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Sollen Mikrofone zu PA-Systemen "passen" ?

  • karel noon
  • 2. Juli 2012 um 22:33
  • Jens Droessler
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    • 11. Juli 2012 um 01:14
    • #41
    Zitat von "Teddytaste"

    Nicht jedes Mikro spielt an jeder PA, wer das glaubt ist ein Träumer ;)


    "Spielt" finde ich ein hartes Wort in diesem Zusammenhang. "Spielen" wirds immer, es sei denn PA oder Mikro ist defekt. Worüber man sich nicht streiten muss, ist dass nicht jedes Mikro in jeder Situation tauglich ist, das optimalste Ergebnis zu liefern. Damit meine ich nicht Gesangsmikro als Overhead, sondern schon Gitarrenmikro X passt nicht zum Gitarrensound Y. Das System besteht ja nicht nur aus Mikro und PA, sondern auch aus Instrument und eventuell noch Instrumentenverstärker. Der Gitarrist braucht für Durchsetzungsfähigkeit auf der Bühne vielleicht bös viele Obertöne aus dem Amp, aber für den FOH-Sound ist es mit "üblicher" Mirkofonierung (Mikrofon und Position) einfach zu heftig. Da kann was sanfteres oder gar an und für sich frequenzgangtechnisch nach bisheriger Meinung ungeeignet verbogenes genau das richtige sein. Aber wem erzähl ich das? Das wisst ihr alle selbst. Dennoch ist das letztenendes das gleiche Problem: Die Kette (zu der dann auch der Raum gehört, und im Zweifel auch das Ohr des Technikers) soll am Ende einen vernünftigen Sound ergeben. Wenn man einsieht, dass nicht jedes potentiell geeignete Mikrofon auch für genau dieses Instrument geeignet ist, muss man doch auch einsehen, dass auch andere Faktoren wie PA, Raum, Hörschwäche^^ die Eignung infrage stellen.

    Generell kann man nicht alle Mikros für alle Zwecke und Situationen und Subkriterien dieser Situationen dabei haben, und Kanal-EQs gibts ja nicht ohne Grund. Bevor es sich scheußlich anhört, wird doch jeder von uns auch mal beherzt den EQ anfassen, wenn es sein muss, oder? Wenn das Ergebnis die Mittel rechtfertigt, kann doch keiner so recht was dagegen haben. Oder hab ichs hier nur mit Puristen zu tun?^^

  • billbo
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    • 11. Juli 2012 um 13:27
    • #42

    Was also tun? Jede angehende oder frisch gebackene Tonfachkraft erst mal 1 Jahr auf Tour mit Echolette M40 (Bässe UND! Höhen im Master 8)) schicken, und den Rest mittels Boxenaufstellung und Mikroauswahl lösen lassen? Klingt verlockend, scheitert aber an Materialmangel und ist nicht digital.

    Wie so oft kann man bestimmte neuzeitliche Entwicklungen aber auch positiv sehen: praktisch alle modischen Sokleinundsolautwiemöglichkisten (gefühlte 80% aller Neuthreads fragen sinngemäß "welche Box ist die kleinste und lauteste?") haben unterhalb des Hochtöners ein derart besch...enes Abstrahlverhalten, dass man sich als Benutzer einfach mit solchen Zusammenhängen beschäftigen MUSS, will man nicht gnadenlos untergehen.

    Und die Gilde der älteren, im Club da manchmal durchaus etwas überfordert erscheinenden 'Ich mach sonst nur Arena und Stadion' Herren setzt sich ja irgendwann auch mal zur Ruhe.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • hp
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    • 11. Juli 2012 um 14:19
    • #43

    Ich finde nun nicht das "früher alles besser war"
    Genauso wenig sind die Hersteller von PA Systemen oder Einzelkomponenten dümmer geworden .
    Eigentlich sind doch die technischen Voraussetzungen heute traumhaft .

    Viel mehr ist es doch der Markt der die Entwicklung bestimmt .
    Wenn nun guma nach einer "Referenzabhöre" sucht , frage ich mich ernsthaft ; in Bezug auf was ?
    Das Richtverhalten ?, das Impulsverhalten ?, den Frequenzgang ?
    und wenn es geht , bei letzteren noch bei verschieden Winkeln von der Achse und Entfernungen :?:
    Oder vielleicht einen Mix aus all diesen Eigenschaften , welche sich teilweise gegenseitig beeinflussen :?:

    Auch interesant ist ; In welchem Abstand werden (noch) welche Pegel erzeugt .
    Eine Eigenschaft worauf IMHO viel zu wenig Wert gelegt wird :(
    Denn je lauter einzelne Komponenten sein müssen , um so mehr werden diese mit den Schallquellen interagieren .
    Wenn dann noch das Richtverhalten gegen Kugel geht , braucht man sich nicht mehr zu wundern .
    Wer also seine Front oberhalb der Schmerzgrenze betreibt , um möglichst weit zu kommen ,
    der benötigt andere Entscheidungskriterien .

    billbo
    Mir war es noch vergönnt damals als Gast bei "Monsters of Rock" dabei zu sein .
    Die haben damals gezeigt , wie man einen ausgeglichenen Pegel im gesamten Stadion hinbekommt
    und das alles ohne was weiß ich für Wellentheorien .
    Für mich ist das nach wie vor die Referenz für hervorragende PA Wiedergabe .
    Aber es stimmt , das Problem löst sich irgendwann biologisch ...

    Ich denke bei den Mikros bleibt es beim Testen in der jeweiligen Situation , unabhängig vom sonstigen Material .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • Mechwerkandi
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    • 11. Juli 2012 um 17:16
    • #44

    Das ist doch letztlich im Kleinen wie im Grossen:
    Wo früher die Hersteller von Lautsprecherboxen im Vorfeld der Entwicklung Chassis ausgewählt haben, die bestmöglichst harmonierten, wird heuer nach Preis und Verfügbarkeit selektiert und das vorhersehbare Ergebnis via Controller zurechtgezerrt.

    Warum sollte das in der Summe anders sein?

  • guma
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    • 11. Juli 2012 um 22:04
    • #45
    Zitat von "hp"

    Ich finde nun nicht das "früher alles besser war"


    Ich auch nicht :roll:

    Zitat von "hp"

    Wenn nun guma nach einer "Referenzabhöre" sucht , frage ich mich ernsthaft ; in Bezug auf was ?

    So ein Quatsch ! Ich suche keine Referenzabhöre. :roll: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. 8)

    Zitat von "hp"

    Ich denke bei den Mikros bleibt es beim Testen in der jeweiligen Situation , unabhängig vom sonstigen Material .

    Das Material ist Bestandteil der Situation :roll:

    Ähh, Hiiiilfeeee ich bin dann mal wech, äh hier war kein Aufruf zum Mumienausgraben !

  • guma
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    • 12. Juli 2012 um 09:45
    • #46
    Zitat von "guma"

    Der etwas reisserische Titel ist so als Postulat sicher nicht haltbar aber irgendwie ist trotzdem was Wahres dran. Das mal genauer heraus zu arbeiten, wäre Aufgabe dieses Threads.
    .

    Hier steht die Bedienungsanleitung für das Thema und hier ist auch unmißverständlich gesagt, wie es gemeint ist. Schade, dass manche Beiträge an Dumpfbackigkeit und Ignoranz kaum zu überbieten sind. Will man ein Thema, auch wenn es nicht ganz einfach ist, sinnvoll abarbeiten, macht man es üblicherweise so, dass man nach Aspekten sucht, die den Zusammenhang klären, selbst wenn man am Ende zu dem Schluß kommen könnte, dass dabei keine praktisch verwertbaren Ergebnisse herauskommen. :roll:

  • hp
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    • 12. Juli 2012 um 11:07
    • #47

    guma
    Irgendwie haben wir beide in der Umsetzung und Deutung und der deutschen Sprache einen anderen Ansatz :?

    Zitat von "guma"

    So was wird dann zwangsweise zur "Referenzabhöre" für die Mikrofonie. Kenne ich meine Mikros an der Referenz, kann ich doch einigermaßen extrapolieren, was ein fremdes System kann und was es aus meinen bekannten Mikrofonsignalen macht.


    Eigentlich finde ich diese Formulierung unmißverständlich , aber nu denn ...

    Und ja , das gesamte Material ist natürlich Bestandteil der Situation ...
    Aber selbst mit dem komplett gleichen Equipment ergeben sich völlig neue Bedingungen
    wenn ich z.B. nach einem open air in eine Halle umziehe , d.h. die Testerei beginnt von neuem ...
    Wen dem nicht so wäre , könnten wir ja doch eine starre Liste vom Mikro bis zum Lautsprecher aufstellen .
    Genau da waren wir schon mal , aber das war ja auch nicht richtig .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • guma
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    • 12. Juli 2012 um 13:03
    • #48

    "So was wird" heißt nicht "ich wähle zu", "zwangsweise" heißt nicht, dass ich wählen kann sondern, das ich dazu gezwungen werde, und ""Referenzabhöre"" in Anführungsstrichen heißt, dass es sich eben um kein vernünftiges Referenzgerät handelt b.z.w. der Ausdruck "Referenz" hier ironisch gemeint ist.

    Oh Hilfe !!!
    Ausdrücken will ich damit, dass man, wenn man über Jahrzehnte in einer großen Anzahl von Veranstaltungsorten auf immer wieder gleiche Boxen stößt, egal wie man die nun findet, irgendwann mal in der Lage ist, auseinander zu halten, welche klanglichen Eigentümlichkeiten zur Box und welche zur location gehören. Befindet man sich in diesem Zustand, und kennt zusätzlich die location, hört man auch, was das Mikrofon macht. :wink:

  • Teddytaste
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    • 11. September 2012 um 09:07
    • #49

    Wieder zum Thema zurück:
    An zwei aufeinander folgenden Tagen folgendes festgestellt:
    Audix D6 an der Kick funktioniert nicht gut mit frequenztechnisch linear-eingestelltem PA.
    Anscheinend ist das D6 für neuartige Zeilenlautsprecher mit dem berühmten "untere-mitten-Loch" konzipiert worden, dort klingt es ganz gut. Sobald aber das PA alle Frequenzen kann wird es sehr holzig mit Mumpf, nur mit extremen EQ-Einstellungen lässt es sich zu einem guten Kickdrumsound überreden...


    Gestern dann eine 26x14" :shock: Kickdrum OHNE Loch
    Aber: Vorne mittig das beta52a mit mutiger Gate-Einstellung (ohne hatte ich schon leichtes Hupen bei 50Hz in der doppel 15"er :lol: ) bewies ein weiteres Mal seine Allrounderfähigkeiten.

    ich beobachte weiter ;)
    lg

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • wora
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    • 11. September 2012 um 11:18
    • #50

    also bei mir sind grössere verbiegungen am pult-EQ der bassdrum völlig normal. das mach ich schon immer so :)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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