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Beiträge von wora

  • Mehrfach-Splitten Mikrofon... Wie?

    • wora
    • 12. September 2012 um 01:16
    Zitat von "audi"

    ...

    Ich würde das nicht verallgemeinern. Wenn ich ein Yamaha LS9 nehmen muss, bringt sogar ein RME Octamic klangliche Vorteile gegenüber den Preamps des LS9 und der Octamic ist noch lange nichts Besonderes, schon gar nicht was Nostalgisches.

    Bessere Preamps bei den wichtigen Signalen erleichtert oft die Arbeit, auch wenn es nicht unbedingt nötig ist.


    oh je, jetzt hast du was geschrieben. :shock:
    hier herrscht überwiegend die meinung vor, das es keine klanglichen unterschiede zwischen preamps der verschiedenen digitalpulte gäbe... :D
    ich wollte das vor jahren schonmal mit einem blindvergleichstest ergründen, aber leider war ausser mir niemand bereit sich drauf einzulassen... schade eigentlich, denn so werden wir die wahrheit nie erfahren. 8)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 12. September 2012 um 00:50

    na ja, dafür waren sie mit sicherheit viel billiger als die professionelle "konkurrenz"...
    der schwarze peter darf hier sicher auch mal dem veranstalter zugeschoben werden.

    in dem zusammenhang fällt mir grad nochwas ein:
    neulich in landau erlebt:
    der veranstalter hat eine von mir oft betreute band im preis so heftig gedrückt, dass sie sich mich nicht leisten konnten. den job hat dann ein junger "kollege" gemischt, mit ziemlich abgerockter HK PA und Yammi 02D. das weiss ich deshalb, weil mich die band dann doch kurzerhand überredete, ob ich "zur sicherheit vielleicht doch mal vorbeischauen könnte"... und weil ich diese musiker echt gut leiden kann war ich dann schliesslich doch beim soundcheck anwesend.
    es stellte sich vor ort sehr schnell heraus, das der preisgünstige beschaller sein eigenes pult offenbar nicht beherrschte. der soundcheck entpuppte sich als ein kleines desaster, in das ich schliesslich eingreifen musste. danach gings aber so einigermaßen.
    dann der frontsound: von geschmackvollem sound war er ziemlich weit entfernt.
    ich habe dann auch einen teil des ersten set begleitet mit solchen sätzen wie:
    "die backgroundgesänge müssen wirklich nicht lauter sein als die leadstimme"
    oder: "die akustikgitarren darf man bei dem song ruhig hören"
    oder: "da wäre jetzt ein bisschen keyboard schön".
    auf einzelheiten wie "mach doch mal die bassdrum leiser und dafür die snare lauter" hab ich dann echt verzichtet und bin wieder nach hause gefahren.
    das endergebnis: diese band wird jedenfalls nie wieder ohne mich oder einen anderen eigenen techniker irgendwohin fahren ;)

  • Input Delays

    • wora
    • 11. September 2012 um 15:40

    jetzt machst du´s aber endgültig spannend :D

  • 1bit Wandler

    • wora
    • 11. September 2012 um 15:38
    Zitat von "audi"

    Im HiFi Bereich laufen die unter Class D Verstärker. Die neuere Generation ist da sehr gut und den klinisch sterilen Sound haben die meisten nicht mehr.


    die bezeichnung "ClassD" gibt´s auch in der professionellen audioszene :)
    deswegen macht es das aber nicht unbedingt richtiger, das ist eher eine marketingbezeichnung. aber wie gesagt: mittlerweile hat sich die bezeichnung "digiamp" ziemlich durchgesetzt - und ich werde nicht weiter gegen diese windmühlenflügel kämpfen :wink:
    für mich als elektroniker bleiben das aber PWM-amps, dann weiss ich gleich worum es geht.

    ich hoffe sehr, das sich dieses prinzip irgendwann auch in der beschallungstechnik zu deutlich besserem klangverhalten aufschwingen wird. alles was ich da bislang gehört habe, konnte die alten ClassAB oder ClassH verstärker nicht ersetzen - zumindest in der hochtonwidergabe. aber die evolution schreitet natürlich immer weiter voran und die wirklich gut klingenden PWM-amps wird es sicher auch bald geben. immerhin hat dieses prinzip vor allem aus ökologischen gesichtspunkten enorme vorteile (=wirkungsgrad)!

  • Input Delays

    • wora
    • 11. September 2012 um 15:14
    Zitat von "TomyN"

    ...
    Zum Thema 'Delaypanning' hat der Carsten K. was leckeres entwickelt, dass gibt's aber (leider noch) nicht als plugin, sondern nur in gewissen Digipulten...


    lass mich raten:
    das digipult muss input-delays haben? :)

  • Sollen Mikrofone zu PA-Systemen "passen" ?

    • wora
    • 11. September 2012 um 11:18

    also bei mir sind grössere verbiegungen am pult-EQ der bassdrum völlig normal. das mach ich schon immer so :)

  • Abnahme kleinerer Blasmusik im Zelt (55x25m)

    • wora
    • 11. September 2012 um 11:07
    Zitat von "billbo"


    danke. damit bestätigst du meine oben geschriebenen worte.
    hier sind wir also einer meinung.
    was den "faulen kompromiss" angeht: hier geht es ja darum, viele verschiedene orchester durchzuschleusen, möglichst ohne umbauzeiten. das geht nur mit der von kracky praktizierten methode, weshalb ich hier "faul" nicht ganz richtig finde.
    eine alternative dazu habe ich im frühjahr auf einem chorfestival gemacht: ich habe die mikros von oben abgehängt, damit war der boden komplett frei.

    eine ganz andere meinung habe ich allerdings zum richtverhalten eines SM57 - vor allem im vergleich zu einer schoeps MK4.
    ich will jetzt gar nicht auf die messschriebe eingehen, denn meine erfahrungen damit sind eindeutig. in der realität liegen welten zwischen diesen mikrofonen. ich bin mir sehr sicher, das gerade die richtcharakteristik eines der hauptunterscheidungsmerkmale von schoeps mikrofonen zum überwiegenden rest der mikrofonwelt ist. natürlich gibt es auch noch ander gute mikrofone auf der welt, ohne frage. aber das SM57 geht da eher in die andere richtung, weshalb ich es z.b. nicht mehr an der snare einsetze. hier meine ich vor allem das klanglich unangenehme übersprechen der HH (= ein lautmalerischer versuch: "tsch tsch" statt "tss tss"). daran kann man schon gut erkennen, das gerade die richtcharakteristik nicht zu den stärken des SM57 zählt.
    in meinem leben hab ich selbstverständlich jahrzehntelang mit SM57 gearbeitet und kenne dieses mikro wirklich gut. aber mittlerweile gibt es dazu einfach weit bessere alternativen. vor allem für den hier genannten zweck.

    ebenfalls der gleichen meinung sind wir dagegen wieder beim thema lautsprecher, das vor allem kleine linearraymodule ganz unschöne richarakteristika aufweisen! und zwar: je schmaler = desto problematischer!
    um dieses problem zu minimieren habe ich dieses wochenende in karlsruhe eine clevere beschallung gesehen: es war ein folklore-festival, der bereich direkt vor der bühne wurde mit kräftigen 12" nearfills gemacht. die hauptbeschallung für´s publikum mittles HK linearray stand dagegen gute 10m von der bühne weg. so kann man das problem auch lösen, ich fand das wirklich clever ;)
    im zelt hat man dagegen ein räumliches problem, so dass man dort eher mit hornsystemen arbeiten sollte. ich hatte auch mal vorgeschlagen, als nearfill hornsysteme zu nehmen - und in den first eine einzelne lange banane zu hängen. das hätte den grossen vorteil, das man gerade im lomid-bereich auf der bühne ziemliche ruhe hätte und trotzdem viel energie in die tiefe bekommen könnte. leider scheitert sowas oft an den möglichen dachlasten. deshalb ist hier die lösung mit delaylines sehr sinnvoll.

  • Seeburg Infra 2x18" erfahrungen!?

    • wora
    • 11. September 2012 um 10:26
    Zitat von "krzysztof schwierz"

    ...ich habe noch nie einen Beitrag dazu gelesen, bzw. selber festgestellt, dass die billigen Serien von HK 1A seien...


    dito!

    thorbjörn, hast du dir diese meinung selbst erstellt oder begründet sich das eher auf hörensagen?
    also unter "1A" verstehe auch ich etwas völlig anderes, aber das ist selbstverständlich nur meine eigene meinung.

    deine erfahrungen mit dem "nur meine anlage ist die beste" kann ich dagegen absolut nachvollziehen.
    aber so ist das nunmal, denn die meisten die sowas behaupten haben eben einfach keine vergleichsmöglichkeiten. damit ist automatisch das, was im eigenen lager steht, das beste (was man kennt)... leider irgendwie logisch, zumindest zutiefst menschlich. 8)

  • GLD 80 Fragen / Tipps and Tricks

    • wora
    • 11. September 2012 um 10:19
    Zitat von "guma"

    ... dann geht es wirklich sehr viel schneller als mit dem cursor im 'channel ' Fenster, auch für Leute, die keinen online editor benutzen. :wink:


    glaub mir, ein laptop mit verlinktem editor neben einer LS9 hat auch heute noch seltenheitswert :D
    aber danke für den tipp mit der UDK-möglichkeit. das wusste ich nicht.
    dann ist die erste GLD firmwareversion tatsächlich noch verbesserungswürdig ;)

  • GLD 80 Fragen / Tipps and Tricks

    • wora
    • 10. September 2012 um 22:45
    Zitat von "guma"

    Hm ja, dann ist das ähnlich um die Ecke wie beim LS9...


    na ja, beim GLD hat man wenigstens einen touchscreen, so wie bei Digico auch.
    man ruft also den preamp des kanals auf und drückt auf dem screen die 48V-taste.
    beim LS9 muss man dazu erstmal noch mit den pfeiltasten den cursor in stellung bringen, bevor man "enter" drücken kann.
    das ist also schon einfacher gelöst, wenngleich ein hardware-button natürlich eindeutig die beste lösung wäre.

  • Abnahme kleinerer Blasmusik im Zelt (55x25m)

    • wora
    • 10. September 2012 um 21:48

    ...ja, und wenn man doch noch ein bisschen lomids auf der anlage haben möchte, nimmt man einfach bessere mikrofone und alles ist prima.
    es kommt auch ein bisschen auf die ansprüche an, in bayern z.b. gibt es verdammt gute blasmusikorchester, die sind hier im südwesten und im rest der republik schon deutlich seltener anzutreffen. es kommt also auch auf die ansprüche an, die vom veranstalter und vom publikum gestellt werden. wenn´s echt nur "so nebenbei" laut gemacht werden soll, kann man das sicher auch mit der genannten interferenzrohraufstellung hinbekommen.
    die einzelabnahme ist natürlich ungeschlagen was die eingriffsmöglichkeiten angeht. aber manchmal ist das eben einfach zu viel des guten. ich sehe in der abnahme mit guten mikrofonen, so wie es kracky beschrieben hat, einen sehr guten kompromiss. diese kann man dann natürlich auch noch ausbauen, in dem man jede instrumentengruppe abnimmt.

  • Abnahme kleinerer Blasmusik im Zelt (55x25m)

    • wora
    • 10. September 2012 um 19:10
    Zitat von "Kracky"

    ...
    Bei Schoeps tut es dann schon weh, ich weiß die Mikros sind gut aber bei meinen Anwendungen fehlt die Relation zum Preis, ich kann einfach niemanden davon überzeugen mehr zu bezahlen nur weil ich Qualitativ hochwertige Mikrofone verwende. ...


    na ja, der vermitpreis für hochwertige mikrofone sollte doch im vergleich zu den anderen komponenten einer beschallungs/lichtanlage ja nun wirklich "im rauschen untergehen". 8)
    ich sehe das so: die mikrofone haben bei mir einen erheblichen anteil am gesamtergebnis, deshalb spare ich hier einfach nie. und meine kunden wissen das durchaus zu schätzen, denn das argument: "kannst du das mit günstigeren mikrofonen machen?" habe ich jedenfalls noch nie gehört.

    nun aber zurück zum thema!
    interferenzrohre von aussen oder nieren auf der bühne?

  • In-Ear Monitoring Big-Band

    • wora
    • 10. September 2012 um 13:44

    ja, so langsam fällt´s echt auf ... :lol:

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 10. September 2012 um 13:43

    oha, hab ich hier wirklich irgendwas glorifiziert??
    ist mir nicht aufgefallen... :shock:

    IDN:
    leute, die meinen unseren job glorifizieren zu müssen! :D

  • Abnahme kleinerer Blasmusik im Zelt (55x25m)

    • wora
    • 10. September 2012 um 13:32

    natürlich sollte man solche aufnahmen immer mit möglichst guten mikrofonen machen. bei mir heissen die hierfür benutzten kapseln dann immer "MK4" oder ähnlich...
    aber hier wird man ja schnell kritisiert wenn man schoeps erwähnt, deswegen hab ich nix gesagt :D

    es geht hier aber IMHO eher um die frage, ob eine mikrofonierung mit mehreren nieren im bereich der musiker nicht doch sinnvoller ist als die genannte variante mit den interfernezrohren aussen auf den lautsprechern.
    und da bin ich der ansicht, das die interferenzrohre hier die schlechtere wahl sein müssten, weil sie den durch die entferntere aufstellung verlorenen pegel auch durch ihre enge richtcharakteristik nicht mehr aufholen können.

  • 1bit Wandler

    • wora
    • 10. September 2012 um 13:11

    dann hatte ich´s also tatsächlich noch richtig in erinnerung.

    ich bin übrigens nach wie vor der meinung, das ein pulsweitenmoduliertes signal nicht im eigentlichen sinne "digital" ist, sondern eher ein "geschaltetes analogsignal". deshalb finde ich auch den begriff "digitalamp" sehr zweifelhaft, denn "schaltamp" käme der realität wesentlich näher.
    aber leider haben sich die musikalienverkäufer mit der bezeichnung "digitalamp" mittlerweile ziemlich durchgesetzt.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 10. September 2012 um 13:00

    grundsätzlich ist es bei mir so:
    wenn ich vorher genug informationen bekomme, wird jede band problemlos zufrieden gestellt.
    wenn es vorher keine infos gibt, wird das genommen was ich eingeplant habe. wenn es plötzlich doch viel mehr sein sollte wird eben improvisiert - selbstverständlich im rahmen des machbaren.

    so hatte ich am samstag auch eine vorband, von der ich vorher wusste:
    - drumset
    - 2x e-gitarre
    - key
    - 3x gesänge

    vor ort stellte ich dann heraus:
    zusätzlich gibts noch:
    - 2x vocals (also 5)
    - leslie kabinett
    - 2x akkuklampfen
    zum glück hatte ich noch zwei gesangsmikros und ein paar Di-boxen als reserve eingepackt. für die mikrofonierung des leslies musste die band dann aber selbst sorgen. dafür hatten sie glücklicherweise ein SM58 und ein Beyer M300 in irgendeiner tasche dabei, somit war der abend gerettet ;)

    ich habe kein problem mit dienstleistung, aber ich lass mich nur ungern verarschen. wenn die herren musikanten meinen das würde auch ohne informationen klappen, dann müssen sie eben mit improvisationen rechnen. meine erfahrung zeigt mir dabei: irgendwie klappt´s doch immer 8)

    da fällt mir nochwas ein, was mir vor ein paar jahren mal passiert ist:
    i.d.n:
    musiker, die sich über einen zu dünnen monitorsound beklagen, aber selbst null komma null bass in der stimme haben...

  • LS9 Fragen bzgl Summencompression und Gruppencompression

    • wora
    • 10. September 2012 um 12:39

    nach meinen informationen kann man auch mit den Waves-karten mehrspuraufnahmen direkt in den rechner machen.
    dafür braucht man also nicht zwingend eine tante-karte ;)
    die Waves karten wären dann nach meiner einschätzung sinnvoller.

  • Allen & Heath GLD 80 - Erfahrungsberichte

    • wora
    • 10. September 2012 um 12:33

    tja, da ist dann wohl das netzteil beschädigt. reserve-netzteile sind in dieser klasse natürlich extrem rar, so dass man nach sowas durchaus mit einem veranstaltungsabbruch rechnen muss.
    gegen sowas kann eine USV durchaus helfen.
    ich betreibe z.b. meine iLive grundsätzlich mit USVs!

  • Abnahme kleinerer Blasmusik im Zelt (55x25m)

    • wora
    • 9. September 2012 um 14:23

    ich verstehe deine bedenken absolut!
    manchmal wird uns was als "supertoll funktionierend" verkauft, wo wir mit unserem fachwissen schon denken: "moment mal, das kann doch gar nicht so...".
    in diesem falle würde ich auch sagen: wenn das tatsächlich mal besser geklappt haben sollte als deine variante, dann war´s einfach zufall.

    dazu meine anmerkung:
    ausserhalb des hallradius hat auch ein richtmikrofon quasi eine kugelcharakteristik. will heissen: wenn das mikro viel weiter weg steht, dann muss es eine wesentlich bessere richtwirkung aufweisen als die in deinem falle vermutlich benutzte niere, welche ja relativ nahe an den musiker steht.
    da der hallradius aber stark von der raumakustik abhängig ist und die richtwirkung von interferenzrohnen nicht unendlich viel höher ist als die der nieren, wird die lösung bei schlechter raumakustik mit sicherheit nicht mehr beser funktionieren können.
    ganz abgesehen von den klangverfärbungen bei interferenzrohren durch seitlich einfallenden schall, die dir vom lautsprechersystem in die mikrofone übertragen werden - vor allem natürlich im lomid bereich.

    für mich hört sich das jedenfalls nach einer "try and error" methode an, die irgendwann mal zufällig ein gutes ergebis geliefert hat. ich würde mich davon nicht beeindrucken lassen und weiter die bisher benutzte methode favorisieren, bei der du mit mehreren nieren relativ nah mikrofoniert hast. falls es weiterhin diskussionen geben sollte, kannst du ja mal einen direktvergleich vorschlagen. :wink:

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