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Beiträge von wora

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • wora
    • 16. August 2010 um 13:00

    hallo tim,

    ich möchte mal zu deinen argumenten aus deiner letzten antwort bezug nehmen.

    Zitat von "tim maier"

    dafür ist man dann aber auf SD7/8/9 recht sicher da die Bedienung fast gleich ist. Das kann auch manchmal von Vorteil sein :)


    die bedienung an den iLive-oberflächen ist ebenfalls fast gleich, da es sich ja um das gleiche grundkonzept handelt. diesbezüglich kann ich da also keinen vorteil der Digicos erkennen.

    neulich hatte ich einen gig, wo ich mit einem file für das SD8 ankam (das war vorher so besprochen worden), aber da stand plötzlich eine SD9.
    ergebnis:
    mein file passte nicht, ich musste alles neu machen.
    zum glück war es nichts kompliziertes, sonst hätte ich da die "arschkarte" gezogen.

    bei der iLive schiebt man bei einer anderen oberfläche lediglich seine fader auf die gewünschen positionen, fertig. alles ist kompatibel zueinander, somit sind auch komplexere routings problemlos wieder aufrufbar.

    dieser punkt geht also klar an das system von A&H.


    Zitat von "tim maier"

    aber die Abmessungen sind auch verschieden.... manchmal war der Platz für das SD9 schon mal fast zu eng, da hätte ich mit einem größeren Pult keine Chance außer per Laptop zu Mischen gehabt.

    hier lieferst du noch ein argument für die iLive.
    es gibt fünf(!) verschieden grosse bedienoberflächen, die alle zueinander kompatibel sind.
    die 80er surfaces und vor allem die R72 sind noch deutlich kleiner als eine SD9.
    und wenn man kein problem mit platz hat und maximale bedienbarkeit wünscht, kann man sogar die ganz grosse iLive176 nehmen...

    du kannst jetzt natürlich sagen:
    "aaaber, wer hat denn schon so viele verschiedene surfaces zur auswahl?"
    richtig.
    dann sag ich:
    "aaaber, wer hat denn schon SD9, SD8 und SD7 zur auswahl? und was mach ich, wenn selbst die SD9 zu gross ist?"
    ... :wink:

    somit geht auch hier der punkt an das konzept von A&H.


    Zitat von "tim maier"

    intuitiv ist relativ und für jeden anders. "rum-gelayere" ist bei fast jedem Digitalpult der Fall. "absurd-routing" bietet auch große Flexibilität....aber man sollte schon wissen was man vorhat und was man macht. Sonst legt man sich selbst ein Ei. :D


    Gruß Tim

    die komplexität eines systems nimmt logischerweise mit seiner funktionsvielfalt zu. das lässt sich leider nicht vermeiden.
    der grundsätzliche aufbau kann aber helfen, die arbeit zu erleichtern.

    mein fazit ist jedenfalls:
    das konzept von Digico ist dann super, wenn man viel zeit hat sich einzuarbeiten und sehr komplexe geschichten machen will (oder muss). in mindestens 95% der live-anwendungsfälle ist dies aber nicht der fall sondern eher das gegenteil.

  • Grundsatzfrage zu Klangideal / Bassbereich

    • wora
    • 16. August 2010 um 12:07

    da habt ihr meine absolute zustimmung.
    der anwender entscheidet maßgeblich über das "gelingen und klingen" ;)

    meine beobachting ist aber leider, das gerade im bass/lomid bereich sehr viele fehler gemacht werden.
    so ist für mich als band-tech im vorfeld nicht erkennbar, ob eine gestellte anlage die anforderungen erfüllt oder nicht. egal was für ein markenname genannt wird. gestern hatte ich z.b. eine KME anlage, die hervorragend abgestimmt war... bisher hatte ich von KME keine hohe meinung, weil ich boxen dieses herstellers zuvor nur mies bis mittelmässig empfunden habe. (und dazu kam noch ein 1A mischplatz... na also, es geht doch ;) )

    die grosse frage, die sich hier auftut ist also:
    wie kann man möglichst vielen anwendern das wissen um die anpassung von tieftonlautsprechern nahebringen?

  • Grundsatzfrage zu Klangideal / Bassbereich

    • wora
    • 14. August 2010 um 08:53

    ja, genau das meine ich ja.
    es werden oft sachen kopiert, weil es andere auch so machen.
    wenn man aber nicht genau weiss was man tut, kann das schön in die hose gehen... und die meisten anwender/verleiher wissen über die physikalischen zusammenhänge eben scheinbar nicht bescheid.

  • Grundsatzfrage zu Klangideal / Bassbereich

    • wora
    • 14. August 2010 um 01:34

    es gibt noch etwas, was mir in letzter zeit immer wieder negativ auffällt:
    - zahnlücken-bassarrays

    wer sagt eigentlich, das man nur in der mitte bass hören sollte?
    was ist mit den leuten, die ausserhalb dieser basskeule stehen?

    es gibt situationen, da ist sowas eine grosse hilfe.
    aber man muss diese technik doch nicht immer und überall anwenden...

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • wora
    • 14. August 2010 um 01:25

    ich stand vor zwei jahren vor der entscheidung, ein neues pult zu kaufen.
    als das SD8 angekündigt wurde, habe ich mir alle möglichen unterlagen darüber besorgt und es anhand dieser daten für gut befunden. ich dachte mir, das man sich dann einfach reinarbeitet und fertig.

    dann kam ein gig, bei dem ich (ohne babysitter!) an einer iLive stand... und von da an war´s um mich geschehen.
    ein einfacheres und logischer zu bedienendes pult gibt es (meiner meinung nach) momentan im preisbereich unter 50.000 nicht.

    die sache mit der "analogen" bedienung sehe ich nicht so eng, für mich war der aspekt "lenkt mich das pult vom konzert ab" viel wichtiger. und hier kann das konzept der iLive wirklich punkten.
    das preis/leistungsverhältnis ist insgesamt sehr gut, die scheinbar geringere qualität der oberfläche macht sie durch ihre enormen fähigkeiten locker wett.
    mittlerweile mische ich seit über zwei jahren auf iLive und habe genug erfahrung damit gesammelt.

    im letzten jahr hatte ich dann die ersten begegnungen mit SD8, neulich auch mal mit einer SD9.
    insgesamt finde ich die bedienung recht gewöhnungsbedürftig, mein erster eindruck hatte mich also nicht getrügt.
    ansonsten ist es ein wirklich erstklassig verarbeitetes pult.
    klanglich liegen SD8 und iLive auf einem niveau, dazu gab es schon genug direktvergleiche.

    nachteilig am SD9 finde ich die zwei faderblöcke, die T112 hat drei.
    das mag auf den ersten blick unerheblich erscheinen, ist aber im arbeitsablauf durchaus hilfreich.

  • Grundsatzfrage zu Klangideal / Bassbereich

    • wora
    • 13. August 2010 um 10:56

    das thema "keine zeit zum einmessen", welches audiobo angemerkt hatte, ist leider gerade bei kleineren und mittleren veranstaltungsgrössen die regel. hier können groundstacks tatsächlich ein paar vorteile ausspielen, einerseits in der aufbauzeit und andererseits in passenden controllersetups. wenn die tops physikalisch immer bei den bässen sind, braucht man ja an den delays (pzw phasenlagen) nix anzupassen. andererseits werfen groundstacks wieder andere probleme auf.
    somit haben (wie immer) alle methoden ihre vor- und nachteile.

    ich möchte nochmal auf das thema geschmack zurückkommen:
    ich kann wirklich nicht verstehen das es so viele gut finden, wenn die anlagen extrem viel schub im tiefbass bringen, dafür aber die einzelnen töne tieffrequenter instrumente bis zur unkenntlichkeit verschmieren.
    ich habe schon bei vielen anlagen die tiefen bässe einfach rausgedreht, nicht selten zum erstaunen ihrer besitzer.
    eine "gewohnte" eq-kurve einzustellen kann ich mir überhaupt nicht vorstellen... sowas MUSS ja schief gehen!

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • wora
    • 10. August 2010 um 17:49

    kann das mal jemand überprüfen, der die teile benutzt?
    ich fände das irgendwie irritierend, wenn die 48V nur mittles adapterkabel nutzbar wären. das würde für mich heissen, das sie unter praktischen gesichtspunkten nicht gut nutzbar sind. das wäre ja echt schade, weil so ein konstruktionsfehler wirklich nicht sein müsste.
    wenn man signale splitten möchte, muss immer ein ausgang direkt sein und somit auch die 48V zum mikrofon durchlassen.

  • Polarität bei mehreren Gesangsmikrofonen

    • wora
    • 10. August 2010 um 17:42

    nur für die ratlosen mitleser:
    wenn man die phase um 180° schiebt, hat man die polarität auch gedreht...

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • wora
    • 10. August 2010 um 15:14

    wenn ich das jetzt richtig lese, verwendet ihr y-kabel für den splitt zum monitorpult?

  • Grundsatzfrage zu Klangideal / Bassbereich

    • wora
    • 9. August 2010 um 23:18

    mir fällt ich den letzten jahren auch auf, das sich die anzahl der anlagen mehrt die zwar einen fetten bass machen, aber die einzelnen töne der bassgitarre nicht sauber wiedergeben können... geschweige denn, diese auch noch sauber von der bassdrum zu trennen.
    mittlerweile habe ich sogar eher selten anlagen vor der nase, die eine saubere bass- und tiefmittenwiedergabe hinbekommen.
    in sofern kann ich den startbeitrag leider durch eigene erfahrungen bestätigen.

    ich hoffe, das sich dieser "geschmack" nicht weiter durchsetzen wird!

  • Kondensator Snare-Mikro

    • wora
    • 9. August 2010 um 22:54
    Zitat von "Wurst Werner"

    ... Was wiederum zu dem Gedanken verleiten könnte, dass das was vor dem Mikrofon passiert, deutlich mehr Einfluß auf die klangliche Performance hat, als der verwendete Schallwandler selbst. ...

    dazu darf ich sagen, das ich früher viel probiert habe und schon damals feststellte, das man an einer (guten) snare eigentlich jedes (gute) gesangsmikro verwenden kann... ;)

  • QSC KW Serie

    • wora
    • 9. August 2010 um 22:29
    Zitat von "maaatin"

    ... Dieser soll (Zitat Verkäufer:) "eine echte Waffe" sein. :roll: ...

    ich möchte die neuen boxen jetzt natürlich nicht schlecht machen.
    aber solche aussagen bekommt man von FAST ALLEN VERKÄUFERN von lautsprechern... egal welcher hersteller oder welche ssystem das ist.
    es gibt nur einen weg die wahrheit herauszufinden: fair direkt vergleichen!

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 9. August 2010 um 22:25

    ich war bislang zufrieden mit der helligkeit der touchscreens.
    ausser bei sonneneinstrahlung...

    ich muss das mit dem schnellen drehen aber auch mal probieren, vielleicht hilft´s ja tatsächlich was?

  • Compressoren ???

    • wora
    • 9. August 2010 um 22:22

    also ich kann mich daran erinnern, das ich mal einen Avalon-kompressor vor die nase gesetzt bekam.
    gefordert hatte ich damals (das war vor etwa 6 jahren) einen BSS 402 für den leadsänger.
    die halle war akustisch grottenschlecht, die PA war ein vorläufer der d&b linearrays (im C4 gehäuse) und der monitormann hatte sein nagelneues DM2000 nicht im griff (pfeifff...)

    der Avalon funktionierte in meinen ohren einfach nicht, was ich dem FOH betreuer auch sagte.
    das war ein gosser fehler, weil er mich dann als stümper abgestempelt hat... :? das ergebnis war dann ein ziemlich unfreundlicher abend.
    ich hatte natürlich immer schön drauf geachtet, das die kompression nicht über -6dB ging... so wie man es beim BSS eben gerne macht.
    gegen ende des konzertes (und nach viel geschraube am Avalon) hatte ich dann die nase voll und hab einfach mal den treshold heftig nach únten geschoben... und siehe da, als die anzeigenadel des kompressors plötzlich wie wild zuckte, konnte ich auch eine kompression des signals feststellen. irgendwie hatte ich mich das zuvor aber einfach nicht getraut.

    was ich damit sagen will:
    so ein Avalon mag ein netter kompressor sein, wenn man ihn gut kennt.
    für ungeübte ist er aber ziemlich unnötig - und in durchschnittlicher oder schlechter akustik braucht ihn kein mensch.

  • Kondensator Snare-Mikro

    • wora
    • 9. August 2010 um 21:26

    was man den zahlreichen antworten jedenfalls entnehmen kann:
    es gibt an der snare mittlerweile tatsächlich einige alternativen zum immer noch sehr weit verbreiteten SM57.

  • Eigenartige Lautsprecher/Linearray

    • wora
    • 9. August 2010 um 13:44
    Zitat von "TomyN"

    ...
    Ich hab schon als Monitorboxen missbrauchte Sx-100 gesehen, bei denen die Hörner mit Gaffa zugeklebt waren, 'Sonst koppelt es immer so schnell'...


    GRÖÖÖÖHL!!!! :D:D:D

  • Kondensator Snare-Mikro

    • wora
    • 8. August 2010 um 13:18

    ich benutze seit längerer zeit zwei modelle von audio-technica:
    ATM 350 - kondensator, klein und leicht
    ATM 650 - dynamisch, etwas kürzer als das SM57

    für liebhaber des SM57 kann ich das 650er empfehlen.
    es klingt insgesamt ein bisschen ähnlich, aber man kann die höhen bei bedarf gut anheben ohne das die HH plötzlich komisch klingt... die hyperniere ist hier sehr hilfreich, da sie die HH wirklich gut ausblendet.

  • M7 LS9 Editor für Mac

    • wora
    • 7. August 2010 um 11:27

    wenn ich mir überlege, welche probleme ich in letzter zeit mit meinem apple-handy habe, bin ich froh über meine windows rechner :D

  • iLive-T mit IPS10 (zweites Netzteil)

    • wora
    • 6. August 2010 um 21:27

    ich habe noch ein altes mixrack, welches noch keine möglichkeit bietet ein separates netzteil anzuschliessen.
    da ich seit fast 20 jahren kein netzteilproblem mehr hatte (ausser mal mit einem spirit-mischer), habe ich die (mögliche) nachrüstung bisher noch nicht durchgeführt.

    ich möchte aber dazusagen, das ich vor dem mixrack eine USV betreibe, welche das netzteil im mixrack vor zu hoher oder zu niedriger spannung schützt.
    dies ist schonmal eine gewisse stressbefreiung für das netzteil, welches mir das sicher mit einer höheren lebensdauer dankt... ;)

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 6. August 2010 um 09:55
    Zitat von "e-on"

    ...
    Und da kommt gleich die nächste Frage: Wie stell ich ein, dass die Input-Kannal-Compressoren nicht mit auf den Auxen liegen?

    Aux, rechte Maustaste, Routing, Aux Send Source, Post PEQ ???

    das wurde hier schon mehrfach beschrieben. aber ich weiss, der threat ist schon recht umfangreich...
    also:

    - Aux
    - rechte maustaste
    - routing
    - aux send source
    = "Post PEQ" (oder noch weiter oben, wie gewünscht)

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