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Beiträge von wora

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 24. August 2013 um 12:33
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Und wenn man sich dann noch darüber klar wird, das das Publikum vorhersehbar dafür auch noch bezahlt hat, muss die Leidensfähigkeit desselben schier unbegrenzt sein... :wink:


    hatte ich erwähnt, das es ein bierfest war? hierzulande gibt es da keinen eintritt :wink:

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 24. August 2013 um 11:35
    Zitat von "Kracky"

    ...
    Naja, du sparst dich über die Reserven der PA aus, wenn die was kann ist es doch egal, nur sehr laut!


    die reserven dürften im falle einer bassdrum ohne loch (und unbedämpft) und gegen zwei bass-fullstacks sicherlich nicht mehr sonderlich hoch gewesen sein... aber egal: sein geld hat er ja trotzdem bekommen ;)

    IDN:
    bierzeltfeste, wo einfach die falsche band (=falsche musik) gebucht ist.
    nach etlichen ansagen von publikum und veranstalter, diese musik doch bitte noch leiser zu machen (irgendwann hat man nur noch gesang auf der PA, der rest dröhnt indirekt von der bühne), möchte man ob des nun herrschenden "sounds" mal wieder gerne im boden versinken...
    aber immerhin gilt auch hier: mein geld bekomme ich trotzdem ;)

  • Beschallung Inline-Rennen über 300m Strecke

    • wora
    • 23. August 2013 um 13:39
    Zitat von "Marian Humann"

    Wir verkabeln sowas ganz schnöde mit Boxen XLR Kabel. Solange es nur um Sprache geht war das noch nie nen Problem. Nur mit einigen alten Endstufen hatten wir Probleme, die dann in den Protect gegangen sind. Aber RAM Audio W9004 und S4004 z.B. machen keine Probleme bei 200m Boxen-XLR Kabel in 2,5². Raus kommt auch genug, dass man für Sprachbeschallung und Hintergrundmusik zufrieden sein kann.

    Zum Funk hab ich keine Patentlösung... Mein alter Ausbildungsbetrieb hat das mit 2-3 Funkempfängern auf gleicher Frequenz über die Strecke verteilt gelöst, da gings dann aber nur um 150m. Funktioniert hats und gab kein Anlass zur Kritik.


    bei 200m 2,5mm² kabel und zwei lautsprechern dran hat man einen leitungsverlust von sagenhaften 68%.
    natürlich, für sprache kann das genügen. als techniker sollte man sich da aber vielleicht doch nach ner anderen lösung umsehen ;)
    ich persönlich würde da eher strom und signalleitungen zu den einzelnen standorten der lautsprecher ziehen (die position auf der dem publikum gegenüberliegenden strassenseite ist eine gute lösung) und dort dann entweder mit aktiv-LS arbeiten oder einen amp dazustellen. da dort kein publikum sein wird, ist das doch problemlos lösbar. ob die 3 LS positionen für die ganze strecke ausreichen werden weiss ich nicht. dazu müsste man einen plan haben oder sich am besten die situation vor ort anschauen. ich würde da aus dem bauch heraus eher zu mehr punkten tendieren.

    die idee mit den verteilten empfängern finde ich sinnvoll.
    also einfach noch je einen empfänger zu jeder LS position, strom ist dort ja schon vorhanden. man muss dann nur noch eine audioleitung zum mischpult ziehen. 300m symmetrische audioleitung mit linesignal sind übrigens kein problem.
    und am mischpult sitzt dann einfach ein techniker mit kopfhörer, der sich die in frage kommenden funkepfänger anhört - und dann den kanal mit der besten qualität auf die anlage sendet. dafür sind wir doch da ;)

  • USVen an Digitalpultplätzen - schädlich oder nützlich

    • wora
    • 23. August 2013 um 12:30

    das ist natürlich korrekt. an dieser stelle muss man aber nach der verhältnissmäßigkeit fragen. ich habe zwar schon öfter stromausfälle erlebt, hatte dagegen aber überhaupt noch nie einen kurzschluss in meinen geräten. mit dieser frage kommen wir also in einen teufelskreis: will ich restlos ALLE probleme abdecken, wird mein system sehr teuer. damit wird auch der vermeitpreis, den ich erzielen muss, steigen. es gibt tatsächlich anwendungen (wie z.b. länderspiele), da darf nichts ausfallen - hier ist eine komplette redundanz gefordert. das betrifft dann aber auch die komplette audiokette und der preis spielt hier so gut wie keine rolle!
    bei kleineren VAs wäre das aber nicht bezahlbar.

    ich stelle noch eine andere frage, hatte da gerade eine persönliche diskussion mit einem experten:
    hier möchte ich mal die idee der internen USV aufgreifen. also einen energiepuffer, der zwischen pultelektronik und netzteil sitzt. grundsätzlich ist das natürlich eine gute idee, da sind wir ja überwiegend einer meinung.
    aber: diese technik bräuchte man dann natürlich auch in jedem gerät der signalverarbeitungskette. also im pult, im stagerack, in abgesetzten wandlereinheiten... das würde den preis dieser komponenten aber wieder in die höhe treiben. und der preis solcher komponenten ist heute, im zeitalter eines X32, ein großes thema.

    wie stehen eigentlich die besitzer von Vi-pulten zum thema USV?
    die benötigen ja auch mehrere minuten zum starten.

  • USVen an Digitalpultplätzen - schädlich oder nützlich

    • wora
    • 22. August 2013 um 23:42
    Zitat von "DirkB"

    Wenn man USV verwendet, sollte man daran denken, daß zumeist keine Selektivität der Absicherung gegeben ist. Wenn also eines der angeschlossenen Geräte einen Kurzschluß hat, löst es nicht die Gerätesicherung aus, sondern die USV detektiert Überstrom und schaltet ab.

    MfG
    DirkB


    hauptsache die stromzufuhr wird gekappt, damit keine brände entstehen können.
    ob dieses problem von der USV oder vom sicherungsautomaten vorübergehend gelöst wird, wäre mir relativ egal.

  • Wenn die Backline zu laut ist...

    • wora
    • 22. August 2013 um 00:45

    ja, mehr davon! :D:D

  • Bühnenstrom

    • wora
    • 21. August 2013 um 23:55

    ja, das ding sieht wirklich interessant aus.

  • USVen an Digitalpultplätzen - schädlich oder nützlich

    • wora
    • 21. August 2013 um 12:11
    Zitat von "yamaha4711"

    ...


    Naja... anscheind tun dies schon die einen oder anderen Kollegen. ..‎.


    ich bin mir sicher, dass du das völlig falsch verstanden hast. denn niemand nimmt eine USV mit, um im vorfeld entdeckte probleme zu ignorieren. es geht hier eindeutig um die nicht vorhersehbaren situationen.

    und keine bange, ich werde niemandem vorschreiben in zukunft eine USV zu verwenden. und ich werde auch nicht ansatzweise versuchen, dich dazu zu überreden. mir geht es lediglich um eine interessante diskussion über die vor- und nachteile dieser sicherungsmaßnahme. und die haben wir ja ;)

  • USVen an Digitalpultplätzen - schädlich oder nützlich

    • wora
    • 20. August 2013 um 14:15
    Zitat von "guma"

    @ wora
    Diese Geschichte spricht dafür, an bestimmten Stellen kein "Musiker"=Ottonormalverbraucherformat" für den FOH-Strom zu verwenden. Ich habe genau an dieser Stelle auf powercon gewechselt. Getrennte Sicherung ist sowieso Pflicht.
    Wie oft hast Du schon die Batterien in den USVen gewechselt ?


    ok, die lösung mit powercon könnte tatsächlich hilfreich sein, um fremdeinwirkung zu minimieren.
    andererseits ist es mir jetzt in den letzten jahrzehnten erst einmal passiert, dass ein musiker einfach ungefragt strom bei mir am pult angezapft hat. in sofern relativiert sich das dann wieder.

    die batterieen meiner USVen habe ich bisher einmal getauscht.
    einsatz läuft seit april 2009, im schnitt drei bis vier einsätze pro monat, da ich ja als bandmischer ja oft auch auf fremdmaterial arbeite. die USV vom mixrack hänge ich bei längerer nichtbenutzung im lager ans stromnetz. diese USV kann ich per USB überwachen und steuern (die kleine am pult kann das nicht). die anzeige informiert mich dann über die zustände, auch eine testabschaltung kann ich damit machen um zu überprüfen, wie stark die batterie in der USV einbricht. wenn die kapazität dabei unter 50% fällt, tausche ich die batterie aus. und das war bisher erst einmal der fall.

  • USVen an Digitalpultplätzen - schädlich oder nützlich

    • wora
    • 20. August 2013 um 13:47
    Zitat von "Jeremy"

    Na ja, Pultsteckdosen unbewacht in einem für Musiker zugänglichen Bereich rumliegen zu lassen, ist aber auch ein böses Eigentor ... :wink: ...


    das eigentor war ein unbeabsichtigter abpraller ;)
    die Steckdosen-USV sitzt in meinem doghouse. der musiker hatte also das doghouse geöffent und hat sich dort ausgerechnet die steckdose ausgesucht, die über die USV lief. direkt daneben waren noch zwei dosen frei, die direkt am stromnetz hängen...danach hat er den deckel des doghouse wieder brav zugemacht, so dass ich das gar nicht gesehen habe. ich war in dem moment übrigens auf der bühne zum mikrofonieren. das war also eine sogenannte "verknüpfung unglücklicher umstände" ;)

    Zitat von "Jeremy"


    Aber so ... USV am Pultplatz ist wohl ein klassisches Beispiel für einen "Workaround". Da werden die Folgen eines Problems behandelt, anstatt das Problem selber zu beseitigen.


    meine meinung: so lange die digitalpulte noch lange bootzeiten haben, sehe ich eine USV als gute zwischenlösung. ob die bootzeiten in naher zukunft von den pultherstellern wesentlich verkürzt werden, steht in den sternen. immerhin sind einige neuere pulte in der tat schon schneller als ältere entwicklungen.

  • USVen an Digitalpultplätzen - schädlich oder nützlich

    • wora
    • 20. August 2013 um 12:31

    yamaha4711:
    ich kann es nur wiederholen:
    die persönliche einschätzung, ob eine USV sinnvoll ist oder nicht, hängt extrem von den eigenen erfahrungen ab.

    deine beiden beispiele mit stromausfällen von 40min und 10min erfordern definitiv keine USV. da sind wir uns absolut einig.
    es gibt aber auch andere fälle des stromausfalls: wie ich schon erwähnte ist es mir persönlich in den letzten jahren schon mehrfach passiert, das helfer (oder auch musiker) mal kurz den pultstrom abgezogen haben, um z.b. eine dreiersteckdose dazwischen zu schalten. dieser fall wird bei mir mittlerweile durch die USV am pult sehr komfortabel abgefedert.

    denkbar ist auch, dass der stromausfall (wenn die stromversorgung in irgend einem club mal wieder "auf kante genäht" ist) durch ein feedback ausgelöst wird. wenn das pult danach noch läuft, weil es durch USV am leben gehalten wird, kann ich bequem die ausgänge muten, bevor nach den wiedereinschalten der sicherung die pfeiforgie mal gleich wieder los geht und man null kontrolle über die situation hat, weil das pult noch nicht bedienbar ist...
    es gäbe sicher noch mehr szenarien, die stromausfälle auch unter einer minute beschreiben könnten.

    das zusätzliche gewicht durch die USVen nehme ich dabei gerne in kauf. ich habe mich für eher kleinere USV entschieden, die nur wenige minuten puffern. das spart gewicht und kosten und genügt für diese anwendung völlig.

    zum glück erlebe ich nicht jeden tag stromausfälle. aber dieses jahr waren es verhältnismässig viele, nämlich schon zwei. für mich überwiegen jedenfalls die argumente pro USV. da kann aber jeder selbst entscheiden, welche wege er gehen möchte.
    falls es mal digitalpulte geben sollte die genau so schnell am start sind wie endstufen, dann werde auch ich vielleicht auf USV verzichten. vorher eher nicht, und das kann ich eben mit meinen persönlichen erfahrungen begründen.


    billbo:
    du weisst es sicher auch: gegen fehlbenutzung ist kein kraut gewachsen :wink:
    mir hat mal ein musiker zwei PAR56 lampen auf meine USV am pult gesteckt, ohne mir davon was zu sagen. nach 10min show quittierte die kleine USV-steckdosenleiste dann den dienst, weil sie mit dieser stromanforderung hoffnungslos überfordert war. das war aber eindeutig nicht die schuld der USV - und das publikum dachte mal wieder: so ein blöder techniker, hat nichtmal sein pult im griff... :cry:
    wie gehabt: shit happens :D

  • USVen an Digitalpultplätzen - schädlich oder nützlich

    • wora
    • 20. August 2013 um 00:53
    Zitat von "montesuma"

    ...
    Zum Thema iLive: Hier hat das spezielle Design seine eigene Natur. Nachdem alle Soundprozessoren im Mixrack arbeiten, und das Pult nur eine reine Fernbedienung ist, muss das Pult die gesamte Konfiguration aus dem Mixrack erst einmal auslesen. Auch wenn das Pult noch nicht soweit ist, das Mixrack lässt den Ton schon nach ca 30 Sekunden wieder durch. Bis dahin sind alle Daten aus dem nicht-flüchtigen Speicher abgeholt und die Mixprozessoren wieder programmiert, und die Musik dudelt, wie vor dem Stromausfall. Dann beginnt erst der Datendump zur Konsole...

    genau so ist es. wenn die iLive vom strom abgeschnitten wird, merkt sie sich den letzten zustand und fährt damit wieder hoch. das dauert auch gar nicht so lange. der verbindungsaufbau zu den fadern und knöpfen am pult dauert dann nochmal ne minute - und bis der bildschirm wieder bedienbar ist, geht nochmal ne minute ins land.
    es ist also genau dieser kontrollverlust, der mich dazu bringt das system mittels USV am leben zu erhalten, egal was passiert. so ist das eben bei diesem system, und das ist auch gar nix neues sondern seit jahren bekannt.

    Zitat von "marcoboy"

    Gott sei Dank bootet das GLD-80 deutlich schneller. Beim GLD passiert folgendes. Das Pult denkt es wäre abgestürzt, weist einen freundlich darauf hin das man es vor dem Ausschalten herunterfahren soll. Nach Bestätigung lädt es die default Show aber nicht das letzte Showfile.

    Fährt man es herunter sichert es die Einstellungen. Wenn man den Stecker zieht ist alles nach dem Speichern der Show futsch.


    kann das jemand bestätigen?
    das wäre auch für mich ein "no go".
    aber irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. warum sollte der hersteller das verhalten bei stromverlust so viel schlechter gelöst haben als im grossen pult?

  • Bühnenstrom

    • wora
    • 19. August 2013 um 15:04

    aus gründen der kompatibilität kommt bei mir ausschliesslich schuko zum einsatz. das läuft bei mir schon immer stressfrei.
    meine mehrfachsteckdosen sind von Apsa, die stromkabel sind mittlerweile ausschliesslich hochwertige gummikabel von sommercable.

    die stete schrumpfung des bestandes an mehrfachleisten kenne ich (leider) auch, deshalb habe ich meine Apsa leisten vor ein paar jahren sehr deutlich markiert - damit keiner sagen kann: "oh, die hab ich ganz aus versehen eingepackt". seither ist keine mehr abhanden gekommen - aber das ist sicher nur eine frage der zeit...

  • USVen an Digitalpultplätzen - schädlich oder nützlich

    • wora
    • 19. August 2013 um 12:32
    Zitat von "ERICH"

    ...

    Fazit: wenn man den Spannungsmesser im Blick hat oder einen besitzt der bei unterspannung piepst, dann braucht man keine USV :D

    Und wenn ich wiedermal geschwitzt habe fällt das Fazit wieder anders aus :lol: .

    Zitat von "wora"

    was ich damit sagen will:
    über die einschätzung über sinn und unsinn von USVs entscheidet nicht zuletzt das persönliche erfahrungspotential.


    :wink:

  • Gisen Audio FP10000Q

    • wora
    • 19. August 2013 um 00:29

    was ist denn das für eine ausdrucksweise?

  • USVen an Digitalpultplätzen - schädlich oder nützlich

    • wora
    • 19. August 2013 um 00:28

    dann gehörst du definitiv zu den wenigen glücklichen, die von sowas bisher nahezu verschont geblieben sind.
    prima, weiter so! ;)

  • Midas Pro1

    • wora
    • 19. August 2013 um 00:24

    unser geschätzter kollege gert war ja schon auf der messe nicht mehr für soundcraft tätig. er sagte zu mir, dass ihn die fahrerei genervt hatte, jeden tag 4 stunden im auto... was ich wirklich seehr gut verstehen kann!
    dass er sich dann einfach so aus dem berufsleben zurückzieht wird wohl niemand ernsthaft annehmen. ergo musste er ja irgendwo anders untergekommen sein ;)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 17. August 2013 um 13:07
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Definiere "gut".

    Die allermeisten, die ich in 30 Jahren auf Strassenfesten, Podiumsdiskussionen, Discos usw. kennengelernt habe, waren:
    >> technikgeil, das es nur so kracht ("Viel hilft viel", oder: "Die Party war erst gut, wenn die Polizei da war"),
    >> intellektuell äusserst schmalspurig justiert, dabei völlig unangemessen arrogant,
    >> bleichgesichtige, schwarz gekleidete Nerds in einer 1000-Taschen-Weste, die sich von Kaffee und Zigaretten ernähren und
    >> wenn es zwischen Veranstalter und Publikum Verstimmungen gab, waren sie garantiert Schuld daran.

    Und für so ein Gesamtkunstwerk soll ich auch noch Geld ausgeben??


    das ist eine sehr interessante zusammenfassung ;)
    zum glück sind nicht alle techniker so, aber es gibt schon einige die tatsächlich in eine dieser richtungen zu gehen.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 17. August 2013 um 13:05
    Zitat von "yamaha4711"


    Das ist in 50% der Fällen so. ...


    dann liegt das definitiv an dir.
    mir passiert sowas ausschliesslich auf firmenevents, wenn eine liveband gebucht ist - aber einige wichtige gäste sich in ihrer unterhaltung gestört fühlen.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 17. August 2013 um 04:16

    IDN:
    veranstaltungen wie vorhin:
    man gibt sich viel mühe, eine anlage mit nearfills/outfills/delaylines möglichst perfekt einzustellen - um dann gleich bei beginn des gigs vom veranstalter gesagt zu bekommen: "das ist alles viel zu laut, machen sie das sofort leiser". am ende der diskussion war ausser den gesängen überhaupt nix mehr auf der anlage! also alle instrumente kamen nur noch über die backline und das monitoring. der RT60 der halle lag bei 1,8s, das klang dann also irgendwie wie eingeschlafene füsse. das war wirklich schade für die hervorragenden talente, die sich da auf der bühne abmühten.

    in der ersten pause kam dann ein mir bekannter gitarrist auf mich zu und sagte folgendes:
    "gottseidank bist du jetzt am pult. der typ im ersten set hat einen scheiss-sound abgeliefert"
    ich konnte ihm dann glaubhaft versichern, dass ich auch das erste set nach den vorgaben des veranstalters mischen durfte... und dass es im kommenden set mit sicherheit ganz genau so klingen würde wie im ersten 8)
    er schaute mich daraufhin ziemlich entsetzt an - und trat vernünftigerweise sofort den heimweg an. das hätte ich an der stelle ebenfalls gerne gemacht :shock:

    ich hab mich dann mit meinem iPad in die erste tischreihe gesetzt, damit ich wenigstens dort ein bisschen was erreichen konnte. irgendwann im dritten set hab ich dann ganz langsam die instrumente dazugeschoben, zunächst zaghaft, dann mehr - bis es mir wieder gefallen hat.
    und siehe da: plötzlich standen die leute auf den tischen und applaudierten deutlich heftiger als zuvor. und am ende wollten die gäste die band fast nicht mehr von der bühne lassen, weil sie jetzt endlich richtig rüberkam!
    manche veranstalter wissen einfach nicht was sie wollen.

    und jetzt erwarte ich eine antwort von billbo, dass dies doch alles ganz normal ist... :wink:

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