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guma lässt den Koffer im Auto - ein ( Selbst-) Test

  • guma
  • 6. Mai 2012 um 18:28
  • david kammerer
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    • 9. Mai 2012 um 18:05
    • #61
    Zitat von "marcoboy"

    ...In dem Sinne wenn ich eine Fremde Bühne betrete Äußere ich mich erst mal nicht negativ über die zur Verfügung gestellten Mikrofone. Nur wenn Sachen nicht funktionieren oder vorherzusehen ist das es nicht funktioniert. Dann greife ich in meinen Koffer....


    Aber nichts anderes macht doch guma:
    Durch seine lange Erfahrung und viel Ausprobieren, weiß er halt schon im voraus, dass bestimmte Mikros für das, was er vorhat, nicht funktionieren. Daher greift er in seinen Koffer und holt das raus, mit dem er sein gewünschtes Ergebnis erzielen kann. Ich glaube nicht, dass wenn er mal ein oder zwei ihm nicht bekannte (und als geeignet angesehene) Mikros auf dere Bühne entdeckt, er diese gleich zur Seite stößt und seine platziert, sondern sich das schon anhört, sofern es die Zeit zulässt.
    Kann man ihm auch nicht verdenken. Nicht umsonst bringen mitlerweile einige Kollegen sogar ihr eignenes Pult mit: Nicht weil alle anderen Pulte schlecht wären, sondern weil sie sie kennen und genau wissen, wie sie damit zu ihrem gewünschten Ergebnis kommen. Und das in "gewohnter Arbeitsumgebung".

    Grüße

    David Kammerer

  • ADMIN
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    • 9. Mai 2012 um 22:15
    • #62
    Zitat von "tonholg"

    Ah, wieder etwas gelernt.
    Der Bassist der Band, gelernter Starkstromelektriker, bekam auch jedes mal einen gewischt, wenn er Basssaiten und Gesangsmikro gleichzeitig berührte.
    Wenn ich mich recht entsinne hat er zwischen Bass und Mikro 60 Volt gemessen.
    Daraufhin haben wir uns den Sicherungskasten zeigen lassen.
    Als wir den Schrank öffneten kam uns ein grosser Ballen Kabelspaghetti entgegen. Die Sicherungen waren nicht mehr sichtbar.
    Nach einer kleinen Diskussion entschied sich die Band dann doch zu spielen.
    Ja, es war spannend :)

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    Dazu braucht's gar keine vergurkte Installation, das bekommt man mit einer simplen offenen Brummschleife hin. Und die 60 Volt sind durchaus überschaubar, ich habe mal etwa 200V gemessen (der Kurzschlusstrom trotzdem nur wenige mA).

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • oton
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    • 9. Mai 2012 um 23:00
    • #63
    Zitat


    mellotron hat geschrieben:
    (und das schreckliche 602 gegen ein gebraucht nicht wesentlich teureres Beta52 einzutauschen)
    Schrecklich??? Anders, aber auch Trommelabhängig. Das Beta52 ist halt ein typisches Shure - geht immer irgendwie, klingt immer nach `nem 52.

    das 602 ist ein schönes BD Mikro. Macht relativ wenig Sound, den aber gut, und lässt sich schön verbiegen. Das 52 klingt imho immer gleich, irgendwie kann ich das nicht mehr hören, auch wenn es objektiv nicht wirklich schlicht klingt.

    Ich stimme Wora übrigens zu, das es Snares gibt, wo das 604 gut klingt ... gerade bei Snares ist es oft eine kleines Ratespiel, was heute wohl gut klingt, dazu noch die extreme Abhängigkeit vom Drummer ... obwohlich den aus GUMAS Beispiel kenne, der kann das .. :D

    Manchmal passen auch seltsame Kombinationen ... ich habe hier im Studio eine uralte Ludwig BD, die entwickelt mit einem Sennheiser 902 (das mir sonst eher, gerade für Studio, wirklich zu "processed" ist) einen geradezu beängstigend guten Bassdrum-Sound ... von daher ist man nie gefeit, was nun wirklich die beste Kombi ist.

    Fazit: auch ich schleppe immer einen veritablem Mikrokoffer mit ... erlebe aber auch immer wieder (positive) Überraschungen, was doch klingen kann was nicht klingen darf .. :wink:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • guma
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    • 9. Mai 2012 um 23:28
    • #64
    Zitat von "oton"


    das 602 ist ein schönes BD Mikro. Macht relativ wenig Sound, den aber gut, und lässt sich schön verbiegen. Das 52 klingt imho immer gleich, irgendwie kann ich das nicht mehr hören, auch wenn es objektiv nicht wirklich schlecht klingt.

    Ja, genau so empfinde ich das auch. Sowohl das 'schön verbiegen' des 602 als auch das 'immer gleich' des 52.

    Das 602 habe ich, obwohl es das ja schon recht lange gibt, erst vor ~ 3 Jahren für wenige € erstanden nachdem ich mit einem Modell aus einem ziemlich heruntergekommenen Klub einen unerwartet exzellenten Sound mit einer mir sehr gut bekannten Bassdrum hingekriegt habe. Ich finde es wie Markus sehr "gestaltbar". :wink: Ich gehe an Dinge, die ich in einer Anwendung noch nicht benutzt habe immer solange sehr unbefangen dran wie ich nicht mit dem Verstand sicher bin, dass es nicht funktioniert. Sonst hätte ich das 604 im Threadstart an der snare bestimmt nicht toleriert.

  • tobias kammerer
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    • 10. Mai 2012 um 07:48
    • #65

    Hallo Leute,

    vorab: ich kann mich irren aber: So weit ich weiß, ist das e602 eine MD-421. Gab es da nicht mal einen Thread, dass das MD-421 völlig überholt sei und totaler Retroidyllischer Quatsch?

    Das ist eine interne Sennheiser Info, man wird es vermutlich nicht googlen können und ich habe es nicht weiter überprüft. Ich habe auch noch keines geöffnet oder A/B verglichen.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • wora
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    • 10. Mai 2012 um 09:09
    • #66

    wenn du es nicht wirklich weisst, warum schreibst du es dann?
    man kann sich mal irren, ja, aber wenn man sich schon von vorneherein unsicher ist, sollte man es einfach sein lassen.
    ... meine zwei pfennig...

    das MD421 finde ich klanglich immer noch interessant. was daran allerdings nicht mehr zeitgemäss ist, ist das gehäuse und die mikroklemme.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkamar
    Gast
    • 10. Mai 2012 um 09:36
    • #67
    Zitat von "tobias kammerer"

    vorab: ich kann mich irren aber: So weit ich weiß, ist das e602 eine MD-421.


    Also, alleine wenn man Frequenzgang und Polardiagramm von der Sennheiser-Seite der beiden Mics miteinander vergleicht ist recht offensichtlich, daß die beiden Mikros nicht identisch sind.

  • audiobo
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    • 10. Mai 2012 um 10:37
    • #68

    Definitiv nicht. Ich habe beide da, beide irgendwann mal parallel in eine Kick gepackt und spaßeshalber nach dem Kauf auch mal reingequatscht. Die Charakteristik ist ziemlich verschieden. Von der Kapselgröße sowie Kapseldesign des 602 her wage ich das auch zu bezweifeln (das 421 hatte ich noch nicht offen, ist mir "nur zum gucken" zu umständlich.

    Edit: das mit der Größe nehme ich zurück, die Kapsel vom 421 ist ganz schön reingequetscht (siehe http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=76402). Trotzdem eine andere, es kann allerdings gut sein dass sie als Vorlage für das e602 diente.
    Ist übrigens noch das alte 602, das 602II sieht auf dem Papier auch schon wieder anders aus.

  • sw474
    Gast
    • 10. Mai 2012 um 18:52
    • #69
    Zitat von "audiobo"

    Definitiv nicht. Ich habe beide da, beide irgendwann mal parallel in eine Kick gepackt und spaßeshalber nach dem Kauf auch mal reingequatscht. Die Charakteristik ist ziemlich verschieden. Von der Kapselgröße sowie Kapseldesign des 602 her wage ich das auch zu bezweifeln (das 421 hatte ich noch nicht offen, ist mir "nur zum gucken" zu umständlich.

    Edit: das mit der Größe nehme ich zurück, die Kapsel vom 421 ist ganz schön reingequetscht (siehe http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=76402). Trotzdem eine andere, es kann allerdings gut sein dass sie als Vorlage für das e602 diente.
    Ist übrigens noch das alte 602, das 602II sieht auf dem Papier auch schon wieder anders aus.

    Korrekt.
    Das alte 602 wurde auf Basis der MD 421 Kapsel entwickelt, was aber somit nicht heißt dass es die gleiche Kapsel hat. Hat damals meine ziemlich zuverlässige, direkte S-Quelle gesagt.

    Gruß, Stefan

  • tobias kammerer
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    • 11. Mai 2012 um 08:23
    • #70
    Zitat von "sw474"

    Korrekt.
    Das alte 602 wurde auf Basis der MD 421 Kapsel entwickelt, was aber somit nicht heißt dass es die gleiche Kapsel hat. Hat damals meine ziemlich zuverlässige, direkte S-Quelle gesagt.

    Gruß, Stefan

    Danke für die Nachricht, da hatte mein Sennheiser Mann offenbar wieder gesundes Halbwissen.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • lisa f.
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    • 18. Mai 2012 um 12:21
    • #71

    schöner Thread, lange nicht mehr so viel gelacht im PA Forum.

    billbos AKGD320 kenne ich gar nicht, kann das denn überhaupt was?

    Nun, ich habe nicht diesen Forscher-Ehrgeiz, in der Regel esse ich was auf den Tisch kommt, aber ich hatte das Vergnügen, in einem von mir fest betreuten Club lange mit einem Rudel ND408 als Standard Tommikro zu mischen :)
    Leider fehlt mir wegen erwähntem mangelnden Ehrgeiz ein Vergleich zu anderen Mirkofonen (außer 604 / 57) aber "Ohr und Hirn" sagen mir, dass das gut klingt und passt.

    Und ganz ehrlich, meiner Meinung nach liegt die weite Verbreitung des 604 vor allem in der Faulheit der mischenden und patchenden Zunft begründet. Diese Klemme ist einfach phänomenal schnell und einfach anzubringen und zu positionieren. Zudem sieht das Mikrofon recht hübsch aus... Aber es klingt leider bei weitem nicht so hübsch. Das wurde mir beim Lesen nochmal sehr deutlich, alle Erinnerungen an das 604 bewegen sich zwischen muffig und viel EQ.

    Das D3 werde ich bei der nächsten Gelegenheit mal testen, danke für diese Anregung. Das NT2 ebenso.

    guma, das e614 finde ich auch ein gutes Mikrofon. Ich mag diesen sanften Klang. Ich habe es schon an Overheads, HiHats, Gitarren gehabt, und bei einem Akustikduo, welches beim Kneipengig eigentlich keine Mikrofone mag schon mal erfolgreich im Abstand von ca. 50-70cm auf Brusthöhe vor den Musikern aufgebaut (1 Mikro pro Musiker). Die Herren waren sehr glücklich damit und wollten es beim nächsten mal genau so wieder haben. Dazu ist es sehr gutmütig was Feedbacks angeht.

    audiobo, das D112 - ich habe sie gesehen, die Bassdrum in der das Mikro gut klingt! In einem Club hatte ich mal die Situation, dass die Kick partout nicht klingen wollte, irgendwann habe ich frustriert ein D112 rangeschmissen, dann ging es auf einmal. Und das mir, die soviel über dieses Mikro geflucht hat :D

    @Beta91, was ich am schlimmsten finde ist die wackelige Steckverbindungsarie mit diesem MiniXLR Stecker. Zum Glück hat das auch Shure vor ein oder zwei (oder drei?) Jahren eingesehen und das Beta91A rausgebracht. Diese MiniXLR/Speiseteil Nummer hält mich auch weiterhin davon ab, SM oder Beta98 einzusetzen. Wenn ich Angst haben muss, dass mir ein Mikrofon mit lautem Kracksen im Takt mitwackelt, dann ist mir der Klang echt wurst. Das ist vielleicht mit Liebe, Pflege und Einzelhaltung im Samtköfferchen nebst überschaubarer Nutzerschaft in den Griff zu bekommen, aber sicher nicht im Verleih oder Club Hauskoffer.

    Und aus der Reihe Mikrofone an anderen Einsatzorten: In der letzten Zeit habe ich ein paar Telefonkonferenzen (Hybrid etc.) betreut und dabei als Sprechermikrofone jedesmal Beta57A auf kleinem Tischstativ eingesetzt (Wunsch vom Kunden). Funktioniert unglaublich gut. Es war mir bekannt, dass das Mikrofon auch gerne mal als Gesang oder Sprachmikrofon genommen wird, aber ich war echt überrascht wie schön das klingt.

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