Beiträge von wora
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Zitat von "secluded"
.... als auch als Talkback am FOH

na ja, wenn ich mir so überlege, was ich da schon für mikrofone nutzen musste, würde ich mir dieses argument nochmal schwer überlegen
ich selbst hab dafür jahrelang ein schwanenhalsmikro von monacor für 30 mark benutzt.
zum thema:
hier wird natùrlich wieder das empfohlen was man selbst nutzt. ob das dann gegenüber anderen mikrofonen wirklich besser ist oder nicht, kann eigentlich niemand genau sagen. und manchmal kommt es ja auch auf die situation an...
wenn du es also genau wissen möchtest, musst du selbst ein paar vergleiche anstellen. zur not bestelle halt mal eine auswahl übers internet und behalte dann das, was für dich richtig war. -
auch wenn das wieder als hokuspokus abgehandelt wird: ich habe vor vielen jahren mal einen vergleichstest gemacht zwischen drei controllern und konnte deutliche unterschiede hören.
der eine war ein Driverack (welches weiss ich nicht mehr - es war aber relativ günstig), dann ein Minidrive und ein XTA 226.
den dbx hab ich nur kurz angehört, er klang auch ohne gesetzte filter hörbar schlechter.
damals fehlte mir leider das geld für den XTA, so wurde es dann ein Minidrive.
aber irgendwo müssen die preisunterschiede ja auch herkommen!
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so, der job ist gestern abend gelaufen.
ein festivalfile konnte ich vorab nicht bekommen, somit blieb nur die anpassung vor ort.die musiker haben sich auf der hinfahrt mit vielen pausen zeit gelassen, so dass wir nur einen sehr kurzen soundcheck machen konnten... trotzdem hat es der kollege am FOH geschafft, meine szene über einen angeschlossenen laptop innerhalb einer minute in die ES zu transferieren.
sodann mussten wir nur noch die inputs entsprechend den kanälen anpassen und die gains neu einstellen.
das war dann überhaupt kein hexenwerk (wenn man den editor entsprechend beherrscht).allerdings habe ich gesehen, dass an der M7 der USB-port abgeklebt war - und zwar um ein versehentliches laden nicht korrekter files zu vermeiden. offenbar muss man in so einem falle die ganze netzstruktur am laptop neu einstellen.
anyway:
es hat geklappt, gutes personal ist eben nicht so einfach zu ersetzen! -
Zitat von "Kracky"
Wäre das A&H iDR8, evtl. soger mit PL-3, nicht passend?
an den muss ich bei dieser aufgabenstellung auch gleich denken. der hat sogar 8 mikrofoneingänge und die knöpfe auf der frontplatte lassen sich mit verschiedensten funktionen belegen.
alternativ auch den iDR4 mit outputerweiterung (max. 14out)
was ich an diesen teilen schon immer gut fand ist die steuerung direkt über netzwerk.
lediglich die einschränkung der filtergüte auf max Q=6 ist manchmal etwas hinderlich.oder eben den grossen XTA mit 4 in und 8 out, oder die bereits erwähnte kombi aus zwei DP6i
im grunde lässt sich diese arbeit aber mit allen hier genannten erledigen. du hast also freie auswahl

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ich selbst hatte nur zwei grössere installationen mit verteilten systemen.
das eine arbeitet mit Roland-Komponenten, da wurde ausschliesslich mit dem eigenen bussystem gearbeitet. es bestand aus 2 matritzen (S4000er) und 2 stageboxen (1608), sowie 2 mischpulten (M380 und M400), welche nur alternierend nutzbar sind.
die einrichtung des systems ging nach kleiner telefonischer schulung durch den vertrieb relativ einfach
das andere system besteht aus Yamaha komponenten, dort wird mit CobraNet gearbeitet.
eine DME64, ein LS9, ein altes Midas H1000, 6x in/outputmodule und eine anbindung an eine evakuierungsanlage. letzteres stellte das grosse problem dar, dadurch wurde die gesamte anlage relativ störanfällig. in zukunft werde ich stets empfehlen, die evakuierungstechnik von der showtechnik abzukoppeln, das ist unter dem strich billiger
eine kleine anekdote am rande: das LS9 wurde seit inbetriebnahme 2007 noch nicht benutzt
die einrichtung eines komplexen Cobranets ist eine spannande angelegenheit, dabei muss man schon seine 7sinne zusammen haben. aber ich denke, das wird auch bei anderen systemen so sein.mit Dante könnte ich mir vorstellen, das es da auch im konferenzraum-bereich (da arbeite ich hauptsächlich) interessante lösungen geben könnte. momentan wird da immer noch viel analog gemacht, das funktioniert hervorragend und wird auch vom elektriker verstanden

die übertragung von video mit audio erfolgt dort in der regel über HDMI strecken. -
schade, dass hier ausser sw474 offenbar niemand mit verteilten systemen zu tun hat.
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zum summieren darf ich einfach mal folgendes beitragen:
ich bin mir seeehr sicher, das ALLE namhaften pulthersteller über genügend erfahrungswerte verfügen, wie ihre busse ausgelegt sein müssen, um NICHT zu clippen!wer sich dennoch für die pegel in seinen bussen interessiert, der schaut sie sich einfach an. und wer dann im idealfall auch noch etwas von der technik versteht, der kann sowohl mit einer dBu als auch mit einer dBFS anzeige etwas anfangen.
nochmal zum mitschreiben:
gegen grobe fehlbedienung ist kein pult der welt gefeit !!!
wer ernsthaft versucht im gelände mit einem 911er einem Unimog hinterherzufahren, der hat auch etwas nicht verstanden... -
Zitat von "Multicore"
klein, fein und flexibel: ST-MX 2 von RDL
mit den RDL-Tools habe ich auch gute erfahrungen gemacht.
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wenn du es nicht wirklich weisst, warum schreibst du es dann?
man kann sich mal irren, ja, aber wenn man sich schon von vorneherein unsicher ist, sollte man es einfach sein lassen.
... meine zwei pfennig...das MD421 finde ich klanglich immer noch interessant. was daran allerdings nicht mehr zeitgemäss ist, ist das gehäuse und die mikroklemme.
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also so langsam gewinne ich hier wieder den eindruck, das ein thema totdiskutiert wird.
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ok, danke für die info.
so langsam blicke ich mit den ganzen digitalbussen nicht mehr durch. -
was ist denn "BluLink"?
schon wieder ein neues format? -
Zitat von "Jens Droessler"
Ich kanns mir nur so erklären, dass sie beim Analogpult ja von den dB-Werten an der Anzeige vergleichbar gainen würden, nur eben, dass da clip erst bei +10dB kommt anstatt bei 0dB.
genau das ist ihr problem.
man hätte sich vielleicht mal mit schaltungstheorie beschäftigen und vielleicht auch mal ein handbuch lesen müssen...
aber was soll´s, daran ändern wir nix.Zitat von "DirkB"
Möglicherweise hat man's den Leuten nur nicht auf die richtige Art und Weise erklärt. :twisted:
Bei Rundfunks wären solche Leute ganz schnell und nachhaltig von den Reglern verschwunden. Wie's heute ist, weiß ich nicht.im rundfunk gibt es gewisse regeln und dort gibt es auch wirklich kompetente leute.
im "normalen" beschallungsgewerbe ist das bekanntlich nicht immer so...
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die eingangs erzählte geschichte stellt einen netten selbstversuch dar.
gute idee, sollte ich vielleicht auch mal wieder machen
oder lieber doch nicht... hmmm.
ich schleppe ja auch seit vielen jahren meine eigenen mikrofone mit. ausschlaggebend für diese entscheidung waren viele kleine erfahrungen mit z.b. haufenweise beta91 als bassdrummikro (das gefällt mir höchstens in kombination mit dem beta52) und als höhepunkt mal in frankfurt ein SM57 als OH und HH-mikro. auch das immer noch sehr verbreitete SM57 ist in meiner erfahrungswelt ein seit jahren überholter mikrofontyp. da gibts mittlerweile wirklich besseres.
(das SM58 mag ich dagegen immer noch sehr! das nur mal so als einwand, falls einer denkt ich hätte ein grundsätzliches problem mit alten mikros)
und da gab es noch allerlei andere mikrofone, an die ich mich im einzelnen gar nicht mehr erinnern kann.
ich würde jetzt nicht sagen, das man die instrumente mit diesen mikros nicht als solche erkannt hätte, aber wenn man weiss das es mit anderen mikros besser klingen kann fühlt man sich einfach ein bisschen verarscht.und letztendlich waren da auch immer wieder mal völlig versiffte und auch kaputte mikrofone dabei (was auch aus einer vorab zugesandten technikliste leider nicht erkenntlich wird!), welche ich meinen künstlern wirklich nicht mehr unter die nase halten wollte. ich meine es gibt natürlich auch die kollegen, welche ihre schätzchen grandios pflegen und in schuss halten, aber dafür gibt´s eben leider keine garantie!
und so reifte in mir schon im letzten jahrhundert, nach jahren der quälerei, der entschluss, dass ich fortan mit eigenen mikrofonen aufschlage. das ziehe ich seither mit erfolg durch und habe das sogar bei der eröffnung der SAP-arena so gemacht.
wenn man seine mikrofone kennt, weiss man sie meist auch besser einzusetzen. die "try and error" methoden von früher brauche ich damit einfach nicht mehr.
obwohl: ich habe neulich mal mit Thomas Mundorf gearbeitet und wir sind beim mikrofonieren beide auf die Idee gekommen, mal ein ATM450 an snare-top zu probieren... das war auch wieder "try and error" - und hat trotzdem sehr gut funktioniert
noch ein satz zum e604:
ich hatte dieses mikro jahrelang bei einer combo an der snare (nur top, kein bottom-mikro) und war sehr zufrieden. das lag aber definitiv an der hervorragend gestimmten alten Ludwig-snare und am dazu passenden schlagzeuger
und das Milab LSR1000 kenne ich auch und fand es sehr gut an der HH
wenn ich also so zurückdenke...
nein, ich werde diesen selbstversuch doch nicht wagen
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GL4000... hmm, seit wann wird das pult schon nicht mehr gebaut? das ding ist möglicherweise sogar aus dem letzten jahrtausend. :shock:
spass bei seite.
ein spezieller fehler zu deinem phänomen ist mir jetzt nicht bekannt, aber so ein altes mischpult hat mit sicherheit sein geld schon lange verdient und darf dann auch irgendwann mal in rente gehen.nichts hält ewig, nicht mal ein GL4000!


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Zitat von "Jens Droessler"
mir gings um die Schwierigkeiten einiger Leute, bei denen im Kopf festsitzt, dass eine gute Aussteuerung im Eingang so auszusehen hat, dass Peaks bis ~+6dB auf der Kanalanzeige gehen
na ja, ich sag mal so: wenn die kollegen das so einhalten würden, müssten wir gar nicht drüber diskutieren.
die beobachting ist aber, dass ja vor allem an Yamaha-pulten häufig bis 0dBFS gepegelt wird!
und, heiliger headroom, das tut dann echt schon im auge weh
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Zitat von "marcoboy"
... In der Tat Tannoy klingt nicht schlecht. Für mein Geschmack doch etwas spitz in den Höhen was dieses Produkt angeht. Sound ist eben Geschmacksfrage.
also ich habe hier im wohnzimmer auch Tannoy, die haben aber eher zu wenig höhen als zu viel... also eher "englisch" :wink:
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gibt´s bei Soundcraft auch schon ne Dante karte?
falls nicht, werden sie diese sicher baldmöglichst nachliefern.
ich bleibe aber bei meiner meinung, das Rocknet in zukunft nicht mehr benötigt wird. dass man bestehende systeme deshalb nicht gleich wegwerfen muss, ist natürlich selbstredend. -
die aufgabenstellung: jeweils 90grad zur bühne soll die grösstmögliche dämpfung der bässe stattfinden.
die lösung kann logischerweise nur heissen: ein quer vor der bühne gelegtes bassarray, manchmal wegen der abstände zwischen den bässen auch "Zahnlückenarray" genannt.
kein anderes prinzip bietet eine höhere dämpfung in 90grad richtung, nicht mal heuwagen