haben dann liegts daran das es mir so erzählt wurde.


    lieber kollege, hier ein wirklich ernst gemeinter tipp von mir:
    du solltest solche aussagen von leuten, die sich mit der materie offensichtlich nicht wirklich auskennen, oder die du möglicherweise auch nur komplett falsch verstanden hast, nicht einfach so ohne vorherige überprüfung öffentlich verbreiten. hier lesen doch viele leute mit, die so nen unfug tatsächlich glauben könnten!
    und wenn du der ansicht bist, das du solche ungeheuerlichen neuigkeiten unbedingt loswerden möchtest: dann frag vielleicht vorher mal in einem fachforum, ob sowas überhaupt funktionieren kann.
    denn genau für SOLCHE FRAGEN sollte so ein forum da sein, und diese falschinformation hätte man auch hier wunderbar auflösen können. 8)

    also bitte nicht einfach drauf losschreiben, sondern sich vorher über dessen korrektheit informieren.
    und am besten bei verschiedenen quellen! :wink:
    alles andere macht einen auf dauer unglaubwürdig!
    das ist übrigens meine ganz persönliche meinung dazu.


    zur bar:
    ok, nun haben wir ein paar neue hinweise. das ist gut so.
    die bedenken der kollegen bezüglich der finanziellen problematik mit bar-inhabern trage ich zum teil mit, weil leider auch ich entsprechend negative erfahrungen aufweisen kann... stichwort "lebenserfahrung" ;)
    aber es muss ja nicht zwingend so sein, es gibt da durchaus auch positive beispiele.
    es wäre jedenfalls noch wünschenswert zu wissen, welche "Achat Brüllwürfel" da verbaut sind. nur wenn man das weiss kann man ungefähr abschätzen, ob die angefragten i4 pegelmässig überhaupt in frage kämen.
    dein hinweis, dass die 8 verbauten boxen bereits beschädigt sind ("kratzen") lässt ja schonmal den schluss zu, das die neuen lautsprecher und verstärker schon mal deutlich leistungsfähiger sein sollten. und da haben so klitzekleine böxchen doch durchaus ein paar einschränkungen :lol:

  • 3 kanal IEM - Gibt es das? Macht das Sinn?

    • wora
    • 29. November 2014 um 11:03

    obwohl du die frage an christian stelltest, möchte ich kurz drauf antworten:
    beim senden von signalen gibt es immer zwei grosse themen: bandbreite und latenz
    digitale funkstrecken wären sicher prädestiniert für multikanal-übertragung, aber diese haben gerade für inEar anwendungen eindeutig den latenznachteil. es gibt einfach musiker, die damit ein grosses problem haben. ä
    es geht also weniger um die anzahl an mixerausgängen, sondern eher um das problem der funkübertragung

  • 3 kanal IEM - Gibt es das? Macht das Sinn?

    • wora
    • 28. November 2014 um 18:05
    Zitat von "simonstpauli"


    tja, ohne kompromisse geht es nicht.

    die preis- und ressourcenschonendste lösung ist eine stereo-funkstrecke für die signalübertragung zum ohrhörer - mit einem davor geschalteten mischer.
    für feste musikerpositionen gibt es ja schon lange tolle lösungen á la Aviom oder A&H ME.
    wenn sich der künstler allerdings frei bewegen will, dann wird es schwieriger ;) das liegt einfach in der natur der sache...

  • _

    • wora
    • 28. November 2014 um 13:09

    Dimension:
    tja, das thema "ehrliche leistungsangaben" ist wohl fast so alt wie der lautsprecherbau selbst.
    es kommt immer drauf an, welche W gemeint sind :lol:
    Seeburg gibt hier eindeutig "AES" an, das ist schonmal ein hinweis auf eine vergleichbare messmethode.

    wenn man die empfindlichkeit von 91dB und die maximalpegelangabe von 113dB nimmt, dann kann man eine dafür erforderliche leistung von 158,5W berechnen. das sollte es dann schon kurzzeitig aushalten.

    falls dieses chassis aber tatsächlich nur mit etwa 35W belastbar sein sollte, müsste bei etwa 106dB eigentlich schluss sein mit verzerrungsarmer wiedergabe. :wink:

    da tauchen wieder fragen auf wie:
    genügen <100dB/1m durchschnittspegel für die beschallung der angefragten bar?
    und kann man genügend basslautsprecher in der nähe der kleinen topteile installieren, damit das manko der 150Hz kaschiert werden kann?
    oder nimmt man ein kleines loch im wiedergabespektrum bewusst in kauf, weil es sich ohnehin nur um hintergrundbeschallung handelt?
    ist die breite abstrahlung so eines kleinen gehäuses störend oder vorteilhaft?
    ist das chassis für den angesprochenen zweck klanglich relevant? (geschmacksache!!)
    mit welchen wundern soll eine elektronische abstrahlungsregelung mit einem chassis realisiert werden?
    wir können es immer noch nicht sagen, weil dazu einfach die informationen fehlen.

  • Zum tausendsten Mal Cat5

    • wora
    • 28. November 2014 um 01:11

    bei thomann gibt es doch diese 30tage rückgabemöglichkeit.
    da du immernoch damit haderst wäre es möglicherweise sinnvoll, wenn du dir mal so ein kabel bestellst und einfach probierst, ob es funktioniert?

    alternativ kann ich ein CAT6 kabel von sommercable empfehlen, welches wirklich sehr robust ist.
    das könnte ich dir mal zum testen geben, ich habe davon 50m und 100m auf trommel.

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