hallo tim,
ich möchte mal zu deinen argumenten aus deiner letzten antwort bezug nehmen.
Zitat von "tim maier"dafür ist man dann aber auf SD7/8/9 recht sicher da die Bedienung fast gleich ist. Das kann auch manchmal von Vorteil sein
die bedienung an den iLive-oberflächen ist ebenfalls fast gleich, da es sich ja um das gleiche grundkonzept handelt. diesbezüglich kann ich da also keinen vorteil der Digicos erkennen.
neulich hatte ich einen gig, wo ich mit einem file für das SD8 ankam (das war vorher so besprochen worden), aber da stand plötzlich eine SD9.
ergebnis:
mein file passte nicht, ich musste alles neu machen.
zum glück war es nichts kompliziertes, sonst hätte ich da die "arschkarte" gezogen.
bei der iLive schiebt man bei einer anderen oberfläche lediglich seine fader auf die gewünschen positionen, fertig. alles ist kompatibel zueinander, somit sind auch komplexere routings problemlos wieder aufrufbar.
dieser punkt geht also klar an das system von A&H.
Zitat von "tim maier"aber die Abmessungen sind auch verschieden.... manchmal war der Platz für das SD9 schon mal fast zu eng, da hätte ich mit einem größeren Pult keine Chance außer per Laptop zu Mischen gehabt.
hier lieferst du noch ein argument für die iLive.
es gibt fünf(!) verschieden grosse bedienoberflächen, die alle zueinander kompatibel sind.
die 80er surfaces und vor allem die R72 sind noch deutlich kleiner als eine SD9.
und wenn man kein problem mit platz hat und maximale bedienbarkeit wünscht, kann man sogar die ganz grosse iLive176 nehmen...
du kannst jetzt natürlich sagen:
"aaaber, wer hat denn schon so viele verschiedene surfaces zur auswahl?"
richtig.
dann sag ich:
"aaaber, wer hat denn schon SD9, SD8 und SD7 zur auswahl? und was mach ich, wenn selbst die SD9 zu gross ist?"
... :wink:
somit geht auch hier der punkt an das konzept von A&H.
Zitat von "tim maier"intuitiv ist relativ und für jeden anders. "rum-gelayere" ist bei fast jedem Digitalpult der Fall. "absurd-routing" bietet auch große Flexibilität....aber man sollte schon wissen was man vorhat und was man macht. Sonst legt man sich selbst ein Ei.
Gruß Tim
die komplexität eines systems nimmt logischerweise mit seiner funktionsvielfalt zu. das lässt sich leider nicht vermeiden.
der grundsätzliche aufbau kann aber helfen, die arbeit zu erleichtern.
mein fazit ist jedenfalls:
das konzept von Digico ist dann super, wenn man viel zeit hat sich einzuarbeiten und sehr komplexe geschichten machen will (oder muss). in mindestens 95% der live-anwendungsfälle ist dies aber nicht der fall sondern eher das gegenteil.