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Beiträge von wora

  • der nächste Schritt - StageScape M20d

    • wora
    • 1. April 2012 um 12:39

    hoppla, wenns auf der bühne pfeift, weiss das gesamte publikom plötzlich sofort, wo der mischer steht... ob wir jetzt was dafür können oder nicht, die vernichtenden blicke des publikums sind uns sicher. dieser peinlichkeit möchte ich mich auch nur ungern preisgeben. somit bleibt uns wahrscheinlich nur die alternative, solcherlei spielzeug auf der bühne abzulehnen.
    inear können die jungs machen was sie wollen, es sind ihre eigenen ohren... hier muss aber die frage kommen, wie es um die latenz dieser gerätschaften bestelllt ist. gerade für inear ist das ja ein sehr heikles thema.

    was die RTA anzeige im EQ fenster angeht: genau sowas wünsche ich mir schon seit jahren in der iLive ;)

  • Vi1 vs SD9 vs CL3

    • wora
    • 1. April 2012 um 12:12

    ich bin auch mal gespannt, wie's klingt. gehört hat es ja bislang noch keiner. hoffentlich haben sie sich da nicht auch am M7 orientiert, einem klanglichen vergleich zu Vi oder iLive sollte die CL schon stand halten...
    natürlich weiss ich, dass viele kollegen der meinung sind das es gar keine klanglichen unterschiede zwischen digitalpulten gegeben hat. diese meinung habe ich aber noch nie geteilt.

    so, und jetzt warte ich mal ab, ob ich das wespennest getroffen habe ;)

  • Rückblickthreat PLS2012

    • wora
    • 31. März 2012 um 10:28

    immerhin erstaunlich robust. eine tüte aus dem supermarkt würde das nie halten ;)

  • Bilder aus der Praxis

    • wora
    • 30. März 2012 um 19:09

    es könnte auch eine billigere stufenlinse mit nur 5kg sein, die dann im verhältniss zu den 100-150kg des arrays eine sehr geringe rolle spielen...
    die traversenstücke scheinen aber tatsächlich schief zu hängen, das sieht echt komisch aus. möglicherweise ziehen die lampen die traversen runter... aber dann könnte das array unmöglich ebenfalls am traversenstück hängen, sonst würde die traverse wegen des deutlich höheren arraygewichtes mit sicherheit gerade aufliegen...
    somit bleibt hier alles reine spekulation.
    ohne bessere infos können wir nicht definitiv sagen, ob hier wirklich etwas falsch gemacht wurde und ob das wirklich so gefährlich war wie es aussieht. wirklich schade, das es nur dieses eine foto gibt.

  • 24 GHz Richtfunk für Audio-Übertragung?

    • wora
    • 30. März 2012 um 15:10

    sehr interessant.
    bei richtfunkstrecken muss man allerdings aufpassen, das keine gegenstände in den richtfunkweg gelangen, sonst ist es sofort aus mit der übertragung. ich denke da gerade an open-airs, auf denen grosse luftballons über das publikum springen...

    und bei dem thema hier holt mich die vergangenheit ein:
    als ich 1993 mit meiner lehre zum funkelektroniker begann, hatte ich gegenüber meinen ausbildern den traum geäussert, irgendwann mal eine richtfunkstrecke als multicorersatz einsetzen zu wollen... dafür erntete ich damals ein müdes lächeln und im laufe der lehre wusste ich dann auch, warum 8)
    aber träume darf man ja haben, erst recht, wenn sie fast 20 jahre danach langsam wirklichkeit werden :!:

  • Die Mär von der Phase...

    • wora
    • 30. März 2012 um 14:58
    Zitat von "marcoboy"

    ...
    Filter müssen am Setup des System berücksichtigt werden. ...


    wenn man richtig misst, ist diese forderung mit leichtigkeit zu erfüllen.

  • Die Mär von der Phase...

    • wora
    • 30. März 2012 um 13:07
    Zitat von "billbo"

    ...könnte man sich darauf einigen dass es sinnvoll ist, das Messen ... lediglich als ein nützliches und (manchmal) notwendiges Hilfsmittel zur Überprüfung von Zusammenhängen anzusehen, bei denen ich mit Hilfe meiner Sinne und mit Nachdenken allein nicht oder nur schwer zu einem befriedigenden Ergebnis gelange?


    mein lieber billbo, genau das wollen wir doch die ganze zeit sagen :D

  • Die Mär von der Phase...

    • wora
    • 30. März 2012 um 13:06
    Zitat von "marcoboy"

    Hallo wora und Klaus. Natürlich habe ich das Thema verstanden...


    da bin ich mir immer noch nicht so ganz sicher.
    was willst du denn mit einer phasenmessung bei 50Hz erreichen bzw was hat das mit dem ursprünglich genannten problem zu tun??

  • Die Mär von der Phase...

    • wora
    • 30. März 2012 um 13:03
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Das ist, mit Verlaub, nicht ganz richtig.
    Was da beschrieben wird, so ich das verstehe, nennt sich Selektivhören und ist in dem Sinne keine Fensterung, sondern eher als Filterung zu beschreiben...


    ok, da hast du recht.
    wieder einmal ist es mir passiert, das ich eine aus wissenschaftlicher sicht nicht ganz korrekte antwort geschrieben habe ;)
    denn eigentlich ist es genau anders herum: die in unserem gehirn stattfindenen prozesse, wieso wir es schaffen leisere signale aus lauteren gräuschquellen so gut herauszufiltern, sind immer noch nicht abschliessend erforscht bzw. geklärt. es gibt viele anhaltspunkte dafür wie das funktionieren könnte, aber unter dem strich wissen wir es nicht mit bestimmheit.
    jetzt haben wir bei der messtechnik aber das problem, das der PC (oder der MAC) viel dümmer ist als unser gehör. um dieser dummheit ein kleines schnippchen zu schlagen, wird die impulsantwort "gefenstert", das bedeutet man analysiert nur einen gewissen teil der impulsantwort. um dadurch zu sinnvollen ergebnissen zu kommen, muss man aber wiederum das gehirn bemühen... tja, und damit wären wir wieder beim ursprung des problems angelangt. ;)

    langer rede kurzer sinn:
    die fensterung soll der messung zu einem besseren ergebnis verhelfen, so wie es unser gehirn ganz automatisch machen würde wenn es sich auf ein bestimmtes ereignis konzentriert.

  • Vi1 vs SD9 vs CL3

    • wora
    • 30. März 2012 um 12:44

    das wäre sicher genug stoff für ein eigenes thema.

  • Vi1 vs SD9 vs CL3

    • wora
    • 30. März 2012 um 01:26

    ich schätze, das Dante in zukunft die sinnvollste schnittstelle sein wird. alle zeichen sprechen dafür.

  • Schaumstoff-Inlay für Audio Technica AE3300 gesucht

    • wora
    • 29. März 2012 um 23:13

    ok, dann sei dir verziehen :wink:
    hast du denn schon eine antwort bekommen?

  • Die Mär von der Phase...

    • wora
    • 29. März 2012 um 22:44

    marcoboy:
    dein beispiel mit der fern- und nahfeldmessung zeigt mir, das du offenbar nicht ganz verstanden hast worum es hier geht. billbo ging es um das anpassen der phasenlagen zwischen einem hoch geflogenen top und einem am boden stehenden bass und den entfernungsbezug der personen darum herum. was soll man denn da mit einer nahmessung anfangen?
    und der gast fenstert sehr wohl, das machen wir nämlich alle in unseren gehirnen... wenn wir das nicht könnten, würden wir in einer kirche oder einem gut gefüllten restaurant nicht ein einziges wort verstehen...

    ich schliesse mich prinzipiell klaustons meinung an.
    messtechnik ist nur dann unnütz, wenn sie nicht richtig eingesetzt wird.
    für falsch durchgeführte messungen oder falsch interpretierte messungen können die messysteme aber wirklich nichts.
    jede messtechnik hat natürlich auch ihre grenzen. aber wer weiss, wie er damit umzugehen hat, bekommt damit ein tolles tool für die tägliche arbeit.

  • Die Mär von der Phase...

    • wora
    • 29. März 2012 um 18:01

    ich weiss gar nicht was man da rumrätseln muss.
    die meisten linearrays sind bekanntermaßen ohnehin zu kurz. damit ergeben sich doch genau drei bereiche:
    bereich A) hier sind die bässe im verhältnis zu laut, somit spielt die korrekte phase zum top keine rolle mehr
    bereich B) hier ist top und sub im verhältnis gut, hier kann man messen
    bereich C) hier fällt die basswiedergabe des arrays mangels länge zum mittelton zurück, damit ergeben sich automatisch die selben vorraussetzungen wie im bereich A ;)
    in der praxis ist der messbare bereich also schon von vornherein erheblich reduziert 8)

    aber scherz beiseite...

    natürlich kann man auch so vorgehen, das man den entsprechenden bereich zwischen top und sub einfach leise macht. dies mache ich in der tat auch genau so, wenn ich höre das es nicht passt und ich keine zeit zum messen habe (und als bandtechniker hat man NIE zeit!)
    aber wenn man selbst der systemtechniker ist, sollte man sich das nicht zum ziel erklären :)

    was das messen über mehrere messpunkte angeht: das ist ja nie verkehrt. aber wenn man mit dieser methode die durch phasenauslöschungen entstandenen löcher im frequenzgang ausgleichen möchte, ist das doch recht zeitaufwändig hier zufällig das richtige zu machen. wenn man die phase gezielt misst, geht das wesentlich einfacher.

    was die grundsätzlichen probleme in billbo´s betrachtung angeht, muss man ihm natürlich recht geben. den einen, für alle passenden messplatz gibt es nicht. und je komplexer die systeme sind, je schlimmer die hallenakustik und je höher der pegelanteil der backline, desto schwieriger wird es gerade im grundtonbereich ein schönes ergebnis zu erzielen.
    aber eines möchte ich noch dazufügen: wenn man von vornherien den kopf in den sand steckt, wird sich rein gar nichts an einer eventuell schlechten performance ändern. die arbeit mit der messtechnik kann aber nur dann sinnvoll helfen, wenn man (wie hier zu recht schon mehrfach betont wurde), weiss was man tut und vorher und nachher drüber nachdenkt.

  • Schaumstoff-Inlay für Audio Technica AE3300 gesucht

    • wora
    • 29. März 2012 um 15:55

    [schlaumeiermodus]
    kleiner tipp in der sache:
    wenn man die schaumstoffe ab und zu mal rausnimmt und mit spüli reinigt, halten die viel länger
    [/schlaumeiermodus]
    :wink:

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • wora
    • 29. März 2012 um 11:46

    sehr nett von dir, damit hebst du dich von einigen deiner kollegen wohltuend ab :D
    dazu gibt es auch das passende sprichwort: wo viel schatten ist, gibt es auch licht!
    das korreliert übrigens ganz gut mit meinen erfahrungen während meiner bundeswehrzeit... auch dort gab ein ein paar sehr interessante leute, wenngleich auch die anzahl an trotteln ziemlich gross war 8)

    nun aber zurück zum thema.

  • Schaumstoff-Inlay für Audio Technica AE3300 gesucht

    • wora
    • 29. März 2012 um 01:20

    schade, dass du da schlechte erfahrungen sammeln musstest. ich habe in den letzten jahren immer einen guten service bekommen. und als ich mal ein ersatzteil für einen kopfhörer brauchte, war das erstaunlich günstig...

  • Netzwerke und P2P Verbindungen in der Audiosignalverteilung

    • wora
    • 28. März 2012 um 13:15

    Dante bietet gegenüber MADi natürlich ein paar vorteile, was die vernetzungsmöglichkeiten angeht.
    andererseits ist MADi als punkt-zu-punkt verbindung absolut bewährt und wird jetzt nicht per se plötzlich unbenutzbar oder uninteressant.
    unter dem strich kommt es also immer drauf an, was man machen möchte. die verbindung FOH-zu-Bühne kann man mit MADI (oder Ethernet, oder ACE, oder sonstwas...) genau so sinnvoll machen wie mit Dante auch.

    die systeme von A&H nehmen hier eine sonderrolle ein, weil hier relativ wenig daten zum FOH übertragen werden müssen (signalverarbeitung nicht im pult sondern auf der bühne). deshalb kann man hier mit einem sonderbus arbeiten, weil das mischpult ja nur eine abgesetzte bedieneinheit ist. im falle der trennung der verbindung läuft das audio hier weiter. aber das ist ein anderes thema.

    die vorteile von Dante kommen natürlich dann zum tragen, wenn man viele verschiedene geräte miteinander vernetzen muss, sei es in einer grossen installation oder bei grossen livevents!
    in so einer umgebung muss MADI aber trotzdem nicht verloren sein, als verbindung vom FOH zur bühne gibt es ohnehin nur diesen einen weg, der sich dann mit einer Dante anbindungskarte sinnvoll einbinden lässt...

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • wora
    • 28. März 2012 um 12:25
    Zitat von "audiobo"

    Und wenn nicht kann man sich immer noch einen SAE-Studenten als Aushilfe dazunehmen... :D ;)


    buuaaahhaahhaa... grööööhl :D:D:D:D


    ...
    ähem, da will ich jetzt aber nicht gelacht haben, das leben ist ernst genug

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • wora
    • 28. März 2012 um 12:22
    Zitat von "billbo"

    Sehr richtig. Wobei da noch zu klären wäre: welcher Musiker liefert zur Show denn noch das gleiche "Gain" wie beim Sondcheck (falls es denn je einen gab)?...


    ich weiss genau was du meinst. den "wir-spielen-ja-jetzt-vor-publikum-faktor" ;)
    allerdings sind meine erfahrungen hier recht positiv. die meisten musiker dmit denen ich arbeite haben sich da ganz gut im griff. aber ich kenne meine kandidaten und plane bei den "wackelkandidaten" schon im soundcheck noch ein bisschen zusatzreserve ein... ausserdem kann es nie schaden, schon im soundcheck grundsätzlich einen sinnvollen headroom einzuplanen. genau zu diesem thema habe ich mal vor jahren einen thread gestartet, den ich jetzt leider nicht mehr finde...
    das hauptproblem liegt also eindeutig bei der bühnencrew, die in kürzerer zeit umbauen muss - und zwar weil die agenturen gehört haben, das man das mischpult innerhalb von sekunden umstellen kann. und deshalb glauben sie offenbar manchmal, dass dies auch mit den instrumenten so gehen müsste... am besten natürlich ohne rollriser und ohne zusätzlichen platz neben/hinter der bühne!

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