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Beiträge von wora

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 12. Juli 2011 um 20:09

    wie schon mehrfach erwähnt, finde ich auch das die durchmesser der mixrack-lüfter gerne grösser sein dürften - gerade wegen des geräuschs.
    es spricht aber nichts dagegen, die filterfläche deutlich grösser als die lüfter zu gestalten, damit sich diese nicht so schnell zusetzen.

  • integration fortschrittlicher mischsysteme bei festivals

    • wora
    • 12. Juli 2011 um 15:16
    Zitat von "niggles"

    ...

    Genau das ist im Betrieb mit Fremdmischern auch nicht ganz unproblematisch. Wenn die Gains der beiden Pulte extrem voneinander abweichen leidet der Klang auf der Slaveseite (Rauschen, vor allem bei IEM lästig). Und wenn der Monitorer Master ist (was im Festivalbetrieb ja durchaus Sinn macht) besteht die Gefahr dass Kanäle die er selbst nicht braucht (Gitarrenamps) aus Zeitmangel nicht vernünftig eingepegelt werden. Dann hat der FoHler evtl. genau während des Mördergitarrensolos hässliche Digitalzerre auf dem Kanal, ohne selbst was dagegen unternehmen zu können :shock:

    ein sehr guter einwand aus der realität!

    ich bin ein befürworter von analogem splitt.
    das hat mehrere vorteile:
    1. es ist sch...egal, welche pulte da zusammengesteckt werden, analog geht immer!
    2. die gains sind WIRKLICH getrennt einstellbar, also kann keiner dem anderen vorwerfen, seinen mix versaut zu haben!

    der nachteil: man braucht ein case mehr...
    im zeitalter der digitaltechnik mit signalverarbeitung "on stage" genügt übrigens ein kostengünstiger passivsplitt.

  • Tiefmitten / Kickbass

    • wora
    • 12. Juli 2011 um 14:49

    na ja, die 18"er müssen bei ihm ja offenbar bis 150Hz spielen. das ist schon ein problem, welches man je nach 18"er nicht so einfach mit korrektem delay beseitigen kann.

    wenn der focus wirklich auf guter impulswidergabe liegt würde ich hier eher sagen: verkauf die 18" und besorg dir richtige 15"er.

    evtl. könnte das problem aber auch ganz wo anders zu suchen sein, z.b. in der räumlichen ausftellung zueinander oder bei den amps.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • wora
    • 12. Juli 2011 um 14:34

    man kann mit digitalpulten auf zwei arten umgehen:

    a)
    als platzsparender ersatz für das alte analoge

    b)
    als werkzeug für neue, kreative bearbeitungsmöglichkeiten (die natürlich auch zu allerlei unfug missbraucht werden können) und dem riesenvorteil der digitaltechnik, sich die ganze mimik komplett mit einem tastendruck ins pult zu laden.


    bei a) ist es dann einfach so, das man ganz einfach vorgeht:
    locuts, div. EQs, FX und FX sends voreinstellen. gains im linecheck.
    so mache ich das mittlerweile, wenn ich ein anderes pult vor der nase habe, im prinzip würde da oft auch ein kleines analoges pult genügen, auf dem viele ungeübte mischer sogar ein besseres (weil überschaubareres) ergebnis zustande brächten als auf einem digitalpult mit fast unendlich vielen bearbeitungsmöglichkeiten.

    bei b) wäre der grosse vorteil der digitalen erst wirklich sinnvoll genutzt.
    leider wird das wahre potential der digipulte nur von recht wenigen kollegen wirklich erkannt. die meisten gehen nach methode a) vor wie mir scheint.


    kommt mir jetzt bitte nicht mit: "die band xy hatte aber einen ganz schlechten mischer dabei..."
    wenn man die digitaltechnik richtig nutzen möchte, muss man zwingend wissen was man tut. gegen unfähigkeit ist kein kraut gewachsen, dafür kann die technik reichlich wenig.

    bemi:
    ein nur über kopfhörer per linecheck erstellter mix muss nicht zwingend auch auf jeder PA gut funktionieren. manche anlagen verfärben so sehr, das dies einfach unmöglich ist. andere anlagen bilden die realität dagegen viel besser ab, dann geht das auch mit dem kopfhörer.
    am file liegt das jedenfalls nicht, auch nicht am kopfhörer (...obwohl... ;) ) als arbeitsgrundlage kann ein zuvor gespeichertes file aber trotzdem wertvolle dienste leisten. wichtig ist nur, das seine files nach einem gig zwingend von den raum-EQs befreien sollte!

    ____________________________________
    nochmal ein nachsatz zu den leuten, die mit der iLive nicht zurecht kommen:
    wenn man mit diesem system arbeitet, muss man sein denken ein bisschen anpassen. es gibt kein pult am markt, welches ALLE bedürfnisse und anforderungen gleich gut erfüllt! die iLive hat ein paar vorteile gegenüber anderen pulten, aber auch ein paar nachteile. so ist das eben in der realen welt.
    so schlecht wie manche davon reden ist es beileibe nicht, das kann ich aus eigener erfahrung sagen, ganz ohne rot zu werden.
    es wird ja niemand gezwungen, in dieses system zu investieren.
    für mich war diese investition jedenfalls die beste in meinem bisherigen mischerleben.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 12. Juli 2011 um 13:08

    die filterfläche deutlich grösser als den propellerdurchmesser zu machen, ist eine verdammt gute idee!

  • Tiefmitten / Kickbass

    • wora
    • 12. Juli 2011 um 12:05

    es ist schon erstaunlich, wie sehr sich der allgemeine geschmack in den letzten jahren geändert hat. heute stösst man ja wirklich nur noch selten auf anlagen, die einen ordentlichen brustkorb-druck machen können. statt dessen geht der trend zu immer mehr tiefstem bass und wenig lomid, was die signale aber immer mehr verwischt. ich hatte das vor ein paar jahren hier schonmal beschrieben: es geht immer mehr richtung "wuumm" anstatt "bumm".
    der vorteil dieser vorgehensweise: in hallen und sälen wird der bereich zwischen 100 und 200 Hz sowieso oft ausgedünnt, weil hier die richtwirkung der tops nachlässt. deshalb gibt es anlagen, die diesen beriech einfach vernachlässigen... was dann unter dem strich sogar günstiger zu bauen ist.

    deshalb freut es mich hier um so mehr, das mal wieder jemand nach dieser, von mir sehr geliebten, klangcharakteristik fragt.

    bandpassbässe fallen hier raus, diese sind eher fürs wuumm zuständig, was je nach geschmack ja auch richtig sein kann.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 12. Juli 2011 um 11:10

    Bernd:
    wenn du vor den lüfter einen filter baust, saugst du nicht den ganzen staub ins gehäuse.
    man darf dann aber nicht vergessen, diesen filter auch regelmässig zu reinigen ;)

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • wora
    • 11. Juli 2011 um 11:24
    Zitat von "audiobo"

    ...
    (Ach übrigens: Das war einer der Momente, in denen ich mir statt dessen einfach einen Rechner mit SAC und MADI herbeigesehnt habe... ;) )


    dann nimm dir das doch in zukunft als sparemixer mit ;)

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • wora
    • 11. Juli 2011 um 11:03

    eine grundsätzliche vorgehensweise könnte ich mir auch so vorstellen:
    der beschaller vor ort sendet mir seine kanalbelegungsliste, in der auch das output-patching angegeben ist.
    dann kann ich schon im vorfeld in meinem file die ein- und ausgänge entsprechend vorbereiten und dann vor ort auf das pult spielen.
    das wäre doch mal ein einfacher kompromiss, der auf beiden seiten ohne viel aufwand auskommt.

    wenn ein pult vor ort steht (und keine änderungswünsche akzeptiert werden), welches ich nicht kenne oder für das ich kein file habe, muss ich vor ort zeit für die einarbeitung bekommen.

    ____________________________________________________
    hier noch ein paar erfahrungen, die ich einstreuen möchte (und die zum teil auch schon genannt wurden)

    - wirklich erfahrene und gute babysitter gibt es in der realität nur in höchstens 50% der fälle.
    der rest hat das pult genau so gut oder schlecht im griff wie man selbst, aus verschiedensten gründen. das passiert übrigens auch bei grossen beschallungsfirmen.

    - das herumpfuschen an meinem file werde ich nach mehreren schlechten erfahrungen nicht mehr akzeptieren.
    ich lade kurz vor der show mein (im nachmittäglichen soundcheck angepasstes) file ins pult und fertig.
    das "problem" der in diesem moment fehlenden pausenmusik ist eine aufgabe des örtlichen beschallers. das ist mit sicherheit keine unlösbare aufgabe.

    - das benutzen von einstellungen der vorband kann man knicken. die übersicht in den digitalpulten ist so mies, das man hier versteckte fehler nicht schnell erkennen kann. das geht bei analogen pulten tatsächlich etwas besser.
    ich denke hier nur mal an eine festivalsituation mit linecheck an einer Vi6, als ich die vorbandeinstellung übernommen habe. als meine band dann losspielte, bekam ich Julias stimme plötzlich nicht über die band... der babysitter war da übrigens auch ratlos. erst nach vielen songs habe ich dann rausgefunden, das der vorige kollege genau an diesem kanal im input eine dämpfung (trim) von 17dB eingestellt hatte!! zum glück gab es einen separaten monitormix!

    - speziell in festivalsituationen muss das verwalten von lautsprecherroutings zwingend über eine externe matrix erfolgen, damit ein sinnvolles recallen von bandeinstellungen (also showfile) überhaupt möglich ist!

    - in festivalsituationen (ich meine jetzt nicht die ganz grossen) empfehle ich, ein möglichst bei vielen technikern bekanntes pult hinzustellen. mein favorit wäre hier das M7CL

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • wora
    • 9. Juli 2011 um 20:17
    Zitat von "guma"

    ...
    Ich erinnere die Hersteller nochmals an die Entwicklung einer 'partial load matrix' die, wenn klever gemacht, definitiv ein Wettbewerbsvorteil wäre. :wink:

    genau DAS wäre wirklich sehr hilfreich. die bisherigen lösungen der hersteller sind entweder nicht umfangreich genug - oder viel zu kompliziert.

    ganz toll wäre eine solche matrix, wenn sie auch noch eine herstellerübergreifende logik hätte.
    aber das ist mit sicherheit zu viel verlangt... 8)

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • wora
    • 7. Juli 2011 um 10:48

    so lange es keine möglichkeit gibt, diese prozessorblöcke NICHT durch ein fremdfile zu überschreiben, ist das zum scheitern verurteilt.

  • Inkognito FOH!

    • wora
    • 7. Juli 2011 um 10:32

    nein, ich hab damals leider keine bilder gemacht.
    beim ersten mal gabs da unten übrigens noch ein dickes Midas-pult, beim zweiten mal war´s ein LS9... immerhin mit meyersound-abhöre ;)
    soudcheck-dauer war dann 1,5 stunden, weil man wegen jedem instrument unter der bühne hervorkrabbeln musste um vor die bühne zu laufen! das brauch ich wirklich nicht noch mal.

    ich habe auch schon andere "incognito-FOH" plätze erlebt.
    mein zweitschlimmster war hier beim stadtfest in Ettlingen, mischpult neben der bühne - ohne sicht zur bühne und irgend eine abhörmöglichkeit. damals hab ich mich massiv beim veranstalter beschwert, seither gibt es dort einen FOH platz vor der bühne... na also, geht doch. man darf nur nicht zu duckmäuserisch sein.

    das die auswahl bei eurem stadtfest auf den platz "under the bridge" fiel, kann man in anbetracht des wetters nachvollziehen. dies ist aber wirklich der einzige sinnvolle grund dafür - und ich hoffe für alle jungen nachfolgenden kollegen mit wenig erfahrung, das sowas nicht schule macht. sonst geht uns irgendwann auch noch der nachwuchs aus.

  • Soundcraft Vi4 merkwürdiger Fehler

    • wora
    • 6. Juli 2011 um 22:46

    nun ja, es gibt pulte bei denen man sich auch ohne diese hilfe wohl fühlt. da hat eben jedes konzept seine vor- und nachteile. :wink:

  • Inkognito FOH!

    • wora
    • 6. Juli 2011 um 22:32
    Zitat von "rockline"

    ...
    Dennoch; Platz 1 für den beklopptesten FoH Platz haben wir inne!...


    da muss ich dich leider enttäuschen!

    folgendes hab ich selbst zweimal durchgestanden:
    hannover, maschseefest = FOH UNTER DER BÜHNE!
    (mit kleinem schwarz/weiss monitor für die bühnenansicht, auf dem man die musiker schemenhaft erahnen konnte)

  • Soundcraft Vi4 merkwürdiger Fehler

    • wora
    • 6. Juli 2011 um 22:05

    ähhmmm... sehe ich da klebestreifen mit beschriftung auf dem pult? :D

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • wora
    • 6. Juli 2011 um 18:49

    gert:
    es hindert dich ja niemand, den iDR8 an den FOH zu stellen. ;)

    die beschreibung des Lake controllers, vor allem die in- und outputverwaltung, hört sich aber wirklich sehr interessant an!
    gibts die teile eigentlich noch?

    wenn fremdmischer zu erwarten sind ist es IMHO wichtig, das lautsprecherprozessing nicht im pult sondern in externen controllern zu machen.
    in sofern sehe ich mit sorgen, das die mischpulte immer mehr controllerfunktionen übernehmen können.
    ich warte ja schon auf folgenden satz: "euer file könnt ihr nicht laden, denn dann ist das prozessing weg"... dazu sage ich dann: "wir sind die kunden und im rider steht: das Lautsprecherprozessing ist extern zu realisieren"

    auf grossen festivals sieht das natürlich wieder ganz anders aus!

  • Analog Setup auf Digital ohne Qualitätseinbusen umstellen

    • wora
    • 6. Juli 2011 um 13:00
    Zitat von "danny def"

    ich sehe als betreuer einer 400er/1700 venue so derart viele mäßige bis grottenschlechte bandmischer...


    wie erwähnt gibt es dieses spiel auch genau anders herum, das eben die vor-ort techniker nix drauf haben.
    letzendlich weiss man das alles erst, wenn man soundcheck macht.

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • wora
    • 6. Juli 2011 um 12:47

    ... das geht auch hervorragend mit iDR4 oder iDR8, incl. netzwerksteuerung vom FOH aus ;)

  • Forengeburtstag - bitte anmelden

    • wora
    • 6. Juli 2011 um 09:50

    ich leite daraus ab, das es zumindest verwertbare aufnahmen gibt !?

  • Analog Setup auf Digital ohne Qualitätseinbusen umstellen

    • wora
    • 6. Juli 2011 um 09:49

    die existenzberechtigung des "bandmischers" hat zwei wichtige gründe:

    1. psychologie!
    wenn vorne jemand am pult steht, dem man vertraut, dann kann man als musiker befreiter spielen.
    das ist tatsächlich so!
    daraus leitet sich der zweite grund ab:

    2. fähigkeit!
    mir haben schon viele musiker erzählt, das sie "neulich mal wieder einen schlimmen gig hatten, wo der vor ort mischer völlige grütze gebaut hat". um dem aus dem wege zu gehen, nimmt man lieber einen eigenen techniker mit.

    in sofern kann ich also zufrieden sein, das es wohl recht viele anlagensteller gibt, die ihr material nicht im griff haben ;)


    mit der ausgangsfrage hat das aber leidlich wenig zu tun, sorry ;)

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