Beiträge von wora
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Zitat von "metallicer"
Ich glaubs immernoch nicht, die müssen interferieren ... was wollen se sonst machen?
Werd aber das Buch mal zu rate ziehen ....Grüße Johannes
ja, sie müssen interferieren. das lässt sich nicht verleugnen.
man kann das aber sicher in gewissem maße beeinflussen, in dem man an der laufzeit spielt. mir erschliesst sich nur der sinn nicht ganz. es ist doch viel einfacher, die boxen übereinander zu stellen. das gibt zwar auch kammfilter, aber nur in der vertikalen. da hört man das nicht ganz so deutlich wenn man sich bewegt...
wo gibt es denn informationen, was der herr McCarthy da so gedreht hat?
und warum?was die korrekten ampeinstellungen angeht:
wenn die firma so seltsame stacks aufgebaut hat, muss man davon ausgehen das hier auch nicht alles im sinne des herstellers gelaufen ist.
man kann den sound der C serie gut finden oder nicht, fakt ist: das setup war ganz offensichtlich nicht korrekt, dafür kann der hersteller aber nichts. -
ja, das man bei der R72 nur auf 12 kanäle gleichzeitig zugreifen kann, ist sicher ein nachteil. die ebenenumschaltung ist aber durch die freie (und sehr schnell zu machende) vergabe der fader, den grossen kanaldisplays und vor allem mit der freien vergabe der farben eine grosse hilfe, besser geht das kaum noch zu machen.
dennoch: 16fader hätte ich da auch besser gefunden.aber es gibt ja auch noch andere kandidaten im 19" format...
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Zitat von "Musik Paradies"
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aber als Gesamtpaket in Punkto: Sound, Preis, Größe, Gewicht, Effekte, Display, Menüführung, Fader/Buttons, Bedienbarkeit, Stageboxen, ... WavePlayer etc. ist das Pult für mich zZ unschlagbar...
frag mich mal, welches pult ich unter den genannten punkten momentan für das allerbeste am markt halte...
da hat wohl jeder einen anderen favoriten.
bei den meisten dürfte es einfach das pult sein, weches sie am besten kennen.du hast z.b. geschrieben, das du die R72 nicht getestet hast. schon allein da kann man also schon sagen, das dein vergelich nicht vollständig - und damit nicht aussagekräftig sein kann. man kann nur sagen das man etwas für das beste hält, wenn man auch alle konkurrenzprodukte wirklich(!) kennt.
oder?aber ich will dir das roland-pult nicht ausreden, keine angst. es ist auch mit sicherheit besser bedienbar als das LS9.
die M480 wird übrigens tatsächlich auf der messe vorgestellt, das ist kein scherz meinerseits. -
ja, ein orchester bringt auch nicht ganz die pegel, welche eine elektronisch verstärkte band bringt.
bei rein akustischen und leisen instrumenten könnte das funktionieren, siehe mein hinweis auf das akkordeon
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Zitat von "klauston"
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Und dann noch die Winkelung der C7.
Wenn Du die voll aufmachst, dann hat das 140°, nur tragen die nicht soweit.
Wenn man sie gerade nebeneinanderstellt, könnte man sich eine PA mit 70° bauen, die weiter trägt, das geht...dann aber bitte eine der beiden boxen ausschalten, sonst wird das phasing auf der horizontalen ebene unerträglich.
wenn schon zwei boxen mit 0°winkel zueinander betrieben werden, dann wenigstens übereinander.
aber ich nehme mal an, das du das so gemeint hast.meiner info nach sollte eine C7 mit zwei passenden bässen betrieben werden. der B2 nur zusätzlich...
was die klangliche performance der C serie betrifft:
das ist reine geschmackssache, mir persönlich hat sie noch nie gefallen. -
das thema "vitueller soundcheck" geitert in letzter zeit ja immer häufiger durch foren und technikergespräche.
ich habe das mit meinem pult mittlerweile auch ein paarmal probiert - und finde es nur eingeschränkt praktikabel.
das problem:
es fehlt der direktschall der band auf der bühne!das spielt überall dort eine rolle, wo von der band ernstzunehmende pegel produziert werden, z.b. mit e-gitarren oder bassverstärkern. bei naturinstrumente auch solche sachen wie trompeten und schlagzeug. ein heimatkompressor (akkordeon) ist eher nicht das problem, das ist klar.
sobald der bühnenpegel ernsthaft in der gesamtbeschallung wahrnehmbar ist (und das ist in verdammt vielen fällen so), funktioniert so ein virtueller soundcheck nicht mehr. und auf abweichungen der performance der künstler möchte ich jetzt gar nicht eingehen.
ein virtueller soundcheck ist in meinen ohren nur dann interessant, wenn die bühnenlautstärke gegenüber der beschallungslautstärke zu vernachlässigen ist. und das ist in ganz wenigen fällen so.was man per "virtual soundceheck" dagegen gut machen kann, ist die klangliche performance von unbekannten monitorboxen mit den originalstimmen zu überprüfen. aber ein erfahrener tech kann das auch mit der eigenen stimme.
unter dem strich sehe ich dieses thema nach meinen bisherigen erfahrungen eher zurückhaltend als lustigen gimmick ("kuck mal was ich mit meinem pult machen kann"), keinesfalls als "must have"!
wie sind eure erfahrungen?
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Zitat von "Musik Paradies"
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Wenn jetzt noch eine größere, neue Version des derzeitigen M400 käme wo dann auch noch Delays in den Outs
und ein paar kleinere Updates eingearbeitet sind ist dieses Pult sicher ein sehr heißes Thema...ja, geh mal auf die messe.
vom funktionsumfang zwar immer noch nicht mit iLive zu vergleichen, aber es geht voran. dort gibt es nämlich das neue M480 - mit output-delays... -
war es denn ein direkter (blind)vergleich?
es gab auch schon direkte blindvergleiche mit Vi, bei der die iLive ebenso gleichauf lag wie bei den tests gegen SD8.
ich halte diese aussage daher eher für wunschdenken.
die iLive hat definitiv nur ein einziges problem: grosse vorurteile.na ja, aber hier solls ja nicht um Vi gegen iLive gehen, sondern gegen SD9.
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es gab schon viele solcher tests. die wurden natürlich mal mehr und mal weniger gut organisiert.
die anmerkung von klauston, das die pegelverhältnisse unbedingt abgeglichen werden müssen ist dabei wirklich wichtig!warum sollte man pulte denn nicht auf ihren klang hin überprüfen?
vor noch nicht all zu vielen jahren hat man darauf sehr geachtet, daß das equipment möglichst gut klingt. heute scheint das manchen tonschaffenden nicht mehr so zu interessieren. das verstehe ich persönlich nicht so ganz.
eine allein auf den guten sound begründete kaufentscheidung wird es ohnehin nicht geben, weil bei digitalpulten auch andere faktoren wichtig sind wie z.b. die logik der bedienung oder der systemgedanke für eventuelle erweiterungen. -
Zitat von "bemi"
...Letztes Wochenende hatte ich einen Job mit einer iLive; lief alles hervorragend, war sehr zufrieden, mag das Pult, jedoch passten für mich die Standardsetups nicht. So musste ich 90min vorprogrammieren...
90min?? :shock: :roll: -
ok ok ok... nach 3 antworten zur offline-software weiss ich nun auch bescheid.
ich hatte das aus den vorangegangenen nachrichten so rausgelesen, das es das nicht gibt.
für ein digipult ist das zwingend!die idee mit der batterie- und mutestatusanzeige des senders im kanal finde ich gut!
allerdings muss man sich dazu die passenden AKG strecken kaufen.
ich behelfe mir seit langem mit einem laptop, das neben dem pult steht und dort eine statusanzeige (mit HF-pegelanzeigen) bietet. das ist auch eine gute lösung und die ist dann herstellerunabhängig.
aber wie gesagt: die idee ist gut. -
ich habe bislang je einen job auf SD9 und auf VI1 gemacht.
und vom bedienkonzept gefällt mir letztere wesentlich besser!
das es offenbar keine offline software gibt, finde ich aber gar nicht gut. gerade bei digitalpulten ist es eine grosse hilfe, wenn man seine szenen in ruhe zu hause vorbereiten kann.
wenn man die oberfläche der Vi mit der logischen funktionalität der iLive verbinden könnte, wäre das für mich DAS pult. -
Zitat von "R880"
Bei der MS-Variante steht ja eine 8 quer zur Quelle (S) und ein Mikrofon auf die Quelle gerichtet als "M".
Die Seite muss ja in L und R geteilt werden. Wie macht man das nun, wenn man keine Doppelkapsel als Mikro hat?das macht man mit einer acht, und zwar genau so:
Zitat von "discodude"...
Diese dann auf zwei Mixer Kanäle Splitten wobei der eine Kanal auf hart Links gepannt wird und der zweite auf hart rechts.
den rechten Kanal in der Phase drehen ( ∅ )
...EDIT: oh, sehe gerade das es noch eine weitere seite gab, wo das schon besprochen wurde... ich lass es trotzdem stehen.
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na ja, die FDP hat sich ja erst vor wenigen tagen Mal wieder um 180grad gedreht (stichwort atomausstieg)
allerdings machen die das immer erst, wenn grosse teile der bevölkerung ganz offensichtlich anderer meinung ist. ob dies auch beim thema der frequenzvergabe erreichbar ist, scheint mir eher zweifelhaft.was diese ankündigungen nach noch mehr spektrum für die mobilfunkunternehmen angeht, bin ich gerade auch ein bisschen entsetzt. kann es wirklich sein, das die gerade erst umgerüsteten (oder neu gekauften) funkkanäle bald ebenso unbrauchbar gemacht werden?
dies wäre ein richtiges ärgernis!die vermietpreise für parteien, die diese sache unterstützen, sollten ansteigen, um die verlorenen gewinne kompensieren zu können.
und damit hätte man ja genau ihre argumentationsweise umgesetzt. -
im prinzip ja, aber man sollte das mit der rückwärtigen aufnahme nicht überbewerten. meine eigenen erfahrungen mit achten zeigen mir eindeutig, das hier nicht so viel zurück kommt, wie man das im ersten moment erwarten würde.
denken wir mal an das entfernungsgesetz: je verdopplung der entfernung haben wir eine halbierung der schallleistung (-6dB)
so lange die erste refelektierende fläche viel weiter entfernt ist als das aufzunehmende objekt auf der "richtigen" seite, ist der pegelabfall bereis so stark, das er kaum ins gewicht fällt. in sehr kleinen rämen mit schallharten flächen hat man da sicher ein problem, aber sobald der raum etwas grösser ist und akustisch gut bedämpft, ist das völlig problemlos. -
an genau so eine vorgehensweise hätte ich jetzt auch gedacht. eine acht bietet ja eine hervorragende dämpfung bei 90grad.
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Zitat von "Jonnytrance"
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P.S. philosophisch gesehen... Wie sieht der aus, ein passender Filter. Soll bestmöglich klingen, oder soll möglichst sicher sein, oder soll zu Gesamtsystem passen, oder kompromiss aus allem?ein passendes filter für einen lautsprecher ist eines, das speziell zu diesem lautsprecher passt. das betrifft sowohl den richtigen locut (nicht zu tief, nicht zu hoch), als auch die eigenschaften der box zu einem bestmöglichen kompromiss zu formen ( ALLE lautsprecher sind ergebnisse von kompromissen)
wie diese box dann in ein gesamtsystem integriert wird, ist wider ein neues thema. ich glaube du siehst das mit den zueinander passenden filtern für haupt- und nebensystemen ein bisschen zu eng - oder ich habe nicht verstanden was du sagen willst.was die grundsätzliche frage nach den nearfills angeht:
natürlich kann das mit den eingeschränkten möglichkeiten nur ein kompromiss sein. aber mal ehrlich: wie viele gigs haben wir schon gefahren, wo wir uns ein nearfill für die ersten zuschauer sehnlicht gewünscht haben? das wird doch immer noch sehr oft einfach eingespart und die ersten reihen haben dann den selben konzertsound wie in den 60er jahren...so gesehen finde ich die frage, wie man mit eingeschränkten mitteln ein erkanntes problem beseitigen könnte sehr gut!
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ich verstehe deinen denkansatz auch nicht.
also wenn schon filter, dann sollten sie aus elektrischer sicht auch zu den nearfill-boxen passen und nicht zu den hauptsystemen. -
zu letztem satz kann ich zustimmend sagen, das mir vor allem die blauen LEDs für die poweranzeige mancher geräte auf den nerv gehen. warum kann man die nicht einfach grün lassen, wie früher?
grün heisst = das ding geht!
blau heisst = schau mal, ne blaue LED?die tatsache, das es bei billigen geräten kombinierte LEDs gibt, liegt ganz einfach am preis. in grossen stückzahlen macht sich das schon bemerkbar.
da professionelle pulte aber nicht in übermässig grossen stückzahlen gefertigt werden, braucht man hier solche klimmzüge nicht zu machen.die farbschwächen von 30% der bediener (die sind ja immer noch überwiegend männlich) sind in den meisten entwicklungsabteilungen sicher noch nicht als thema angekommen. gut, das man das hier mal öffentlich bespricht.