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Beiträge von wora

  • Pult für Installation

    • wora
    • 20. August 2012 um 11:31

    ach so.

    aber auch das "sieht nur so aus" wie ein mischpult.
    ich habe das mit iLive und editor schon ausprobiert, daher weiss ich um die nachteile von rein bildschirmorientierter arbeitsweise. es fehlen die real ertastbaren fader - will heissen: man muss ständig auf den bildschirm schauen, anstatt sich auf die bühne zu konzentrieren.
    wenn man aber nur ein paar redner oder ein gitrarrenduo mischen muss, geht das natürlich schon.

  • Input Delays

    • wora
    • 20. August 2012 um 11:23
    Zitat von "klauston"

    ...
    Und aus der Praxis weiß ich, das zu viele zuerst mit solchen Spielereien anfangen anstatt die Band auf eine solide Basis zu stellen.

    Was nicht heißt , das delayen schlecht ist, aber man sollte Zeit dafür haben


    ich sagte ja bereits, das man dafür zwingend genug zeit haben muss!
    das ist also in der regel auch nix für "die nachmittagsband"
    und wenn diese zeit da ist, dann gehe ich davon aus, dass auch der mix bereits auf vernünftigen füssen steht.
    wenn dieser punkt noch nicht erreicht ist, dann sollte man das delayen natürlich sein lassen und sich um das wichtigere kümmern. ganz klare sache.
    der grundmix ist die pflicht, das delayen ist die kür.


    Zitat von "Jeremy"

    Es sollte aber doch in den zukünftigen Softwareversionen realisierbar sein, dass das Einzelkanal-Delay wahlweise erst nach dem Monitorabgriff erfolgt, dann wäre doch dieses Problem vom Tisch. Oder denke ich da falschrum?


    oder man nimmt eben pulte, bei denen das schon immer serienmässig geht.
    aber ich will hier nicht frotzeln. ;)
    ich bin mir sehr sicher, das der einsatz von kanaldelays nur ganz selten zum einsatz kommen kann, vor allem aus den bereits genannten zeitgründen. also ich habe das im letzten halben jahr nur ein einziges mal gemacht... aber ich finde es schon gut, wenn man die option hat. vom generellen verzögern der PA bin ich wieder weg gekommen, denn ohne delay kann es auch gut klingen.

  • Input Delays

    • wora
    • 20. August 2012 um 00:57

    :D

  • Input Delays

    • wora
    • 19. August 2012 um 13:22
    Zitat von "guma"

    Was ich bei dieser Methode so ein bisschen unlogisch finde, ist, dass in den allermeisten realen Anordnungen, wenn die PA nicht ausnahmsweise weit über oder gar hinter der show hängt, sondern mehr oder weniger in einer Portalposition

    1. Die Quellen für das Publikumsohr sowieso hinter der PA also später ankommen. Wieso also inputs verzögern, bei einer korrekt zu upstage center verzögerten PA ?
    2. Die Quellen untereinander ja in der ihrem der realen Position entsprechenden Zeitbezug zueinander in der PA abgebildet werden. Wieso also alignen ?

    zu 1)
    die positionen der amps und des drumsets sind in der regel unterschiedlich. dadurch ergeben sich beim gesamt-delay grundsätzlich immer gewisse fehler in den verzögerungszeiten.
    natürlich sind fehler im zeitbezug ohnehin nicht auszuschliessen, je nach position des zuhörers zur bühne. wenn ich aber die einzelnen signale auf den bereich verzögere, wo die hörbaren pegel von original und PA nah beisammen liegen (also im zweifelsfalle vor der bühne im beambereich des gitarrenamps), kann ich zumindest dort eine gute ortung zur bühne hin realisieren.

    zu2)
    das verstehe ich nicht ganz: wieso habe ich einen realen zeitbezug? die quellen werden ja in der regel nah mikrofoniert, das bildet die reale bühnenposition doch gar nicht korrekt ab?

    Zitat von "guma"


    Die einzigen zwei Gründe darüber nachzudenken, wäre für mich
    1. Ein sehr lautes, aber irgendwie unvermeidbares Übersprechen zu alignen, was das Problem "gleiche Pegel aber unterschiedliche Laufzeit" produziert z.B. "Sehr laute Snare im sehr Nahe stehenden Gesangsmikro auf einer kleinen Bühne. :wink:
    Oder
    2. Die PA unaligned zu lassen um einem einzelnen Instrument zum bestmöglichsten Alignment zu verhelfen. Dafür käme vor allem Bass oder Bassdrum in Frage, weil fùr tiefe Frequenzen und große Wellenlängen der Bereich bis zur ersten Lambda/2 Situation groß ist.

    zu 2:
    genau das isses ;)
    das geht aber auch, wie bereits oben erwähnt, für gitarrenamps. ich habs probiert ;)
    bei der band, wo ich das gemacht habe stand der gitarrenamp und der bass übrigens hinten auf der bühne, während das drumset vorne rechts war. da bringt es natürlich nicht viel, die PA auf das drumset zu verzögern.
    der effekt war, das die zuschauer vorne den eindruck hatten, sie würden die gitarre nur direkt von der bühne hören.
    und beim bass habe ich es damit ein paarmal geschafft, die durchsichtigkeit gegenüber der bassdrum zu erhöhen. aber nicht immer, da habe ich wohl nicht immer das beste ergebnis getroffen und muss meine vorgehensweise vielleicht auch mal überdenken... oder die bässe der PA waren insgesamt zu wabbelig, so dass sie ohnehin alles verschmierten - sowas kommt bei gestellten anlagen übrigens recht häufig vor. :(

    die verzögerungen in einer orchestermischung kann man übrigens gut mit per lasermeter gemessenen input-delays realisieren.

    ich möchte hier aber nochmal betonen, dass ich nie mit input-delays arbeite, wenn ich keine wirkliche zeit dazu habe!
    und auch das gesamtverzögern einer PA mache ich nur dann, wenn ich genug zeit zum probieren habe (z.b. wenn die band den soundcheck mal wieder zum proben nutzt... ;) )

  • Seeburg K24

    • wora
    • 19. August 2012 um 12:33
    Zitat von "tobias kammerer"

    ...
    Generell haben schon mehrere Leute (auch in diesem Forum) festgestellt, dass BR Boxen im Bereich Ihrer BR Frequenzen eine Richtwirkung ausbilden, auch wenn das nicht das erklärte Ziel der Konstruktion ist...


    ich glaube nach wie vor nicht, das dieses phänomen mit dem arbeitsprinzip zu tun hat.
    hier sollte man eher an die strahlerfläche denken, welche die abgestrahlte energie etwas mehr nach vorn richtet weil das gehäuse die energieausbreitung nach hinten behindert. und das passiert auch bei einem direktstrahler, dessen frontmaße gross genug sind.

    falls es da dennoch ein spezielles phänomen in bezug auf BR reflextunnel geben sollte, wäre es gut wenn man hier auf entsprechende literatur verweisen könnte.

  • Seeburg K24

    • wora
    • 18. August 2012 um 18:17

    ich denke es geht eher um die grundsätzliche frage, ob man mit dieser frage nicht besser im party-forum aufgehoben wäre. schliesslich dikutieren hier hauptsächlich profis, die sich diese frage nicht mehr stellen müssen. und bei dir dachte ich eigentlich auch, das du das wissen müsstest...


    aber gut, wenn du es nicht weisst, versuche ich es mal in ganz einfache worte zu fassen:

    um einen akustischen kurzschluss zwischen vorder- und rückseite des lautsprechers zu verhindern, baut man ihn in ein gehäuse ein. die einfachste form ist das geschlossene gehäuse. der nachteil dieser bauform ist vor allem die zu tieferen frequenzen abfallende leistungskurve, sprich: die box wird zu tieferen frequenzen leiser. dafür bietet sie aber ein ausgesprochen gutes impulsverhalten.

    beim bassreflex-prinzip handelt es sich um einen direktstrahler, der bei tieferen frequenzen von einem resonator unterstützt wird. damit bekämpft man den abfallenden frequenzgang zu tieferen frequenzen bei geschlossenen gehäusen. die tiefen werden also sozusagen "gepusht".
    dieses bauprinzip bietet recht gute kompromisse aus frequnezgang, impulswiedergabe und leistung.

    beim bandpass-prinzip gibt es keinen direktstrahler. hier werden nur die resonatoren an die luft angekoppelt, das heisst der schall wird nur durch diese resonatoröffnungen abgegeben.
    dieses prinzip hat, wie jedes andere auch, vor- und nachteile. zum einen kann man über die resonatoren deutlich grössere wirkungsgrade erreichen als mit direktstrahlern, es bietet aber prinzipbedingt auch das schlechteste impulsverhalten und den eingeschränktesten frequenzgang dieser drei bauformen.


    genauere infos gibt es bei bedarf z.b. hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lautsprechergeh%C3%A4use

    ich hoffe geholfen zu haben.

  • Input Delays

    • wora
    • 18. August 2012 um 17:19

    zum thema "inputs delayen" möchte ich noch eine kleinigkeit loswerden:
    ich habe das vor allem während meiner arbeit mit herrn Z. so gemacht, das ich (wenn zeit war!) das drumset, den bass und die stromgitarre verschieden delayt habe. eben so, wie sie im verhältnis zur PA standen und nur dort, wo die signale sich deutlich mischten. die stimme hatte ich dabei meist unverzögert auf der anlage. das hat meiner ansicht nach viel gebracht, weil die instrumenten-performance dann gefühlt mehr von der bühne kam, der leadgesang aber direkt auf der nase stand. und vom publikum gab es auch ständig viel lob für den guten sound.
    oft mache ich es aber auch so, dass ich einfach die summe verzögere, das geht natürlich wesentlich schneller und kann auch zu guten ergebnissen führen!
    dagegen mache ich es manchmal auch mal so, dass ich gar nicht verzögere, um ganz gezielt den sound aus den boxen kommen zu lassen. dann hört man den unterschied zwischen meinem mix und dem bühnenlärm viel besser :D:D
    was ich aber nie mache, ist das verzögern von signalen z.b. innerhalb eines drumsets. vielleicht kann das ja tatsächlich was bringen, ich weiss es nicht... aber ich brauch es auch nicht.

    was ich damit sagen wollte:
    das verzögern einzelner inputs kann eine tolle sache sein, aber man benötigt dafür eben zeit! und es ist auch mit sicherheit nicht immer unbedingt nötig! wenn man monitor vom FOH macht, sollte man das mit der X32 aber sein lassen, weil das delay dann auf den monitoren erscheint - und das muss dann nicht zwingend positiv wirken ;)

  • Seeburg K24

    • wora
    • 18. August 2012 um 16:36
    Zitat von "david kammerer"

    ...
    Noch eine kleine Zwischenfrage zum besseren Verständnis für mich:
    Worin unterscheidet sich prinzipiell die Bassreflexkonstruktion einer BR-Box von einem Bandpass?
    ...


    bravo!
    eine bessere selbstdemontage eines "professionellen beschallers" habe ich ehrlich gesagt noch nie gelesen... :D

    wenn du das nicht selbst beantworten kannst, fehlt es dir ziemlich offensichtlich an grundwissen.
    das kann man relativ leicht mit dem lesen von fachbüchern ausgleichen. :wink:

    so, nun aber BITTE wieder zurück zum thema!

  • Sehr interessanter Rider

    • wora
    • 18. August 2012 um 16:27
    Zitat von "Tobbes"

    ...Nicht so ein langes Geschwafel von wegen, BITTE BITTE, bitte gibt mir nicht diesen Schund, es wäre der absolute oberhammermäßige Porno, wenn ihr mir xyz hinstellt. bla bla bla...


    wer im zusammehang mit technik von porno spricht, der hat wohl ein grundlegendes problem mit seiner sexuellen neigung... ;)

  • Sehr interessanter Rider

    • wora
    • 18. August 2012 um 03:05
    Zitat von "Tobbes"

    ...Rider, in denen viel drin steht, mag ich von vorne rein nicht wirklich so...


    das ist natürlich relativ relativ ;)
    ausführliche rider können frei erfunden - oder auch auf grund langjähriger erfahrungen zusammengestellt sein.
    wer weiss das schon ;)

    meine erfahrung ist jedenfalls, dass rider oft nicht richtig gelesen werden - oder das rider vor allem von agenturen eher selten richtig passend versendet werden.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • wora
    • 18. August 2012 um 02:53
    Zitat von "ThomasL"

    ... Allerdings wär das nicht wirklich das Killerkriterium :)


    nein, in der preisklasse sicherlich nicht ;)

  • Seeburg K24

    • wora
    • 18. August 2012 um 02:51
    Zitat von "tobias kammerer"

    ...
    generell bündeln Bandpässe in der Regel (ob man es will oder nicht). Halt nicht so ausgeprägt wie ein Horn. ...


    ... dann also eher wie eine bassreflexbox? :wink:
    oder hat die richtwirkung vielleicht nur etwas mit der effektiven strahlerfläche zu tun, nicht aber mit den arbeitsprizip??
    fragen über fragen... aber vielleicht gibt´s ja auch richtig gute antworten darauf?

    meiner meinung nach hat das bandpass-prinzip allein erstmal gar nix mit der richtwirkung zu tun. bandpass wird gerne zur effizienzsteigerung in einem relativ eng begrenzten frequenzbereich genommen, nicht aber für eine speziell gewünschte richtwirkung!?

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • wora
    • 17. August 2012 um 11:23
    Zitat von "marce"


    wo soll es denn sonst liegen?


    in der iLive liegt es ganz hinten im signalweg und lässt sich durch die sehr flexible aux-abgriffwahl ganz einfach aus dem monitor fernhalten. damit kann man diese funktion nutzen, ohne die musiker im monitor zu irritieren. das geht in der X32 nicht.

    Zitat von "ERICH"

    Mich würde auch die verwendung des Input Delays auf einer Live-Baustelle intressieren.
    Wozu nutzt ihr das?
    Ich kenn nur das "andicken" von Vocals mittels Delay.


    die delayfunktion in den kanälen habe ich durchaus schon öfter benutzt, um die ortung zu den musikern auf der bühne zu lenken. das funktioniert tatsächlich sogar noch besser als eine einzelne verzögerung für den gesamtmix, man benötigt dafür aber natürlich recht viel zeit - und wann hat man die schon mal ;)
    aber ich nutze dieses feature schon, aber nur wenn ich a) zeit habe und es b) der show gut tut!

    nun aber zurück zum X32

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • wora
    • 17. August 2012 um 11:16
    Zitat von "guma"

    ohne jetzt in die Behringer-Diskussion einsteigen zu wollen:

    Die DiGiCo Pulte lassen sich ab V532 nicht nur in den gates ( wie schon immer ) sondern auch zusätzlich in den duckern ( sonst wärs ja kein ducker :wink: ), und einem der verschiedenen Compressor-Typen mit einer sidechain/key steuerung in allen inputs und mixbussen aus allen inputs und mixbussen versehen ... :wink:


    ja, die neue Digico software erlaubt nun auch die sidechainfunktion für einen kanalkompressor. das ist durchaus löblich, in der Vi gibt es sowas ja immer noch nicht! wenn ich es aber richtig verstanden habe, lässt sich nur einer der beiden dynamikbausteine mit sidechain versehen, sidechain für gate UND kompressor geht damit also nicht. unabhängig von der frage, wie wichtig das ist: damit ist das tatsächlich eine einschränkung gegenüber der X32. nicht mehr und nicht weniger.
    nun kann sich der geneigte käufer selbst entscheiden, ob er dieses feature überhaupt nutzen möchte. bisher ist das fehlen des sidechains in den Digicos nur sehr, sehr wenigen kollegen überhaupt aufgefallen... 8)

  • Probleme mit Dante

    • wora
    • 17. August 2012 um 11:08
    Zitat von "marcoboy"

    ...Berd die Angriffe auf mich solltes du sein lassen. Bitte lese dir Regeln im Forum noch mal genau durch.


    nun, einer von euch beiden liegt eben falsch mit seinen aussagen zur netzwerkproblematik.
    dazu möchte ich schreiben, dass mir Bernd insgesamt deutlich seltener mit fachlich falschen beiträgen auffällt...

    da ich selbst keine GLD und keine Dantekarte besitze, kann ich eure beiträge leider nicht auf richtigkeit überprüfen.
    nach dem durchlesen der beiträge in diesem thread bin ich der ansicht, das TWOsider hier eindeutig die meiste ahnung zu haben scheint. und auch er kritisiert deine ausführungen bzw. stimmt nicht mit deiner meinung überein.
    es wäre schön, wenn man den konflikt in der diskussion irgendwie sinnvoll und für alle verständlich lösen könnte.

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • wora
    • 17. August 2012 um 02:15

    sehe ich auch so... die karten lagen ja ganz klar auf dem tisch!
    wer jetzt heult, der hat sich vorher offenbar nicht richtig informiert...

    aber zurück zum X32:
    ich habe die software mal überflogen...

    positiv finde ich:

    - der auxabgriff lässt sich hier immerhin paarweise post-EQ (= pre-kompressor) schalten, nur die iLive ist da noch ein bisschen flexibler.
    damit hat das pult tatsächlich einen klaren vorteil gegenüber den Soundcraft und Digico-pulten.

    - die gates und kompressoren lassen sich tatsächlich mit sidechain-steuerungen wie in der iLive versehen, somit hat man auch hier einen vorteil gegenüber Soundcraft und Digico - und mit den grossen wahlmöglichkeiten aus allen inputkanälen und den mixbussen ist das sogar noch deutlich flexibler als in der iLive gelöst. prima!

    negative eindrücke:

    - das kanal-delay liegt ganz am anfang des kanals - und damit kann man die delays nicht nutzen wenn man monitor fährt, weil es sich zwangsläufig auch dort auswirken würde.

    - die link-präferenzen lassen sich leider nur global einstellen.

    - bei den pegelanzeigen gibt es noch keinerlei skala. da sollte man zumindest ein paar werte eintragen, damit man sich sinnvoll orientieren kann.

    - in der datumsangabe wird bei mir der falsche monat angezeigt. da es sich um eine beta-version handelt, lässt sich zumindest das wohl recht einfach lösen.

  • Seeburg K24

    • wora
    • 17. August 2012 um 02:03
    Zitat von "matthias falke"


    So richtig verstehe ich das nicht.


    das geht mir ebenso...

  • Probleme mit Dante

    • wora
    • 17. August 2012 um 01:58
    Zitat von "TWOsider"

    ...
    Ich kann z.B. UDP-Pakete per Unicast in die Welt schicken soviel ich will, ob die ankommen oder nicht stört meinen Sende-Prozess überhaupt nicht. Erst wenn beide Kommunikationspartner ein Protokoll sprechen, dass die gegenseitige Bestätigung von Paketen eingebaut hat (z.B. alles was über TCP abgewickelt wird) kommt es zu Problemen, wenn eine Seite der Verbindung plötzlich verschwindet. Da wird der TCP-Stack dann irgendwann sagen: "Hey, warte mal einen Augenblick bevor du weiter sendest, ich hab von der Gegenseite noch keine Bestätigung über den Empfang der letzten paar Pakete."

    Bei einem Multicast-Protokoll erwartet man üblicherweise gar keine Bestätigung der einzelnen Empfänger, folglich kommt es hier also auch nicht zu Problemen, wenn einer der Empfänger aussteigt...


    ganz genau deshalb hat man irgendwann mal die möglichkeit geschaffen, multicast zu senden. vorher und ohne multicast war es manchmal so, das ein per WLAN angeschlossener laptop bei WLAN verbindungsproblemen die ganze pultbedienung lahmlegen konnte, weil der laptop eben keine antwort mehr zurückschichte. das pult hat dann einfach gewartet, bis er wieder was schickt... das ist mit zu anfang einmal passiert, das wünsche ich keinem. seit ich multicast verwende, gehört dieses horrorszenario allerdings der vergangenheit an.

  • Seeburg K24

    • wora
    • 16. August 2012 um 16:55

    ok, dann war mein beitrag tatsächlich nicht ganz korrekt. das kommt auch mal vor... :?
    ich habe auf der homepage für die Q nachgeschaut, dort gibt es in der produktbeschreibung keine polardiagramme.
    die Q ist übrigens kein musterbeispiel in sachen horizontaler abstrahlung, egal was das datenblatt zeigt, nach meinen persönlichen erfahrungswerten gibt es da zumindest bei höheren leistungen einen hörbaren beam auf achse - und die T konnte meine klangliche erwartung nicht erfüllen, deshalb hab ich da gar nicht erst weitergesucht ;)
    bei Meyer hab ich aber auch nichts in den produktbeschreibungen gefunden.

    in sofern ist das was Seeburg da macht eigentlich vorbildlich - wenn es jetzt noch wirklich nachvollziehbare daten gäbe und auch der druckfehler ("900kHz") eliminiert würde, wäre das sogar ein musterbeispiel! ob man mit den sidelobes leben kann, kann dann jeder für sich entscheiden.

  • Seeburg K24

    • wora
    • 16. August 2012 um 14:16

    interessanterweise stört sich kaum jemand an den zum teil richtig schlechten horizontalen abstrahlcharakteristiken von vielen kleinen linearray-modulen ;) so gibt z.b. Meyersound und d&b keine horizontalen plots aus, bzw. nur als simulationsdaten für EASE und co.

    und dann gibt es noch die fraktion "ich stell meine boxen immer nebeneinander, denn ich mach das schon immer so..." :lol:

    ich will das problem jetzt nicht kleinreden, aber in der realität wird diese problematik leider nur selten erkannt.

    zurück zur hornbox:
    meiner ansicht nach sind bei veranstaltungen im 500-1000 mann bereich (vor allem wenn nur gestackt werden kann!) hornlautsprecher die deutlich bessere lösung, vor allem weil sie zur bühne hin weniger müll machen (= weniger feedbackprobleme im bereich unterhalb von etwa 1kHz). deshalb investiere ich jetzt in ein hornsystem... und ich werde mit sicherheit nicht der letzte sein, der für diese veranstaltungsgrössen zurück zu den hörnern geht. 8)

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