ja, gummifüsse oder gummimatten sind ein probates mittel gegen solche "basswanderungen"
Beiträge von wora
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hier ist wohl eine kleine erklärung nötig:
nein, ich bin nicht beim hersteller tätig.
wie man meiner signatur entnehmen kann bin ich AT-händler, wie einige andere hier auch. ich denke dieser hinweis ist fair.
aber ich bin kein mitarbeiter von A&H!
die iLive nutze ich seit 2008 regelmässig, und auf fremdbaustellen sehr oft auch das M7 (seit es auf dem markt ist). deshalb weiss ich sehr gut, was beide pulte so zu bieten haben. :wink:aber wir sollten nun wirklich mal wieder zum thema zurückkommen.
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eine bewährte methode, um lautsprecher auch bei tiefsten temperaturen vor dem kältetod zu schützen:
rosa rauschen einspielen, und zwar immer wenn keine VA ist. :wink: -
die hohen vibrationen lassen sich entweder auf das verbaute material selbst und/oder die interne konstruktion der verspannungen zurückführen.
ich hatte vor zwei jahren mal eine anlage mit Galeo XT subs vor der nase, die wanderten auch...
da wurde also offenbar zu gunsten des transportgewichts an der steifigkeit des gehäuses gespart. boxenbau ist eben immer eine abwägung, welche kompromisse man eingehen möchte.bei diesen subs also immer schön gummimatten unterlegen und die tops ordentlich verspannen

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nun ja, nicht jedes digitalpult funktioniert gleich und nicht jedes hat die genau gleichen möglichkeiten wie ein anderes. es gibt da schon ein paar unterschiede, vor allem auch in der effektauswahl.
im vorliegenden falle gehe ich aber auch davon aus, das es hier eher daran lag das der mischer mit dem M7 nicht klarkommt. vor allem in der semiprofessionellen ecke kann ich das auch durchaus verstehen. die jungs machen das in ihrer freizeit und können einfach nicht alle pulte drauf haben.von reinen profis wird dagegen erwartet, das sie mit dem M7 zurecht kommen.
und wenn man hier und da ein paar abstriche macht, kann man Top40-bands mit der M7 auch durchaus mischen
und jetzt wieder zurück zum thema?

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Zitat von "Jens Droessler"
Du tust nichts wegen des Nahbesprechungseffekts?
siehe:Zitat von "TomyN"
Eine mögliche Philosophie für den Master-EQ ist ein guter Grundklang mit einem Vocalmic. Es gibt aber noch viele andere. Falls allerdings eine statische 'Grundentzerrung' nötig ist, dann sollte man entweder über die Mikros und / oder ihre Plazierung oder über den Master EQ nachdenken..
genau das ist auch meine vorgehensweise. eine möglichst natürliche sprachwidergabe bestimmt meinen grundsound der PA. einen gewissen bassanstieg bei extremer nahbesprechung lasse ich dabei gerne zu, denn damit soll der künstler ja spielen können. damit bleiben meine kanalfilter für anpassungen an die sänger oder sonstige korrekturen frei.Zitat von "voetter1"Und was hat das ganze jetzt mit Ilive Tipps und Tricks zu tun?
nix, bis hierher überhaupt gar nix
das passt jetzt wieder zum thema:
in der iLive route ich die stimmen über eine eigene subgruppe. damit kann ich dann vor allem bei fremdanlagen vor ort bestimmen, ob eventuell eine klangliche korrektur nötig ist, die ich auf den wedges nicht haben möchte. die instumente und die rythmusgruppe führe ich wieder über andere subgruppen, dort kann ich dann bei bedarf ganz anders vorgehen. -
OK, das kann ich natürlich verstehen


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ich benutze den Hicut wie die meisten hier auch - und beim Shure KSM9

generell versuche ich, mit dem hicut genau so zu arbeiten wie mit dem locut.
es geht also darum, geräusche im jeweiligen kanal zu bedämpfen, welche man dort nicht benötigt. so braucht z.b. in aller regel kein e-gitarrenmikro 12kHz zu übertragen. bei den meisten kanälen benötigt man aber keinen lopass, doch wenn es die möglichkeit gibt, kann es nicht schaden. vorraussetzung ist natürlich - wie immer - das die vorgehensweise zum programmaterial passt. -
Zitat von "henningt-33"
...Das M 7 ist bei mir dieses Jahr mehrere Male abgelehnt worden,von semiprof. Top 40 Band´s.Hab aber in keinem Fall einen nachvollziehbaren Grund gehört...
das M7 ist auch nicht mein traumpult, aber ich arbeite damit. ich ziehe es sogar dem PM5D vor, weil mir die bedienung per touchscreen einfach besser liegt.
in diesem falle möchte ich aber doch gerne nochmal nachfragen, was denn aus den M7-ablehnern geworden ist.
haben sie dann eigene tische mitgebracht - und wenn ja: welche? -
in meinem falle war das die morgendliche lektüre der deutschen nachrichten...

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Zitat von "Jens Droessler"
...Und ja, ich kann den Kanal ja immer noch durch eine Gruppe schicken, wo dann nochmal 4 PEQs vorhanden sind...
... plus ein grafischer terz-EQ
Zitat von "Jens Droessler"...Vier mal Gesang mit Beta58 braucht ja grundlegend erstmal eine Grundentzerrung, die man ja dann in einer Gruppe machen kann anstatt auf jedem einzelnen Kanal. Der Kanal-EQ ist dann frei, um die Eigenheiten des Sängers in den Griff zu bekommen...
das mikro braucht eine grundentzerrung? oha, dann weiss ich jetzt, warum mir das mikro nicht so gut gefällt wie das SM58.
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ja ja, heute hab ich gesehen, dass man sie in der funkversion auch für streitgespräche amerikanischer präsidentschaftskandidaten benutzen kann

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in der iLive kannst du den aux-abgriffpunkt post-gate setzen, das ist dann vor dem insertpunkt.
aber warum hast du im analogen pult nicht den insertpunkt in den subgruppen benutzt, das Venice besitzt ja sowas. -
wer so ein mikro hat, sollte es mal an der HH probieren.
das funktioniert echt gut
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Zitat von "henningt-33"
...Selbst ne M7 nimmt nicht mehr jede semiprof. Band...
das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. -
Zitat von "es1276"
Aha. Und warum?
Macht es nicht Sinn die Lautstärkeschwankungen eines sehr dynamischen Sängers durch Kompression oder Leveling etwas zu reduzieren?
guma hat die problematik ja schon sehr gut beschrieben.ich möchte noch einen weiteren punkt mit einbringen:
damit ein musiker mit seiner mikrofondynamik korrekt arbeiten kann, benötigt er natürlich auch die volle kontrolle über seine dynamik (ausnahmen bestätigen natürlich die regel).
wenn man nun einen kompressor in den signalweg einschleift, geht diese kontrolle komplett verloren.
in deinem beispiel mit den sehr dynamischen sänger signalisierst du ihm mit dem einsatz eines kompressors also, das alles in ordnung wäre. um so mehr wirst du ihn dann auch in der front komprimieren müssen... das ist ein ziemlich unnötiger kreislauf
es gibt also mehrere gute gründe, keine kompression (und erst recht keinen leveler!) auf den monitoren zu benutzen.
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ich hab die files auch nicht mehr.
eventuell könnte rockline da was in die wege leiten?
vielleicht online stellen oder einfach eine CD/DVD per unkostenbeitrag zusenden?andererseits sind die aufnahmen mittlerweile schon so alt, das da einige aktuelle mikrofone unberücksichtigt bleiben.
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Zitat von "wora"
...wenn du wirklich grössere probleme mit rost hast, solltest du vielleicht über eine bessere lagerung mit weniger luftfeuchtigkeit nachdenken.
Zitat von "thorsten gethmann"...Ursache war wohl auch mein altes Lager ohne Heizung, das aktuelle ist da schon wesentlich besser.
na also, dann hast du das wichtigste ja schonmal erledigt

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Zitat von "rlp"
... ich hatte das Problem auch schon. Ich habe mich für das Hängen der Mikros im Truss entschieden. Das ging sehr gut. Abstand zu den Köpfen ca. 75cm. Sieht auch fürs Video gut aus.
genau so würde ich das auch machen. -
der mitgelieferte popschutz der KM184 ist kein wirklich guter windschutz. er hilft natürlich schon ein bisschen, aber bei herbstlichen windverhältnissen ist er schnell mal überfordert. auch ein im mischpult eingestellter lo-cut hilft da nicht weiter, weil der preamp ja schon vor diesem sitzt und durch die hohe energie bei wind regelrecht "zugestopft" wird, wie das herr Wuttke von Schoeps mal sehr passend erklärt hat.
abhilfe in dieser problematik kann der hersteller Rycote schaffen.zur positionierung:
entweder du stellst die mikros auf stative direkt vor den chor, oder du hängst sie von oben ab. bei letzterer vorgehensweise kann man die mikros mit etwas geschick auch am kabel hängend auf die sänger ausrichten.
grundsätzlich gilt: je näher du mit den mikros an den chor rankommst, desto besser ist dein GBF (gain before feedback). andererseits musst du aber auch ein bisschen weg bleiben, damit da möglichst viele stimmen aufgenommen werden. hier musst du mal ein bisschen probieren. ich rechne mir die optimale entfernung erstmal grob aus (hier etwa 120° aufnahmewinkel) und probiere dann aus, ob´s passt.mit guten mikrofonen (die hast du ja) und einer sinnvollen positionierung der lautsprecher kann man sowas problemlos machen, zumal es hier ja offensichtlich auch um eine open-air anwendung geht, der hallradius dürfte hier also nicht sooo schlecht ausfallen
